FAQ Übersicht

Motor

Zur Kategorie

Anlasser

Funktionsweise der Anlasserkupplung:

Bild=Rollenfreilauf von http://www.kfz-tech.de. Wenn damit irgendwelche Copyrights verletzt werden, bitte den Bildlink löschen
Der äußere Teil (dunkelblau) ist über den Schraubtrieb mit der Welle des Startermotors verbunden. Wenn der Starter betätigt wird nimmt der äußere Teil über die von den Federn in die Keilform gedrückten Kugeln den inneren Ring mit.Auf diesem Sitzt das Ritzel, das dan in den Zahnkranz der Schwungscheibe eingreift.
Durch das Drehmoment das nun (das Ritzel wird ja sozusagen vom Zahnkranz gebremst)wirkt werden die Kugeln noch fester in die Keile gedrückt. Je schwerer der Motor sich drehen läßt um so fester. Sozusagen kann der Freilauf eigentlich nicht rutschen.
Dreht der Motor nun gleichschnell (übersetzung Ritzel Zahnkranz einrechnen) wie der Anlasser(ca. 300 u/min) würde der Freilauf keine Kraft mehr übetragen können wenn die Federn nicht wären.
Sind diese Verdreckt rutscht der Freilauf sobald die Drehzahl gleich ist durch.
ZU diesem zeitpunkt ist aber vielleicht noch gar kein Zündfähiges gemsich im Motor, daher er springt nicht an aber durch den rutschenden Freilauf dreht der Anlasser nun leer hoch.
Sind die Federn in Ordnung Drücken Sie die Kugeln in den Keil, bremsen das Ritzel ab und das Gegendrehmoment macht den Freilauf wieder Kraftschlüssig(davon merkt man beim starten nichts(wenns geht).

Springt der Motor an und dreht nun schneller als der Anlasser, wird der Freilauf durch die sich nun höhere Geschwindigkeit des Ritzels gegenüber dem Aussenteil mit den Keilflächen frei.
Ist ja auch nötig sonst würde der Anlasser zerstört wenn man den Schlüssel losläßt.

Spurt der Anlasser nach dem Starten nicht aus, liegt das an schwergängigem Magnetschalter oder Schraubtrieb.

Der Schraubtrieb sorgt übrigens dafür das das Ritzel wenn der Magnetschalter es in richtung Schwungscheibe schiebt gedreht wird und auch in den zahnkranz eingreifen kann, erst wenn das Ritzel schon eingegriffen hat Schaltet im Magnetschalter der Schalter für den Startermotor durch.
Wäre kein Schraubtrieb vorhanden oder ist der blockiert, drückt der Magnetschalter das Ritzel eventuell zahn gegen Zahn vor den Zahnkranz, der Startermotor würde aber nicht anlaufen.


Ausbau des Anlassers:

Vorher bitte auf jeden Fall Batterie abklemmen!

M102.920(200) und M102.980(230E/CE):
- Werkzeug: 10er + 17er Kurznuß, 1/2Ratsche, gekr. 17er Ringschlüssel, kleiner 10er Ringschlüssel, 5er Imbusnuß, kl. 1/4Ratsche, Kreuzschlitzschraubendreher

Der Anlasser sitzt in Fahrtrichtung links am Motor Richtung Schottwand. Von oben ist die Ansaugbrücke und der Mengenteiler samt Stauscheibenkasten im Weg, von Unten das Servolenkgetriebe und der Motorarm.
Man arbeitet vorzugsweise mit einer Hebebühne, da der Wechsel von Handgriffen von oben und/oder unten so leichter fällt.
Man baut zuerst den Luftfilterkasten komplett aus. Dazu löst man die drei sw10 Muttern (2 oben auf den Puffern, 1 rechts am Kasten), löst den Unterdruckschlauch und hebt den Kasten weg. Dabei löst sich auch die aufgesteckte Nockenwellenkastenentlüftung.
Damit der Anlasser seine Bewegungsfreiheit bekommt, muss die V-förmige Stütze unter der Ansaugbrücke entfernt werden. Dazu löst man die beiden sw10 Kurzbolzen von oben (links und rechts vom KMT in den Sicken). Beim rechten Bolzen hilft das Aushaken des Gaszuggestänges.
Den unteren Bolzen am Fuß der V-Stütze löst man am Besten von unten her mit einem gekröpften sw17 Ringschlüssel und setzt diesen über dem Anlasser zum Hebeln an. Nirgends anders ist sonts Hebelraum zum Lösen.
Ist die V-Stütze entfernt, kann das Lösen des Anlassers beginnen:
Von oben blickt man auf den Anlsser. Zur Rechten erkennt man einen der 2 sw17 Langbolzen. Links ist der Anlasser mit einem Träger am Motorblock verschraubt, verdeckt durch die Ansaugbrücke. Dort ertastet man sich zwei sw10 Muttern und am Motorblock die Imbusverschraubung sw5 des Trägers.
Von unten kann man nun den zweiten sw17 Langbolzen ausschrauben, welcher zwei Schläuche mit einer Ringschelle fasst. Nun noch die zweite sw5 Imbusschraube des Trägers lösen, entfernen und der Anlasser kann aus der Schale gezogen werden.
Heraus zieht man den Anlasser am Besten durch die sich größtmöglich anbietende Passage, nämlich von oben her, an der Ansaugbrücke und dem Bremskraftverstärker vorbei. Vorher löst man die Klemmschelle des Anlasserkabels, welche an einer Lippe am Oelfiltergehäuse aufgesteckt ist.
Noch verbunden mit dem Kabel, legt man sich das Ganze auf einem Tuch auf den Radhausdom.
Jetzt muss nur noch das Kabel abgeschraubt werden (sw10 Mutter, Kreutzschlitzschraube) - Fertig!
Viel Spaß, Flojo /19-10-06


Zerlegen und Zusammenbau des Anlassers:

Los gehts:

1. Die drei Schrauben am Magnetschalter sind oft total festgegammelt. Ich konnte mir hier in einem Fall nur mit einem Schlagschrauber (zum Draufhaemmern) in Kombination mit grossen Qualitaets-Bits helfen. Die beim Schlagschrauber beiliegenden Bits waren totaler Schrott (Baumarkt) und haben die Schrauben nur weiter beschaedigt.

Aufbohren ist auch moeglich, angeblich sind die Schrauben bei Bosch nachkaufbar.

2. Zusammenbau: Zum Zerlegen des Freilaufritzels wird ein Sicherungsring in Richtung Kollektor geschlagen und danach eine Art Sprengring aus einer Nut in der Achse entfernt. Dies ist relativ unproblematisch, aber der Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge ist heikel. Im Bucheli wird Spezialwerkzeug empfohlen. Ich habe mir folgendermassen beholfen: Mit zwei Schraubzwingen wurde ein 19er und darauf liegend ein 13er Maulschluessel an der Kante des Wohnzimmertischs befestigt. Die beiden Oeffnungen lagen uebereinander, so dass der Anlasser - an der Achse haengend - mit dem Sicherungsring in den 13er eingehaengt werden konnte. Der 19er Schluessel diente als unterstuetzende Unterlage, damit sich der 13er nicht zu sehr durchbog. Der Anlasser hing also an dem Sicherungsring. Jetzt wurde von oben Druck auf den in der Nut liegenden Sprengring ausgeuebt. Das einzige brauchbare Werkzeug hierfuer war eine dicke Kombizange, mit der der Sprengring gleichzeitig nach unten gedrueckt und zusammengepresst wurde. Damit gelang die fummelige Operation innerhalb von einer Minute, nachdem ich ca. eine Stunde (inspiriert von der Abbildung im Buecheli) mit allerlei Rohrstuecken etc. rumprobiert hatte.

3. Saeubern: Eine Saeuberung des Freilaufritzels und anderer beweglicher Teile mit Petroleum oder aehnlichem wirkt Wunder. Hinterher den Freilauf mit Molybdaensulfid-Fett oder aehnlichem gut einschmieren.

4. Schmierung des Magnetschalters: Fett ist zu vermeiden, da es im Winter zaeh wird. Ich habe mit einem sehr duennfluessigen Oel geschmiert.


Anlasser läuft nach (heult)

Anlasser ausbauen, Magnetschalter zerlegen, mit WD40 reinigen und schmieren (ordentlich alles einsauen damit, auch den Freilauf, einfach alles), Achse vom Einrückhebel rausschrauben, saubermachen und mit MOS2-Fett schmieren.

Motorgehäuse kannste bei der Gelegenheit auch aufmachen, Anker saubermachen und die Kohlebürsten erneuern, ich hab's nicht gemacht mangels Nerv und schließlich dreht das Ding ja ohne Probleme.Beim 200D dürfte es auch nicht so ein Aufwand sein, das Ding ein und auszubauen, anders als beim 230E.

Und noch ein Beitrag dazu

Anlasser ausbauen, Zugmagnet abbauen und zerlegen, Anker und Spulengehäuse sorgfältig reinigen (Petroleum oder Waschbenzin/Terpentin), Dreck und altes Fett müssen runter, ggf. Roststellen blankschleifen. Mit WD40/Caramba einsprühen, zusammenbauen. Ausrückhebelgelenk und Ritzel/Schnecke mit MoS?2- Fett schmieren. Beim Zusammenbau des Magneten ggf. mit Hylomar o. ä. Dichtung fit machen. Einbauen und freuen.

Der Effekt ist typisch und tritt immer zum Wintereinbruch auf.

2007-02-27 23:51
c.k.

Auspuff

Auspuff-Ersatzteile beim Wurm-Kat: 200 und 230E (Motor M102)

Anstatt des Originalmittelschalldämpfers, der abgeschnitten
werden muss, passt der Mittelschalldämpfer vom 200er ab Bauj.7/1980
ohne Zwischenstück mit der Nr. 126 492 0345 direkt an den Kat.
Als Schalldämpfer empfehle ich entweder von Eberspächer,
Mittelschalldämpfer Nr.: M23.478.84,oder noch besser von der Fa. Ernst,
Mittelschalldämpfer Nr.: 364126 Der Preis für den Mittelschalldämpfer
ca. 83,00 Euro + Mwst. (Preise vom Aug. 2005)
Der Endschalldämpfer für den T von Eberspächer Nr.: N
23.478.85,der bessere (Long Live Kondensatfrei) von Ernst Nr.: 364157
Der Preis für den Endschalldämpfer ca. 158,00 Euro + Mwst.
Die weichen 4 Auspuffhalteringe DB-Nr.: 107 492 0082, Preis:
1,45 Euro/Stck. + Mwst. Die Flanschdichtung am Flammrohr/Krümmer
DB-Nr.: 123 492 0380, Preis: 6,60 Euro + Mwst. Der Dichtring zwischen
Kat und Mittelschalldämpfer hat die DB-Nr.: 126 492 0381. Diese Nummern
und Preise gelten auch für den 230 TE

2014-06-03 09:19
Nils-Göran Axelsson

Automatikgetriebe


AutomatikGetriebeOelwechsel

Oel: ATF II (A 001 989 23 03) oder Dexron II-D mit Freigabe 236.6


Wie funktioniert das Automatikgetriebe?

Geschrieben von Oliver HL am 01. September 2000 08:13:43:

Du hast ein paar Planetengetriebe in Deiner Automatikbox. Die sind so konstruiert, daß die innenverzahnten "Gehäuse" aussehen wie eine Scheibe ca 20mm dick und 200mm im Durchmesser. Diese Scheiben mit den Rädchen darin sind im Getriebe hintereinander frei drehbar angeordnet. Dreht das Gehäuse mit passiert im Inneren nichts, es findet keine Kraftübertragung statt. Soll jetzt ein Gang eingelegt werden, muß das Gehäuse der betreffenden Fahrstufe "festgehalten" werden. Das macht das Bremsband. War so in den 20gern eine übliche Bremse, auch für Räder von Motorrädern und kleineren Autos, gibt's heute noch bei Rasentrac's von HAKO an der Hinterachse. Die Bremstrommel (bei Dir das Planetengehäuse) wird bei der Bandbremse nicht von innen mit Backen angehalten, sondern ist mit einem an einem festen Punkt befestigten Blechband umschlungen, welches strammgezogen wird und somit von außen an der Trommel die gleiche Arbeit verrichtet, wie wir sie von Bremsbacken kennen.

Wenn Du viel Zeit - Langeweile hast und Dich mit Explosionszeichnungen beschäftigst um die Funktion zu verinnerlichen kannst Du das selbst auseinander und zusammenbauen. Habe ich schon einmal gemacht, lief auch gut. War aber nicht nur Geschick und die Bremsbänder hab ich nicht angefasst, die waren noch o.k. und das Einstellen ist nicht ohne. Ja, und extrem sauber muß es dabei zugehen und alle Dichtungen müssen erneuert werden. Fusselige Lappen und übergequollene Dichtungsmasse beeinträchtigen die Funktion sehr, wenn sie in das Labyrinth geraten. Dann schaltet das nicht mehr so wie das soll.

Gruß Oliver


Schaltprobleme

Frage: Seit einiger Zeit schaltet meine Automatik nicht mehr sauber. Je nachdem, wieviel Gas ich gebe, ist es mal schlimmer mal "besser".

Antwort: Zuerst mal checkst Du den Stand des Öls im Getriebe (Peilstab). Wenn es nicht zu wenig ist überleg mal, wie ALT es ist, also ggf. wechseln! Neues ATF (Automatic Transmission Fluid, Im Volksmund: Getriebeöl für Automatic) fühlt sich in der Regel wie'n neues Getriebe an! Siehe auch AutomatikGetriebeOelwechsel

Anmerkung: Ölstand wird bei betriebswarmen Öl und laufendem Motor in Wählebelstellung N oder P vorsichtig auf obere Markierung gefüllt. Nicht überfüllen!!


Schaltprobleme und Unterdrucksteuerung/Schaltzug einstellen

Frage: ich habe einen 230E mit Automatik, Bj. 1984. Ich habe nun das Problem, dass das Getriebe härter schaltet, wie vor drei Jahren, als ich das gute Stück erworben habe. Beim Umschalten von N auf D dauert sehr lang, länger als bei meiner Flosse, bis der Gang eingelegt ist, also bis ich losfahren kann. Wenn ich an eine Kreuzung rolle und nicht stehe, beim Rollen wieder Gas gebe, um zu beschleunigen, dreht zunächst einmal der Motor hoch, und nach einigen Sekunden wird die Kupplung für das Bremsband betätigt, es gibt einen Ruck und der Wagen beschleunigt. Dieses Verhalten habe ich bei der Flosse (auch Automatik) nicht. Öl und Filter habe ich letztes Wochenende gewechselt. Meine Vermutung ist, dass eine Steuerbohrung zur Betätigung der Kupplung für das Bremsband leicht verstopft ist. Gibt es so eine Art Spülung für das Getriebe, so wie es dies für den Kühlkreislauf gibt? Oder kann man das Verhalten mit Erhöhung des Modulierdruckes beeinflussen? Wenn ja, wo wird der Modulierdruck verstellt??

Antwort: Wenn bei Deinem 84er 230 E es sehr lange dauert, bis Du auf D Kraftschluss hast, das Getriebe aber sonst in den anderen Gängen o.k. schaltet, wird es an dem Zustand des Kupplungskorbs (in DB Sprache: Lamellenträger) der 2. Kupplung (K2) liegen. Beim Einlegen der Fahrstufe wird das hintere Bremsband (B2) angezogen und (soll) die hintere Kupplung festhalten. Im Neuzustand hat der Kupplungskorb sehr feine Nuten damit das Bremsband gut greifen kann. Mit der Zeit wird der Kupplungskorb aussen immer glatter, und der Reibwert zwischen Bremsband und K-Korb passt nicht mehr. Das Bremsband braucht immer länger, um den K-Korb festzuhalten. Es gab Mitte der 80er Jahre schon eine neue (gas-nitrierte) Ausführung des Kupplungskorbs als Ersatzteil für Reparaturen. Ich nehme an, dass diese Version auch in die Serie kam, denn das Problem war häufig bei den 123ern mit den ab 82 verwendeten Getrieben, besonders bei Taxen. Wenn die anderen Gänge gut schalten würde eine Verstellung des Steuerzugs oder eine Änderung des Modulierdrucks nur härteres Schalten in den anderen Gängen bewirken, der gewünschte Effekt beim Fahrstufe - Einlegen wäre kaum vorhanden.

Ergänzung: man muß da immer zwischen den alten und neuen Getrieben (vor 82 und danach) unterscheiden. Beim Schaltvorgang 2-3 wird die vordere Kupplung geschlossen, bei 3-4 auch die hintere. Im 4ten dreht sich der ganze Kern des Getriebes mit Kurbelwellendrehzahl. Wenn es bei diesen beiden Schaltvorgängen rutscht, schliesst jeweils eine Kupplung zu langsam.

Dies wird meistens (90 %) nicht durch mechanische Defekte verursacht sondern durch verschlissene Unterdruck-Steuerventile. Bis Bj 82 ist das kleine weiße Ventil auf dem Ventildeckel und die damit verbundene Unterdruckdose an der E-Pumpe der Verursacher. Wenn bei dem weißen Ventil die kleine Plastik- Anlaufschiene über dem Kolben schon defekt ist (abgenutzt, Loch drin) - erneuern. Die große Unterdruckdose an der E-Pumpe: Kann man auch prüfen. Die beiden Schrauben etwas lösen. Dann mit der linken Hand das Gasgestänge auf Vollgas festhalten und mit der rechten Hand die Dose im Uhrzeigersinn drehen. Wenn sie bis zu Ende der Langlöcher gedreht werden kann,ohne das man Wiederstand merkt, ist die auch verschlissen. Wenn man da eine neue einbaut muß man sie erst ansetzen und die Schrauben etwas locker lassen. Dann Vollgas am Gasgestänge halten und die Dose nach rechts drehen bis man leichten Wiederstand spürt. Dann die Dose festschrauben. Nicht zu weit nach rechts drehen, sonst kann man kein Vollgas mehr geben.

Bei den Getrieben ab 82 gibt es das weiße Ventil oben auf dem Ventildackel nicht mehr. Hier muß jedoch das Steuerseil zum Getriebe spielfrei sein. Das kann man an der Rändelmutter einstellen.

Viele Leute fahren zu lange mit rutschenden Getrieben durch die Gegend. Lange Schaltvorgänge machen die Kupplungen kaputt. Wenn erst mal die Innenlamellen angegriffen sind geht der Verschleiss zügig voran - bis zur Zerstörung. Deswegen lieber gleich drum kümmern, meistens ist die erste Ursache klein. Es gibt zwar auch mechanische Ursachen (Seegerring gebrochen,kein Öldruck in der Kupplung), aber die sind eher selten.

Rückfrage: Kannst Du das mit dem Steuerseil mal bitte etwas näher erläutern? Speziell der Teil mit dem spielfreien Einstellen ist mir nicht ganz klar geworden. Auch habe ich dieses Steuerseil noch nie bewusst gesehen, wo ist es genau zu finden?

Antwort: Das Steuerseil ist am Gasgestänge eingehängt. Das Steuerseil kommt von der rechten Getriebeseite hoch und geht wie in dem anderen Posting schon erwähnt zum Gasgestänge auf dem Ventildeckel.

Du hast wohl die ältere Getriebe Ausführung, das Teil übersieht man eigentlich nicht. Spielfrei einstellen heißt: Der Zug soll ohne Leerweg sofort gezogen werden wenn man Gas gibt. Wenn er zuviel Spiel hat, schaltet das Getriebe früher und weicher, zu strammes Einstellen nervt weil das Getriebe dann sehr oft schon beim leichten Beschleunigen von alleine runterschaltet und die Gänge bis ins Nirvana hochzieht...


Beleuchtung Automatik-Mittelschaltung

Frage: Wie wechsele ich das Birnchen für die Beleuchtung der Automatik-Mittelschaltung?

Antwort: zuerst den Aschenbecher rausnehmen, die schrauben ausdrehen und den metallrahmen abnehmen. jetzt die konsolenabdeckung nach hinten schieben und abnehmen. links vom schalthebel ist der lampensockel. die birnchen sind leider nicht überall erhältlich, hab sie in der freundlichen mercedeswerkstatt nebenan geschenkt bekommen.


Modulierdruck

Einstellung des Modulierdrucks (mit Link zu Bildern): www.heidebruch.de/123/amo/

2008-06-03 19:55
Zettel

Blei tanken oder nicht?

nach einer diskussion ende dezember schickte mir alois lenz folgende texte - sehr informativ!


Grundwissen zum Thema Bleifreibetrieb

Bleitetraethyl (TEL): Siedepunkt: 87° - 90° Celsius. TEL wird dem Benzin beigemengt, um die Oktanzahl zu erhöhen, um die zeitliche Verbrennung im Zylinder kontrollierter ablaufen zu lassen (Antiklopfwirkung). In verbleitem Kraftstoff befinden sich 150 Milligramm TEL pro Liter, das entspricht der Menge von zwei Streichholzköpfen oder 0,00009 Liter.

Antiklopfmittel: Bezeichnung der Mittel die dem Kraftstoff beigemengt werden um die Oktanzahl zu erhöhen. Als Antiklopfmittel wurden neben TEL auch andere Mittel verwandt, Alkohole, Äther, sowie Aromaten (Benzol). TEL hat die größte Antiklopfwirkung vor allen anderen Stoffen und ist billig in der Herstellung.

Oktanzahl: Die Oktanzahl, ROZ oder MOZ, ist eine Maßzahl für die Klopffestigkeit von Motorkraftstoffen. Sie wird durch die Isooktan/ n-Heptanmischung festgelegt. Je höher die OZ, desto mehr Isooktan ist im Kraftstoff. Man kann die OZ zusätzlich auch durch Beimengung anderer Mittel erhöhen. Im Moment erreicht man die hohe OZ durch eine besondere Form des „Krackens“ (Reformieren oder „katalytisches Kracken“).

Das brennbare Gemisch strömt mit ungefähr 400 Metern pro Sekunde in den Brennraum und wieder hinaus. Im Brennraum herschen bei der Verbrennung ca. 2300° Celsius. Das TEL ist einmal bei der Strömungsgeschwindigkeit und zum anderen durch die hohe Temperatur nicht in der Lage sich an den Ventilsitzen abzulagern!

Die Geschwindigkeit der Ventile vor dem Eintreffen auf dem Sitz ist im übrigen nicht hoch, wie man immer wieder lesen kann, sondern extrem niedrig. Die ablaufende Nocke der Nockenwelle verhindert ein "Einschlagen", das Ventil wird auf der einen Seite des Nockens der Nockenwelle aufgedrückt und rollt auf der anderen Seite des Nockens wieder ab. Erst wenn das Ventil geschlossen ist, dann erst entsteht das berühmte Ventilspiel! Das sich schließende Ventil wird also durch den Nocken der Nockenwelle gehalten und kann nicht einschlagen. Was unter Umständen als Verringerung meßbar sein sollte, ist der normale Verschleiß, der auftreten kann, wo immer sich zwei Materialien sehr oft berühren! Die meisten Ventilschäden entstehen durch falsche Einstellung der Ventile.

Kein Motor benötigt also "verbleites" Benzin. Die angepriesenen "Bleiersatz-Additive" sind ebenfalls unnötig! Diese sind hochgiftig, teilweise nicht Katverträglich und werden von den Autoherstellern auch nicht empfohlen und behaupten, negative Auswirkungen von Sekundäradditiven sind nicht auszuschließen.

Was für eine Sorte Sprit brauch denn nun der Wagen? Das wichtigste ist der Oktanzahlbedarf des Motors. Es gibt in der BRD drei Sorten bleifreies Benzin: "Normal" mit 91 Oktan, "Super" (Eurosuper) mit 95 Oktan und "Super Plus" mit 98 Oktan. Es gibt Motoren, die je nach Verdichtung 91, 95 oder 98 Oktan brauchen. Eine genaue Aussage kann man außer in der Bedienungsanleitung in jeder Niederlassung bekommen!

Also niemals pauschal sagen: "Der Motor brauch Super Plus", es könnte falsch sein!

Ebenfalls von allergrößter Bedeutung für den Betrieb mit bleifreiem Kraftstoff ist ein regelmäßig gewarteter Motor; d.h. Einstellung der Zündung, des Gemischaufbereiters und das Ventilspiel müssen regelmäßig überwacht werden. Die vom Werk vorgegebenen Wartungsinterwalle sollten unbedingt eingehalten werden.

Bleifreibetrieb ist noch lange nicht sauber!!!

Sauber läuft der Motor nur mit geregeltem Katalysator!!!


           Mercedes-Benz	      Service

_______________________________________

Technische Kundenberatung Thema Bleifreier Kraftstoff Personenwagen Stichwort Bleiersatz-Additive Gruppe 00-313 Ersatz für 00-113 und 00-114 Stand 03/96

Viele Halter älterer Personenwagen sind durch die Diskussion über den Wegfall bleihaltiger Kraftstoffe verunsichert. Besonders vor der Reisezeit häufen sich entsprechende besorgte Anfragen. Dabei ist die ,,Blei-Zeit" bei Mercedes bereits seit 1985 zu Ende, wir begrüßen den Wegfall des ver-bleiten Kraftstoffes als umweltschonende Maßnahme.

Dazu möchten wir nochmals auf folgende Fakten hinweisen:

Kein Mercedes-Benz Personenwagen ist auf verbleiten Kraftstoff angewiesen. Wenn bestimmte - seit 10 Jahren bewährte - Randbedingungen beachtet werden, können wir die Wahrscheinlichkeit von Folgeschäden durch bleifreien Kraftstoff ausschließen.

Bei der Verwendung von bleifreien Kraftstoffen mit von der Betriebsstoffempfehlung abweichender Klopffestigkeit (z.B. 95 anstatt 98 ROZ) ist der Zeitpunkt der Frühzündung anzupassen. Sofern es sich um Motoren ohne speziell gehärtete Auslaßventil-Sitzringe (einfließend zwischen 1983 bis 1985) handelt, empfehlen wir - bei Motoren mit geringer Laufleistung und ohne automatischem Ventilspielausgleich-, das Ventlispiel alle 10 000 km zu prüfen (halbe Intervalle).

Da alle Mercedes-Benz-Motoren mit bleifreien Kraftstoffen betrieben werden können (zwingend erforderlich bei KAT-Nachrüstung), sind auch keine besonderen Bleiersatz-Additive erforderlich. Wir empfehlen ausschließlich die Verwendung von primäradditivierten Kraftstoffen nach DIN/EN. Negative Auswirkungen von Sekundäradditiven können nicht ausgeschlossen werden.

______________________________________________________________________________ Mercedes-Benz AG Vetrieb Service D-70322 Stuttgart


Ist die Wirkung von Öl-Additiven bei modernen Motorölen sinnvoll und empfehlenswert, ja oder nein? Quelle: amz-auto motor zubehör 1-2/99

Lutz Däumig ist Leiter der Schmierstoff-Forschung bei Aral:

Chemische Additive sind ein unverzichtbarer Bestandteil von Hochleistungsmotoren. Ohne sie könnten moderne Motoren weder ihre Leistungen bringen noch ihre lange Lebensdauer erreichen. Die Umwelt könnte nicht durch immer weiter verlängerte Ölwechselinterwalle und lange Lebensdauer der Katalysatoren entlastet werden. Bei der Entwicklung von Motorölen wird daher der Zusammensetzung der verschiedenen Additive nach Art und Menge größte Aufmerksamkeit geschenkt. In einer Vielzahl von Motortesten wird die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems von Additiven und Basisflüssigkeiten optimiert. Ist das gewünschte Leistungsprofil erreicht, werden die Tests der internationalen Spezifikationen und der Automobilhersteller unter neutraler Registrierung durchgeführt. Die Rezeptur des Motoröls ist damit fixiert und darf nicht mehr verändert werden. Jede Veränderung hätte den Verlust der Leistungsaussagen und der Herstellerfreigaben zur Folge. Jede Zugabe von Ölzusätzen, die grundsätzlich nicht auf die Additiv-Chemie der Vielfalt der Öle im Markt abgestimmt sein könnte, beeinflußt die Leistungsfähigkeit von Motorölen. Folgerichtig lehnen die Mineralölindustrie und die Automobilhersteller die Zugabe von Ölzusätze strikt ab. Die Gewährleistung für die damit befüllten Motoren erlicht sofort.

grüsse aus ö

MartinAusSoizbuag


nachtrag am 24. Jänner 2001

eine anfrage bei mercedes, ob die richtline aus 03/96 noch gültikgeit besitzt, brachte folgendes ergebnis:

Sehr geehrter Herr Gruber,

haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15. Januar 2002.

Die Ihnen zur Verfügung stehenden Unterlagen bewahren weiterhin ihre Gültigkeit. Unserem Hause liegen keine weiteren oder neuere Erkenntnisse vor.

Gerne gehen wir ebenfalls auf Ihre spezifischen Fragen zu den Motoren vom Jahre 83 und 85 ein. Auch bei diesen Motoren ist KEIN Bleiersatz erforderlich, da das Ventilspiel bei halben Intervallen geprüft - ggf. entsprechend korrigiert - werden sollte.

Ihre Erkundigung, ob es Motormodelle gibt, die unbedingt verbleiten Kraftstoff benötigen, können wir Ihnen abschlägig beantworten.

Sollten Ihnen erneut Fragen zur Pflege oder Wartung Ihres Mercedes-Benz "Youngtimers" auftreten, so steht Ihnen sicher einer unserer zahlreichen Mercedes-Benz Vertragspartner mit Rat und Tat zur Seite. Wir würden uns freuen, Ihnen und Ihren W123-Fahrergemeinde mit diesen Antworten weitergeholfen zu haben und wünschen allen ein langes und unbeschwertes Fahren mit Ihren Prunkstücken.

Sehr geehrter Herr Gruber, gerne steht Ihnen Ihr Mercedes-Benz Kundendienst auch in Zukunft unter der Servicenummer 00 800 - 17 777 777 zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen Mercedes-Benz Customer Assistance Center N.V.

2007-02-27 23:58
Axel

Biodiesel

Ich möchte hier etwas zum Thema Biodiesel (Rapsdiesel, RME) zum Besten geben. Ich berichte aus eigener Erfahrung, die ich bei den Umbaumaßnahmen meines PKW (MB 250D W124 Bj.6/86 66kw) gemacht habe. Ich habe bis heute etwa 10.000km mit RME zurückgelegt. Für Schäden, die evtl doch an anderen Fahrzeugen aufteten übernehme ich keine Verantwortung.

Ich habe mich im Vorfeld im Internet und bei einem Biodieselhändler erkundigt, was es denn so zu beachten gibt, bei DC konnte mir keiner Antwort geben, also habe ich nach Gutdünken einfach mal gebastelt.

RME (=RapsMethylEster) ist chemisch verändertes kaltgepreßtes Pflanzenoel (Rapsoel). [NICHT ZU VERWECHSELN MIT PflanzenOelAlsKraftstoff] Durch diese Veränderungen wird das Rapsoel dünnflüssiger, etwa so wie Mineraldiesel und bringt aber eine Schwierigkeit mit sich: Es hat eine unglaubliche Reinigungswirkung im gesamten Kraftstoffsystem. Zudem quellen herkömmliche Kraftstoffschläuche und Gummidichtungen unter Kontakt mit RME auf und können undicht werden. Schläuche können derart aufquellen, daß das Lumen zuquillt und der Kraftstoffdurchsatz erheblich eingeschränkt ist. Man schaut also zuerst, welche Schläuche an dem umzurüstenden Fahrzeugen vorhanden sind und rechnet sich aus wieviel man von welchem braucht.. Die Dieselmodelle W115 und W123 haben teilweise am Tank einen Reduzierschlauch, der aus verschiedenen Schläuchen und Rohrstücken selbst herzustellen ist und einen Bauchschlauch am Kraftstoffilter, der die Pumpenstöße durch seine erhöhte Dehnbarkeit auffangen soll. Hier kann man die doppelte Schlauchlänge verlegen, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Die passenden Schläuche findet man entweder beim VAG-Händler oder in speziellen Schlauchgeschäften. Die Angestellten könnem einem meist weiterhelfen. Wenn man ganz unsicher ist, kann man sich einige cm abschneiden lassen und legt das Ganze etwa 4 Wochen in RME ein. Wenn der Schlauch nicht nennenswert quillt, so kann er verwendet werden.

Dann baut man also die kompletten Kraftstoffschläuche um.

Man kann zudem noch die Dichtung an der Tankablassschraube wechseln, da das aber eine eher große Sauerei ist, warte ich, bis die Schraube undicht ist. Bis jetzt hält es.

Die Erneuerung der Tankdeckeldichtung habe ich mir gespart.

Die Rücklaufschläuche an den Düsen nicht vergessen, wehe es schraubt einer statt des Verschlußstopfens eine Kotflügelschraube in den Schlauch der letzte Düse....

Ich habe noch die O-Ringe am Rohranschluß der Einspritzpumpe gewechselt. Ich weiß nicht, ob das unbedingt sein muß, habe es aber trotzdem gemacht. Das ist nicht ganz ungefährlich, da die Pumpenoberseite pico-bello sauber sein muß. Kleinste Schmutzpartikel können dem Einspritzsystem große Schäden zufügen. Man schraubt erstmal einen Rohranschluß ab und mißt den eingesetzten O-Ring genau aus. Innendurchmesser und Materialstärke sind Maßgeblich. Die Schlauchwarenläden haben meist auch O-Ringe oder können sie besorgen. Vorher sollte man sich bei DC die speziellen Kupferringe holen, die den Rohranschluß gegen das darin liegende Druckventil abdichtet. Nach der Montage der neuen O-Ringe müssen auch neue Kupferringe verwendet werden. Bei peinlichster Sauberkeit also das Druckventil, den neuen Kupferdichtring, und die Druckfeder einsetzen und den Rohranschluß mit einem RME-beständigen O-Ring vorsichtig mit der Hand eindrehen und mit 3,0mkp anziehen. Dann Rohranschluß lösen und erneut mit 3,0mkp anziehen, dann Rohranschluß wieder lösen und endgültig mit 3,0mkp (+0,5) anziehen. Dann die Klammbacken einsetzen und nur mit 0,9mkp anziehen. Bei festerem Anzug kann das Pumpengehäuse Schaden nehmen. Zudem braucht man (zumindest beim W124) einen Spezialschlüssel zum Festziehen der Rohranschlüsse.

An den Einspritzdüsen habe ich den für Mineraldiesel vorgeschriebenen Höchstdruck eingestellt (120 Bar)

Dann, wenn man alles zusammengebaut hat und man sich sicher ist, daß alles dicht ist kann man Biodiesel Tanken.

Man sollte zu Beginn immer einen kompletten Satz Ersatzfilter und Werkzeug zum Wechseln unterwegs dabei haben. Es kann sein, daß sich soviel Schmutz in den Leitungen löst, daß die Filter u.U. sich sehr schnell zusetzen. Ich habe einfach nach 1000km alle Filter vorsorglich gewechselt. Die Dichtungen am Patronenfilter scheinen sich von RME nicht beeindrucken zu lassen, auch der Papiereinsatz des Mann und Hummel-Filters zeigte keine Auflösungserscheinungen.

Es kann sein, daß das Motoröl durch RME-Verdieselung dünner und auch mehr wird. Insbesondere Fahrzeuge mit schlechter Kompression sind davon betroffen. Man sollte anfangs viel öfter den Oelstand kontrollieren.

Die Fahreigenschaften des Fahrzeuges ändern sich wenig (Bis auf den Geruch g). Bei mir ist die Höchstgeschwindigkeit unverändert geblieben, aber ich habe einen Verbrauchsanstieg um 0,5 Liter errechnet. Man muß sich ausrechnen, ob die Ersparnis nicht durch Mehrverbrauch wettgemacht wird. Die Kaltstarteigenschaften sind bei -10C nahezu unverändert problemlos. Leichte Rundlaufschwierigkeiten können auftreten, nach einigen Umdrehungen und erst recht beim Losfahren ist das allerdings vorbei. Die erste Abgasuntersuchung habe ich noch vor mir, aber der Kofferraumdeckel ist deutlich weniger schwarz als mit Mineraldiesel. Das Biodiesel rußt in Vorkammermotoren um bis zu 50% weniger. Der Kraftstoff unterliegt auch einer Herstellernorm und enthält keinen Schwefel und fast keine Partikel. Die Mineralölkonzerne kippen gerne in Benzin und Diesel alles erdenkliche dazu, weil die Entsorgung teurer kommt, als es einfach vertanken zu lassen. Die Schmierfähigkeit des Biodiesel ist sehr gut, sodaß Pumpenschäden nicht zu erwarten sind. Der Bericht eines Werkstattmeisters über einen geöffneten Motor, der ausschließlich mit RME betankt wurde was sehr positiv: fast keine Ablagerungen, alles sehr sauber, nicht mit mineraldieselbetriebenen Motoren zu vergleichen, keine Verkrustungen.

Es wird verschiedentlich behauptet, man müsse die Schläuche garnicht wechseln. Das kann stimmen, da die Autohersteller (auch DC) von verschiedenen Zulieferern Schlauchware bekommen. Es kann sein, daß der Schlauch von Hersteller A ohnehin Biodieselfest ist, aber der Schlauch von Zulieferer B nicht. Nachträglich kann man aber an einem durchschnittlich 15 Jahre alten Auto das nicht nachvollziehen und deshalb ist ein Tausch eher anzuraten, zudem die meisten Schläuche nach 15 Jahren oft doch eher verbraucht sind. Eine Verschwendung ist es eher nicht.

Da ich keinen Anstieg des Motorölstandes verzeichnen konnte überziehe ich nach wie vor die Wechselintervalle um das doppelte.

Viel Spaß beim Frittenbudefahren.

mehr dazu unter http://www.kerzendorf.de oder Martin@Kerzendorf.de


Hi Leute,

Ich möchte noch etwas zu dem vorhergehenden Bericht sagen. Alles was da drin steht ist zwar richtig, aber was da fehlt ist das auch Fahrzeuge welche von den herstellern freigegeben sind mit vorsicht zu behandeln sind, da Bosch für seine Einspritzpumpen keine Freigabe für RME gibt. Wie ja oben schon steht ist es sehr gefährlich an der Einspritzpumpe Hand anzulegen, besonderst wenn die kompletten Dichtungen ersetzt werden sollen, also mir wäre das zu riskant, schließlich kostet eine " Tauschpumpe " ca. 4000 DM ( 2000 EUR ).


Siehe auch PflanzenOelAlsKraftstoff


Daß es meinem 300d die Leckölleitungen nach einem (von vielen) Tankstop(s) in Polen aufgelöst hab, habe ich zum Anlaß genommen, gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Ich weiß allerdings nicht, ob da statt Diesel biodiesel im Tank war, ob der Sprit einfach gepanscht war, ob es daran liegt, daß in Polen dem diesel mehr Biodiesel zugemischt wird als in Deutschland oder ob es einfach nur am Alter der Schläuche und dem Biodieselzusatz generell lag, oder ob das Zufall war.

Die ESP mitsamt Vorförderpumpe habe ich von einem forenbekannten Spezi mit RME-festen Dichtungen neu abdichten lassen, die Leckölleitungen sind auch getauscht. Die restlichen Kraftstoffschläuche sind schon vorhanden, aus Faulheit jedoch noch nicht getauscht, bis jetzt (ca 5 Tankfüllungen mit RME) auch noch dicht und ohne Auflösungserscheinungen. Sobald sich da etwas bemerkbar macht, werden die auch getauscht werden.

RME-feste Leckölleitungen und Kraftstoffschläuche bekommt man übrigens bei Daimler-Chrysler am Ersatzteiltresen. Allerdings sollen diese über den normalen EPC kaum zu finden sein, mit einem Trick aus dem Forum ging es aber doch: es wurde nämlich der w124 für das Taxigewerbe in einer RME-festen Ausführung hergestellt. Mit den Schlagworten "w124 & taxi" gelang es dem freundlichen Menschen hinter dem Tresen dann auch nach einigen Minuten der Suche, die Teile zu identifizieren. Eine Sache gilt es zu beachten: der Anschluß am Tank ist etwas anders, beim w124 werden die Schläuche auf den Tank aufgesteckt, beim w123 befindet sich am Ende des Kraftstoffschlauches ein gewinde, mit dem der Schlauch in das Tanksieb geschraubt wird. Dieses Gewinde müßte dann halt ggf auf den Schlauch aufgepreßt werden. Dichtungen für die ESP (wie auch die anderen Kraftstoffschläuche sollte man z.B. über www.dieselcoupe.de oder www.termis-garage.de beziehen können.

Ich habe mit RME nur bei scharfer Fahrweise einen merkbaren Mehrverbrach feststellen können, bei gemütlichem Landstraßenbummel liegt der Verbrauch mit RME bei 8,3-8,9 Liter, während er mit PÖL bei 7,9 bis 8,6 Litern liegt. Der Minderverbrauch mit PÖL könnte aber auch durch das unterschiedliche Streckenprofil (Brandenburg : PÖL vs Eifel : RME) bedingt sein. Bei scharfer Fahrweise betrug der Mehrverbrauch hingegen über 1 Liter (16 Liter vs 17,nochwas).

2007-02-27 23:59
Zettel

Benzinfilter wechseln

Eine gute Anleitung von Flojo mit Bildern ist hier.

Beitrag von Eberhard Weilke:

1.) Ältesten, versifftesten Klamotten anziehen. Seelisch schon von ihnen verabschieden. Schutzbrille aufsetzen. Hände fett eincremen. Benzin kommt viel auf die Haut (obwohl es das nicht soll), man muss sich damit abfinden, ein Stückchen seiner Gesundheit zu ruinieren) Zweiten Mann bereit haben, durch die Benindämpfe wird einem leicht schummerig (es sind da auch schon Leute gestorben!!!)

2.)Tank möglichst leer fahren, Benzin ablassen, dazu Schlauch zwischen dem Winkelstück und Kraftstoffpumpe runterprokeln. Geeignetes Auffanggefäß ist z.B. ein oben aufgeschnittener Destilliertes Wasser Kanister. Zwei davon parat halten.

3.) Kunststoffschutz abschrauben. Drei Schrauben, die eine ist mit kleiner 1/2" Rätsche und langer Verlängerung zu erreichen. Geht aber auch so.

4.) Metallleitung zwischen Speicher, Filter und Pumpe !komplett! abschrauben. Dazu 17 Ringschlüssel verwenden, mit 17 Maulschlüssel jeweils am Gehäuse gegen halten. Wichtig; Leitung nicht verbiegen, sonst wird der Zusammenbau spannend. Darauf achten, dass überall Kupfer-Dichtscheiben vorhanden sind, ansonsten ergänzen (vielleicht passt was aus dem Päckchen beim Ölfilter?)

5.) Am Filter die Treibstoffleitung zum Motor abschließen. Auch hier gegenhalten

6.) 8er Mutter und Schraube in der Mitte dieses Metallbügels lösen. Jetzt den Filter durch Drehbewegungen rauspfriemeln. Auf blauen Schutz Obacht geben, der wird beim Zusammenbau wieder gebraucht, um Kontaktkorrosion zu verhindern.

7.) Pfeil für Durchflussrichtung merken, neuen Filter nehmen, blauen Präser draufstecken. In der richtigen Durchflussrichtung wieder reindrehen.

8.) In umgekehrter Reihenfolge alles wieder zusammen bauen. Penibel darauf achten, dass die Anschlüsse sauber in die Gewinde laufen. Filter und Pumpengehäuse sind aus Aluminium, falsch angesetzte Gewinde schneiden sofort ihren Weg.

9.) Klamotten in den Werkstattofen, Sicherheitsabstand wahren.

10.) Während, nach und vor der Arbeit gehörig über die schwachsinnige Konstruktion fluchen. Menschen des anderen Geschlechts an dem Abend anzusprechen, kann man sich sparen. Der Benzingestank geht nicht weg. Ist vielleicht auch besser so, Benzin in der Menge wirkt keimschädigend.

Gruß Eberhard Weilke (der gerne dem verantwortlichen Entwickler eine aufs Haupt geben würde)

Ergänzung: !!!!Achtung!!!! Die Kraftstoffpumpe ist (laut Bosch) kraftstoffgekühlt,d.h. sie hält dem Gebrauch mit Luft als Durchlaufmedium nur bedingt und wenn dann nur für kurze Zeit stand!

Alex Dech ------

Alternative für die Arbeit unter dem Auto: Kegelförmigen Holzpflock besorgen (ca Daumendick und 10 cm lang) diesen in die Zuleitung vom Tank zur Kraftstoffpumpe drücken und mit Isolierband gut festbinden. So hält das bis die Reparatur abgeschlossen ist. Danach die gesamte Einteit mit Pumpe, Filter und Speicher abschrauben, man kann nun die Teile etwas bequemer tauschen und läuft nicht Gefahr ein Gewinde zu zerstören o.Ä. und bekommt die Einheit sicher Dicht.

Erich Huber


Zusätzlich sei auf folgende Punkte hingewiesen:

Die Sprittleitungen sind i.d.R. mehr als 20 Jahre alt. Daher bricht speziell der Schlauch vom Tank zum Ventil vor der Benzinpumpe beim Abklemmen. Man erkennt das daran, dass es während der Demontage anfängt "Super" zu richen und das Gewebe feucht wird. Daher hier ein kleiner Workshop für den Leitungswechsel:

Gebraucht wird für einen 230E:

0,5m Schlauch: 14mm Innendurchmesser mit Gewebeverstärkung (innen, außen oder Metallgewebe. Ich nehme Metallgewebe.) für den Tank und das kurze Stück zwischen dem Ventil und der Benzinpumpe.

0,3m Schlauch: 6mm Innendurchmesser mit Gewebeverstärkung (siehe oben). Für den Schlauch zwischen dem Ventil und dem Druckspeicher.

Schlauch von DC: A002 4702075 (13,15Euro +Mwst. April 2006) oder ihr bastelt den selber.

4 neue Schellen 16-25mm

2 neue Schellen 6-16mm

3 neue M5-Schrauben 50mm mit Muttern

[WERBUNG AN]
Alle Teile gibt es zum beispiel bei Staufenbiel.
[WERBUNG AUS]

Hier noch eine Anleitung von Matthias:

Zuerst wird der Filter nach Flojos Beschreibung demontiert. Wenn die Schlauchschelle vom Ventil nicht abgeht, einfach den Schlauch durchschneiden. Der wird ja ausgetauscht. Achtung: Bei der Verschraubung am Filter unbedingt mit einem Gabelschlüssel gegenhalten, sonst reißt euch was-weiß-ich-alles ab!
Dann kommt das Trickreiche: Den restlichen Sprit ablassen. Wie ihr das macht ist euch Überlassen. Das Arbeitsgebiet wird zwangsläufig durch tropfende Leitungen mit Benzin verschmutzt. Schutzbrille tragen und auf den Umweltschutz achten. Nun mit einem SW17 oder 19 oben am Tank den Schlauch abdrehen. Wenn der ganze Tankstutzen abgeht, nicht schlimm einfach später so wieder anschrauben. Es tropfen jetzt die letzten Reste raus. Jetzt bewaffnet man sich mit einer Metallsäge und sägt behutsam die Verpressung am oberen Schlauchende bis zum Gummi auf, pfriemelt die Verpressung runter und zieht den Schlauch vom Stutzen. Der Stutzen und evtl der mit rausgedrehte Vorfilter wird wieder in den Tank geschraubt.
Nun wechselt man alle Schläuche, den Benzinfilter und Schrauben aus. Dabei müssen meißt die drei festgerosteten Schrauben kreativ entfernt werden. Der Schlauch zwischen Filter und Kraftstoffleitung, der noch unten am Auto baumelt, muss auch ab. Dazu löst man die Verbindung oben an der Karroserie (SW17 und SW14). ACHTUNG: Nicht die Spritzuleitung abreißen, das ist alles sehr weiches Metall bis auf die festgebackenden Schrauben! WD40 hilft über Nacht und mit einem GUTEN Gabelschlüssel gegenhalten. Die neue Tankleitung locker anschrauben und das Filter-Pumpen-Ensamble wieder montieren. Leitung am Tank mit einer Schelle anschließen (vorher durch das Loch fädeln) und die Leitung am Filter locker anschließen. Nun die Kontermutter an der Benzinleitung zum Motor anziehen und den Anschluß am Filter festziehen. Der Rest ist klar.

Viel Erfolg

Matthias

2007-11-25 10:55
Matze

Kat (Benziner)

Anbieter

  • Paul Wurm
  • G+M/Grywotz, Karl-Schneider-Str. 12c, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/42410, Fax: 02043/47755, eMail: gmkat@t-online.de
  • HJS
  • GAT
  • Neimke, Am Industriepark 21, 84453 Mühldorf a. Inn, Tel.: 08631/6180(?)

Liste sicher nicht vollständig, bitte ergänzen.


Erreichbare Abgasnormen

Die Katalysator-Anlagen von G+M/Grywotz (bisher geortet im 200 M102, 230E M102 und 280E M110) und HJS erreichen die Abgasnorm "Euro 1" und werden mit der Schlüsselnummer 77 in den KFZ-Brief eingetragen. Diese Anlagen lassen sich nicht auf "Euro 2" oder besser aufrüsten.

Die Katalysator-Anlage von Paul Wurm erfüllt "Euro 2" und ggf. "D3" (bei 230E M102).

Welche Steuersätze ergeben sich daraus? Siehe AktuelleSteuerSaetze


Erfahrung mit einem HJS-Kat im 230E M102

Hallo Freunde des W123,

ich möchte euch hier meine Erfahrungen, die ich mit meinem HJS-Kat 2000 gemacht habe, zugänglich machen. Zuerst muss ich leider dem Eberhard Weilke und auch dem Rory Recht geben, die von vorne herein gesagt haben, kaufe Dir keinen Kat von HJS, sondern einen WURM-Kat.

Ich will auch kurz erklären warum.

1. Der HJS-Kat erfüllt mit der Schlüsselnummer 77 nur die Euro 1-Norm und kann nicht aufgerüstet werden (d.h. ab Januar 2005 statt 10,84 EURO nunmehr 15,13 EURO KFZ-Steuern pro 100ccm [+40%]).

2. Ich habe doch tatsächlich nach ca.3 Monaten eine defekte Benzinleitung in meinem Motorraum entdeckt, die dann auch komplett gewechselt werden musste. Habe das aber früh genug gemerkt, und so ist kein weiterer Schaden (60,- EURO) entstanden.

Doch genug auf den HJS-Kat rumgehauen. Es gibt aber auch Gutes zu berichten:

1. Der Preis mit Einbau und der Eintragung beim TÜV hat mich 995,- EURO gekostet (hier sei an dieser Stelle noch mal ein Dank an meinen besten Freund Dirk ausgesprochen).

2. Der Motorlauf hat sich durch den Einbau verbessert und nun kann man auch in einer Tempo 30-Zone mit dem 3.Gang rollen, ohne dass mein 230E (4-Gang) bockt und sich schüttelt so wie er das ohne Kat getan hat. Sprich es ist möglich schon fast untertourig zu fahren.

3. Der Benzinverbrauch hat sich nicht erhöht (nun schon mehr als 10.000 Km mit dem HJS-Kat 2000 unterwegs) und er beträgt im Durchschnitt auf den letzten mehr als 100.000 Km die dokumentiert sind, 9,96l/100km.

4. Die Abgaswerte sind auch bei der nunmehr 2. AU-Prüfung hervorragend.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich es trotz der Nachteile zu einem WURM-Kat, nicht bereut habe, einen HJS-Kat 2000 eingebaut zu haben.

Sternengrüße aussem Pott

Big-Mike230E


Wurm-Katalysatoren für 230E M102

Beim 230E/TE/CE W123 gibt es drei Ausführungen, die bei der Kfz-Steuer in drei unterschiedliche Steuerklassen zugeordnet werden.

1. Der "KLASSIKER": unser Oldtimer von 1985 Die Basis ist der ungeregelte original DB-Katalysator, der vom Werk für die Nachrüstung der W123-Modelle (230E/TE/CE) entwickelt und freigegeben wurde. Zufällig (?) konnte die CO-Entnahmestelle (Gewinde M 18x1,5) für die Aufnahme der Sauerstoffsonde (waagerecht) übernommen werden. Mit Sonde und Regelung (Eingriff über Anpassung des Steuerdrucks) und Anschluss an der Diagnosebuchse PIN3 war der geregelte Katalysator für den 230iger geboren. Die Zulassung... -wir überspringen jetzt dieses Kapitel und die nächsten 12 Monate-... forderte eine Prüfung nach Anlage XXIII (US-Norm). Als diese erreicht wurde, sollte man plötzlich nach Anlage XXV prüfen, weil nach der US-Norm (Schlüsselnummer "01") nur neue Autos zugelassen werden sollten. Nach der Anlage XXV (Europa-Norm, Schlüsselnummer "03") gab es ja auch die (gleiche) Steuerbefreiung bzw. ab 1990 die gleiche 1.100,--DM Steuerförderung und den auf 13,20 DM/100ccm reduzierten Steuersatz. Soweit, so gut! Seit dem ersten Tag der Nachrüstung mussten wir uns ärgern und immer mit dem 2. Platz begnügen. Nie (bis heute nicht) wurde diese geregelte Nachrüstung als die einzig wirksame, seriennahe Alternative (ohne Abschaltung der Regelung: ohne Trickschalter) anerkannt. Durch die Verschlüsselung "03", die Fahrzeuge unter 2,0 l Hubraum auch mit ungeregeltem Katalysator erreichen konnten, war bei den Zulassungsstellen ein Dauerärgernis an der Tagesordnung: "03" = automatisch 550,--DM, ANSTATT 1100,--DM Steuerförderung. Für mich war klar: das müssen wir ändern. Als im November 1991 unser TÜV (Böblingen) die neue Fahrkurve (neuer EUROPA-Fahrzyklus) prüfen konnte, haben wir alle Modelle einer neuen (erneuten) Zulassung unterzogen und die Schlüsselnummer "14" eingehalten. Damit sollte endlich klar und deutlich jeder (auch die Zulassungsstelle) wissen, das ist ein geregeltes System, das die Anforderungen an das Abgasverhalten wie bei der Neuzulassung einhalten kann. Übrigens, viele "01" konnten ohne erhebliche Änderungen nicht sofort die "14" erreichen... ALSO: unser geplagter Oldie von 1985 ist ein Multitalent: er kann "01", "03" und ohne technische Änderungen auch die "14" einhalten. Das ist eine solide Grundlage. Natürlich gab es da auch noch ein Plausibilitätsprogramm beim Finanzamt. Bei der ersten Eintragung gab es den ersten Ärger (der klebt an mir wie Pech): ein Fahrzeug Bj. 83 kann doch nicht "14" sein, das gibt es doch erst ab 1993... Nach einem Jahr (schon) haben die Programmierer das begriffen und geändert. Also- es ging jetzt. Richtig: nicht vergessen - jetzt kommt der Kohlefilter, den Neuwagen ab 01.01.1995 zwingend benötigen. Den hatten wir 1985 nicht, den brauchten wir für "03" auch nicht und das wurde vom Bundesrat in der Drucksache 533/93 auch bundesweit beschlossen und durch die Übernahme in die StVZO? so übernommen. Punkt. Und damit das Thema erledigt und besiegelt war, hatte die Landesregierung von Baden-Württemberg rasch und unbürokratisch mit einer Verfügung den TÜV angewiesen, die Verschlüsselung der Abgasreinigung ohne Kohlefilter (weil nicht erforderlich - bei der Nachrüstung) einzutragen. So jetzt sind wir bei der "14". Bundesweite Eintragung ab 1994 (nach dem Ende der 1.100,--DM Steuerförderung!!!!!!!) problemlos möglich. Dieser Bausatz kostet mit allen erforderlichen Teilen: 1.495,--DM + 16% MWST

2. Der "EURO-2-Katalysator": Schlüsselnummer "25" bzw. "26" Eine Weiterentwicklung in der Abgaszulassung führte zu der EURO2 (nicht verwechseln mit E2...77). Diese Geschichte erzähle ich später einmal... Fakt ist: Dieser Bausatz kostet mit allen Teilen: 1.895,--DM + 16% MWST

3. Der extreme "TURBO-Abgasreiniger": der D3-Katalysator Mit diesem d3-Katalysator und der notwendigen Zulassung habe ich mich (bzw. meine Firma) ruiniert. Aber wir haben für alle Kunden die Zulassung erwürgt... sorry... erwirkt. Dieser Bausatz kostet mit allen Teilen. 2.095,--DM + 16% MWST.

Jetzt kann man vergleichen: Bausatz mit Bausatz. Bausatz 1, 2 und 3. Und - meinetwegen - diese Bausätze mit anderen Firmen. Wenn man einen "77"-Bausatz von einer Firma aus Gladbeck oder Menden oder sonstwo vergleicht, dann bitte einen "77" mit "14" vergleichen. Die haben den gleichen Steuersatz (obwohl es verschiedene Teile sind). Der Gesetzgeber hat die EURO1 vielen anderen Schlüsselnummer gleichgestellt - elende Gleichmacherei... Aber - meinetwegen - vergleichen wir gleichwertige Schlüsselnummern bzw. gleiche Steuersätze. Der Einbau ist bei allen Firmen zusätzlich erforderlich. Der Zeitbedarf kann unterschiedlich sein, auch weil die angelieferten Fahrzeuge teilweise erhebliche Mängel haben, die man auch beheben muss. Und die Einbaubetriebe/Mechaniker haben nicht alle die gleiche Erfahrung, Motivation und nicht immer die richtigen Werkzeuge. Hier ist ein VERGLEICHEN sehr sehr schwer. Einfacher ist das Vergleichen der Bausätze. Zumindest der Preisvergleich! Wer jetzt einen objektiven sachlichen VERGLEICH anstellen möchte, muss das Preis/Leistungsverhältnis bewerten.

Gruß an die Sterne PW

G-Kat-Forum von Paul Wurm: http://f18.parsimony.net/forum32198/


Gefahr durch mangelhafte Schläuche am Taktventil (Motorbrand)

Bei den Katalysator-Anlagen von G+M/Grywotz und HJS wird ein Taktventil eingebaut, das den Steuerdruckanschluss des Mengenteilers (der liegende Anschluss oben drauf) mit dem Kraftstoff-Ruecklauf (Anschluss seitlich am Mengenteiler) verbindet. Dieses Taktventil dient der Kat-Regelung, es kann den Steuerdruck verringern und dadurch das Gemisch in Grenzen einstellen (es geht nur fetter, nicht magerer).

Die am Taktventil angebrachten Schlaeuche werden frueher oder spaeter undicht, dadurch tropft Benzin aus und kann sich im schlimmsten Fall entzuenden. Hier ein Bericht zum Austausch der Schlaeuche mit Bildern:

http://f10.parsimony.net/forum15518/messages/285609.htm

Die Schlaeuche kann man sich bei HansaFlex?-Niederlassungen sofort neu anfertigen lassen. Dabei kann eine Verbesserung durchgefuehrt werden:

Das Schlauchstueck vom Steuerdruckanschluss des Mengenteilers zum Taktventil (der Schlauch mit dem geringeren Durchmesser, dann das L-Winkelstueck, dann das kurze dickere Stueck bis zum Taktventil) muss bis zu 3,8 bar Kraftstoffdruck aushalten. Die gewebeummantelten Benzinschlaeuche sind dabei nicht uebermaessig vertrauenserweckend. Also bei der Nachfertigung die Druckanforderung angeben und bessere Schlaeuche nehmen (druckfest, benzinresistent).


G+M/Grywotz-Katalysatoren

Ein paar Informationen (auch Audi hat K-Jetronic) findet man hier:

http://www.audiurquattro.de/ralf/infos/kat/kat.htm

Hier die Einbauanweisung fuer den G+M/Grywotz-Kat in den W123 230E M102:

http://mitoe-it.de/bbt/abe/GME.pdf

Aus dem elektrischen Schaltplan kann man entnehmen, dass das einadrige Kabel von der Lambdasonde zum Steuergeraet (das Lambda-Signal) auch an Pin 3 der Diagnosedose im Motorraum angelegt wird. Hier kann also im geschlossenen Regelkreis (...Taktventil - Mengenteiler - Verbrennung - Abgas - Lambdasonde - Katelektronik - Taktventil - Mengenteiler...) die Kat-Regelung ueberprueft werden.

Lambdasonden liefern eine Spannung in Volt, die dem Luftanteil im Abgas proportional ist. Bei magerem Abgas ist die Spannung der Lambdasonde gering, bei fettem Abgas ist die Spannung hoch. Wenn der Regelkreis (s.o.) geschlossen ist und die Regelung funktioniert, pendelt die Spannung um einen Mittelwert. Die Kat-Regelung ist naemlich so ausgelegt, in stationaeren Betriebszustaenden (Leerlauf oder konstante Drehzahl) staendig zwischen leicht fett und leicht mager hin- und herzuregeln. Messung nur bei warmem Motor, d.h. warmer Lambdasonde durchfuehren. Es wird ggf. sonst eine Komparatorspannung des Steuergeraetes gemessen.

Die im o.g. Link angegebene Lambdasonde Bosch 0 258 003 021, die im Katalysator-Kit des Audifahrers mitgeliefert wurde, wird serienmaessig in zahlreichen Fahrzeugen von Opel verbaut.

Einstellwerte G+M/Grywotz-Katalysator W123 230E M102

  • Zuendzeitpunkt: 27 Grad vor OT bei 4500 U/Min ohne Unterdruck (nur wenn Superkraftstoff bleifrei 95 Oktan verwendet werden soll)
  • Leerlaufdrehzahl: 800 +- 50 U/Min
  • Kat-Regelung: an Diagnosedose Pin 3 Spannung gegen Masse messen. Betriebswarmer, im Leerlauf laufender Motor. Die Spannung muss pendeln, Werte dabei zwischen 0,2 und 0,7 Volt. Mittelwert muss 0,45 Volt sein. Zum Einregeln CO-Schraube in Mengenteiler verdrehen (Vorsicht! Alte Stellung merken.)
  • CO nach Kat: 0 Vol-%
  • Lambdawert: 1 +- 0,03 bei 2500...2800 U/Min

2007-02-28 00:01
Zettel

Verbrauch (Diesel)

Mein 240 TD ('82, 256.000 km, 4-Gang) verdaut im Mix (BAB/Landstraße/Stadt) jetzt im Winter um die 9 Liter. Ich fahre dabei gesittet, aber nicht lahm. Hatte mal einen /8 200 D, der im Sommer an 7 Liter rankam. Viel langsamer war der auch nicht. Ochter, HH

84er 200D Automatik: fahre täglich 100 km autobahn, bei 100 km/h genehmigt er sich unter 7 l/100 km (unter 6.8 wars aber noch nie). im mixbetrieb (autobahn/stadtverkehr) liegt er bei 7.5 l. Der Ölprinz aus München

Mein 300D Automatik Bj. 83 braucht minimal 7,2 Liter, maximal 9.8 Liter.

Mein 200D nimmt niemals mehr als 9,5 Liter, egal wie sehr ich ihn prügele... (mache ich aber nur im Notfall und wenn er wirklich gut warm ist...) und bei besonders sparsamer Fahrt (Rolletappe auf der Landstraße zwischen 70 und 90 km/h, ohne Stadtdurchfahrten) habe ich ihn einmal unter 7 Liter bekommen ! Gut, OK, es waren 6,95l., aber immerhin !!! Gruß, Robert

Mein 200 D(Bj. 77, 190 tkm, 4-Gang) braucht im alltäglichen Betrieb um die 8 l, bei BAB und 120 km/h auf'm Tacho sind's 8,7l (gemessen auf der Strecke Travemünde-Freiburg). Bei meinen früheren 200 D war der max. Verbrauch 10l im Winter bei Kurzstrecke, unter 7 bin ich nie gekommen. Gruß JochenS??

Ich dachte, mein 200D (Baujahr 83) schafft es nie unter neun Liter. Dafür braucht er auch bei 130 km/h auf der Autobahn höchstens 9,5l. Inzwischen wurde ich eines Besseren belehrt: bei möglichst konstant 110km/h auf der Autobahn braucht er irgend etwas zwichen 7 und 8 l. Axel, 200D, klassisch weiß

mein 300TD braucht zwischen 9 und 12l wobei ich auf der autobahn meist schneller als die erlaubten 130 fahre. martin

Der Verbrauch meines 300D (Bj. 83, 4 Gang-Schaltgetriebe, Oxy-Kat) beträgt bei normaler Fahrweise mit möglichst frühem Hochschalten bei 60% Stadt-, 20% Land- & 20% Autobahnstrecke ca. 9,5 Liter (im Winter). Gruß Frederic

Mein 300 TurboDiesel?? nimmt ca. 11 l auf der Bahn mit 135-140, allerdings schon 350 tkm runter und Ventile müssten mal nachgestellt werden, in der Stadt sind es auch so 10-12 l NACHTRAG: Mittlerweile sind es gut 400 tkm, Verbrauch mit 100% Pflanzenöl 11,25 l bei 80% BAB mit ca 110-120 km/h

Oliver Hilker

Mein 300TDT braucht als Sommerfahrzeug 9,5-11 l. Der 200 D genehmigt sich im Sommer 8-8,5 l, im Winter einen halben Liter mehr. Free Willi

Mein 300 TDT (Bj. 81, 410 tkm) braucht im Alltagsbetrieb und BAB bis 130 km/h knapp über 10l, im Sommer wegen der Klimaanlage auch mal einen halben Liter mehr... JochenS?

2007-04-11 15:22
Zettel

Verbrauch (Benziner)

Fahre einen 230E, 4/84, 171.500 km, 4-Gang-Schalter (im Mai 2003 mit HJS-Kat 2000 nachgerüstet), dokumentierter Ø-Verbrauch auf den letzten 110.000 km: 10,01 l/100km. Minimal: 8,04 l/100km, Maximal: 12,63 l/100km. Gefahren wird mein Benz 40% BAB, 10% Landstraße und 50% im Stadtverkehr. Big-Mike 230E aus Duisburg

Mein 200T (Bj. 03/1984) braucht durchschnittlich 9,0 Liter. Bei gemächlicher Autobahnfahrt bei ca. 110 km/h schaffe ich sogar 8,8 Liter. Mein 200 (Bj. 12/1983) mit Automatik benötigt durchschnittlich 9,5 Liter, schaffe es aber leider nicht auf 9,0 Liter. jogu, Homburg

Mein 200er Benziner BJ 01/83 brauch zwischen 9,5 (Autobahn gemäßigt) und Stadtverkehr 11 Liter Super Plus und ziemlich viel Öl. Das liegt wahrscheinlich am Kilometerstand von 310.000 km und meiner nicht immer vorsichtigen Fahrweise... Guido, Hannover rohr@hannover.sgh-net.de

Habe einen 230 E Automatic orig.80 tkm, EZ:8/1981, im gemischten Alltagsverkehr(50%Stadt,25%Landstraße,25% BAB bis 130 km/h) braucht er erstaunliche 10,23 Liter Super Plus, aber selbst bei extrem ruhiger Fahrt (Landstraße 70-80 km/h) nicht unter 8,5 Liter, dagegen bei BAB 150-170 km/h 12,5-13,5L. Gruß Günni

Mein 230CE 4Gang vergnügt sich mit nur 8,5l (Autobahn, 110-130km/h), winterliche Kurzstrecken in der Stadt jedoch machen ihn durstig, unter 12l sind nur bei Spargas gegen Monatsende drin. Wenn man ihn mal richtig über die linke Spur jagd (sorry), zieht er sich "lieber-nicht-messbar" viel SUPER PLUS ´rein. Eine Tankfüllung Vollgas (=120DM) endet schon nach gut 400km, wie oben erwähnt können es aber auch fast 600km werden (Düsseldorf -> Berlin bei 110km/h und 600km Strecke, ohne Tanken!) Fazit: Der schöne Wagen verbraucht, wie er gefahren wird. Gruß, Alex(ander)

Mein 230TE Automatik ist immer schön gierig. Im reinen Stadtverkehr (extreme Kurzstrecke im Hamburger Dauer-Stau) nimmt sich das Eisenschwein im Winter auch gern mal 17 Liter. In der Stadt aber nie unter 12-13. Auf der Autobahn bei 140-150 ca 10 Liter. Ralf

Mein 230TE Schalter fährt werktäglich 60km, davon die Hälfte Landstraße und die andere Hälfte im Stadtverkehr. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegt er konstant bei 9.8 - 10.0 Liter. Bei Frost habe ich noch keine Erfahrungen gemacht. Sigi

Mein 250er Vergaser, 185tkm : minimal: 10,5L, max. 16L im Schnitt ziwschen 12 und 13 Litern (eher 13)bei sportlicher Fahrweise. www.nicebook.de

Mein 250er (Bj. 82, 248 tkm, Automatik) hat anfangs zwischen 13 und 15 l gebraucht (mit uralt-195ern Stollenwinterreifen), mittlerweile hab ich neue 175er Winterreifen drauf, der Verbrauch ist auf Werte zwischen 11,2l und 14l gesunken. Nach 3000 km mit Stadt, Landstraße und BAB im Ø 13l. Gruß JochenS??

Mein 280CE gönnt sich durchschnittlich 16-17 Liter. Ich glaube, das ist kein typischer Wert, aber ich habe keine Ahnung, wo ich auf Fehlersuche gehen soll. Abgaswerte ok. Noch ein KAT (ich Spare noch dafür). Das blöde daran ist, dass der Tank so klein ist und nicht einmal für 500KM reicht. Bei Dauervollgas 25 Liter, bei gemächlichen 140km/h 13 Liter. ChristophKirchner

Der Verbrauch meines 280CE Automatik (Bj. 85)liegt bei 13-14 Litern Super Plus. Ich fahre aber auch selten wie besengt. Im Winter steigt der Verbrauch bei Kurzstrecken-Stadtverkehr bis auf 17,5 Liter, im Sommer auf der Landstraße bin ich mit einer Tankfüllung schon 635 km weit gekommen (hab mich aber selbst gewundert). Mr.Burns

280ce von 1977. Brauche bei durchschn. 140 auf der Autobahn ca. 10,5 Liter Super Plus in der Stadt 13Liter. Der Motor scheint aber auch extrem fit zu sein, 2000 Km nach dem Ölwechsel ist das Öl noch so sauber wie es aus dem Kanister kam.Schlappenhauer

Mein 280E 4/82 Autom. verbraucht auf der BAB bei konstanter fahrweise 10,9l Super+ bei einer Geschwindigkeit von ca 130-140km/h. Im Alltagsbetrieb 50% Stadt 50% Landstraße ist es ca 13,2l und bei Raserei auf der BAB auch mal bis zu 20l auf 100km. Von meinem 2ten 280E 5/76 werden noch Werte folgen Markus@mb-w126.de

Mein 280E / Bj.76 hat im reinen Sommer- und Landstraßenbetrieb zw. 13 und 14,5 Liter verbraucht. Insofern kann ich mir 17-18 Liter im Winter in der Stadt schon vorstellen, Wenn dass dann immer nur 5-10 Kilometer Strecke sind, halte ich auch 20L für möglich.

280E: So, jetzt hab' ich erstmal den Verbrauch meines Autos getestet: Landstrasse 250 km + Autobahn inkl. Vollgas 10,8 Ltr - da war ich angenehm überrascht. Stadt (nur Berufsverkehr) 19,91 Ltr - whow, ist das normal? Mit 15 oder 16 Ltr hab' ich ja gerechnet........aber 20 sind doch ziemlich happig.

Bei meinem 280TE geht unter 15 Liter/100 km nichts, egal wo. Das ist schon seit 1982 so, wo ich den Wagen kaufte. Reine Stadtverbräuche sind immer recht hoch, nur verfeuert man halt selten eine ganze Tankfüllung in der Stadt.

280CE 82´: 16 im mix, bis 25 reine stadt; und wenn ein zylinder ausfaellt (marderbiss am zuendkabel, also ein haeferl weniger...) warens auch schon 29 Liter (no na!!);

280CE Ez.82 orig. 63Tkm im Schnitt braucht er 13ltr bei normaler Fahrweise. Bei etwas forciertem Stil 14-15 Ltr und im Winter kommt man auf 17ltr. Lunge

200 Vergaser von 5/83: Braucht im schnitt 11 Liter, in der Stadt max. 15 und bei max. 90 km/h unter 8 Liter. Das ist völlig ok bei dem Gewicht und dem Alter. (109000 km, mit G-Kat) Gruß an alle Benz-Freunde! Björn

230C Vergaser Bj.77, 150TKM: hey leute, also mein stern braucht in der stadt 15Liter Super, auf der Landstraße 11-12 und auf der autobahn ca.10Liter. An alle die eine Vergasermaschine haben,Leute da könnt ihr nix daran ändern, die Motoren sind leider mal so durstig, kann mich gut daran erinnern, als der "neue 123" rauskam, haben die taxifahrer protestiert weil die Maschine so viel Sprit geschluckt hat. War auch mal Benz vorort und habe mit den Mechanikern UND Ingenieuren mal gesprochen, Leute lasst die Finger weg von irgenwelchen Modifikation. Der Motor schluckt vielleicht etwas viel, aber der Motor hält mindestens bis 350TKM... So long Leute, ach ja, ich fahre meine Kiste nur 3Monate im Jahr, nur im Sommer, und ich sags euch der steht auch dementsprechend noch gut da! viele grüße...Earl

230 1980 (vergaser). spitzenverbrauch 10l im alltagsbetrieb, derzeit genehmigt er sich aber immer 11,5-12l auf 100km, egal wie sanft man ihn fährt. martin

230CE Bj. 84 140tkm: Ich fahre meine alte Benzinschaukel mit 9,5 bis max. 11,0 Litern SuperPlus? auf 100 Kilometern. Mein Fahrstil ist dabei eher ruhig, was nicht gleichzeitig langsam ist. Der Wagen hat ein Automatic-Getriebe und eine Klimaanlage. 11 Liter zu verfeuern schaffe ich nur, wenn ich mit 180 km/h und laufender Klima über die Autobahn bügel. Also...........let the old timers roll...MfG Der Bülti (AZumbuelt@t-online.de)

Daten: 230 CE,Bj. 1983, Wurmkat Euro 2, Automatik, 190 tkm,normales 15W40-Öl (mineralisch),normaler Reifendruck, keine Klima, Sommerreifen, Testmonat September/Oktober. Komme eben vom ersten mal Nachtanken zurück: 10,5 l No-Name-Super Plus. Ich fahre hauptsächlich Strecken im Bereich 10-35 km. Es dürften so 10 Prozent Autobahn, 35 Prozent Stadtverkehr und 55 Prozent Bundesstrassen gewesen sein. Ich fahre recht gemächlich und grundsätzlich kein Vollgas aber da ich den Wagen erst seit 2 Wochen habe musste ich bei dieser Tankfüllung einiges ausprobieren was richtig Sprit zieht (z.B. Kickdown). Außerdem liegt der Luftdruck bei 2.0/2.3....also ein halber Liter weniger wäre vielleicht noch drin. "Folge dem Stern" ! Jochen jochen.giesinger@gmx.de

Der 280 TE meines Vaters (Baujahr 1987) brauchte im Durchschnitt nur 12 Liter.

Mein 250er, Baujahr 1979 (Vergaser, 129 PS) braucht zwischen 11 und 17 Litern Super+ je nach Fahrweise.

Mein 230 CE Bj.1980 Aut. mit nachgerüstetem G-Kat 97´ verbraucht gut 10-11 Liter, im Winter mehr. Fahre schon wie ein Rentner, aber bestenfalls auf der Bahn waren mal 8,9 Liter angesagt, allerdings tanke ich Super bleifrei. Bei Vollgas (180 km/h) wirds aber erstaunlicherweise nicht mehr als 12 Liter! Ist aber sehr selten mit dem Vollgas ;-), Gruss Mbrrr

2007-02-28 00:04
Zettel

Einspritzdüsen

Die Einspritzdüsen sind im Zylinderkopf eingeschraubt. Diese sind mit Rohrleitungen (Einspritzleitung) mit der Einspritzpumpe verbunden. Die Einspritzpumpe läuft zeitlich abgestimmt von der Steuerkette angetrieben mit dem Motor mit und wenn der Kolben im Zylinder fast ganz oben ist, also der notwendige Druck aufgebaut ist drückt die Einspritzpumpe eine Menge Kraftstoff in Richtung Düse und die Düse spritzt den Kraftstoff in den Verbrennungsraum ein, dieser verbrennt und der Kolben wird unter der Kraft der Verbrennung wieder zurückgedrückt. Die Einspritzpumpe pumpt wenn sie muß auch mit fast unbegrenzter Barzahl. Der Einspritzdruck wird also nicht in der Einspritzpumpe reguliert, sondern durch die Düse. In der Düse ist eine sehr starke Feder, die bei einem definierten Kraftstoffdruck etwas zusammengedrückt wird und der Kraftstoff aus der Düsenöffnung austreten kann. Dieser Druck kann durch Einstellung der Federgrundspannung reguliert werden.

mehr dazu unter http://www.kerzendorf.de oder Martin@kerzendorf.de


Reinigen von Einspritzdüsen:

Du mußt die Düsen ausbauen,mit Sprühöl einweichen und so hinlegen das das Öl wieder rauslaufen kann. Dann habe ich einen Dremel mit Drahtbürste genommen und an den !!SEITEN!! nicht am Ende die Kruste entfernt. An der Düsennadel mit Zahnstocher und einem sauberen Lappen vorsichtig gereinigt. Zum Schluß mit Kontakt60 mit Sprühröhchen (mein Universalreiniger) solange reingesprüht bis die Düsennadel sich geöffnet hat.

termi

2007-03-02 13:35
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:08 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Diesel Grundlagen

In diesem Kapitel wird erklärt, wie der Dieselmotor grundsätzlich funktioniert. Außerdem wird die Frage beantwortet, warum der Diesel "nagelt", wenn er kalt ist. Weiterhin wird dargestellt, wie sich "normale" Vorglühanlagen von "Schnellglühanlagen" unterscheiden. Und am Schluß gibt es als Leckerli noch Originalzitate aus dem W123-Dieselprospekt von 1983.


Die Dieselmotortechnik wurde von Rudolf Christian Karl Diesel erfunden, der von 1851 bis 1913 lebte.

Im Zylinder des Dieselmotors wird nur Luft durch den Kolben so hoch verdichtet (30 - 55 bar), und damit erhitzt (700 bis 900 Grad Celsius), daß sich der von der Einspritzpumpe geförderte und durch die Einspritzdüse eingespritzte Dieselkraftstoff entzündet (Selbstzündung). Dadurch steigen Druck und Temperatur im Brennraum, der Kolben wird nach unten getrieben und leistet Arbeit.

Man unterscheidet verschiedene Gemischbildungsverfahren: Beim Direkteinspritzverfahren (günstiger Kraftstoffverbrauch) wird der Kraftstoff direkt in den Brennraum gespritzt, bei den Vor- oder Wirbelkammerverfahren (unterteilter Brennraum, geringeres Verbrennungsgeräusch, höherer Verbrauch) in eine Kammer, in der sich der Kraftstoff entzündet, von da ain den Hauptbrennraum geblasen wird und dort vollständig verbrennt. (Brockhaus)

Tiefergehende Informationen finden sich auf der Seite http://www.verbrennungsmotor.de


Warum der Diesel nagelt wenn er kalt ist? Im Dieselmotor gibt es bei der Verbrennung des Diesels zwei Arten der Verbrennung. 1. Verbrennung mit Vormischflamme 2. Verbrennung mit Diffusionsflamme Wenn der Diesel in den Zylinder eingespritzt wird, bilden sich Tropfen, die mit Sauerstoff umgeben sind. Ist es warm genug im Zylinder fängt der Tropfen an der Grenze zum Sauerstoff an zu brennen. Da dann dabei immer Sauerstoff und Diesel zueinander transportiert (durch die Abgase Diffundieren)werden muß, verbrennt der Diesel "Langsam". Ist der Zylinder samt Luft kalt, hat der Diesel länger Zeit sich mit dem Sauerstoff zu mischen. Ist dann die Umgebung so heiß, dass der Diesel zündet, sind neben jedem Dieselmolekül ausreichend Sauerstoffmoleküle und der gesamte Diesel zündet schlagartig. Dadurch kommt es zu einer Druckspitze, die man als "nageln" bezeichnet. Das nageln bringt zwar einen besseren Wirkungsgrad, belastet aber den Motor mechanisch stärker. Im Alltag ist der Verbrennungsvorgang eine Mischung aus den beiden Flammen.

Acki

Eigentlich ist das Laufgeräusch von Direkteinspritzer-Dieseln härter und lauter als von den Wirbel(VW)- und Vorkammermotoren (MB), weil die dämpfende Einschnürung der Verbrennung fehlt. Die heutigen DI-Dieselmotoren sind bloß wegen der guten Kapselung und des optimierten Einspritzverlaufes (dafür auch die wesentlich höheren Drücke) so leise. Mercedes hatte ja auch recht lange mit vergleichbarer Leistung den 5-Zyl.-DI-Diesel und den 6-Zyl.-Vorkammer-Diesel nebeneinander im Programm, der eine war zum Sparen, der andere zum Genießen. Und wenn ich einen 123er Diesel mit einem älteren Passat TDI vergleiche, kommt mir der Passat immer so vor, als würde er durch eine Thermoskanne voller rostiger Nägel angetrieben, rein akustisch. Daß der Passat bei vergleichbarer Motorleistung mit 2/3 des Sprits und des Hubraums eines 300D auskommt, ist natürlich was anderes. Kolbenklappern tritt eigentlich bei jedem kalten Motor auf, denn auch wenn die Kraftstoffinjektion von oben kommt, spätestens, wenn die Kurbelwelle nicht mehr im oberen Totpunkt steht, entsteht doch ein Kippmoment.

Hans-Christian


Frage: Kann mir einer von den Dieselprofis kurz erklären woran ich optisch die Original-Vorglühanlage von der Schnellvorglühanlage unterscheiden kann?

Antwort: Die alten Vorglühanlagen waren in Reihe geschaltet. Also geht ein Kabel von einer Kerze zur anderen. Die Schnellstartvorgluehanlagen wurden ab 1980 oder so verbaut, bei denen sind die Kerzen parallel geschaltet, zu erkennen an den 4 bzw 5 Kabeln, die vom Vorgluehrelais zu den einzelnen Kerzen gehen.


Frage: Mein Diesel glüht nicht mehr vor! An was kann es liegen?

Antwort:

A. die Sicherungen gecheckt ( Schnellglüh - Einrichtung hat noch eine in der schw. Box ! ) ?

B. Verkabelung gecheckt ( Brüche, Steckverbindungen, Masse )?

C. Glühkerzen gecheckt ( 1 defekte merkt man kaum, 3 schon eher ) ? Siehe hierzu auch GluehkerzenPruefen

Irgendwas davon sollte es sein. Ich hatte tatsächlich mal 3 defekte Glühkerzen, dramatischer Startvorgang ! Die haben innerhalb von 2 Tagen hintereinander den Geist aufgegeben, ich hab erst auch alles mögliche verdächtigt - aber es waren tatsächlich die Glühkerzen.


Aus dem Prospekt von 1983:

"Mercedes 200D - erster Platz für Zuverlässigkeit

Viele unabhängibe Untersuchungen weisen des Mercedes 200 D als zuverlässigstes deutsches Automobil aus: mit einem Pannenrisiko nahe Null und der Wahrscheinlichkeit, das erste Mal außerplanmäßig eine Werkstatt aufsuchen zu müssen, wenn andere sich freuen, durch den TÜV gekommen zu sein. In der ADAC-Pannenstatistik ist der Mercedes 200 D in Sachen Zuverlässigkeit seit eh und je an der Spitze."

"Mercedes-Diesel: technisch führend

In dem nur von Mercedes Benz gebauten Vorkammer - Brennraum "entschärft" der Kugelstift den Einsritzstrahl: Dadurch ist der Motorlauf leiser und weicher, die Motorlebensdauer größer. Durch zusätzlichen Einbau von Dämm-Materialien wurde die Geräuschentwicklung derart reduziert, daß Sie einen Mercedes-Diesel von einem Benziner praktisch nicht mehr unterscheiden können."

"Mercedes-Diesel: Ideal für die schonende Fahrweise des zügigen Gleitens

Mercedes-Diesel sind Automobile, deren Antriebskonzept und Fahrqualität auf die heutigen Verkehrsbedingungen maßgeschneidert sind. Denn im Mercedes-Diesel läßt sich ideal die harmonische Fahrweise des zügigen Gleitens praktizieren, das Fahrer wie Fahrzeug schont und erheblich Kraftstoff spart.

Ein Mercedes-Diesel bietet dem Fahrer die besten Voraussetzungen, vorausschauend anstatt kurzatmig zu reagieren, zügig aber nicht ungezügelt zu fahren und in Streßsituationen souverän die Ruhe zu bewahren."


HeizOel statt Diesel?

2007-03-02 13:36
Letzte Änderung: 8.11.2004 21:35:32 - Autor: Zettel - Letzter Autor: jwk

Diesel Einspritzdüsen

Durch die Einspritzdüse wird der Kraftstoff fein zerstäubt in den Zylinder bzw. die Vor- oder Wirbelkammer eingespritzt. Der in der Einspritzdüse erzeugte Kraftstoffdruck hebt die Düsennadel aus ihrem konischen Sitz und gibt die Einspritzöffnung frei. In dem Moment, wo durch die Schrägkantennut des Pumpenkolbens die Verbindung zur Rückflußleitung hergestellt wird, fällt der Druck ab und die Düsennadel wird durch Federkraft in ihren Sitz zurückgedrückt. (Aus: Daimler Benz - Technische Grundbegriffe PKW 1974)


Frage: Da mein 240D sich nun langsam den 100tkm nähert dachte ich es wäre mal angebracht die Düsen zu wechseln.

Antwort: Ich habe jedenfalls für 4 original Bosch-Austauschdüsenhalterkombinationen pro Stück 43.65 Teuros netto beim Boschdienst geblecht - und das waren nur Austauschteile und keine komplett Neuen.

Anmerkung: Bei www.dieselsend.de kostet sowas deutlich weniger. Fuer 43 Euro bekommt man dort vier Duesennadeln, das Einstellen kostet dann nochmal einen 10er.

Denn nur mal zur Info: das Teil, was Du aus Deiner Vorkammer schraubst (dafür benötigst Du übrigens einen extra langen SW 27 Steckschlüsseleinsatz) ist die Düsenhalterkombination, in der die ganzen Bauteile der eigentlichen Düse wie Düsennadel, Druckfeder, Düsenkörper usw. sitzen. Diese Düsenhalterkombination kann man natürlich auch auseinanderschrauben, reinigen usw., nur ohne entsprechende Prüfapparatur zum Abdrücken und die kleinen Stahlscheiben zum Einstellen des Einspritzdrucks nützt dir das Ganze nichts. Deswegen gehe ich auch mal davon aus, daß Du schon vier neue komplette Düsenhalterkombinationen meintest.

Was Du auf jeden Fall noch brauchst ist ein Stück neuer Schlauch für die Leckölleitungen, denn die alten Stücke werden Dir beim versuchten Abziehen eh entgegenbröseln. Die Einspritzleitungen mußt Du auch an der Pumpe lösen und ausclipsen, für die Überwurfmuttern gibt's einen Spezialschlüssel von Hazet der alleine über 30 Teuros kostet, ansonsten mußt Du es eben vorsichtig mit 'nem normalen Maulschlüssel probieren (ohne Abzurutschen) - Anzugswert 10-20 Nm also handfest so das es wieder dicht ist, sonst nämlich schnell die Leitungen zerquetscht. Anzugsmoment für die Düsenhalterkombi ist 70 Nm.

Und pass beim Herausschrauben auf, daß sich keine der Vorkammern mit löst, sonst mußt Du die Vorkammern nämlich wieder mit so 'nem Spezialschlüssel und 165 Nm festziehen.

Noch 'nen Tip zum Anlassen wenn Du die neuen Düsen drin hast: die Einspritzleitungen wieder fix und fertig montieren aber dabei die Überwurfmuttern an den Düsenhaltern nur ein - zwei Gewindegänge einschrauben und nun mit dem Anlasser kräftig orgeln bis an den ersten Leitungen Diesel austritt, jetzt die Leitungen richtig festziehen und mit vorglühen ganz normal starten - wenn Du nämlich gleich alles festschraubst ist nämlich wahrscheinlich eher Deine Batterie leer als das der Motor wieder läuft.

Kann ich nicht nachvollziehen. Orgelt es sich leichter wenn die Leitungen nicht angeschlossen sind?


Frage: Seit ein paar Wochen bilde ich mir ein, daß mein Benzchen sehr hart läuft. Das Problem: Es gibt momentan nichts, woran sich das messen lassen würde. Der Verbrauch geht in Ordnung, Anspringen tut er auch ohne großes Theater. Im Sommer ist mir noch aufgefallen, daß er bei hoher (Motor-)Temperatur geschüttelt hat, daß Gebißträger nicht mitfahren konnten. Das war, bevor ich die Ventile eingestellt habe. Außerdem scheint er beim Beschleunigen in einem bestimmten Drehzahlbereich zu nageln.

Antwort: Dieses Schütteln hatte ich auch, und zwar dann besonders stark, wenn der Motor nach scharfer Autobahnfahrt besonders warmgelaufen war. Ich stand dann mit meinem klackenden und spotzenden Dieselchen an der Autobahnabfahrt mit Oeldruck auf eins (=oel sehr heiß und dünn) und habe mich gewundert. Durch Zufall habe ich den Fehler gefunden. Beim Prüfen der Einspritzdüsen fiel auf, daß sie alle nicht bei den vorgeschriebenen 115 bar öffneten, sondern bei eher 105 und eine war mit 90 dabei. Nachdem ich den Druck richtig eingestellt hatte war das Schütteln und Klickern weg. Mein Erklärungsansatz ist, daß durch den sehr warmen Motor auch die Düsen etwas wärmer waren und der Kraftstoff dadurch visköser. Durch mangelnden Öffnungsdruck schnarrte die Düse nicht, sodern gab einen undefinierten Schwall Kraftstoff ab. Das ergab das Schütteln. Beim Kaltstart war eher alles in Butter, denn da sind die Düsen noch kalt und schwergängig und neigen eher nicht zum zu frühen öffnen. Außerdem ist bekannt, daß Düsen Einlaufen, ohne dabei unbedingt schlechter zu werden. Mann sollte daher (laut DC) die Düsen alle 60tkm auf den Öffnungsdruck hin überprüfen und ggf einstellen lassen.

Rückfrage: Von der Sache mit den Düsen habe ich auch schon gehört. Meine dürften allerdings erst eben über 20000 runter haben, es sei denn, beim Einbau des anderen Motors wurde vergessen, die Dinger zu tauschen.

Rückantwort: An deiner Stelle würde ich mich für die Düsen nochmal interessieren, denn die Tatsache, daß sie "neu" sind sagt nichts darüber aus, ob sie vielleicht nicht falsch eingestellt sind... Dann würde mich die Bezeichnung der Düsen interessieren, das ist nämlich wichtig. Die Düseneinsätze sehen zwar äusserlich alle gleich aus, unterscheiden sich aber im Design der Düsennadel und im Vernebelungswinkel. Das heißt, die Düse ist auf die Vorkammer abgestimmt, ändert sich das Design der Vorkammer im Zuge eines Modellwechsels, so muß die Düse in Ihrem Einspritzverhalten angepaßt werden. Es kann also durchaus sein, daß die Düsen schlicht und einfach nicht zum Motor gehören, obwohl du sie hast geliefert bekommen. Vielleicht war der Zulieferer nachlässig oder schusselig oder hat einfach keine anderen mehr gehabt und hat dir irgendwelche geschickt, die zwar mechanisch passen, aber nicht vom Spritzverhalten. Das kann auch das Absterben des anderen Motors erklären. Mit falschen Düsen läuft der Motor zwar, aber wie eben. Das ist das Interessante.


Frage: Zum Henker, wie stellt man die Düsen ein? Nach einigen üblen Erfahrungen habe ich kein Vertrauen mehr zu "Fachwerkstätten" und würde die Aktion gerne selbst vornehmen - so keine sündhaft teuren Messegeräte nötig sind.

Antwort: Du schraubst den gesamten Düsenhalter idealerweise mit einem 27er Rohrschlüssel aus und spannst den Halter vorsichtig in einen Schraubstock ein (Nicht zuböllern!) und dann schraubst du das Oberteil des Düsenhalters auf, Darin findest du (von oben nach unten): eine Einstellscheibe, eine Feder, einen Druckbolzen, einen Düsenteller, eine Düse mit darinsteckender Düsennadel. Auf GAR KEINEN FALL darf auch nur der allerfeinste Dreck oder Staub in die Innereien der Düse und des Halters kommen, weil die Düsennadel dann verkeilt und festhängt. Meistens hat sie dann einen Schlag fürs leben, selten kriegt man sie mit viel Geduld und Biodiesel als Reinigungs- und Spüllösung wieder hin. Auch Kriechöl ("Caramba", etc.) aus der Sprühdose hilft hier weiter. Aber nur als ultima ratio!!!

Den Druck verstellst du, indem du dickere oder dünnere Plättchen einlegst (pro 0,05mm dicker werden es etwa 3 Bar mehr, so etwa). Dann feste wieder zuschrauben und im Prüfgerät testen.

Ich habe mir mit meinem Bruder so ein Sortiment an Distanzplättchen zugelegt-es war wochenlange Rennerei von Bosch-Dienst zu Bosch-Dienst, bis wir alle von 0,8 bis 1,96 zusammenhatten. Ein Plättchen kostet 1,40 DM + Steuer und Überrredungskunst, daß sie die überhaupt einzeln und nicht im 10er-Pack rausrücken.

Um ein Prüfgerät kommst du aber nicht drumherum. Du kannst höchstens beim Bosch fragen, ob sie dir das machen und du wolltest sowieso schon immer mal sehen, wie das geht und fragst ob du zuschauen darfst. Die Drücke sollten im Gesamtmotor nicht mehr als 5 Bar auseinanderliegen.

Das Prüfgerät für den Öffnungsdruck brauchst du unbedingt. Einfach so aus Gefühl dickere Plättchen einlegen funktioniert unter Garantie nicht, Leider.

Nachtrag: Wenn man den Düsenhalter zerlegt kommen der Reihe nach zum Vorschein:

- Druckeinstellplättchen
- Feder
- Federteller
- Düsenteller
- Düse (bestehend aus Düsenkörper und Düsennadel)

Weiter ist wichtig, daß man stets neue Dichtbeilagen zur Abdichtung in die Vorkammer einlegt (richtig herum!) und dann den Düsenhalter nach dessen Zusammenbau einschraubt und wieder anzieht.

Nach einiger Fahrstrecke hat man zu überprüfen, ob der Düsenhalter dicht ist, ansonsten: Ausbauen, nochmal in den Schraubstock (wieder nicht anböllern!) eine halbe Umdrehung auf, und dann in einem Zug wieder feste zu. Da kann man ruhig auch mal fester drehen. (Verstellbaren Drehmomentschlüssel im Unterarm auf "fest" einstellen) Wenn man mit rosa Brille auf montiert, kann man dabei ausnahmsweise auf eine neue Dichtbeilage in der Vorkammer verzichten.

Nicht vergessen, die Leckölleitungen wieder aufzustecken, vorsichtshalber beim Benz einen Meter neuen gekauft, der reißt nämlich gerne und erfahrungsgemäß sind die abgerissenen Stücke dann für eine Wiederverwendung zu kurz. In der letzten Düse ist ein kurzes Schlauchstück mit einem speziellen Verschlußstopfen eingesetzt. Dieser Verschlußstopfen kann aus dem kurzen Schlauch rausgepopelt und in einen neuen Schlauch eingesetzt werden.

Das Starten des Motors kann aufgrund von Luft im System schwierig werden. Man zieht die Einspritzleitungen handfest an, dann löst man die Einspritzleitungen an den Düsen wieder eine halbe Umdrehung und betätigt den Starter für etwa 20-30 sek. Danach die Einspritzleitungen wieder handfest anziehen und diesmal mit Vorglühen Starten. Dabei das Fahrpedal ganz durchtreten und den Starter erst wieder loslassen, wenn der Motor eigenständig Drehzahl aufnimmt, dann Fahrpedal langsam zurücknehmen. Mehr dazu auf unserer Seite.

Grüße Martin@Kerzendorf.de http://www.kerzendorf.de

2007-03-02 13:39
Letzte Änderung: 8.10.2005 21:21:35 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Diesel Einspritzpumpe


Motorschütteln beim OM617A_300TD Turbodiesel

Gerade die Turbomotoren schütteln sich bei hoher Laufleistung im Standgas, z.T. arg. Hier eine Methode zum Abstellen dieses Schütteln:

Dazu musst du an die Einspritzpumpe: Auf der Rückseite/Stirnseite der ESP (die Seite, die Richtung Innenraum weist) befindet sich ein kleiner Dämpfer. Du musst zunächst mit einem 14er Maulschlüssel die Kontermutter lösen, dann mit einem 12er Maulschlüssel den Dämpfer soweit reindrehen, bis das sogenannte "Querschütteln" verschwindet. Bei meinem Turbo musste ich die Schraube eigentlich ganz reindrehen, es hat aber echt ORDENTLICH was gebracht, der hat sich vorher so arg geschüttelt, das mir regelrecht schlecht wurde, vor allem im Standgas.

Versuch das mal, dann sollte er wieder vernünftig fahren (ach ja, augenscheinlich haben nur die Turbo´s diesen Dämpfer, der eine Membran in der ESP festhält). Falls sich dadurch nichts ändert, solltest du den Dämpfer erneuern - nimm aber nicht den, den dir die EPC ausspuckt, der kostet schlappe 50,-E. Es gibt noch einen "verstärkten" Dämpfer, der kostet nur 15,-E. Die Teilenummer solltest du über´s Forum erfragen können.

Allzeit gute Fahrt! Daniel 300TDT_1985

2007-03-02 13:38
Letzte Änderung: 8.10.2005 21:22:16 - Autor: Christian Dannert - Letzter Autor: Christian_Dannert

Diesel Einspritzsystem reinigen


Die sind überflüssiger als Zahnschmerzen.

Wer regelmäßig seine Filter wechselt (Infos gibts bei http://www.mann-hummel.de/deutsch/mannfilter/katalog/katalog.htm ) und seine Einspritzdüsen so etwa alle 100tkm mal überprüfen läßt hat mit keinen ernsthaften Beschwerden an seiner Diesel-Einspritzanlage zu rechnen. Unglücke gibt es natürlich immer mal. Regelmäßige Filterpflege verringern das Risiko.

Die im Handel erhältlichen "Diesel-System-Reiniger" versprechen eine Verbesserung der Fahreigenschaften durch ein sauberes Einspritzsystem. Das ist im Prinzip richtig, doch kann das Zeug nicht die Wartungsverfehlungen des Halters ausbügeln.

Konkret gesprochen habe ich an meinem eigenen Auto die saure Erfahrung gemacht. Ich habe mir eingeildet, das Auto macht komische Verbrennungsgeräusche und habe anstatt sofort die Einsprizudüsen zu kontrollieren einen Liqui-Moly Diesel-Systemreiniger reingekippt. Damit begann das Chaos. Alles wurde von Tag zu Tag noch schlimmer. Das Auto sprang zusehends schlechter an, hatte keinen Durchzug und lief wie der besagte "Sack Nüsse". Von den Knallgeräuschen unter der Haube und den Rußfahnen aus dem Auspuff will ich garnicht erst erzählen. Das Ergebnis waren vier erlebnisreiche Wochenenden, an denen ich die komplette Einpritzanlage ab den Druckventilen der Einspritzpumpe zerlegt und mit MOS2- Sprühöl und einem weichen Pinsel gereinigt habe. Die Düsennadeln ließen sich im Düsenkörper überhaupt nicht bewegen und mußten mit zarter Gewalt rausgezogen werden. Die Druckventile an der Pumpe waren nicht mehr dicht, sämtliche Filter waren zugesetzt. Alle Teile waren wie als ob ich Honig getankt hätte.

Nach der Reinigung ging es jeweils wieder besser, aber mit zunehemender Fahrstrecke kehrte sich wieder alles zum alten. Wenn es wenigstens so geblieben wäre, wie es vor dem Additiv-reinkippen war! Nach der vierten Totaldemontage war wieder alles gut, und so fahre ich heute auch 180tkm später noch ohne Zwischenfälle. Ich kann von der Reiniger-Benutzung nach meiner eigenen Erfahrung nur abraten. Auch unter dem Aspekt, daß ich jetzt rausbekommen habe, daß die Raffinerien in die Kraftstoffe schon Reinigungsadditive zusetzen. Wer sich Arbeit ersparen will, prüft seine Düsen. Wenn sie nicht optimal sind, werden sie gereinigt, und sollte das erfolglos sein, müssen sie leider getauscht werden.

Martin@Kerzendorf.de http://www.kerzendorf.de

2007-03-02 13:39
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:18 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Diesel geht nicht aus


Frage:Hallo, woran liegt es, wenn der Motor nicht mehr aus geht. Zündung aus, Schlüssel raus, Motor an!!! Ich weiß mir keinen Rat. Muß ihn dann immer abwürgen. 240er DieselGRuss? Zwirni

Antworten: Hi

es kann sein das der Unterdruckschlauch vom Zündschloß in Richtung Einspritzpumpe irgendwo undicht oder abgefallen ist .. einfach mal probieren...ist ein wenig gesuche

mfg Dennis-230T @ 200D

Hallo, Abwürgen ist nicht nötig, du kannst den Wagen auch an dem kleinen Hebel ausschalten, der sich an der rechten Seite des Motors befindet, der auf dem STOP geschrieben steht. Gruß, Dirk

funktioniert die Zentralverriegelung noch? falls du eine hast, könnte da auch der Fehler liegen. Scheint auf jeden Fall ein Unterdruckproblem zu sein.

woran liegt es, wenn der Motor nicht mehr aus geht:

Hi!

Die 123er Diesel mit Schlüsselstarter werden über eine Unterdruckdose an der ESP abgestellt. Daher gibt's 2 Möglichkeiten wennd er Motor nicht ausgeht:

1. kein Unterdruck im System, z.B. wegen defekter und daher undichter ZV oder wenn irgendwo ein Unterdruckschlauch ab ist, z.B. am Zündschloß. Möglicherweise auch defekte Unterdruckpumpe.

2. Die Stoppdose an der ESP ist defekt.

Eine einfache Diagnose: Motor starten, den Schlauch von der Unterdruckdose an der ESP abmachen und mit einem Stück Schlauch die Stoppdose direkt mit dem Unterdruck an der "Abzweigung" vom Schlauch zur Bremskraftverstärker verbinden. Wenn der Wagen ausgeht ist trifft 1. zu, ansonsten 2.

Gruß

Jochen

2007-03-02 13:39
Letzte Änderung: 10.4.2005 23:26:23 - Autor: Rory - Letzter Autor: JochenS

Diesel Kat

AnbieterUndBezugsquellen


Im Gegensatz zum Benziner gibt es nur eine Sorte Katalysatoren für W123 Dieselfahrzeuge, den sogenannten Oxikat. Er wird je nach Hersteller entweder anstelle des Vorderrohrs/Hosenrohrs in die Auspuffanlage eingeschraubt oder dort eingeschweißt. Der Dieselkat wirkt als Filter und benötigt weder Stromzufuhr noch sonst eine weitere Verbindung zum Motor oder elektrischen Steuergeräten.

Wichtig wäre noch anzumerken, dass mit dem Oxi-Kat nur die Euro-1-Norm möglich ist. Es gibt für die 123er-Dieselmotoren definitiv keine Euro 2 oder höher! Euro 1 wird im Kfz-Brief irreführenderweise als "E2" eingetragen. Findige (oder windige) Autoverkäufer im Internet nutzen das gerne aus und schreiben in ihrer Verkaufsbeschreibung bewusst "E2-Kat", obwohl jeder nur von Euro 1 spricht.

Welche Steuersätze muss man nur bezahlen? Siehe AktuelleSteuerSaetze

und

http://www.kfz-steuer.de/


Lediglich der Hersteller Mangold-Oberland setzt den Einbau neuer Einspritzdüsen voraus.

Frage: Warum neue Einspritzdüsen?

Antwort: Es geht um die bessere Verbrennung. Die Technik der Einspritzduesen ist während und nach der Bauzeit des W123 weiterentwickelt worden. Duesen neuerer Bauart vernebeln den Kraftstoff besser, was zu einer besseren Verbrennung und weniger Schadstoffen fuehrt. Ausserdem sind sie "selbstreinigend" (wie Katzen).


Frage: Ändert sich das Motorverhalten durch den Oxikat?

Antwort: Weder das Kaltstartverhalten noch die Lautstärke noch die Laufruhe werden durch den Einbau eines Oxikats beeinflusst.


Frage: Wieviel Mehrverbrauch hat man mit einem Kat?

Antwort: Die Erfahrungen im Forum gehen von "nicht bemerkbar" bis zu "etwa 10%". Die Mehrzahl der Antwortenden konnte jedoch keinen wesentlichen Mehrverbrauch feststellen.


Frage: Und was ist mit der Umwelt?

Antwort: Wenn man ehrlich ist, ist der Oxikat ein Steuersparmodell und nicht unbedingt ein Instrument zur rettung der Umwelt. Zum einen, weil es für die Besteuerung nur darauf ankommt, daß im Fahrzeugschein das VORHANDENSEIN des Kats eingetragen ist und nicht dessen Funktion. Zum anderen verbessert der Oxikat nicht die bei der Abgasuntersuchung gemessenen Werte.


Frage: Wie hoch ist die Steuerersparnis pro Jahr?

Antwort: Das kann man sich selber ausrechnen unter http://www.kfz-steuer.de/


Ein Erfahrungsbericht:

Mein neuer KAT am W123 240er Diesel bringt große Probleme so dass der Kat in den nächsten Tagen wieder entfernt und reklamiert wird. Zunächst hatte ich mich über den Dieselkat gefreut da auch bei steiler Fahrt bergauf keine Rußwolke hinter dem Auto zu sehen war. Auch nicht vor dem Scheinwerfer der hinterherfahrenden Autos.

Nur: Mein Auto fährt im kalten Zustand nicht mehr schneler als 30 bis 40 km/h. Erst langsam, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist kommt wieder etwas Leistung.

Der Gegendruck beim Anlassen ist so hoch, dass nur noch mit einer zweiten Starthilfebatterie angelassen werden kann.

Scheinbar ist auch der Spritverbrauch mit KAT wesentlich höher. Da ich über 50 TKM zu jedem Tankbeleg die Kilometerzahl notierte, könnte man den mehrverbrauch auch sicherlich gut nachweisen.

Seit zwei Monaten tanke ich ausschließlich V-Power Diesel der sich bei dem betagten Auto äußerst positiv bemerkbar macht. Lieder macht der Dieselkatalysator auch die durch den teuerern Sprit erlangte tolle Laufruhe kaput.

Schade, aber ein Versuch wars wert. Meinen Motor mit fast 300 TKM werde ich wieder ohne Kat fahren und schonen.


Oxi-Kats

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Anbietern, z.B. Matrix (http://www.matrix-katalysator.de) und AMS Katalysatoren Koch (http://www.katalysator24.de). Eine vollständige Liste steht (siehe ganz oben) in der Database unter

AnbieterUndBezugsquellen

Mit rund 220-250 Euro sind die Einschweißkats für das Vorderrohr die preisgünstigste Lösung. Es wird einfach ein Teil des Vorderrohrs herausgetrennt und dafür der Kat eingeschweißt (ein neues Vorderrohr ist übrigens schon für deutlich unter 20 Euro zu haben).

Zum Teil wird die Euro 1-Bescheinigung allerdings nur dann erteilt, wenn statt der steinzeitlichen Drahtwendel-Glühkerzen moderne Stabglühkerzen und ein Glührelais mit Nachglüh-Funktion eingebaut sind, weil sie den Motorlauf (und damit das Abgasverhalten) in der Startphase verbessern. Ein Set von Bosch oder Beru mit vier Duratherm-Stabglühkerzen und Nachglührelais kostet rund 90 Euro (alle Preise von 2005).

Noch was: Ich weiß nicht, was bei dem Verfasser des Eintrages oben über meinem geschehen sein mag. Ich bezweifle aber, dass seine Probleme (30-40 km/h im kalten Zustand) mit dem Kat zusammenhängen - es sei denn, der wurde völlig falsch eingebaut. Man kann normalerweise durch die Wabenstruktur eines Einschweißkats hindurchgucken, der kann meines Erachtens niemals derartig den Motor abschnüren. Mein Matrix-Kat hat sich bei meinem 240CD auch weder auf die Motorleistung, noch auf die Endgeschwindigkeit oder den Verbrauch fühlbar negativ ausgewirkt.

Pöl auf,

Marc240CD

2007-03-02 13:40
Letzte Änderung: 14.7.2006 10:31:20 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Diesel Startprobleme im Winter

Frage: mein diesel ist heute morgen bei minus 10 grad nicht / nur sehr schlecht / nach 1 minute orgeln angesprungen. woran liegts?

Antwort: Ja das Prob kenn ich von meinem 200D ... ich könnte da noch so einiges von -20Grad in den Bergen erzählen ... da mußte sogar dann noch zusätzlich der Startpilot(*) ran!

... ja Ventile einstellen hilft - ist Dein Luftfilter auch schön sau-bär ?, nicht zu altes Motoröl - vielleicht sogar etwas weniger als 15W (z.B. 10W), alle Glühkerzen am Leben ?, usw ... Garage ?

Nicht verzweifeln, auch mein 200D braucht bei so frostigen Temp. zwei mal vorglühen um dann sauber zu starten.

Gruß aus dem frostigen München, Chrisu

(*) Startpilot kann zu Schäden führen


Der 240 d hat einen leerlaufversteller links neben dem lenkrad im cockpit. ist es arg kalt hilft es mitunter diesen vor dem starten bei halbgtretenem gas bis nach anschlag links zu drehen. halb gas deswegen damit du den bowdenzug bzw. gasgestänge entlastest (dreht sich gern mal mit im cockpit, schon selbst erlebt), zweimal glühen und los gehts. wenn der motor langsam warm wird beim fahren kannst du ihn wieder nach rechts drehen (mußte ausprobieren wie er hoch dreht). ansonsten alle weiteren empfehlungen der weiteren postings berücksichtigen und kontrollieren und denn sollte es funzen.

gruß sebastian 300tdt ex240td


Deine Probleme hatte ich letztes Jahr auch, selbst neue Glühkerzen und div. andere Dinge haben nicht viel gebracht. Jetzt habe ich mir einen Motorvorwärmer eingebaut. Super Sache, jetzt springt er (240TD) immer an, wie im Sommer und verbraucht sogar weniger Diesel. Und der Fahrgastraum wird auch schell warm, denn das Kühlwasser hat schon eine Temp. von ca 30°C. Der Spaß hat mich ca. 90 Euro gekostet und eine halbe Stunde der Einbau. Einen Nachteil hat die Sache allerdings, du mußt ein Stromkabel zum Auto legen. DieselGRuss? Zwirni

2007-03-02 13:41
Letzte Änderung: 8.10.2005 21:23:10 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Christian_Dannert

Diesel Turbo nachrüsten


TURBOLADER NACHRÜSTEN

Ein Turbolader oder auch Abgasturbolader (ATL), umgangssprachlich Turbo genannt, dient der Leistungssteigerung von Kolbenmotoren durch Erhöhung des Luftmengen- und Kraftstoffdurchsatzes pro Arbeitstakt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Turbolader

Mit dem Siegeszug der TDi-Motoren verloren auch die Dieselmotoren ihr jahrzehntelang kultiviertes Image als lahme, laute Nutzfahrzeuge. Was liegt da näher als der Gedanke, unseren Kaltblütern durch hochmoderne Technik ein paar Extra-PS einzuhauchen?

Mehr zum Thema Turbo allgemein auch in der Database unter Tuning.

1. Anbieter

Es gab und gibt gleich mehrere Anbieter von Nachrüst-Turboladern für OM615 & Co, insbesondere für den 240D (ob sich dahinter jeweils unterschiedliche Hersteller verbergen, entzieht sich meiner Kenntnis):

  • Garrett Turbochargers aus den USA ( http://www.turbobygarrett.com ) hat angeblich auch den Original 300-TD entwickelt;
  • Borg Warner (früher KKK - Kühnle, Kopp & Kausch oder 3K Borg Warner) aus Deutschland liefert Turbolader unter anderem für den indischen 240D-Motor (siehe unten) im Tempo Trax ( http://www.turbos.bwauto.com );
  • Auch AMG bot seinerzeit mal Umbausätze für den 240D und 300D an. Der 240er kam damit auf 90 PS und rund 180 Nm, der 300er auf 120 PS ( http://www.teamamg-mercedes.de - Hinweis von Sven).
  • STT Emtec (früher Svensk Turbo Teknik) aus Schweden bot in den Achtzigern für den OM616 und 617 Turbolader ( http://www.sttemtec.com ). Deutscher Importeur: KLS - Dipl.-Ing. Wolfgang Krause Gmbh, Rayener Str. 106, 47506 Neukirchen-Vluyn, Tel. (02845) 37545 (Hinweis von Jürgen);
  • auch der Turbo-Nachrüster Turbo Motors in Urbach wurde erwähnt
    ( http://www.turbo-motors.de );
  • in den Achtziger Jahren gab es in der Nähe von Frankfurt eine Firma, die den 200er/240ern per Turbo auf die Sprünge geholfen hat. Der 240er hatte 85 PS und 190 Nm Drehmoment (Hinweis von Wolfgang);
  • eine kleine Firma in Graz soll mal rund 40 Strichacht-240D mit Turbo von 65 auf 80 PS gebracht haben, die allerdings nur rund 60.000 km alt geworden sein sollen sollen (Hinweis von Georg Pestal);
  • auch vom Eigenbau eines Renault-Turboladers am OM616 wird im Forum berichtet;
  • die Firma Viegener nahe Dortmund/Unna baut die MB-Saugdiesel auf Turbo um. Der 300D ist bereits fertig, ein 200D und 240D in der Mache. Die Motoren bekommen Kolbenspritzkühlung (Bohrungen für Ölzufuhr von unten). Der 240er Soll ca. 100 PS bringen.
  • Motair aus Köln hatte angeblich den 240D je nach Kundenwunsch auf 90, 95 oder 105 PS (letzteres mit Ladeluftkühler) gebracht. ( http://www.motair.de - Hinweis von Turbodiesel). Nachtrag: Auf telefonische Nachfrage im März 2006 mochte man sich daran allerdings nicht mehr erinnern.

Pro & Contra

Für die Nachrüstung eins Turboladers sprechen:

  • Leistung gleich Lebensfreude. Wer an seinem Wagen hängt und ihn täglich fahren möchte/muss, für den bedeuten die 10 bis 30 Extra-PS vielleicht den Unterschied zwischen Weiterfahren und Verkaufen.
  • Niedrigere Unterhaltskosten. Dank unverändertem Hubraum bedeutet ein Turbo im Vergleich zum Einbau des nächst-größeren Motors eine niedrigere Kfz-Steuer;
  • Einfache Nachrüstung. Naja, relativ einfach. Der Umbau betrifft nur den Motor. Aufhängung, Getriebe und Antriebsstrang können weiterverwendet werden (praktisch empfiehlt sich der Griff zu einem Differenzial mit längerer Übersetzung, siehe unten).

Dem stehen gewichtige Nachteile gegenüber:

  • H wie Hochdruck. Um mehr Leistung zu erreichen, reicht es nicht, einfach nur zusätzliche Luft in die Brennkammern zu blasen: Auch die eingespritzte Kraftstoffmenge muss entsprechend erhöht werden. Die Einspritzpumpe muss also entsprechend modifiziert werden (ladedruck-gesteuerte Mengenanreicherung schimpft sich sowas). Wo wir gleich schon dabei sind, sollten auch die Auslassventile geändert werden, und, und, und...
  • H wie Hitzetod. Auch aus Sicht der Motorlebensdauer empfiehlt es sich nicht, OM615 & Co einfach einen Turbolader an den Motorblock zu flanschen - komprimierte Luft erhitzt sich, dafür sind die braven Kaltblüter thermisch nicht ausgelegt. Auch bei Daimlers wurde seinerzeit der 300D-Turbo innerlich aufwändig umkonstruiert. Auf jeden Fall empfiehlt sich der Einbau eines zusätzlichen Ladeluftkühlers. Gelegentlich im Internet auftauchende Anbau-Turbolader von damals sind entsprechend mit Vorsicht zu genießen.
  • H wie H-Kennzeichen. Mit jedem Turbolader außer dem originalen des 300TDs dürfte das H-Kennzeichen (ab 2007 sind die ersten W123 ja dran) mit seinem reduzierten Steuersatz in unerreichbare Ferne rücken. Rosiger sieht die Rechnung nur bei späten Baujahren aus, etwa bei einem 1985er 200D.
  • H wie Hubraumsteuer. Eine Turbo-Nachrüstung wird, sofern man nicht auf günstige Gebraucht-Komponenten zurückgreifen kann, mehrere tausend Euro kosten. Warum so viel Geld in einen Motor stecken, der am Ende doch nichts wirklich besser kann als der Original-300-TD? Die eingesparten paar hundert Euro Kfz-Steuer durch den kleineren Hubraum dürften sich nicht so schnell amortisieren.

Fazit:

  • Für 200D-Fahrer stellt der unkomplizierte Griff zum größeren Motor (60 statt 55 PS oder gleich 240D mit 72 PS) die günstigere Alternative für mehr Leistung dar (und zumindest eine Chance auf's H-Kennzeichen bleibt erhalten);
  • Gleiches gilt für den überaus seltenen 220D, der eh zu schade für so eine Verbastelung ist;
  • 300D-Fahrer dagegen werden zum originalen Dreiliter-Turbo greifen;
  • So wäre nur für 240D-Piloten eine Nachrüstung wirklich interessant, weil dafür nicht der ganze Wagen umgebaut werden muss.

Trotzdem: Verführerisch ist die Idee schon...

3. Großserie aus Indien: Der Tempo Trax

...und tatsächlich gibt es da einen OM616 Turbo, der nicht nachgerüstet, sondern sogar in Großserie produziert wird: den von Mythen umrankten Trax 4x4 Gurkha, ein bei Bajaj Tempo in Indien in Lizenz nachgebauter Mercedes G mit aufgeladenem 240D-Motor ("Tempo" übrigens, weil Bajaj Teile des Hanomag-Sortiments übernommen hat, der Mutter des legendären deutschen Dreirad-Herstellers Tempo).
Homepage des Herstellers: http://www.tempoindia.com

Der Trax-Turbo kommt dank deutschem KKK-Turbolader auf solide 90 PS, also zwei mehr als der 300D-Sauger. Interessant: Die Fahrzeuge erreichen mit ihrem modifizierten OM616 die Euro-3(!)-Norm, allerdings in der Nutzfahrzeugklasse. Deutscher Importeur ist Landtechnik Pfundmeir, ein Neuwagen war dort 2003 ab rund 20.000 Euro zu haben. Man beachte die übersichtliche Liste aufpreispflichtiger Extras.
Homepage des Importeurs: http://www.pfundmeir.de

So reizvoll der Gedanke ist, solch ein indo-germanisches Herz in einen W123 zu verpflanzen: Auch das dürfte nicht ganz einfach sein. Da der Hersteller des Motors nicht Mercedes ist (oder am Ende doch?), wird der TÜV das Ganze wohl als kompletten Eigenbau einstufen und abgastechnisch in die übelste Klasse packen. Es gilt mal wieder: Vorher fragen macht schlau.

Marc240CD


Ergänzungen aus dem Forum:

Dass man die Hinterachse gegen eine länger übersetzte tauschen sollte, ist wohl jedem klar. Sonst hat man einen giftigen Diesel, der beim Ampelsprint nahezu jeden anderen Serien-PKW abhängt, in der Endgeschwindigkeit bei 165 aber sein Ende findet. Das 5G-Getriebe würde ich mit Turbolader meiden, das verträgt das dann doch recht hohe Drehmoment nicht so gut. Am besten eignet sich noch die Automatik.
(Hinweis von Turbolader)


Turboumbau für den OM616 bzw. 617 gab es in den 80ern unter anderem auch von der Fa. STT aus Schweden, zu beziehen über KLS in D-47506 Neukirchen-Vluyn.
Fahre selbst seit 8 Jahren und ca. 150tkm einen solchen Umbau auf einem OM617. Wer sich allerdings auf so etwas einlässt, dem sollte von vornherein klar sein, dass das Ganze sehr teuer wird und nur bei einem soliden Motortemperaturhaushalt funktioniert. Das heißt Wasser- und Ölkühler vom 300 Turbodiesel, eine durchsatzfreudigere Auspuffanlage (ca. 1 3/4"), längere Hinterachse und viele, viele lange Bastelstunden.
Aber das Ergebnis überzeugt - Leistung satt.
(Hinweis von Jürgen)


Geschrieben von Joggl am 21. Juni 2001 19:04:55:

Hi Dieselfahrer,
Turboumbauten, wie sie in den 70ern und 80ern angeboten wurden, sind immer noch zu haben, so z.B. von SST (ein schwedischer Hersteller für einen Bausatz). Solch eine Aktion ist aber ein teuerer Spaß, selbst wenn man die Umbauten weitestgehend selbst macht, kommen dabei schnell 5000,- DM zusammen (beinhaltet: Einspritzpumpenfördermengenanpassung, Lader mit Ansaugspinne, Krümmer und Auspuffanlage mit mehr Durchsatz, Luftfiltergehäuse, Ansaugschlauch usw. zuzüglich der Einbaukosten). Das Ganze lohnt nur, wenn man ein schon umgebautes Fahrzeug hat oder günstig an die Umbauteile kommt. Desweiteren braucht man auch ein Abgasgutachten.

Ich fahre jetzt seit etwa 65 Tkm einen Turboumbau von SST. Meinen Turbolader habe ich bei einem Bekannten gefunden, der den Turbo vor Jahren aus einem G-Modell entnommen hat, da das Fahrzeug in die Niederlande verkauft wurde und keine Zulassung für den Turboumbau zu bekommen war. Hatte dann einen Turbo inkl. der Ansaugspinne und mußte den Rest zukaufen (kompl. ca. 3500 - 4000,- DM).

Habe seitdem aber noch einiges modifizieren und verbessern müssen. Derzeit bin ich auf der Suche nach einen Ladeluftkühler und beim Umbauen auf Rapsöl. Suche auch allgemeine Tuninginformationen für Diesel.

Gruß Joggl
300TD, 355tkm

2007-03-08 13:03
Letzte Änderung: 7.4.2006 23:48:42 - Autor: Marc240CD - Letzter Autor: Marc240CD

Diesel Vorglühanlage

Christian Klein, 29. Oktober 2003

Im Sommer habe ich die alte Vorgluehanlage (mit Drahtkerzen) durch eine Schnellgluehanlage ersetzt. Jetzt, Ende Oktober, zeigt sich, dass dadurch das Startverhalten bei Kaelte sehr viel besser geworden ist. Ausserdem glueht er einfach nicht mehr so lange vor, man kann viel schneller starten.

Der Einbau war groesstenteils problemlos. Zunaechst musste ich das alte Relais finden -- dies war nicht wie sonst ueblich im Motorraum, sondern unter der Lenksaeule angebracht. Dort habe ich auch das neue Relais angebracht. Gluecklicherweise hatte ich grosszuegig Kabel gekauft, denn ich brauchte etwa 5 Meter. Mehr als erwartet.

Die alte Sicherung (60 A), ein Aluminiumstreifen in einem kleinen laenglichen Kaestchen, angeschraubt an der hinteren Wand des Motorraums hinter dem Ventildeckel, habe ich durch eine neue 80 A Sicherung ersetzt. Die Sicherung war bei Benzens nicht vorraetig, die gab es aber problemlos im freien Teilehandel (10 Cent oder so).

Das neue Steuergeraet und die Kerzen gibt es im Pack bei Henzo (www.dieselsend.de). Die Anleitung fand ich nicht sehr hilfreich, ich habe mich stattdessen im Wesentlichen auf meine eigene Logik verlassen.

Viel Erfolg, Christian

2007-03-08 13:03
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:48 - Autor: Christian Klein - Letzter Autor:

Drehzahlmesser nachrüsten

Drehzahlmesser nachrüsten

Eine Einbauanleitung findet Ihr auf:
benzgarage.de
oder
bei Armin Geisbusch http://www.armin.geisbusch.org oder unter http://www.w123news.de/modules.php?name=News&file=article&sid=68

Beim Erwerb eines w123-Drehzahlmessers sollte man nicht nur überprüfen, ob er zum jeweiligen Motortyp paßt, sondern auch, ob er ein schwarzes oder silbernes Plättchen in der Mitte hat. Ist zwar "nur" ein optisches Merkmal (welches mit Hilfe eines Eddings auch notdürftig korrigiert werden kann), aber man schaut eben doch ständig drauf...

Die Drehzahlmesser vom w124 passen nicht ins Kombiinstrument vom w123.

Frage: ich will meinen DZM einbauen und die geschalteten 12V von der Zündung direkt am Kombiinstrument abgreifen..

ich hab im schaltplan nun gefunden:

61 15 30

Antwort: 61 Ladekontrolleuchte von der Lima - blau-weiß

15 Zündungsplus - Schwarz oder Grundfarbe schwarz

30 Dauerplus - rot oder Grundfarbe rot


Welcher Drehzahlmesser paßt?
Insbesondere in Auktionshäusern werden gern Drehzahlmesser mit falscher Zuordnung angeboten. Die mit Abstand höchsten Preise werden für W123er DZM gezahlt (100.- bis 250.- Euro), während z.B. W124er DZM oft die 10 Euro-Marke nicht packen.
 Innerhalb der Baureihen gibt es natürlich noch weitere Unterscheidungen: Diesel: 6000 IMP, 14 000 Hz, LiMa Klemme W. Alle DDZM haben keinen roten Bereich.

Benzin: 4- und 6-Zylinder; für Unterbrecherkontakt oder elektronische Zündung, dazu diverse rote Bereiche.
Bis 8/82 mit Silberkappe auf der Nadel. Ganz frühe Modelle haben eine Uhr mit Minuteneinteilung. Es gibt zudem auch unterschiedliche Nullpunkte.

Fotos gibt es hier


Sauerei-Warnung

Wer den Drehzahlmesser ins Kombiinstrument eingebaut hat, und ihn bei laufendem Motor (sonst wärs ja auch sinnlos) testen will, sollte unbedingt den Schlauch für die Öldruckanzeige anschrauben....da kommt sonst massig Motoröl raus... Da mir das passiert ist (mea culpa) wollte ich nur mal eine kleine Warnung an die, die das noch mache wollen, loswerden.

Ansonsten: das Teil lohnt sich wirklich ;)

 


Drehzahlmesser justieren

Also erstmal grundsätzlich: - Das Instrument zählt die Anzahl der Zündimpulse pro Minute. Diese hängen (neben der Drehzahl natürlich) von der Zylinderzahl ab: Pro zwei Kurbelwellenumdrehungen (720°) scheint jeder Zylinder einmal gezündet zu werden; die Zündung funkt also nicht "ins Leere", wie das bei vielen älteren Moppeds üblich ist. Also kommen z.B. bei einem Sechszylinder pro Umdrehung 3 Impulse. - Den VDO-DZM gibt es deshalb in mindestens 3 Ausführungen: - Für 4-Zylindermotoren (14000 Imp/Min bei 7000 U/Min) - Für 6-Zylindermotoren (21000 Imp/Min bei 7000 U/Min (=Vollausschlag)) - Für 8-Zylindermotoren (28000 Imp/Min bei 7000 U/Min) - Die Elektronik verträgt einen weiten Versorgungsspannungsbereich ohne Änderung der Anzeige; weiterhin unerheblich ist der Pulssignalpegel, die Signalform und das Puls-Pausen-Verhältnis. - Unter 1200 U/Min zeigt das Ding Mist an. - Oberhalb 1200 U/Min lässt es sich recht genau einstellen (+- 100 U/Min) - Ohne Funktionsgenerator braucht man einen Referenzdrehzahlmesser z.B. mit Reflexmarke auf der Schwungscheibe oder einen Frequenzzähler, den man parallel aufklemmt. Außerdem einen Tag ohne Nachbarn :-)

 

Nun die Justage in Stichworten:

- Zeiger abziehen entweder mit zwei Schraubenziehern und zwei Unterlagen (Vorsicht mit dem Zifferblatt; der sitzt sehr fest) oder professionell mit einem Schlaghammer. (-> Uhrmacher) - Zeiger lose wieder aufstecken (Bei mir im Ruhezustand (Motor aus) etwa bei 600 U/Min - das sieht zwar doof aus, aber sonst kriegte ich keine genaue Anzeige hin.) und verschiedene Frequenzen einspeisen:

- Für 4-Zylindermotoren:
33 Hz ---> 1000 U/Min
66 Hz ---> 2000 U/Min
100 Hz ---> 3000 U/Min
133 Hz ---> 4000 U/Min
166 Hz ---> 5000 U/Min
200 Hz ---> 6000 U/Min
233 Hz ---> 7000 U/Min

- Für 6-Zylindermotoren:
50 Hz ---> 1000 U/Min
100 Hz ---> 2000 U/Min
150 Hz ---> 3000 U/Min
200 Hz ---> 4000 U/Min
250 Hz ---> 5000 U/Min
300 Hz ---> 6000 U/Min
350 Hz ---> 7000 U/Min

- Für 8-Zylindermotoren:
66 Hz ---> 1000 U/Min
133 Hz ---> 2000 U/Min
200 Hz ---> 3000 U/Min
266 Hz ---> 4000 U/Min
333 Hz ---> 5000 U/Min
400 Hz ---> 6000 U/Min
466 Hz ---> 7000 U/Min

Formel: x [Hz] = 60*x [Imp/sek] = 60/(Anzahl Zündungen pro KW-Umdr.)*x [U/Min]

- Mit dem Poti auf der Platine wird die Steilheit der Anzeige eingestellt, d.h. die Korrektheit der relativen Anzeige bei verschiedenen Drehzahlen. Die absolut angezeigte Drehzahl ist erstmal unwichtig. - Die richtige Drehzahl erhält man dann, wenn die Anzeige in allen Bereichen um den gleichen Absolutbetrag falsch anzeigt, durch Versetzen des Zeigers. - Zeiger wieder fest aufdrücken. - Nach fest kommt krumm !

Was mich jetzt noch interessieren würde ist, ob es jemanden gibt, bei dem der DZM korrekt anzeigt (im Rahmen von besagten +- 100 U/Min) und trotzdem im Ruhezustand auf Null steht !?!

 

Grüße, Michael

Nachtrag des Autors: ich habe mich am Wochenende nochmal mit dem Teil beschäftigt; da möchte ich noch eine Ergänzung anbringen:

Entscheidend wichtig für eine lineare Anzeige ist die richtige Austarierung des Zeigers; ich hatte letztens noch darüber gelacht, als einer schrieb: "Man kann keine Zeiger lackieren, da die dann vorne zu schwer werden". Aber tatsächlich, das hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluß und muß nicht bei allen Instrumenten korrigiert werden (beim Manometer oder der Uhr ist das z.B. unerheblich), wohl aber beim DZM ! Und zwar muß der Zeiger auch nicht zwangsläufig im Gleichgewicht sein, bei mir ist er jetzt hinten am Gegengewicht erheblich schwerer, aber der Zeiger steht bei Stillstand auf Null und das Teil zeigt linear und relativ genau an. Was will man mehr ? Praktisch aufbringen lässt sich ein Gewicht entweder durch kleben, oder, eleganter, durch kräftiges Verzinnen der Unterseite des Gegengewichts. Das kann man dann auch sehr feinfühlig durch herunterfeilen anpassen. Der Originallack hält auch die Wärme aus, ein relativ frischerer Modellbaufarbauftrag muß danach eben erneuert werden (Dies Krankenwagenrot ist übrigens der Hit).

Nochmal zum Verständnis des Einstellens: - Wenn die Anzeige im linken Ziffernblattbereich (0-3000 U/Min) zu gering und im rechten (4000-6000 U/Min) zu hoch ist, dann ist der Zeiger vorne zu schwer. - Die Abweichung muß betragsmässig gleich sein, andernfalls erst die Steilheit mit dem Poti nachjustieren. - wenn man die Zeigerstellung nach links korrigieren will, braucht nicht der Zeiger abgenommen zu werden; es reicht aus, das Eingangssignal abzuklemmen und den Zeiger gegen den Nullanschlag weiter zu drehen. - Achtung, Verwirrung: Hat man den Zeiger abgezogen, so kann die Drehspule verklemmt sein: Achse wieder zurückdrücken, dann ist es wieder ok.

So isses, und dann zeigt so ein DZM auch unter 1200 keinen Müll an (im Gegenteil !)

 

 


Frage: Ich habe neulich meinem 250er einen Drehzahlmesser "spendiert", allderings geht das Teil vor. Laut ASU-Bericht hat mein Benz eine Leerlaufdrehzahl von 670 U/min, auf'm Drehzalmesser pendelt die um 1000. Ich weiß, daß der Drehzahlmesser kein supergenaues Meßinstrument ist, aber die Abweichung erscheint mir doch etwas hoch. >Folgende Fragen dazu: >1. Auf'm Drehzahlmesser hinten steht "6-Zylinder", das Teil stammt vermutlich aus einem 280er. Ist das eine Erklärung für die Abweichung?

Antwort: nein! Der Drehzahlmesser zählt die Zündimpulse, die sind bei allen 6-Zylinder-4-Taktbenzinmotoren gleich. (3 Impulse pro Umdrehung)

 

Im Drehzahlmesser ist ein Poti, groß und deutlich sichtbar. Hier kann man die Drehzahl einstellen. Meine Methode ist leider nur für niedrige Drehzahlen geeignet: ein Fleischmann Eisenbahntrafo. Der liefert Gleichstrom von 12 V (Bahn) Wechselspannung von 50 Hz, ca. 12 Volt (Weichen und Beleuchtung). 12 V Gleichstrom an + und Masse; den Wehselstrom an D+ und Masse. Beim Sechszylinder muß der Drehzahlmesser jetzt 1000 UPM anzeigen, läßt sich mit dem Poti einstellen. (Beim 4-Zylinder sind es entsprechend 1500 UPM, beim 8-Zylinder 750 UPM) Allerdings wäre es geschickter, wenn man sagen wir 150 oder 200 Hertz hätte, einen Impulsgenerator halt.

Ein Versuch, einen 6-Zylinderdrehzahlmesser in einem 4-Zylinderwagen zu betreiben hat leider nicht funktioniert. Er hat bei niedrigen Drehzahlen zu viel und bei hohen Drehzahlen zu wenig angezeigt; woran das liegt, kann ich nicht sagen.

*-Grüße

Rory

230TE mit auch leicht vorgehendem Drehzahlmesser

PS: 4-Zylinderdrehzahlmesser zeigen 1500 UPM bei 50 Hertz an

PS2: Boschdienste justieren Drehzahlmesser

 


Dieseldrehzahlmesser (DDZM) nachrüsten

Immer wieder verzweifeln W123-fahrer, weil sie einen Dieseldrehzahlmesser gekauft oder ersteigert haben, ihn aber nicht zum Laufen bringen.

Es gibt prinzipiell 3 verschiedene Arten von DDZM

- Klemme W für Impulsgeber an der Schwungscheibe, Aufschrift 14000 Hz
- Klemme TD für OT-Geber Aufschrift 6000 Imp
- Klemme W für Lima

 

Klemme W für Impulsgeber an der Schwungscheibe
Ein Impulsgeber sitzt an der Schwungscheibe und zählt die Zähne des Anlasserzahnkranzes. Habe leider keine Ahnung, ob eine Nachrüstung an deutschen Diselmotoren überhaupt möglich ist, da eine entsprechende Öffnung im Motorgehäuse vorhanden sein muß

Klemme TD für OT-Geber Der DDZM erhält einen Impus von der Kurbelwellenscheibe. Der Impulsgeber läßt sich bei neueren Motoren nachrüsten, Anleitung findet sich auf der WIS-CD. Der TDT hat ihn wohl serienmäßig. Man benötigt neben dem Impulsgeber noch eine Diagnosesteckdose sowie einen Elektronikaufsatz (Signalverstärker) für diese Steckdose.

Klemme W für Lima Äußerst selten, hat es vermutlich niemals ab Werk gegeben, sondern ausschließlich im Zubehörhandel, allerdings auch von VDO. Manche haben einen großen roten Bereich, ab 4800 UPM. Andere sind komplett schwarz bis 6000 UPM. Es sind neuerdings auch Geräte auf dem Markt, deren Elektronik umgerüstet wurde. Dieser DDZM wird von der Lichtmaschine gesteuert. Anschluß an Klemme W. Ist der nicht vorhanden, muß die Lima ausgebaut und geöffnet werden. Ein dünnes Kabel wird an eine der Dioden gelötet.

Der übrige Anschluß erfolgt jeweils analog zum Benzin-DZM

Rory 17.1.04; geändert am 19.3.04, erneut geändert am 6.6.05

 

 

 

 


Dieseldrehzahlmesser (DDZM): Fehlersuche

 

Also Du hast den OT-Geber nachgerüstet, die Diagnosebuchse mit dem großen Stecker, der einen Verstärker beinhaltet und einen DZM auf dem "TD" und "6000 Imp." steht... Abstand von 10mm am OT-Geber eingehalten?

Hast Du die Möglichkeit an einen Trafo zu kommen, der Wechselspannung liefert? Z.B. Eisenbahntrafo?

Dann mal einen Anschluß an Masse, den Anderen an "TD" anschließen. Der DDZM sollte dann 3000 U/min anzeigen. (Nicht vergessen: an Klemme + 12 V Gleichstrom; Minus ebenfalls an Masse. Ideal sind Fleischmann Eisenbahntrafos, weil die beide Spannungen liefern. Ergänzung durch Rory) Die Spannung, die Du gemessen hast besagt nicht viel, da dort eine Frequenz anliegt. Keine Gleichspannung.

Hier mal eine Beschreibung, die von mir getestet wurde: OT-Geber hat 3 Kabel: 0,75 mm gelb wird an Pin 7 der Steckdose angeschlossen, 0,75 mm schwarz wird an Pin 9 der Dose angeschlossen, das verbleibende dritte Kabel ist das Abschirmungskabel und wir an Pin 8 der Dose angeschlossen.

- Pin6 der Dose wird über ein Kabel 1,5 mm schwarz/rot an Sicherung 12, 8A angeschlossen

- Pin 2 der Dose wird über ein Kabel 0,75 mm braun am Massepunkt hinter dem Kombiinstrument angeschlossen.

- Pin 3 der Dose wird über ein Kabel 0,75 mm grün/schwarz an Klemme TD des DDZM angeschlossen

- die Klemme + des DDZM wird über ein Kabel 0,75 mm schwarz/rot ebenfalls an Sicherung 12, 8A angeschlossen

- die Masse bekommt der DDZM im Instrument, wie die Uhr ja auch.

Die Verstärker in der Kappe der Diagnosebuchse leiden leider wie einiges Anderes auch an sog. "kalten Lötstellen" und defekten Kondensatoren. Leider sind die Dinger in Silikon eingegossen, was die Reperatur erschwert.

 

Wenn Du einen Wechselspannungstrafo an den DZM (Klemme TD) und Masse anschliest, dann unbedingt die Verbindung zum Verstärker unterbrechen. Der mag keine externe Spannung an seinen am Augang!!! Der DZM Eingang hingegen ist da eher unempfindlich, da hochohmig und über einen Kondensator entkoppelt. Der DZM muß 12 Volt an der Klemme (+) bekommen. Masse ist das Gehäuse.

 

 


Fehlersuche Tacho

1. Symptom: starkes Wackeln, aber nur bis bis ca. 40 km/h: Ursache: Vierkant der Tachowelle oben am Tacho eiert

 

2. Symptom: leichtes Wackeln über den gesamten Tachobereich Ursache: Wellenlagerung des Magnetsystems im Tacho mit Spiel (nachstellbar)

 

3. Symptom: Tachonadel macht Sprünge beim Beschleunigen, vom Gas gehen oder Auskuppeln Ursache: Anschluss der Tachowelle am Getriebe verschlissen oder nicht richtig befestigt

 


Chromkappe für Drehzahlmesser (DZM) nachrüsten

Um DZM´s der 3. Serie optisch an die Instrumente der 1. und 2. Serie anzupassen, gibt´s bei Daimler Benz die passende Chromkappe zum aufkleben.

Best. Nr.: 0005420391

2013-04-28 16:30
Letzte Änderung: 30.3.2006 17:15:55 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: AndreasS 240D

Verdichtung erhöhen

Im Forum kam die Frage, warum das Extreme Planen eines Zylinderkopfes gefährlich sein kann, bzw. wie das funktioniert mit der Verdichtung.

Das Einlassventil öffnet ja nicht erst wenn der Kolben am Unteren Totpunkt(UT) ist. Der Zustrom von Frischgemisch beginnt schon kurz nach dem oberen Totpunkt(OT) in der Abwärtsbewegung. Zeitgleich haben die Einlass- und Auslassventile eine Überschneidung (je schärfer die NW, desto größer) und der Auslaß sorgt dadurch auch für eine Saugwirkung.

Nehmen wir mal eine Gesamthöhe von 100 mm an. Bei Verdichtung 1:10 bleiben 10 mm Luft, 90 mm geht der Kolben nach oben, das Gemisch wird auf 10% verdichtet. Wenn ich jetzt am Zylinderkopf 2 mm runternehme, habe ich nur noch eine Gesamthöhe von 98 mm. Der Kolben geht wieder seine gewohnten 90 mm hoch, es bleiben von ursprünglich 98 mm nur noch 8 mm. Macht nach Adam Riese 8,1% der ursprünglichen Höhe. (Puristen dürfen die Längenangaben gern noch mit der Grundfläche multiplizieren, die Werte sind nur Beispielsangaben)

Diese 8,1% erhöhen die Verdichtung erheblich und auch die Geschwindigkeit der Verbrennung. Das Problem sind hier dann aber meist nicht die Lager, sondern die Kopfdichtung die besser in Kupfer angefertigt werden müssten. Bis der Moter seine Verschleißgrenze bei 100 TKM erreicht hat, sind sonst mindestens schon 5 normale Kopfdichtungen hinüber.

Teamwork Rory / Thomas John / termi

2007-03-08 13:05
Letzte Änderung: 4.10.2004 09:33:43 - Autor: termi - Letzter Autor: André_280E

Getriebe

(Kann doch nicht angehen, dass es keinen Database-Eintrag zum Getriebe gibt???)


Getriebe einstellen

Gerade die Fünfganggetriebe neigen gerne zum Hakeln. Hier ein offenbar nicht so bekannter Trick zum Einstellen (anwendbar beim Fünfgang Typ 717.xxx, vermutlich auch bei anderen):

  • die Schaltstangen (zwei beim Viergang, drei beim Fünfgang) von ihren Schaltwellen (fahrerseitig am Getriebegehäuse) abziehen;
  • jede Stange hat in ihrem Knickgelenk hinten im Kardantunnel eine Öffnung. Durch diese Öffnungen wird nun ein handelsüblicher 6-mm-Bohrer (oder eine entsprechend dicke Metallstange) durchgefuddelt. Wenn der 6er nicht passt, nimmt man einen 5,5er.
  • nun sind alle Stangen aufeinander ausgerichtet und lassen sich mittels ihrer Verstellgewinde aufeinander abstimmen.

Beim Daimler hat man in der guten alten Zeit dafür natürlich keinen Bohrer genommen, sondern hatte eine eigene Lehre dafür :-)

Übrigens ist es der Schaltfreudigkeit auch zuträglich, mal das Getriebeöl zu wechseln (für das Fünfganggetriebe ist das alle 60.000 Kilometer vorgeschrieben). Wirkt Wunder! Und zuletzt noch oben ein paar Tropfen Ballistol (Waffenöl) in die beweglichen Teile der Kulisse geträufelt - und schon schaltet sich das Sorgenkind wieder wie ein Neuteil.

Schaltgetriebeumbau von 4 auf 5-Gang

hab mal so im Forum alles zum Umbau zusammengetragen was ich finden konnte

  • 5-Gang Getriebe der M102 Motoren passen nicht auf die anderen Benziner/Diesel Motoren da der Anlasser auf der falschen Seite sitzt. Glockenumbau nicht möglich da sie nicht abgeht.

  • Umrüstung von 4- auf 5-Gang läßt sich an einem Nachmittag erledigen. Schwierigkeit: ein geeignetes Schlachtfahrzeug finden. Kardanwelle (ist kürzer ) und Schaltbock müssen auf jeden Fall mitgetauscht werden. Genaugenommen sind auch Kupplung, Hardyscheiben und Tachowelle anders, muß aber nicht unbedingt gewechselt werden.(rory)

Zum 5-Gang-Umbau gehören:

  • Getriebe
  • Getriebelager,
  • Kardanwelle(kürzer, da Getriebe länger),
  • andere Hardyscheiben vorn und hinten (sollte man, da Verschleißteil, eh bei der Gelegenheit wechseln)
  • andere Kupplung (Druckplatte kann weiter verwendet werden) Bei der Gelegenheit auch gleich das Ausrücklager wechseln,
  • Schaltbock, Schaltstangen,Schalter für Rückfahrscheinwerfer.
Das Getriebeöl am besten sofort wechseln (und dann alle 60.000 km.Man unterscheidet beim W123 zwei 5-Gang-Getriebe
  • die für den M102 (230E und 200 Vergaser mit 109 PS)
  • alle anderen, Unterschied: Anlasser sitzt auf der anderen Seite.
Es passen also Getriebe (aber nur Getriebe, nicht die Kardanwellen!) aus allen Motoren, außer 200 (neu) und 230E an den 240D. Ich würde aber raten, Ausschau nach einem passenden Schlachtwagen zu halten (200D oder 240D), bei dem alles passt, sonst sucht man sich ein Puzzle zusammen. Nur sind 200D oder 240D mit 5-Gang sehr selten. Es sei Dir auch gesagt, daß erst ab der 2.Serie ein 5-Gang konstruktiv berücksichtigt ist, in der ersten Serie (bis 1979) muß man soweit ich gehört hab, noch Löcher für das Getriebe und Kardanwellenmittellager bohren.. (Jürgen P)

Von Schaltung auf Automatikgetriebe

Frage

Hallo,besteht eigentlich die Möglichkeit ein Schaltgetriebe auf Automatik umzubauen ?Ohne das es Unsummen kostet ? 230E Bj. 82

Antwort

Hi,an den Unsummen kommst Du vorbei, wenn Du ein Schlachtfahrzeug daneben stehen hast. Wechseln mußt Du: Schwungscheibe (Auswuchten lassen!), Getriebe, Kardanwelle, Querträger unterm Getriebe, Auspuffhalterung, Schaltklulisse mit Stangen, Pedale (ohne Kupplungspedal, -geber und -nehmer). Außerdem gibt es Unterschiede in der Elektrik: der Anlasser-Magnetschalterstrom geht durch die Schaltkulisse ->Starten bei eingelegter Fahrstufe nicht möglich. Je nach Getriebe gibt es auch noch Unterdruckanschlüsse, kenne mich aber damit nicht so gut aus. Möglicherweise ist die Tachowelle zu kurz (hatte damit mal Probleme beim Umbau von 4- auf 5-Gang beim 240D/8). Hoffentlich hab ich jetzt nix vergessen? Viel Spaß beim Umbau wünscht Rory

2007-03-08 13:05
Letzte Änderung: 30.1.2006 13:47:34 - Autor: Marc240CD - Letzter Autor: rory

Glühkerzen prüfen


1. Möglichkeit Wenn die Glühkerzen noch eingebaut sind , schraubst Du das Kabel ab und daran befestigst Du einem Strommessgerät ( Amperemeter) mit mindestens ca 40 A , wenn Du ein zu schwaches Messgerät nimmst ist es hin. Dann schliesst Du die Kabel des Messgerätes an den Pluspol des Messgerätes an , wenn dann ein Strom von ca. 25 A fliesst dürfte die Kerze noch in Ordnung sein.Natürlich Batterie abklemmen und dann Messgerät zwischen Batterie Pluspol und zu prüfender Glühkerze in Reihe klemmen.

2. Möglichkeit. Möglichst nur diese anwenden. Kerze ausbauen , dann vorsichtig in einen Schraubstock o. ä. einspannen ( am 12 er Schraubenkopf) , dann die Masse einer 12 V Batterie daran befestigen , dort wo normalerweise das Stromkabel der Glühanlage hinkommt auch ein kabel anschrauben und dann vorsichtig an die Batterie halten. Nach kurzer Zeit glüht (!) die Glühkerze dann rötlich auf ( vorsicht wird sehr warm !!!!!) , dann ist allles o.k. , wenn nicht is´se futsch ! Vorsicht! Kerze muss an der Spitze glühen, glüht sie am Sockel, ist sie auch defekt. Falls Dir an meiner Erkärung etwas unklar sein sollte , frag nach und sei vorsichtig weil Glühkerzen glühen halt und man kann sich sehr arg die Finger o.ä. verbrennen , auch das Messgerät sollte mit Bedacht gewählt werden , denn sonst ist es ebenso futsch , im zweifelsfall lieber neue Kerzen kaufen ( kosten ja nur 30.- Tacken). Gruß Tom P.S. Kaputte Glühkerzen sind nach dem ausbauen immer stark verschmutzt ( Meist sogar 1/2mm dicke Rußschicjht drauf) , funktionsfähige fast immer nahezu blank.

3. Möglichkeit. Kurzprüfung: Diese Prüfung gibt allerdings im Zweifelsfall nur eine 95%-Sicherheit. Bei Fahrzeugen mit Vorglührelais zieht man den Stecker am Vorglührelais ab, der die Kabel zu den Glükerzen führt. Dann schaut man in den Stecker rein und sieht 4 oder 5 Kontakte, die sogar numeriert sind (Zahlen im Stecker eingeprägt) und der Reihenfolge der Glühkerzen im Motor entsprechen. Dann nimmt man eine Krokoklemme oder einen Draht und befestigt das einen Ende an Dauerplus, idealerweise direkt an der Sicherung des Vorglührelais. Das andere Ende hält man nun in den Stecker an jeweils einen Kontakt. Wenn es spratzelt und funkelt, dann hat die Glühkerze Durchgang und ist offensichtlich in Ordnung, wenn sich nichts tut, ist die Glühkerze oder auch das Kabel defekt, dann sollte man von Dauerplus direkt an die Glühkerze gehen, um festzustellen, ob vielleicht das Kabel zur Glühkerze gebrochen ist. Wenn sich da auch nichts tut, dann kann man davon ausgehen, daß die Glükerze fehlerhaft ist. Im Einzelfall kann es selten dazu kommen, daß die Glükerze, trotzdem sie defekt ist Durchgang hat (es also Funkelt), aber die Kerze trotzdem nicht tut. Kam bei mir allerdings noch nie vor, die Kabelmethode hat bei mir bis jetzt immer funktioniert.

Und wenn man schon ein Messgerät hat, dann gehts im Normalfall auch relativ einfach: 4. Deckel am Vorglühzeitrelais öffnen. Den großen Stecker abziehen. Die 4 bzw. 5 Buchsen am Stecker gehen jeweils zu den Glühkerzen (bei Modellen ab 9/80). Mit einem Ohmmeter kann man dann auf Durchgang prüfen. Für die Buchsen, bei denen es keinen Durgang gibt, wiederholt man die Messung direkt an der oder den Glühkerzen. Gehts an der Glühkerze, ist das Kabel hin, gehts da auch nicht, Kerze tauschen. Für Freaks mit guten Messgeräten: Wichtig ist ein guter Massekontakt, es eignet sich z.Bsp. der vordere Aufhänger am Motorblock.

2007-03-08 13:06
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:08 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Marc240CD

Keilriemen


Frage: Mein "für mich neuer" 300D Bj.83 129tkm hat heute sehr störende Quietschgeräusche von sich gegeben. Kann das der/ein Keilriemen sein? Es tritt im unteren Drehzahlbereich bei ca. 30-40 km/h ein und hört mit höherer Drehzahl wieder auf. Nach längerer Fahrtdauer wird das Geräusch wieder geringer bis null. Was kann das sein und wie kann man es beheben?

Antwort: Das koennte schon der Keilriemen sein. Wenn der Nass ist packt er nicht mehr richtig, nach etwas Fahrt ist der dann wieder trocken und das Geraeusch verschwindet. Kontrollier mal die Keilriemenspannung und das Alter. ausserdem "schlüpft" der keilriemen über die Riemenscheibe der LichtMaschine, diese wird dadurch u.U. nicht ausreichend geladen ( Kälte ! ), wenn der Servopumpen - Keilriemen rutscht tut das der Servopumpe so gut wie Hammerschläge. Der durchrutschende Keilriemen wird ausserdem schweinisch heiss, was sein dahinsiechen noch verstärkt, irgendwann fliegt er Dir um die Ohren und dann stehst Du garantiert irgendwo auf der Autobahn. Bei zu alten keilriemen bietet sich ein Ersatz dringend an, damit ist dann auch das Quietschen weg.


Frage: Wie zieht man einen Keilriemen nach?

Antwort: Halb so wild,

ich gehe mal vom einfachsten Fall aus, Du meinst den Keilriemen der Wasserpumpe, Servo und LichtMaschine antreibt. Der wird durch die Lichtmaschine gespannt. Zum nachspannen must Du alle drei Befestigungspunkte der Lima lösen ( Schrauben lockern, nicht herausnehmen ! ), besonders an die untere kommt man nicht so leicht heran und die sitzen ziemlich fest ( sollten sie zumindest ). Oben an der Lichtmaschine findest Du eine entwas merkwürdig anmutende Konstruktion mit einer Gewindestange auf der eine ziemlich eigenartige, lange Mutter sitzt. Mit dieser Mutter verstelltst Du den Anschlag der Lima, wenn ich mich richtig erinner muss die Mutter gelöst werden, damit hebt sich die Lima und spannt den keilriemen. Wenn der Riemen stramm genug ist ( man kann ihn mit dem Daumen auf der hälfte des Weges zwischen Lima und Wasserpumpe höchstens. 1 - 2 cm eindrücken ), zieh die Befestigungsschrauben alle wieder an ( nicht die Stellschraube von eben !!! ), prüf die keilriemenspannung noch einmal ( die kann sich beim festschrauben verändern ! ). Gegebenenfalls wieder etwas lösen ! Sitzt der Keilriemen zu stramm gehen die Lager der Lima kaputt oder die Wasserpumpe wird undicht !

Alles in allem kein Akt ! Beim zweiten Mal machst Du's im schlaf ! Gruss,

Yodha


Frage: Was kann beim Riß eines Keilriemens passieren?

Antwort: Wenn es der Keilriemen ist, der LichtMaschine und WasserPumpe sowie den LuefteR antreibt, schnellt die Temperaturanzeige sofort ohne Vorwarnung auf Maximum. Die Ladekontrolleuchte für Batterie und Lichtmaschine gehen an, im Kühlsystem entsteht Überdruck, weil die WasserPumpe sich nicht mehr bewegt und Kühlwasser entweicht über den Kühlerverschlußdeckel.Lüftung möglichst SOFORT anschalten, Heizung auf volle Pulle und Motor ausschalten. Im schlimmsten Fall kann die Zylinderkopfdichtung hinüber sein.

Kleine Ergänzung: Genau das ist mir auf der Autobahn passiert. Plötzlich Kühlwassertemperatur im roten Bereich und die Ladekontrollleuchte an. Auf den Standstreifen, Haube auf, Riemen gerissen. Frage: Wie beseitige ich den Hitzestau im Block: Habe mir folgendermaße geholfen: Heizung auf :Volle Heizleistung und mit Hilfe des Kühlerlüfters habe ich dann das Kühlwasser im Kühlsystem umgewälzt. Geht natürlich nur bei starrer Verbindung wie bei mir im Diesel. So konnte ich innerhalb von ca 5-10 Minuten die Kühlwassertemperatur wieder auf 90 Grad senken (natürlich hatte ich keinen Ersatzriemen mit, Muprhy läßt grüßen) und dann vorsichtig die ca 2 Kilometer bis zur nächsten Ausfahrt fahren. Dort das gleiche Spiel. Kurzer Tipp: Die Zeiten, in denen man Keilriemen an der Tanke kriegt, sind definitiv vorbei. War bei 6 Tankstellen in Osnabrück und habe KEINEN Riemen kaufen können. Der ADAC hat dann geholfen.

2007-03-08 13:06
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:08 - Autor: Zettel - Letzter Autor: aero84

Klimaanlage

KlimaNachruestung




Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Klimaanlage und Klima(tisierungs)automatik?

Antwort:also bei der normalen Kälteklima hast du nur nen Regler den du bei Bedarf auf oder zu drehst, damit wird der Kältekompressor und die Verdampferventile gesteuert. Die Klimaautomatik ist hingegen ein WUNDER, das Wunder im Benz schlecht hin. Da gibt es Sensoren und Programmwahltasten wie bei der Waschmaschine, alles, aber auch wirklich alles, bis zur Heizung, wird über Steuergeräte und Ventile gesteuert, abhängig davon, was der Innenraumsensor mißt. Ein Wunder auch deshalb, weil manche unter uns tausende Mark darin versenkt haben, ohne daß das Teil jemals dicht war oder annähernd so funktioniert hat wie sich der Ingineur das vorgestellt hat, daß sie z.B. im Sommer voll heizt und im Winter der Wagen innen kälter ist als draußen, kann fast schon als harmlos gelten. Auf der anderen Seite kaufen immer wieder Leute völlig marode Kisten, wo selbst die Steuergeräte von Laub bedeckt sind, und alles funktioniert perfekt. Wenns denn funktioniert, ists die Krönung, wenn nicht....... Somit bleibt beim Kauf nur eines: ausprobieren und im Zweifel schreiend davonlaufen ;-)) K.T.B.


Frage: Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen W123-Klimaanlagen?

also es gibt Diesel und Benziner Klimaanlagen, die Diesel haben einen Delco Kompressor und so einen Suche ich auch gerade (kleine Bemerkung am Rande) Die Benziener gibt es mit York Kompressor der gerade in Gold aufgewogen wird desweiteren gibt es Diavia Nachrüst Kälteklimas mit noch nem anderen Kompressor Deren Qualität ist ebenso gut wie die der Mercedesanlagen. Man unterscheidet desweiteren Kälteklima und Klimaautomatik, erstere geht so einigermaßen einzubauen bei letzterer ist das ein größerer Aufstand.... Laß dir bezüglich der Kältemittel keinen Mist erzählen, Ozonfeindliches R12 gibts noch im Ausland für das neue Kältemittel welches jetzt in Deutschland im Handel ist müsstest du alle Dichtungen erneuern, kostet Unmengen und bringt nichts in der Kältetechnik gibt es ein adequates Mittel Isceon 49 oder R-irgendwas-A mit denen nix umgerüstet werden muß welches jedoch Ozonverträglich ist, hab ich auch in nem Coupe, ist Ok, Kühlleistung einwandfrei. Der Kompressor hats auch gut vertragen


Warum wird die Klimaanlage undicht?

Tatsächlich ist es so, daß vor allem Autoklimaanlagen, wegen der vielen flexiblen Schläuche nie ganz dicht sind. Je älter, je problematischer. Dies kann bei einer Neufüllung mit R 413 zu zusätzlichen Problemen führen. R 413 ist ein Gemisch aus verschiedenen Kältemitteln (R134a/218/600a) mit kleineren (weil das Chlor-Atom fehlt) und verschieden Grössen der Moleküle sowie verschiedenen Verdampfungs- Verflüssigungstemperaturen. Das heißt, wenn durch ein kleines Leck Kältemittel verloren geht, verändert sich nicht nur die Gesamtmenge in der Anlage, sondern auch das Gemisch. Dies führt dazu, daß die Anlage entweder nicht mehr richtig kühlt (zu hohe oder zu tiefe Verdampfungstemeratur) oder daß das Mineralöl sich nicht mehr mit dem Kältemittel mischt, was zum gefürchteten Oelschlag im Kompressor führt.

Bei einer Umrüstung auf R 134a ist bezüglich dem Restmineralölgehalt in der Anlage zu sagen, dass bis zu 5% Mineralölanteil o.k. sind. Die Dichtungen (O-Ringe) sollten aber wirklich alle ausgetauscht werden. Diese sind bei fast allen Verschraubungen zu finden.

Bei meiner Anlage hatte der Kompressor einen Riss im Gehäuse und da war klar, daß ein neuer (R 134a) eingebaut wurde. Die Anlage läuft seit zwei Jahren einwandfrei.

Und: Wenn Ihr nach Italien in die Ferien fahrt und der Weg durch die Schweiz führt, könnt ihr hier noch problemlos R 12 auffüllen.

Patrik

ich möchte es mir nicht nehmen lassen, Dein Posting etwas zu ergänzen. Autoklimaanlagen lecken nicht nur wegen der vielen flexiblen Schlauchverbindungen. Im Unterschied zum Kühlschrank und der Kühltruhe hat der Kompressor eine Welle, die nach aussen geht und vom Keilriemen angetrieben wird. Diese Welle ist immer etwas undicht. Das ist auch der Hauptgrund, warum eine Klima regelmässig eingeschaltet werden muss. Das Öl benetzt dann die Wellendichtung und schliesst diese besser ab, also verflüchtigt sich weniger Kältemittel. Würde man die Klima nicht regelmässig einschalten, so würde das Öl runterlaufen und die Anlage wäre richtig undicht.

Probleme durch den Gemischcharakter des 413 sehe ich eigentlich nicht. Die Isobutan-Komponente ist für den Öltransport zuständig. Da es jedoch einen geringeren Druck hat als der Hauptbestandteil 134a wird es erst nach diesem Verdampfen. Die Schmierung des Kompressors ist also auch bei einer leicht leckenden Anlage gewährleistet. Selbst wenn sich die Kälteleistung verglichen mit reinem 134a bei dessen teilweisem Verdampfen verringert ist das auch noch kein Problem. 413 kühlt besser als 134 in R12-Anlagen, also erreicht man bevor eine Neubefüllung nötig ist vielleicht die Kälteleisung des reinen 134a. Wenn man aber so viel Kältemittel schon aus der Anlage verloren hat ist es eigentlich egal ob das nun aus reinem 134a oder aus einer Mischung stammt. In beiden Fällen ist die Kühlung eher bescheiden und der nächste Klimaservice steht an.

Thorsten


Klimaautomatik instandsetzen

hi. also erstmal...wozu den keilriemen kappen? der kompressor ist doch, solange der knopf nicht betätigt ist, rausgeschaltet... und selbst wenn der nicht ausgeschaltet ist, also am knopf, wird der nicht angehen solange zu wenig druck in der anlage ist. das loch zu finden ist eigentlich einfach, zu 80% wird es der kondensator sein (der kühler vor dem kühler) oder zu 19% der verdampfer (das teil im innenraum vor dem wärmetauscher), oder zu 1% irgendwas anderes. schau dir den kondensator mal genau an, siehst du irgendwo dunkle stellen? sieht man eigentlich sofort. wenn es der kondensator ist tausch ihn gegen einen neuen, preis ca. 150-300 euro. ich hab das ganze an meinem volvo hinter mir. kondensator bei volvo sollte schlappe 450 euro plus kosten, trocknerflasche nochmal 100 euro (und die solltest du eh alle 2 jahre bei der kontrolle erneuern) ich hab dann einfach zu waecoteilen gegriffen, die anschlüsse sind meist die gleichen (bei mir leider nicht) aber dafür ist das alles viel billiger. der kondensator hat mich 150 euro inkl allem gekostet, eingebaut hab ich den selber. die trocknerflasche hat 45 euro gekostet, auch selber eingehängt (ist ja nur so groß wie 2 coladosen). dann bin ich zu einem sehr sehr guten klimaspezi hier in bielefeld gefahren und hab mit ihm einen sehr günstigen preis ausgehandelt. hab halt bei dem gedöhns mitgeholfen. er mußte noch einen schlauch kürzen (weils sonst mit dem anderen kondensator nicht gepasst hätte) und nen neuen anschluß hat er gleich mit aufgepresst, kosten 8 euro. einen schlauch mußte er mit fertigstellen (2 anschlüsse und schlauch 30 euro) weil da vorher ein metallrohr war das 1. vom vielen biegen kaputt war und 2. eh nicht gepasst hätte ;-) ALLE dichtungen an den anschlüssen solltest du erneuern, vor allem vorne am kondensator und an der trocknerflasche. alles zuschrauben und nun kommt der eigentlich teure teil das befüllen und auf jeden fall "evakuieren" weil die anlage längere zeit einleck hatte und wasser gezogen hat. beim evakuieren werden am hoch und niederdruckanschluß schläuche angeschlossen und die anlage wird in ein vakuum versetzt. im vakuum verdunstet wasser schon bei zimmertemperatur, allerdings sollte die anlage schon eine stunde evakuiert werden, ich habe das kostenlos bekommen weil er nebenbei noch was anderes machen konnte. ca 5 minuten lang wird der unterdruck evtl. abfallen wenn die pumpe aus ist, das bedeutet aber nur das noch wasser drin ist das verdunstet. fällt der unterdruck nach 30 min allerdings immernoch ab kannst du davon ausgehen das noch irgendwo ein loch ist. je nach größe kann man das aber mit dichtmittel abdichten (einfach den spezi fragen, wenn der sagt sowas gibts nicht ist es kein spezi ;-) ). nun aber zum wichtigen teil. erstmal solltest du dich bei MB erkundigen wieviel kältemittel in die anlage kommt, schreib dir das auf ;-). zudem noch erkundigen wieviel kompressoröl (ganz wichtig) rein muß. du kannst davon ausgehen das noch öl drin ist, das wird beim evakuieren aber mit abgesaugt und gereinigt, allerdings wird durchs loch und durch die getauschten teile auch was verloren gegangen sein. du kannst trockner und kondensator zu hause auslaufen lassen und messen wieviel öl das war, dazu dann noch 10-15ccm dazurechnen weil immer was an den wänden zurückbleibt. sicherer ist aber die absaugmethode, oder nach jahrelanger erfahrung der spezis 50ccm ergänzen wenn trockner und kondensator erneuert wurden. nun wird die anlage befüllt, mit öl und kältemittel (nicht zuviel kältemittel auffüllen lassen, gib dem spezi die daten von MB, er wirds dir danken weil er sonst wieder die inkompetenten DB-Leute anrufen muß ;-) das absaugen reinigen und befüllen (komplett) kostet bei solchen spezis ca 70-80 euro, aber die lassen mit sich reden. mich hat das befüllen mit neuem öl und mit allen anschlüssen und dem schlauch genau 118 euro gekostet. dazu kam der kondensator mit 150 euro und der trockner mit 45 euro. zusammen waren das 313 euro. immernoch billiger als ein neuer volvokondensator der 450plus kosten sollte ;-)

zum einstellen der klima mußt du wissen wo du sie einstellst, da kann ich dir aber nicht helfen weil ich die im DB nicht kenne, meist ist aber hinterm handschuhfach ein thermostat. also klima an, motor mit 1500-2000 umin drehen lassen, volle kühlleistung und nach 5 minuten soll an den luftaustrittsdüsen ein luftstrom mit einer temperatur von 5-8 grad austreten. alles unter 5 grad ist ZU KALT!!! mag schön und gut sein, aber dann gehst du das risiko ein das im sommer der verdampfer einfriert. überhaupt solltest du die klima erst einstellen wenn die außentemp 25 grad beträgt. stellst du sie jetzt ein gehst du im sommer das risiko ein, daß der verdampfer einfriert, das kann zu schäden führen.

so nun noch eine kurze erklärung warum der trockner alle 2 jahre gewechselt werden sollte.

die klima sollte eh alle 2 jahre von nem spezi überprüft werden, ein richtiger spezi rät auch sofort den trockner zu tauschen. einerseits wird kontrolliert ob die klima noch ausreichend gefüllt ist, die füllung (auch das öl) wird gereinigt, fehlendes wird ergänzt. kostet in der regel ca 30 euro und ist ne normale kontrolle. fehlt zuviel muß nach nem loch gesucht werden. dazu ist heute immer kontrastmittel mit dabei wenn gefüllt wird. mit ner UV lampe findet man das dann. der trockner ist im grunde auch ein filter. dieser kann und wird sich mit der zeit auflösen. einem freund ist im sommer aus dem grund (4 jahre alte trocknerflasche) der kompressor kaputtgegangen, neupreis ca 800 euro. 2 wochen später wieder kaputt, auf garantie ein neuer. 2 wochen später das gleiche elend. auf garantie ein neuer. DANN kam die werkstatt mal auf die idee die trocknerflasche zu tauschen und das system zu reinigen, siehe da es klappt alles. also lieber alle 2 jahre 50 euro für nen neuen trockner ausgeben als nen kaputten kompressor zu riskieren. achja, wenn der kompressor geräusche machen sollte während er läuft kann das an fehlendem kompressoröl liegen, lass dann etwas ergänzen, der spezi wird wissen wieviel er ergänzt. auf keinen fall aber ZUVIEL reinfüllen. und nochwas. NIEMALS zu ATU fahren, die machen wir bei der klima mehr kaputt als alles andere!!! bosch dienste kannste in der hinsicht auch meiden. versprechen viel, haben aber KEINE AHNUNG!!! ich fahre für sowas NUR zu nem klimaspezi, zumal die auch oft sehr viel billiger sind als bosch und atu was den stundenlohn angeht.

gruß Fredy



Hier noch ein Beitrag von kaype aus dem Forum kopiert:

Die frage ist nur ... ob der rest auch so tut wie er soll.

Ich hab mit Christophs hilfe meine Monoventil auch erfolgreich repariert. Spule wurde neu gewickelt (danke nochmal) und das Ventil habe ich getauscht. Schadensbild ist nach 25+ Jahren eigentlich immer gleich, die Gummidichtung am Ventil reißt wegen beanspruchung, Wasser dringt ins Ventil UND  flutet die Spule bis zur Oberkante... das ganze geht dann noch eine Weile gut bis entweder die Spule durchgegammelt ist oder das Ventil hängt. Oder wie bei mir beides.... *seufz* ... aber natürlich im Abstand von einer Woche.

Die KA ist so konzipiert das sie im NOTLAUF heizt! Sprich das Ventil ist Spannungslos OFFEN. Christoph hat das schon ganz richtig beschrieben, einfach mal messen ob 12V an dem Stecker anliegen (Monoventil ist, wenn du in den Motorraum guckst, an der Schottwand rechts neben der Batterie und hat einen 2 adrigen Stecker) ... danach sollte klarheit herschen wo das Problem zu suchen ist.

Ich glaube ich hatte bei meiner KA so ziemlich jeden defekt den man sich denken kann, nur das Steuergerät war OK... das habe ich natürlich als aller erstes getauscht *seufz* ... auch hier noch einmal mein dank an CP :)

Andere "nette" nebeneffekte sind:

- Keine Luft aus den Fußraumbelüftungen --> Unterdruck elemente kaputt
- Keine Luft aus den mittleren Luftduschen --> Unterdruck elemente kaputt
- Temperatur wird nicht akurat geregelt --> Luft ansaugschlauch über dem HAndschuhkasten durchgegammelt
- Temperatur kann nicht richtig eingestellt werden --> Temperatur wählrad runtergenudelt
- Klappen der KA schalten nicht akurat --> Unterdruckverbindungen hinter der Schalterleiste hin

Wenn davon was bei dir auftritt sag bescheid, normal kann man aber glaub Konstruktionsbedingt sagen:

- Der Schlauch vom Ventilatorkasten zum Temperaturfühler ist IMMER(!) durch, der besteht oberhalb vom Handschuhkasten aus SCHAUMSTOFF und der zerfällt über die Jahre, warum man sich das ausgedacht hat ist mir ein Rätsel. Einfach mal Handschuhkasten rausnehmen und fühlen ob da noch schlauch ist oder nicht, erklärt sich von selbst. Mein NEUER von Mercedes war innen so mit Kleber zugeschmiert das auch der nicht funktioniert hat, beim austausch also auf durchgängigkeit prüfen.
- Unterdruck allgemein. Hierfür hilft es sehr ein "Testwerkzeug" zu haben (siehe Bild unten) Damit kann man hinter dem Schalttafeleinsatz jeden der 5 Unterdruckkreise einzeln prüfen, bei mir waren 3 hin, einer heile und der 5. beim 123er eh nicht belegt ... das wäre die Umluftklappe. Das wiederrum zieht allerdings den Ausbau vom Armaturenbrett mit sich da man anders nicht an die Unterdruck elemente kommt.
- Das besagte Monoventil tut nicht wegen der alten Dichtung ... Fehler habe ich ja schon oben näher beschrieben ...

Funktionsmässig ist es im Sommer so das aus allen 4(!) Luftduschen im Armaturenbrett kalte luft kommen soll, erst sehr stark dann nach 3-4 Minuten runtergeregelt auf eine niedrigere Stufe. Im Winter bzw. Heizbetrieb werden die mittleren Luftduschen deaktiviert und aussen und Fußraum gewärmt damit es keine kalten Füße gibt, wenn der Innenraum auf Temperatur gebracht wurde gehen auch die mittleren "an". Einziger Konstruktionsfehler bei richtiger Klimafunktion ist das im Eco Modus die Windschutzscheibe nicht belüftet wird was im Winter durchaus mal für beschlagene Scheiben sorgen kann... sonst empfinde ich die 123er Klimaautomatik aber als ziemlich perfekt.

Das ganze gilt natürlich nur für die "moderne" Klima ... nicht die alte.

Na dann mal viel Spaß ... wenn noch fragen sind ... ich helfe gerne :)

Hier noch paar Bilder:

Unterdruck Testwerkzeug:


Monoventil, direkt hinter dem Ölmeßstab vom Automaten:


Spaß beim tausch der Unterdruckelemente:


thats it :)

2009-04-15 09:37
FabianLetzte Änderung: 29.9.2004 19:05:35 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Klimaanlage nachrüsten

Einbau Klimaanlage im 240TD

Bei der Anlage handelt es sich um eine original Klimaanlage die in einem 240D Bj. 79 eingebaut war. Wenn möglich rate ich Euch auch, eine Klimaanlage zu nehmen aus dem gleichen Wagen Typ wie der in der diese reinkommt. Wichtig ist, dass Ihr sämtliche Teile des Spenderfahrzeuges rausbaut, also Kabelbaum, die Drehknöpfe innen ein paar Unterdruckleitungen mit Anschlussstücken können hinterher auch sehr nützlich sein. Ich möchte mich hier auch nicht lange mit dem Ausbau aufhalten, wenn es nämlich daran schon scheitert hat es auch keinen Zweck zu versuchen das ganze einzubauen. Sehr hilfreich sind auf jeden Fall WIS und EPC (besonders zur Ermittlung fehlender Teile). So nun zum Einbau, lasst Euch wenn möglich so viel Zeit wie möglich (nicht meinen am Samstag einbauen wollen und schon geht’s Montag cool zur Sache). Als erstes baut Ihr den Ölkühler ein, dazu müsst Ihr den linken Motorhalter ausbauen um die Leitungen problemlos zu verlegen. Als nächstes, da ja der Kühler noch ausgebaut ist könnt Ihr die Riemenscheibe wechseln, Ihr braucht nämlich eine Dreifache, dabei erweist sich ein Druckluft Schlagschrauber als sehr hilfreich. Um die Imbusschrauben gut rauszubekommen, empfehle ich diese vorher gut sauber zu machen, damit der Schlüssel auch richtig greift, und vorher gut mit Kriechöl einsprühen und einwirken lassen(die Sch..Dinger sitzen verdammt fest) So jetzt kann schon der Kompressor rein, wenn Ihr nicht mehr wisst wo welche Schraube oder Unterlegscheibe hingehört, dann nehmt das WIS da steht es ausführlich drinnen. Die Halterung für den Kompressor sollte problemlos dran zu montieren sein, da die Bohrungen schon an jedem Motorgehäuse vorhanden sind. Jetzt die Riemen montieren, dann den Kühler wieder rein, Kondensor (Klimakühler) davor setzen inkl. des Lüfters. Nun könnt Ihr schon mal die Hauptleitung montieren (Dicke Leitung die über den Motor geht). Jetzt zum Trockner, am besten erst zum Schluss einbauen damit dieser in der Zwischenzeit keine Feuchtigkeit zieht, es empfiehlt sich jedoch einen neuen einzubauen, insbesondere wenn die alte Anlage leer war oder schon längere Zeit zerlegt rum lag, Kosten hierfür ca. 130,- EUR (original DB), lasst lieber gleich die Finger von irgendwelchen universal Trocknern (meistens passen Druck- und Temperaturschalter eher nicht drauf) bei der Gelegenheit kauft auch gleich einen Satz neuer Dichtungen (befinden sich an folgenden Anschlüssen: Trockner, Kondensor und Verdampfer-Kasten) Kosten ca. 10,-. EUR (bei DB). Das Loch in dem der trockner etwas vertieft drinnen sitzt könnt Ihr jedoch schon mal ausschneiden. Dazu baut Ihr den rechten Scheinwerfer aus, dort werdet Ihr sehen, dass das Loch im Blech schon angedeutet ist, ein paar Bohrungen reinsetzen und am besten mit einem Dremel oder ähnlich ausschneiden. Jetzt verlassen wir den Motorraum und begeben uns in den Innenraum (die richtig eklige Arbeit). Hier solltet Ihr auf jeden Fall die Mittelkonsole und das Komplette Armaturenbrett rausnehmen, eine Arbeit die ebenfalls im WIS sehr gut beschrieben ist, ein kleiner Tipp: vergesst nicht beim abnehmen des Armaturenbrettes vorher den Hebel des oberen Frischluftschalters abzumontieren, dazu vorher das Innenteil des Handschuhkastens rausnehmen dann kommt man von Hinten gut ran. Gleich auch den Heizkasten rausnehmen. Wenn das ganze zeug weg ist, dann verlegt erst mal die Elektrik, ist nicht viel: 2 Relais die vorne links oben im Motorraum sitzen, einen Anschluss zum Kompressor, einer zum Lüfter, einer zum Trockner (2 Doppelanschlüsse und 2 Massekabel), 2 Leitungen gehen an den Sicherungskasten und Masseanschluss neben dem Zündschloss, eine Leitung an den Drehregler (oder Rändelrad) dann noch der Stecker für den Lüfter. Nehmt ausreichend Kabelbinder hierfür. Nun kommen wir zu einer besonders spaßigen Arbeit; unten im Fußraum auf der Beifahrerseite müsst Ihr noch das Loch ausschneiden für die 2 Leitungen die zum Verdampfer gehen. Auch dieses ist schon angedeutet, schneidet jedoch nicht zu großzügig aus, sonnst passt hinterher die Gummidichtung nicht mehr richtig drauf, auch hier ausreichend Löcher vorbohren und dann mit dem Dremel ausschneiden Jetzt setzt den Klimaheizkasten ein, man könnte meinen, dass der Handschuhkasten nicht mehr drauf passen wird aber keine sorge, er passt jetzt könnt Ihr die Leitungen zum Verdampfer einsetzen (neue Dichtungen nicht vergessen) eine vom Trockner die andere vom Kondensor ausgehend. Jetzt noch die Drehregler und die Schieberegler anschließen und die Unterdruckleitungen für die Steuerung der Lüftungsklappen diese gehen von dem Regler der Klimaanlage aus Für den Zulauf habe ich einfach die Zuleitung des Höhenverstellers der Scheinwerfer angezapft. Den Temperaturfühlerdraht nicht vergessen einzusetzen. Testet vorher noch ob der Lüfter geht, dann wieder alles einbauen. Jetzt noch den Trockner anschließen (Dichtungen nicht vergessen!) So jetzt ab zum Klima Futzi eures Vertrauens und füllen lassen und beten. Zum Kühlmittel hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ihr geht in die Schweiz oder nach Polen und lass euch das gute alte R12 einfüllen (Mega geile Kühlung) oder Ihr bleibt in Deutschland und belasst es beim R134a (Kühlt auch) oder kommt ins Elsass und lasst euch ein ebenfalls sehr gutes Kühlmittel einfüllen (Mischung aus R134a, R124 und R600) fasst identische Kühlleistung wie R12, absolut problemlos, hatte es schon vorher in meiner alten Anlage. Dort gibt es auch ein interessantes Mittel, falls die Anlage leichte Undichtigkeiten aufweisen sollte, funktioniert nach dem Prinzip wie Reifen Pilot, wird einfach in das system gefüllt und danach ist es absolut dicht (kostet allerdings 170,- EUR die Kur) Hier mal die Adresse (Sprechen auch Deutsch): Sono André, 19 rue de Forstfeld, F-67480 Roppenheim, Tel.. 0033/388864449 Wie gesagt das Ganze ist eine sehr aufwändige Arbeit die sehr Zeitraubend ist, da auch das eine oder andere Teil dann doch fehlt und man immer wieder zu DB rennen muss, aber das Resultat zum Schluss entschädigt einen für alles!


Nachrüstung Klima

benötigte Komponenten:

- Wärmetauscher innen (Heizungskasten) - Wärmetauscher außen (vor dem Kühler) - E-Lüfter - Kompressor und Halter - Klimaschläuche mit Reduzierventilen und Trocknerflasche - Kabelgedöns

Vorteil beim M102: dritte Riemenscheibe für den Klimariemen ist vorhanden Andere Motoren benötigen, da ab Werk nur mit zwei Reimenscheiben ausgerüstet, auch eine Klimariemenscheibe.

Alle Karosserielöcher für die Klima sind vorgestanzt (nur für die originale versteht sich)

Es ist dringend zu empfehlen, sich einen passenden Schlachtwagen mit Klima hinzustellen und umzubauen. Ansonsten viel Spaß...

Dran denken, beim Umbau alle schwarzen Dichtungen gegen die grünen (R134a-beständig) zu tauschen. Kompressor ist meist auch hin (Lagerschaden), überholte sind auch oft Murks.

Es ist für die Nachrüstung auch nur die manuelle, nicht die Klimaautomatik zu empfehlen.

Und noch ein Tip: der Umluftschalter vom W126 macht sich gut neben dem Klimarad, mit dem kann man dann bei beliebiger Klimareglerstellung die Umluftschaltung überbrücken (original wird nur bei voller Klimareglung auf Umluft geschaltet). Das ist ein sinnvolles Feature!

Nachrüstung mit neuer Klima:

Für den W123 gibt auch wohl noch eine Nachrüstklima eines israelischen Herstellers (Homepage: http://www.alex-original.com/Default.html, kostet Stand Dez 2005 1.162 Euro plus Mehrwertsteuer), für den es auch einen Importeur in Deutschland gibt, aber ich hab noch keinen Wagen damit gesehen. Ein unoriginales Gebastel würd ich aber auch nicht im Auto haben wollen...

2007-03-08 13:07
Letzte Änderung: 14.12.2005 18:17:10 - Autor: Gregor - Letzter Autor: Jürgen_P

K-Jetronik

Also es gibt bei Mercedes D-Jetronik und K-Jetronik. Ganz vereinfacht ausgedrückt:

D heißt "Druckfühler". Ein Steuergerät (unterm Handschuhfach) mißt anhand Lufdruck und Drosselklappenstellung die Spritmenge zu. 6 elektrische Einspritzventile gehen im richtigen Moment auf und zu. Zu erkennen am Druckfühler. Anlage verhältnismäßig pflegebedürftig.

K heißt "Kontinuierlich". Es wird immer eingespritzt, Ventil (im Zylinder) öffnet, Gemisch geht rein. Zu erkennen am Mengenteiler. Kein Steuergerät, Anlage unempfindler. D Jetronic im /8 280E 1972 bis 1976 (185 PS). Ab 1976 in allen Baureihen (107, 123, 116) K Jetronic. Erst mit 177 PS, ab 1978 wieder mit 185 PS.


Funktion der K-Jetronic auf die schnelle:

Die BenzinPumpe? liefert Druck. Der MengenTeiler hat eine LuftKlappe?, diese LuftKlappe? bewegt sich mit dem Luftstrom der Ansaugluft. Viel Luft- viel Auslenkung der Klappe. Diese Klappe ist mit dem SteuerKolben? im MengenTeiler verbunden. Wird der SteuerKolben? bewegt, gibt dieser ganz kleine Schlitze frei, welche Benzin zum EinspritzVentil? durchlassen. D.h. der Kolben ist in Ruhestellung, dann ist der Schlitz nur auf kleiner Länge frei und lässt nur wenig Benzin durch. Wenn viel Luft gesogen wird ist der Kolben in einer Stellung in der die Schlitze auf größerer Länge frei sind und es wird mehr Benzin zum EinspritzVentil? gelassen.

Der WarmlaufRegler? verringert den Gegendruck welcher den SteuerKolben? am bewegen hindert. Durch die Druckverringerung im kalten Zustand wird der Schlitz freier und es fließt mehr Benzin.

Der ZusatzLuftschieber? läßt im kalten Zustand Luft an der Luftklappe vorbei. Dadurch dreht der Motor etwas höher bzw. es wird der höhere mechanische Widerstand des kalten Motors ausgeglichen.

Die SchubAbschaltuung? wird durch ein eigenes Relais geschaltet. Im Schiebebetrieb wird durch Unterdruck über eine Membran Luft am Luftmengenmesser vorbeigeführt. Dadurch geht diser in Ruhestellung: es wird (fast) kein Kraftstoff mehr eingespritzt. Das Relais erhält Spannung über einen kleinen Schalter am Gasgestänge. Diese Spannung liegt nur dann an, wenn der Fuß völlig vom Gas genommen wurde, die Drehzahl über ca. 1300 UPM liegt und die Geschindigkeit über 30 km/h. Das Relais sitzt im Motorraum am Innenkotflügel, in der Nähe der Zündspule. Das Schubabschaltventil ist (zumindest beim M102) das erste Teil, was auf den Luftschlauch folgt, der vom Luftfiltergehäuse direkt nach oben abgeht und dann nach hinten verschwindet.

Tip. Ich würde zuerst die Zündanlage überprüfen: Kerzen neu (sind manchmal nach 1000 km schon die Ursache) ZuendKabel? erneuern (gibt es als Meterware bei Daimler mit Hülsen) KerzenStecker? kritisch betrachten - evtl. neu. VerteilerKappe? und VerteilerFinger? sind meistens sowieso überfällig.

NockenWelle? und VentilSpiel? überpüfen

EinspritzVentil? ausbauen und provisorisch wieder anschließen. Dann das Spritzbild und die Menge vergleichen. Dazu BenzinpumpenRelais? überbrücken und die Luftklappe drücken. -- Nicht übertreiben, die eingebauten Ventile füllen Dir den Zylinder mit Benzin!!

ManfredWiards 230 CE 285 000 km
Läuft ruhig toi toi toi


D-Jetronik: An einer Seite des oberen Teils des Mengenteilers ist ein schwarzer Kasten angeflansch, laut Handbuch ein "elektrisch hydraulisches Stellglied". Der Elektro-Hydraulische Drucksteller greift in die Gemischzusammensetzung ein. Bei kaltem Motor Anreicherung, bei warmem Motor greift er nicht ein und bei SchubAbschaltung wird die Krafstoffzufuhr zu den EinspritzVentilen? unterbrochen. Wenn man den Stecker am Drucksteller abziehst wird er sich wie bei warmem Motor verhalten (Notlauf), der Motor müsste also laufen.

Hier ein Link zur Fehlersuche bei der D-Jetronic: http://www.sternschuppen.de/html/d-jetronic.html RomanGermann?


Es gibt Buch von Bosch über die K-Jettronic.
Teilenummer: 1-987-722-009 Preis (Stand 04.2005) EUR 7,60 (brutto)

Dr. Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG Hermann-Hesse-Weg 2 78464 Konstanz Telefon: 07531 5801-26 Telefax: 07531 5801-85 E-Mail : info@christiani.de


Falls hier noch nicht bekannt --- ganz netter Artikel. K-Jetronic für Anfänger und PDF zur strukturierten Fehlersuche.

[www.motor-klassik.de]


[www.motor-klassik.de]

Gruß Paul


Funktion - Technik:
[www.w123garage.de]

Warmlaufregler (engl.):
[www.landsharkoz.com]

Kraftstoffversorgung:
[www.w123garage.de]

Gruß, Flo

2009-12-16 13:45

Kompression messen

Bei warmem oder bei kalten Motor? Quelle

der Motor sollte so um die 80C warmes Kühlwasser haben und durchgehend warmgefahren sein. Also nicht einmal um den Häuserblock sondern so ne gemütliche Ausfahrt und dann messen.

Warum aber ist das so?

Beim Benziner ist Kompression zweitrangig und schlechtes Startverhalten ist in über 80% der Fälle in schlechten Zündanlagen (Durchschläge, abgenutzte Verteiler, Kerzen, ausgeschlagene Zündverteilerwellen....) oder in verstopften Leitungen Filtern oder einer schlecht funktionierenden Kaltstartregelung begründet.

Beim Diesel ist die Kompression zum Starten sehr wichtig, wenn er einmal läuft ist sie so egal wie beim Benziner.

Starten dauert im Vergleich zum Fahren an einem Auto relativ kurz, wenn man also wissen möchte ob sich ein Wagen vom Zustand des Motors her gut fahren läßt dann muß man ihn warm messen, denn in diesem Zustand wird er sch die meiste Betriebszeit befinden, auch steigt bei warmem Motor die Kompression da der Ölfilm der für die Abdichtung zwischen Kolben und Zylinder sorgt erst bei einer entsprechenden Fahrdauer entsteht.

Unsere Motoren erhalten die Schmierung zwischen Kolben und Zylinder ausschließlich durch den feinen Öldunst, den man bei warmem Motor am Ventildeckel sehen kann, wenn man mit einer starken Taschenlampe hineinleuchtet. So, was will man aber mit einem Kompressionstest machen?

Man möchte wissen wie es um den Zustand der Kolben Zylinder, Ventile bestellt ist.

Es ist also ein Diagnoseinstrument, um bei einem Fahrzeug das ein wie auch immer schlecht geartetes Fahrverhalten an den Tag legt herauszufinden, ob dieses MECHANISCHE Ursachen hat oder ob man an Kraftstoff und Zündanlage weitersuchen muß.

Fazit: Ein Guter Kompressionstest sagt aus: Die Ventile sind DICHT und die Kolben/Zylinderpaarung dichtet gut ab.

Letzteres wird kalt immer verfälscht, weil der erforderliche Ölfilm nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist (deshalb soll man Motoren in der Winterpause auch nicht kurz anlassen)

Als Beispiel möchte ich einen 450 SLC anführen, der vor einigen Jahren mit der Beschreibung in der Werkstatt landete: Läuft sauber und ruhig, hat aber auf der Bahn subjektiv zuwenig Leistung. Das Ergebniss des Kompressionstests: Zwei Zylinder hatten infolge verbrannter Ventile und beschädigter Ventilsitze keine Kompression und liefen mehr oder minder mit ohne zu arbeiten.

Ein Kompressionstest ist also erste Wahl wenn es darum geht, mechanische Fehlerquellen auszuschließen und zielstrebig auf die richtige Diagnose zu kommen.

2007-03-08 13:09
Letzte Änderung: 24.4.2005 18:54:57 - Autor: Christian_Dannert - Letzter Autor: Domi

Kraftstoffpumpe

...also die Pumpe ist jetzt draußen und zuckt nur noch nervös, wenn ich ihr Spannung gebe. Weil ich schon dabei war, hab ich gleich den Treibstofffilter gewechselt (lag jetzt schließlich lang genug im Einbauort Handschuhfach.

Hier mal die Vorgehensweise (vielleicht will es ja jemand ins Wiki stellen):

1.) Ältesten, versifftesten Klamotten anziehen. Seelisch schon von ihnen verabschieden. Schutzbrille aufsetzen. Hände fett eincremen. Benzin kommt viel auf die Haut (obwohl es das nicht soll), man muss sich damit abfinden, ein Stückchen seiner Gesundheit zu ruinieren) Zweiten Mann bereit haben, durch die Benindämpfe wird einem leicht schummerig (es sind da auch schon Leute gestorben!!!)

2.)Tank möglichst leer fahren, Benzin ablassen, dazu Schlauch zwischen dem Winkelstück und Kraftstoffpumpe runterprokeln. Geeignetes Auffanggefäß ist z.B. ein oben aufgeschnittener Destilliertes Wasser Kanister. Zwei davon parat halten.

3.) Kunststoffschutz abschrauben. Drei Schrauben, die eine ist mit kleiner 1/2" Rätsche und langer Verlängerung zu erreichen. Geht aber auch so.

4.) Metallleitung zwischen Speicher, Filter und Pumpe !komplett! abschrauben. Dazu 17 Ringschlüssel verwenden, mit 17 Maulschlüssel jeweils am Gehäuse gegen halten. Wichtig; Leitung nicht verbiegen, sonst wird der Zusammenbau spannend. Darauf achten, dass überall Kupfer-Dichtscheiben vorhanden sind, ansonsten ergänzen (vielleicht passt was aus dem Päckchen beim Ölfilter?)

5.) Am Filter die Treibstoffleitung zum Motor abschließen. Auch hier gegenhalten

6.) 8er Mutter und Schraube in der Mitte dieses Metallbügels lösen. Jetzt den Filter durch Drehbewegungen rauspfriemeln. Auf blauen Schutz Obacht geben, der wird beim Zusammenbau wieder gebraucht, um Kontaktkorrosion zu verhindern.

7.) Pfeil für Durchflussrichtung merken, neuen Filter nehmen, blauen Präser draufstecken. In der richtigen Durchflussrichtung wieder reindrehen.

8.) In umgekehrter Reihenfolge alles wieder zusammen bauen. Penibel darauf achten, dass die Anschlüsse sauber in die Gewinde laufen. Filter und Pumpengehäuse sind aus Aluminium, falsch angesetzte Gewinde schneiden sofort ihren Weg.

9.) Klamotten in den Werkstattofen, Sicherheitsabstand wahren.

10.) Während, nach und vor der Arbeit gehörig über die schwachsinnige Konstruktion fluchen. Menschen des anderen Geschlechts an dem Abend anzusprechen, kann man sich sparen. Der Benzingestank geht nicht weg. Ist vielleicht auch besser so, Benzin in der Menge wirkt keimschädigend.

Gruß Eberhard Weilke (der gerne dem verantwortlichen Entwickler eine aufs Haupt geben würde)

Ergänzung: !!!!Achtung!!!! Die Kraftstoffpumpe ist (laut Bosch) kraftstoffgekühlt,d.h. sie hält dem Gebrauch mit Luft als Durchlaufmedium nur bedingt und wenn dann nur für kurze Zeit stand!

Alex Dech

Alternative für die Arbeit unter dem Auto: Kegelförmigen Holzpflock besorgen (ca Daumendick und 10 cm lang) diesen in die Zuleitung vom Tank zur Kraftstoffpumpe drücken und mit Isolierband gut festbinden. So hält das bis die Reparatur abgeschlossen ist. Danach die gesamte Einteit mit Pumpe, Filter und Speicher abschrauben, man kann nun die Teile etwas bequemer tauschen und läuft nicht Gefahr ein Gewinde zu zerstören o.Ä. und bekommt die Einheit sicher Dicht.

Erich Huber


und hier ein paar bilder vom Flojo

2007-03-08 13:09
Letzte Änderung: 9.11.2004 14:14:17 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: RalfL

Zündzeitpunkt

Geschrieben von Jochen Witte on 03. August 1999 um 15:55:49:

In Reply to: Re: Welches Benzin für 230 TE? posted by Jochen on 03. August 1999 um 01:46:30:

> Hallo! > Das sind ja ganz neue Sachen. Seit wann muss man den für
> einen 230 TE super plus tanken? Meines Wissens tut's
> doch "normales" Super, oder?

eigentlich seit immer. das problem ist folgendes: früher gab man dem benzim tetramethylblei hinzu, um unter anderem die ventilsitze zu schützen. dieses tetramethylblei hat ein höheren energieinhalt als das normale benzin bzw. super. daher ist die roz von verbleitem super drei oktan höher als die von unverbleitem. da unsere 123er in einer zeit gebaut wurden, als man noch keine probleme mit dem umweltschutzgedanken hatte (mein auto fährt auch ohne bäume) hat man eben super verbleit getankt und entsprechend den motor von werk aus eingestellt hat. so... folgern wir: früher hatte super 98 roz. daraus folgt, daß der motor und sein zündzeitpunkt für einen kraftstoff von 98 roz ausgelegt und eingestellt ist. daher kann ich nur raten, heute nicht das normale super benzin mit 95 roz zu tanken, sondern das super plus (das es übrigens erst seit einführung bleifreien sprits auf weiter front gibt - warum wohl?), da es eben die benötigten 98 roz hat. die andere möglichkeit ist wie gesagt, den zündzeitpunkt zurückzustellen und super zu tanken. die konbinaion zwischen super und falsch eingestelltem zündzeitpunkt kann zu klopfen und damit auf dauer motorschäden führen. ich persönlich fahre seit meinem kat-einbau super normal, da die werkstatt-yogis mir das so eingestellt haben. davor habe ich super plus getankt (wie übrigens von den vertragshändlern empfohlen). durch das etwas "schwächere" 95-er super ist schon eine leistungseinbuße zu bemerken, die ist allerdings so schlimm nicht - zumindest nicht bei meinem 230E...
> Gruß
> Jochen
dito ;-)))

...

Geschrieben von JochenWitte am 08. August 1999 um 21:45:09:

In Reply to: Re: Welches Benzin für 230 TE? posted by Jochen on 08. August 1999 um 18:56:05:

> Hallo Jochen!

> Danke für die ausfühliche Erklärung! Eine Frage hab ich noch:
> Da ich meinen 230 TE ja gebraucht gekauft habe, habe ich keine
> Ahnung einer der Vorbesitzer da was verstellt hat. Kann man
> "mit bloßem Auge" erkennen, ob der Wagen auf 95 oder 98 roz
> eingestellt ist, oder ist das nur in der Werkstatt möglich?

hi,

das ist leider nur mit dem auge nicht möglich (soweit ich das weiß). die werkstätten machen das entweder mit dem superkiller Diagnosecomputer oder mit folgender methode:

benötigtes material: drehzahlmesser (je genauer desto besser) und blitzpistole

motor auf betriebstemperatur bringen (ca 20km oder 70°C kühlmitteltemp - ich bevorzuge ersteres). drehzahlmesser und zündblitzpistole nach anleitung anbringen. (unterdruckleitung muß bei allen 230E, 250 und 280 aufgesteckt sein - bei allen anderen abgesteckt) klimaanlage muß ausgeschaltet sein. motor starten und im leerlauf drehen lassen. zeiger am steuergehäusedeckel anblitzen. die zündung ist richtig eingestellt, wenn der prüfwert unterhalb der bezugsmarke scheinbar stillsteht.

Modell / Verteiler-Nummer Einbauwert Bei Startdrehzahl Drehzahl Prüfen Zündzeitpunkt (vor OT) prüfen Drehzahl Einstellen Zündzeitpunkt (vor OT) Unterdruckschlauch
abgezogen aufgesteckt
200 bis 6/80 14° 850 ±50 15° ±3 4500 40° 54°-60°
200 seit 7/80 13° 800 ±50 15° ±3 4500 32° 40°-44°
230 14° 850 ±50 15° ±3 4500 40° 54°-60°
230E 0237003022 13° 800 ±50 1° ±3 4500 32° 40°-44°
230E 0237002066 15° 800 ±50 15° ±3 4500 32° 40°-44°
230E 0237003025 15° 800 ±50 3° ±3 4500 32° 40°-44°
250 850 ±50 0° ±4 4500 32° 45°-49°
280 bis 1/80 850 ±50 0° ±3 4500 28° 36°-40°
280 seit 2/80 10° 850 ±50 0° ±4 4500 32° 40°-44°
280 seit 9/81 10° 750 ±50 10° ±3 750 10° -------
280E 10° 800 ±50 0° ±3 3000 32° 40°-44°
280E ab 2/80 10° 800 ±50 0° ±3 3500 30° 38°-42°
280E 0237306045 12° 750 ±50 10° ±3 3500 30° 38°-42°
(Quelle: Etzold) Die Werte gelten für 98ROZ. Bei weniger ROZ: 1-2° pro "fehlendem" ROZ richtung "spät", Max. 6°.

Anmerkung dazu: Im M115 (200er Vergaser mit dem alten Motor) gab es zwei verschiedene Zündverteiler mit den Nummern BOSCH 0 231 170 138/MB 002 158 02 01 (1976 bis 8.1977) und BOSCH 0 231 170 237/MB 002 158 50 01 (9.1977 bis 8.1980). Die Einstellwerte sind für beide Zündverteiler gleich: ZZP ohne Unterdruck bei 4500 U/Min = 40 Grad, Pruefwerte ohne Unterdruck Leerlauf = 10-18 Grad, 1500 U/Min = 13-19 Grad, 3000 U/Min = 30-36 Grad, Unterdruckverstellung nach früh bei 4500 U/Min = 14-20 Grad, Einbauwert Zündverteiler bei Startdrehzahl ohne Unterdruck = 14 Grad vor OT. Diese Werte decken sich mit o.g. Tabelle. Der Verteiler 0 231 170 138 wurde auch im M115 im /8 eingebaut, dort gelten die genannten Werte jeweils PLUS 3 Grad (also ZZP ohne Unterdruck bei 4500 U/Min = 43 Grad etc).

stimmen die zündzeitpunktmarkierungen nicht überein, befestigungsschraube für verteiler mit innensechskantschlüssel SW6 etwas lösen, drehzahl auf einstellwert erhöhen und zündverteiler verdrehen, bis sich der einstellwert mit dem bezugswert deckt. befestigungsschraube festziehen. leerlaufeinstellung prüfen. anschließend zündzeitpunkt nochmals prüfen. meßgeräte entfernen - unterdruckleitung aufstecken.

(bitte archiviere das jemand - war ganz schön arbeit das einzutippen...)*

falls du nicht ein mechaniker oder ein genie bist würde ich dir raten, das ganze bei einer fachwerkstatt prüfen zu lassen - die machen das meistens besser und schneller als man selber (ich schliesse mich da ein).

gruß, jochen

*) ist hiermit geschehen :-)

Geschrieben von Christian Grad:

Kurze Erklärung der klopfenden Verbrennung: Notwendig wird das teure Super Plus durch die Verdichtung des Motors, die ja konstruktionsbedingt ist und sich nicht ändern läßt. Fassen wir mal zusammen: ZZP: Zeitpunkt, zu dem der Kraftstoff bereits im Kompressionstakt gezündet wird, damit das Druckmaximum kurz nach Durchwandern des oberen Totpunktes(OT )erreicht wird und die Spritenergie optimal ausgenutzt wird.Bei unseren antiquierten Zündsystemen mit rotierender Zündverteilung durch die Parameter Drehzahl(Fliehkraftversteller im Verteiler) und Last(Stellung Drosselklappe über Unterdruckdose am Verteiler) beeinflußt, moderne Systeme haben bei weitem mehr Parameter, desweiteren ruhende Spannungsverteilung etc., aber ich schweife ab Klopfen: Nehmen wir mal an, wir zünden beim 230E nach Werkseinstellung bei 4500U/min 32°vor Erreichen des oberen Totpunktes.Nun ist das Luft - Benzin Gemisch schon relativ stark komprimiert, wird also heiß, darüber hinaus leiten wir die Zündung ein, d.h. laienhaft ausgedrückt, es brennt und wird immer noch weiter komprimiert.Ein nicht klopffester Sprit(und das sind nach WErksvorschrift alle unter 98 Oktan)wird nun unter der hohen Beanspruchung "unharmonisch"und unkontrolliert zu Zünden beginnen,das Druckmaximum wird weit vor OT erreicht, der Kolben wird wieder zurückgedrückt, die Lagerbelastung geht jenseits von Gut und böse und die Kiste geht bald kaputt. Nun gibt es ja den "Notbehelf", den ZZP zurückzunehmen.Mit dieser Maßnahme setzt die Zündung erst später ein, in unserem Fall 27° vor OT.DAmit wird die Strecke, in der der bereits entzündete Sprit weiter komprimiert wird, kürzer, also von 27° vor OT bis OT), die Belastung somit geringer, und die Klopffestigkeit von 95 Oktan reicht für eine harmonische Verbrennung aus. Gleich vorweg: Diese Maßnahme tolerieren unsere Motoren sehr gut, aber theoretisch ergeben sich da doch ein paar Probleme: Die Flammfrontausbreitungsgeschwindigkeit und Ausbreitungsdauer hängt nicht etwa von der Zündeinstellung ab, sondern vom Benzin - Luft - Verhältnis(Lambda).Also können wir bei dem obigen Beispiel von einer relativ gleichen "Flammfront - Zeit" ausgehen, und hiermit kommen schon die Probleme: Wir zünden ja erst später, also brennt's auch länger, sprich: Es brennt noch weiter im Abgastakt des jeweiligen Zylinders, dadurch ergibt sich zwangsläufig eine Minderleistung, weil ja die Spritenergie teilweise verpufft, ohne Arbeit zu verrichten, und weiterhin zu einem Mehrverbrauch, weil man mehr Gas geben muß, um die selbe Leistung zu erhalten. ein weiterer negativer Effekt sind sehr heiße Abgase, dieser Effekt ist allerdings ausgeprägter bei Motoren mit höherer Verdihtung und Rücknahme des ZZP, aber wenn ihr mal bei gleichen Klimatischen Bedingungen(besonders im Sommer) den selben Motor auf 32° und dann auf 27° fährt, werdet ihr bestimmt bei genauerer Beobachtung des Temperaturanzeiger einen leichten Anstieg unter der 27° - Einstellung beobachten können. Nochmal: Will hier keine Panik unter den Super - Bleifrei - Fahrern verbreiten, die Motoren tolerieren das sehr gut, andererseits bin ich der Meinung, daß eine genauere Info noch nie geschadet hat.Bitte verbessert mich, wenn ich mich irgendwo irre. Quellen: - Bosch kraftfahrtechnisches Taschenbuch - "Zündung im Ottomotor" aus der gelben Reihe Bosch Kraftfahrzeugtechnik Diese Hefte sind sehr leicht über Internet zu beziehen und m.E. sinnvoll zur Vertiefung der Materie, die Etzold & Co nur am Rande anschneiden. Viele Grüße Christian 230E 211500Km

2007-03-08 13:14
Letzte Änderung: 11.11.2006 22:24:46 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian Grad

Kraftstoffpumpen Relais

Das Spritpumpenrelais am M102

benzgarage.de

 

Das Spritpumpenrelais aktiviert die Benzinpumpe,
deren Anlauf bei Zündstellung '1' (kürzes Surren),
und die drehzahlabhängige Förderung, bis hin zur
Förderunterbrechung bei erreichen der Maximaldrehzahl.
Auch der Zusatzluftschieber wird mit Strom versorgt.
Ab 09/1981 regelt es auch die Schubabschaltung.



Montiert ist es in Fahrtrichtung links in Nähe der
Haubenscharniertasche/Bremskraftverstärker.



Man kann ganz einfach den Schutzdekel abziehen.



Dort ist es auf einem Sockel aufgesteckt.



Sollte das Relais mal ausfallen/defekt sein, so kann man es
überbrücken, mit einem Doppelstiftkabel, Pole 7 und 8,
die Spritpumpe läuft dauerhaft, auch ohne Zündung 'an'.
Zur Prüfung des Sockels: Voltmeter an Pol 8(+) und 11(-)
Der abzulesende Sollwert muss ca. 12 Volt betragen. Andernfalls
Pol 8 gegen Masse legen. Bei 12V, braune Leitung (Masse) prüfen.
Pol 9 gegen Masse legen. Bei 12V, sw/rt Leitung prüfen.



Das ist die Platine, die sich im inneren des schwarzen Kastens befindet.
Es kann vorkommen, das sog. 'kalte' lötstellen entstehen.
Diese kann man einfach nachlöten.





Bezugsquelle

der Interessierte kann auch einfach ganz normal auf kae-shop.de gehen und in der linken Leiste die Relais/Steuergeräte von Mercedes anklicken.
Im schlimmsten Falle hat man hierzu die Dinger einzeln anzuklicken und insbesondere die Stribel-Nummer zu vergleichen.
Läßt sich sicher auch per Suche machen, hab meine Stribelnummer grad nicht zur Hand
Die ist ja auf den Original-KPR's aufgedruckt.
Ich finde, die W-123-Fahrer sollten auf jeden Fall auf den kae-shop verwiesen werden; der Preisunterschied zum Teileonkel bei Daimlers
ist enorm und ich fahre bislang ohne Probleme damit rum.
Hab im Handschuhfach als Reserve mein von Matze wieder geflicktes ehemals defektes KPR; bin somit auch in den Weiten Skandinaviens
auf der sicheren Seite.
Grüße
FAbian

2013-04-19 17:41
Flojo, Bezugsquelle Fabian

Kühlwasser

Den Kühlkreislauf mit Leitungswasser oder mit destilliertem Wasser füllen?

Destilliertem Wasser fehlen die lustigen Ionen, insbesondere das Calzium des normalen Wassers. Die möchte das dest. Wasser gerne "wiederhaben" und holt sie sich kurzerhand aus den anstehenden unedlen Metallen. Die käuflichen Frostschutzmittel sind ja auch auf Korrosionsschutz für Alukühler und- Zylinderköpfe abgestimmt, und zwar funktioniert der optimal bei Verwendung von Wasser mittlerer Härte. Diese Rostschutzwirkung kann bei Verwendung von dest. Wasser teilweise verloren gehen.

2007-03-13 12:36
Letzte Änderung: 17.12.2004 11:25:00 - Autor: - Letzter Autor: André_280E

Kupplung

Frage: heute Morgen wollte ich die Kupplung beim Starten betätigen. Das Pedal ging einfach leer durch!!! Ohne jeglichen Widerstand. Ich kann zwar einen Gang einlegen aber nur wenn der Motor steht. Dann ist der Gang auch drin. An was kann das liegen?

Antwort 1: Also ich tippe auf Ausrücklager.Hatte ich schon zwei mal,einmal bei einem LT und das anderes Mal bei meinem 200D.Hatte die gleichen Symtome.Es kann natürlich aber auch der Geber/Nehmerzylinder sein. Ausrücklager ist nicht teuer und ist gut zu zweit auszutauschen.Da man sowieso die ganze Kupplung auseinander haben muß,würde ich gleich neue Platten einbauen.Kostet vom Material her dann um die 150€.

Antwort 2: mach folgenden Test, Pedal mit Hand zurücksetzen und nochmal fühlen, kein Widerstand? Irgendwo ein Leck? Auch nicht, dann ist entweder das Ausrücklager hin, ist sehr selten. Oder die Feder im Kupplungszylinder im Fahrerfußraum ist gebrochen, ein gutes Teil vom schrott sollte um die 60 Mark kosten, ist es undicht auch kaufen wenn der alte dicht war , zerlegen ist keine Aktion aus zwei einen guten machen. Ein Neuteil lohnt nicht wirklich, Reperatursätze ab 45,-DM

Nachfragen: 1. gestern hat die Kupplung beim Abstellen des Fzg. einwandfrei funktioniert. 2. Kupplungspedal zeigt keinen Widerstand beim Betätigen 3. Pedal bleibt auch in der "unteren" Stellung 4. Pedal läßt sich auch ohne Widerstand in die "obere" Stellung bringen 5. Geberzylinder ist "naß" !!! 6. Bremsflüssigkeit ist i.O. in der Mitte

Fragen: 1. beim laufenden Motor und kaputtem Ausrücklager müßte ich, nach Etzold, Geräusche hören, oder nicht? 2. Geber/Nehmerzylinder Austausch, wie aufwendig ist die Geschichte?

Antwort 1: Das klingt nach kaputten Hydrauliksystem(zu90%)kontrolliere erstmal die Leitung, Wenn die ok ist sind es die Geber- oder Nehmerzylinder.

Geberzylinder: Erst mal am Nehmerzylinder die Entlüftungsschraube öffnen und die Flüssigkeit ablassen. Oft fehlt sie aber schon durch den ursprünglichen Defekt. Dann Leitung unten abschrauben, Zulauf oben abziehen, die zwei 6er Schrauben lösen , raus damit.

Nehmerzylinder : Leitung ab, die zwei Befestigungsschrauben, auf die dünne Kunstoffplatte zwischen Nemherzylinder und Getriebe achten, sie muß genau so wieder rein.

Nachdem alles wieder zusammengeschraubt ist muß die Kupplung entlüftet werden. Das kann man mit einem klassischen Ölkannchen (darf aber vorher kein Öl dringewesen sein) mit einem 6er Schlauch machen. Entlütungsnippel unten am Nehmerzylinder aufdrehen und Bremsflüssigkeit reinpumpen bis der Stand im Vorratsbehälter deutlich ansteigt.

Die Paris -Dakar Lösung : Schlauch vom rechten Bremssattel zum Nehmerzylinder, einer pumpt (langsam) das Pedal, einer hantiert mit den Entlüftungsnippeln, einer gießt oben Bremsflüssigkeit nach.


Frage: die Kupplung zickt! Wir waren schon bei meinem Heckflossenspezialist, der hat den Hydraulikzylinder am Getriebe wegen undichtigkeit getauscht, prima danach wurde es noch schlimmer . Das Phänomen ist folgendes: das Kupplungspedal bleibt unten hängen, der Gang geht nicht mehr raus, Panik, Motor aus, Gang raus, Motor wieder an, Kupplungspedal durch pumpen oder hochziehen wieder in Position bringen und weiterfahren... Hat einer eine Idee? Kennt das jemand?

Antwort 1: Zugequollener Kupplungsschlauch, die Flüssigkeit kann nich zurück, der Druck baut sich nicht ab, die Kupplung scheint zu hängen. Nachdem Du schreibst, dass das Problem nach einiger Standzeit auftritt, spricht deutlich dafür.

Die Biester sind manchmal etwa durchgängig, paar Tage stehen gelassen, quellen sie wieder zu.

Ihr trampelt auf dem Pedal rum, er ist wieder durchgängig.

Also für mich wäre das der Hauptverdächtige, weil ich wirklich nichts in der Kupplung sonst verdächtigen möchte. So verharzt kann das Fett am Ausrücklager garnicht sein, dass es die Tellerfedern nicht wieder zurück drücken.

Antwort 2: der Fehler ist nicht gerade häufig und ich hab mir damals auch nen Wolf gesucht. Im Kupplungszylinder im Fahrerfußraum ist die Feder gebrochen, deshalb kommmt der Kolben da drinn nicht mehr außreichend hoch damit neue Bremsflüssigkeit nachfließen kann usw...... Dazu ausbauen und zerlegen, den Federbruch sieht man deutlich. Reparieren und das ganze System mit der Vacuumpumpe am Getriebe entlüften.

Antwort 3: es gibt da einen Exzenter am Kupplungspedal. Wenn der falsch eingestellt ist, kann bei losgelassener Kupplung keine Bremsflüssigkeit nachfließen. Außerdem wurden unterschiedliche Stifte verbaut, könnte da eventuell der falsche drin sein? Ich gehe mal davon aus, daß Ihr den Deckel auf dem Hautpbremszylinder schon untersucht habt (Lüftungsloch)


Kupplungsprobleme: keine Funktion, vermutlich ist Luft im System oder der Geber oder Nehmer sind defekt. Im unteren Fall http://f10.parsimony.net/forum15518/messages/276418.htm wurden Kupplungsteile getauscht und der Nehmer ist neu:

servus.

hatte erst jetzt zeit mir deine antwort durchzulesen. für mich liest sich das ganze wie ein defekter geberzylinder oder wie unzureichende entlüftung.

wie hast du entlüftet?!? pumpmethode kenne ich für die kupplung eigentlich KEINE, das hat bei mir erst einmal funktioniert und da war auch das system noch nicht entleert.

entlüfte mal mit der spritzenmethode! ich hab auch schon mal die paris-dakar-etzold-oder bucheli entlüftungsmethode (sollte sich in der database finden lassen. dabei wird die kupplung über den rechten bremssattel [schlauch von da zum nehmer, entlüftung bei beiden auf, bremspedal pumpen ]) probiert
--> methode ist schwachsinn und sehr aufwändig.

-passenden aquariumschlauch ausm baumarkt (5mm?)
-passende spritze aus der apotheke
-nuss/ratsche/ringschlüssel fürs entlüftungsnipperl
-BF

-spritze mit BF füllen
-schlauch mit BF füllen
-helfer das ganze in die hand drücken oder drauf achten, dass nirgends was austritt oder luft in den schlauch gelangt (spritze nach unten, schlauch nach oben, drücken bis oben BF rauskommt, finger drauf)
-fetzen unters auto
-staubkappe ab
-entlüftung auf
-schlauch dran
-drücken (achtung auf den BF-stand im gefäß und auf die vermeidung von blasen!


ich hab ca. die halbe spritze reingejagt und alles funkte perfekt. denke, dass die spritze eine 250er war.


wenn dann nix geht lies mal http://f10.parsimony.net/forum15518/messages/114242.htm - ich hatte ähnliche probleme. hab damals nur den geber, nicht den nehmer getauscht. nachteil: nehmer suppt nach winterpause das ganze system leer, entlüftung 1x jährlich. vorteil: immer frische BF im system. vermutlich funktioniert bei deinem geber die feder (?) die für die rückstellung noch und bei mir net. bei mir war definitiv ein federl gebrochen. hab einen geber aus dem zubehör genommen, preis ist fraglich (denke MB-50%). ACHTUNG da gibts glaubich auch 2 versionen mit kurzer und langer stange. kann sein, dass du deine stange umbauen musst. steht irgendwo im WIS (hast du eh oder?)

>als letztes kommt nur noch der geberzylinder in betracht! der kost aber bummelig 60 euros plus steuer! und ich bin mir nicht ganz sicher, ob er nun defekt ist. wie gesagt, das geräusch entspricht dem einer mineralwasserflasche mit nicht ganz festgeschraubten deckel!

weiß nicht, ob kupplungshydrauliken geräusche machen. an und für sich strömt da ja nur eine klitzekleine menge flüssigkeit durch die gegend und geräusche wird wohl luft sein, die da drinnen ihr unwesen treibt.

>die leitungen sahen soweit alle gut aus! nix feucht, von uassen keinen befund! wenn der aber aufgequollen wäre, müsste die kupplung doch trotzdem noch druck aufbauen, oder?! das pedal hat kaum widerstand (kommt aber sauber zurück und so), so als würde die schubstange des nehmerzylinders ins leere laufen!
>bevor ich jetzt auf gut glück noch den nehmerzylinder tausche, werde ich mir ne 200 ml spritze anschaffen, da ich der pump-entlüftungsmethode nicht so recht traue! gibt es bei der spritzen-entlüftung etwas zu beachten?

siehe oben - anleitung sollte für getriebetauscher brauchbar sein ;-)

warum quellen eigentlich bremsschläuche zu? wird wohl an der exponierten lage liegen, die die kupplungshydraulik ja nicht hat. dafür wird das federl im geber 150mal am tag entspannt und wieder zusammengedrückt.

hast du vorher (als das ganze noch ging) süppchen bei ausgebauten teppichen beobachtet?

vorschlag meinerseitz wäre echt ein neuer geber, wenn du mit dem entlüften keinen erfolg hast....

gruß

m (ich stell das in die database, hat gedauert alles zusammenzusuchen G)

2007-03-13 12:37
Letzte Änderung: 10.8.2006 13:13:35 - Autor: Axel - Letzter Autor: André_280E

Leerlaufproblem (Benziner)

Frage: Mein 230E/230CE startet schlecht und hat in der Warmlaufphase einen unrunden Motorlauf. Woran liegt das?

Der M102.980 und auch der M102.920 haben keine Köpfe mit selbsteinstellenden Hydrostößeln. Daher sollte man alle 15000km die Ventile nachstellen. Wurde das lange vernachlässigt, ist wohl nach ein bis zwei ordentlichen 'Freifahrten' eine Nachstellung nötig.
Ferner gehört dazu auch gewissenhaft die Zündanlage auf Verschleiss zu prüfen (Marderbiss im Kabel, usw. oder die Teile sind einfach grottenalt).
Sehr gern wir auch der Luftfilter vergessen, der wenn mal getauscht, sich als schwarzverdrecktes Etwas entpuppt und - hoppla - nach Tausch, bekommt der Motor wieder Luft.
Und/Auch kann ein defekter Druckspeicher (nähe der Benzinpumpe) dazu führen, dass nach einer Standzeit erst Sprit bis vorne georgelt werden muss, weswegen der Wagen dann auch nicht gleich anspringt.
Kein Starten im kalten oder warmen zustand, kann auch am Spritpumpenrelais liegen, welches entweder unzureichenden Kontakt in seiner Sockelbuchse oder im innenren auf dessen Platine eine 'kalte' Lötstelle hat.
über die Stichwortsuche im Forum lässt sich Detailliertes dazu finden.


Frage: Bei Kaltstart meines 250ers BJ 77 läuft der Wagen bis zum Erreichen der Betriebstemperatur sehr unrund. Bei Betriebstemperatur läuft der Wagen dann jedoch auf ca. 2.000 Touren in P-Stellung der Automatik. Wo kann die Ursache sein und wie gehe ich am besten vor?


Der Zusatzluftschieber ist Teil der mechanischen Einspritzanlage, also nur in den "E"-Modelen verbaut


Frage: Also wenn man bei kaltem Motor den Schlauch vom Zusatzluftschieber zudrückt müßte doch der Leerlauf deutlich absinken oder?? Bei mir bleibt die Leerlaufdrehzal aber konstant ob warm oder kalt. What happens??

Antwort1: Schätze, Du brauchst nen neuen Zusatzluftschieber. Kannst das Ding ja mal ausbauen und in den Kühlschrank legen. Der Luftdurchlass muss deutlich größer werden und sich im Warmen wieder langsam schliessen. Deine Leerlaufdrehzahl ist vermutlich kalt auch deutlich niedriger als warm, richtig?

Antwort2: da das Problem mit der schlechten Gasannahme und dem niedrigen Leerlauf ja sehr verbreitet zu sein scheint will ich dann doch nochmal posten und meine Lösung zum besten geben (hoffe ich erzähl nichts neues) !

Nach dem üblichen Checken der Zündung, des Warmlaufreglers, des Zusatzluftschiebers nach Etzold, der Schläuche,..., lief der Wagen nach dem Kaltstart immer noch wie ein Eimer Scheiße !

Habe dann mal den Zusatzluftschieber ausgebaut und mir das Teil genau angeschaut. Auf der Oberseite ist ein Mutter SW 7 mit Lacksicherung. Als ich aus Verzweiflung mal den Schlüssel angestzt habe zeigt sich, daß sie nicht gerade fest war !

Also ganz gelöst und mal geschaut zu was die gut ist. Man kann mit dem Gewindebolzen der dort raussteht die Lage der Lochblende verändern. Also Lochblende auf ganz auf, Mutter wieder drauf und rein ins Auto damit.

Ergebnis ist eine Leerlaufdrehzahl von rund 1000rpm bei kaltem Motor, die dann mit wärmer werdenden Motor wieder auf die normalen 850rpm absinkt.

Bei mir wieder alles super ! Hoffe es hilft.

Und tschüß, Norman


Frage: warum wird das Ding eigentlich beheizt? Er ist doch direkt an dem Anschlußstutzen für den Kühlmittelschlauch angeschraubt. Da müßte er doch in Abhängigkeit von der Kühlwassertemperatur warm werden und dicht machen. Außerdem ist er ziemlich gut Temperaturleitfähig (schnelle Anpassung an die Umgebungstemperatur). hab mal den Fensterbrett(0°C)-Backofen (100°C)Test gemacht und bemerkt, daß der Schieber zwar gut schließt wenn er heiß ist, aber kaum 1/3 öffnet wenn er auf 0° abgekühlt war. Nach Lösen, der gesicherten 7er Mutter und Verändern der Öffnung des Schiebers war er zwar schön weit offen, hat dann aber nicht mehr richtig geschlossen, als er warm wurde. Hab allerdings nur auf 100°C erhitzt. Wie warm wird denn überhaupt der Motor? 87°C laut Thermostat oder wärmer??

Antwort: er ist deshalb beheizt, weil es zu lange dauern würde ihn nur über den Motor aufzuheizen, wärmer als Motortemperatur wird er normalerweise nicht. Er macht auch nicht weiter auf als der Hersteller ihn einstellt. Es ist eine sogenannte kalibrierte Öffnung und genau an den Motor angepasst. Musst also wieder richtig einstellen.Er schliesst auch nicht ganz zu, eine kleine öffnung bleibt immer. Gruß Michael


Leerlaufproblem bei 280er Vergaser: wenn der wagen warm ist und ich beispielsweise an einer ampel stoppen muss, geht die drehzahl nicht gleich runter auf etwa 800 u/min, sondern bleibt bei etwa 1100 u/min hängen. nach ein paar sekunden fällt sie dann aber auf die leerlaufdrehzahl ab. woran kann das liegen?

Antwort: Hatte das gleiche Problem wie du ,daß der Wagen im Leerlauf nach Fahrbetrieb auf 1100 1/min geht. Das Problem tauchte auf als ich an meinen Vergaßer die Grundeinstellung machte (CO + Leerlauf eingestellt).Schuld daran ist der Drehzahlanhebungsregler,(gibt für dieses Bauteil mehrer Bezeichnungen)der das Gasgestänge leicht betätigt und somit deine Drehzahl angehoben wird.Bei deinem Vergaßer ist bestimmt der Leerlauf eingestellt und somit der Abstand des Gasgestänge zum Drehzahlanhebungsreglers verkleinert worden.Als ich diesen bei mir eingestellt habe war das Problem beseitigt.

2007-03-13 12:37
Letzte Änderung: 21.3.2006 11:38:29 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Lüfter

Zur Beschleunigung der Luft, die den Kühler umströmt, verwendet man einen Lüfter. Er besitzt mehrere Windflügel und wird durch einen KeilRiemen von der Kurbelwelle des Motors angetrieben. Der Lüfter kann entweder starr auf einer Welle Sitzen (d.h. er läuft immer mit), oder durch eine drehzahl- oder temperaturgeregelte Lüfterkupplung getrennt werden (d.h. er läuft immer nur bei bestimmten Kühlwassertemperaturen oder Motordrehzahlen mit). -> ThermoStat


Es gibt bei MB mittlerweile drei Versionen: starr, viscokupplung oder e-motor. Die Visco greift irgendwo ueber 90°C dann laeuft der luefter kraftschluessig mit bis die temperatur wieder unten ist, sehr elegant, merkt man nicht. Die kleinen diesel und benziner neuerer Bauart (ab C-Klasse) haben so'n e-motor mit Thermoschalter, wenn es zu warm wird plärren die dinger los wie in VW (eigentlich eine Frechheit)


also die kleinen Diesel haben leider einen starren Luefter, der sich immer mitdreht. Der Vorteil ist, dass nicht kaputt gehen kann, weil es weder eine Kupplung noch einen Schalter oder Emotor gibt. Angeblich sollen die Starrluefter aber etwas Leistung fressen, weshalb ich meinen gerne gegen eine Viskolueftung austauschen wuerde.


Frage: Ich fahre einen W123 - 230 CE, also Motor m102.980. Im Stop & Go Verkehr wird der Motor zu heiß. (120 Grad, kocht über). Ich hab' folgendes überprüft: - Motor ist heiß (>100 Grad) - Wenn der Motor abgestellt ist, läßt sich der Lüfter ganz leicht ohne Widerstand drehen.

Kann mir jemand sagen, ob der Lüfter bereits eine Visco-Kupplung hat und wie man prüft, ob die richtig kuppelt, bzw. wie man die ggf. austauschen kann.

Antwort: Der M102 hat bis auf die Ausführung im Evo 2,(König der M 102-Motoren), eine Magnetkupplung. Der Lüfter wird bei einer Kühlmitteltemperatur von ca. 100 Grad Celsius durch einen Temperatur-(Thermo-)schalter zugeschaltet. Einbauposition: Nähe Luftfilterkasten, einpolig mit kl. schw. Stecker, auf dem bild oben eingekreist (rechts davon sitzt der Warmlaufregler):

Schaltet der Lüfter also bei einer Kühlmitteltemp. über 100 Grad C. nicht zu liegt ein Defekt vor. Um den Fehler einzukreisen, ziehe bitte bei laufendem Motor (Kühlmitteltemp unter 100 Grad C!) den Stecker vom Tempschalter und überbrücke mit einem Stück Kabel (mind. 1,5er) die Buchse im Stecker, also Stecker dank Kabel an Masse (Motorblock). Nicht erschrecken, Lüfter müßte zuschalten. Schaltet der Lüfter nicht zu ist entweder die Spule im Magnetkörper (Unterbrechung) oder die Verkabelung nicht in Ordnung. Geschaltetes Plus an dem Magnetkörper des Lüfters überprüfen. Sicherung (müßte Nr. 10 sein) überprüfen. Auch mal die Sicherug in der Halterung drehen/herausnehmen - Kontaktkorrosion!

2007-03-13 12:38
Letzte Änderung: 2.6.2005 10:23:03 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Motor 102.920/.980 (200/230)

Mercedes 200 & 230e, die kleinen Benziner
(Motorkennung M102)


Mercedes 230 (M102.980)
Wassergekühlter Vierzylinder-Reihenmotor vorn längs um 15° geneigt eingebaut, fünffach gelagerte Kurbelwelle, obenliegendeNockenwelle (Kettenantrieb, Ventile über Kipphebel betätigt, thermostatisch gesteuerter Kühlerventilator, meschanische Kraftstoffeinspritzung Bosch K-Jetronic, elektrische Kraftstoffpumpe, kontaktlos gesteuerte Transistor-Zündanlage.
Leistung 100 kW (136 PS) bei 5100 U/min, Hubraum 2299 qcm, BohrungxHub 95,5x80,25 mm, Verdichtung 9:1, maximales Drehmoment 205 Nm bei 3500 U/min.
Höchstgeschwindigkeit= 180 km/h
Beschleunigung= 0-100 in 11,5 s
Normverbrauch nach DIN 70030 (Liter/100km):
bei 90 km/h im 4 Gang= 8,0
bei 120 km/h im 4 Gang= 10,4
Stadtverkehr= 13,6
Kraftstoff= Super-Plus
Mercedes 200 (M102.920)
Wassergekühlter Vierzylinder-Reihenmotor vorn längs um 15° geneigt eingebaut, fünffach gelagerte Kurbelwelle, obenliegendeNockenwelle (Kettenantrieb, Ventile über Kipphebel betätigt, thermostatisch gesteuerter Kühlerventilator, Flachstromvergaser Pierburg 175 CDT, mechanische Kraftstoffpumpe, kontaktlos gesteuerte Transistor-Zündanlage.
Leistung 80 kW (109 PS) bei 5200 U/min, Hubraum 1997 qcm, BohrungxHub 89,0x80,25 mm, Verdichtung 9:1, maximales Drehmoment 170 Nm bei 3000 U/min.
Höchstgeschwindigkeit= 168 km/h
Beschleunigung= 0-100 in 14,4 s
Normverbrauch nach DIN 70030 (Liter/100km):
bei 90 km/h im 4 Gang= 8,2
bei 120 km/h im 4 Gang= 10,7
Stadtverkehr= 13,3
Kraftstoff= Super / Super-Plus

Man entschied sich damals anders. Anders als andere Hersteller/Konkurrenten wie BMW einen kleinen Sechszylinder zu bauen.
Man baute einen effektiven Vierzylinder, der dank des Massenausgleichs und der Mehrfachlagerung der Kurbelwelle nicht nur laufruhig, sondern auch sparsam war. Eins war klar, die betagten Vierzylinder mussten erfolgreich abgelöst werden.
Die Lehrbuchkonstruktion aus einem Leichtmetallzylinderkopf und seinem Graugußrumpf sollte das Leitmotiv von Sparsamkeit und mercedestypischer und als selbstverständlichkeit vorausgesetzter Laufkultur erfüllen. Und dank seinem Magnesiumventildeckel an dessen Rand die Kabel in einer verdeckten Sicke verlegt sind, wirkte der M102 sogar recht 'aufgeräumt'.
Ein wesentlicher, weiterer Fortschritt waren auch die freundlichere Wartungshandhabung (Oelwechsel durch Absaugen, Filter von oben erreichbar) und die längeren Wartungintervalle, die den Kunden weniger oft in die Werkstatt zwangen.

Der neue 200er hatte nun 109PS, soviel wie die frühere 2,3l Vergaserversion. Fazit: gleiche Leistung, ca. 5l weniger Verbrauch, durchzugsstärker bereits ab niedrigen Drehzahlen.
Der neue 230er übertraf alle Erwartungen und lehrte teilweise eingefleischten Sechzylinderfreunden das fürchten. Mit seinen drehfreudigen 136PS, war er aus dem Stand genauso und im Mittelfeld sogar schneller als ein damaliger M110e. Und bei einer zertifizierten Höchstgeschwindigkeit von 185km/h spielten die Differenz von 15km/h zum 280e kaum noch eine Rolle.
Allerdings muss man eingestehen, dass nur dank optimierter Geräuschdämmung zur Einführung des M102, man dessen Geräuschpegel bei hohen Touren unterdrücken konnte, da wo die Sechszylinder ihre Dominanz auslebten und die Herzen der Automobilisten erfreuten.
Dennoch; er wurde zum Verkaufshit, speziell der M102.980 (230) dessen max. drehmoment von 205Nm bereits ab 3500 Touren anstanden, wozu der M110 mit 234Nm dann doch 4500 Touren benötigte.
Speziell die Coupékäufer, die gut DM 5000,- mehr als für eine Limousine zahlen durften, waren dem Kompromiss vom Kauf dieses Vierzylinders (anstelle eines prestigeträchtigen Sechszylinders) besonders angetan - jeder Zweite entschied sich dafür!




M102-Zylinderkopf


M102-Nockenwellenansicht
M102-Zylinderansicht


















2007-03-13 12:40
Flojo - www.benzgarage.de

Motor 110.923/.984./988 (280)

Eine ausführliche Beschreibung findet sich auf benzgarage.de

2010-04-29 11:57
Rory

Massekabel


Blinkerproblem: Wahrscheinlich die Masse an rechten hintern Rücklicht. braunes Kabel , läuft nach recht vom stecker weg an´s Blech , einfach mal Abschrauben ( nachmal a bissle roschtig ;-) , dann putzen und wieder anachrauben.) die anderen Massestellen am 123 limo sind: m1 hauptmasse hinter kombiinstrument m2 masse vorne rechts lampeneinheit m3 masse radlauf vornr links zundspule m4 masse deckenleuchte vorn m5 masse motor ( dickes masseband meist rechts ?) m6 masse kofferraum radlauf links m7 masse kofferraum rechts radlauf

Massefehler haben immer sehr tolle Effekte, die Aussehen , als wär unser Benz ein Zwitter aus Ampelanlage, Blinker und Zirkuskarusell , wenn man die Massestellen immer etwas pflegt , dann ist er ganz normal Hoffe geholfen zu haben Tom

2007-03-13 12:41
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:07 - Autor: Zettel - Letzter Autor: aero84

Mengenteiler

Führe zuerst folgenden Test durch: Drücke (bei abgenommene Luftfilter und stehendem Motor) die Stauscheibe gleichmäßig und langsam hinein, und dann laß sie einmal ganz schnell los. Sie muß schlagartig hochklappen. Jetzt nochmal niederdrücken. Dann gaaanz langsam kommen lassen. Du mußt nun den Gegendruck des träge nachfolgenden Steuerkolbens im Mengenteiler spüren. Durch variieren der Loslaßgeschwindigkeit kannst du nun erfühlen, wie träge der Kolben ist. Braucht er mehr als sagen wir 1 sec. für den ganzen Weg, ist er verharzt. Vorab: für das folgende bitte auf absolute Sauberkeit achten! Nicht rauchen! Jetzt die 7 Kraftstoffleitungen am Mengenteiler lösen, Sprit mit Lappen auffangen, Leitungen ganz vorsichtig wegbiegen und den Mengenteiler mit den 3, 4 oder 6 (weiß es jemand beim 280er?) dicken Schrauben (nicht die Inbuskäppchen am Rand!) vom Luftmengenmessergehäuse lösen, abnehmen, abtropfen lassen. auf der Unterseite siehst Du den Steuerkolben. Haltefeder vorsichtig lösen oder soweit aufziehen, daß der Kolben herausgezugen werden kann. Vorsicht, daß ist ein empfindliches Präzisionsbauteil! Nur mit sauberen Fingern anfassen, kein Stahlwerkzeug benutzen! Untersuch den Kolben auf Riefen (evtl. hilft etwas feine Polierpaste), wahrscheinlich wirst Du ihn nur waschen müssen, und zwar in WD40 oder Waschbenzin. Den Zylinder im Mengenteiler nur mit Benzin ausspülen, nicht mit Pinsel, Q-Tips oder dergleichen nachhelfen! Nun das ganze in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen. Der Kolben muß saugend flutschen. Kannst ruhig mit WD40 sauen. Den Mengenteiler niemals öffnen (nicht mit Hausmitteln wiedermontierbar)oder "probehalber" an den Differenzdruckventilen drehen, das kostet Dich im schlimmsten Fall min. 800€!! Die K-Jet geht normal nicht kaputt, Verharzen kommt aber vor.

Text von HCW aus dem Forum übernommen.

2007-03-13 12:41
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:47 - Autor: OliverEales - Letzter Autor: Flojo

Motorlager wechsel

Ein Motorlager-Wechsel geht am besten auf der Grube, zur Not aber auch auf der Straße (wenn sie denn von groben Rollsplitt fachgerecht befreit wurde).

Was braucht man: Die Lager von dbdepot.de oder mb-neuteile.de, kommen zusammen beim 230 E auf etwa DEM 140. Mehr braucht man nicht.

Auto vorne auf Böckle stellen, damit bei der Entlastung durch den Motor nicht alles durcheinander kommt. Gummianschlag an der Ölwanne lösen; eventuelle vorhandene Motorstoßdämpfer lösen. Von unten mit einer langen Innensechskant-Nuss 8 mm die Schrauben lösen, mit denen der Motor auf dem Lager festgeschraubt ist.

Dann den Motor mittels eines Wagenhebers, auf den man ein Stück Holz legt, nach oben heben (Ansetzen unter der Ölwanne). Es ist abenfalls möglich, die Seiten nacheinender zu machen, also den Motor sozusagen seitlich schräg anzuheben.

Motorlager von oben die jeweils zwei 6 mm Innensechskantschrauben lösen und Lager entnehmen. Da liegt noch so ein Schutzblech drauf, das natürlich auch lagerichtig entfernen.

Neue Lager lagerichtig wieder einbauen, alles ordentlich festschrauben. Was noch zu beachten ist: Um die langen Schrauben vorne wieder einfädeln zu können, den Motor einfach wieder die Ursprungslage runterlassen. Das fädelt sich alles wieder recht gut ein.

Das Stützlager hinter dem Getriebe wechselt sich eigentlich recht selbsterklärend. Die lange Innensechskantschraube erst festziehen, wenn das Fahrzeug wieder auf den Rädern steht (weil dann der Antriebsstrang hinreichend entspannt ist so dass keine Brummgeräusche auftreten. Außerdem könnte die Belastung ungleich verteilt sein, wenn das Auto schräg steht ).

Autoren: Eberhard Weilke und rory

Anmerkung von Matze:

Das Blech zwischen Motorarm und Lager ist nur auf der Krümmerseite. Um Vibrationen zu vermeiden, sollte man sich vergewissern, dass die richtige Seite der Gummilager nach vorne zeigt (Farbmarkierung in Fahrtrichtung ?!) und rechts und links nicht vertauscht wurde!

Gruß Matthias


Frage: heute wurden meiner Kiste neue Gummilager für den Motor und fürs Getriebe verpaßt. Womit ich NICHT gerechnet hab, ist daß er sich jetzt wie ein Golf II Diesel fährt..... ich wußte gar nicht, daß die Diesels mit dem Stern vorne drauf im Leerlauf so vibrieren können. Auch das Getriebe spricht jetzt endlich mit mir - diverse (leise, aber hörbare) Heul- und Jaulgeräusche, die früher einfach nicht da waren. Der Wagen läuft im gesamten Drehzahlbereich eindeutig ein paar Dezibel lauter und auch rauher als vorher. Weiß jemand, woran das liegt?

Antwort: Wichtig in dem Zusammenhang ist das korrekte Einstellen des Motoranschlags. Ferner sollte der Motor-Stoßdämpfer mitgewechselt werden, falls vorhanden. Die aktuell käuflichen Motorlager sind "ersetzt durch..."- Teile. Deshalb müssen die Abschirmbleche mitbestellt und gewechselt werden. Bei anhaltetenden Vibrationen empfehlen die DB- Werkstatthandbücher die Nachrüstung von einem oder zwei Motorstoßdämpfern.


Frage: Wie tausche ich den Motoranschlag? Zur Montage beschreibt Etzold ein Spezialwerkzeug, so eine Art gebogene, doppelte Fuehrerlehre. Braucht man wirklich genau so ein Teil, um den Motoranschlag zu montieren? Ich dachte eher daran, zwei entsprechend dicke Metallplaettchen (ohne "Griff") an die entsprechenden Stellen zu legen. 5-cent-Muenzen sollten z.B. in etwa die verlangte Dicke haben.

Antwort: ich habs bisher auch so gemacht (einfacher Blechwinkel 1,5mm dick). Wichtig ist ja nur, daß das Maß nach dem Festziehen Kontrolliert wird und stimmt. Ist zwar etwas Fummelei aber geht.Vor dem Festziehen den Motor quer zur Fahrtrichtung etwas rütteln, damit der Anschlag nicht verspannt festgezogen wird.

2007-03-13 12:41
Letzte Änderung: 5.9.2005 16:20:01 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Motoröl

API-Klassifikation sieht ungefähr so aus: SJ/CF
229.1 ist eine Mercedes-Benz-Norm

Die meisten Motoröle, bei denen ne MB-Freigabe drauf ist, haben 228.1 oder 229.1.
dann gibt's noch die ACEA-normen. Wenn da mindestens ne a2/b2/c2 steht, sollte das auch gehen


Besonders ausführliche Informationen zu Öl, besonders Dieselöl und Kraftstoff, sind zu finden unter: http://kozmik.guelph.on.ca/gtdproject/


Eine immer wieder gerne geführte Diskussion zum Mehrbereichsöl 15W40 gibt es hier unter ProUndKontra
Bei einem Dieselfahrzeug ist es besonders wichtig, das richtige Öl zu benutzen. Die "CH-4" ist die neueste API http://api-ep.api.org/ Bezeichnung für Dieselfahrzeuge. Für Ottomotoren ist die neueste glaube ich "SJ" (C für Diesel, S für Otto). Mit API Bezeichnungen ist höher besser, d.h. CH ist besser als CG. Manche haben einen Strich und dann eine Nummer, z.B. CH-4 . Bei "-4" bezeichnetem Öl sind Ruß- und Säure am besten beiseitigt. Noch strenger sind die neue Cummins CES 20076 und Mack EO-M Plus Bezeichnungen. Die besten Dieselöle sind eher aus gemischtem Mineral- und Synthetik Öl formuliert, da Synthetiköl den Ruß nur schlecht beiseitigen kann wegen der sehr ebenen Molekulenstruktur. Die Qualität der "base Stock" ist auch ein wichtiger Begriff, wovon Du beim obengenannten URL lesen kannst.

Mit Mercedes-Benz OM 364 LA und OM 602A Bezeichnungen geht es um "bore polish wear". Wie man das richtig auf Deutsch schreibt weiß ich nicht; hat aber mit Verschleiß am obersten Rande des Zylinders zu tun. Mercedes-Benz Bezeichnungen 228.1 und 228.3 sowie 229.1 habe ich gesehen, hab leider keine Ahnung was sie bedeuten.

Von den Daten die ich gesehen habe, ist das PetroCanada? Duron XL Öl das beste. (Überraschend, da PetroCanada? sonst meistens nur Mist produziert). Duron gibt's in 0w30 und 10w40. Ich habe heute aber den 0w40 XD3 (semi-synthetisch) von Esso gekauft (relativ teuer bei $3,69/litre), da ich generell ein 30er nicht traue; möchte lieber ein 40er haben. Im Sommer werde ich wieder das PetroCanada? Duron XL 10w40 benutzen, aber jetzt wo der Winter (und minus 20 Grad) droht, wäre ein 0w Öl am besten. Esso Öl wird wirst Du wohl überall finden können. PetroCanada? Öl wird in Europa vermarktet. Das einzige was ich habe, ist eine Telefonnummer: (+31) 41-32-51-258. Keine Ahnung wo das überhaupt klingelt.

Im Grunde ist CH-4 die wichtigste (API) Bezeichnung, da es die neueste ist, und auch durch die "-4" auch Ruß und Säure am besten beiseitigt.

DavidBruckmann?

Diesel: Billigöle (5l ca. 10-15 DM) haben oft nur ein API CC, sobald aber CD oder CE drauf steht kann man meiner Meinung nach bedenkenlos fahren, denn selbst billigste CC-Öle haben ja ne MB-Freigabe Oliver Hilker

2007-03-13 12:42
Letzte Änderung: 29.4.2005 10:15:18 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Motoröl - Lexikon (pdf)

http://www.clk-club.com/modules.php?name=Downloads&d_op=getit&lid=8

2007-03-13 12:46
Letzte Änderung: 21.2.2006 16:35:52 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Flojo

Motoröl - Zusätze

MotorölZusätze

Immer wieder muß ich von diesen Wundermitteln hören (und im Werbefernsehen auch sehen), die man einfach ins MotorOel gießt und schon gibt es keine Reibung mehr, keinen Verschleiß, ganz leisen Motorklang, mehr Leistung, gaaaaanz wenig Verbrauch und schließlich ein zufriedenes Lächeln, daß der "Dentalzombie Dr. Best" (O. Kalkofe) am liebsten auf seine Zahnbürstenschachteln kleben möchte. Vergegenwertige man sich hierzu mal kurz, wie diese Mittelchen wirken sollen. Dazu muß man zunächst darüber nachdenken, wie Reibung überhaupt entsteht: Unter dem Mikroskop betrachtet, wird sichtbar, daß die schönen glänzenden, glatt aussehenden Metalloberflächen im Motor gar nicht glatt sind, sondern rauh. Die Oberfläche der Metalle wirkt wie eine Kraterlandschaft auf dem Mond oder ein felsiges Gebirge. Bewegen sich diese Flächen aufeinander, so "verzahnen" sich die Oberflächen, was zur Reibung führt. Das Motoröl nimmt hier seine drei Aufgaben wahr: 1.Das Öl wird zwischen die bewegten Oberflächen gepresst und füllt diese "Krater" aus. Die Bewegeung findet jetzt auf dem Schmierfilm statt. 2. Die durch die verbleibende Reibung entstehende Hitze wird durch den Ölkreislauf erheblich gekühlt. 3. Verbrennungsrückstände werden durch das Öl gebunden, Abriebteilchen werden vom Ölkreislauf weggespült und im Ölfilter herausgefiltert. Blicken wir nun auf das Versprechen der Werbung dieser Wundermittel: Spezielle Schwebstoffe (meist auf Teflon- oder Keramikbasis) sollen mit einem Trägerstoff (meist ein minderwertiges Motoröl) in den Ölkreislauf gebracht werden, um sich dann als Feststoffe in den oben dargestellten "Kratern" dauerhaft als Lückenfüller einzunisten. Das Resultat soll dabei eine unglaubliche Verminderung der inneren Reibung sein. Das hört sich zwar theoretisch gut an, aber betrachten wir einmal wie das geschehen soll: Die Schwebstoffe sollen (oft bei laufendem Motor!) in den Ölkreislauf gegeben werden. Bei einem Druck von mehreren BAR (!) sollen diese Teilchen, die regelrecht durch den Motor katapultiert werden, sich in den "Kratern" absetzen. Obwohl mit starkem Druck und hoher Geschwindigkeit von Öl durchspült und, etwa beim Kolben in der Zylinderlaufbuchse, auch die Metalloberflächen mit hoher Geschwindigkeit auf einander Reiben, sollen die Schwebstoffe sich nicht mehr aus den "Kratern" herauslösen! Sie können sich also ganz leicht anbinden, aber auch mit Gewalt (also ganz normaler Motorbetrieb) nicht abgelöst werden? Betrachten wir mal die Gebrauchsanweisung der Wunderprodukte, die meist mit dem Hinweis "VOR GEBRAUCH KRÄFTIG SCHÜTTELN" beginnt. Die Absicht dieser Anweisung ist folgende: Die Schwebstoffe im Trägerstoff haben sich am Boden abgesetzt und sollen sich im Trägerstoff wieder verteilen, um sie besser in den Motor einfüllen zu können. Ich fasse also zusammen: Einfaches Schütteln der Flasche vermag die Teilchen vom Boden zu lösen. Der extremen Beanspruchung im Motor kann es aber leicht widerstehen? Kommen wir auf den Boden der Tatsachen zurück: Diese Teilchen schwimmen im Ölkreislauf, setzen sich vielleicht sogar kurzzeitig in den Kratern ab um gleich danach wieder herausgespült zu werden. Das Öl vermag Fremdkörper wie Keramik oder Teflon nicht zu binden. Das Resultat: In das schöne teure Öl hat der geprellte Kunde (diese Mittelchen sind echt teuer!) ein minderwertiges Öl gegossen (der Trägerstoff darf ja möglichst nichts kosten, um die Gewinnspanne groß zu halten) und die Qualität des gesamten Öls im Motor vermindert. Ferner muß der Ölfilter die Schwebteilchen nach und nach wieder aus dem Motor herausfiltern - und wird seiner Aufgabe dadurch gerecht! Der Ölfilter soll das Öl - und damit auch den Motor - von Fremdkörpern freihalten. Neben Abriebteilchen und Verbrennungsrückständen finden sich nun auch die Wunderteilchen nach und nach wieder an, was den Ölfilter unnötig schnell an die Grenze seiner Lebendauer treibt! Bei den keramisch basierenden Stoffen kommt noch ein Effekt hinzu, den ich mit besonderer Vorsicht betrachte: Keramik ist von der Substanz her deutlich härter als die Metalle, welche sich im Motor befinden. Reibung und Druck (wie oben beschrieben) könnten, meines Erachtens, dazu führen, daß kleine Riefen in die Oberflächen geschliffen werden, welche das Gegenteil dessen bewirken, was die Werbung verspricht! Die Erfolgsmeldungen "zufriedener Kunden" sind nicht selten auf einen Effekt zurückzuführen, der in der Medizin als Placebo bezeichnet wird.

Ich möchte auch diesen Denkansatz ins Spiel bringen: Die Autoindustrie - auch Mercedes-Benz - investiert wahnsinnige Summen in die Entwicklung besonders langlebiger Motoren. Gute, langlebige Motoren sind ein Schlüssel zum Qualitätsimage, welches unabdingbar ist, Fahrzeuge in diesen Preisklassen erfolgreich zu verkaufen! Wenn es so einfach wäre - einfüllen und gut! -, warum macht es keiner der Hersteller? BMW und Mercedes-Benz lehnen solche Zusatzstoffe sogar gänzlich ab! Manche Hersteller drohen bei Verwendung solcher Zusätze sogar mit dem Erlöschen der Herstellergarantie!

GRATULATION zur ÜBERLISTUNG der PHYSIK!!

Darum kann ich mit gutem Gewissen nur eines empfehlen:

FINGER WEG VON TEUREN "WUNDERMITTELN" !!!

Mir liegen umfangreiche Tests des ADAC mehrerer dieser Produkte sowie ein Aufsatz über Forschungsergebnisse der unabhängigen Institute "Desert Research Center der University of Nevada", "DuPont Chemical Company", des Flugmotorenherstellers "Avco Lyoming", der "North Dakota State University", des Motorenherstellers "Briggs and Stratton", der "Engineering Experiment Station der University of Utah", des California State Poytechnic College" und des "Lewis Research Center der NASA" vor, welche meine Ausführungen bestätigen. Insgesamt handelt es sich um 16 A4-Seiten Lektüre, die ich noch in den FAQ zum 126er zu veröffentlichen gedenke - muß mir zunächst die Genehmigung dafür holen.

Gute Fahrt mit dem guten Stern auf allen Straßen, MarcWesthofen?


Ist die Wirkung von Öl-Additiven bei modernen Motorölen sinnvoll und empfehlenswert, ja oder nein? Quelle: amz-auto motor zubehör 1-2/99

Lutz Däumig ist Leiter der Schmierstoff-Forschung bei Aral:

Chemische Additive sind ein unverzichtbarer Bestandteil von Hochleistungsmotoren. Ohne sie könnten moderne Motoren weder ihre Leistungen bringen noch ihre lange Lebensdauer erreichen. Die Umwelt könnte nicht durch immer weiter verlängerte Ölwechselinterwalle und lange Lebensdauer der Katalysatoren entlastet werden. Bei der Entwicklung von Motorölen wird daher der Zusammensetzung der verschiedenen Additive nach Art und Menge größte Aufmerksamkeit geschenkt. In einer Vielzahl von Motortesten wird die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems von Additiven und Basisflüssigkeiten optimiert. Ist das gewünschte Leistungsprofil erreicht, werden die Tests der internationalen Spezifikationen und der Automobilhersteller unter neutraler Registrierung durchgeführt. Die Rezeptur des Motoröls ist damit fixiert und darf nicht mehr verändert werden. Jede Veränderung hätte den Verlust der Leistungsaussagen und der Herstellerfreigaben zur Folge. Jede Zugabe von Ölzusätzen, die grundsätzlich nicht auf die Additiv-Chemie der Vielfalt der Öle im Markt abgestimmt sein könnte, beeinflußt die Leistungsfähigkeit von Motorölen. Folgerichtig lehnen die Mineralölindustrie und die Automobilhersteller die Zugabe von Ölzusätze strikt ab. Die Gewährleistung für die damit befüllten Motoren erlicht sofort.

MartinAusSoizbuag

2007-03-13 12:46
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:01 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Motoröl - Schwarzer Schlamm

Schwarzschlamm ist eine zähe klebrige Ablagerung aus verkoktem Öl der sich leider überall im Motor absetzt bevorzugt allerdings in den VentilTaschen? im ZylinderKopf?.

Seine Bildung wird durch zu lange Ölwechselintervalle und Minderwertiges Öl begünstigt - auch neigt der M102 durch seine geringe Ölmenge und dem kleinen ÖlFilter besonders dazu.

Dagegen tun kann man nur eines häufigen ölwechsel durchführen, notfalls alle 500 bis 1500km bis der Motor wieder sauber ist.

KEINESFALLS darf man die sogenanten SchwarzschlammSpuelungen? verwenden die es zu kaufen gibt die lösen den ganzen Dreck auf einmal und bescheren Leuten wie meinem Motoreninstandsetzer volle Auftagsbücher da sich dabei die Ölbohrungen zusetzen.

K.T.B.

2007-03-13 12:44
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:00 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian Grad

Motoröl - Öldruck


Vorbemerkung: Bei allen Diskussionen und Vergleichen zum Thema Öldruck sollte beachtet werden, dass unterschiedliche Öle unterschiedlich dickflüssig bzw. dünnflüssig sind. Je dünnflüssiger das Öl, desto niedriger ist der Öldruck bei heißem Motor im Leerlauf.


Frage: Wenn ich mein Auto morgens anwerfe habe ich folgendes Problem: Der Öldruck geht beim Gasgeben nur sehr langsam gen 3 Bar (wohlgemerkt nur bei kaltem Motor), fällt dann schnell wieder ab (so auf 1,5 Bar) um beim Gas geben nur ganz langsam wieder hochzukriechen. Bei wenig Gas kann es auch sein, dass er nur bis 2 Bar kommt. Naja, der Öldruck geht halt langsam hoch und gleich nach dem Start braucht der Motor bestimmt so 3000U/min um die 3-Bar-Marke zu knacken...

Antwort: bei kaltem Motor MÜSSEN 3 Bar angezeigt werden sonst ist was faul, bei warmem Motor sind 2,5 Bar in Ordnung. So lange der Öldruck im Standgas nicht unter 1,5 Bar absinkt und mit der Drehzahl auch ansteigt besteht keine AKUTE Gefahr - aber checken solltest Du das schon. Tausch mal den Ölfilter aus, damit hab ich schon 2x bei M102er Motoren den Öldruck wieder auf "normale" Werte gebracht. Wenn klappt dann würde ich in Zunkunft die Öl- und Ölfilterwechselintervalle verkürzen und du wirst sehen, im Lauf der Zeit "bessert" sich das verhalten, weil viel Dreck, der sich über Jahre gesammelt hat, mit jedem neuen Ölfilter weniger wird und damit der Öldruck sich etwas stabilisiert. Kein Grund zur Beunruhigung, aber genau im Auge behalten und Ölwechsel, Ölwechsel, Ölwechsel,... . Du brauchst ja bei so häufigen Wechseln nicht das teuerste Öl zu kaufen, wichtiger ist der Ölfilter.


Frage: wieviel bar sollte der Öldruck in warmem Zustand beim 110er Motor im 280CE betragen?

Antwort 1: Im Leerlauf ab 0,5 bar, sobald Du die Drehzahl erhöhst Vollausschlag. Steht so aber auch in der Bedienungsanleitung.

Antwort 2: 0,5 Bar sind zu wenig!der 280iger braucht warm 1,5 Bar, sonst leiden die eigentlich recht robusten Nockenwellen, aufgrund der vielen Lagerstellen kommt dort nämlich sonst zuwenig Öl an. Zudem wird der rundlauf besser und ruhiger, man erhöht hierzu nach autobahnfahrt den Leerlauf bis der Öldrück 1-1,5 Bar anzeigt, die drehzahl liegt dann bei ca. 900-950 U/min was noch im zulässigen Tolleranzbereich liegt. Glaub mir der läuft so viel besser. Kannst du den Leerlauf nicht einstellen oder er pendelt stark ist der Luftleitschlauch unter der Ansaugbrücke bei der ESP hin, kommt oft vor sieht bman aber nur sehr schlecht, ist ein Formschlauch, etwa 25,- bei Mercedes


Frage: mein 240er hat seine kleine Öldrucknadel beim Starten immer sofort auf Anschlag (die "3") gelegt. Und dort bis zum Ausmachen gelassen. Mein 230er handhabt das anders. Hat die Automatik das N drin oder stehe ich auch nur an der Ampel sind es so 1,5, beim Fahren geht es dann wieder hoch auf die 3; bei etwas weniger Schub auch mal nur bis zur 2. Ist das Motorenbedingt (Benzin/Diesel)? Ist das normal?

Antwort: das ist normal, wenn der Ölfilter zu ist!!!! Die M102 - Motoren (200; 230E) kranken an einem recht schmal dimensionierten Ölfilter. Wenn der Druck an der Anzeige nachläßt, ist der Filter erschöpft. Da hilft nur noch Öl- und Filterwechsel. Sollte man routinemäßig spätestens alle 10 000 km machen. Normalerweise geht die Nadel im Stand kaum unter 2, höchstens, wenn der Motor gut warm ist. Und bei leichtem Gasgeben sofort! auf 3


Frage: Bei meinem 240D (415000km) bewegt sich beim Starten die Öldrucknadel erst nach 5 sek Richtung 3bar Marke. Egal ob warm oder kalt. Ölwechselinterwalle + Filter werden immer durcheführt. Woran kann das liegen?

Antwort1: evtl das Röhrchen zum Ödruckmesser irgendwo geknickt ?

Antwort 2: in der Natur der Sache! der Öldruck muss ja auch erstmal aufgebaut werden. So eine Ölpumpe mit 415 tkm ist auch nicht mehr die Jüngste.

Ich würd mir da aber nicht so die Sorgen machen, der Motor kann das noch ganz gut ab. Vielleicht nicht gleich losfahren.

Antwort 3: Ich denke es wid am Rücklaufventil im Ölfiltergehäuse liegen. Das ist dazu da, das Öl im Filter zu behalten und nicht in die Wanne zurücklaufen zu lassen wenn der Motor abgestellt wird. Ist dieses Ventil kaputt muss die Ölpumpe erstmal das Filtergehäuse vollpumpen bevor Druck angezeigt wird und der Motor geschmiert wird. Ich hatte das vor ein paar Jahren, als ich ein gebrauchtes Ölfiltergehäuse für den Öljkühler eingebaut habe. Da trat dieses Phänomen auf und ich wusste, dss es nur am Gehäuse liegen konnte, weil vorher alles OK war. An teilen in dem gehäuse gibt es ausser diesen Ventilen nicht viel. Wenn Du das Gehäuse abbaust und damit zu MB gehst haben die die Ventile auch schnell gewechselt. Ich habe mich daran erst gar nicht versucht, denn zum herausdrehen ist ein Spezialschlüssel nötig, ohne den die ganze Aktion eine riesige Frickelei wid. Testen kannst Du das Ventil bei ausgebautem Gehäuse auch. Halt dieDichtfläche, die am Motor anliegt waagerecht nach oben und lass Wasser reinlaufen. Bei völlig schliessendem Ventil bleibt das Wasser eine Ewigkeit oben drin, bei defektem Ventil kann man zusehen wie der Wasserstand abnimmt. Ach ja, ich habe irgendwas um die 30 Mark für soein ventil im Kopf plus etwas für die kaffekasse der MB-Vertretung. ...und noch was..... Tritt dieses Phänomen auch auf, wenn Du den Motor abstellst und soort wieder anmachst? Wenn dann der Öldruck schneller wieder da ist ist es ganz sicher das Ventil, denn dan hatte das Öl nicht genug Zeit aus dem Gehäuse zu laufen


Frage: Ich mußte erschreckt feststellen, daß der Öldruck in schärfer gefahrenen Kurven trotz Gas kurzzeitig von 3 auf ca. 2.2 zurückgeht !?!?!? Selbst Vollgas bringt dann erst mal nix - allerdings kommt der Öldruck gleich wieder auf 3... Dieses "Schwanken" ist auch nach den ersten 10 Minuten wieder vorbei - aber stutzig (und in gewisserweise besorgt um meinen Motor) macht mich das schon! Kennt jemand dieses Phänomen? Any ideas??

Antwort 1: solange das Öl kalt ist, ist es zu zähflüssig um schnell genug vom Zylinderkopf in die Ölwanne zu fließen. Die Ölpumpe pumpt zunächst die Ölwanne quasi leer, während das Öl oben auf dem Kopf liegen bleibt. Das macht mein 230E übrigens auch, wenn der Ölstand schon ziemlich niedrig ist. Besonders bei Beschleunigungen am Berg mit kaltem Motor fällt das auf. Wenn Du den Ölstand auf max. bringst, sollte das Problem behoben sein.

Antwort 2: das warscheinlichste wäre noch zu geringer Ölstand wobei die Fliehkraft das Öl zur Seite zieht und die Ölpumpe kurzfristig Luft anzieht. Bist du mit der Ölwanne aufgesessen? Wie lange ist der letzte Ölwechsel her?

2007-03-13 12:44
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:59 - Autor: Zettel - Letzter Autor: André_280E

Motoröl - Ölverlust

Frage: Mein Benz verliert merklich Öl, wo können nach Euerer Erfahrung undichte Stellen sein?

Antworten: Bei einem sauberen Motor müßte sich die undichte Stelle sehr schnell lokalisieren lassen. Am besten machst Du deshalb mal ne Motorwäsche und schaust dann nach 100 km, was sich im Motorraum getan hat. Mögliche Stellen sind beispielsweise

- Ventildeckeldichtung

- Ölfiltergehäusedeckeldichtung

- Ölablaßschraube samt Dichtung (evtl. Scharube zu fest angezogen?)

- Öleinfülldeckel (sollte regelmäßig von innen abgewischt werden)

- Simmering unter der Schwungscheibe... Fast immer irgendwann undicht bei alten Mercedes Motoren. Meistens siehst du auf der Beifahrerseite Motorraum, das alles igendwie ölig ist.


Frage: als ich vorgestern 200 km autobahn gefahren bin, ca. tempo 160, hat nachher ein liter motoröl gefehlt, das macht also hochgerechnet 5 liter (!!!) auf 1000km! nach der rückfahrt (gleche stecke ,gleiches tempo) hat dann kein öl mehr gefehlt!? das geht jetzt schon das 3. mal so... außerdem ist mir aufgefallen, daß mein motoröl nach benzin stinkt, ist mir beim nachfüllen des öls aufgefallen... das läßt demnach auf einen (hohen?) benzinanteil im öl schließen, der dann während der ersten autobahnkilometern verdampft...-oder gibt es dafür andere erklärungen? was stimmt an meinem motor nicht und wie kann ich abhilfe schaffen?? welche schäden kann durch benzinverdünntes öl entstehen??

Antwort1: erstmal würde ich an deiner Stelle die Vergasermembran überprüfen, kann sein das die nen kleinen Riss hat dann überfettet er und hat deshalb Sprit im Öl. Wie ist die Betriebstemperatur? Liegt sie bei etwa 85C , also in der Mitte der Skala? Deine Theorie mit dem verdünnten Öl ist recht gut, dabei hat man erhöhten Ölverbrauch weil das dünnere Öl auch leichter verbrannt wird. Ein wenig Benzingeruch ist ok, scheint mir bei dir aber doch schon erheblich zu zu viel zu sein. Dabei läßt die Schmierwirkung des Öls nach, entstehen können dabei alle Arten von Motorschäden.... Aber keine Panik die 230er sind robust, überprüf mal die obigen Punkte und poste die Resultate. by the way, co2 Wert?

Antwort 2: erscheint mir als Erklärung logisch: Im Stadtverkehr wird durch ausgeleierte Zylinder/Kolben oder Kolbenringe das Öl nach und nach mit Benzin verdünnt und dadurch erscheint der Ölverbrauch im Stadtverkehr relativ gering.

Bei einer Fahrt auf der Autobahn, (wußte gar nicht das in Österreich jetzt 160 erlaubt ist, zu meiner Zeit waren es noch 130) wird der Motor heißer, dadurch die Toleranzen vom Kolben zum Zylinder geringer und es kommt weniger Benzin in das Öl, außerdem verdunstet das Benzin das sich im Öl befindet und wird durch die Entlüftung abgesaugt und verbrannt. Dadurch der "Ölverlust" nach 200km.

Wenn man jetzt Öl nachfüllt und wieder in der Gegenrichtung auf der Autobahn unterwegs ist, befindet sich weniger Benzin im Öl, es wird daher der "Ölverlust" auch geringer sein.

Im Stadtverkehr kann es ausreichend sein, öfter einen kompletten Ölwechsel zu machen, und regelmäßig zu kontrollieren. Wenn die Abgaswerte beim Pickerl noch passen muß man beurteilen ob man was macht oder den Wagen irgendwann abstößt. Auf längeren Strecken könnte es passieren (wenn man schlampig ist und es darauf ankommen läßt), das die Schmierung irgendwann nicht mehr ausreicht und der Motor abgestochen wird. Wenn meine Diagnose richtig ist, und das Fahrzeug noch länger genutzt werden soll, würde ich mich um einen Ersatzmotor umsehen, ist vermutlich günstiger als eine Überholung der Zylinder und Kolben.

- Ölwannendichtung

2007-03-13 12:45
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:59 - Autor: Axel - Letzter Autor: Marc240CD

Motoröl - Ölwechsel

Dieselmotor

Ölwechsel geht von oben. Auto warmfahren. Ölfilterdeckelschrauben herausdrehen und Deckel mit Ölfilter herausziehen (Sauerei, also was unterlegen). Ölauffangwanne unterstellen. Ölablaßschraube an Ölwanne herausdrehen. Öl lange ablaufen lassen. Prüfen, ob Kupferdichtring der Ablaßschraube an der Ölwanne kleben geblieben ist, ggf. entfernen. Ölablaßschraube mit neuem Kupferdichtring einsetzen, nicht zu fest anziehen. Alte Gummidichtung vom Ölfilterdeckel nehmen. Neue Gummidichtung mit Motoröl einölen und in die Nut im Ölfilterdeckel legen. Neuen Ölfilter vorsichtig über den Dorn des Ölfilterdeckels schieben, Griff nach oben. Ölfilter mit Ölfilterdeckel einbauen und Schrauben wieder festziehen. Reichlich frisches Motoröl einfüllen. Motor starten und laufenlassen, bis Öldruck aufgebaut ist. Motor ausmachen. Ölstand prüfen und ggf. ergänzen.

2007-03-13 12:45
Letzte Änderung: 29.4.2005 09:56:26 - Autor: Axel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Motoröl - zuviel Öl im Motor

Frage: Was kann passieren, wenn man aus Versehen zuviel Öl nachgefüllt hat?

Antwort: Es kommt darauf an, wieviel zuviel. Die Markierungen zwiwschen Min und Max am Ölpeilstab zeigen 1,5 Liter Unterschied.

Bei zu hohem Ölstand passiert folgendes: Die Kurbelwelle und die unteren Pleullager tauchen ins Öl ein und verursachen bei höheren Drehzahlen Unwucht, was zwar nicht toll aber nicht so dramatisch wäre, das Öl wird dabei aber schaumig geschlagen wie Sahne, und durch die vielen Luftblasen im Ölschaum bricht der Öldruck ein, dann ists hinüber.

Der Öldruck steigt durch zuviel Öl garantiert nicht, [Originaltext:Zweifler bauen bitte das Überdruckventil aus und schmeissen es weg, dafür isses nämlich da.](Falschaussage: Ohne Überdruckventil oder bei geöffnetem wird der Ölfilter umgangen - Gefahr des Motorschadens)Kommentar v. Nils Kuhn

Der Ölsiff am Motor entsteht durch mangelnde Entlüftung in der Schaumpampe und es kommt zu allen unmöglichen Stellen wieder raus, jedoch unter Garantie nicht zur Kopfdichtung.

Empfindlich sind vor allem M102 und alle mit Kat, den anderen ist das ziemlich egal bis eben die Pleul eintauchen, die alten 230er Vergaser nehmen klaglos über nen liter mehr als erforderlich tropfen dann aber später.

Bis 5mm über max. sind in der Regel unproblematisch, bei den Diesels sowiso.

Fazit: Ablassen oder absaugen oder absaugen lassen kostet weniger als ein Motorschaden!

2007-03-13 12:45
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:59 - Autor: Axel - Letzter Autor: Christian_Dannert

PÖL - Pflanzenöl als Kraftstoff

Als Dieselersatztstoffe sind in letzter Zeit der sogenannte Biodiesel und reines Pflanzenoel ins Gespraech gekommen. Die Oekosteuer verteuert den mineralischen Diesel weiter und weiter, damit werden Alternativen zu ihm fuer viele Dieselfahrer interessant. In der Bluetezeit unserer Fahrzeuge haben Dieselfahrer ab und an Heizoel verfahren (irgendwo im Forum taucht der Begriff des "Heizoelmaseratis" auf, der ja auch von irgendwo kommt), was vom Gesetzgeber jedoch verboten ist. Heizoel entspricht in seinen Eigenschaften zwar weitestgehend dem Sommerdiesel, durch eine andere Besteuerung ist dessen Verwendung jedoch zweckgebunden. Heizoel darf nur zum Betreiben von Heizanlagen verwendet werden. Um Missbrauch vorzubeugen ist dem Heizoel ein roter Farbstofff zugesetzt. In den sogenanten Betriebsstoffkontrollen von Zoll und Polizei koennen Kraftstoffproben entnommen werden. Durch die Farbe erkennen die Beamten an Ort und Stelle, dass das untersuchte Fahrzeug mit Heizoel betrieben wird, was eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung mit sich bringt.

Es gibt aber auch andere Alternativen zum mineralischen Diesel (im folgenden Dinodiesel genannt). Der Stoff, der den Eigenschaften des Dinodiesels neben Heizoel am naechsten kommt ist der sogenannte BioDiesel. Biodiesel wird aus Rapsoel gewonnen, indem dieses in einer Veresterungsreaktion in RapsoelMethylEster? (kurz RME) ueberfuehrt wird. Damit ist Biodiesel weitestgehend ein Naturprodukt, welches auch in groesseren Mengen in der heimischen Garage gelagert werden darf. Biodiesel ist in seinen Eigenschaften dem Dinodiesel so aehnlich, dass es heutzutage viele Motorenhersteller als Betriebststoff fuer ihre Dieselmotoren freigeben. In diesen Fahrzeugen kann Biodiesel genau so wie Dinodiesel verwendet werden. Der Verbrauch steigt angeblich um etwa 5 % an, die Abgase koennen den sogenannten "Pommesgeruch" haben, dafuer ist die Verbrennung aber sauberer. Es kann also durchaus sinnvoll sein, zur AU mit Biodiesel im Tank zu fahren. Der fuer den Altdieselfahrer wichtige Unterschied zu Dinodiesel ist das abweichende Loeseverhalten. Biodiesel hat die Eigenschaft, Gummiteile aufquellen zu lassen und langsam zu zersetzen. Wuerde man einen alten Diesel ohne Freigabe ueber laengere Zeit mit Biodiesel betreiben, so bekaeme man Probleme mit undichten Schlaeuchen und Dichtungen. Solange diese ausserhalb der Einspritzpumpe sind und billig und einfach ausgetauscht werden koennen ist das Problem relativ gering. Beschaedigung von Gummiteilen in der Einspritzpumpe bringt jedoch hohe Folgekosten mit sich. Um dieses zu vermeiden kommt man um eine Umruestung auf Biodiesel nicht herum. Dabei werden alle Gummiteile, die mit dem Kraftstoff in Beruehrung kommen gegen biodieselresistentes Material wie Fluorkautschuk ausgetauscht. Bei unseren Fahrzeugen waeren das vor allem die Leitungen vom und zum Tank, die Dichtungen von Kraftstoffeinfuelldeckel, Tankgeber und Ablassieb sowie diverse Dichtringe innerhalb der Einspritzpumpe. Bestehen bleibt die Frage, ob die Tankinnenbeschichtung von Biodiesel angegriffen wird. Sollte man sich dazu durchgerungen haben, eine Umruestung vorzunehmen bzw. es auch ohne Umruestung auf einen Versuch ankommen lassen will empfiehlt es sich, zur ersten Probefahrt einen Satz Kraftstofffilter mitzufuehren. Durch die Loeseeigenschaften des Biodiesel transportiert dieser naemlich den Dreck der Zeit sehr schnell zu den Filtern und setzt diese damit zu. Motoraussetzer sind die Folge. Ueber den Sinn und Unsinn des Biodiesel kann man natuerlich streiten. Ich moechte an dieser Stelle nur ein paar Denkanreize liefern. Da Dinodiesel aus Rapsoel gewonnen wird ist dessen Verfuegbarkeit begrenzt. Durch Nutzung von Brachflaechen und ohne das Anlegen von Monokulturen koennen momentan nur etwa 5 % des Dieselbedarfs in Deutschland durch Biodiesel ersetzt werden. Ein totaler Ausstieg aus dem Dinodiesel ist beim momentanen Verbrauch also nicht moeglich. Raps nimmt beim wachsen CO2 aus der Umgebungsluft auf und wirkt so dem Treibhauseffekt entgegen. Man koennte also schnell der Idee verfallen, dass man mit Biodiesel CO2-neutral faehrt. Leider ist dem nicht so. Der Anbau von Raps erfordert den Einsazt von Maschinen und Duenger, die Veresterung zum Biodiesel benoetigt Energie und zusaetzliche Chemikalien, welche meist unter Einsatz von fossilen Energietraegern gewonnen werden. Diese Faktoren schmaelern die CO2-Bilanz des Biodiesels erheblich.

Aber warum sollte man die energiefressende Umsetzung des Rapsoels zu Biodiesel durchfuehren, wenn Rudolph Diesel seinen Motor als echten Vielstoffmotor entwickelt hat, der auch mit normalem Pflanzenoel (im folgenden Poel genannt) betrieben werden kann? Das ist wohl der Leitgedanke, welche viele Tueftler und "neue" Pioniere dazu bringt, ihre Seriendiesel mit Poel zu fahren. Die Vorteile zu Dinodiesel und Biodiesel liegen auf der Hand. Rapsoel bekommt man in jedem Supermarkt fuer knapp ueber eine Mark. Die deutliche Einschraenkung der CO2-Bilanz des Biodiesels waehrend der Veresterung faellt weg und wenn man sich bemueht, die Einliterplastikflaschen der Supermaerkte durch eine Haustankstelle (welche gestattet ist, weil es sich um ein Naturprodukt handelt) zu umgehen erzeugt man nicht mehr Muell als beim Tanken von Dino- und Biodiesel auch. Inzwischen entstehen sogar normale Rapsoeltankstellen, so dass auch ein Nachtanken unterwegs ohne stundenlanges Leeren von Plastikflaschen moeglich ist. Da die Verwendung des Lebensmittels "Poel" nicht vorgeschrieben ist steht also auch dem verbrennen im Automotor nichts im Wege. Leider ist der Betrieb von Seriendieselmotoren mit Poel nicht so unproblematisch, wie es sich anhoert. Das groesste Problem der Poele ist deren Viskositaet. Jedem, der schonmal etwas Sonneblumenoel in eine Pfanne gekippt hat duerfte aufgefallen sein, dass es deutlich dickfluessiger als Diesel ist (NEIN, ich empfehle niemanden, zum Vergleich Dinodiesel in eine heisse Pfanne zu schuetten!!!!). Dadurch wird die Kraftstoff- und Einspritzpumpe wesentlich staerker beansprucht, weil sie ja eine relativ zaehe Fluessigkeit foerdern sollen, fuer die sie eigentlich nicht gebaut wurde. Bei winterlichen Temperaturen erstarren Poele sogar vollstaendig. Damit ist jegliches Pumpen unmoeglich. Es ist also durchaus hilfreich, gewisse Aenderungen am Fahrzeug vorzunehmen, um diesem Problem zu begegnen. Die einfachste Moeglichkeit, die Viskositaet herabzusetzen, ist ein Erwaermen des Poels. Ein Motor erzeugt waehrend des Betriebs genug Abwaerme, welche man zum Aufheizen des Poels z.B. mittels Waermetauscher nutzen koennte. Es hat sich gezeigt, dass Poele bis zu Temperaturen um 70 bis 80 Grad erwaermt werden koennen ohne zusaetzliche Waermebelastungen auf das Kraftstoffsystem zu geben. Da die meisten Motoren eine Kuehlwassertemperatur von gerade diesen 80 Grad haben und diese auch nachregeln, ist ein einfacher Waermetauscher, welcher in den Kuehlmittelkreislauf geschaltet wird sicherlich die einfachste Methode der Erwaermung. Bestehen bleibt die Frage des kalten Poels, welches erst zum Waermetauscher gefoerdert werden muss. Um die Kraftstoffpumpe zu entlasten bietet es sich deshalb an, dickere Kraftstoffleitungen vom Tank zum Waermetauscher einzubauen. Wie man Waermeverluste vom Waermetauscher durch die Einspritzpumpe bis zu den Duesen vermeidet ist wohl jedem Tueftler selbst ueberlassen. Was soll man aber tun, wenn man den Motor kalt startet und noch keine Abwaerme zur Verfuegung hat? Auch hier haben sich Tueftler viel einfallen lassen. Professionelle Umbauten haben meist einen Zweittank. Man startet den Motor mit Dinodiesel aus dem Zweittank und schaltet dann auf Poel um, wenn der Motor Betriebstemperatur hat. Vor Abschalten des Motors wird dann wieder auf Dinodiesel umgestellt, um das Einspritzsystem mit Dinodiesel fuer den naechsten Start zu fluten. Andere Loesungsansaetze gehen dahin, das Poel schon vor dem Start elektrisch zu erwaermen. Da die meisten Autbatterien dafuer einfach nicht genug Energie bereitstellen sind diese Versuche nur mit bescheidenem Erfolg gekuert. "Wenn das ganze doch mit so relativ geringem Aufwand funktioniert, warum macht das dann nicht jeder?" koennte man hier zu recht fragen. Zum einen gibt es wie beim Biodiesel nicht genug Poel fuer alle Dieselfahrzeuge. Hinzu kommt trotz der herabgesetzen Viskositaet eine zusaetzliche Belastung vor allem der Einspritzpumpe, welcher viele nicht gewachsen sind. Angeblich sollen die alten Bosch-Pumpen unserer 123er relativ unempfindlich sein. Wenn Poele die Einspritzpumpen anderer Hersteller wie Lucas aber der Reihe nach zerstoeren (ein Blick in das Poel-Forum gibt einen guten Ueberblick) bleibt jedoch die Frage, ob Poele lebenserwartungsfoerdernd fuer unsere Pumpen sind. Desweiteren verbrennen Poele wegen ihrere geringeren Cetanzahl prinzipiell schlechter als Dinodiesel. Werden kalte Motoren damit betrieben bilden sich Ablagerungen an den Einspritzduesen, den Ventilen und Kolben, welche verglichen mit Dinodiesel verfruehte Reparaturen hervorrufen. Natuerlich kann man auch einen kalten Motor dazu zwingen, mit Poel zu laufen. Das Startverhalten laesst dann allerdings sehr zu wuenschen uebrig und der Motorlauf ist waehrend der ersten Zeit sehr unrund, was ebenfalls nicht lebenserwartungsfoerdernd sein wird. Bei warmen Motoren verbrennen Poele dann angeblich sauberer als Dinodiesel, weil das schlechtere Zuendverhalten u.a. durch die dann ausreichenden Temperaturen ausgeglichen werde und in den Pflanzen vorhandener Sauerstoff zusaetzlich zur Verbrennungsluft zur Verfuegeung steht. Ein Mindervrebauch verglichen zum Dinodiesel wird durchaus beobachtet. Ein weiteres Problem der Poele heutzutage ist eine fehlende Normung. Immerhin verbrennt man ein Lebensmittel, an das andere Ansprueche gestellt werden als an einen Kraftstoff. So kommt es, dass einige Motoren mit dem Sonnenblumenoel aus Supermarkt A genau so laufen wie mit Diesel auch, andere dieses Poel aber nicht verwenden koennen, weil deren Motor nur das teure Olivenoel aus Supermakt B vertraegt. Abzuwarten bleiben bei dem Betrieb von Seriendieselfahrzeugen mit Poelen die Langzeiterfahrungen. Wer kann heutzutage schon sagen, welche Fahrzeuge ein Autoleben lang ohne Probleme mit Poelen durchhalten und welche nicht. Ganz ohne die "neuen" Pioniere koennen diese Erkenntnisse sicherlich nicht gewonnen werden.

Thorsten Windhues

 


Erfahrungen von Yodha: August 2000 : 1. Test mit 50% P-Öl, völlig Problemlos !

september 2000 : 2. Test mit 100% P-Öl, schlechte Kaltlaufeigenschaften, sonst o.k.

Dezember 2000 : Massive Startprobleme bei Minus - Temperaturen

Januar 2000 : Springt mit P-Öl nicht mehr an, zurück zu Diesel, damit die selben Probs !!!!

Februar 2000 : ESD erneuert ( ! ). Ventilspiel eingestellt ( war viiiiel zu eng ! ) springt auch bei -3 Grad mit P-Öl e i n w a n d f r e i an.

Umbauten : KEINE

Die ESD waren nach über 180TKM einfach FERTIG, durch den P-Öl Einsatz w

 


Pflanzenoel-Umbau -- eine Liste von benoetigten Materialien und kurze Anleitung, gepostet von Simon im Oktober 2004:

Hier die Stückliste mit Bestellcodes und Preisen. Stand ist aber irgendwann Ende 2003, aktuell siehe www.monopoel.de !

2 * T-STÜCK MIT REDUZIERUNG, KUNSTSTOFF, ZWEI 20 MM ANSCHLÜSSE, MITTLERER ABGANG 12 MM Artikel: T-K-20/12/20

Preis: 1,99 EUR Anzahl: 2 Gesamt: 3,98 EUR

Klar, für den anschluss am heizkreislauf __________________________________ ________

WÄRMETAUSCHER Artikel:WT

Preis: 62,99 EUR Anzahl: 1 Gesamt: 62,99 EUR

Ist wohl klar ;-) __________________________________ _________

1m KRAFTSTOFFSCHLAUCH, S-KR-8, TEXTILUMMANTELT, NACH DIN Artikel:S-KR- 8

Preis: 2,99 EUR Anzahl: 1 Gesamt: 2,99 EUR

Zur spritversorgung des wt und anschluss an den vorfilter. Mittlerweile gibts aber sogenannten Profischlauch bei monopoel. Der kostet kaum mehr und ist wesentlich haltbarer. Das ist dann so ein gummischlauch mit einvulkanisiertem Gewebe. Der billige (oben) hat nur aussen eine Gewebeschicht. __________________________________ ___________________

 

0,5m KÜHLWASSERSCHLAUCH, 18 MM ID, S-KU-18 Artikel:S-KU-18

Preis:4,29 EUR Anzahl:0.5 Gesamt:2,15 EUR

Den hab ich gebraucht, weil ich am ausgang des heizungsventil kein t-stück reingebracht hab weil das schlauchstück zu kurz ist, und deswegen parallel zum originalen rohr eben diesen schlauch gelegt habe. Alternativ kann man auch einfach das originale rohr ein stück absägen, dann brauch man den nicht. __________________________________ __________________

 

3m KÜHLWASSERSCHLAUCH 12 MM Artikel:S-KU-12

Preis:3,99 EUR Anzahl:3 Gesamt:11,97 EUR

Kühlwasserversorgung des WT. Die 3m haben bei mir gerade gereicht, da täuscht man sich gewaltig. Also je nach Schlauchverlegung besser 2mal messen...

1 KUGELVENTIL, 15 Artikel:KV-K-15

Preis:5,99 EUR Anzahl:1 Gesamt:5,99 EUR

Sitzt im kühlwasserzulauf, damit man zum evtl dieselfahren die kühlwasserzufuhr abstellen kann __________________________________ _________

 

10* SCHLAUCHSCHELLE FÜR KRAFTSTOFF 10-16 Artikel:SS-KR-10/16

Preis:0,59 EUR Anzahl:10 Gesamt:5,90 EUR


4* SCHLAUCHSCHELLE 16/25 Artikel:SS-KU- 16/25

Preis:0,69 EUR Anzahl:4 Gesamt:2,76 EUR

Spricht für sich, Schlauchschellen brauch man immer... __________________________________ ___________

 

Der Anschluss ist eigentlich recht einfach. Du gehts hinten am Kühwasserausgang des Motors zum heizungswärmetauscher mit einem T-Stück ab und irgendwo nach dem heizungsventil dann wieder mit dem Rücklauf rein. Je nach gewünschter Perfektionalität muss man halt nur bisschen am Schlauchverlauf rumdtüfteln. knifflig ist auch ein biscchen, dass in das kurze Schlauchstück nach dem Heizungsventil kein T- Stück reinpasst. Man kann also entweder das Metallrohr ein wenig kürzen, oder (so wie ich) um das zu umgehen parallel zum originalen einen normalen schlauch gelegt habe (siehe Bestelliste). Sieht zwar nicht so schön aus, aber man brauch nix rumsägen. Alternativ kannst du auch vorne vor das Thermostat mit dem T-Stück rein, aber dann muss man mit dem Schlauch vorm Motor um...

Bilder schau ich mal, irgendwo müssten von einem Büdingen-Treffen welche sein. Selbst hab ich keine Digicam. Analog-Spiegelreflex rulez...! Ansonsten hab ich ein paar von meiner lumpigen handy-kamera. Wenn du mir deine email-adresse sagst, schick ich dir die grad.

Pöl-Grüsse, Simon

 


Kleine Anleitung zum Glücklichwerden mit Pflanzenöl:

 

  • Beim freundlichen Kfz-Zubehörhändler einen Dieselhauptfilter kaufen (ca. 7 Euro) sowie einen Vorfilter (ca. 1,49 Euro). Einen 22er-Maulschlüssel zum Wechseln des Ersten (hey, keine Garantie, messt vorher nach!!) und einen Kreuz- oder Schlitzschraubenzieher zum Tausch des Zweiten organisieren. Alle vier Gegenstände gut erreichbar im Wagen deponieren. Vielleicht das Wechseln mal üben, damit das schnell über die Bühne geht, zumal es mit Sicherheit im Ernstfall regnet und man ein nörgelndes Weib im Wagen hat.

 

  • Zum Supermarkt des Vertrauens fahren. Drauf achten, dass der Tank höchstens halb oder viertelvoll ist, weil man sonst nicht wirklich mischen kann. Pflanzenöl kostet eigentlich flächendeckend 75 Cent. Einen Kasten davon käuflich erwerben. Den Inhalt in den Tankstutzen einfüllen, möglichst keine Plastikringe in die Öffnung flutschen lassen (wär aber auch kein Grund, den ADAC zu rufen - wir haben ja ein Sieb da unten). Die Blicke der anderen Kunden standhaft ignorieren. Ganz selbstverständlich tun.

 

  • Fahrzeug anlassen. Finger in die Ohren stecken, falls der Motor zerknallt.

 

  • Da nichts zerknallt, Finger zögerlich aus den Ohren nehmen. Ein paar Minuten warten, bis das flüssige Gold den Motorkreislauf geflutet hat. Der Motorlauf wird sich eventuell leicht verändern. Am Auspuff schnuppern. Komisch, Pommes duften anders. Der Benz riecht eher angebrannt.

 

  • Vorsichtig anfahren. Mit nervösem Abzugsfinger auf dem Warnblinker, falls man mal plötzlich mit lichterloh brennendem Motorraum rechts ran muss.

 

  • In den Folgetagen häufiger mal hektisch das Radio ausdrehen, weil "da so ein komisches Geräusch" war. Ist aber nie was. Der Endorphinspiegel im Blut steigt auf ungeahnte Höhen. Ungläubig realisieren, dass man sich soeben aus einem der grundlegendsten Zwänge der Industriegesellschaft ausgekoppelt hat: Dem Ausgeliefertsein an die Ölkonzerne. Der Blick auf die Preisaushänge der Tankstellen löst schamhaft wahrgenommene Schadenfreude aus.

Die vier Hauptargumente gegen Pöl sind ja auch:

1. Sowas hab ich ja noch nie gehört! 2. Wenn das so gut funktionieren würde, warum macht's dann nicht jeder? 3. Sie wissen aber, dass das illegal ist, was Sie da machen? 4. Sehr umweltfreundlich ist das aber nicht, mit den ganzen Plastikflaschen!

Zu 1: Selbst schuld. Wer bin ich, jemanden zu seinem Glück zu zwingen?

Zu 2: Keine Ahnung. Leute sind halt komisch. Warum lassen sich plötzlich Millionen von Frauen nahezu identische, potthässliche Tattoos auf den Steiß tätowieren?

Zu 3: Das verwechseln Sie mit Heizöl, guter Mann. Aber wo wir schon dabei sind, darf ich mal einen Blick in Ihre letzte Steuererklärung werfen?

Zu 4: Klar, es ist viel umweltfreundlicher, 60 Kilo unersetzliche fossile Brennstoffe gleich komplett zu verbrennen und dabei kräftig Giftstoffe in die Atmosphäre zu blasen (und den Mineralölkonzernen die Kassen zu füllen), als 60 Kilo nachwachsende, CO2-neutrale Biomasse zu verfeuern und 1 Kilo Plastifklaschen ins Recycling zu geben (und den Rapsbauern um die Ecke zu unterstützen).

Und damit endet diese kleine Geschichte. Ich müsste noch anfügen, dass ich nicht weiß, ob die uralten Glühkerzen aus den Siebzigern (die mit der Drahtwendel) wirklich gut bei Pöl zünden. Ich hab moderne Bosch Duratherms drin, die verkürzen auch die Vorglühzeit mächtig. Dazu ein Nachglührelais, das die ersten drei Minuten die Kerzen weiterglühen lässt. Das erleichtert die Kaltstartphase ungemein, insbesondere bei Pöl. Ein Nachglühset mit vier Kerzen und Relais kostet übrigens ca. 85 Euronen.

Es mag aber auch ohne gehen - man merkt das ja beim Starten. Dass er mit Pflanzenöl etwas schwerer anspringt, ist normal. Nach ein paar gefahrenen Metern sollte er schnurren wie immer.

Ach ja, Filterwechsel ist nicht verpflichtend: Ich fahr jetzt schon seit fast 10.000 Kilometern immer noch mit den ersten Filtern, tanke aber auch nur Lebensmittelöl aus Einliterflaschen. Alle weiteren Umbauten (Wärmetauscher, Elektro-Vorheizer usw.) sind meines Erachtens Luxus, auch wenn ich meinem QP aus Spaß an der Bastelei nach und nach das eine oder andere davon gönnen möchte, etwa dickere Spritleitungen.

So langsam glaube ich, ich sollte mal einen dieser so beliebten Disclaimer einfügen: Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Pöl kann Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung schweren Schaden zufügen. Pöl tötet. Nach dem neuen EU-Recht kann ich keine zweijährige Gewährleistung für gelieferte Informationen übernehmen. Keine Haftung für dritte Zähne. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

Marc240CD


Hallo, also seit einem Jahr bin ich stolzer Besitzer eines W123, 200D Bj.83. Seit einiger Zeit versuche ich Pöl zu Tanken bzw. umzurüsten (Anwärmung etc.). Mein Problem ist der Treibstofftransport. Ich habe mehrmals bemerkt das die Pumpe Vacuum gesaugt hat egal ob Pöl oder Diesel. Es kam einfach kein Treibstoff mehr durch den Vorlauf an. Vor kurzem ging dann gar nichts mehr, ich habe dann Vorlauf und Rücklauf vor der ESP getauscht und im Moment geht es. Was kann ich tun?

Den Ansugschlauch direkt unterm Tank prüfen. Der ist wohl mürbe. Gleichzeitig dann auch den Tankfilter reinigen oder besser austauschen.

Tanksieb reinigen, manche knipsen den Sieb auch ganz ab. Dazu musst du von unten an den Tank ran, mit einem großen Schraubenschlüssel (ich glaube es war ein 28er oder so) lässt sich der Tankablauf abschrauben und das Tanksieb freilegen. Vorsicht! Am besten bei fast leerem Tank machen, es kommt dir der gesamte Tankinhalt entgegen! Große Schüssel bereitstellen! Ich habe bei meinen 300D den Tanksieb einmal gereinigt, seitdem hatte ich diese Probleme nicht mehr. Schätze, Filter und Vorfilter hast du schon gewechselt/gereinigt?

zusätzlich würde ich einen neuen dickeren vorlauf vom tank nach vorne legen, am besten PA-schlauch 12/15. der orginale aus Stahl rostet auch nicht selten durch, ist mir vor jahren beim 123er mit diesel passiert, beim 124er ging`s auch schon los. lass das tanksieb weg!
ciao ulf Hier meine Bilder zum Tanksieb entfernen.

1. Tank so leer wie möglich fahren

2. Schüssel oder Kanister besorgen und Auto auf die Bühne. Kanister drunterstellen und Stück Spritschlauch reinhalten.

3. Vorlauf vom Tank abschrauben und schnell das andere Ende des Stück Spritschlauch draufstecken. Tank leerlaufen lassen.

4. Tanksieb rausschrauben (Imbus groß. Habe mich mit einer 22er Nuss und 2 Muttern als Imbus beholfen)

http://www.abload.de/thumb/070904098k94.jpg

http://www.abload.de/thumb/0709040926xe.jpg

http://www.abload.de/thumb/070904091s51.jpg

5. Tanksieb absägen

http://www.abload.de/thumb/070904097lkd.jpg

6. Tanksieb ohne sieb wieder reinschrauben

http://www.abload.de/thumb/070904095jn9.jpg

7. Alles wieder anschließen.

Keine Sauerei und den abgezapften Sprit kann man sogar wieder reinschütten.

Ich hab außerdem noch eine beheizte Vorlaufleitung in größe 10 mm (Schlauch - im - Schlauch - System mit Kühlwasser beheizt) verbaut und fahre im Sommer mit 100% und auch im tiefsten Winter mit 90% Pöl. Die 10% sind nur zum Starten. Außerdem hab ich noch ein Vorglührelais mit Nachglühfunktion eingebaut (180 sec.)

Viele Grüße - Berni

grad hier sollte man nicht planlos absägen.
ich hab in meim 124er ca in der mitte abgesägt und das egtle
sieb bis unten entfernt, d.h, vier stege á 2cm stehen lassen,
damit sich z.b. plastikverschlüße (haha!) nicht vor das löchle
legen...

das sollte reichen:

http://www.abload.de/img/070904097lkd.jpg

edit: axo: bei mir hat, nach dem abtropfen, ein großer kanister
gute dienste geleistet. ca 15l kamen noch nach. so sah mein
tanksieb vor dem sägen aus (kein wunder, das mit dem sog.
25%-problem):

http://www.hansti.de/frituur/tagebuch/tanksieb.JPG

2013-08-31 08:06
Letzte Änderung: 6.01.2008 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Rory

Pöl - Pflanzenöl Tankstellen

Europa

UK:

* Schottland: tesco 0.54 pence/liter, was ca. 0.79 eur/l

D:

* 49074 Osnabrück, Osnabrücker Ölmühle (derzeit 0,535 €/Abnahmemeneg 1000 Liter) * 49626 Berge & 49577 Ankum, Raiffeisen-Genossenschaft (zur Zeit 0,745 €/Liter) * 49134 Wallenhorst, Menger & Sandmann GmbH (aktuell 0,705 €/Liter)

A:

* Lidl-Märkte, 3Liter Flaschen (aktuell 0,69/l) * Metro - Märkte, 10Liter Gebinde (aktuell 0,79/l) * 2500 Baden, Tankstelle (eröffnet erst)

2007-03-13 12:48
Letzte Änderung: 2.8.2006 11:07:39 - Autor: AlexB - Letzter Autor: André_280E

Rußpartikelfilter

Das Wichtigste vorweg: Es ist nach wie vor kein Anbieter eines Rußpartikelfilters (RPF) zum Nachrüsten für W123-Diesel bekannt (Stand: Juni 2006).

Daran wird sich auch möglicherweise nichts ändern. Nach Aussage eines kleineren Herstellers von Katalysatoren vom Mai 2006 ist ein RPF für W123 und ältere Fahrzeuge wegen der enorm hohen Prüfkosten von über 20.000 Euro eher unwahrscheinlich.

Aktualisierungen und Ergänzungen dringend erbeten!


Der Stand der Dinge (2. Juni 2006)

(Alle Angaben nach bestem Wissen, aber alles ohne Gewähr!):

Plaketten. Das Bundeskabinett hat am 30. Mai 2006 die Kennzeichnung aller Fahrzeuge nach Partikelausstoß in vier Schadstoffstufen beschlossen. Gekennzeichnet werden Pkw von Euro 2 bis Euro 4 sowie Lkw und Busse von Euro II bis Euro V. Pkw Stufe 4 erhalten eine grüne Plakette, Gruppe 3 eine gelbe, Gruppe 2 eine rote. Pkw mit Euro 1 und schlechter bekommen gar keine Plakette und dürfen bei Fahrverboten nicht im entsprechenden Gebiet fahren. Pkw mit Abgasnorm Euro 4 (und natürlich der geplanten Euro 5) erhalten übrigens generell eine grüne Plakette, auch dann, wenn sie nicht mit einem RPF ausgerüstet sind. Eine eigene Stufe 5 wird es, anders als zeitweise geplant, zunächst nicht geben.

Stufe-4-Pkw dürfen in jedem Fall auch bei Innenstadt-Fahrverboten unterwegs sein, Fahrzeuge ohne Plakette in jedem Fall nicht. Durch Nachrüstung mit einem RPF kann der Wagen in eine bessere Schadstoffgruppe aufsteigen.

Die Aufkleber sollen nur einen Euro kosten und bei allen Behörden und den rund 30.000 AU-ausführenden Werkstätten zu haben sein. In der Anlage 26 zur STVZO ist festgehalten, welche Grenzwerte ein Partikelfilter für welche Schadstoff-Stufe zu erfüllen hat.

In Kraft treten kann die Verordnung erst nach einem Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission, dem die offiziele Verkündung und eine fünfmonatige Wartezeit folgen muss. Vor Februar 2007 wird die Regelung also kaum wirksam werden.

Fahrverbote. Wenn in einer Stadt oder Gemeinde die gültigen Grenzwerte für Feinstaubbelastung überschritten werden, entscheidet die Kommunalverwaltung, ob und wann welche Fahrverbote verhängt werden (frei fabuliert: zum Beispiel ein Fahrverbot von 7 bis 18 Uhr im Innenstadtbereich von Bergisch-Gladbach für Fahrzeuge der Schadstoff-Stufen unterhalb von 3). Da schon Ende Februar 2006 zwölf Messstationen 25 von 35 erlaubten Überschreitungen vermeldet hatten, wird es mit Sicherheit im laufenden Jahr zu Fahrverbote kommen. Und es wird nicht besser: Stuttgart etwa will ab 2012 auch Autos der Klasse 2 aus der Innenstadt aussperren.

Aber: Wer auf dem Land wohnt und nicht zu festen Zeiten in Großstädte fahren muss, wird von den Fahrverboten kaum betroffen werden. Und für Großstadtbewohner wird es möglicherweise Ausnahmeregelungen geben, ähnlich der seinerzeitigen für Smog-Alarm. Irgendwie muss das werktätige Pendlervolk ja an seinen Arbeitsplatz kommen. Generell gilt: Fragen kann nur die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung beantworten. Wer also seinen Einkauf in der Großstadt bei Feinstaub-Alarm auch mal verschieben könnte, für den ergibt die Nachrüstung eines Filters nur unter Umwelt-Gesichtspunkten Sinn oder um den Wiederverkaufswert seines Wagens zu erhöhen. Um die Umwelt zu schonen, ließe sich auch Pflanzenöl tanken, und der Verkaufsaspekt dürfte sich kaum rechnen.

Förderung. Die Frage der Förderung ist weiterhin offen. Am 1. Juni 2006 stellte die Bundesregierung folgenden Plan vor: Wer einen RPF nachrüstet, soll eine Erstattung von 300 Euro auf seine Kfz-Steuer bekommen. Das wäre gut. Wer ab 2007 noch einen Diesel ohne RPF kauft, muss 300 Euro zusätzlich auf die Kfz-Steuer draufzahlen. Das wäre nicht so gut. Und wer 2008 und 2009 weiterhin noch ohne RPF unterwegs ist, muss jeweils 40 Euro zusätzlich an Steuer bezahlen.

Das ist ganz, ganz schlecht, denn es betrifft voraussichtlich auch uns W123-Fahrer. Sollte für uns W123-Fahrer am Markt weiterhin kein Filtersystem angeboten werden, dürfen wir über den Straf-Aufschlag wohl die Umrüstung unserer lachenden Nachbarn mitfinanzieren.

Die Förderung von 300 Euro soll noch 2006 beginnen und bis 2008 laufen.

Die Bundeslänger, vor allem die CDU-/CSU-geführten Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben den Vorschlag am 2. Juni 2006 abgelehnt. In einem Gegenentwurf Bayerns gibt es zwar auch noch die Förderung einer Filternachrüstung mit 300 Euro. Gegenfinanziert werden soll dies aber durch eine generelle Erhöhung der Kfz-Steuer für filterlose Autos um elf Prozent bzw. 30-60 Euro pro Jahr. Diese sollte bis mindestens 2010 laufen, könne aber auch länger greifen.

Solange die Förder-Konditionen noch nicht offiziell sind, scheint es auch noch nicht sinnvoll, jetzt schon sein Auto nachzurüsten (es werden ja schon diverse Nachrüst-RPF für moderne Fahrzeuge angeboten). Ob die 300 Euro nämlich auch rückwirkend noch von der Kfz-Steuer abgezogen werden, darf sehr bezweifelt werden.

Technik. Es gibt generell zwei Arten von Filtersystemen: offene und geschlossene.

Zur Nachrüstung werden derzeit nur offene (ungeregelte) Filter angeboten, denn sie benötigen weder Eingriffe ins Motormanagement (kann einem W123-Fahrer mal jemand erklären, was das ist?) noch die Einspritzung von flüssigen Additiven zur Verbrennung von Rückständen. Sie mindern den Rußpartikelausstoß um mindestens 30 bis 40 Prozent und können das Fahrzeug je nach vorhandener Euro-Norm-Stufe auf PM 1 bis PM 3 bringen.

Geschlossene Systeme sind technisch deutlich aufwändiger, mit bis zu 90 Prozent Partikelreduzierung auch entsprechend effektiver und können die PM-Stufe 5 schaffen. Sie werden derzeit nur für Neufahrzeuge und nicht zur Nachrüstung angeboten, würden aber angeblich rund 1.000 bis 1.500 Euro kosten (ein teurer Spaß für die vage Aussicht auf etwas zusätzliche Fahrfreiheit). Es gab Forderungen, für solche Systeme eine erhöhte Förderung von 600 Euro anzubieten. Sehr zu fürchten ist allerdings, dass kein Hersteller jemals den immensen Konstruktionsaufwand für unsere Steinzeitdiesel auf sich nehmen wird.

Anbieter. Bekannte Hersteller von Rußpartikelfiltern sind unter anderem HJS, TwinTec, Vitkus und Oberland-Mangold (weitere bitte nachtragen!). Einen spezifischen Filter für den W123 hat derzeit (März 06) keiner dieser Vier im Lieferprogramm auf seiner Homepage (es gibt noch nicht mal Filter für die W124er oder 190er-Motoren). Aber vielleicht kommt das noch, schließlich waren unsere Motoren (vor allem der 240er und 300er) ja durchaus häufig und auch in diversen Lieferwagen und G-Modellen verbaut. Ein kleinerer Hersteller hat schon einmal signalisiert, bei entsprechendem Interesse (etwa 50 Stück) in die Serienproduktion eines Filters für den W123 einsteigen zu wollen.

Kaufpreis. Die derzeit angebotenen Nachrüst-RPF kosten etwa 500 bis 800 Euro. HJS gibt für seinen "City-Filter" einen Verkaufpreis zwischen 650 und 750 Euro an. Ein Experte vergleicht diese offenen Filter mit den alten ungeregelten Abgas-Katalysatoren (U-Kats). Sie gab es in der Anfangszeit der Kat-Ära zum einfachen und preisgünstigen Nachrüsten für viele Fahrzeugtypen (und wir erinnern uns, dass die Steuervorteile, die sie brachten, irgendwann auf Null reduziert wurden...).

Einbau & Eintrag. Die Einbauzeit des Partikelfilters in den Abgastrakt wird mit rund einer Stunde geschätzt (eine große Werkstattkette bietet angeblich einen Pauschalpreis von 50 Euro für den Einbau). Der Einbau muss durch eine zur AU-Durchführung berechtigte Werkstatt erfolgen oder aber der Filter von einem Sachverständigen abgenommen werden. Die Zulassungsstelle trägt dann anhand von Abnahmebescheinigung und ABE die Nachrüstung in die Fahrzeugpapiere ein.

Übel: Sofern es sich um ein Filtersystem handelt, das zusätzlich zu einem vorhandenen Oxi-Kat eingebaut wird, darf dieser Kat nicht älter als fünf Jahre sein und maximal 80.000 km auf dem Buckel haben - ansonsten ist ein neuer fällig. Beim Filterkauf sollte man also genau nachrechnen: Wenn der Oxi-Kat schon vor 2001 eingetragen wurde, müsste ein neuer angeschafft werden. Da käme ein kombinierter Filter mit eingebautem Oxikat unter Umständen billiger.
Anmerkung 1: Dieses Gedankenspiel setzt voraus, dass für den W123 überhaupt einmal RPF mit und alternativ solche ohne eingebauten Oxi-Kat angeboten werden.
Anmerkung 2: Steht in den seit Herbst 2005 geltenden EU-einheitlichen Kfz-Papieren überhaupt noch drin, wann ein Oxi-Kat nachgerüstet wurde?

Besteuerung. Blöd: Die steuerliche Einstufung des Wagens (Euro 1 etc.) ändert sich durch die Nachrüstung eines Filters leider nicht, da die relevanten Schadstoffe (Kohlenmonoxid CO, Kohlenwasserstoffe HC und Stickoxide NOx) durch den Filter nicht reduziert werden. Die Schlüsselnummer im Schein bleibt also ebenfalls gleich. Dafür gibt es einen Eintrag im Bemerkungs-Feld wie: "Stufe PM 1 nachger. m. Typ: ...; KBA ... ab (Da­tum)".

Das Leben mit dem Filter. Auch die AU-Intervalle und -Grenzwerte ändern sich durch den Einbau eines Filters nicht. Der Filter ist wartungsfrei und soll ein Autoleben lang halten. Auf Leistung und Verbrauch soll er keine spürbaren Auswirkungen haben, denn es soll nach übereinstimmenden Quellen kein merklicher Gegendruck entstehen.

Und zum Schluss: der W123. Mit Oxi-Kat ausgerüstete Diesel und einige der letzten Baumonate (1984) kommen bekanntlich auf die Abgasnorm-Stufe Euro 1 (und nicht höher). Das alleine reicht nicht einmal auch nur für die unterste Feinstaub-Schadstoffgruppe mit der roten Plakette. Die wäre denn (sofern jemals ein RPF für diese Motoren angeboten wird) auch überhaupt das höchste der Gefühle. Gelbe oder gar grüne Plaketten können wir vergessen.

Offen ist, ob ein W123 ohne Oxi-Kat, aber mit Rußfilter die rote Stufe-1-Plakette bekäme. (Aber wer verzichtet schon freiwillig auf einen rund 230 Euro teuren Kat, der eine jährliche Steuerersparnis von rund 200 Euro (200D), 240 Euro (240D) oder 310 Euro (300D) bringt?)

Bleibt noch die Frage: Wohin damit? Ein Filter mit eingebauten Oxi-Kat käme wohl genau wie der Oxi-Kat ins Vorderrohr. Für einen separaten Filter dagegen wäre dort bei vorhandenen Oxi-Kat kaum noch Platz, folglich müsste er wohl ins Mittelstück eingesetzt werden. Denkbar wäre auch ein Einbau anstelle des Mittelschalldämpfers, wie es ihn für andere Fahrzeugtypen bereits gibt.

...und was ist mit Pöl? Was soll schon damit sein? Der Motor explodiert, der Filter verstopft schon beim Vorglühen und man kommt nicht in den Himmel. Nicht einmal für Biodiesel existieren derzeit irgendwelche Freigaben der RPF-Hersteller (immerhin laufen aber wohl bereits Tests). Aber als Pflanzenölfahrer ist man ja ohnehin daran gewöhnt, der erste zu sein, der "es einfach mal ausprobiert".


Weitere Infos. Viel Lesenswertes findet sich auf der Webseite des ADAC (http://www.adac.de) unter "Feinstaub":
http://tinyurl.com/qel4d (abgekürzter Link)

Auch HJS bietet in einer FAQ viele Informationen:
http://www.hjs.com/main04_3b.php

Bei Twintec gibt es auch eine Zusammenstellung von interessanten Medienberichten:
http://www.twintec.de/index.php?area=twin-tec&link=presse#wams


Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, aber natürlich wie immer ohne Gewähr.

2007-03-13 12:49
Letzte Änderung: 2.6.2006 15:17:13 - Autor: Marc240CD - Letzter Autor: Marc240CD

Schubabschaltung

Die Schubabschaltung wurde ab ca. 1981 in die Fahrzeuge mit Einspritzanlage verbaut (230E, 280E). Sie soll verhindern, daß im Schiebebetrieb Kraftstoff eingespritzt wird. Dadurch wird der Benzinverbrauch ein wenig gesenkt. Die Schubabschaltung wird durch ein eigenes Relais geschaltet. Im Schiebebetrieb wird Luft am Luftmengenmesser vorbeigeführt. Dadurch geht dieser in Ruhestellung: es wird (fast) kein Kraftstoff mehr eingespritzt.

Diese Luftzufuhr geschieht durch das Schubabschaltventil. In ihm wird eine Membran durch Unterdruck angezogen, dadurch wird der Weg vom Luftfilter zum Ansaugrohr geöffnet. Das Schubabschaltventil ist beim M102 das erste Teil, was auf den Luftschlauch folgt, der vom Luftfiltergehäuse direkt nach oben abgeht und dann nach hinten verschwindet. Beim M110 sitzt es unter dem Luftfiltergehäuse.

Der zur Steuerung erforderliche Unterdruck wird durch ein Relais geschaltet. Das Relais erhält Spannung über einen kleinen Schalter am Gasgestänge. Diese Spannung liegt nur dann an, wenn der Fuß völlig vom Gas genommen wurde, die Drehzahl über ca. 1300 UPM liegt und die Geschindigkeit über 30 km/h. Das Relais sitzt im Motorraum am Innenkotflügel, in der Nähe der Zündspule. Es hat einen Elektroanschluß und zwei Anschlüsse für Unterdruckleitungen.

Kontrolle: den dünnen Unterdruckschlauch vom Relais abziehen und ihn mit Unterdruck beaufschlagen (z.B. mit einer Krankenhausspritze). Im Leerlauf muß der Motor sofort ausgehen. Das Ventil muß den Unterdruck halten, sonst ist es undicht. Kontrolle im Fahrbetrieb: im 2. Gang auf ca. 60 km/h beschleunigen und den Fuß wieder vom Gas nehmen. Das Fahrzeug wird langsamer, irgendwo zwischen 40 und 30 km/h setzt die Einspritzung mit einem deutlichen Ruck wieder ein. (Gilt zumindest für Schaltgetriebe.) Wenn das Ventil in Ordnung ist, kommen als Fehlerquelle noch der kleine Schalter am Gasgestänge und das Relais selbst als Fehlerquellen in Betracht.

Rory

230TE Bj. 83, mit weltweit einmaligem Onboard-Schubabschaltungsdisplay

Rory@gmx.de

Anm. von wolfy: Auch die Vergasermotoren haben eine Schubabschaltung! Im Schiebebetrieb wird durch die Druckverhältnisse im Kurbelgehäuse der Stössel von der Benzinpumpe abgehoben und es wird kein Treibstoff mehr zum Vergaser gefördert. Ein einfaches aber langlebiges System.

Anm. von Flojo: Es ist eine ca. Ü-Ei-große, schwarze Box. Diese hat einen Zu- und Ablauf für die Unterdruckluftführung. Die beiden zusammengepressten Hälften halten mittig eine Gummimembran. Aufgrund der Druck- und Zugkräfte, walkt sich der Rand der Membran an der innenren Gehäusekante auf und reißt - das System wird undicht. Nein, die Dose lässt sich nicht öffnen; eine Reparatur ist nicht möglich. Teilenummer: A000 094 15 65, Preis netto 25,50 Stand 22.5.03 EPC, Gruppe M-09, U-Gruppe 15, Bild 5/9


Frage: Woran merke ich, ob die Schubabschaltung funktioniert?

Antwort 1: auf 60km/h im vierten Gang (oder D bei Automatik) beschleunigen und dann vom gas gehen. Jetzt geht bei funktionierender Schubabschaltung der DZM bei ca 50km/h von 1200/min auf 1500/min und es gibt einen leichten Ruck. auserdem kannst du das ecoschätzeinsen mal nach dem magnetventil anklemmen dann sieht man auch, ob es geht.

Antwort 2: die beiden Unterdruckschläuche, die vom Steuergerät abgehen miteinander verbinden: der Motor muß sofort ausgehen.

Das magnetventil kann man ebenfalls testen: unterdruckleitungen wieder anklemmen und das ventil bei laufenden motor mit strom versorgen motor muß auch ausgehen. auserdem kannst du auch mal den schalter am gasgestänge überprufen.

2007-03-21 13:15
Letzte Änderung: 7.6.2005 19:45:08 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Spritverbrauch

Hallo Freunde des W123, ich fahre einen 230E, EZ.: 04/84, Km-Stand: 171.400, 4-Gang-Schalter (im Mai 2003 mit HJS-Kat nachgerüstet), dokumentierter Ø-Verbrauch auf den letzten 110.000 km: 10,01 l/100km. Minimal: 8,04 l/100km, Maximal: 12,63 l/100km. Gefahren wird mein Benz 50% BAB, 15% Landstraße und 35% im Stadtverkehr. Wünsche allen allzeit gute und unfallfreie Fahrt. Viele Sternengrüße aussem Pott. BIG-MIKE 230E

Mein 200T (Bj. 03/1984) braucht durchschnittlich 9,0 Liter. Bei gemächlicher Autobahnfahrt bei ca. 110 km/h schaffe ich sogar 8,8 Liter. Mein 200 (Bj. 12/1983) mit Automatik benötigt durchschnittlich 9,5 Liter, schaffe es aber leider nicht auf 9,0 Liter. jogu, Homburg

* DIESEL * Mein 240 TD ('82, 256.000 km, 4-Gang) verdaut im Mix (BAB/Landstraße/Stadt) jetzt im Winter um die 9 Liter. Ich fahre dabei gesittet, aber nicht lahm. Hatte mal einen /8 200 D, der im Sommer an 7 Liter rankam. Viel langsamer war der auch nicht. Ochter, HH

Mein 240TD ('83, 440.000 km, 4-Gang) zieht sich nicht mehr als 10 liter und bei dem täglichen Autobahnbetrieb max 8 Liter Diesel. Dabei fahre ich relativ normal 120 - 130km/h über die AB. -- Kay, WES --

84er 200D Automatik: fahre täglich 100 km autobahn, bei 100 km/h genehmigt er sich unter 7 l/100 km (unter 6.8 wars aber noch nie). im mixbetrieb (autobahn/stadtverkehr) liegt er bei 7.5 l. Der Ölprinz aus München

Mein 200D nimmt niemals mehr als 9,5 Liter, egal wie sehr ich ihn prügele... (mache ich aber nur im Notfall und wenn er wirklich gut warm ist...) und bei besonders sparsamer Fahrt (Rolletappe auf der Landstraße zwischen 70 und 90 km/h, ohne Stadtdurchfahrten) habe ich ihn einmal unter 7 Liter bekommen ! Gut, OK, es waren 6,95l., aber immerhin !!! Gruß, Robert

Mein 200 D(Bj. 77, 190 tkm, 4-Gang) braucht im alltäglichen Betrieb um die 8 l, bei BAB und 120 km/h auf'm Tacho sind's 8,7l (gemessen auf der Strecke Travemünde-Freiburg). Bei meinen früheren 200 D war der max. Verbrauch 10l im Winter bei Kurzstrecke, unter 7 bin ich nie gekommen. Gruß JochenS?

Ich dachte, mein 200D (Baujahr 83) schafft es nie unter neun Liter. Dafür braucht er auch bei 130 km/h auf der Autobahn höchstens 9,5l. Inzwischen wurde ich eines Besseren belehrt: bei möglichst konstant 110km/h auf der Autobahn braucht er irgend etwas zwichen 7 und 8 l. Axel, 200D, klassisch weiß

Der Verbrauch meines 300D (Bj. 83, 4 Gang-Schaltgetriebe, Oxy-Kat) beträgt bei normaler Fahrweise mit möglichst frühem Hochschalten bei 60% Stadt-, 20% Land- & 20% Autobahnstrecke ca. 9,5 Liter (im Winter). Gruß Frederic

Mein 300 TurboDiesel? nimmt ca. 11 l auf der Bahn mit 135-140, allerdings schon 350 tkm runter und Ventile müssten mal nachgestellt werden, in der Stadt sind es auch so 10-12 l NACHTRAG: Mittlerweile sind es gut 400 tkm, Verbrauch mit 100% Pflanzenöl 11,25 l bei 80% BAB mit ca 110-120 km/h

Oliver Hilker

Mein 300D 5 Gang /OXY-KAT schluckt im durchschnitt 8,5 l MIX REKORDVERBRAUCH 6,8l/100KM bei ca 115 Km/h auf der Autobahn (Strecke Leipzig Tirol/Italien) ist jedoch nur mit allen Trix möglich (Windschatten usw.)

Mein 300 TDT braucht mit eingeschaltener Klima und gleichmäßiger Autobahnfahrt bei 120-130 etwa 11L. Ahuch bei mir müssten die Ventile wohl mal nachgestellt werden.

* BENZINER *

Mein 200er Benziner BJ 01/83 brauch zwischen 9,5 (Autobahn gemäßigt) und Stadtverkehr 11 Liter Super Plus und ziemlich viel Öl. Das liegt wahrscheinlich am Kilometerstand von 310.000 km und meiner nicht immer vorsichtigen Fahrweise... Guido, Hannover rohr@hannover.sgh-net.de

Habe einen 230 E Automatic orig.80 tkm, EZ:8/1981, im gemischten Alltagsverkehr(50%Stadt,25%Landstraße,25% BAB bis 130 km/h) braucht er erstaunliche 10,23 Liter Super Plus, aber selbst bei extrem ruhiger Fahrt (Landstraße 70-80 km/h) nicht unter 8,5 Liter, dagegen bei BAB 150-170 km/h 12,5-13,5L. Gruß Günni

Mein 230CE 4Gang vergnügt sich mit nur 8,5l (Autobahn, 110-130km/h), winterliche Kurzstrecken in der Stadt jedoch machen ihn durstig, unter 12l sind nur bei Spargas gegen Monatsende drin. Wenn man ihn mal richtig über die linke Spur jagd (sorry), zieht er sich "lieber-nicht-messbar" viel SUPER PLUS ´rein. Eine Tankfüllung Vollgas (=120DM) endet schon nach gut 400km, wie oben erwähnt können es aber auch fast 600km werden (Düsseldorf -> Berlin bei 110km/h und 600km Strecke, ohne Tanken!) Fazit: Der schöne Wagen verbraucht, wie er gefahren wird. Gruß, Alex(ander)

Mein 230TE Automatik ist immer schön gierig. Im reinen Stadtverkehr (extreme Kurzstrecke im Hamburger Dauer-Stau) nimmt sich das Eisenschwein im Winter auch gern mal 17 Liter. In der Stadt aber nie unter 12-13. Auf der Autobahn bei 140-150 ca 10 Liter. Ralf

Mein 230TE Schalter fährt werktäglich 60km, davon die Hälfte Landstraße und die andere Hälfte im Stadtverkehr. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegt er konstant bei 9.8 - 10.0 Liter. Bei Frost habe ich noch keine Erfahrungen gemacht. Sigi

Ich hab nen W123 230TE Pollman Bestatter und der verbraucht so ca.11-13 und mit Winterreifen 12-15 liter SuperPlus. Marcel

Mein 250er Vergaser, 185tkm : minimal: 10,5L, max. 16L im Schnitt ziwschen 12 und 13 Litern (eher 13)bei sportlicher Fahrweise. www.nicebook.de

Mein 250er (Bj. 82, 248 tkm, Automatik) hat anfangs zwischen 13 und 15 l gebraucht (mit uralt-195ern Stollenwinterreifen), mittlerweile hab ich neue 175er Winterreifen drauf, der Verbrauch ist auf Werte zwischen 11,2l und 14l gesunken. Nach 3000 km mit Stadt, Landstraße und BAB im Ø 13l. Gruß JochenS?

Mein 280CE gönnt sich durchschnittlich 16-17 Liter. Ich glaube, das ist kein typischer Wert, aber ich habe keine Ahnung, wo ich auf Fehlersuche gehen soll. Abgaswerte ok. Noch ein KAT (ich Spare noch dafür). Das blöde daran ist, dass der Tank so klein ist und nicht einmal für 500KM reicht. Bei Dauervollgas 25 Liter, bei gemächlichen 140km/h 13 Liter. ChristophKirchner

Der Verbrauch meines 280CE Automatik (Bj. 85)liegt bei 13-14 Litern Super Plus. Ich fahre aber auch selten wie besengt. Im Winter steigt der Verbrauch bei Kurzstrecken-Stadtverkehr bis auf 17,5 Liter, im Sommer auf der Landstraße bin ich mit einer Tankfüllung schon 635 km weit gekommen (hab mich aber selbst gewundert). Mr.Burns

Mein 280E 4/82 Autom. verbraucht auf der BAB bei konstanter fahrweise 10,9l Super+ bei einer Geschwindigkeit von ca 130-140km/h. Im Alltagsbetrieb 50% Stadt 50% Landstraße ist es ca 13,2l und bei Raserei auf der BAB auch mal bis zu 20l auf 100km. Von meinem 2ten 280E 5/76 werden noch Werte folgen Markus@mb-w126.de

Mein 280E / Bj.76 hat im reinen Sommer- und Landstraßenbetrieb zw. 13 und 14,5 Liter verbraucht. Insofern kann ich mir 17-18 Liter im Winter in der Stadt schon vorstellen, Wenn dass dann immer nur 5-10 Kilometer Strecke sind, halte ich auch 20L für möglich.

280E: So, jetzt hab' ich erstmal den Verbrauch meines Autos getestet: Landstrasse 250 km + Autobahn inkl. Vollgas 10,8 Ltr - da war ich angenehm überrascht. Stadt (nur Berufsverkehr) 19,91 Ltr - whow, ist das normal? Mit 15 oder 16 Ltr hab' ich ja gerechnet........aber 20 sind doch ziemlich happig.

Bei meinem 280TE geht unter 15 Liter/100 km nichts, egal wo. Das ist schon seit 1982 so, wo ich den Wagen kaufte. Reine Stadtverbräuche sind immer recht hoch, nur verfeuert man halt selten eine ganze Tankfüllung in der Stadt.

280CE Ez.82 orig. 63Tkm im Schnitt braucht er 13ltr bei normaler Fahrweise. Bei etwas forciertem Stil 14-15 Ltr und im Winter kommt man auf 17ltr. Lunge

200 Vergaser von 5/83: Braucht im schnitt 11 Liter, in der Stadt max. 15 und bei max. 90 km/h unter 8 Liter. Das ist völlig ok bei dem Gewicht und dem Alter. (109000 km, mit G-Kat) Gruß an alle Benz-Freunde! Björn

230C Vergaser Bj.77, 150TKM: hey leute, also mein stern braucht in der stadt 15Liter Super, auf der Landstraße 11-12 und auf der autobahn ca.10Liter. An alle die eine Vergasermaschine haben,Leute da könnt ihr nix daran ändern, die Motoren sind leider mal so durstig, kann mich gut daran erinnern, als der "neue 123" rauskam, haben die taxifahrer protestiert weil die Maschine so viel Sprit geschluckt hat. War auch mal Benz vorort und habe mit den Mechanikern UND Ingenieuren mal gesprochen, Leute lasst die Finger weg von irgenwelchen Modifikation. Der Motor schluckt vielleicht etwas viel, aber der Motor hält mindestens bis 350TKM... So long Leute, ach ja, ich fahre meine Kiste nur 3Monate im Jahr, nur im Sommer, und ich sags euch der steht auch dementsprechend noch gut da! viele grüße...Earl

230CE Bj. 84 140tkm: Ich fahre meine alte Benzinschaukel mit 9,5 bis max. 11,0 Litern SuperPlus auf 100 Kilometern. Mein Fahrstil ist dabei eher ruhig, was nicht gleichzeitig langsam ist. Der Wagen hat ein Automatic-Getriebe und eine Klimaanlage. 11 Liter zu verfeuern schaffe ich nur, wenn ich mit 180 km/h und laufender Klima über die Autobahn bügel. Also...........let the old timers roll...MfG Der Bülti (AZumbuelt@t-online.de)

Daten: 230 CE,Bj. 1983, Wurmkat Euro 2, Automatik, 190 tkm,normales 15W40-Öl (mineralisch),normaler Reifendruck, keine Klima, Sommerreifen, Testmonat September/Oktober. Komme eben vom ersten mal Nachtanken zurück: 10,5 l No-Name-Super Plus. Ich fahre hauptsächlich Strecken im Bereich 10-35 km. Es dürften so 10 Prozent Autobahn, 35 Prozent Stadtverkehr und 55 Prozent Bundesstrassen gewesen sein. Ich fahre recht gemächlich und grundsätzlich kein Vollgas aber da ich den Wagen erst seit 2 Wochen habe musste ich bei dieser Tankfüllung einiges ausprobieren was richtig Sprit zieht (z.B. Kickdown). Außerdem liegt der Luftdruck bei 2.0/2.3....also ein halber Liter weniger wäre vielleicht noch drin. "Folge dem Stern" ! Jochen jochen.giesinger@gmx.de

Hab nen 200 Vergaser Bj. 1980 gekauft. Muss ich unbedingt Super Plus tanken oder reicht auch Super? Wär froh um nen guten Ratschlag. Danke. Ted, München

Der 280 TE meines Vaters (Baujahr 1987) brauchte im Durchschnitt nur 12 Liter.

Mein W123 230 E G-Kat Automatik braucht bei 80% Fahrten bis ca. 15 km und 20% Autobahn ca. 140 km/h genau 10 l Super. Das ist nicht viel schlechter als mein 2 Jahre alter C 180.

Meine Stolle-Leiche mit 115er Motor(230) Bj ´76 braucht auf der BAB im Schnitt 9,3 Liter Normalbenzin (bei 100-110 km/h). In der Stadt werden es schon mal 12. Achtung: Bei Normalbenzin muss unbedingt die Zündung angepasst werden. Sonst droht Motorschaden!!! -Wolfy-

2007-03-13 12:50
Letzte Änderung: 25.1.2005 21:57:17 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Big-Mike_230E

Steuerkette

Steuerkette M 102

Erfahrungsgemäß hält die Steuerkette des M 102 nicht viel länger als ca. 200 000 Kilometer. Folglich erscheint es ratsam, sie alle ca. 100 000 Kilometer zu wechseln, da ein Reißen mit ganz erheblichen Motorschäden verbunden ist.

Tlnr. Steuerkette: A 003 997 8294
Preis netto: EUR 36,08 (Stand 22.11.02)
Preis brutto: EUR 43,33 (Stand 11.1.06) - also knapp 2 EUR teurer
MB-AW Erneuerung Steuerkette: 18 (Arbeitsnummer 05 7601 02)
Gesamtkosten netto (bei W123-AW von EUR 4,09): EUR 109,70
Gesamtkosten brutto: EUR 127.25

Vorgehen wie folgt: Luftfilter abbauen Ventildeckel abschrauben (Jetzt kann man einen Blick auf den Kettenspanner werfen. Er drückt gegen eine Spannschiene, die die Steuerkette auf Spannung hält. Der Bolzen sollte nicht mehr als ca. 8 bis 10 Millimeter aus dem Kettenspanner herausragen, sonst ist die Kette zu lang geworden.) Schrauben der Lichtmaschine lösen; Keilriemen abnehmen und Lichtmaschine ganz nach unten wegdrücken. Kettenspanner ausbauen, dazu die kappenartige Mutter (M 32) abschrauben, und den Kettenspanner mit einem 17er Imbusschlüssel herausdrehen. Motor auf OT von 1. Zylinder stellen. Falls vorhanden, ein Sicherungsblech einbauen (z.B. Klann KL 0342). Diese Blech verhindert, daß die Kette beim Wechseln am Nockenwellenrad die Steuerkette überspringt, Kolben stößt dann beim weiterdrehen auf ein geöffnetes Ventil, oder daß die Enden der Kette in das Steuergehäuse fallen. Letzteres kann man verhindern, indem man links und rechts je einen dünnen Draht an der Steuerkette befestigt. Jetzt muß man mit sauberen Lappen den gesamten Zylinderkopf abdecken, insbesondere das Steuergehäuse gut vollstopfen, damit keine Späne und keine kleinen Teile hineinfallen können. Ein gut zugängliches Kettenglied an der obersten Stelle mit einem Spezialwerkzeug oder einem Winkelschleifer vorsichtig planschleifen, damit sich das Kettenglied teilen und herausnehmen läßt. Neue Kette mit dem mitgelieferten Kettenschloß (DC-Teilenummer: 003 997 8294) an dem rechten Ende der Kette befestigen, dazu Paßstück vorsichtig aufpressen, bis es plan mit den Stiften des Kettenschlosses abschließt. Lappen aus dem Steuergehäuse entfernen und Motor an der Kurbelwelle oder Servopumpe im Uhrzeigersinn drehen, dabei an beiden Enden der Kette leicht ziehen. Unbedingt darauf achten, daß sie nicht überspringt. Wenn die Kette ganz durchgezogen ist, werden wieder Lappen ins Steuergehäuse gestopft. Das Paßstück wird wieder abgehebelt und die beiden Enden der neuen Kette verbunden. Vor der endgültigen Montage noch einmal kontrollieren, ob Kurbelwelle und Nockenwelle genau in OT-Stellung sind. Jetzt das Sicherungsblech entfernen und daß Paßstück mit dem Nietgerät aufdrücken und anschließend mit dem V-förmigen Einsatz vernieten. (Wenn man den Zylinderkopfdeckel schon einmal ab hat, sollte man gleich die Ventilschaftabdichtungen erneuern und das Ventilspiel überprüfen und einstellen.) Kettenspanner zerlegen und prüfen. Dazu den Bolzen ganz herausdrücken und von hinten wieder einschieben. Zurückdrücken ist ohne Zerstörung nicht möglich. Den Kettenspanner mit neuer Dichtung (DC-Teilenummer: 760 302 7101) montieren. Lichtmaschine mit Keilriemen wieder in ursprüngliche Position bringen, Ventildeckel und Luftfilter montieren. Starten und Probefahrt machen.

Rory

230TE mit neuer Steuerkette seit dem 16.12.2000 :-)))

Zusatz: Die Steuerketten der Dieselmotoren und des M110 (also 280er Coupe und Limo) sind Duplex-Rollenketten und erheblich robuster. In der Regel brauchen die Ketten während der Gesamtlaufzeit des Fahrzeuges nicht gewechselt zu werden. Dennoch können Kettenschäden auftreten, die sich aber im Allgemeinen vorher durch laute Kettengeräusche ankündigen. Man sollte bei jeder Kontrolle des Ventilspiels, wenn der Deckel schonmal runter ist auch die Kette und den Kettenspanner prüfen. Die Längung ist hier Maßstabgebend. Wenn sich die Steuerkette einige Millimeter nach oben von Kettenrad abheben läßt und scheinbar nicht mehr auf das Rad passt, sollte auch hier der Wechsel vorgenommen werden.

Steuerkette Dieselmotoren

Die Steuerkette längt sich nach einiger Zeit - und das je nach Fahrleistung und Baujahr sogar ziemlich. Es gab eine Serie von Ketten, die aus dem Programm genommen werden mussten; mit erhöhter Fahrleistung längte sich die Kette durch Verschleiß.

Diesel-Tuner Simon W. berichtet von seinem 240D mit 220tkm, dessen Steuerzeiten durch Kettenlängung 6-7° verschoben waren:

Ich hatte an meinem 240D (220tkm) ja ähnliche Probleme. An der Ampel sehr unregelmäßiger Leerlauf, beim ersten Gasstoß kurzes heftiges Nageln und beim nächsten Leerlauf wieder das gleiche. Wenn der Motor sehr kalt oder sehr heiß war, war das Schütteln auch mal schwächer, aber eigentlich immer vorhanden.

Zusätzlich hatte ich mit Pöl sehr schlechtes Kaltstartverhalten und der 240er qualmte in allen Lastzuständen erbärmlich.

Ich hab auch zigmal das Ventilspiel geprüft, Förderbeginn auch mehrmals schon eingestellt und kontrolliert. Düsen waren auch nicht wirklich alt. Die Lösung hat dann ein Blick auf die Steuerzeiten gebracht: Stand die Nockenwelle auf OT, war die Kurbelwelle schon 6-7° weiter...

Stimmen die Steuerzeiten durch Kettenlängung absolut nicht mehr, führt dies zuerst zu Minderladung der Zylinder (Leistungsverlust!) und irgendwann (so ab 13°) berühren sich Kolben und Ventile oder der Motor wirft seine Kette. Motorschaden.

Martin aus Soizbuag

2007-03-13 12:50
Letzte Änderung: 11.1.2006 08:27:06 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Stromberg Vergaser

Im W123 gabs serienmäßig 2 verschiedene Grundtypen des Stromberg-Vergasers:

A)
Stromberg 175CDTU in den typen 200, 230, 230T und 230C.
Motorcode M115: die 2l-Aggregate haben grundsätzlich (*) 69KW/94PS; die 2,3l-Aggregate 80/109. Baujahr grob 76 bis anfang 80.
Erkennungszeichen: Motor sieht aus wie ein diesel (Ventildeckel), Vergaser sitzt zwischen Luftfilter und Motor an der Ansaugbrücke links von vorn gesehn im Motorraum.
Spezialkennzeichen: der Umluftschlauch an der vergaserrückseite für den leerlauf.

B)
Stromberg 175CDT in den typen 200 und 200T.
Motorcode M102(.920). Grundsätzlich (*) 80KW/109PS. Baujahr grob anfang 80 bis auslauf.
XX wer ein Bild hat möge es hier einfügen, danke! XX

(* ausnahme - niederverdichtete Fahrzeuge und diverse Länderausführungen)

wenn du hier fertiggelesen hast: www.nordlichter.org --> hammertolle stromberg anleitung


flüssigkeitsstand überprüfen

unterkante gewinde des verschlusses heisst die devise (wegen der füllmenge). ich hab auch schon überfüllt ... auch wurscht. konserviert den stromberg halt dann... ;-)

ich hoff die fotos sprechen für sich....

vergasermembrane tauschen

vielen dank an kai koerner für die ur-anleitung

was man für den membrantausch braucht: neue vergasermembrane vom teilefritzen (000 071 08 26 vergasermembrane stromberg - m115 um 9,80?), konventionellen schlitzschraubenzieher, spritze zum atf absaugen wär net schlecht und eben diese anleitung

sieht dann so aus

:

ausbau: kurbelgehäuseentlüftung abnehmen, unterdruckleitung rausziehen, oberen deckel abnehmen. wenn mans falsch gemacht hat und den ganz oberen abnimmt sieht das ganze so aus:

ist zwar auch nicht ganz unpraktisch, nun kann man schön das atf absaugen (mit der spritze) - dann hat man die soße später nicht an den fingern und im vergaserinnenleben.

der richtige obere deckel (bzw. eine schraube desselben) ist mit einem pfeil gekennzeichnet. beim abnehmen kann noch etwas atf aus der dämpferkammer oben in die untere dämpferkammer am großen kolben fließen, am besten absaugen.

der deckel hat in richtung luftfilter eine markierung - genau so gehört der beim zusammenbauen auch wieder drauf

nimmt man nun den deckel ab, ist da drin eine große feder zu sehen


die feder kommt raus. danach der sich darunter befindende große kolben (an dem an der oberseite die membrane über einen stützring verschraubt ist). merken wie der drin war (sonst gehts dir wie mir und das ding läuft nicht). "richtig" ist mit den 2 löchern unten am kolben in richtung motor.

membrane abschrauben und herrausziehen. neue membrane richtig rein. sowohl der stützring als auch der kolben haben aussparungen, in die die noppen an der neuen membrane reingehören. neue membrane anschrauben

danach kolben richtig wieder rein, dabei auf die nadel aufpassen (muss in die düse eingefädelt werden



da kommt also die ganze kraft her!

feder rein, deckel drauf, neues ATF rein, alles wieder richtig zusammenschrauben, kurbelgehäuseentlüftung drauf, die eine unterdruckleitung an der entlüftung wieder rein, reinsetzen, startautomatik ein, starten, freuen (beim nächsten mal tanken über den minderverbrauch natürlich auch

gutes gelingen

martin


dichtungen überholen (für die die sichs trauen

zu meinem Dichtungsumbau gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Was man braucht:

- Genügend Zeit
- Explosioszeichnung vom Stromberg (aus dem EPC)
- Freier Tisch
- Reinigungsmittel (ich hab Verdünnung genommen)

Und so gehts:

Zunächst habe ich den kompletten Vergaser ausgebaut und vor mir auf den Tisch gelegt. Dann wurde der Rep-Satz ausgebreitet, sodaß man schonmal die zu wechselnden Dichtungen kennt. Und dann einfach zerlegt - gereinigt - neue Dichtungen rein und wieder zusammengebaut. Klingt einfach - wars auch. Bin auch kein Spezialist. Schön gereinigt wurde er wieder eingebaut, mit AFT befüllt und los gings.


Wenn du magst, kannst du den Text ruhig in die Database einfügen. Na dann ist am WE wieder schrauben angesagt.

hab ich gemacht

Viele Grüße Ralf

Probleme mit Stromberg 175CDTU; "Nachdieseln"

nachgefragt für boert von Fredy am 27.3.2003

Aaaaaaaalso.

Auto.


Ein, natürlich, W123 (Boerts seiner, ich fahr doch keinen Benziner und wenn nur zur Probe) 200er Bj 79.


Problem, man stellt ihn ab und er dieselt nach. Komisch ist nur Fredy legt seine Hand auf den Vergaser und er dieselt nicht mehr nach wunder Also das Poblem besteht nur manchmal, hier haste mal 2 Bilder ;-)





Einmal von vorne, einmal von hinten.


Und nochwas. Ich bin den danach mal gefahren, Mercedes hat ihn eingestellt, ich merk davon nix. Hält man eine Geschwindigkeit merkt man wie er anfängt zu rucken, kommt aber nicht von der Automatik. Ganz besonders gut merkt man es zwischen 100 und 110. Immer so ein Zucken als wenn er mal langsamer, mal schneller wollte. Das Gaspedal lässt sich Anfangs nur über einen Wiederstand treten (kaputte Membran??), dann geht er ab. Verbrauchen tut er eh zuviel, also ne Grundeinstellung wäre so oder so mal angebracht.


Gruß


Fredy


Und die Antworten dazu...


von Hauke am 28.3.2003

Da isses mit Beschreibung, das "große" hab ich Dir per mail geschickt....


Die Unterdruckdose ist für das Automaticgetriebe.


Punkt 1: Das "Nachdieseln"


Nachdieseln liegt beim Stromberg an einer fehlerhaften Funktion des Leerlaufabschaltventils. Das Ding auf dem Ansaugtrakt drauf. Das Leerlaufabschaltventil verschließt beim Ausschalten der Zündung den Leerlaufkanal und verhindert damit ein Nachlaufen des Motors. Das Ventil bleibt solange verschlossen, bis durch Einschalten der Zündung wieder Spannung anliegt. Bei einem defekten Ventil oder fehlerhafter Spannung springt der Motor nicht an.


Prüfung:


- Zündung einschalten (Motor nicht anmachen)


- Stecker oben auf dem Abschaltventil drauf mehrmals abziehen und wieder aufstecken. Das Ventil soll dabei hörbar klicken.


- Ist das nicht der Fall, kommt die Prüflampe zum Einsatz. Prüflampe zwischen Stecker und Masse schalten. Leuchtet die Lampe auf, Ventil erneuern. Leuchtet sie nicht, Sicherung 4 prüfen, bzw. elektrische Zuleitung nach Schaltplan durchchecken.


Das wars dazu. Ein Relais für das Leerlaufabschaltventil ist erst ab 7/1980 verbastelt worden, zusammen mit dem Stromberg 175 CDT.


Das "Ruckeln" bei 100 - 110 km/h:


Die gleichen Probleme habe ich auch gerade hinter mir. Das liegt sehr sehr wahrscheinlich an einer dubiosen Kraftstoffzufuhr. Hier ist der erste Verdächtige die mechanische Spritpumpe. Die kannst Du bei DC mit einem Unterdruckprüfgerät checken lassen oder gleich komplett erneuern. Frag beim Teilehöker des Vertrauens, da kannst eine Menge Kohle sparen. Ein- und Ausbau ist je nach Verrottungszustand der Bolzen eine Sache von maximal 20 Minuten (ggfls. Haltemuttern mit WD40 versorgen und ein bißchen warten. Dann kräftig mit einem 13er Ringschlüssel das Teil bearbeiten.)


Zweiter Verdächtiger ist das Kraftstoffsieb hinten unten am Tank dran.


Der Zuvielverbrauch


...könnte an einer defekten Luftkolbendämpfermembrane liegen.


Tauschanleitung wie hier in der Database beschrieben, Dank an den Soizbuaga. Wenn ihr das Ding auseinandernehmt, Luftkolbendämpfer raus und dann die Schrauben unten am Vergaserdeckel lösen, NICHT die oberen kleinen. Dann alles auseinanderziehen. Membrane hat eine Markierung und kann nicht falsch eingesetzt werden. Nach dem Zusammenbau oben etwas ATF rein und den Motor warmfahren (MOTOR auf Betriebstemperatur, will heißen ÖL bei 60-80 Grad, NICHT Betriebstemperatur nach Temp.anzeige im Kombiinstrument).


Anschließend Ölstand im Kolbendämpfer nach Vorschrift prüfen, ggfls. nachfüllen.


Ansonsten würd ich vom Vergaser die Finger lassen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass an dem Teil was kaputt ist. Kommt erst als letzte aller Möglichkeiten in Betracht.


Hoffe geholfen zu haben,


Gruß aus Kiel,


Hauke


und sein wieder tieffliegenkönnender Förster. Stromberg ruuuuuuuules.


Leerlaufabschaltventil auf Funktion prüfen (M102)

Das Leerlaufabschaltventil verschließt beim Ausschalten der Zündung oder beim Erreichen der der Höchstdrehzahl von 6.100 plusminus 50 U/min (keine Angst, das macht man freiwillig nicht und im vierten schafft er das kaum) die Kraftstoffzufuhr zur Kraftstoffdüse. Dabei wird die Stromzufuhr durch ein Relais gesteuert (Das Relais versteckt sich im Fahrerfußraum hinter der unteren Abdeckung links neben der Lenksäule). Solange keine Spannung anliegt, ist das Ventil immer geöffnet. Mach Ausschalten der Zündung sorgt das Relais dafür, dass für ca. 6 bis 16 Sekunden Spannung anliegt. Das Ventil sperrt die Spritzufuhr. Anschließend öffnet das Ventil selbständig wieder.

Prüfung des Ventils: - Stecker (unten am Ventil dran) abziehen - Prüflampe am Stecker und gegen Masse anschließen - Anlasser betätigen. Die Prüflampe darf nicht aufleuchten (Har har, hier wird ein zweiter Mann gebraucht). Wenn die Prüflampe bei eingeschalteter Zündung oder während des Anlassens aufleuchtet, Relais prüfen.

Achtung Nach Abschalten der Zündung muß die Prüflampe noch für 6 bis 16 Sekunden leuchten.

- Prüflampe am Pluspol der Batterie anschließen und wechselweise mit dem Kontaktstift des Abschaltventils verbinden (und wieder ist der zweite Mann gefragt, hihi) und trennen. Das Ventil muss dabei klicken, andernfalls Masseverbindung am Vergaser prüfen, ggfls. ventil ersetzen.

Achtung Wenn das Ventil klickt, das Immortal Horse aber trotzdem nicht anspringt, leichte Schläge auf das ventil ausüben und Motor starten. Auch wenn das Immortal Horse jetzt zum Leben erwacht, Ventil demnäxt tauschen.

Motor bleibt nach Abschalten der Zündung nicht sofort stehen - Motor ist betriebswarm, Temp (ÖL ! ! ! ) 65 bis 70 Grad (30-40 km fahren) - Motor starten und im Leerlauf tuckern lassen - Stecker am Leerlaufabschaltventil abziehen. Steckkontakt am Ventil über eine Hilfsleitung mit dem Pluspol der Batterie verbinden. Motor muss stehenbleiben, andernfalls Masseanschluß am Vergaser prüfen, ggfls. Ventil ersetzen.

Masseanschluß am Vergaser prüfen Billiglösung: Abschrauben, saubermachen, anschrauben.

- Prüflampe zwischen Vregaser und Pluspol der Batterie anschließen - Wenn die Lampe aufleuchtet und das Leerlaufabschaltventil trotzdem nicht abschaltet, Ventil ersetzen. - Leuchtet die Prüflampe nicht, kommt die Billiglösung zum Einsatz

Relais für das Leerlaufabschaltventil prüfen - Motor starten und im Leerlauf tuckern lassen - Voltmeter zwischen den abgezogenen Stecker des Leerlaufabschaltventils und Masse anschließen.

- Zündung ausschalten. Meßgerät muss jetzt ca. 6 bis 16 Sekunden lang Batteriespannung (bummelig 12 Volts) anzeigen. Wenn nicht: Sicherungen 2 und 14 checken.

- Bei einwandfreien Sicherungen den Stecker vom Relais abziehen.

- Zündung einschalten und Voltmeter an Masse sowie nacheinander an Klemmen 4 und 5 des Relais stöpseln. Batteriespannung soll angezeigt werden. Anschließend Voltmeter an Klemme 12 - Masse - und Klemme 5 des Relais anschließen. Wieder Batteriespannung. Wenn keine Batteriespannung anliegt viel Spaß. leitungen nach Schaltplan checken.

- Motor starten, vorher Stecker am Leerlaufabschaltventil wieder aufstecken. - Klemmen 1 und 5 am Relais mit kurzer Prüfleitung verdrahten. Leerlaufabschaltventil muss schalten und das Immortal Horse in den Schlaf schicken. Wenn nicht: Leitung von Klemme 1 zum Abschaltventil auf Unterbrechung prüfen. - Wenn hier überall kein Fehler gefunden wird, ist ein neues Relais fällig.

Sie lasen eine neue Episode us der Serie "Dr. Etzold rät". Heute: Leerlaufabschaltventil und Relais für Leerlaufabschaltventil prüfen. In Stereo.


Leerlaufprobleme. 175 CDT hält Drehzahl nicht bei gleichzeitig mauem Startverhalten

systematisches Vorgehen ist jetzt wichtig. Hast Du Meßapparaturen zur Hand? Insbesondere Prüflampe oder besser ein Ohmmeter/Voltmeter werden gebraucht.

Im Grunde genommen ist das ganze ein sehr einfaches System. Der Motor läuft, wenn er Sprit bekommt und der Zündfunke das tut, was er soll.

Step 1: "Peripherie" Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass der Luftfilter in Ordnung ist, der Warmluftschieber im Luftfilterschnorchel funktioniert. Dann sollten die Einlass- und Auslassventile richtig eingestellt sein. Zündkabel sind alle in Ordnung (Widerstand im Kerzenstecker muss 1 kOhm betragen). Verteilerläufer soll ebenfalls einen Widerstand von 1 kOhm haben. In der Verteilerkappe selber keine Auffälligkeiten. Zündanlage selbst ist auch ok. Alle vom und zum Vergaser führenden Unterdruckleitungen sind dicht? Wenn nicht: tauschen. Warmlauf und Leerlauf sind korrekt eingestellt.

Step 2: Spritzufuhr Spritpumpe muss fördern. Um das zu prüfen, ziehst Du erstens den Zündstecker, der von der Zündung kommt am Verteilerdeckel ab. Dann ziehst Du am Vergaser die Spritzuleitung ab. Ist die hintere, wenn Du am linken Kotflügels stehst (die andere ist die Rücklaufleitung). Oder Du ziehst an der Spritpumpe selbst die Leitung zum Vergaser ab. Dann Anlasser drehen lassen. (Die Spritpumpe sitzt auf einer Hilfsnocke am Motor, wird also fördern, wenn sich die Innereien drehen.) Es muss Sprit auslaufen. Defekte Spritpumpe macht sich im allgemeinen dadurch bemerkbar, dass Du vor allem beim Beschleunigen (gerne auch erst ab Geschwindigkeiten über 100 km/h) den Eindruck hast, gegen ein Gummiband anfahren zu müssen)

Step 3: Stromberg Teil eins Freund Stromberg ist mit einer Kolbendämpfermembrane ausgerüstet. Ist die mal getauscht worden? Wenn nein, Teil besorgen und wechseln. Ist diese Membrane nämlich defekt, macht sich das durch Leistungsabfall bemerkbar. Im Führungsrohr des Luftkolbendämpfers stimmt der Stand des Öls (gehört ATF rein, Automatikgetriebeöl)? Luftkolbendämpfer ist der gelbe Pinökel auf dem Vergaser oben drauf. Der hat unten ein Kugelventil dran. Ist das gängig? Eventuell in Spiritus einlegen und einmal "durchspülen". Dabei auch gleich checken, ob am Dämpfer irgendwelche auffälligen "Schleifspuren" dran sind. Ist das der Fall: beten oder Dämpfer tauschen (kostet 53 Euros bei Benz)

Step 4: Saugrohrvorwärmung Auf dem linken Radkasten befindet sich ein Relaisträger. Deckel abnehmen. Drunter wohnen mindestens ein Relais und ein kleines Kästchen mit zwei Sicherungen. Sind die Sicherungen in Ordnung? Dann das Relais für die Saugrohrvorwärmung prüfen. Das Relais ist an und für sich gleich das erste Richtung Frontscheibe (auf der Zuleitung sollte ein kleiner Aufkleber sein mit einer "27" drauf"). Relais abziehen. Voltmeter an Klemmen 1 und 3 (steht auf dem Relaissockel drauf) anschließen, es muß Batteriespannung anliegen. Relais wieder aufstecken. Dann den Stecker zur Saugrohrheizung prüfen. Sitzt unter dem Ansaugtrakt hinter dem Vergaser. Munter rumtasten und den Stecker abziehen. Voltmeter an diesem Stecker und gegen Masse anschließen. (Nimm die dicke Kupferleitung-Flachleitung, die an den Motor rangeht). Wagen kurz starten. Am Stecker der Saugrohrvorwärmung muss Batteriespannung anliegen. Wenn nicht, Relais tauschen. Dass die Saugrohrheizung kaputt geht, soll möglich sein, ist aber meines Erachtens eher unwahrscheinlich.

Step 4: Vergaservorwärmung Freund Stromberg hat zwei zusätzliche Dosen angeflanscht. Die "silberne" beinhaltet eine Membrane und wird erst einmal in Ruhe gelassen. Die schwarze ist für die Starterheizung zuständig. Stecker abziehen. Auf der schwarzen Dose stht drauf, wo Plus und Minus reingehen sollen. Voltmeter entsprechend am Kabel anschließen. Zündung einschalten und einmal kurz den Anlasser drehen lassen. Am Voltmeter muss Batteriespannung anliegen. Gleiches machst Du mit dem anderen Stecker, der an den Starterdeckel rangeht. Oder die Billig-Methode: Anlasser betätigen und dann die schwarze Dose anfassen. Muss warm werden. ;-) Starterdeckel selber braucht eine Zeit, bis er warm wird. Wenn das alles in Ordnung ist kommt

Step 5: Startautomatik prüfen Kühlmitteltemperatur muss unter 60 Grad sein... Hierzu nimmst Du am Startergehäuse den kleinen Plastikschutz ab (das längliche Teil, mit einem kleinen Schraubendreher abhebeln). Drinnen wohnt ein kleiner metallener Mitnehmerhebel. Einmal Gaspedal durchtreten. Startautomatik wird so in Gang gesetzt. Der kleine Mitnehmerhebel muss jetzt ganz außen sein, Richtung Motorblock. Wenn nicht, ist die Bimetallfeder des Starterdeckels hinüber. Die Bimetallfeder (ist eine Spirale) dehnt sich im aklten Zustand aus und zieht sich beim warmwerden wieder zusammen. Bei dieser Aktion "nimmt" sie den Mitnehmerhebel mit. Prüfe, ob sich die Strichmarkierungenvon Starterdeckel und Startergehäuse genau gegenüberstehen. Erste Abhilfe: der Starterdeckel wird mit einem Messingring und drei Schrauben an das Startergehäuse gepresst. Eine Schraube versteckt sich hinter dem Stecker für die Deckelvorwärmung. Die wird in Ruhe gelassen, die Schraube. Die beiden anderen löst Du gerade so weit, dass sie nicht rausfallen. Dann den Starterdeckel ein wenig Richtung Motor verdrehen. Wieder festziehen. Jetzt sollte der Mitnehmerhebel am Anschlag sein. Motor starten und Warmlaufdrehzahl beobachten. Sollte so um ein bei 1.300 bis 1.700 Umdrehungen betragen und muss - wenn die Kühlmitteltemperatur die 60 Grad-Marke gerade eben überschritten hat - nach einmaligem Gasgeben in den Leerlaufzustand zurückfallen. Drehzahl 800 plus minus 50 Umdrehungen. (neuen Starterdeckel besorgen. Gibt es bei www.ruddies-berlin.de und kostet 97 Euro netto. Instandsetzen läßt sich da leider nichts?.Wenn Du nicht ohnehin schon einen Starterdeckel hast, bei dem die Kühlmittelzuflüsse BEIDE Richtung Frontscheibe zeigen, wirst auch neue Kühlschläuche brauchen. Die alten sind schlagartig ein paar Zentimeter zu kurz?.) Wenn nicht... ...Hardcore.

Dann muss der Vergaser abgebaut und gründlich gereinigt werden. Verdächtige sind: eventuell klemmender Schwimmer (kann ich mir nicht vorstellen), verranzte Stufenscheibe der Startautomatik, defekte Membrane der Pull-Down Einrichtung, falscher Einbaustand des Leerlaufabschaltventils, klemmender Luftkolben, ausgeschlagene Drosselklappe (kann aber eigentlich beim 175 CDT nicht sein, weil der Bolzen der Drosselklappe immerhin 3 mm im Querschnitt hat?.)

Bei mir hats geholfen, das gesamte Gerödel einfach mal auseinanderzunehmen, alle Teile mit Druckluft durchzupusten, alles fein säuberlich putzen (man glaubt gar nicht, was da für ein klebriger Dreck drin ist), die Stufenscheibe gaaaaaaanz vorsichtig nachzufeilen und alle Dichtungen zu ersetzen. Nu ist wieder gut.


Schlechter Motorlauf Quelle

Nach nervenden Tagen mit dem ruckelnden und besch... laufenden Motor meines 123er 200T habe ich jetzt den Fehler gefunden.

Vorher als erstes Kraftstoffpumpe erneuert, alles an der Zündung überprüft dann in der Werkstatt an den Tester hängen lassen, die haben dann noch alles Mögliche verstellt und der Motor lief nachher noch schlechter. Als Nächstes habe ich alle Unterdruckschläuche erneuert. Sichbar defekt war aber nur der für den Unterdruckregler, der dann auch wieder einwandfrei funktioniert hat. Dann den Vergaser ausgebaut hauptsächlich um die Kraftstoffrücklaufmembran zu kontrollieren aber gleich fiel mir auf dass, der "verfluchte" Verbindungsschlauch des Kraftstoffrücklaufventils in der Mitte auf dem halben Umfang aufgerissen war. Die intakte Membran habe ich dann noch vorsorglich erneuert.

Tipp: der Gummischlauch der an der Unterseite des Vergasers liegt, lässt sich ohne den Vergaser auszubauen auswechseln.


membrane des kraftstoffrücklaufventils tauschen
der vergaser kann mit etwas geschick angebaut bleiben!

-werkzeug zum verschließen des kraftstoffzulaufs
-schlitzschraubendreher
-kreuzschraubendreher
-neue membrane 000 071 01 26
-ca. 6cm unterdruckschlauch für das rücklaufventil
- meterware kraftstoffschlauch in passendem durchmesser z.B.
-tücher zum spritauffangen

*kraftstoffzulauf und rücklauf lösen
*unterdruckschlauch abziehen
*3 schlitzschrauben an der unterseite des vergasers an dem kraftstoffrücklaufventil öffnen achtung, feder
*unterteil abnehmen
*nichts verlieren!!!
*membrane abnehmen

*neue memrbrane aufsetzen - passt nur in einer stellung
*mit der hand vorspannen, unter den vergaser manövrieren
*die 3 schrauben anziehen, ohne dass der ganze deckel verrutscht
*neue unterdruckleitung drauf
*fertig

2007-03-13 12:51
Letzte Änderung: 23.8.2005 13:47:41 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Flojo

Stromverbraucher


Frage: Mein Benz braucht Strom und ich weiss nicht, warum (Batterie ist morgens leer)

Antwort 1: Vielfachmessgerät nehmen (gibt es im Baumarkt oft schon für 9,99DM - reicht für diese Zwecke).

Batteriespannung im Stand mit Standlicht ohne Motorlauf messen - sollten ca. 12 Volt sein. Bei 10 Volt ist eine Zelle defekt. -Standlicht wegen der kleinen Last damit eine defekte Zelle auffällt. Dann Motor starten, keine großen Verbraucher an. Die Spannung sollte über 13 Volt betragen, Idealerweise 13,8 Volt. Bei nur 12 Volt wird nicht geladen - Lima oder Regler defekt. Licht einschalten, Spannung wird sinken, Drehzahl erhöhen, Spannung muss wieder auf über 13 Volt ansteigen. Ist das alle in Ordnung sollte nach zwei Stunden fahrt die Batterie recht voll sein. - Sitzheizung, Heckscheibe, 1000 Watt-Anlage natürlich nicht benutzen beim laden der leeren Batterie. Ist die Batterie beim nächsten Starten gleich wieder leer, dann ist sie hin.

Nächster Punkt: Strommessung beim stehendem Motor. Alle schaltbaren Verbraucher ausschalten. Dann Amperemeter in die Masselleitung der Batterie einschleifen. Geht mit dem Vielfachmessgerät. Es sollten nicht mehr als 100 mA Strom fließen. Das sind dann ca. 2,5Ah am Tag. Mehr sollten es wirklich nicht sein. Bei mehr Strom solltest Du den Verbraucher suchen. -Verstärker, Nachrüst-Relais ständig angezogen, Kofferraumlicht....

Antwort 2:...Amperemeter zwischen Batteriepol und Kabel in Reihe schalten. Wenn Du einen Kriechstrom hast, muss er jetzt angezeigt werden. Dann die Sicherungen einzeln rausnehmen, wenn sich was verändert, hast du den verdächtigen Stromkreis gefunden.

Lieber nicht den Motor starten, sonst hast Du kein Amperemeter mehr.


hatte das Symptom gerade : Krachneue Batterie, Läuft dann auch ein paar Tage, aber irgendwann reichts nicht mehr.

Bei mir war der Generator (also die LichtMaschine) hin. Der hat zwar noch geladen, aber nicht mehr genug Ladestrom gebracht. Generator ist jetzt neu, und mein Problem ist weg.

Ansonsten ist der richtige Weg hier beschrieben. Ich bin so vorgegange, daß ich alles ausgeschaltet habe (Innenbeleuchtung etc.), Radio und Uhr abgeklemmt habe, und dann gemessen habe. Dann darf so gut wie kein Strom fließen (ein paar mA sind OK). Sollte da was sein, mußt Du der Reihe nach die Sicherungen rausnehmen, und schauen, bei welcher der Strom auf 0 geht. Danach in diesem Stromkreis weitersuchen.

2007-03-13 12:51
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:08 - Autor: Zettel - Letzter Autor: aero84

Tank


TankInhalt


Frage: Hi Freunde des Sterns! Der Tank meines 280TE Bj. 84 hat ein Loch. Wer kann mir sagen welche T-Modell-Tanks ich einbauen kann? Sind alle gleich groß? Haben alle T-Tanks die gleichen Anschlüsse?

Antwort: Vorsicht! Tanks sind unterschiedlich! da ich selber schon einige Fahrzeuge zerlegt oder umgebaut habe, fiel mir auf, daß die Ausgänge des Tanks unterschiedliche Durchmesser haben! Die vom Diesel sind etwas kleiner! Hatte erst vor kurzem einen 85er 230TE auf 240TD umgebaut, da fiel es mir auf, da ich ja die Spritpumpe rausgeschmissen hab. Dazu sind halt die Zuleitungen mit dem Sieb unterschiedlich. Vom TankInhalt her sind sie gleich, immer 75 Liter.

David Bothen


Bei Limousine und Coupé sind die Tanks identisch, das T-Modell hat eine andere Form. Für die Vierzylinder (Benziner und Diesel) gab es stets 65-Liter-Tanks, für die Sechszylinder 80er (der 250 hatte anfangs den kleinen, später bekam er den 80-Liter-Tank). Sie unterscheiden sich nur durch "Einbeulungen" bei den 65ern und lassen sich sonst untereinander tauschen (Achtung, Tankgeber unterscheiden sich auch).

Zu beachten ist, dass das Filtersieb beim Diesel grobmaschiger ist als das des Benziners (was vor allem beim Pflanzenölbetrieb große Probleme geben dürfte). Auch der ca. 15 Zentimeter lange Anschlussschlauch, der vom Sieb in die Kraftstoffleitung führt, ist unterschiedlich. Originellerweise ist hier der gewebeummantelte Benzinerschlauch dicker (Innendurchmesser ca. 10 mm) als der Gummischlauch (ID ca. 6 mm) des Diesels. Für Pflanzenölbetrieb empfiehlt sich daher das Dieselsieb mit dem Benzinerschlauch.

Marc240CD


Frage: Ich habe derzeit einen penetranten Benzingestank und weiß nicht, wo es herkommt. Habt Ihr ne Idee?

Antwort 1: Naheliegend sind folgende Gründe: undichter Reservekanister, zuletzt zuviel getankt und in Sonne geparkt. Eventuell: undichte Stelle am Tankanzeigengeber, Riss im Tank, Anschlussschlauch Vor- oder Rücklauf defekt. Tankdeckel falsch aufgesetzt.

Antwort 2: Bei mir war's der Entlüftungsschlauch, der insgesamt schon richtig schwitzte. Stinkt besonders nach dem tanken und in der Sonne. Den zu finden ist gar nicht so einfach. Was hast Du, Limo oder Kombi? Beim Kombi kommt man über den Kofferraum (Verbandszeug) dazu. Wenn dieser Schlauch hin ist, hilft nur eine komplette Demontage des Tanks, da er vom Einfüllstutzen (ein paar Zentimeter hinter der Gummidichtung) bis zum oberen Tankrand geht. Ich habe bei dieser Gelegenheit auch gleich den Tank, wo nötig, entrostet und neu mit Unterbodenschutz bestrichen. Auch der Benzinfilter ist bei der Gelegenheit leicht zu wechseln. Nachdem ich wieder alles montiert hatte, und den Tank wieder füllen wollte, schoß mir das Benzin nur so entgegen. Der Entlüftungsschlauch war bei der Montage des Tanks irgendwo verdreht, wodurch keine Luft entweichen, und kein Benzin einfliessen konnte. Ich war fix und fertig. Also nochmals alles raus, und von vorne. Aber dann war alles in Ordnung, und jetzt ist seit ein paar Wochen alles trocken, und auch kein Gestank mehr wahrzunehmen.

Innendurchmesser der Schläuche am Teewagentank:

- Entlüftung zum Tankstutzen: 14 mm

- Überläufe in Richtung Ausgleichsbehälter: je 6 mm

- Anschlüsse an den Ausgleichsbehälter: je 8 mm

- Vorlauf: Unterschiedlich je nach Motor: 14 mm (Benziner) oder 8 mm (Diesel)

- Rücklauf: 8 mm bei Benziner und Diesel


Frage: Hat irgendjemand ne Ahnung, wie der Diesel aus dem Tank gesaugt wird (per Schwimmer oder mit einem festen Rohr, mit/ohne Ansaugsieb)? Außerdem würd mich interessieren, wie ich den Tank ( und Filter, wenn es einen gibt) sauber bekomme. Muß ich den Tank ausbauen, oder geht es auch durch spülen, ablassen, spülen, ablassen,...? Das Auto ist ein 240D

Antwort: Der Tank hat ein festes Rohr unten, mit Sieb, welches man von unten ausbauen kann. Der Tank kann via Kofferraum leicht ausgebaut werden.Ich wuerde aber mal erst das Sieb rausnehmen und den Tank ordentlich mit Diesel ausspuelen.


Frage: Ich möchte beim W123 Kombi den Tankanzeigengeber beim Tank prüfen.Wo genau befindet sich das Teil und wie komm ich ran?

Antwort: Hi, sofern du keinen 7-Sitzer hast musst du die mit Teppich bezogene Abdeckplatte im Gepäckraum herrausnehmen, darunter befindet sich die in zwei Fächern gegliederte Kunststoffauskleidung, diese ebenfalls herrausnehmen. ACHTUNG!! Links und rechts sind Halteklammern für die Platte angeschraubt event. die Halter zuerst abschrauben damit die Kunststoffauskleidung beim Herrausnehmen nicht einreisst. Jetzt müsstest du das nackte Blech sehen! Im vorderen, rechten Bereich dem Kabel bis zur runden Abdeckung aus Kunsttstoff folgen. Ja, darunter befindet sich der Stecker und natürlich auch der Tankgeber !


Frage: Wie baut man den Tank einer Limousine aus?

Antwort: Kofferraumvorderwand raus, unter dem Auto die Spritleitungen abschließen, vier Tankbefestigungsschrauben auf, Tank mit der linken Seite zuerst rausfrickeln.

Der Tank selbst klebt mit so Befestigungsklebestreifen an der Zwischenwand, da ist beständiges und bestimmes dran reißen erforderlich.


Frage: Kann mir jemand sagen, wo das Tanksieb beim 200D sitzt?

Antwort: von unten siehst du eine elendsgrosse (46er??) mutter, in die ein spritschlauch führt - das ist das tanksieb. vorher den spritschlauch lösen und die ganze plörre rauslaufen lassen - tanksieb austauschen und neues sieb mit neuer dichtung einsetzen.


Teilenummer des Tanksiebs
Die neue Teilenummer lautet:A 124 470 01 06
Auf dem Teil steht noch die alte Nummer.
Man wollte wohl dem w124 keine alte Nummer geben

Hans-Peter Bohnert


2007-11-25 11:17
Letzte Änderung: 13.7.2006 07:52:38 - Autor: Zettel - Letzter Autor: RalfL

Tachometer

Tachos:

200 D (55 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 33 (1. Gang), 56 (2.), 92 (3.)

200 D (60 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 38? (1.), 60? (2.), 98? (3.)

240 D (72 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 41 (1.), 63 (2.), 103 (3.)

300 D Tacho bis 180 km/h, Schaltmarkierungen ?

300D Turbo Tacho bis 200km/h


Tachonadel wackelt

Frage: Meine Tachonadel wackelt etwas zwischen 20 und 50 Km/h, diese Erscheinung ist recht neu, kann man da was mit ölen oder so machen?? Oder hilft nur ne neue Welle?

Antwort 1: die Welle ist ausgeschlagen, hält aber sicher noch 100tkm, an meinem /8 geht das schon ewig gut... dabei pendelt die so, daß ihr schlecht werden müßte..Also: Welle tasuchen und du hast die nächsten 200tkm ruhe... oder lassen bis sie verreckt..

Antwort 2: Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist der Tachometer schwergängig. Die Tachowelle zieht sich auf wie eine Feder und bei Überwinden des schwergängigen Tachometers "schlägt" sie. Du mußt dir die aufgewickelte Tachowelle wie einen Gummimotorflieger vorstellen, den man am Propeller aufzieht und dann fleigen läßt. Daß die Tachwowelle schleißlich bricht ist nicht Folge der Schwergängigkeit der Tachowelle, sondern des schwergängigen Tachomters. Nimm ihn vorsichtig auseinander und reinige ihn und schmiere ihn mit einem nicht verharzenden Mittel. Die Tachowelle kann man mit etwas Nähmaschinenöl (säurefrei) behandeln.


TachometerZurueckstellen
Gebersignal

Frage: Gibt es irgendwo beim Benziner ein Signal welches anzeigt, daß das Auto fährt ?

Antwort: es gibt einen Geber, der hinten am Tacho angeschraubt/aufgesteckt wird. Serienmäßig bei TempoMat und Schubabschaltung. Das Teil gibt Impulse. Vermutlich kann man auch Entfernungen messen, gedacht ist es aber für Geschwindigkeit. Hab mal einen bei DC für ca. DM 30.- gekauft, ist aber schon einige Jahre her.


Voreilung

Immer wieder wird festgestellt, daß der Tacho des W123 eine schnellere Geschwindigkeit anzeigt, als tatsächlich gefahren wird. Dies kann in Selbstversuchen mit vorausfahrendem Vordermann, GPS und Taschenrechner, Tempomat und Stoppuhr etc. oder auch auf dem Rollenband der Werkstatt herausgefunden werden. Ursache ist zum einen eine werksseitig eingestellte "Voreilung", zum anderen haben Reifengröße, Breite und Profil Einwirkung auf die angezeigte Geschwindigkeit. Anleitung zum justieren unter http://home.arcor.de/vischauge/wstacho1205/wstacho.html


Kilometerzähler defekt?

Frage: bei meinem 280TE zählt der Kilometerzähler immer nur so lange bis der Wagen richtig warm geworden ist. das heißt nach 12 - 15 kilometern ist schluß und nix passiert mehr . Wenn der wagen dann wieder ne weile steht gehts wieder ein paar kilometer. Wer weiß Rat ?

Antwort: ...ist ein altes problem schon seit Strich-8-Tagen. Eines der Zahnräder, das den Kilometerzähler antreibt sitzt nicht richtig fest auf der Welle. Ich habe mir immer damit beholfen, dass ich die Welle mit einer Zange an der Stelle wo das Zahnrad sitzt ein wenig flach gequetscht habe. Wenn man das Zahnrad nun wieder draufklopft sitzt es fest genug für die nächsten paar Jahre.

Ein klitzekleiner Klecks Sekundenkleber wirkt auch oft Wunder.


Reparaturanleitung mit Bildern:

Ich habe unter der folgenden Adresse eine Anleitung mit Bildern hinterlegt:

http://www.infotronic.de/thomas_mercedes/index.html

Thomas Johannsen


Anleitung zur Zeigerdemontage

Direkter Link http://www.schmidt-richter.de/Tachonadel_entfernen/tachonadel_ausbauen.htm

oder

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/TachoSkala.jpgHi, die Tachonadel am Ende etwas hochheben, dann gleitet sie über den Null-Anschlag. Jetzt sollte sie genau auf den weißen Strich zeigen. Wenn nicht: eigene Markierung anbringen.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Tachonadel_ausbauen.jpg

Mit 2 Schraubenziehern* aushebeln. http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Tachonadel_ausbauen_detail.jpg

Dabei direkt an der Achse ansetzen, die Nadel ist aus Alu und recht empfindlich. http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Tachonadel_einbauen.jpg

Zum Wiedereinbau entsprechend der Markierung ansetzten, Edding o.ä. draufsetzen und mit einem leichten Schraubenzieher-Schlag aus dem Handgelenk befestigen. Gruß Rory

2007-03-13 12:52
Letzte Änderung: 8.1.2006 20:09:18 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: André_280E

Tempomat

Frage: Mein Tempomat funktioniert nicht, an was könnte es liegen? Hab mich mit so einem Teil noch nie beschäftigt d.h. ich weiß auch nicht wo ich anfangen soll zu suchen.

Antwort: Dein Steuergerät ist hinüber, das passiert beinahe bei allen 123ern irgendwann, Gebrauchte die funktionieren gibt es nicht für Geld und für gute Worte schon garnicht.... Das Teil sitzt hinter der Fußraumabdeckung Fahrerseite, in der Nähe der Lenksäule in einem silbernem Aluminiumgehäuse.

Ein neues Steuergerät kostet 645,- plus Mwst bei Mercedes. Deshalb hab ich angefangen Nachrüsttempomaten als Ersatz oder zur Nachrüstung zu verkaufen das Komplettset kostet bei mir 360,- (Forumspreis) im Autozubehör um die 450,- Der Originalhebel und Geber kann weiterverwendet werden (Anfragen an: Kai-Thorsten@firemail.de)

Nachfrage: Kann es nicht auch der Hebel sein?

Antwort: Es ist leider zu über 99% immer das Steuergerät, die Elektrik kommt aus der Steinzeit und genauso haltbar ist sie leider auch; die Hebel dagegen sind absolut idiotensicher aufgebaute Schalter und ich hatte noch nie einen der defekt war, auch bei über 300tkm und zwei Jahren im feuchten Teilelager des Schrotties nicht..... Das soll nun aber nicht bedeuten, daß ein defekter Hebel unmöglich wäre. Nur falls das überhaupt vorkommt, dann sehr sehr sehr selten....


Kann man einen gebrauchten Originaltempomat in ein anderes Fahrzeug einbauen?

Antwort: Mit viel Fluchen! Besorg Dir am besten ein zu schlachtendes Auto aus dem Du ihn mit Hilfe der Mercedes-Einbauanleitung 1 : 1 umsetzts. In der Einbauanleitung den Hinweis auf den Ausbau des Verteilers missachten. Dafür beachten, dass alle drei Innensechskantschrauben, mit denen das Stellgerät am Motorblock befestigt ist, von außen mit zwei großen Verlängerungen und einer Innensechskantnuss (?6 mm?) recht problemlos ein- und auszubauen ist.

Die Einbauanleitung gibts beim freundlichen Mercedes-Händler gegen heftiges Geflirte mit der Ersatzteilverkäuferin.

Die Kabel um einen starken Draht legen und mit Klebeband umwickeln, dieses mit Schmierseife einreiben und Du dürftest auch so ca. drei Stunden Arbeitszeit sparen.

Der Tempomat beinhaltet: Steuergerät, Relais, Stellmotor, Kabelbaum, Bedienhebel, Geber auf der Rückseite des Tachometers Der Tempomatkabelbaum fängt am Stellmotor an und läuft bis zu einem Relaishalter mit Deckel auf dem linken Radlauf (Fahrerseite). Diesen Halter komplett mitnehmen, von dort aus läuft ein Kabel zu einem Magnetventil (es gab scheinbar auch eine Variante ohne), das dann auch mitnehmen. Vom Relaishalter aus läuft ein Kabel zum Kraftstoffpumpenrelais (nur bei Schubabschaltung), hier den Sockel des Relais öffnen und die Steckbuchse ausbauen. Der eigentliche Kabelbaum läuft vom Relaishalter durch eine Gummitülle in den Fahrgastraum und zum Geber hinter dem Tacho (Geber ausbauen, wenn das Empfängerfahrzeug keine Schubabschaltung besitzt) und zum Steuergerät das an die Pedalhalterung mit einem Halter angeschraubt ist. Beides ausbauen Der Stellmotor ist mit drei Muttern auf Stehbolzen fixiert, die Stehbolzen müssen nicht mit ausgebaut werden, die gibt's noch bei Daimler.


Ich habe am Wochenende an meinem 102er Motor (230 CE mit Wurm D3) die Kopfdichtung gewechselt. Beim Zusammenbau habe ich die Stange vom Tempomaten zur Drosselklappe eingestellt.

Vorgehensweise: Stange vom Tempomatstellgerät abdrücken (keine Klammer, einfach abdrücken),Drosselklappe zu (kein Gas geben), Tempomatstellgerät auf Nullstellung. Jetzt muss die Stange genau in Höhe des Kugelkopfes sein. Stange evtl. einstellen. Stange wieder auf den Kugelkopf drücken.

Ergebnis: Bisher konnte ich den Tempomaten nur ab 90 - 100 km/h benutzen, darunter war er nur am Arbeiten. Jetzt kann ich 45 km/h mit Tempomaten fahren ohne das es ruckelt.

Frage:Bei meinem Tempomat funktioniert nur noch die Beschleunigung ! Was könnte da kaput sein ? Dirk-Pappelau@web.de

-- Ich versuche hier meinen bis jetzt erfolgreichen Reparaturversuch zu beschreiben.

Vorwort: Ich glaube, dass ein Mensch, der noch nie Halbleiter gelötet hat mehr kaputt machen kann als heile. Wer sich das folgende nicht zutraut, sollte einen Freund fragen, der davon Ahnung hat. Eine Sichtprüfung kann aber von jedem getan werden, um Fehler einzugrenzen oder zu erkennen.

Vorbereitungen:

Vor der Aktion sollte man sicher gehen, dass WIRKLICH das Steuergerät kaputt ist und nicht die Sicherung, irgendwelche Kabel oder das Stellgerät im Motorraum. Auch sollte man die Kontakte der Steuerbox vorher reinigen (Kontaktspray) und danach nochmal Testen. Ist das Steuergerät wirklich schuld, sollte man die Alubox mit einem Schraubenzieher oder Zange an den Verschussstellen aufbiegen und die Platine herrausziehen. Zur Sichtprobe sollte man eine helle Tischlampe und eine Lupe verwenden. Ich habe einen 14-poligen Tempomat von VDO Baujahr 9.82 aus einem 230E repariert und beziehe mich ausschließlich auf diesen. Wenn Bedarf besteht, linke ich ein paar Bilder ein.

Bauteile sichten:

Gesucht wird nach Verfärbungen durch Oxidation oder Durchbrennen an Bauteilen, Anschlußdrähten und Platinenflächen. Dazu muss gesagt werde, dass VDO die Platine zwecks Korrosionsschutz in Lack getaucht hat und deswegen viele Bauteile Tropfnasen vom Lack haben. Diese sind völlig normal und erzeugen leider Verfärbungen, die nach angeschmorten Bauteilen aussehen können. Sind ein oder mehrere Beinchen von den Leistungsdioden (schwarze dicke Tonnen), den Leistungstransistoren (dreibeinige Dinger unter den Metallfedern geklemmt), den Elektrolytkondensatoren (Elkos - farbige, dicke Tonnen), den Transistoren (dreibeinige Tonnen mit abgeflachter Seite) oder ICs (schwarze Kästchen) dunkel oder das Bauteil an sich stark verfärbt, ist es wahrscheinlich durchgebrannt und muß ausgetauscht werden. Speziell wenn der Tempomat nach einigen Minuten ohne Grund abschaltet sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Leistungstransistoren werfen. Diese beschalten die Relais für das Steuergerät im Motorraum mit dem benötigten Strom und überhitzen bei Dauerbetrieb (deswegen das Kühlblech). Der Austausch ist etwas schwierig und man sollte Wärmeleitpaste zwischen den neuen Transistor und Kühlblech schmieren. Die Spannfedern lassen sich zum Wechsel 1-3 mal auf- und zubiegen, danach brechen sie sicher bald ab. Das sollte man vermeiden, ist aber kein Beinbruch, im Computerzubehör gibt es Wärmeleitkleber (nicht Wärmeleitpads !) aus zwei Komponenten. Damit kann man einen neuen Transistor auf das Kühlblech einfach kleben.

Lötkontakte sichten.

Speziell, wenn der Tempomat bei Schlaglöchern oder Bodenwellen abschaltet, sind meist ein paar Kontakte abgerissen. Daher sollte man die Lötkontakte sichten. Besonders die der großen Metallfilmkondensatoren (viereckige Plastikgehäuse) neigen dazu, durch die Vibrationen abzubrechen. Meist ist ein kleiner, kreisförmiger Haarriss um das eingelötete Beinchen zu erkennen. Diese Lötpunkte müssen neu gelötet werden. Es ist wichtig, das alte Lötzinn abzusaugen und neues zu verwenden, weil verschiedende Lötzinnlegierungen zu häßlichen Tropfenbildung und Korrosionen führen können. Leider sind manche Risse nicht zu sehen. Manche raten daher pauschal alle Lötverbindungen nachzulöten. Ich halte davon nichts, weil speziell die ICs und Transistoren sehr hitzeempfindlich sind. Allerdings kann man bei gebührender Vorsicht zumindest alle Kondensatorkontakte nachlöten, da diese durch die Größe der Kondensatoren besonders stark zu Rissen neigen. Zumindest die flach aufgelöteten Widerstände, Dioden und ICs haben fast nie Haarrisse und die ICs sollten von Lötaktionen, auch in unmittelbarer Nähe, verschont werden. Ist ein Lötpunkt neben einem IC verdächtig, sollte man möglichst schnell arbeiten.

Wurde bei den oberen Punkten etwas verändert, sollte das Steuergerät nun probegefahren werden.

Ist nach der Probefahrt und einem Dauertest von mindestens einer halben Stunde, das Problem noch da oder hat sich verändert, sollte man noch einen Blick auf die Elkos und Leistungstransistoren werfen:

Das Steuergerät hat vier axiale und einen radialen Elko. Hinzukommen zwei viereckige gepolte Kondensatoren (erkennbar an dem kleinen + auf der Oberseite), die auch uralte Tantalkondensatoren seien könnten. Die axialen Elkos sind in der Nähe der Kontaktleiste und haben paarweise gleiche Werte (10µF und 2,2µF). Der Radialelko (22µF) sitzt ziemlich in der Mitte der Platine neben einem IC. Speziell die Elkos unterliegen einem natürlichen Verschleißprozess, weil die Elektrolytflüssigkeit verdampft. Daher sollten die Elkos ausgetauscht werden, wenn die Prozeduren oben nichts gebracht haben. Da das Steuergerät aber kalibiriert wurde (erkennbar an den komisch durch Drahtstifte angelöteten Widerständen), kann die Funktion beim Wechsel von Bauteilen beeinträchtigt werden, da die Bauteile einer starken Produktionsstreuung unterliegen (10% bei Elkos ist normal) . Es sollten nur Elkos mit einem Temperaturbereich bis 105 Grad verwendet werden. Keine Angst, so heiß wird es dort nicht, aber diese Elkos sind die haltbarsten. Neue Elkos sind meist kleiner und oft nur radial (stehend) zu bekommen und sollten daher mit Heißkleber o.ä. gegen Vibrationen fixiert werden.

Funktioniert das Steuergerät einwandfrei, schaltet aber nach einiger Zeit spontan ab, sollte man die Leistungstransistoren tauschen. Die verwendeten Typen sind BD 437 und BD 438, die jeweils ein Paar bilden. Der eine Transistor ist für die positive Auslenkung und der andere für die negative Auslenkung zuständig. Wer diese Transistoren austauscht, kann Verwirrung auf dem Bauteilemarkt bekommen, weil es viele Ersatztypen gibt. Es sollte aber -wenn überhaupt- nur die besseren Bauteile BD 441 für den BD 437 und BD 442 für den BD 438 verwendet werden (höhere Nummer = verträgt mehr Leistung = besser). Auch sollte man bei Verwendung der Ersatztypen alle Transistoren austauschen, weil eine Mischbestückung zu merkwürdigen Effekten führen kann.

Nun steht wieder eine Probefahrt an. Wenn nun das Tempomat immer noch tot ist oder spinnt, helfen nur noch zwei Hardcorelösungen:

Entweder, man lötet JEDES Bauteil aus und prüft es auf Funktion, oder man baut die ganze Platine nach. Die Bauteile sind alle noch auf dem Markt erhältlich und der Materialwert der gesammten Bauteile auf der Platine beträgt ca. 20 Euro. Fragt einfach mal bei mir an, wenn genug Leute sich dafür interessieren, könnte ich versuchen, Rohplatinen nachzubauen.

Funktioniert das Steuergerät wieder, sollte man sich die Arbeit machen und die Platine mit Elektrospraylack wieder versiegeln. Bei mir vertrugen sich die beiden Lacke nicht und ich musste mehrmals übersprühen, bis eine einheitliche Schutzschicht drauf war. Wer das nicht tut, läuft Gefahr, irgendwann Korrosionsschäden zu haben.

Viel Erfolg wünscht

Matthias

PS: Fragt mich bei Unsicherheiten, vieleicht kann ich helfen: matthias_heinrichs ätt yahoo punkt com

Links zu Bauteilverkäufern:

Segor (hat alles) Reichelt (hat vieles billig) Conrad (hat alles teurer)



Einbauanleitung Waeco MS 400
Ich habe es geschafft, ich habe einen WAECO MS 400 der Firma www.nimarks.de die schnell und unkompliziert liefert in meinen 230 TE eingebaut. Für evlt. Nachbauer hier ist die Anleitung:

Als erstes Montiert man den Bedienhebel, dazu einfach den Gummi des Blinkhebels herausziehen, der ist nur gesteckt, den Blinkwischwaschhebel mit den 2 dahinter liegenden Kreuzschrauben abschrauben, und den Tempomathebel mit aufstecken und mit den neuen längeren Schrauben anschrauben. (4 X Schrauben in einen Satz)
Eine demontage des Lenkrades ist nicht erforderlich. Den org. Anschluss kann man getrost abzwicken, dann lässt sich das Kabel problemlos durch die Verkleidung fädeln.
Man braucht also A004 545 86 24 Schalter Automat. für rund 90€ und zwei Schrauben, die ich bis heute nicht vom Teileonkel habe.

http://www.imgimg.de/thumbs/bedienh149298ad149298adJPG.jpg

Als nächstes kommt der knifflige Teil. Man muß den Vakuumserver montieren. Den Unterdruckschlauch aber ich vom Ansaugkrümmer abgezogen, und dort das beiliegende T-Stück mit Benzinschlauch angeschlossen. Von dort aus gehts weiter zum Ventil des Bremskraftverstärkers. Den Vakuumserver montiert man am besten hinter das ABS-Modul falls vorhanden. Der von Paul Wurm montierte Widerstand mußte ein wenig von seinem Platz weichen.

http://www.siteupload.de/t686243-VServerJPG.JPG

oben links im Bild - ein Stück von T-Stück. Benzinschlauch sollte normal nicht verwendet werden, da er sich bei Unterdruck zusammenzieht. Allerdings steckt in diesem bis auf einen cm. das T-Stück und die restlichen Verbindungsteile.
Also keine Gefahr!

http://www.siteupload.de/t686254-GasgestngeJPG.JPG

An dem Gasgestänge wird oben einfach ein Stück Lochblech angeschraubt, das als Verlängerung dient. Der untere Teil liegt bei, muß nur noch pasend gebogen werden. Unbedingt Drosselklappe auf Dichtigkeit prüfen, wenn man in "Leerlaufstellung" ist. Man kann hier gleich mal den Schalter für die Schubabschaltung mit testen, meiner war verstellt und schaltete nicht mehr.

http://www.siteupload.de/t686242-HebelchenJPG.JPG

Als nächstes die Frage, wohin mit dem Steuergerät - hier die Antwort, unter das Lenkgestänge, da ist Platz.


Apropos Steuergerät, hier ist ein Steuersparendes Gerät, das einfach so lose unter der Amatur herumliegt. Herr Wurm, ich habe gehört sie sollen der beste sein. Geht das nicht sauberer?

http://www.siteupload.de/t686247-WurmpfuschJPG.JPG

Ganz wichtig sind mir ja saubere elektrische Verbindungen. Natürlich habe ich die Kabelösen auch noch verlötet. Da man ohnehin ohne Ausbau des Sicherungskastens keine Kabel in den Motorraum bekommt, ohne sich die Finger zu brechen, habe ich natürlich gleich mal den Tempomat an die org. Sicherung 12 angeschlossen. Beim Fädeln hilft ein wenig Gleitmittel, wie auch im richtigen Leben, wenn man etwas großes langes in ein viel zu enges Loch kriegen will - in dem Fall ein Kabel. Das geht durch einen freien Platz durch die Gummirosette.

http://www.imgimg.de/thumbs/ausg243654f8Sicherungskasten243654f8JPG.jpg

Eine Stecksicherung irgenwo im verborgenen die im Fehlerfall keiner findet? Ich kauf mir doch kein 41,000 DM Auto und mache dann so einen Pfusch. Nix da, SI 12 und gut ist, wech mit dem neumodischen Müll!

http://www.siteupload.de/t686252-SchrottsicherungJPG.JPG

Hier eine aus dem Forum geklaute Beschaltung für den Anschluss des org. Hebelchens an den Waeco MS 400

http://www.abload.de/img/tempomatverkabelung124e6v.jpg

Alle Kabel habe ich verlötet und mit Schrumpfschlauch überzogen. Die nicht benutzten kabel habe ich abgeknickt und ebenfalls zugeschrumpft.


Zuletzt kam noch ein Marderschutzrohr drauf, dann sah es perfekt aus.

http://www.siteupload.de/t686255-Verk2JPG.JPG

Auf den Bild fehlen noch ein paar Kabelbinder.
Fehlt noch der Anschluss der Bremse. Einfach den Schalter abziehen, Zündung an, messen wo Klemme 15 anliegt (Spannung bei Zündung an) Kabel anlöten, Stecker wieder drauf - fertig, viel Spaß beim zusammenpopeln. Hier wurde übrigens das Reststück der Ummantelung vom Bedienelement weiter verwendet...

http://www.siteupload.de/t686256-BremslichtschalterJPG.JPG

Jetzt fehlt noch das Tachosignal. Da mein Auto mit Automatisch ist, geht hier nur das blaue Kabel und kein Drehzahlsignal wegen des Wandlerschlupfs. Org. ist nichts verwertbares im Wagen, da mein T aber ein Navi hat, habe ich diesen hier von der Firm www.speedsignal.de nachgerüstet. Der wird einfach von hinten zwischen Tacho und Tachowelle geschraubt.
Hier der Link www.speedsignal.de und die wichtigsten tech. Daten:



Kabel-Farben:
> Braun: + 12 V Spannung braun auf Klemme 15 aber sonst super!
> Blau: - Masse
> Grün / Gelb: Rechtecksignal
Elektrische Parameter:
> nominale Spannung: +5V bis + 18 V DC
> nominaler Strom: 6 mA bei 5 V
> Temperaturbereich: - 40°C bis + 120°C
> Ausgabe Signal: Rechtecksignal, vier Impulse pro Umdrehung


Fast fertig sah es dann so aus:

http://www.siteupload.de/t686258-fertigerEinbauJPG.JPG

leider auch so....


fehlt noch ein wenig Feintuning am Teuergerät, mach ich morgen. Einbauzeit 6 Stunden.

Gruß
Martin


Mein besonderer Dank gilt hier noch Carson und Buggy die mich mit ihrern Tempomatversionen unterstützt haben

2009-06-22 14:28
Letzte Änderung: 6.03.2008 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Martin 230TE

Thermostat

Der Thermostat überwacht die Kühlwassertemperatur. Bei Temperaturen unter ca. 80 Grad bleibt er geschlossen (das Wasser zirkuliert nur innerhalb des Motorblocks). Bei höheren Temperaturen öffnet er und gibt den Weg über den Kühler frei.

Wenn das Thermostat nicht richtig funktioniert, dann öffnet es den Kühlkreislauf nicht nachdem die Temperatur von 87 Grad ereicht ist, dann wird der Motor nicht gekühlt, überhitzt und es kommt zum Motorschaden

Das Thermostat ist aber nicht immer für eine zu hohe Betriebstemperatur verantwortlich, sondern dient nur dazu, den Motor schnellstmöglich auf Betriebstemperatur zu bringen und versucht diese durch das temperaturgesteuerte Regulieren von Kühlwasserzufluß aus dem Kühler möglichst konstant zu halten. In den meisten Fällen ist es aber so, daß das Thermostat ermüdet, dann schon viel früher aufmacht, aber der Motor, vor allem im Winter dann ewig braucht oder mitunter gar keine Betriebstemperatur erreicht.

Im Forum wurde mehrmals über Probleme mit Thermostaten aus dem Zubehörhandel berichtet, die sich lösten, als ein Originalteil eingebaut wurde.

Und nicht ohne Thermostat fahren, wurde hier schön von Eberhard verlinkt: Funktionsprinzip Thermostatgehäuse


Ausbau des Thermostats

Kühlwasser ablassen, indem man die Ablassschraube am Kühler UND die Entlüftungsscharube am Motor (bei älteren Modellen am Thermostatgehäuse, bei neueren direkt am Motorblock) öffnet. Achtung: Unter BEIDE Öffnungen Auffanggefäße stellen. Kühlerschlauch vor dem Thermostatgehäuse abziehen (geht auch ohne, ist dann aber etwas fummeliger). Die drei Schrauben des Thermostatgehäuses abschrauben (10er Schlüssel), Deckel abnehmen, Thermostat herausnehmen. Wenn du gerade dabei bist, empfehle ich Dir, das Kühlsystem durchzuspülen: die Plastikschraube unten am Kühler rausschrauben (z.B. mit 10-Pfg-Stück) und die Schraube links unten (gesehen von vorne, wenn du vor dem Motor stehst) am Motorblock rausdrehen (17er- oder 19er-Schlüssel), dann Kühlsystem so lange durchspülen, bis nur noch klares Wasser herauskommt (du wirst Dich wundern, wieviel Dreck da drin ist) - kipp' einfach Wasser in alle sichtbaren Öffnungen (auch Kühlerverschluß) herein. Danach Ablaßschraube unten am Motorblock und die Plastikschraube am Kühler wieder reindrehen, neuen Thermostat (kostet ca. 40,-- DM inkl. Mwst.) rein, Deckel drauf, Wasser und Frostschutzmíttel rein und fertig.


Andere Ursachen für Temperaturprobleme

Die Betriebstemperatur Eurer Benze sollte im Normalfall immer um die 80°C-Marke liegen, kann aber unbedenklich, kurzzeitig an der 100°C-Markierung kratzen. Bei einem Fahrzeug mit Klima und Automatik kommt das natürlich wesentlich häufiger vor. Bei normaler Fahrweise und Belastung aber immer zwischen 80 und 90°C bleiben. Ursachen:

- defekter Thermoschalter

- Wasserpumpe mit unzureichender Fördermenge durch abgerosteten Schaufelrädern

- verkalkter, bzw. verschmutzter Kühler oder Motorkühlkreislauf

- kaputter bzw. verdreckter LuefteR


Thermostat-Arten

M115
83° A 115 200 06 15
952, 955, 970, 971, 972

M110
87° A 110 200 05 15
938, 939, 951, 954, 973, 974

M123
87° alle

M102
87 ° alle

OM616
80 ° 616 200 04 15
910 912 913 914 917 934 936 - 40
80° 617 200 18 15
910 912 913 914 917 934 936

fortsetzung folgt

2007-03-13 12:53
Letzte Änderung: 18.10.2006 13:10:52 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Nils Kuhn

Thermoschalter

Der Thermoschalter

benzgarage.de

Läuft der Lüfter bei 100°C Kühlwassertemperatur nicht an,
dann kann es am Thermoschalter liegen
(auch Temperatur- oder 100°C-Schalter genannt).
Dieser soll beim Erreichen der Temperatur den Stromkreislauf
(schaltet auf Masse) schließen, so dass die Magnetkupplung
greift und den Lüftermotor betätigt.



Der Thermoschalter sitzt bei M102 (.920 und .980) vorne am
Zylinderkopf in Fahrtrichtung links, der mit dem roten Kopf
(siehe Markierung).
Der andere, 2-polige davor ist der Thermozeitschalter für
das Kaltstartventil der K-Jetronik (mech. Einspritzung).



Zur überprüfung bedient man sich einfach des Masseschlusses.
Dazu bleibt der Motor aus, aber die Zündung auf 'an' (1) und
den Stecker abziehen...



...und mit einem Kabel (Stiftstecker und Krokodilsklemme)
gegen Masse halten. Es muss hörbar 'klacken', das war dann
die Magnetkupplung (die wohl funktioniert).



Also ist der Thermoschalter defekt.
Es gilt ih zu ersetzen. Die Teilenummer lautet:
A 006 545 1424. Kostenpunkt 3.6.05= EUR 24.34 brutto



ACHTUNG ! Es kann noch Druck im Kühlsystem herrschen!
Daher nur bei kaltem Motor tauschen, ggf. Druck ablassen
Erst jetzt den alten Thermoschalter herausdrehen und neuen
Thermoschalter mit neuem Aludichtring einsetzen (35Nm).



Stecker aufstecken - fertig!
Auf Funktion und Dichtheit prüfen. Dazu ne gute Runde fahren
und Motor auf Betriebstemperatur bringen. Im Stand dann laufen
lassen. Jetzt sollte der Lüfter bei 100°C zuschalten.

2007-03-13 12:53
Flojo - www.benzgarage.de

Tuning

Da im Forum hin und wieder die Frage nach mehr Leistung und auch nach anderen Motorvarianten, speziell V8 Umbauten, gestellt wird hier der Versuch einer Antwort.

230E Motor umbauen auf 230E 16V:

Es wird immer wieder gefragt ob man einen M102 (230E) auf 16 Ventiler umbauen kann in dem man nur den Kopf wechselt. NEIN!!! Geht leider nicht. Der 190E(W201) 2,3 16V Motor hat Ventiltaschen in den Kolben. Ventiltaschen sind Vertiefungen im Kolben damit die Ventile beim Öffnen genügend Platz haben. Wenn der 2,3 16V Kopf auf einen normalen 230E Rumpf gebaut wird berühren sich Kolben und Ventile!!!

W123 2,3/2,5 16V:

Man kann ohne weiteres den 190E(W201) 2,3/2,5 16V Motor in einen W123 bauen, allerdings sollte man zwei Sachen beachten. 1. das Basisfahrzeug (W123) sollte ein Benzinermodell mit Einspritzung sein, Vergasermodelle haben keine elektr. Benzinpumpe und bei manchen Herstellern sind sogar die Spritleitungen kleiner 2. man muß nicht nur den kompletten! Motor, sondern auch die komplette! elektrische Einspritzanlage mit Kabelbaum wechseln

W123 Turbo:

Es gibt von der Fa. Turbo Motors in Urbach? einen Mono-Turbokit für den 280E mit Leistung bis zu 280 oder 320 PS. Kosten liegen irgendwo bei 7000.- bis 8000,- Euro, Chancen sowas gebraucht zubekommen sind mehr als gering, in Deutschland sind zwei Fahrzeuge bekannt, eines gehört der Fa. Turbo Motors, das andere ist in privater Hand. Produziert wurden um die 15 Stück.

W123 V8:

Eine rechtverbreitete Maßnahme um mehr Leistung in einen W123 zu bekommen ist der Griff in das S-Klasse Teileregal.

Die V8 Motoren der Baureihe M116 und M117 sind von den Rumpf-Masen identisch. Egal ob Grauguß 3,5; Aluguß 3,8; 4,2; Grauguß 4,5; Aluguß 5,0; 5,6 oder sogar der AMG Aluguß 6,0 sind vom Unterbau gleich!!! Lediglich die Größe der Zylinderköpfe und folglich auch die Auspuffkrümmer sind unterschiedlich.

Ich persönlich empfehle den 5,0 aus der 126 S-Klasse da der Motor komplett aus leichtem Aluguß, 4-Gangautomatik, angnehmer Verbrauch und noch K-Jetronik, also nix mit Kabelbaum aus dem Schlachtfahrzeug implantieren. ALternativ geht auch der W116 4,5 bzw 3,5 Motor, aber weil Grauguß sehr schwer, hoher Verbrauch, kaum mehr Leistung als ein M110(Bsp.:350er)

Es gehen natürlich auch die neueren Motoren ala 380, 420 oder 560er, allerdings ist da ein Rattenschwanz an Elektronik mit dran.

Es gibt auch Umbauten mit Ami V8 Motoren und sogar ein Rover V8 Motor sind mir bekannt. In Skandinavien fährt angeblich ein W123C 6,9 mit Audi 100 Zahnstangenlenkung rum. Hier im Forum ist auch ein C123 mit einem M117 6,0 Motor bekannt, allerdings nach Kontakt mit einem LKW Schrott. Um die Krümmer sauber führen zu können wurde der komplette Vorderbau und die Achsschenkel incl Aufnahme abgeändert

Motorumbauten eintragen lassen:

Man bekommt beim TÜV grundsätzlich jeden Motor eingetragen solange er die technischen Daten vom Spenderfahrzeug übernehmen kann und die Bremsanlage ausreichend dimensioniert ist. Wenn Ihr beim TÜV vorab anfragt wegen Motorumbau gleich erwähnen daß die komplette Antriebseinheit (Motor/Getriebe/Differential) verbaut wird. Das ist sehr wichtig, denn wenn der Prüfer kein Nachweis über das Abgasverhalten vom verbauten Motor hat muß ein Abgasgutachten gemacht werden, und das kostet sehr viel Geld (ca. 10.000,- DM stand 1998)

Sportauspuff:

Es gab zu Bauzeiten des W123 einige Anbieter, mittlerweile bekommt man nur noch gebrauchte Teile. Wenn jemand interesse an einem "sportlicheren Sound" hat dem rate ich zur Eigenbauanlage. Der TÜV Prüfer muß um das Selfmade Teil eintragen zu können allerdings ein "Fahrgeräusch Gutachten" machen, kostet beim TÜV Geislingen/Steige, Hr. Winckler, 180,- Euro. Der Preis ist allerdings abhängig vom Messaufwand kann also schwanken.

Spoiler:

Spoiler gibt es sogar noch bei den meisten Tunern als Neuteil. allerdings kosten die auch immer noch entsprechend. Wer zu Gebrauchtteilen greifen will sollte sich nicht über fehlende ABE (Allgemeine Betriebs Erlaubnis) ärgern, siehe unter der Rubrik "Sonstiges" "ABEUndGutachten""

Aerodynamik:

Von der Fa. Zender gibt es einen "Entenbürzel" ala 450SLC 5,0. Diesen in Verbindung mit einem bestimmten Zender Frontspoiler erhöht die Endgeschwindigkeit bei jedem!!!! W123 um 5 km/h, die ABE´s sind dann auch nicht mehr gültig und müssen eingetragen werden. Hab ich bald an meinem dran :-)

Eine Verkleidung des Unterbodens mit einer dünnen Holzplatte wäre sicher auch sinnvoll im höheren wirklichen (nicht laut Tacho) Geschwindigkeitsbereich >200km/h

Felgen & Breitreifen:  

Man kann auf den W123 auch Felgen von anderen Baureihen montieren, bzw. auch Felgen ohne W123 Freigabe im TÜV Gutachten. Es muß gewährleistet sein: Freigängigkeit, Traglast, Abrollumfang innerhalb der zulässigen Toleranz, Reifengröße und Felge muß zusammenpassen Das Hauptproblem bei den neueren Felgen ist die große Einpresstiefe, welche allerding durch das montieren von Distanzscheiben relativiert werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit Lenkhebel von der W116 S-Klasse zu verbauen, dann hat man auch etwas mehr Platz. Daß die Reifen nicht aus der Karosserie überstehen dürfen sollte jedem klar sein, die Schrauben müssen 7 Volle Umdrehungen greifen.

ACHTUNG!!! Breite Reifen und Felgen nur bei einwandfreiem Lenkradspiel, Breite Reifen und Felgen führen zu erhöhtem Verschleiß vom Lenkgetriebe!!!

Überrollkäfig:

Käfige für den Renn- und Rallye Einsatz gibt es bei der Fa. Wiechers und Fa. Heigo. Allerdings sind die Teile jedesmal Einzelanfertigungen da es keine Biege-Schablonen gibt. Bedeutet also daß das Fahrzeug etwa eine Woche beim Betrieb stehen muß um den Käfig ein- & anzupassen. Preis incl. ONS/DMSB/FIA Zertifikat ab 1700,-

Scharfe Nockenwelle:

Gab es zu Bauzeit, neu nicht mehr lieferbar, ab und zu tauchen wieder gebrauchte auf

Fächerkrümmer:

Anbieter ist mir nicht bekannt. Allerdings könnte der vom W124 oder W201 für die 4-Zylindermodelle passen, Anbieter siehe D&W o.ä. Für die 6 Zylindermodelle gibt es ebenfalls nichts. Kann man sich aber für viel Geld anfertigen lassen, oder versuchen selber zumachen. Bei der Fa. Sandtler gibt es Rohrbögen in verschiedenen Größen, viel Spaß beim Basteln .-)

Klassisches Motor Tuning:

Unter klassischen Tuning versteht man die Optimierung des vorhandenen. Dazu gehört erleichtern der Kurbel- und Schwungmasse, Zylinderkopfbearbeitung, erhöhen der Verdichtung,....... Bietet jeder kleine Tuner an wo auch GTI´s scharf macht. Siehe auch : ErhoehteVerdichtung

Innenbelüftete Scheibenbremsen:

Vorab sollte man sich überlegen ob man weiterhin auf 14 Zoll Felgen fahren will oder nur noch auf 15 Zoll. Mit den Bremsen von der W116 S-Klasse kann man weiterhin auf den originalen 14 Zoll unterwegs sein da die Scheiben vom Durchmesser identisch sind mit den Serienbremsen. Bei den Bremsen der W126 S-Klasse kann man nur noch 15 Zoll Felgen fahren da die Bremsen vom Durchmesser größer sind. Für den Umbau benötigt man die jeweiligen Bremssättel + Scheiben und Beläge. Das Bremsverhalten verändert sich dadurch kaum. Um besser Bremsen zukönnen sollte man dazu noch einen größeren Bremskraftverstärker verbauen. Arbeitsdruck W123 - 3,0 Bar; W116 - 4,5 Bar, W126 - 5,6 Bar. Umso höher der Betriebsdruck desto kleiner der Pedalweg.


Scharfe Nockenwellen soll es neu noch geben für den 230E, über einen Anbieter der in Wuppertal sitzt zum Kostenpunkt um die 300 Euro. Falls jemand den genauen Herstellernamen weiß bitte mal hier nachtragen.

Der Anbieter aus Wuppertal heisst vermutlich Schrick... ;-)

Hallo!!

Dr. Schrick ist eine kleine, feine, sehr spezielle Firma und sitzt in Remscheid!!! ...falls das jemand sucht! Nicht in W.tal


power for the türbeh

Das Turboloch wirst du mit dem Turbolader nie ganz los. Um es ganz loszuwerden mußt du einen VTG Turbolader einbauen (VTG = Variable Turbinen Geometrie). Wenn du dir einen besorgen willst solltest du einen mit Kühlwasseranschlüssen nehmen. Notwendig ist das zwar nicht da beim Diesel nie so hohe Abgastemperaturen entstehen, aber es trägt erheblich zur Lebenserwartung des Laders bei, natürlich im positiven Sinn. Du kannst anstatt eines VTG auch einen Lader mit kleinerer Turbine nehmen, aber dann fehlt es obenrum an Durchzug weil der "kleine" die nötige Luftmenge nicht unter dem nötigen Druck fördern kann. Wenn du nichts investieren willst kannst du den "Abgrund" zwar etwas zuschütten, aber ganz zu bekommst du ihn nicht. Du kannst die Grundmenge der ESP etwas anheben, dann rußt er in den unteren Drehzahlbereichen (bis ca.2000) etwas mehr weil noch zu wenig Luftüberschuss durch den Lader da ist, aber der Lader spricht früher an. Zudem öffnet das Wastegate schon bei 0,2 Bar leicht um dann bei ca.1,0 Bar soweit offen zu stehen daß der Ladedruck nicht weiter ansteigt. Würde das Wastegate erst bei 1 Bar öffnen, dann würde die Turbine wesentlich schneller hochdrehen, dafür spürst du es in der Beschleunigung etwas wenn das Wastegate ruckartig öffnet. Das ist aber so minimal das du es eigentlich nur spürst wenn du darauf achtest und eine Ladedruckanzeige im Auge hast. Wie du das hinbekommst? Ganz einfach. Die Wastegatesteuerung durch einen Dawes-Controller brücken. Dieser lässt bis zu einem eingestellten Druck einfach keine "Luft" durch, erst wenn der Druck erreicht ist öffnet er und der Druck kommt bis zum Wastegate um dieses schlagartig zu öffnen. Einen teuren Dawes brauchst du natürlich nicht, es reicht wenn du ein einfaches Ventil in den Steuerschlauch setzt das bei ca. 1-1,2 Bar öffnet. Der Turbolader wird durch diese Modifikationen bei gut 500 Motorumdrehungen weniger als vorher ansprechen. Kam er vorher erst bei 2000 wird er jetzt schon bei 1500 anfangen Druck aufzubauen, der Druckaufbau geht zudem sehr viel schneller vonstatten als zuvor, das Wastegate öffnet ja nicht schon bei 0,2 Bar. Unter 1500 wird sich aber kaum etwas abspielen da der Abgasdruck einfach nicht ausreicht. Als weitere Maßnahme solltest du dir die Abgasanlage vornehmen. Während ein Saugmotor einen gewissen Abgasgegendruck braucht, lebt ein Turbomotor, speziell die Turbine, vom Druckgefälle. Zwischen Auslassventil und Abgasturbine muß der Druck möglichst hoch sein, nach dem Turbolader sollte möglichst gar kein Gegendruck vorhanden sein. Das bedeutet also das schonmal kein Kat im Abgasrohr sitzen sollte grins. (Anmerkung von Pi: Es gibt auch sogenannte 100Zellen Kat´s mit größeren Zellenabständen, die haben kein Rückstau. Erhältlich bei Sandtler.de und HJS)

Den solltest du aber drinlassen, ansonsten wäre es Steuerhinterziehung. Wenn du aber keinen hast bau dir auch keinen ein, scheiß auf die Steuer. Nimm dir die Schalldämpfer vor. Zum einen sind sie mit Dämmwolle gefüllt, die sollte raus, zum anderen liegen sich die Rohre im Schalldämper gegenüber. Mach zumindest den Endschalldämpfer oben auf, säg eine Serviceluke rein, und hol die Wolle raus, die beiden Rohre flext du ab und schweißt ein dickes rein was den Ein- und Auslass des Schalldämpfers verbindet. Wenn du willst kannst du die Wolle jetzt wieder um das Rohr stopfen bevor du den Deckel wieder aufschweißt. Vom Abgasgeräusch her könntest du bei einem Turbodiesel ein einfaches Rohr von vorne nach hinten verlegen, er wird nie wirklich laut. Die einzige veränderung ist das er etwas dumpfer klingt, aber bei weitem noch nicht so dumpf das man dich deswegen anhält oder das gar der TüV dich darauf ansprechen würde. selbiges kannst du auch mit dem Mitteltopf machen. Zudem sollte der Ladedruck an der Ansaugbrücke abgenommen werden und nicht direkt nach dem Turbolader im Druckrohr. DAS ist aber nur bei Turbomotoren mit LLK wichtig, ohne LLK ist das Druckgefälle zwischen "direkt nach der Turbine" und "Ansaugkrümmer" quasi nicht vorhanden. Mit LLK kann das Gefälle gute 0,1-0,2 Bar ausmachen. Wenn du jetzt einen Ladeluftkühler nachrüsten willst kannst du das natürlich tun, viel bringen wird er dir aber nicht. Der Motor bekommt nur etwas kühlere Ladeluft. Der LLK auf den Fotos ist mit verlaub für einen 5 Zylinder Turbodiesel mit 3 Litern Hubraum sehr klein. Der Kühlt die Luft wenns hochkommt um 20-25° ab, mehr aber nicht. Soetwas einzubauen lohnt sich nur wenn man den Motor einfach kühler laufen lassen möchte, für eine Leistungssteigerung ist sowas nicht zu empfehlen, reicht einfach nicht aus!! Ok, das Platzangebot ist da vorne natürlich nicht sehr üppig, das ist wohl war. Aber man kann sich ja der fernöstlichen Methode bedienen, Mitsubishi macht es ja sehr gerne. Der LLK liegt da auf dem Motor, eine Lufthutze auf der Motorhaube sorgt dafür das Kühlluft reinkommt. Zugegeben, das sieht auf einem W123 nicht gerade toll aus, aber wenn es man gut macht sieht es auch nicht Protzig aus. Bedenke hierbei aber das die Hutze nicht so klein ausfallen darf wie bei Mitsubishi, die nehmen schmale aber dicke LLK's. Optimal sind breite, hohe und dünne LLK's. Für einen Motor der Größenordnung ist ein Lader mit ca. 50*50*5cm angemessen. Den auf dem Motor liegend und eine ca. 50cm breite Lufthutze auf der Motorhaube wären optimal. Aber wie gesagt, das ist nicht jedermanns Geschmack. Eine andere Möglichkeit, die nicht so optimal, aber ausreichend ist, ist ein breiter, schmaler und dicker LLK den du unter den Wasserkühler in den Wind hängst. Dieser sollte möglichst lang sein 60-70cm, für die Höhe reichen 10cm, für die Dicke auch. Wenn du deinen Diesel nicht tieferlegst kannst du dir sowas unter den Wasserkühler hängen. Mit einem ausreichenden LLK kannst du dir Gedanken über einen höheren Ladedruck und eine Anpassung der LDA machen. Bis 1,5 Bar kannst du den Ladedruck erhöhen und die LDA anpassen ohne das der Motor größeren Schaden nimmt, natürlich verschleißt er mehr, aber er hält deswegen nicht nur noch 10.000km. Rechne eher mit 100.000km weniger Lebenserwartung als normal, also keine Million sonder nur noch 900.000km. Bei 2 Bar mit Anpassung wird es dann kritischer, hier musst du die Motorkühlung verbessern wenn du die Leistung dauerhaft abrufen willst.Wenn du noch mehr willst kannst du natürlich noch mehr haben, es gibt von Mercedes sogar eine "scharfe" Nockenwelle für den Motor, die wurde damals im C111-IVD verbaut, aber um da ranzukommen brauchst du Beziehungen. Mit den o.g. Modifikationen, mit einer Ladedruckerhöhung auf 1,5 Bar und dazugehöriger LDA-Anpassung, mit einbau eines LLK's wirst du auf gut 150-155Ps kommen.

Gruss Maik


M110 tunen

Frage: Nun wurde alles schön feingewuchtet und Übermaß-Kolben eingesetzt. Der Kopf wurde "geportet" und die Verdichtung wird auf 1:10 erhöht. >Jetzt hätte ich gerne noch einen Fächerkrümmer (kenn jemand eine mögliche Quelle?). Und wüsste gerne ob die These zu den Nockenwellen stimmt.

Antwort: Bevor die Übermaßkolben reinkommen hoffe ich das auch auf passendes Übermaß gebohrt wird! Du meinst sicher die Verdichtung wurde auf 10:1 erhöht. Wie wurde das gemacht? Was wurde demnach NOCH gemacht? Dir ist hoffentlich klar das du, je höher die Verdichtung ist, einen höheroktanigen Sprit tanken mußt! Der ZZP MUSS zwangsläufig auch angepasst werden. Ganz ehrlich, bei 10:1 würde ich den Motor nur noch mit Super Plus fahren, Super kann da schon tödlich sein, Normalbenzin lässt ihn nur noch klopfen! Was soll der Fächerkrümmer bringen? Der bringt dir allenfalls 2-3 PS wenn du nicht die komplette Auspuffanlage umstrickst! So wie ich das lese wirst du von der Mehrleistung die du dir erhoffst ganz schön enttäuscht sein. Viel mehr als vorher wirst du nicht haben. Die These mit den Nockenwellen stimmt. Das ist aber bei jedem Motor so. "Sportnockenwellen", auch "scharfe" Wellen genannt, haben zumeist mehr Hub. Vor allem bei den Einlassventilen ist das interessant damit die Luft schneller einströhmen kann da der Spalt zwischen Ventil und Kopf größer ist. Das macht erstmal nichts, aber in Verbindung mit einer extrem erhöhten Verdichtung kann das sehr kritisch werden. Wäre schade wenn der Motor nur noch im Leerlauf betrieben werden kann. Interessant sind Nockenwellen die mehr Hub haben, aber zum anderen auch die Ventile etwas später schließen. Das heißt wenn der Kolben schon wieder auf dem Weg nach oben ist, ist das Ventil noch eine "Weile" offen. Da die Luft im Saugrohr "pulst", was durch das abwechselnde Öffnen und Schließen der Einlassventile zu Stande kommt, hat sie eine gewisse Eigenströhmung. Dadurch ströhmt die Luft noch nach wenn der Kolben schon wieder nach oben fährt. Zuviel kann nicht nachströhmen, irgendwann drückt der Kolben die Luft wieder aus dem Einlassventil raus. Ergo: Das ganze muß verdammt gut abgestimmt werden. Bei einer solch erhöhten Verdichtung klappt das eher nicht. Die Luft die nachströhmt würde zu einem viel zu starken Luftüberschuss führen was den Motor klopfen lässt. Da hilft dann auch kein Super Plus mehr. Viel sinniger ist es die Einlassventile zu polieren und die Schäfte ein klein wenig abzudrehen damit die Luft keinen Widerstand hat an dem sie vorbeiströhmen muß. Die Auslassventile sollte man ebenfalls polieren, allerdings nur aus dem Grund damit sich da nicht so eine dicke Schicht Verbrennungsrückstände festsetzen kann, kommt bei viel Kurzstrecke und Teillast vor. Polierte Einlassventile haben zudem noch den Vorteil das sich keine Ölkohle bedingt durch die blow-by Gase an ihnen absetzen kann. Dazu eine Nockenwelle mit mehr Hub und längeren Öffnungszeiten der Einlassventile kann schon 20-30PS mehr bringen!!! Das kommt zu Stande weil diese Nockenwellen gut abgestimmt eine Eigenaufladung der Zylinder bedingt durch die nachströhmende Luft erreichen, das kann bis zu 0,3 Bar betragen. Also schon ein kleiner Turboeffekt. Durch diese "leichte" Aufladung muß der ZZP allerdings angepasst werden, Richtung spät, alternativ kann auch ein Kraftstoff mit mehr Oktan getankt werden. Setzt du die Verdichtung jetzt noch hoch UND baust eine "scharfe" Welle ein, dann müsste der ZZP soweit zurück das der Motor an sich nicht mehr gescheit läuft. Das Laufverhalten mit der anderen Nockenwelle ändert sich natürlich. Im Stand ist er eher unruhig, im Drehzahlbereich zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen vergleichsweise träge, ab 3000 Umdrehungen hast du dann die Mehrleistung. Sprich: Der Motor holt dann seine Leistung aus der Drehzahl! Das gilt für jeden Motor der mit einer "scharfen" Welle bestückt wird.

Wenn du dazu noch einen Fächerkrümmer einbaust hast du ca. 2-3 Ps mehr. Der Fächerkrümmer erzeugt Luftwirbel die die Abgase dann aus dem Motor rausziehen, schneller abführen. Bis zu einem gewissen Maß geht das auch gut, allerdings muß dazu die Auspuffanlage angepasst werden. Größerer Durchmesser und weniger Widerstand, aber auch nicht zu wenig, denn jeder Saugmotor braucht etwas Abgasgegendruck, AUCH mit Fächerkrümmer. Nur ist der Fächereffekt nicht gegeben wenn der originale Gegendruck da ist, wo soll er die Abgase "hinfächern"? Gegen eine Wand? Ist die Abgasanlage auch angepasst bringt der Fächerkrümmer nochmal 15Ps, mehr nicht! Mein Favorit wäre aber: Verdichtung auf 8:1 runtersetzen, Ventile polieren und Schäfte der Einlassventile abdrehen, Luftführungen im Saugrohr verbessern, alle Widerstände im Saugrohr beseitigen, einen Turbolader einbauen, den Motor mit 0,6 Bar und LLK aufladen. ZZP um 6° zurück, Super oder Super Plus tanken. Ggf. kann man da mit dem ZZP noch experimentieren. Die Abgasanlage dahingehend anpassen das nur noch der Kat einen Gegendruck erzeugt, wenn überhaupt. Die Einspritzdüsen gegen welche mit mehr Durchflußmenge tauschen. Von MB wird es da keine geben, aber ich meine der M110 hätte eine K-Jetronic, da gibt es von Bosch für andere Hersteller entsprechende Düsen. Auf die Art hätte der Motor gute 80-100Ps mehr

2007-03-13 12:54
Letzte Änderung: 8.3.2006 13:31:45 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Pi

Warmlaufregler

Der Warmlaufregler

benzgarage.de

Warmlauf

Die Warmlaufanreicherung erfolgt durch den Warmlaufregler, er senkt bei kaltem Motor in Abhängigkeit von der Motortemperatur den Steuerdruck und bewirkt eine größere Öffnung der Steuerdrosseln.

Zu Beginn der an den Kaltstart anschließenden Warmlaufphase kondensiert noch ein Teil des eingespritzten Kraftstoffes in den Saugrohren und an den Zylinderwänden. Dadurch könnten Verbrennungsaussetzer auftreten. Das Luft-Kraftstoffgemisch muß daher während des Warmlaufs angereichert werden. Dabei muß bei steigender Motortemperatur die Anreicherung kontinuierlich verringert werden um eine Überfettung des Gemisches bei höheren Motortemperaturen zu verhindern. Diese Gemisch­regelung für den Warmlauf wird über den Steuerdruck der Jetronic-Anlage vom Warmlaufregler (Steuerdruckregler) vorgenommen.



Warmlaufregler

Die Veränderung des Steuerdruckes erfolgt durch den Warmlaufregler. Der Warmlaufregler wird so am Motor angebracht, daß er dessen Temperatur annimmt. Zusätzlich wird der Warmlaufregler elektrisch beheizt. Durch die elektrische Heizung kann der Warmlaufregler genau auf die Charakteristik des Motors abgestimmt werden.

Er besteht aus einem federgesteuerten Flachsitz(membran)ventil und einer elektrisch beheizten Bimetallfeder.

In kaltem Zustand wirkt die Bimetall­feder gegen die Ventilfeder und verringert dadurch die wirksame Federkraft auf die Membranunterseite des Ventils. Der Absteuerquerschnitt des Ventils ist dann etwas weiter geöffnet, wodurch mehr Kraftstoff aus dem Steuerdruckkreis abgesteuert wird und damit der Steuerdruck niedrig ist.

Ab Startbeginn wird die Bimetallfeder elektrisch und durch den Motor erwärmt. Sie biegt sich und verringert dabei die Gegenkraft auf die Ventilfeder. Die Wirkung der Ventilfeder auf das Flachsitzventil nimmt dadurch zu. Das Flachsitzventil verkleinert den Absteuerquerschnitt, wodurch sich der Druck im Steuerdruckrelais erhöht.

Die Warmlaufanreicherung ist beendet, wenn die Bimetallfeder völlig von der Ventilfeder abgehoben hat. Durch die nun ausschließlich wirkende Ventilfeder wird der Steuerdruck auf seinen Normalwert geregelt. Der Steuerdruck beträgt beim Kaltstart etwa 0,5 bar und bei warmem Motor etwa 3,7 bar.

Bild 1
Kennlinien des Warmlaufreglers bei
verschiedenen Motortemperaturen.
Anreicherungsfaktor 1,0 entspricht der
Kraftstoffzumessung bei betriebswarmem Motor.
Bild 2
Warmlaufregler:
a bei kaltem Motor
b bei betriebswarmem Motor

2007-03-13 12:54
Flojo - www.benzgarage.de

Ventile einstellen

Werte

M102.920/.980 (200-109ps/230-136ps)

Benötigt: normaler 13er-Maulschlüssel + breiter Kreutzschlitz

kalt (bis50°C): Einlass 0,15mm Auslass 0,30mm

warm (ab60°C): Einlaß 0.20mm Auslaß 0.35mm

M110.984/.988 (280-177ps/280-185ps)

Benötigt: spezial 17er-Maulschl. z.B. Hazet-2771 (siehe weiter unten)

kalt (>20°C): Einlass 0,10mm Auslass 0,25mm

warm (<60°C): Einlaß x,xxmm Auslaß x,xxmm


Zu lockere Ventile aeussern sich in verringerter Leistung, weil die Ventile nicht mehr ganz oeffnen und damit weder das Kraftstoffgemisch vernuenfitg in die Zylinder kommt noch die Abgase gescheit rauskommen. Folgeschaeden ausser schlechtem Lauf sind mir keine bekannt, im Gegensatz zu den zu strammen ventilen, die ueberhitzen, weil sie die Waerme nicht mehr an die Ventilsitze abgeben koennen.

Problem bei automatik vorab: du kannst die nockenwelle nicht drehen, indem du den wagen schiebst, und das per hand zu machen, ist mir noch nicht gelungen.(*) Bei nem schalter ist das einfach, da kannst du die nockenwelle drehen, indem du den vierten einlegst und etwas schiebst... Beim Benziner kann man sich die Arbeit was leichter machen indem man die Zündkerzen herausdreht, man kann den Motor dann leichter mit einer Nuss + Ratsche auf der Kurbelwellen - Keilriemenscheibe drehen ( NUR IN LAUFRICHTUNG ! NICHT RÜCKWÄRTS DREHEN !!! ). Das ist nämlich der Ärger beim Ventile einstellen, muss man den Motor gegen die Kompression drehen kriegt man das arme Tier !

(*) Doch, geht! Automatik auf 'N' und Du ne 27er Nuß und ne lange Ratsche an der Riemenscheibe ansetzt und im Urzeigersinn drehst, also von oben den Hebel drückst. Geht prima (erst am 24.2.04 erfeolgreich mit 'HCW' in DA erledigt). Flojo

anm. eines Mercedes-Schrauber (wolfy): Beim Automatik und Schalter dreht man den 115er Motor am starren Lüfterrad (mit beiden Daumen gleichzeitig den Riemen auf der Riemenscheibe der Wasserpumpe festdrücken).


Ventlie einstellen:

Du baust also den Ventildeckel ab (das Rausdrehen der Zündkerzen hilft gegen unnötigen Kompressionsdruck, ist aber nicht wirklich nötig).

Dann drehst Du den Motor bis die Nocke über dem Auslassventil des ersten Zylinders genau vom Ventil w e g zeigt.

Dann ziehst Du die Fühl-lehre mit dem entsprechenden Blatt zwischen Nocke und Hebel hindurch. Es muss sich anfühlen als würde die Lehre leicht festgehalten, ein wenig wiederstand eben.

Geht die Lehre nicht dazwischen oder läst sie sich "locker" durchziehen dann stell das Ventil entsprechend nach durch lösen oder festziehen der Einstellschraube.

Stimmt das Ventil dann setz die Kontermutter wieder fest.

Geh so mit den übrigen 3 Auslassventilen vor.

Miss nach dem letzten Ventil beim ersten anfangend ALLE Auslassventile noch mal.

Jetzt die selbe Aktion mit den Einlassventilen, beginnend am 1. Zylinder.

Ventildeckel drauf, Kerzen rein, Stecker drauf, starten und ( hoffentlich ) staunen !

Ist halb so wild ! Nehmt Euch Zeit und Ruhe, seid sorgfältig und benutzt intensiv Euren Kopf ( Habe ich alles Kontrolliert ??? ), dann kann eigentlich nix schiefgehen !

Yodha


ich habe mal dabei zugesehen,wie ein Profi die Ventile einstellt und war maechtig beeindruckt. Er hat sich ziemlich wenig an die Anleitungen gehalten und es dennoch sehr gut und schnell hinbekommen. Da ich daran einmal gescheitert bin moechte ich das hier nochmal zum besten geben.

Der wollte die Ventile unbedingt bei warmem Motor einstellen, um die Temperaturausdehnung der Ventile nicht beruecksichtigen zu muessen. Die Angaben von MB fuer kalte und warme Ventile seien nur Richtwerte und nicht wirklich genau. Dann geht es darum, die Ventile moeglichst schnell einzustellen um ein Abkuehlen zu vermeiden. Neben den Halteschluesseln brauchte er fuer jeden Ventiltyp drei Fuehler, einen genau passsenden sowie einen 0,5 mm dickeren und einen 0,5 mm duenneren. Diese Sammelsets von Fuehlern mit denen man die Werte nur duch uebereinanderlegen mehrerer Fuehler bekommt solle man meiden, weil die zu ungenau seien. Also Deckel ab und los gehts. Kurbelwelle so drehen, dass die Ventile eines Zylinders V-foermig nach oben zeigen. Welcher Zylinder das ist haengt davon ab, wie der Motor nach dem Abstellen steht. Er nahm den Zylinder, bei dem er mit moeglichst wenig Drehen am Luefter die Ventile in diese Stellung bringen konnte. In diesem Zustand ist das Ventilspiel maximal, weil der eigentliche Nocken erst dann den Weg zum Ventil verkuerzt wenn er etwa waagerecht steht. Der Vorteil verglichen zum Nocken senkrecht nach oben ist, dass man ohne weiteres Drehen gleich 2 Ventile einstellen kann (Zeitersparnis, der Motor kuehlt nicht so schnell aus). Und weiter gehts zum naechsten Zylinder. Den naechsten Zylinder hat er danach augewaehlt, bei welchem er mit moeglichst wenig Drehen des Motor die Ventile ebenfalls V-foermig nach oben bekommt. Die Drehrichtung des Motors war egal, Hauptsache mit moeglichst wenig drehen dessen Nocken schnell ebenfalls V-foermig nach oben bekommen. Und so ging es bis zum letzten Zylinder. Ich glaube bei mir war die Reihenfolge 1, 3, 2, 4, bin mir aber nicht mehr sicher. Da nur ein Ventil wirklich nachgestellt werden musste war er in ein paar Minuten nach Abnehmen des Deckels fertig. Der zeitkritische Teil war damit abgeschlossen. Nun musste der Motor noch etwas in Laufrichtung gedreht werden, um die Steuerkette wieder zu spannen, dann in aller Ruhe den Deckel draufsetzen und fertig war die Sache. Angst, dass die Kolben die Ventile treffen koennten wegen des teilweise gegen die Laufrichtung drehens hatte er nicht. Auch wenn die Steuerkette die Steuerzeiten der Ventile verglichen mit den Kolben total verstelle reiche das immernoch nicht aus, um die Kolben oben anschlagen zu lassen. Ausserdem hat er die Nockenwelle keine ganze Umdrehung gedreht sondern nur hin und her. Wie gesagt hat mich diese Vorstellung wirklich ueberzeugt und so und nicht anders werde ich es das naechste Mal auch machen.

Anm. von wolfy: Da könntest Du evtl. mich gesehen haben. Es ist übrigens egal ob Du den Motor am Lüfter vorwärts oder rückwärts drehst. Die Steuerzeiten werden dadurch nicht verstellt. Man sollte den Motor nur nicht mit der Ratsche an der Kurbelwelle rückwärts drehen weil sich dadurch die Schraube lösen kann.

K.T.B. schrieb am 10.3.2004:

"Hallo Frank, die Sorgen deiner Schrauber sind nicht völlig unbegründet. Es ist in der Tat so daß ein Ventil abreißen oft in zeitlicher Nähe zum letzten Einstellen erfolgt. Zum Zusammenhang: Wenn das Ventil bereits einen Vorschaden hat oder aus ungeeignetem Material gefertigt ist (betrifft unsere Motoren nicht) längt sich das Ventil nach dem Einstellen und reißt an der Schadstelle irgendwann ab. Da hierbei das Material an dieser Stelle permanent gedehnt wird und diese damit dünnste Stelle irgendwann zu schwach ist die auftretenen Belastungen im Fahrbetrieb aufzunehmen. Ein gesundes Ventil dehnt sich unter Hitze aus und zieht sich beim Abkühlen wieder auf ursprüngliche Länge zusammen. Das Einstellen der Ventile wird zum einen hauptsächlich durch Verschleiß an den Ventilsitzen bzw. Verdichtung des Metalls dort erforderlich da hierdurch der Ventilschaft weiter Richtung Nockenwelle bzw. Schlepphebel wandert. Wie einige Vorredner schon erwähnt haben überhitzt ein Ventil bei zu geringem Ventilspiel da es ausdehnungsbedingt nicht mehr vernünftig auf dem Ventilsitz aufliegen kann und dadurch seine Wärme auch nicht abgeben kann. Durch diese Überhitzung am Schaft kann das Material seine Eigenschaften verändern was dann im Endeffekt zum oben angeführten Schaden führen kann. Als Ursache Nr.2 kommen Fertigungsriefen oder Schlagmarken auf der Oberfläche in Betracht die sich im Dauerbetrieb als Sollbruchstellen auswirken. Fazit: Ist dein Ventil in Ordnung wirst du durch das Einstellen nur einen gut laufenden Motor erzielen. Ist es beschädigt kann es abreißen was es aber ohnehin irgendwann tun würde. Ich hoffe daß ich dir damit helfen konnte, und würde persönlich lieber Einstellen um Hitzeschäden von der Ursache her vorzubeugen, möchte dir aber keinen abschließenden Rat erteilen da ich per Handauflegen auf den Bildschirm unmöglich deine Ventile betrachten kann ;-) *-Gruß K.T.B." in die Database einkopiert von Christian Grad


Ventile Einstellen beim M110 (280er)

- Spezialschlüssel: Hazet 2771 (~ 30 EUR)

oder bei Mercedes unter der Nummer W110 589 01 01 00 für ~21 EUR
http://img136.imageshack.us/img136/1654/ventilschlssel2gf3.jpg

- 27er Nuss an der Kurbelwelle und Ratsche reichen zum drehen des Motors, Zündkerzen raus ist unnötig. Auf der Beifahrerseite ziehen ist leichter als auf der Fahrerseite drücken. Bei Automatikgetriebe kann man den Griff der Ratsche praktischerweise auf dem Schlauch zum Kühler ablegen, sonst ein Brett einklemmen ö.ä. - so muss man nicht vor jeder Drehung neu ansetzen.

- Dichtung am Nockenwellengehäuse kann dran bleiben, Gummidichtungen in der Mitte abnehmen. Wenn gerissen, ersetzen. Neuer Dichtungssatz nicht erforderlich, aber einmal alle paar Jahre empfehlenswert.

- die Spannfedern an den Schlepphebeln können drin bleiben, jedenfalls wenn man den Hazet-Schlüssel benutzt. Außer eventuell bei den hinteren Ventilen, dort ist es sehr eng. Aber vorher ausprobieren, ob nicht die andere Seite des Schlüssels passt.

- Die Nocken müssen nicht 100 %ig nach oben stehen, man kann daher immer ein Auslass- und ein Einlassventil gleichzeitig bearbeiten.

- Beim Einstellen verkanten sich die Schlepphebel etwas, und das Nachmessen klappt daher nicht - also etwas mehr drehen, und dann eine Winzigkeit zurück drehen. Wer sicher gehen will, macht 2 Runden - eine zum Einstellen und eine zum Kontrollieren.

- Bei den Spannfedern unbedingt darauf achten, dass sie das Loch im Schlepphebel nicht verdecken - da kommt das Öl raus, dass die Nocke schmiert. Am besten am Schluss noch mal alle Federn in die Nut klopfen - Sicher ist Sicher.

- Beim Zuschrauben des Deckels nicht übertreiben, die mittleren Schrauben verbiegen nur den Deckel, wenn sie zu fest angezogen werden. Im Zweifel lieber weniger fest und nach wenigen Kilometern noch mal überprüfen.

- Der M110 klappert gerne, so ein leichtes Ticken. Das ist aber nicht der Ventiltrieb (viel zu leise), sondern das Ticken tritt schon bei minimal falschem Ventilspiel durch Auspuffgase auf* - also Hörprobe machen: wenn's Tickt, war's nicht perfekt.

- Wenn ein Auslassventil überhaupt kein Spiel mehr hatte, haben sich am Ventilsitz Ablagerungen gebildet. Dieses Ventil muss also schon nach wenigen 100 Km erneut eingestellt werden.

* Ticken durch Auspuffgase: Eine kaputte Dichtung am Abgaskrümmer hört sich an, als würde jemand den Motor mit einem Hämmerchen bearbeiten.

ChristophKirchner 15.09.2004

2007-03-13 12:55
Letzte Änderung: 24.7.2006 11:30:56 - Autor: Zettel - Letzter Autor: André_280E

Zündungsproblem

Im Sonderheft der Oldtimer Markt Nummer 25 steht: Die Widerstandswerte der einzelnen Komponenten addieren sich natürlich von der Zündspule bis hin zur Zündkerze. Wer alle Teile vom Hochspannungsausgang der Zündspule, über den Zündverteiler, Verteilerfinger, bis zum Kerzenstecker zusammenzählt, sollte bei einer entstörten Zündanlage auf einen Gesamtwiderstandswert zwischen 15 und maximal 20 Kiloohm kommen.


Spannungsüberschläge

Das Problem: Nach einem Zündkerzenwechsel treten sporadisch Zündaussetzer auf — über den gesamten Drehzahlbereich. Die Ursache sind Spannungsüberschläge am Zündkerzenhals, die wiederum durch einen undichten oder versprödeten Zündkerzenstecker hervorgerufen werden.

Die Lösung: Nach dem Zündkerzenaustausch den (glatten oder gerillten) Zündkerzenhals dünn mit Beru Zündkerzen-Steckerfett (ZKF 001) bestreichen. Wichtig: In jedem Fall den Zündkerzenstecker überprüfen und gegebenenfalls austauschen. Insbesondere bei Einzel- und Doppelfunkenzündspulen mit aufgesteckten Steckern empfiehlt es sich, zusammen mit den Zündkerzen auch den Stecker zu erneuern — da letzterer oftmals im Dichtbereich der Zündkerze versprödet und dadurch undicht wird.
Fehlzündungen:

Phänomen: Zündaussetzer, schlechtes Kaltstartverhalten.
Usache: Fehlerhafte Gemischeinstellung (Vergaser, Einspritzung): Gemisch zu fett, Luftfilter stark verschmutzt, Startautomatik nicht in Ordnung oder Starterzug (Choke) zu lang gezogen, überwiegend Kurzstreckenverkehr, Zündkerze zu kalt, Wärmewertkennzahl zu niedrig.

2007-03-13 12:56
Letzte Änderung: 23.2.2005 02:16:49 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: André_280E

Zündkerzen

Kerzenbild:
Zündkerzengesichter geben Aufschluss über das Betriebsverhalten von Motor und Zündkerze. Das Aussehen von Elektroden und Isolatoren der Zündkerze - des "Zündkerzengesichtes" - gibt Hinweise auf das Betriebsverhalten der Zündkerze sowie auf die Gemischzusammensetzung und den Verbrennungsvorgang des Motors. Das Beurteilen der Zündkerzengesichter ist damit ein wesentlicher Bestandteil der Motordiagnose. Eine verlässliche Aussage ist allerdings an die folgende wichtige Voraussetzung gebunden: Bevor die Zündkerzengesichter beurteilt werden können, muss man das Kraftfahrzeug fahren. Das Fahrzeug sollte über eine Strecke von 10 km gefahren werden. Dabei muss der Motor mit wechselnden Drehzahlen im mittleren Leistungsbereich betrieben werden. Ein längerer Leerlauf vor dem Abstellen des Motors ist zu vermeiden.

BERU - Diagnosehilfe


Basis Kerzen für M102:
- BOSCH H7DCO
- BERU 14K-7DU
- Champion 69YCC

4-Pol und 4-Pol-Platin Zündkerzen:

für den M102.920 (200) & M102.980 (230e/ce):
a) Beru UX79
oder
b) Bosch Super4 (514)

Basis Kerzen für M110:
- BOSCH (keine)
- BERU (keine)
- Champion (keine)

4-Pol und 4-Pol(-Platin) Zündkerzen:

für den M110.923 /.984 /.988 (u.a.):
a) Beru UX79 Platin
oder
b) Bosch Super4 (503)

c) NGK BP6ES V-Line
Einbaufakten:

=> Kegelsitzkerzen: handfest + weitere 15°
=> Dichtringkerzen: handfest + weitere 90°
=> Zuendkerzenwechsel NUR bei ganz kaltem Motor, niemals bei warmer Maschine! Keine Kupferpaste auf die Zuendkerzengewinde! Eventuell ein ganz kleines bischen hitzebestaendiges Fett verwenden.
Elektrodenabstand:

Frage: ich will neue Zündkerzen in meinen 200er machen. Muß ich bei den neuen diesen Zündfunkenabstand einstellen (mit so Metallblättchen. weiß nicht wie der Fachbegriff dafür heißt), oder sag ich im geschäft einfach "Zündis für w123 200er, bj 9/83) und dann krieg ich welche, die ich einfach reinsteck und fertich...?

Antwort1: Ich denke mal, Du meinst eine Fühlblattlehre. Damit kann man feststellen, ob die Abstände zwischen den Elektroden noch stimmen. Eventuell läßt sich dieser noch korrigieren, indem man an der unteren Elektrode rumbiegt. Davon, daß man Kerzen nach dem Kauf "einstellen" muß, habe ich allerdings noch nix gehört, aber ich laß mich da durchaus eines besseren belehren. Auch wenn jeder Zündkerzen wechseln kann, ich würde die Dinger mit Gefühl reindrehen, wärst nämlich nicht der erste, der dabei verkantet, die Kerze abbricht und dann mit Freude den Zylinderkopf abnehmen (lassen) darf. Bei Aluköpfen sollte man sich auch tunlichst an das vorgegebene Drehmoment halten, sonst reißt im Extremfall der Kopf, bzw. bekommt Haarrisse.(Frank)

Antwort2:grade beim 200er und 230er eignet sich ein Zündkerzenschlüssel mit zwei Gelenken der kostet in der einfachsten (und ausreichenden) Version 6-10 DM. Der Schlüssel zentriert die Kerzen selber, grade bei der versteckten Einbaulage hilfreich. Im Autozubehör fragst du am besten nach der entsprechenden 4-pol-Kerze, die hat zwar 4 Masseelektroden, weit wichtiger ist aber dass der Flammenverlauf bei der Zündung geradlinig erfolgen kann, daher dass die Masselektroden seitlich liegen, basiert auf ner Idee aus den 20igern war lange vergessen hat sich aber bewährt. Beru Kerzen mit mehreren Elektroden sind auch deshalb ratsam weil man nach dem Einbau Kerzenprobleme für rund 50000km bei Problemen "vergessen" kann. Beim Anziehen der Kerze mit gesundem Menschenverstand arbeiten mit einer Hand am Schlüssel festziehen - wenig reicht absolut! Es sind schon viele Kerzen abgebrochen oder Gewinde kaputtgegangen weil irgendjemand das Teil für ne Radschraube gehalten hat. Selbst wenn du die Kerze nur mit zwei Fingern reindrehen würdest wäre der mögliche Schaden sehr gering...(K.T.B.)

Alois Lenz empfiehlt diese Beru V-Zuendkerzen. Sie haben einen umgekehrt V-foermigen Buegel, so dass der Abstand zwischen dem Buegel und der Elektrode (die in der Mitte auch noch gekerbt ist) an den Raendern kleiner ist als in der Mitte (ca. 0,05 mm). Folglich springt der Funken nicht in der Mitte zwischen dem Buegel und der Elektrode ueber, sondern an einem der Raender des Buegels. Der Trick ist, dass das Gemisch nicht in dem Spalt der Zuendkerze, sondern am Rand gezuendet wird. (Christian Dannert)


Gewinde der Zündkerzen schmieren?

Lieber nicht, denn da gibt es ein Problem: Kupfer und Alu liegen elektrochemisch weit auseinander, und da durch den außenliegenden Dichtsitz Wasser von der Verbrennung ins Gewinde kriechen kann, ist also elekrochemischer Abtrag des Alus zu befürchten, bzw. durch die Bindemittel in der CU-Paste ein Verbacken. Saubere Gewinde + Sitze, regelmäßig neue Kerzen+ Anziehen per Hand mit dem Originalschlüssel (Überdrehen durch kurzen Hebelarm fast unmöglich) rulen. Probleme damit unbekannt. Bei Uraltmotoren mit Stahlgusskopf spricht dagegen nicht viel gegen vorsichtiges Schmieren (aber mit Motorenöl).


Zündkerzen-Steckerfett (ZKF 001)

Das Problem: Nach einem Zündkerzenwechsel treten sporadisch Zündaussetzer auf — über den gesamten Drehzahlbereich. Die Ursache sind Spannungsüberschläge am Zündkerzenhals, die wiederum durch einen undichten oder versprödeten Zündkerzenstecker hervorgerufen werden.

Die Lösung: Nach dem Zündkerzenaustausch den (glatten oder gerillten) Zündkerzenhals dünn mit Beru Spezialfett bestreichen. Wichtig: In jedem Fall den Zündkerzenstecker überprüfen und gegebenenfalls austauschen. Insbesondere bei Einzel- und Doppelfunkenzündspulen mit aufgesteckten Steckern empfiehlt es sich, zusammen mit den Zündkerzen auch den Stecker zu erneuern — da letzterer oftmals im Dichtbereich der Zündkerze versprödet und dadurch undicht wird.
Wärmewert:

Der Wärmewert beschreibt die Fähigkeit einer Zündkerze, Wärme aufzunehmen und wieder abzuführen. Die Wärmezufuhr an der Zündkerze im Brennraum ist dabei vom jeweiligen spezifischen Motortyp abhängig. mehr

2007-03-13 12:56
Letzte Änderung: 11.4.2006 09:44:08 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Zündkabel

Immer mal wieder taucht die Frage nach Bezugsquellen für die blauen Zündkabeln der M110 Maschine auf. Hier ein paar Antworten aus dem Forum:

-Bei DC lautet die Nummer A110 150 14 18, kostet 19,91€, scheinen aber auch Universallänge zum selberpfrimeln. - 2003 waren sie jedenfalls noch blau.

-Wenn's noch von Interesse ist... Silikonzündkabel in blau zu 5,70/Meter, optisch zu den 280ern passend, gibt's bei Stevens in Wesel. Siehe www.stevens-wesel.de Hatte mir das damals für'n 280S geholt. Sieht absolut original aus.

-Moin,in der frischen OM steht eine Firma, die blaue und dunkelgrüne Zündkabel herstellt, sollen 2,60€ pro Meter kosten. Hier die Adresse: Heinrici - Werkzeuge und Zubehör für Klassiker Heidefeld 45 14532 Kleinmachnow Tel. 033203 85841

Workshop zum Selberkonfektionieren http://www.w123news.de/modules.php?name=News&file=article&sid=14&mode=&order=0&thold=0

2007-03-13 12:57
Letzte Änderung: 24.8.2006 16:11:50 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

Zündkabel - Einbautipps

http://www.beru.com/deutsch/produkte/zuendkerzen/einbautipps.php

2007-03-21 13:15
Fabian

Dieseltuning

DieselTuning


Hier sollen all die verstreuten Tipps aus dem Forum gesammelt werden, wie dem Selbstzünder-Kaltblut etwas mehr Pfeffer verpasst werden kann. Also, bitte mitmachen und fleißig neue Punkte anfügen sowie bestehende korrigieren (oder kleine Mail an marc punkt heckert ätt gmx punkt de).

Natürlich sind einige Punkte hier in ihrer Wirksamkeit strittig. Bitte lasst sie trotzdem stehen - jeder soll sich selbst seine Meinung bilden dürfen.

Ein Pionierbeitrag zum Thema Dieseltuning ist übrigens dieser hier:
http://f10.parsimony.net/forum15518/messages/166557.htm

Die Dieselgemeinde dankt für jede Mithilfe! - Marc


I. RUND UM DEN MOTOR

1. Gewebeluftfilter

Eine simple Tuningmaßnahme am Motor ist der Austausch des serienmäßigen Papierluftfilters gegen einen sogenannten Gewebe-, Leistungs- oder Sportluftfilter (nicht zu verwechseln mit Schaumstoff-Filtern). Durch höheren Luftdurchsatz wird ein Leistungszuwachs von bis zu 2 PS sowie eine Verbrauchsminderung versprochen. Im Forum finden sich auch Berichte über 0,5 Liter Minderverbrauch.

Weniger umstritten als solche Angaben ist die Kostenersparnis auf lange Sicht gegenüber Wegwerffiltern. Skeptiker befürchten allerdings eine schlechtere Filterleistung, die insbesondere den empfindlichen Turboladern zusetzen soll.

Bekannte Anbieter sind K&N, JR und Green Filter. Zumindest K&N hat oder hatte auch mal Ölbadluftfilter im Programm, wie sie auch in den älteren 123er-Dieseln verbaut waren. Ob auch welche für Mercedes angeboten werden, weiß ich nicht. Bei Ebay werden neue K&N-Filter für rund 65 Euro gehandelt (Stand 2005), JR ist etwas billiger. Auch A.T.U. hat Gewebefilter im Programm.

2. Luftansaugtrakt

Die Ansaugtröte am Luftfilterkasten endet knapp hinter dem heißen Kühler - das ist suboptimal, denn jeder Motor läuft am besten mit kalter Luft. (Warme Luft dehnt sich aus, die Sauerstoffdichte nimmt ab.) Eine Verbesserungsmöglichkeit ist der Einbau einer "Staubsaugerdüse", wie sie die 300er und 300er-Turbodiesel hatten. Sie sitzt oben auf dem rechten Scheinwerfer und zieht die Luft durch den schmalen Spalt zwischen Scheinwerfer und Motorhaube. Die vom 300TD ist etwas breiter.

Wem dieser paarmillimeterhohe Schlitz zu schmal vorkommt, der nehme den flexiblen Ansaugschlauch vom 300er (kostet rund 3 Euro) sowie eine Luftdüse vom 190D, stecke beides zusammen und befestige die Düse mit Kabelbindern seitlich zwischen Kühler und Scheinwerfer. So können sogar die Lamellen der Kühlerzarge davor dranbleiben.

Um die Hitzeabstrahlung des Auspuffkrümmers zu verringern, wird dieser im Leistungssport gelegentlich mit Hitzeschutzband umwickelt. Ist vielleicht bei unseren Dieseln auch nicht ganz von der Hand zu weisen, schließlich sitzt der Filterkasten thermisch ungünstig direkt über dem Krümmer.

3. Starrlüfter ausbauen

Der stets mitlaufende Lüfter in den 4-Zylinder-Dieseln ist ein Anachronismus und seinerzeit wohl vor allem aus Kostengründen verbaut worden (und weil er auch im harten Beiruter Taxialltag nicht kaputtgeht). Fährt der Wagen, ist er unnötig (der Fahrtwind reicht völlig aus), im Winter und bei kaltem Motor ist er sogar schädlich, da der Motor später oder gar nicht auf Betriebstemperatur kommt. Vor allem aber frisst er Leistung - es existiert ein Diagramm, wonach das bißchen Plastik beim 240D bei Volllast unglaubliche 6,5 PS fordert.

Also komplett raus damit, denn selbst im Sommer im Stau nach scharfer Autobahnfahrt steigt die Kühlwassertemperatur ohne Lüfter nur langsam an. Außerdem hat man so auch gleich viel mehr Fingerfreiheit beim Ventileeinstellen (siehe unten). Nach dem Abschrauben des Lüfters müssen die vier Schrauben, die ihn bisher gehalten haben, durch kürzere ersetzt und diese wieder eingeschraubt werden, sonst fliegt vorne alles auseinander. Einige Motoren haben noch eine zusätzliche massive Distanz-Aluscheibe: Die kann natürlich mit raus. Man braucht vier Schrauben 8 x 12 oder 8 x 15 zum Einschrauben. Sprengring muss nicht sein, schadet aber auch nicht.

a) Alternative 1: Viscolüfter
Eine Alternative zum Starrlüfter ist ein Viscolüfter, wie er auch von Mercedes selber bei den "edleren" Modellen und den 124ern verbaut wurde. Dabei schaltet sich der Lüfter über eine temperaturgesteuerte Flüssigkeitskupplung zu, wenn das Kühlwasser zu heiß wird. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Lüfter von Luft angeströmt wird - also unglaublicherweise nicht im Stau!

b) Alternative 2: Elektrolüfter
Ein Elektrolüfter ist deshalb wohl die beste Lösung. Er schaltet sich entweder über einen Thermofühler automatisch bei Überhitzung zu oder/und wird manuell vom Fahrer angeschaltet (es geht übrigens auch beides parallel!).

Man die temperaturgesteuerte Elektrokupplung analog zu der des M102-Motors verbauen. Der Temperaturfühler muss dann nachgerüstet werden. Er sitzt beim M102 oben im Zylinderkopf und schaltet bei 100 Grad zu und bei 95 Grad wieder aus. Solche Fühler, z.B. von Behr, sind im Zubehörhandel für 15-20 Euro und in diversen Grad-Abstufungen zu haben.

Geeignete Einbauorte für den Fühler sind:
- das Thermostatgehäuse. Dort ist genug "Fleisch" gelassen worden, um ein entsprechendes Gewinde einzuschneiden;
- der obere Kühlwasserschlauch. Dafür wird der Schlauch durchtrennt. Der Fühler wird dann in ein passendes Stück Metallrohr eingesetzt (so etwas baut z.B. ein Heizungsbauer). Das Rohr wird zwischen die Enden des Wasserschlauchs gesetzt;
- eine der drei seitlichen Bohrungen für den Temperaturfühler des Kombiinstruments (sitzen in der Nähe der Glühkerzen);
- einige wenige 300er haben auch eine Blindmutter im Flansch des Ausgangs aus dem Kopf;
- man könnte auch die Wasserablass-Schraube des Blocks verwenden, die ist im Bereich des Anlassers versteckt.

Zum Lüfter: Der originale Mercedes-Zusatzlüfter für die Klimaanlage (wurde in diversen Modellen verbaut, unter anderem W123 und 190er) passt wunderbar mit der gleichfalls originalen zweiten Strebe vor den Kühler. Wer kein Spenderfahrzeug mit zweiter Strebe findet, kann auch eine serienmäßige rechte Strebe nehmen und deren kleine Haltestrebe nach hinten abflexen. Der Lüfter lässt sich einfach mit Schlauchschellen an den Streben und unten an der Kunststoff-Traverse hinter der Stoßstange befestigen.

Generell eignen sich alle möglichen Elektrolüfter vom Schrott, etwa vom Opel Vectra. Es sind eh meist Standardteile von Bosch & Co. Der Standardlüfter der W126er S-Klasse ist übrigens zu groß.

Für den Schalter im Innenraum bietet sich einer der Standard-Kippschalter aus der Mittelkonsole an, etwa einer für Fondbeleuchtung oder Zusatzfanfare.

4. Moderne Einspritzdüsen

Düsen sind Verschleißteile. Mit der Zeit verschlechtert sich das Spritzbild und der Öffnungsdruck nimmt ab. Neue Düsen senken den Verbrauch und erhöhen die Leistung. Dabei ist zunächst ein härteres Motorgeräusch normal.

Die Technik der Einspritzdüsen hat seit den Siebzigern gewaltige Fortschritte gemacht. Erst in den letzten Diesel-123er wurden Einspritzdüsen verbaut, die dem aktuellen Stand der Technik noch halbwegs entsprechen.

Der richtige Düsentyp ist DN0SD261 (die offizielle Austauschdüse von Mercedes für alle OM61x) oder DN0SD265 (fast identisch), beides sogenannte Flächenzapfen-Düsen mit Vorstrahl. Beim Vorstrahlverfahren wird eine kleine Menge Kraftstoff vorab in die Brennkammer gesprüht, was die Verbrennung verbessert.

Das Werkstatthandbuch von Mercedes-Benz empfiehlt bei Dieselbetrieb einen Düsenöffnungsdruck von 125 bar bei Saugdieseln. Beim Betrieb mit Pflanzenöl kann der angehoben werden auf bis zu 130-150 bar, dadurch wird das zähere Pöl feiner zerstäubt. Wolfi empfiehlt bei reinem Pölbetrieb 150 bar für die Sauger und bei reinem Dieselbetrieb 145 bar beim Turbo.

Unter Pöl-Optimierung fällt auch das Vorverstellen des Förderbeginns der Einspritzpumpe bis an die obere Toleranzgrenze. Wer 150 bar im Sauger fahren will, muss 5 Grad vor den Sollwert und eine halbe Umdrehung an der Volllastschraube machen: von 24 Grad (220D, 240D, 300D) bzw. 26 Grad (200D) um 1-2 Grad (Copyright dieselcoupe.de ;-)).

5. Moderne Vorkammern

Der OM616 aus dem MB100-Lieferwagen leistet 75 statt 72 PS. Die 3-Mehr-PS entstehen durch Schrägeinspritzung, also einer geänderten Vorkammergeometrie mit dazu passenden Glühkerzen und Düsen. Dabei wird der Treibstoff in schrägem Winkel eingespritzt, verwirbelt besser und verbrennt so effektiver. Neben stabilerem Leerlauf ist auch eine HC-Senkung im Abgas zu spüren. Die Glühkerze ist verkürzt, dadurch kommt es zu einer besseren Verwirbelung in der Vorkammer.

Die Vorkammern kosten ca. 60 Euro pro Stück und sind nur bei "leistungsgesteigerten" Motoren mit kleinem Glühkerzenloch verwendbar. Leider nicht für Zugstarter und Motoren mit M18er-Glühkerzenlöchern - bei diesen müsste dafür der ganze Zylinderkopf getauscht werden.

6. Erhöhung der Volllastfördermenge

"Eine Dreivierteldrehung an der Schraube macht aus dem 200D einen 240er", schrieb mal jemand. Wer sie zu weit aufdreht, kann jedenfalls mit Druck aufs Gaspedal eine hübsche schwarze Wolke im Rückspiegel erzeugen (weshalb das Pflanzenölforum auch von der "Feinstaub-Schraube" spricht). Eingestellt wird nach Abnehmen des hinteren Gehäusedeckels der Einspritzpumpe an der kleinen federdruckbeaufschlagten Schraube unten links.

Vorsicht beim Abnehmen des Deckels, es kommt Motorenöl raus. Diese Änderung gilt nicht für Zugstarter, da liegt die Schraube außen zugänglich an einer anderen Position:
https://www.dieselcoupe.de/pics/M-pumpen-regler.JPG

7. Hardcore: Lichtmaschine abschalten

Wer schon mal versehentlich mit abgezogenem Lima-Stecker gefahren ist, wird sich über die muntere Mehrleistung gefreut haben (jedenfalls, bis die Batterie leer war). Es sollen rund 2 PS sein. Der Effekt lässt sich auch künstlich erzeugen, indem der Lima der Erregerstrom abgeklemmt wird, also das Ladekabel der Lima über einen Schalter vom Stromkreislauf getrennt wird. Dann läuft sie nur noch mechanisch mit.

Da man solche Vollleistung eigentlich nur beim Beschleunigen oder sonstiger Vollgasfahrt braucht, bietet sich eine Aktivierung über den Kickdownschalter der Automatik dafür an. Er lässt sich auch bei Schaltfahrzeugen leicht unters Gaspedal klipsen. Insgesamt dürfte das allerdings eine Aktion für erfahrene Bastler sein, zumal es hier um elektrische Feinheiten (Erregerstrom usw.) geht.

8. Weltraumöl (..."Fusseltuning")

Der Vollständigkeit halber, und weil ein Dieselfahrer den Spott nicht scheut: Die Hersteller vollsynthetischer Motoröle mit niedriger Viskosität versprechen natürlich auch Wunderdinge in Sachen Spritersparnis und dem Wuchs zusätzlicher Zylinder. Wer sind wir, dies zu bestreiten und uns Post irgendwelcher Konzern-Anwälte einzufangen. Angesichts der eher kurzen Ölwechselintervalle unserer Aggregate ist der Griff zum 0w50 mit NASA-Freigabe aber schon allein aus wirtschaftlicher Sicht... oh Gott - das gibt wieder eine Ölsortendiskussion... [BEITRAG GESCHLOSSEN]

9. Hubraum statt Spoiler

Wenn der alte 200D nach diversen Erdumrundungen doch endlich in den Dieselhimmel entschwoben ist - warum nicht die Gelegenheit nutzen und gleich einen größeren Motor einbauen? 200D und 240D ähneln sich äußerlich so sehr, dass sie selbst von Fachleuten kaum zu unterscheiden sind. Der Umbau dürfte so unkompliziert sein wie kaum ein anderer (solange es jeweils wieder ein Zug- bzw. Schlüsselstarter ist). Sogar die Chance auf's H-Kennzeichen ist zumindest nicht völlig verschlossen.

Der 220D mit seinen 60PS als Alternative zum 200D mit 55PS lohnt die Mühe des Umtragens in den Papieren kaum. Da ist der 60-PS-200D die bessere, weil H-Kennzeichen-fähige Wahl.

Ein aufwändigerer Umbau - wegen des längeren Motorblocks - ist der Auftstieg zum Fünfzylinder-300D.


II. AERODYNAMIK, ANTRIEB & SO

1. Reifendruck hoch, Ballast runter

Die einfachsten "Tuning"-Maßnahmen überhaupt. Ein höherer Reifenluftdruck verringert den Rollwiderstand. 0,5 bar sollten kein Problem sein, auch 1,0 bar werden gelegentlich praktiziert. Bei allzuviel Druck freilich laufen sich die Reifen irgendwann ungleichmäßig ab.

Wo wir bei Reifen sind: Winterreifen mit ihrem gröberen Profil bremsen jeden Wagen aus. Ähnliches müsste demnach für Ganzjahresreifen gelten. Auch bei Sommerreifen werben die Hersteller mit Eco-Modellen mit geringerem Rollwiderstand. Folglich wird es auch da "schnellere" und "langsamere" geben. Siehe auch die Einträge ReifenTests und ReifenHerstellerUndMarken in der Database.

Und mal den Kofferraum entrümpeln: Totes Gewicht kostet mächtig Sprit. Braucht man wirklich ein Reserverad samt schwerer Stahlfelge und den Wagenheber, oder genügt eine Sprühdose Reifenpilot?

Dass Dachgepäckträger den Luftwiderstand nicht verbessern, predigt der ADAC auch regelmäßig.

Das Gleiche gilt für die Schmutzfänger-Schlappen.

2. Fünfgang statt Viergang

Generell empfiehlt sich für leistungsorientierte Fahrer der Griff zum Fünfganggetriebe. Es senkt nicht nur Verbrauch, Schallpegel und Motorverschleiß (durch geringere Drehzahl), sondern ermöglicht auch höhere Endgeschwindigkeit. Wird es eingebaut, bietet sich der Griff zu einem Differenzial mit kleinerer Übersetzung an, damit die gewaltige Urkraft unserer Vorkammerdiesel auch optimal auf die Straße gebracht wird und man nicht an jedem Hügel in den Vierten runterschalten muss. Ein Dieselcoupéfahrer berichtet von einer fühlbar gesteigerten Endgeschwindigkeit nach dem Umbau von 3,54 auf 3,69. Power ist eben nothing without control :-)

3. Differenzial

Wer beim Viergang bleiben will, kann stattdessen ein Differenzial mit größer Übersetzung einbauen (die Dinger sind mit Glück schon für deutlich unter 50 Euro zu haben). Er wird dann zwar noch weniger Beschleunigung erleben, aber auf der Ebene auch mehr Spitzengeschwindigkeit (und Laufruhe) erzielen. Lohnend ist nach Berichten zum Beispiel der Umbau des 240ers von 3.69 auf 3.58. Die 3.58er stammen aus dem 280E und 230E.

Der 200D hat übrigens serienmäßig eine Übersetzung von 3,92, der 240D 3,69, der 300D 3,46 und der 300TD gar 3,07. Mehr zu diesem interessanten Thema auf der Seite von Jürgen_P unter "Antriebsfragen":
http://www.surfblau.de

4. Schaltung statt Automatik

Das Automatikgetriebe, bei all seinen Vorzügen beim Fahrkomfort, hat neben dem um rund 1 Liter höheren Verbrauch auch den Nachteil niedrigerer Endgeschwindigkeit. Die Differenz zum (Viergang-)Schaltgetriebe beträgt jeweils ca. 5 km/h. Wer schnell sein will, muss schalten.

5. Das böööse S-Wort: Spoiler...

Aerodynamisch ist der 123er natürlich jenseits von Gut und Böse. Cw-Wert rund 0,43, oder wieviel hat unsere Trutzburg? Zurüster wie AMG, BBS und Zender boten seinerzeit eine reiche Auswahl an geschwollenem Plastik in diversen Graden von Sinn- und Geschmacklosigkeit. Zumindest der offizielle AMG-Frontspoiler allerdings ist nicht von vorneherein das Grauen: Optisch recht dezent, passt er sich der Linie des originalen Lufteinlasses an und läuft in einer vergleichsweise unauffälligen Lippe aus, analog der letzten Jahrgänge des R107-SL.

Der nächste Marke auf der nach unten offenen Skala der Scheußlichkeiten ist dann die Abrisskante an der Kofferraumhaube. Gut, die 107er hatten sowas auch. Wirklich schön ist die "Gummiwurst" (O-Ton Ulli) allerdings kaum. Ein Hersteller warb seinerzeit mit einer Spritersparnis von stolzen 2 Prozent, was unter Messtoleranz fallen dürfte. Ähnliches gilt wohl für Seitenschweller. Von der Optik mal ganz zu schweigen. Jetzt aber genug davon...

6. Unterfahrschutz

Moderne Kraftfahrzeuge verbessern ihre Windschlüpfrigkeit auch am Wagenboden. Für den W123 wird inzwischen ebenfalls ein Unterfahrschutz aus Kunststoff (unter anderem bei Ebay) angeboten. Über Qualität und Wirkung liegen allerdings noch keine Berichte vor. Der orginale Unterfahrschutz aus dem Mercedes-Zubehör dagegen ist aus solidem Stahl, vergleichsweise schmal, selten (...entsprechend sauteuer) und eindeutig auf Motorschutz statt Aerodynamik ausgelegt.

7. Tieferlegung

Auch wieder eine Geschmackssache. Ein tiefer gelegtes Fahrzeug soll besser gehen.

8. 15-Zoll-Räder

Größere Räder = Längere Wegstrecke pro Umdrehung. Der höheren Endgeschwindigkeit steht die langsamere Beschleunigung gegenüber. Wie definiert sich da "Mehrleistung"? Weiterführende Informationen bitte unter Chiffre "Zölliges" an die Redaktion.

Alles über Reifengrößen steht in der Database unter ReifenUndAllesWasDamitZusammenhaengt.


III. VERSPIELTES, EXTREMES UND SONSTIGE NARRETEI

1. Turbolader nachrüsten - auch an Vierzylinder

Aufgrund der Fülle des Materials rund um den nachträglichen Anbau von Turboladern samt Ladeluftkühler, Hitzetod und indischen Turbo-240D's ist das jetzt ein eigener Beitrag in der Database geworden: DieselTurbo nachrüsten.

2. Fächerkrümmer und verchromte Lufteinlassrohre

Ein ernsthafter Tuningtipp ist der sogenannte Fächerkrümmer, bei dem jeder Zylinder des Auspuffkrümmers die gleiche Länge hat. Hier wäre Eigenleistung mit dem Schweißgerät gefragt.

Ein Schrauber empfiehlt darüber hinaus, die Luftansaugrohre innen zu polieren und verchromen zu lassen. So würden Verwirbelungen reduziert und der Luftdurchfluss erleichert. Formel-1-Renner hätten das alle. Ob's was bringt?

3. Schärfere Nockenwelle

DIE klassische Tuningmaßnahme. So etwas gab es aber vermutlich nie in Serie für einen 123er-Diesel. Bleibt die Einzelanfertigung, z.B. bei Spezialisten wie CAMKO:
http://www.buecker-gruppe.de

4. Sportauspuff

Diesel funktionieren nun mal nicht mit Staudruck. Thema durch.

5. Chiptuning

Hihi. War nur Spaß.


IV. LEISTUNGSSTEIGERUNG DURCH LEISTUNGSERHALTUNG

Neu ist keiner unserer Motoren. Viel mit der Zeit verlorengegangene Leistung lässt sich durch gezielte Wartungsmaßnahmen zurückholen. Hier eine kleine Auswahl:

1. Ventile

Das Ventileeinstellen ist eine wenig beliebte Fisselarbeit für Winkelpfoten. Verbessert aber auch das Startverhalten ungemein. Wer das Werkzeug selber anschaffen möchte:
- 2 gekröpfte 14er-Schlüssel als Satz (Nr. W615589000100, 25 Euro)
- Ventilfedertellerhalteschlüssel (Nr. W615589000300, 17 Euro)
(Danke an Klaus E.!)

2. Bremskolben

Ein schleifender Bremskolben kostet Energie (macht sich gelegentlich durch ein fieses Quietschgeräusch bei bestimmten Betriebszuständen und Geschwindigkeit bemerkbar). Also regelmäßig prüfen, ob noch alle vier gängig sind und die Räder sich frei drehen.

3. Vorförderpumpe

Schreit nach jahrzehntelangem Betrieb nach Überholung. Dabei dürfen auch mal Neuteile verbaut werden. Es sind zwei unterschiedliche Reparatursätze zu erhalten. Die Vorförderpumpe muß in der Regel nicht ausgebaut werden, bei sehr fester Verschraubung der Rohrstutzen oben auf der Vorförderpumpe kann dies jedoch mal nötig sein. Anschließend die Ventile herausnehmen und in der richtigen Lage wieder einbauen. O-Ringe an den Rohrstutzen erneuern.

Auch ist die Dichtung der Handpumpe ist meistens fertig, beim Pumpen sprudelt der Sprit raus und beim Fahren zieht sich dort Luft rein: gleich mitwechseln.

4. Überstromventil

Noch ein Tipp aus dem Hause Dieselcoupe.de: Überstromventil tunen. Ein entsprechender Workshop soll in Vorbereitung sein... mehr Infos demnächst.

5. Spritfilter

Das Wechseln gehört natürlich zum regelmäßigen Service, wird aber auch schon mal vergessen. Spätestens wenn der Wagen bei Volllast känguruhartige Hüpfer macht, wird's Zeit. Dabei Vorfilter UND Hauptfilterpatrone wechseln. Pölfahrer haben stets ein Ersatz-Set (samt entsprechendem Wechselwerkzeug) im Kofferraum.

6. Luftfilter

Auch wer die Leistungssteigerung durch den Leistungsluftfilter (siehe oben) bestreitet, wird zustimmen, dass ein normaler Papierluftfilter regelmäßig gewechselt (und zwischendurch mal ausgeblasen) werden sollte. Ist das Ding mit Schmodder zugesetzt, kann der Motor nicht frei atmen.

7. Steuerzeiten/Steuerkette

Die SteuerKette längt sich nach einiger Zeit - und das je nach Fahrleistung und Baujahr sogar ziemlich. Es gab eine Serie von Ketten, die aus dem Programm genommen werden mussten; mit erhöhter Fahrleistung längte sich die Kette durch Verschleiß. Diesel-Tuner Simon W. berichtet im Database-Eintrag "SteuerKette" von seinem 240D mit 220tkm, dessen Steuerzeiten durch Kettenlängung 6-7° verschoben waren. Die Folge: Kaltstartprobleme, schlechter Leerlauf, Qualmwolken.

Stimmen die Steuerzeiten durch Kettenlängung absolut nicht mehr, führt dies zunächst zu Minderladung der Zylinder (Leistungsverlust!) und irgendwann (so ab 13°) berühren sich Kolben und Ventile oder der Motor wirft seine Kette. Motorschaden.

8. Spritleitungen (nicht nur für Pöler)

Wer Pflanzenöl fährt, sollte darauf achten, dass seine Spritleitungen nicht irgendwo undicht sind. Sonst zieht der Motor Luft, das kostet Leistung. Beliebte Leckstellen sind der Anschluss-Schlauch unterm Tanksieb (der kostet rund 15 Euro und darf nach 25 Jahren eh gerne mal neu) und die Lecköl-Leitungen.

Doc Wolfi empfiehlt Pölern und 300D-Fahrern auch Vorlaufleitungen mit größerem Durchmesser, damit die Vorförderpumpe nicht so hart arbeiten muss.

9. Gasgestänge korrekt eingestellt?

Ein Tipp aus der Versuchsküche von Daniel aus Bonn: Gönnt dem Gasgestänge mal einen Blick. Steht die Fördermenge der Einspritzpumpe bei Vollgas-Stellung des Gaspedals wirklich auf Maximum? Wenn nicht, nachstellen!

10. Oxi-Kat und Rußpartikelfilter

Gelegentlich ist zu hören, der Oxi-Katalysator schnüre den Motoren Leistung ab. Es gibt zwar genügend Fahrer, die schwören, keine Leistungseinbuße zu spüren. Wer dennoch das Gefühl hat, mit seinem Wagen stimme etwas nicht, kann den Kat ja dennoch mal untersuchen.

Noch gibt es für die 123er-Diesel keinen Rußpartikelfilter zum Nachrüsten. Sobald aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Steuereinstufung, Förderung usw.) erst einmal feststehen, wird auch das ein Thema sein. Inwieweit sich dieser zusätzliche Filter auf die Leistung unserer Wagen auswirken wird, wird noch zu untersuchen sein. Schneller werden sie davon wohl kaum.


Ergänzungen und Korrekturen dringend erbeten!


Der übliche Disclaimer: Alle Hinweise ohne Gewähr. Tunen kann Ihnen und den Menschen in ihrer Fahrgastzelle gesundheitliche Schäden zufügen. Tunen tötet. Außerdem erlischt die Neuwagengarantie! Der Gebrauch von Gehirnen wird grundsätzlich nahegelegt. Meine Güte.


Es wirkten bislang unter anderem mit (in alphabethischer Reihenfolge): Christian Dannert, Daniel aus Bonn, Jürgen_P, Martin aus Soizbuag, Wolfi... und jede Menge Forumsmitglieder.

2007-08-11 22:41
Marc240CD

Wasserpumpe

Wenn die Wasserpumpe gewechselt werden soll, gibt es so die eine oder andere Klippe zu umschiffen. Ich schreibe hier einen Erfahrungsbericht für die Motorenreihe M102.

Benötigtes Werkzeug:

Nüsse (mind. Proxxon Qualität!):
7, 10, 13, 17, 8mm Imbus.

Schlüssel:
SW 8, SW 24
Für Automatikgetriebe braucht ihr noch:
SW 17, SW 19

Sonstiges:
Plastiktüten, 4 Gummis, 4 Kabelbinder oder Draht (Für die Automatikölleitung).
Eine Schraube M10 mit mind. 45mm Gewindelänge und 1mm Gewindesteilheit (Feingewinde). Ob Imbus, Sechskant, Torx ist egal. Die wird DRINGEND zum abziehen der Riemenscheibe benötigt!
Hammer und Messer.
Zusätzlich braucht man für den Lüfterträger evtl. einen Abzieher.

Die neue Wasserpumpe incl. Dichtung. Evtl. etwas Dichtmasse zusätzlich, man weiß ja nie.

Beim M102 gibt es zwei verschiedene Wasserpumpen, die sich am Wellenzapfen für die Riemenscheibe unterscheiden.

Evtl. ist ein Neukauf der "Verschlussschraube" A1029970132 empfehlenswert. Das ist eine 8mm-Imbus Madenschraube, die sich gerne beim Ausschraubversuch rund dreht, wenn der 8mm Imbus zu viel Spiel hat und kostet nur 4€.

Nun zur Aktion:

Kühler ausbauen:
Dazu das Wasser aus Kühler und Motor ablassen und ENTSORGEN NICHT WEGKIPPEN! Die Umwelt dankt! Zu- und Ablauf des Kühlwassers mit der 7er Nuss oder einen Schraubendreher öffnen und abziehen. Die Automatikölschläuche am Übergang von der Aluleitung zum Flexschlauch abschrauben (SW17/19). Dabei gut gegenhalten sonst reißt was ab - Flexschlauch A0199978082, 17€, bzw. Ölleitung (div.) ca. 30€. Es tropft Öl! Umweltschutz! Die Alustutzen am besten mit den Plastiktüten abdecken und verschließen, damit kein Dreck oder Wasser in den Ölkreislauf kommt. Jetzt den Kühler oben ausclipsen (4 Stück, die großen kann man am besten von unten ausdrücken) und mit der Lufthutze beiseite stellen. Dabei den Kühler mit den Anschlüssen nach oben legen und die Automatikölleitungen auch verschließen.

Lüfterrad ausbauen:

Drei SW13 lösen und vom Träger abnehmen. Die Wellenschraube (SW10) abnehmen (mit SW24 gegenhalten). Nun mit einem Abzieher den Träger gegen den schwarzen Mitteldorn abziehen oder mit einem Hammer und ein bisschen Vorspannung (ziehen mit der Hand reichte bei mir) gleichmäßig abklöppeln. Nicht zu doll schlagen, das dauert ein paar Minuten. Zuletzt den schwarzen Wellendorn ausschrauben (SW8).

Riemenscheibe und Magnetschalter ausbauen:

Lima lockern (3xSW 17) und den Keilriemen entspannen und abnehmen. Jetzt die Lima oben (2x) abschrauben, lockern und Keilriemen abnehmen. Die Lima zur Seite schwenken und dann ganz rausschrauben. Dazu vorher den Stecker abziehen sonst hat man eine Hand zu wenig ;-) .
Im Etzold steht jetzt: „Riemenscheibe mit der Hand abnehmen.“ Selten so gelacht! Das Ding sitzt Bombenfest! Wer einen Motor vor 9/81 hat, hat die Arschkarte gezogen und muss sich ein Gewinde (M10x1) in das Loch einschneiden (steht so im Etzold), alle anderen nehmen bitte die Schraube M10x1x45mm und drehen die Riemenscheibe über die Wellenmitte ab: Drehen bis es nicht mehr geht und dann mit dem Hammer eins auf die Schraube, weiter drehen, Hammer, weiter drehen, Hammer... . Wer mit dem Hammer auf die Riemenscheibe klopfen will (weil er das Gewinde nicht einschneiden will, oder sich die Schraube nicht besorgt hat), sei gewarnt, das Ding ist aus Messing und verbiegt sehr schnell (NP>200€).
Jetzt ist die Riemenscheibe ab. 3xSW 10 am Magnetschalter lösen (Löcher merken!) und den Schalter abzerren. Auch der kann festsitzen, hier sollte man Vorsicht walten lassen (WD40 usw.). NP: >318,56 €! Bei mir ging er problemlos ab :D. Bier.

Endlich die Wasserpumpe:

Stopfen (Imbus 8mm) rechts vom Schlauch zum Thermostat ausschrauben und in die neue Wapu einschrauben. Der sitzt meist sehr fest, kostet ca. 4€ und überlebt diese Aktion nicht immer. Wenn man vorher bei Daimler vorbeikommt...
4xSW 13 am Limaträger lösen. Nun die Entlüftungsleitung zum Thermostat lösen (SW13) und die Hohlschraube mit Dichtungsringen sauber verstauen. Alle Schläuche (Zur Heizung, zum Kühler und zum Thermostatgehäuse) abschrauben oder zumindest lösen. 6xSW10 an der Wapu lösen und die Löcher merken, die Schrauben sind unterschiedlich lang. Wapu abnehmen (Restwasser!) . Nun die alte Dichtung mit einem Messer abkratzen und alles schön säubern.

Einbau:

Dichtmasse an den Motorblock und an die Wapu. Dichtung auflegen und Wapu mit den SW10 Schrauben incl. Magnetschalter „schrittweise über kreuz“ anschrauben. Diese Schrauben sollte man vorher reinigen oder neue verwenden. Schläuche festschrauben und Thermostatentlüftung anbringen.
Limaträger anschrauben und alle Schrauben richtig anziehen. Stopfen an der Wapu nicht vergessen! Nun die Riemenscheibe und den Lüfterträger aufsetzten, Dorn einschrauben (SW8) und den Lüfterträger und die Riemenscheibe mittels SW24/SW10 fest ziehen. Lima anschrauben (Locker), Keilriemen auflegen, Lima richtig spannen und festschrauben (Kabel?). Lüfter anschrauben, Hutze und Kühler rein, Festclipsen, Automatikölschläuche anschrauben, Kühlerschläuche ran, Kühlflüssigkeit im richtigen Verhältnis zu Wasser einfüllen, Werkzeug und Teilekontrolle (Alles Verbaut? Werkzeug komplett? Alles dran? Alles fest?), Testlauf, Lehrlauf bis Thermostat öffnet (82-87°C), Wasserstand korrigieren, Probefahrt, Wasserstand korrigieren, Automatikölstand korrigieren, Bier.

Viel Spaß wünscht Matthias

-------------------------------------

Moin.

Ich hab am WE beim M102 die Wapu getauscht. Für die Databse hätte ich folgende Ergänzungen zur bestehenden Anleitung vorzuschlagen:

- Beim Ausbau der dünnen Stahlleitung vom Thermostaten zur Wapu sollte man sehr vorsichtig zu Werke gehen, da die Leitung beim Aufdrehen der Schraube auf der WAPU durch Verzug abreissen kann. Beim Zusammebau sollte man eine neue Kupfer/Alu Dichtscheibe haben, vorher alles sauber und trocken wischen, sonst tröpfelt es da oben raus.
- die Magnetkupplung war sowohl beim Alltagsmotor als auch beim Spendermotor so festgegammelt, dass eine Trennung unmöglich schien. Kriechöl, warm machen, mit 3armigen Abzieher auf Spannung setzen und vorsichtig mit einem Plastehammer beklöpfeln brachte das Ding nach 30 Minuten auseinander.
- die Position der WAPU Schrauben sollte man beim Ausbau genau festhalten, dann spart man sich hinterher das Ausprobieren, wo welche Länge hingehört
- WICHTIG: einige Schrauben muss man VOR DEM EINBAU DER MAGNETKUPPLUNG reinsemmeln, sonst darf man die Kupplung noch mal abziehen
- ich empfehle eine mittelfeste Schraubensicherung für die Lüfterrad-Schrauben
- A 102 201 01 80 Dichtbeilage kann man reinmachen, muss dann aber was abschnippeln. Oder Hylomar nehmen. (danke SEWA für die Nummer)
- Hinweis von HCW zur WAPU selbst: wenn Wasser rauströpfelt, ist Innen eine Kassettendichtung hin, die man auch wechseln kann und die ~22 Euro kostet, also deutlich weniger als ne neue WAPU.

Diese Etzold-Geschichte mit Gewinde reinschneiden usw., um die Riemenscheibe abzumachen, war bei mir nicht nötig, da sich die Scheibe relativ leicht abziehen ließ.

Bis auf die bei mir abgerissene Stahlleitung (zum Glück hatte ich Ersatz vom Spenderschwein) und eine Leckage an der Hohlschraube (neuer Kupferring löst das Problem) ist der Umbau beim M102 einfach, aber relativ aufwendig. Hat 2,5 Stunden ohne Bier gedauert, allein 30 Minuten davon gingen für die Magnetkupplung drauf.

Grusz
Hennsen

----------------

2009-10-19 11:59
Matze

Rückfahrlichtschalter 722.118 Automatikgetriebe

Nachdem der Stecker vorne am Schalter in eingebautem Zustand zigfach auseinandergenommen, gereinigt & wieder zusammengesetzt wurde und die Sicherung 14 auch o.k. war und das Rückfahrlicht immer noch nicht funktionierte blieb nur mehr ein Ausbau & die Zerlegung des Schalters...

Natürlich alles VOLL mit Dreck...

Vernietung des Gehäuses aufgebohrt und Dreck entfernt...

Der untere Kontakt ist der Rückfahrlichtschalter, der obere der Startsperr-Schalter...

  In meinem Fall waren die beiden Knubbel an den unteren Kontakten einfach oxidiert, daher funktionierte das Rückfahrlicht nicht.
Abhilfe schaffte die Knubbel mit feinem Schleifpapier anzuschleifen und die Kontakte nachher leicht einzufetten.
Dann den ganzen Krempel wieder zusammengebaut, Gehäuse neu vernietet...

...und wieder ans Getriebe drangebaut....

  Funzt wieder einwandfrei.... ich kann nur empfehlen die Kontakte nicht ZU sehr einzufetten... da kann's nämlich passieren dass vor allem beim Startsperr-Schalter die Kontakte aneinander kleben bleiben! ;-S
  Einwände/Ergänzungen natürlich erwünscht...  ;)
Gruß
Tsouki

2010-12-14 23:11
tsouki

Gasgestänge hat Spiel

ich hab heute nen 200D gefahren - da fiel mir auf, dass der Motor praktisch erst auf den letzten Drücker
des durchgetretenen Gaspedals für eine nennenswerte Reaktion vom Motor sorgt - kann das an der Gestängeeinstellung liegen - oder woran sonst?
Vielen Dank und Gruss Franz-Josef


-----
auf den Bildern siehst Du mögliche Fehlerquellen (defekte Gummis) und Einstellmöglichkeiten markiert.

http://www.abload.de/img/w123_1sna.jpg

http://www.abload.de/img/w123_2lsk.jpg

http://www.abload.de/img/w123_3jg9.jpg

http://www.abload.de/img/w123_4t81.jpg

Gruß Andreas

2008-03-02 09:28
AndreasS 240D

Gasgestänge hat Spiel

ich hab heute nen 200D gefahren - da fiel mir auf, dass der Motor praktisch erst auf den letzten Drücker
des durchgetretenen Gaspedals für eine nennenswerte Reaktion vom Motor sorgt - kann das an der Gestängeeinstellung liegen - oder woran sonst?
Vielen Dank und Gruss Franz-Josef


-----
auf den Bildern siehst Du mögliche Fehlerquellen (defekte Gummis) und Einstellmöglichkeiten markiert.

http://www.abload.de/img/w123_1sna.jpg

http://www.abload.de/img/w123_2lsk.jpg

http://www.abload.de/img/w123_3jg9.jpg

http://www.abload.de/img/w123_4t81.jpg

Gruß Andreas

2008-02-18 22:44
AndreasS 240D

Unterdruckdose erneuern

Da man bei Benzensens nur noch Universal-Unterdruckdosen (A 000 070 50 53, um 30 Euro) bekommt, die nicht nur aus Plastik sind, sondern auch noch den Schlauchausgang nach oben statt zur Seite haben, ist es evtl. notwendig, den Schlauch, der aus dem Innenraum zur Unterdruckdose führt, zu verlängern. Dazu habe ich mich mit einem Aquaristik-Schlauch aus dem Obi-Gartencenter beholfen. Durchmesser 4 mm, Länge 15 Zentimeter, um 10 Cent. Einfach auf beiden Seiten einstecken (zum Innenraum hin ist es evtl. etwas fummelig), passt aber perfekt..

So sieht das ganze in natura aus:





2008-04-16 19:50
Leipnizkks

Lüfterrad dreht ständig, hoher Spritverbrauch

Heyo!
Heute habe ich mal wieder an meinem Coupé geschraubt. Schon lange hatte es ein Hitzeproblem, schon immer braucht es viel Sprit und schon immer schüttelte es sich, besonders bei kaltem Motor. Heute habe ich die Lösung gefunden !! Hitzeproblem war ein immer mitlaufendes Lüfterrad, und von da ging meine Suche aus. Als ich nochmals abchecken wollte, welcher Anschluss genau der Thermoschalter und was das Kaltstartventil ist, ist mir aufgefallen, dass da was komisch aussieht im Vergleich zu den Bildern in der Database: SIE WAREN VERTAUSCHT!! Ja, die beiden Fühler waren falsch rum rein geschraubt, habe das getauscht und jetzt: Motortemparatur steigt so wie sie soll an, ab 100°C etwa schaltet Lüfter zu, und er läuft VIEL RUHIGER und schüttelt sich nicht.
Man bin ich glücklich ey, sowas geiles
Wollte es nur mitteilen für andere, die sich an ähnlichen Problemen einen Wolf suchen.

2011-04-20 15:41
brian

Zylinderkopfdichtung wechseln am M102 !

siehe link!
Mehr Informationen unter: http://www.w123.at/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=1296

2008-06-07 19:04
Langer

M102 Keilriemenscheibe lösen

siehe link, vielleicht kanns jemand brauchen!
Mehr Informationen unter: http://www.w123.at/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=1295

2008-06-07 19:06
Langer

Katalysator: Benzinschläuche tauschen

Austausch Benzinschläuche – Taktventil
Geschrieben am 20.March. um 21:40:46 von w123de
Garage und Werkstatt Andre schreibt "Beseitigung der Gefahrenquelle Gewebebenzinschläuche bei Kat - Fahrzeugen.

Allgemein bekannt ist ja die Gefahrenquelle Billig KAT ( GAT/HJS/Grywotz etc.) und die Benzingewebeschläuche am Taktventil.

Ich bin nun folgendermaßen vorgegangen. Alte Schläuche vom Mengenteiler lösen, dabei den Benzinschlauch mit Gripzange abklemmen, oder wie in diesem Fall, gelben Stopfen drauf. (Es kommt jede Menge Sprit, Empfehlenswert sind Handschuhe!)


Das abgebaute Schlauch-/ Taktventilpaket sieht dann so aus.


Das Taktventil hat übrigens eine Bosch Nummer - 0280 150 007 - .
So und nun ab damit zur nächsten Hansaflex Vertretung ( Adressen unter www.hansa-flex.com ). Folgende Teile wurden verwendet:
• 1 Schlauch SI 104 – 16 cm
• 1 Schlauch SI 106 – 12 cm
• 1 Schlauch SI 106 – 4 cm
• 2 x SIH 104
• 2 x SIN 04 B 02
• 3 x SIH 106
• 1 x SIN 06 B
am Anfang meinte der sehr nette Mitarbeiter kostet ca. 15 €, am Schluss meinte er dann er hätte sich wohl geirrt – 5.22 € - kostet der Spaß – da lacht der Geldbeutel!
Der Schlauch ist übrigens ein stahlummantelter Benzinschlauch.

Wie man auf dem Bild sieht muss der Schlauch am Taktventil ( Gelbe Seite ) mit einer Schelle befestigt werden, da die Maschine zum verpressen da nicht hinkommt.
So nun flugs das Zeug wieder eingebaut und Funktionskontrolle ob alles dicht ist.
Beim Einbau gibt es ein kleines Problem, die Verpressung am dünnen Schlauch nimmt etwas mehr Platz weg als die alte – da hilft nur ein bisschen Drücken, oder vor dem Pressen darauf hinweisen, es gibt meines Wissens auch leicht abgewinkelte Schlauchanschlüsse.


Und so sieht das ganze fertig aus.



Hoffe gehilft zu haben ;-)"

2008-06-22 21:59
Andre

Katalysator: Benzinschläuche tauschen

Austausch Benzinschläuche – Taktventil
Geschrieben am 20.March. um 21:40:46 von w123de
Garage und Werkstatt Andre schreibt "Beseitigung der Gefahrenquelle Gewebebenzinschläuche bei Kat - Fahrzeugen.

Allgemein bekannt ist ja die Gefahrenquelle Billig KAT ( GAT/HJS/Grywotz etc.) und die Benzingewebeschläuche am Taktventil.

Ich bin nun folgendermaßen vorgegangen. Alte Schläuche vom Mengenteiler lösen, dabei den Benzinschlauch mit Gripzange abklemmen, oder wie in diesem Fall, gelben Stopfen drauf. (Es kommt jede Menge Sprit, Empfehlenswert sind Handschuhe!)


Das abgebaute Schlauch-/ Taktventilpaket sieht dann so aus.


Das Taktventil hat übrigens eine Bosch Nummer - 0280 150 007 - .
So und nun ab damit zur nächsten Hansaflex Vertretung ( Adressen unter www.hansa-flex.com ). Folgende Teile wurden verwendet:
• 1 Schlauch SI 104 – 16 cm
• 1 Schlauch SI 106 – 12 cm
• 1 Schlauch SI 106 – 4 cm
• 2 x SIH 104
• 2 x SIN 04 B 02
• 3 x SIH 106
• 1 x SIN 06 B
am Anfang meinte der sehr nette Mitarbeiter kostet ca. 15 €, am Schluss meinte er dann er hätte sich wohl geirrt – 5.22 € - kostet der Spaß – da lacht der Geldbeutel!
Der Schlauch ist übrigens ein stahlummantelter Benzinschlauch.

Wie man auf dem Bild sieht muss der Schlauch am Taktventil ( Gelbe Seite ) mit einer Schelle befestigt werden, da die Maschine zum verpressen da nicht hinkommt.
So nun flugs das Zeug wieder eingebaut und Funktionskontrolle ob alles dicht ist.
Beim Einbau gibt es ein kleines Problem, die Verpressung am dünnen Schlauch nimmt etwas mehr Platz weg als die alte – da hilft nur ein bisschen Drücken, oder vor dem Pressen darauf hinweisen, es gibt meines Wissens auch leicht abgewinkelte Schlauchanschlüsse.


Und so sieht das ganze fertig aus.



Hoffe gehilft zu haben ;-)"

2008-06-07 19:37
Andre

Katalysator: Benzinschläuche tauschen

Austausch Benzinschläuche – Taktventil

Andre schreibt "Beseitigung der Gefahrenquelle Gewebebenzinschläuche bei Kat - Fahrzeugen.

Allgemein bekannt ist ja die Gefahrenquelle Billig KAT ( GAT/HJS/Grywotz etc.) und die Benzingewebeschläuche am Taktventil.

Ich bin nun folgendermaßen vorgegangen. Alte Schläuche vom Mengenteiler lösen, dabei den Benzinschlauch mit Gripzange abklemmen, oder wie in diesem Fall, gelben Stopfen drauf. (Es kommt jede Menge Sprit, Empfehlenswert sind Handschuhe!)


Das abgebaute Schlauch-/ Taktventilpaket sieht dann so aus.


Das Taktventil hat übrigens eine Bosch Nummer - 0280 150 007 - .
So und nun ab damit zur nächsten Hansaflex Vertretung ( Adressen unter www.hansa-flex.com ). Folgende Teile wurden verwendet:
• 1 Schlauch SI 104 – 16 cm
• 1 Schlauch SI 106 – 12 cm
• 1 Schlauch SI 106 – 4 cm
• 2 x SIH 104
• 2 x SIN 04 B 02
• 3 x SIH 106
• 1 x SIN 06 B
am Anfang meinte der sehr nette Mitarbeiter kostet ca. 15 €, am Schluss meinte er dann er hätte sich wohl geirrt – 5.22 € - kostet der Spaß – da lacht der Geldbeutel!
Der Schlauch ist übrigens ein stahlummantelter Benzinschlauch.

Wie man auf dem Bild sieht muss der Schlauch am Taktventil ( Gelbe Seite ) mit einer Schelle befestigt werden, da die Maschine zum verpressen da nicht hinkommt.
So nun flugs das Zeug wieder eingebaut und Funktionskontrolle ob alles dicht ist.
Beim Einbau gibt es ein kleines Problem, die Verpressung am dünnen Schlauch nimmt etwas mehr Platz weg als die alte – da hilft nur ein bisschen Drücken, oder vor dem Pressen darauf hinweisen, es gibt meines Wissens auch leicht abgewinkelte Schlauchanschlüsse.


Und so sieht das ganze fertig aus.



Hoffe gehilft zu haben ;-)"

2008-06-07 19:40
Andre

LPG Gasanlage nachrüsten für Motoren mit K-Jetronik

Hallo Forum,
nachdem doch einige PNs und Anfragen da waren, wie ich in meinen 230 TE und welche Gasanlage ich verbaut habe, möchte ich gerne ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

Fangen wir beim Tank an. Für das T-Modell wählte ich einen Stakotank in der Dimension 630 X 204, es sind 47 Liter brutto, die mit 80 % maximal befüllt werden dürfen. Das ergibt theoretisch 37,6 L und somit eine Reichweite von 242 km, wobei Gas eben nicht Benzin ist. Das heißt, sowohl die Füllmengen als auch die Reichweiten sind unterschiedlich. Allerdings gibt es mittlerweile 3960 LPG Tankstellen in Deutschland, oder schlichtweg an jeder Ecke einer, in einem Nest wie Coburg mit 45 t Einwohnern sind es 4. [www.gas-tankstellen.info]
Der Tank ist sehr bescheiden zu montieren, die Strebe, an der das Reserverad hängt, muß heraus getrennt werden. Ich habe aus 3 mm starkem Bandeisen eine neue angefertigt und eingeschweißt. Besonders schwierig ist es, die beiden Gasleitungen im Tank anzuschließen und zu biegen, ohne sie zu knicken. Der Zulauf ist mit 8 mm nicht besonders dünn. Fertig sieht es so aus:
(Am Tank habe ich 2 volle Tage gearbeitet, bei einem Radmuldentank ist man in 2 Stunden fertig)
Fertig sieht es so aus:
http://www.siteupload.de/t798348-Vertikaltankjpg.jpg

Damit man es nicht sieht, habe ich einen Tankstutzen in die Tankklappe gesetzt.

http://www.siteupload.de/t798357-Anschluss001jpg.jpg

Befüllt wird mittels Adapter für Dish und ACME. Letzere ist mit Schraubgewinde häufiger anzutreffen.

http://www.siteupload.de/t798356-ACMEjpg.jpg

Vorschrift bei LPG - Tanks ist ein Entlüftungsauslass. Hier sieht man auch die 6 mm Leitung, die hinter dem Unterdruckspeicher entlang neben den Hydraulikleitungen der Niveauregulierung in den orginalen Haltern dann Richtung Motorraum läuft. Das Abschirmblech hat der Umrüster ergänzt, da er sonst keine Gasabnahmeprüfung machen durfte. Vorteil, das der Betrieb direkt gegenüber meiner Arbeitsstelle ist, somit konnte ich alles gastechnische unter der Fuchtel des Meisters selbst einbauen.

http://www.siteupload.de/t798362-Abschirmblechjpg.jpg

Nächste Station ist der Gasfilter mit Absperrventil - sperrt prima Gas ab für die Schubabschaltung.

http://www.siteupload.de/t798365-Gasfilterjpg.jpg

Von dort aus gehts zum Verdampfer - der auch ein Magnetventil hat...

http://www.siteupload.de/t798366-Verdampferjpg.jpg

Der braucht einen Warmwasseranschluss, der vom kleinen Kühlkreislauf abgezweigt wird. Einige mögen vielleicht das Kupferrohr nicht, aber es lässt sich mit genügend Hitze prima biegen, und altert nicht am Krümmer. Nur weil am Krümmer orginal ein Eisenrohr ist, bin ich überhaupt auf die umständliche Idee gekommen, zum Klemptner zu werden:

http://www.siteupload.de/t798368-Vorlaufabzweigjpg.jpg
http://www.siteupload.de/t798371-Warmwasserzufuhrjpg.jpg

Irgendwann fand ich das Kupferrohr einfach zu häßlich. Deshalb habe ich bei Mercedes das Orginalrohr gekauft und mit Schlauchschellen an dem alten Heizungsrohr befestigt.

http://www.siteupload.de/t927571-HeizkreislaufneuJPG.JPG

Den Formschlauch von der Wasserpumpe kann man übrigens auch durch ein 20mm Standartteil ersetzen. Der kostet dann 8 € pro Meter statt 25 € für das orginal MB-Teil.



Ein wenig Kleinkram noch zum Einstellen, minimale und maximale Gasmenge, sowie CO werden am Verdampfer und an diesem Stellglied geregelt.
Ab Euro 2 ist dann eine geregelte Venturi nötig, statt dem Einsteller tut's dann ein Stepper.

http://www.siteupload.de/t798374-Stellgliedjpg.jpg

Gastechnisch gehts zum Mischer, hier sollte man darauf achten, sich nicht einen andrehen zu lassen, der den Querschnitt all zu sehr verengt.
Das kostet Leistung - bei mir fährt sich der Wagen so nebenbei mit Gas fühlbar besser im oberen Drehzahlbereich, mit Benzin genauso wie vorher.

http://www.siteupload.de/t798377-Mischerjpg.jpg

Ein wenig zum Luftfilterkasten - bei einer Venturianlage besteht immer ein wenig die Gefahr, das sich die Luft/Gasmischung im Ansaugtrakt entzündet. Bei der K-Jetronik ist da ja nur Luft, Benzin wird vor dem Einlassventil vorgelagert - im Gasbetrieb ist das anders. Deshalb ist zum Schutz vor Sprengung eine "Backfireklappe nötig, die im Fall der Fälle öffnet. Kommt extrem selten und hauptsächlich durch schlecht gewartete Zündungsanlagen vor:

http://www.siteupload.de/t798380-Backfireklappejpg.jpg

Auch das Ansaugrohr wurde geändert, da eine "Einblasung" den Gasstrom einfach abreisen würde. Ist auch so gut, da mein Luftfilter wohl schon mal Regenwasser angesaugt hatte.

http://www.siteupload.de/t798382-Ansaugrohrjpg.jpg

Jetzt kommt der elektrische Teil, mein Umrüster hat eine fliegende Sicherung für die Gasanlage vorgeschlagen - ich habe dann einen neuen Sicherungsblock mit klassischen Streifenhörnchen montiert, zum Schutz gegen Regen gab's ein Dach. Die drei Relais sind für Klemme 15, direkt vom Zündschloss, Gasanlage und Schubabschaltung der Gasanlage:

http://www.siteupload.de/t798385-RelaisundSicherungenjpg.jpg

Siehe auch dem Schaltplan, nachdem er handgezeichnet und 45 mal geändert wurde ist er eindeutig von mir ;-) Schubabschaltung ist bei Venturianlagen nicht selbstverständlich, ich wollte sicher gehen, nicht das er irgenwo hin gast..

http://www.siteupload.de/t798386-PLANjpg.jpg

Im Innenraum sieht die Tankanzeige dann so aus. Ich habe einen Blindstopfen entfernt und passend zurecht gesägt. Ergebniss kann sich sehen lassen. Mit dem Umschaltgerät von AEB 722 sind 3 Stellungen vorgesehen. Gasbetrieb, auch Kaltstart möglich, Benzinbetrieb, Stellung 3 lässt den Vergaser leerlaufen, also "Wegfahrsperre".

http://www.siteupload.de/t798388-Mittelkonsolejpg.jpg

Das ganze wurde realisiert mit freundlicher Unterstüzung von Michael Neumann. Verwendete Komponenten sind:

AEB 722 Steuergerät
Stako Vertikaltank 47 L (für Limos einfach was passendes heraussuchen)
Standard Gasfilter
Mischer ist auch ein Standardteil
OMVL Mischer

Viel Spaß beim Nachrüsten


Zündkerzen und Zündkerzen bei LPG Betrieb
Eine Empfehlung für Zündkerzen von mir sind NGK V-Line oder normale NGK BP6EFS für den M102 Motor.

Wichtig sind neben dem richtigen Wärmewert, eine Zündkerze ohne den Zusatz R für einen integrierten Widerstand, da sonst die Zündspannung zu stark ansteigt und ein Dichtungssitz mit konischer Form ohne Dichtring.

Für den Gasbetrieb empfiehlt sich eine einpolige Zündkerze mit einem höheren Wärmewert, NGK hat hierfür die BP7EFVX entwickelt.

Wer es genau wissen will, was die einzelnen Buchstaben auf der Kerze zu sagen haben, findet eine Erklärung hier:

Mehr Informationen unter: http://www.kohlenbrander.de/technische_files/zuendkerzen.htm
Martin

2009-03-06 15:49
Martin 230TE

Hakelndes Gasgeben am M102 mit Einspritzung

Alle, die das Problem an ihrem 230C/E kennen, wissen wie entsetzlich nervig ein hakelndenes Gasgestänge sein kann: jede Anfahrt und jeder Schaltvorgang fällt viel zu heftig aus, nur weil sich das Gas nicht wirklich dosieren lässt.

Wenn das Problem nach einer Revision des kompletten Gasgestänges (d.h. sämtliche bewegliche Teile schmieren, Spiel in den Gelenken durch Nachbiegen der Laschen minimieren, etc.) weiterhin besteht, dann liegt es an den Aufhängepunkten der Rückholfeder am Drosselklappenkörper.
Durch diese ergibt sich eine Kraft-Weg-Linie ähnlich wie bei einer Tellerfeder (die ergibt sich bei einem festen Aufhängepunkt in Kombination mit einem sich auf einer Kreisbahn befindlichen Aufhängepunkt zwangsläufig), die bis zu einem gewissen Maximalwert ansteigt und dann wieder abfällt. Jeder kennt dieses Verhalten von der gewöhnlichen Kupplung im Auto. Ab einem gewissen Punkt wird der Widerstand plötzlich geringer.
Jetzt wird beim Gasgeben genau diese Maximalkraft angefahren, wenn die Rolle in der Kulisse auf der Ansaugbrücke die kleine Kurve durchfahren hat. Danach wird die Gegenkraft an der Drosselklappe urplötzlich weniger und man reißt förmlich die Drosselklappe auf und gibt viel zu viel Gas.

Lange Rede kurzer Sinn: eine kleine Umbauaktion mit ein paar Cent-Artikeln und das Problem ist gelöst.
Man braucht eine Schrauböse, einen schraubbaren Kugelkopf, 3 Muttern und 2 breite Unterlegscheiben (alles M6). Außerdem bietet es sich an, beim Freundlichen eine neue Feder zu holen (Teilenummer A1029932310). Diese scheint mittlerweile durch die ursprüngliche ersetzt worden zu sein und hat das perfekte Einbaumaß.

Dann bohrt man ein 6er Loch so positioniert in den LuFi-kasten, dass es sich über dem Drosselklappenbetätigungshebel befindet (ein Stückchen hinter der Lasche, an der der Kasten an der Einsprizanlage fixiert wird), genau so, dass von unten noch eine breite Unterlegscheibe hinpasst.

Jetzt die Öse von unten durchstecken (Scheiben von oben und unten nicht vergessen) und mit 2 der Muttern kontern. Durch die Öse den Kugelkopf stecken und verschrauben.
Die alte Feder kriegt man am besten raus, indem man von links (am Verteiler vorbei) unter die Einspritzanlage greift und aushängt.


Die neue Feder mit der langen Geraden nach unten am Drosselklappenhebel einhängen (vorher die Stoßstange abnehmen), das andere Ende am frisch verbauten Halter einhängen, alles noch ein bisschen mit Fett einschmieren und fertig!

Viel Spaß mit dem völlig neuen Fahrgefühl!

2008-11-13 11:51
Josch

K-Jetronic

Grundsätzlich ist es so, dass etwas Benzin immer mit einer Menge Sauerstoff vermengt werden muss für ein explosives Gemisch. Bei niedrigen Temperaturen also einem kalten Motor hast du einen viel höheren Reibungswiderstand, der überwunden werden muss. Dazu muss das Gemisch mehr zugunsten des Benzins angereichert werden, damit es die "Kraft" besitzt, den Motor zu drehen - fehlt die Kraft, dann schüttelt sich der Motor. Man spricht hierbei von "fett" und "mager", jeweils immer bezogen auf den Anteil an Benzin: fett heißt viel Benzin, mager heißt wenig Benzin. Du kennst ja nun schon mittlerweile deine K-Jetronic etwas. Das ist beim W123 noch recht einfach, weil dort es eigentlich kein elektrisches Geraffel gibt was noch mit rein pfuscht. Ganz einfach gesagt spritzt die Einspritzanlage den richtigen Anteil an Sprit direkt vor dem Zylinder ein (im Gegensatz zum Vergaser, wo Sprit und Luft schon vorher gemischt wird). Den Gemischanteil, also ob "fett" oder "mager" kann man dabei an einer Stellschraube einstellen. Die eingespritzte Menge ist ausschließlich abhängig von der Stellung des Kolbens im Mengenteiler. Diese hängt wiederum ab von der Auslenkung der Stauscheibe. Das ist die große runde Scheibe, die man sieht, wenn man den Luftfilter abgenommen hat. Um die richtige Mischung von Benzin und Luft herzustellen gibt es verschiedene Einrichtungen: Eine Einstellschraube zur Festlegung der mechanischen Verbindung zwischen Stauscheibe und Mengenteilerkolben. Erreichbar durch das kleine Loch oben im Luftfilter. Reindrehen fettet das Gemisch an. Es wird aber nicht empfohlen selbst ohne Messgerät für den CO-Wert an dieser Schraube zu drehen. Die Stellung der Stauscheibe ist abhängig von der durchströmenden Luftmenge und dem Widerstand, den ihr der Mengenteiler entgegen setzt. Dieser wirkt als Systemdruck auf den Kolben. Als Medium bedient man sich des Benzins, weil da zufällig massig von vorhanden ist. Theoretisch könnte man auch eine andere Flüssigkeit verwenden. Je höher der Steuerdruck, desto magerer wird das Gemisch, weil die Stauscheibe weniger weit ausgelenkt wird. Jetzt kommen noch ein paar Regelungen hinzu, damit es auch bei kalten Temperaturen funktioniert.
(1) Ist da der Warmlaufregler.
Dieser sitzt am Motorblock und wird zusätzlich elektrisch beheizt. Der Warmlaufregler läßt Benzin aus dem Steuersystem wieder in den Tank zurücklaufen. Durch dieses "Leck" sinkt der Steuerdruck. Der Widerstand des Kolbens im Mengenteiler wird geringer, die Stauscheibe weiter ausgelenkt und damit das Gemisch fetter. Durch die elektrische und die direkte Beheizung (durch den Zylinderkopf) des Warmlaufreglers schließt sich der Umgehungskreislauf nach wenigen Minuten, das Gemisch wird wieder mager. Dort verändert sich jener Steuerdruck, weil dieser nun im kalten Zustand vom Warmlaufregler verändert wird . Der Steuerdruck schiebt im inneren der K-Jetronic sich paar Dinge zurecht (um es mal so auszudrücken), damit letztendes das Gemisch angefettet wird. Was genau da passiert kann dir ja egal sein, wichtig zu wissen ist: Steuerdruck regelt Gemisch, Warmlaufregler erhöht in der kalten Phase den Steuerdruck.[/s] Deswegen wird hier auch immer vom Messen des Steuerdrucks gesprochen: Damit kann man dann herausfinden, ob und wie stark der Warmlaufregler den Druck in der Warmlaufphase absenkt und wie weit er dann ansteigt (macht z.B. der Bosch-Dienst). Der Warmlaufregler arbeitet so bis etwa 2 min nach dem Kaltstart. Er ist somit vergleichbar einem Choke, wie man ihn an ganz alten Fahrzeugen oder an Aggregaten z.B. noch hat.
(2) Kaltstartventil
Besteht zum einem aus dem Temperatur-Fühler und zum anderen aus dem Ventil. Das Kaltstartventil greift die ersten paar Sekunden (so max. 15sek) nach dem Kaltstart und fettet direkt das Gemisch stark an (gibt Sprit dazu und geht nicht über den Steuerdruck). Dabei gibt das Kaltstartventil gut und gerne 40% mehr Sprit dazu! Der Fühler sitzt am Kühlkreislauf des Motors, also oben am Motor in den Kopf gedreht. Beim M102 (der 4-Zylinder) direkt links neben den Luftfilter. Gemeint ist dann der Fühler mit zwei Kontakten (nicht zu verwechseln mit dem einpoligen, welcher bei etwa 100°C den Elektrolüfter vor dem Motor zuschaltet). Das Ventil sitzt im Ansaugkrümmer, also dort wo die Frischluft angezogen wird, und gibt dort direkt den Sprit dazu. Somit ist die angesaugte Luft schon explosiv und das Gemisch wird über diesen Umweg angefettet.
(3) Zusatzluftschieber
Theorie: Lässt im kalten Zustand Luft an der Drosselklappe vorbei. Dadurch wird mehr Luft angesaugt, die Drehzahl steigt. Das Mischungsverhältnis wird nicht beeinflusst.
(4) Schubabschaltung
In deinem Fall uninteressant, da es nichts mit Kaltstartproblemen zu tun hat. Es schaltet die Einspritzanlage ab wenn man bergab fährt, das spart Sprit weil der Motor nur gedreht wird. das funktioniert in dem ein Umgehungskreislauf um die Stauscheibe geöffnet wird. Die Luft strömt nicht mehr durch die Öffnung des Luftmengenmessers, die Stauscheibe bleibt in Ruheposition. Funktioniert ab ca. 30 km/h, wenn der Fuß vom Gas ist und der Wagen den Motor schiebt. Wollte es nur erwähnen.
(5) Taktventil
Das ist noch interessant für dich. Das Taktventil ist Teil des geregelten Kats und wird bei einer Nachrüstung eingebaut. Auch dieses greift an den Steuerdruck. Wenn du den Luftfilter abnimmst erkennst du es leicht daran, dass es einfach nicht original aussieht (auch Wurm macht das nicht perfekt, ist z.B. ein wenn auch qualitativ hochwertiger Spritschlauch und keine Spritleitung aus Metall). Außerdem geht an das Taktventil ein kleines Kabel mit zwei Adern, welches in den Innenraum verschwindet zum Kat-Steuergerät. Der geregelte Kat misst an einer Lambda-Sonde den aktuellen Lambdawert, also den Gehalt an Sauerstoff im Abgas. Grund ist dieser: Zur Verbrennung braucht man eigentlich Sauerstoff, allerdings ist dieser nur zu etwa 30% in der Luft enthalten. Einen großen Teil macht Stickstoff (N2) aus, welcher bei dieser Verbrennung zu Stickstoff-Oxiden (NOx) reagiert. Ein Katalysator wirkt dann durch eine hauchdünne Platinschicht als Vermittler und trennt diese giftigen Stickstoffoxide auf in Sauerstoff (O2) und Stickstoff (N2). Es muss dazu immer genügend Sauerstoff vorhanden sein. Dieser Idealwert liegt im so genannten Lambdafenster, welchen die Kat-Steuerung immer versucht anzupeilen. Dazu wird dann das Gemisch abgemagert oder angefettet, um den Sauerstoff-Gehalt zu erzielen. Weil das Lambdafenster recht klein ist kommt daher übrigens das typische Regeln dass man im Leerlauf einfach hat, weil der Kat immer versucht den Idealwert anzupeilen. Wichtig zu wissen ist einfach, dass auch der Kat mit eingreift in das Gemisch bzw. in den Steuerdruck.


Bitte um Anmerkungen, wenn ich irgendwo daneben liegen sollte.
Hoffe es hilft euch was!!
Brian


Mengenteiler M110

kaypes Ausführungen zu den verschieden KMT´s im M110
Mehr Informationen unter: http://mercedesclubs.de/wiki/index.php?title=Mengenteiler_M110

2009-09-02 20:08
brian

Anlasser - Alternative Freilauf - Montage

Wie Eberhard zeigt, Anlasser in Schraubstock mit Aluschutzbacken einspannen. Sieht schon mal professionell aus und gibt ein gutes Gefühl.
Dann beide Langschrauben hinten lösen, sowie Deckelchen hinten (2 Schlitzschrauben), Anlasser zerlegen. Magnetschalter öffnen. Eigentlich überflüssig, das alles zu beschreiben, dank Flojo sind alle Vorgänge in der Database sehr gut dokumentiert.
Bleiben noch 2 Sachen, an denen's oft hängt:
DER KOLLEKTOR: Hält man die Ankerwelle in der Hand, macht es viel Sinn, sich den Kollektor näher anzuschauen: ist das Ding riefig und in den Spalten verdreckt (was meistens der Fall ist), Packung Zahnstocher besorgen und das Ding ausgiebig freikratzen. KEIN METALL verwenden! Dann Ankerwelle in Bohrmaschine einspannen, selbige in Schraubstock spannen und langsam drehen lassen. Das vorher von der Freundin besorgte und in Kollektor - passenden Bahnen geschnittene Schleifpapier in 600er und 800er Körnung anlegen (richtig den Kollektor damit umwickeln, beide Enden in einer Hand. Vorsicht! Das Kupfer trägt schnell ab, also langsam drehen lassen, meist ist man nach 4 Bahnen (2x 600er, 2x 800er) fertig.Dann nochmal die Kollektor - Ritzen vom Abrieb befreien, ggf. Ränder vorsichtig mit Rasierklinge oder Cutter entgraten. Dann Teilereiniger drauf und säubern, nicht schmieren! Wichtig ist, das o.g. Kollektor und die anliegenden Flächen der Bürsten glatt, fettfrei und trocken sind, also nicht ölen, da selbstschmierend!
Kohlenbürsten kann man übrigens erneuern, wenn sie runter sind, meistens ist das wohl bei unseren Dinosaurier - Anlassern (Direktantrieb ohne Planetengetriebe, also geringe Drehzahl des Ankers) nicht notwendig.
DER FREILAUF: Net lang schnacken,(Kopp in de' Nacken!) sondern neu (22,56 Euro beim Freundlichen). Vorher mit Gefühl Sprengring entfernen: Dazu erst auf die "Sprenringbuchse" nach innen Richtung Ritzel klopfen (breiter Schraubendrehen + Hammer), und dann den freiliegenden Sprenring mit 12er oder 13er Maulschlüssel in seiner Nut liegend unterfahren und beherzt Richtung Ausgang klopfen.
So, nach Erneuern des Freilaufs zur Wiedermontage: insgesamt recht nervig, der Flojo beschreibt da zwar was mit 13er und 19er Gabel am Wohnzimmertisch übereinander und dann starke Kombizange (s. Database), wahrscheinlichb war meine Kombizange zu schwach oder ich zu blöd, jedenfalls hab' ich's so nicht hingekriegt, Konstruktion ist allerdings hilfreich, s.u.
MY WAY: Benötigt werden: 4x Karosserie - Unterlegscheiben innen 13 mm, außen nicht viel größer, also keinen allzudicken Rand,weil man den später durchtrennen muß, 2x Rohrzange in ziviler Größe (300mm), 1x Schraubstock, 1x kleiner Bolzenschneider z.B. Knipex Cobolt (Werbung aus).
Vorgehensweise: Man spannt die Ankerwelle in den mit Aluschutzbacken ausgerüsteten Schraubstock senkrecht ein. Dann setzt man Ritzel und Co. ein. Vor der "Sprengringbuchse" setzt man 2 der o.g. Karosseriescheiben ein, dann Buchse + Sprenring (der muß natürlich vorher in die entsprechende Nut, das muß ich jetzt nicht erklären wie das geht, draufpopeln halt) und dann nochmal 2x o.g. Karosseriescheiben. So, jetzt kommts: Eine Rohrzange drückt die beiden Enden des Sprengringes in die Buchse, und gegenüber packt man mit der anderen mit Verstand zu, und schon flutscht der Sprengring wieder in die Buchse.Vorher etwas WD-40 drauf schadet nichts. Jetzt ab mit dem Anker in das Flojo'sche Konstrukt und einmal ruckartig nach unten ziehen, schon sitzt der Sprengring richtig in der Buchse. Jetzt rückt man den überflüssig gewordenen Karosseriescheiben mittels kleinem Bolzenschneider zu Leibe und befreit die Ankerwelle von selbigen, fertig!
(Glaubt's mir, der Käs' funktioniert wirklich, da ich beim 1. Mal vergessen hatte, diese blöde Abschirmplatte vor dem Freilauf zu montieren, hab' ich's gleich erfolgreich auf Wiederholbarkeit geprüft).
Ein letztes Wort zur Schmierfrage: grünes Heißradlagerfett von DB (Castrol) aus der Tube für fast sämtliche Schmierstellen, außer Magnetschalter, hier ATF. Morgen wird die Sau eingebaut, mal sehen, ob's flutscht.
Wünsche den Nachahmern viel Erfolg!
Gruß
Christian Grad

2009-02-15 09:17
Christian Grad

Ventilschaftdichtungen erneuern M102

Hallo Leute,

wollte, nachdem ich hier schon so viel Wissen abgegrast habe, auch mal was Produktives abgeben. Meine Anleitung zum Ventilschaftdichtungen wechseln für Leute wie mich mit zwei linken Händen und nur Daumen dran. Zuerst mal das benötigte Werkzeug (ich hoffe, dass klappt mit den Bildern, wenn nicht liebe Admins, bitte nachhelfen):

http://lh4.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0OSs5k2eI/AAAAAAAAAKc/yereToG-SiI/s512/IMG_3515.jpg ----- http://lh6.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0Nv82lniI/AAAAAAAAAJI/ilsgbZAB7M0/s640/IMG_3518.jpg

wobei der Federspanner in der Bucht für schnäppchenhafte 20 Euro zu erstehen ist und das HAZET-Teil zur Druckluftbeaufschlagung des Brennraums für 30 Euro (ja, ja kann man wohl auch selber basteln mit alter Zündkerze und so, aber eben nicht mit 10 Daumen). Außerdem hätte der Wechsel bei MB deutlich mehr gekostet und ich habe jetzt zwei tolle neue Spezialwerkzeuge für's Regal :-)

Als erstes Luftfilter und Ventildeckel runter:

http://lh6.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0NM5nRunI/AAAAAAAAAH4/vQ5hMkG5D_I/s640/IMG_3519.jpg

Dann zu bearbeitenden Zylinder auf OT (möglichst genau, umso weniger neigt der Motor zum Drehen, wenn Druckluft drauf kommt) und die Kurbelwelle gegen Drehen arretieren (ganz wichtig, sonst verschwinden Deine Ventile u.U. im Brennraum -> Zylinderkopf runter!!!) - hier mit nem langen Rohr aufm Knebel geschehen:

http://lh4.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0NBQ75E7I/AAAAAAAAAH0/fqyE-jA5Io0/s512/IMG_3510.jpg

Jetzt noch das Kipphebelböckchen losschrauben und mit dem Schonhammer runtergewalten:

http://lh5.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0NUEk79qI/AAAAAAAAAIU/dYNfU3z6mbs/s640/IMG_3508.jpg

btw: hier sieht man meine neue Steuerkette - hübsch nicht wahr? Und natürlich den Anschluss für den Druckluftschlauch im Zündkerzenloch.
Jetzt nur noch den Federspanner ansetzen und die Keilchen rauspopeln, ohne dass sie in irgendeiner Ablaufbohrung verschwinden, also alles mit Lappen auslegen!!!

http://lh3.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0NjIstISI/AAAAAAAAAIg/GZQaV_2KEYI/s640/IMG_3517.jpg

man sieht schön, wie man hier in aller Ruhe die Keilchen rauszittern kann, ohne fremde Hilfe.

And now, Heini proudly presents: Meine erste neue Schaftdichtung sitzt!!!

http://lh4.ggpht.com/_dU_9qzqG20w/Sa0OR9KffXI/AAAAAAAAAKY/A6KowCzd4WQ/s512/IMG_3514.jpg

Dann alles umgekehrt wieder zusammenbauen und noch 7 mal wiederholen - bin froh, dass ich keinen 12 Zylinder mit 4-Ventiltechnik besitze ;-)
Für das erste Ventil habe ich locker 45 Minuten benötigt, das letzte hat keine 5 Minuten mehr gedauert. Alles in allem mit Rüstzeit und Bier trinken zwischendurch(für ruhige Hände!!!) hat die Aktion 3 bis 3,5 Stunden gedauert - wirklich ganz gemütlich.

Also Leute, es sind doch nur Schrauben! Ran an den Speck und selber machen, heißt die Devise und für das gesparte Geld knuffige Spezialwerkzeug an die Garagenwand hängen.
Ich hoffe sehr, dass sich Leute anhand diese Berichts nun trauen, mal etwas relativ außergewöhnliches an ihrem Auto zu warten.

Viele Grüße,
Heini

2009-12-17 18:24
heini

Zusatzluftschieber einstellen und Prüfen

Symptom - Leerlauf ist nach dem Kaltstart zu niedrig, Motor ist kurz vor dem ausgehen, warm ist alles in Ordnung

Als erstes prüft man den Heizwendel auf Durchgang. Es sollten je nach verwendeter Ausführung zwischen 30 und 50 (W123 48 Ohm) Ohm sein.

Grundeinstellung prüfen:

Dazu muß man den ZSL noch nicht mal ausbauen. Es reicht den oberen Schlauch vom Zusatzluftschieber abzunehmen und bei 20 Grad Temperatur von oben hindurchzusehen.
Es sollte ein kleines Loch sichtbar sein. Achtung, Motorwärme bringt ihn schnell zum Schließen.

Gibt es hier den geringsten Zweifel, sollte man das gute Stück mal ausbauen und in die Tiefkühltruhe legen. Der Zusatzluftschieber muß aufmachen.
Das sollte dann so aussehen, das man großzügig durchsehen kann.

Oftmals verstellt sich der Zusatzluftschieber im Lauf der Zeit, oder es lockert sich die Schraube.
Deswegen braucht man das gute Stück nicht wegwerfen.
Einfach so einstellen, das bei Zimmertemperatur ein kleiner Spalt übrig bleibt, der nach Anlegen der Betriebsspannung nach etwa einer Minute voll geschlossen ist.
Dann das gute Stück mit Lack versiegeln, fertig.
Richtig gut eingestellt, bleibt die Motordrehzahl bei jeder Temperatur relativ konstant oder dreht kalt sogar etwas höher.
Hier nochmal die Schraube, zum Einstellen:

2009-05-05 22:10
Martin 230 TE

Wurmkat - Regelspannung und deren Rückschlüsse auf die K-Jetronik

Hallo,
da es immer wieder Probleme mit dem Warmlaufregler und Falschluft gibt, habe ich hier mal einen Beitrag verewigt, wie sich die Lamdaregelung normal verhält, und welche Rückschlüsse man auf Fehler aus der Steuerspannung ziehen kann.

Dazu habe ich mir ein Messgerät gebaut, das an einer ebenfalls selbst gebauten Diagnosebuchse hängt.

Für den Servicefall genügt jedoch ein einfaches Mulitmeter, besser analog, falls vorhanden um evtl. Fehlern in der Einspritzanlage recht schnell auf die Schliche zu kommen.

Dafür gelten folgende Grundsätze.

Regelspannung bei etwa 8 Volt pendelnd entspricht einem Tastverhältniss 50:50 zwischen abmagern und fett. Idealer Wert, warm, bei Teillast und im Leerlauf.

Vollgas, die Einspritzung muß anfetten, die Regelspannung muß steigen, um der Überfettung entgegen zu wirkeln, da ja Lamda gleich 1 = optimales Gemsich erzielt werden soll. Zu fett ist in diesem Fall normal.
Heißt auch, Regelspannung größer 8 Volt, Gemisch zu fett, CO Gehalt in diesem Moment zu hoch.

Regelspannung kleiner 6 Volt, Gemisch zu mager. Gilt wieder für den Teillastbereich, und Leerlauf.
Bei eingeschalteter Schubabschaltung wirkt die Lamdaregelung dem Entgegen und versucht anzufetten. Hier ist eine niedrige Regelspannung normal.

Die LED´s zeigen übrigens folgendes an:
Gelb - Spannung Benzinpumpe
Rot - Messgerät in Stellung Lamda/wenn aus Bordspannung
Grün - Schubabschaltung aktiv
Blau - Gasbetrieb aktiv


Hier kommt der Kaltstart, hoher CO - Anteil, gleich große Spannung von der Lamdasonde, der Wurmkat gibt sich alle Mühe dem entgegen zu regeln.


Fahrbetrieb im warmen Zustand, Spannung etwa 7 - 8 Volt bei Benzinbetrieb, mit E 85 5 - 6 Volt, soweit kann die das ausregeln.


Schiebebetrieb. Die Lamdaregelung gibt sich alle Mühe, das Gemisch anzufetten. Leider ohne Erfolg, es gibt nix zum Einspritzen.

Somit dürften ein paar Fragen aufgeklärt sein. Vor allem, ob der geringere Energiegehalt von E85 sich durch eine Lamdaregelung ausgleichen lässt.
Kritisch wird es beim Kaltstart. Da klappt es offensichtlich nicht, warm jedoch kein Problem.
Lt. Wurm selbst sogar soweit, das der Systemdruck soweit abfällt, bis die Einspritzventile nicht aufmachen. Analog dazu ist die Steuerspannung nur noch 2 Volt.


Gruß
Martin
Mehr Informationen unter: http://w123-forum.net/phorum/read.php?1,1201211,1201211#msg-1201211

2009-05-10 07:46
Martin 230 TE

M102.920 (200er Vergaser mit 109PS) Spritleitungen im Motorraum

Die Spritleitungen im Motorraum vom M102.920 sind etwas "besonders" da die die zum Vergaser führen unterschiedliche Schlauchdurchmesser an den Enden haben. 


Laut EPC wird ein Schlauch mit A115er und einer mit A102er Nummer benötigt, das ist FALSCH(!) ... es wird 2x der A115 Schlauch benötigt!


Der Benzinschlauch von der Zuleitung zur Pumpe am Motorblock ist normale Meterware und in jedem KFZ Handel zu bekommen.

Teilenummer:


N 916030 000527 - Meterware von Zuleitung zur Pumpe

A 102 078 26 81 - Laut EPC Schlauch zur Rückführungsleitung, dafür aber viel zu kurz

A 115 078 07 81 - Diesen Schlauch 2x bestellen! 


grüße...

2009-10-06 15:00
Fabian

Ventilschaftabdichtungen erneuern OM616 (Diesel)

DirkS hat einen Beitrag zum Wechsel der Ventilschaft-Abdichtungen erstellt.

2009-12-17 18:28
DirkS

K-Jetronik Bauanleitung Manometer Druckmessung

Hi,
nachdem ich ein völlig schrottiges Chinaköfferchen aus den USA ersteigert hatte, stand ich vor der Aufgabe, mir selbst was zu erstellen.
http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Manometer.jpg

Folgende Bauteile werden benötigt:
1 Anschluss an die Spritleitung zum Warmlaufregler
2 T-Stück
3 Manometer
4 Absperrventil
5 Anschluss an den Warmlaufregler
- Kraftstoffschlauch ca. 80 cm

Das Manometer muss bis mindesten ca. 6 bar anzeigen; alle anderen Teile gibt es in dem Laden, der die Verpressungen macht. Gekostet hat mich der Umbau keine 10 Euro; Manometer gibt es im Auktionshaus für kleines Geld. Insgesamt also durchaus überschaubar. 

 


Zum Messen wird das Teil in die vordere Verbindung Spritleitung - Warmlaufregler eingeschleift. Wenn das Ventil gesperrt ist, wird der Druck der Kraftstoffpumpe gemessen. Sollten ca. 6 bar sein.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Diagramm_Warmlaufregler_1.jpg
Quelle: Bosch: "Technische Unterrichtung. Benzineinspritzsystem K-Jetronik" Teilenummer: 1987722009.

Vor Beginn der Messung unbedingt den Stecker vom Kat-Taktventil abziehen! Nach dem Kaltstart sollen je nach Außentemperatur ca. 0,5 bis 1,5 bar anliegen. Innerhalb von ca. 90 bis 180 Sekunden soll der Druck ca. 3,8 bar erreichen und nicht weiter ansteigen.
 Nach dem Abschalten der Spritpumpe sinkt der Druck auf den Öffnungdruck der Einspritzdüsen (ca. 2,8 bar) und darf dann nicht weiter abfallen. 

Rory

2014-09-28 09:08

Spritpumpenpaket erneuern

Hallo,


möchte noch Meldung machen, dass der Wechsel aller nötigen Teile am Spritpumpenpaket nun (schon länger) abgeschlossen ist.


Paar Pics und Story dazu....

Es begann, als ich mal wieder unter dem Auto lag um bisschen was zu gucken. Als ich dann die Spritschläuche begutachtete, und der große vom Tank gleich dunkel wurde als ich den mal bisschen anfasste, war es höchste Zeit da mal dran zu gehen.


Die Sache vorher: nicht gerade vertrauenserweckend! Dämpfer falsch rum eingebaut, Benzinschläuche alle uralt und rissig, Kontakte der Spritpumpe ungeschützt und korrodiert, Pluskontakt nur noch an ein paar Äderchen, Stromkabel Schutz gerissen und nicht richtig befestigt, überhaupt alles korrodiert und verrostet da unten.


Tank ziemlich leer gefahren, dann erstmal restlichen Sprit abgelassen. Die Höhe am W123 ist einfach genial, man kommt fast überall ohne Bühne dran, einfach Wäschekorb drunter und auf - es ging bei der Aktion kein Tropfen daneben.
Reserveleuchte hat übrigens schon länger geleuchtet, trotzdem waren noch etwa 10l im Tank. Ein 230E sollte als mit aufleuchtender Reserveleuchte locker noch 100km packen.

Hatte schon alle Benzinschläuche besorgt. Der mit dem Flansch zum Tank gibts für 10€ das geht, jedoch gibts den zwischen Dämpfer und Benzinpumpe eigentlich nur als ganzen Meter für knapp 30€, ich hatte Glück dass meine Niederlassung davon noch etwas da hatte sodass ich die 10cm so erwerben konnte. Selbiges mit dem Schlauch vom Rücklauf zum Tank. Den Schlauch zur Entlüftung habe ich aus dem Zubehör, is eh nicht so wichtig, und Leckleitung vom Druckspeicher sowie Schlauch zwischen Benzinfilter und -leitung war erstaunlicherweise noch sehr gut. Schutz für die Leckleitung habe ich einen sehr dicken Gummischlauch von der einer Hydraulikwerkstatt geholt, ist allemal besser als der einfache Schaumstoff den es auch nur als ganzen Meter für 30€ gibt. Paar neue Edelstahlschellen für Rücklaufleitung und Entlüftung noch, und ich dachte ich hätte alles.

Nur leider hatte der letzte, der den Schlauch an den Tank verschraubt hat, irgend eine Dichtmasse benutzt. Diese war so eingetrocknet, dass sich sich der Flansch am Tank kein bisschen bewegen. Ich entschloss mich dazu, den gesamten Tank auszubauen. Jedoch stellte sich dies als schwierig heraus, wenn der Flansch noch am Tank verschraubt ist, geht aber grad so. Von der Methode einfach einen neuen Schlauch an den eingebauten Flansch per Schelle zu hängen halte ich nichts. Außerdem waren die Dichtungen vom Tank zur Karosse erneuerungswürdig:

Habe zudem gleich noch das Tanksieb ausgebaut und gereinigt sowie den Tankgeber mal mit Bremsenreiniger geflutet. Alles mit neuer Dichtung wieder einbauen.

Ohne Tank wär der Kofferraum nochmal gut größer, falls jemand auf monovalenten Gasbetrieb (durch Reserveradmuldentank) umbauen will:



Äußeres Bild für die Nachbarn. Besonders meine Nachbarin hasst mich ja schon lange weil ich immer was zu schrauben hab...... wollte mir schon Sonntags das Auto waschen (wohlgemerkt waschen, nicht saugen) verbieten, aber ich beschwer mich doch auch nicht wenn die ihr Pferd striegelt.....

So, und dann der Jackpot:

Vorher dick mit Rostlöser eingesprüht lies sich eine Mutter problemlos öffnen, die andere Seite ging ebenso problemlos zu drehen, nur hatte sich da gleich der ganze Kontakt verabschiedet.
Hatte noch versuch durch drehen an der unteren Mutter (unterhalb der Isolation) zu drehen ob man da was machen kann, aber nein. Somit wurde eine neue Benzinpumpe fällig.......

180€ kostet die neue Bosch. Ich entschied mich für die billige für 50€ aus dem Zubehör, einfach aus dem Grund heraus, weil man doch bei einer Rollzellenpumpe jetzt nicht so viel falsch machen kann, und diese immernoch besser sein wird als eine gebrauchte unbekannten Alters und Zustands.

Neu gegen alt. Hat nicht nicht mal eine Herstellerbezeichnung irgendwo aufgedruckt. Sah aber identisch der originalen aus und hat auch sonst so einen ganz guten Eindruck gemacht. Rückschlagventil wurde von mir aber original von Mercedes gegeben.

Und weil ich halt einmal bei war, wurde doch gleich noch der Benzinfilter getauscht, eigentlich wollte ich das andermal machen, ist ja auch eine schnelle Sache:

Wieder neu gegen alt. Diesmal original Bosch, denn der Preisunterschied zum Zubehör war nicht wesentlich, und bei einem Filter kann man schon ziemlich leicht diesen anders konstruieren.
Der neue Filter wog weniger als die Hälfte was der alte wog, von dem ich keine Ahnung habe, wann dieser ersetzt wurde. Erstmal wird dies das Material gewesen sein, denn der alte war voll alu, der neue sah mir eher nach Weißblech oder sehr dünnem Alu aus. Eventuell war es auch der Dreck, der da ins Gewicht ging.

Tank wurde wieder eingebaut. Das nervigste daran war eigentlich nur, danach wieder Endstufe und Boxen anzuschließen.

Den Halter vom Benzinpumpenpaket hatte ich komplett zerlegt und die Schrauben vom Fachhandel aus Edelstahl neu geholt (bei Mercedes waren die mit 2€ das Stück mir viel zu teuer), auch die Gummipuffer habe ich neu bei Mercedes gekauft weil die alten schon ziemlich rissig waren (1,50€/Stück). Dann den Träger schön geschliffen, lackiert und mit U-Schutz nochmal dick drüber.
Alle Teile dran montiert, dabei aufpassen: Alu und Kupfer gibt Lochfras, sieht man schön am alten Spritfilter wo das nicht beachtet wurde. Habe deswegen Aluringe verwendet.
Da das gesamte Paket kurz vorm Einbau (jaja, der Benzinschlauch vom Filter ist noch falsch rum wurde dann geändert):


Vor Montage wurde von mir der Unterboden noch entrostet, lackiert, mit Unterbodenschutz und -wachs versiegelt. Dann am Kabel neue Kabelschuhe angelötet. Die Gummiabdeckungen schön fett mit Polfett voll drücken.

Und dann schlussendlich nachdem alles montiert wurde:



Der Vorher-Nachher-Effekt ist nicht nur optisch unvergleichbar! Der Motor zieht einfach DEUTLICH besser. Ich vermute, dass neben dem falsch eingebauten Dämpfer (-> Verwirbelung) der Benzinfilter ziemlich zugesetzt war. Vielleicht hat es auch etwas mit der neuen Benzinpumpe zu tun. Jedenfalls läuft der M102 deutlich genüsslicher durch die Gegend, hört sich garnicht mehr so gequält an wenn man Leistung verlangt sondern tut dies einfach, echt umwerfend winking smiley
Das Fluten des Tankgebers hat insofern was gebracht, dass die Reserveleuchte nicht mehr flackert sondern wenn dann leuchtet (aber auch nicht konstant). Das Pendeln ist zum Zucken geworden, kommt also eher vom Kombiinstrument selbst.
Zumal ich der Sache nun auch eher vertraue als vorher. War ja nun wirklich eine Frage der Zeit bis ich damit mal liegen bleiben würde.
Nur leider hat die ganze Aktion inkl. aller Teiler ein ziemliches finanzielles Loch bei mir gefressen. Eigentlich sollten es nur Benzinschläuche werden, jetzt wurde es gleich noch Pumpe, Filter, Dichtungen, etliche Kleinteile - zusammen knapp 200€ !

Habe etwa eine Woche vorher noch die gesamte Zündung durchgecheckt und zwei angenagte Zündkerzenstecker und ein Kabel ausgemacht, danach lief der Motor etwas gleichmäßiger. Außerdem hatte ich alle Unterdrucktüllen im Motorraum ausgetauscht, wobei ich fest stellte, dass die eine am Ansaugkrümmer zur Zündversteller hin einen Riss hatte - nachdem das dicht war, lief das Coupe schon DEUTLICH besser, viel agiler, garnicht mehr so träge wenn man das Gas weg drückte. Insgesamt lief der Motor schon sehr schön, aber der neue Benzinfilter (oder was es jetzt auch war) hat da nochmal kräftig eines drauf gesetzt!

Habe bisher etwa 1500km damit zurück gelegt. Letzter gemessener Spritverbraucht: 50% Autobahn Vollgas linke Spur mit 150-190km/h, 50% Innenstadt ergab 11l/100km. Das ist ein sehr schöner wert.

Mühe lohnt sich eben doch winking smiley
Hoffe auch, dass es jetzt erstmal wieder 20 Jahre hält


Gruß
brian

2011-04-20 13:12

Spritpumpenpaket erneuern

Hallo,
möchte noch Meldung machen, dass der Wechsel aller nötigen Teile am Spritpumpenpaket nun (schon länger) abgeschlossen ist.
Paar Pics und Story dazu....
Es begann, als ich mal wieder unter dem Auto lag um bisschen was zu gucken. Als ich dann die Spritschläuche begutachtete, und der große vom Tank gleich dunkel wurde als ich den mal bisschen anfasste, war es höchste Zeit da mal dran zu gehen.


Die Sache vorher: nicht gerade vertrauenserweckend! Dämpfer falsch rum eingebaut, Benzinschläuche alle uralt und rissig, Kontakte der Spritpumpe ungeschützt und korrodiert, Pluskontakt nur noch an ein paar Äderchen, Stromkabel-Schutz gerissen und nicht richtig befestigt, überhaupt alles korrodiert und verrostet da unten.


Tank ziemlich leer gefahren, dann erstmal restlichen Sprit abgelassen. Die Höhe am W123 ist einfach genial, man kommt fast überall ohne Bühne dran, einfach Wäschekorb drunter und auf - es ging bei der Aktion kein Tropfen daneben.
Reserveleuchte hat übrigens schon länger geleuchtet, trotzdem waren noch etwa 10l im Tank. Ein 230E sollte als mit aufleuchtender Reserveleuchte locker noch 100km packen.

Hatte schon alle Benzinschläuche besorgt. Der mit dem Flansch zum Tank gibt's für 10 Euro das geht, jedoch gibt's den zwischen Dämpfer und Benzinpumpe eigentlich nur als ganzen Meter für knapp 30 Euro, ich hatte Glück dass meine Niederlassung davon noch etwas da hatte sodass ich die 10 cm so erwerben konnte. Selbiges mit dem Schlauch vom Rücklauf zum Tank. Den Schlauch zur Entlüftung habe ich aus dem Zubehör, is eh nicht so wichtig, und Leckleitung vom Druckspeicher sowie Schlauch zwischen Benzinfilter und -leitung war erstaunlicherweise noch sehr gut. Schutz für die Leckleitung habe ich einen sehr dicken Gummischlauch von der einer Hydraulikwerkstatt geholt, ist allemal besser als der einfache Schaumstoff, den es auch nur als ganzen Meter für 30 Euro gibt. Paar neue Edelstahlschellen für Rücklaufleitung und Entlüftung noch, und ich dachte ich hätte alles.
Nur leider hatte der letzte, der den Schlauch an den Tank verschraubt hat, irgend eine Dichtmasse benutzt. Diese war so eingetrocknet, dass sich sich der Flansch am Tank kein bisschen bewegen. Ich entschloss mich dazu, den gesamten Tank auszubauen. Jedoch stellte sich dies als schwierig heraus, wenn der Flansch noch am Tank verschraubt ist, geht aber grad so. Von der Methode einfach einen neuen Schlauch an den eingebauten Flansch per Schelle zu hängen halte ich nichts. Außerdem waren die Dichtungen vom Tank zur Karosse erneuerungswürdig:

Habe zudem gleich noch das Tanksieb ausgebaut und gereinigt sowie den Tankgeber mal mit Bremsenreiniger geflutet. Alles mit neuer Dichtung wieder einbauen.

Ohne Tank wär der Kofferraum nochmal gut größer, falls jemand auf monovalenten Gasbetrieb (durch Reserveradmuldentank) umbauen will:



Dieses Bild für die Nachbarn. Besonders meine Nachbarin hasst mich ja schon lange weil ich immer was zu schrauben hab...... wollte mir schon Sonntags das Auto waschen (wohlgemerkt waschen, nicht saugen) verbieten, aber ich beschwer mich doch auch nicht wenn die ihr Pferd striegelt.....

So, und dann der Jackpot:

Vorher dick mit Rostlöser eingesprüht lies sich eine Mutter problemlos öffnen, die andere Seite ging ebenso problemlos zu drehen, nur hatte sich da gleich der ganze Kontakt verabschiedet.
Hatte noch versucht, durch drehen an der unteren Mutter (unterhalb der Isolation) zu drehen ob man da was machen kann, aber nein. Somit wurde eine neue Benzinpumpe fällig.......

180 Euro kostet die neue Bosch. Ich entschied mich für die billige für 50 Euro aus dem Zubehör, einfach aus dem Grund heraus, weil man doch bei einer Rollzellenpumpe jetzt nicht so viel falsch machen kann, und diese immer noch besser sein wird als eine gebrauchte unbekannten Alters und Zustands.

Neu gegen alt. Hat nicht nicht mal eine Herstellerbezeichnung irgendwo aufgedruckt. Sah aber identisch der originalen aus und hat auch sonst so einen ganz guten Eindruck gemacht. Rückschlagventil wurde von mir aber original von Mercedes gegeben.

Und weil ich halt einmal bei war, wurde doch gleich noch der Benzinfilter getauscht, eigentlich wollte ich das andermal machen, ist ja auch eine schnelle Sache:

Wieder neu gegen alt. Diesmal original Bosch, denn der Preisunterschied zum Zubehör war nicht wesentlich, und bei einem Filter kann man schon ziemlich leicht diesen anders konstruieren.
Der neue Filter wog weniger als die Hälfte was der alte wog, von dem ich keine Ahnung habe, wann dieser ersetzt wurde. Erstmal wird dies das Material gewesen sein, denn der alte war Vollalu, der neue sah mir eher nach Weißblech oder sehr dünnem Alu aus. Eventuell war es auch der Dreck, der da ins Gewicht ging.

Tank wurde wieder eingebaut. Das nervigste daran war eigentlich nur, danach wieder Endstufe und Boxen anzuschließen.

Den Halter vom Benzinpumpenpaket hatte ich komplett zerlegt und die Schrauben vom Fachhandel aus Edelstahl neu geholt (bei Mercedes waren die mit 2 Euro das Stück mir viel zu teuer), auch die Gummipuffer habe ich neu bei Mercedes gekauft weil die alten schon ziemlich rissig waren (1,50 Euro/Stück). Dann den Träger schön geschliffen, lackiert und mit U-Schutz nochmal dick drüber.
Alle Teile dran montiert, dabei aufpassen: Alu und Kupfer gibt Lochfraß, sieht man schön am alten Spritfilter wo das nicht beachtet wurde. Habe deswegen Aluringe verwendet.
Da das gesamte Paket kurz vorm Einbau (jaja, der Benzinschlauch vom Filter ist noch falsch rum wurde dann geändert):


Vor Montage wurde von mir der Unterboden noch entrostet, lackiert, mit Unterbodenschutz und -wachs versiegelt. Dann am Kabel neue Kabelschuhe angelötet. Die Gummiabdeckungen schön fett mit Polfett voll drücken.

Und dann schlussendlich nachdem alles montiert wurde:



Der Vorher-Nachher-Effekt ist nicht nur optisch unvergleichbar! Der Motor zieht einfach DEUTLICH besser. Ich vermute, dass neben dem falsch eingebauten Dämpfer (-> Verwirbelung) der Benzinfilter ziemlich zugesetzt war. Vielleicht hat es auch etwas mit der neuen Benzinpumpe zu tun. Jedenfalls läuft der M102 deutlich genüsslicher durch die Gegend, hört sich gar nicht mehr so gequält an wenn man Leistung verlangt sondern tut dies einfach, echt umwerfend winking smiley
Das Fluten des Tankgebers hat insofern was gebracht, dass die Reserveleuchte nicht mehr flackert sondern wenn dann leuchtet (aber auch nicht konstant). Das Pendeln ist zum Zucken geworden, kommt also eher vom Kombiinstrument selbst.
Zumal ich der Sache nun auch eher vertraue als vorher. War ja nun wirklich eine Frage der Zeit bis ich damit mal liegen bleiben würde.
Nur leider hat die ganze Aktion inkl. aller Teiler ein ziemliches finanzielles Loch bei mir gefressen. Eigentlich sollten es nur Benzinschläuche werden, jetzt wurde es gleich noch Pumpe, Filter, Dichtungen, etliche Kleinteile - zusammen knapp 200 Euro!

Habe etwa eine Woche vorher noch die gesamte Zündung durchgecheckt und zwei angenagte Zündkerzenstecker und ein Kabel ausgemacht, danach lief der Motor etwas gleichmäßiger. Außerdem hatte ich alle Unterdrucktüllen im Motorraum ausgetauscht, wobei ich fest stellte, dass die eine am Ansaugkrümmer zum Zündversteller hin einen Riss hatte - nachdem das dicht war, lief das Coupe schon DEUTLICH besser, viel agiler, gar nicht mehr so träge wenn man das Gas weg drückte. Insgesamt lief der Motor schon sehr schön, aber der neue Benzinfilter (oder was es jetzt auch war) hat da nochmal kräftig eines drauf gesetzt!

Habe bisher etwa 1500km damit zurück gelegt. Letzter gemessener Spritverbraucht: 50% Autobahn Vollgas linke Spur mit 150-190km/h, 50% Innenstadt ergab 11l/100km. Das ist ein sehr schöner wert.

Mühe lohnt sich eben doch winking smiley
Hoffe auch, dass es jetzt erstmal wieder 20 Jahre hält


Gruß
brian

2010-04-18 18:37
brian

Krümmer planen M102

Dieser Beitrag liegt uns als pdf-Datei vor.

2010-04-26 16:06
Werner Tuchbreiter

Einbau eines Nachbau-Turbokompressors in einen 300TDT

Nachdem ich feststellen musste das der Turbokompressor meines neuen Autowagens seinen Dienst nicht versah, schaute ich mich im Internet nach den Preisen eines Neuen um.

Auf Hinweis eines Forumskollegen vom VdH fand ich einen Nachbau-Turbolader auf Ebay in den USA für 210€ inklusive Porto plus 71€ französische Zollgebühren.
DSC_0057

Ich hab versucht den Turbolader selbst bei in der Tiefgarage zu wechseln, scheiterte aber kläglich und sagte mir dann, dass ich lieber 2 Monate warten werde und die Hilfe der Nordlichter in ihrer Halle in Hassmoor bei Kiel in Anspruch nehmen werde.
Im Norden angekommen, stellte sich heraus, dass Hauke und Christian sowieso etwas Zeit in der Halle verbringen wollten, da Christian seinen Stricher TÜV-fertig machen wollte.
Eines Morgens habe ich dann Hauke und Christian abgeholt und nach einem Stop zum Kaffee holen sind wir in die Halle gefahren. Während sich Christian und Hauke um den Motorblock des Strichers bemüht haben, sah ich mir den Turbolader meines 300TDT genauer an.
DSC_0071
DSC_0069
DSC_0073
DSC_0080

Dafür musste der Luftfilter, sowie die Halterung des Ölfilters abgebaut werden, aber das ging ohne Probleme.
Der Halter ist mit 3 Schrauben befestigt 2 von oben und 1 unten in der Mitte an Motorblock. Zum entfernen der Halterung muss man die obere Ölleitung am Turbolader lösen damit man den Halter unter der Leitung herausziehen kann. Als nächstes habe ich die beiden Schellen am Wellrohr entfernt, es ist besser das hintere Teil mit einer Zange gegen zuhalten damit man die Schelle nicht abreißt. Danach habe ich die 2 Muttern und die Schraube des Halters des Auspuffrohres am Motorblock entfernt (Diese hatte ich durch die schlechtere Beleuchtung in der TG in Paris nicht richtig gesehen, dadurch musste ich den 1. Versuch aufgeben) . Der Turbolader selbst ist mit 4 Muttern am Motorblock befestigt, am besten kann man diese mit einem 17er Ringratschenschlüssel lösen, an die Hintere unten kommt man nur von unten heran, also muss man den Wagen vorne aufbocken. Dann kann man den Turbolader herausheben.




Als nächstes mussten die Teile die von alten Turbolader an den Neuen angebaut werden mussten abgenommen werden.
DSC_0263
DSC_0159
DSC_0330

Dieses waren das Anschlussstück zum Wellrohr, sowie die Blindplatte zum Regulierraum der Druckdose und der Anschlusswinkel des Schlauches zur Druckdose. An der Blindplatte war eine Dichtung, am Anschlussstück zum Wellrohr nicht, auf die Verbindungen habe ich Kupferpaste zum abdichten sehr dünn aufgetragen. Der Anschlusswinkel war der Schuss in den Ofen des Tages, da der Winkel des alten Turbolader ein 10mm Feingewinde hatte und der Neue ein 8mm Feingewinde brauchte, also erstmal mit einer Schraube abgedichtet!
Als nächstes mussten die 6 Schrauben am Rotorgehäuse gelöst werden sowie die Halterung der Druckdose entfernt werden um den Turbolader an den Motorblock anzupassen. Der Halter der Druckdose wurde provisorisch am Rotorgehäuse befestigt und der Turbolader eingebaut, ebenso der Luftfilter.

Am nächsten Tag habe ich eine kleine Irrfahrt zu einigen Spezialfirmen in Kiel unternommen und mir die Teile Besorgt, von denen ich annahm, dass sie für die Inbetriebnahme des Turbolader wichtig sind.
IMG_2463
IMG_2464
türbe

Diese Teile waren ein 8mm Emetrowinkel aus dem Propangasbereich mit Schlauchanschluss, sowie dem entsprechenden 4mm Schlauch, aus Nirosta eine 6mm Gewindestange, 3 Gewindemuffen einige Unterlegscheiben und Muttern. Mit diesen Teilen konnte die Druckleitung angeschlossen und der Versatz der Druckdose zum Druckregler ausgeglichen werden.
IMG_2465

Die Probefahrt danach hat einen wirklichen unterschied gezeigt, 125 PS haben doch mehr Power wie 88 PS ;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))



2013-05-23 09:15
rkl-ihap

Diesel Unterschiede Leistungssteigerung

Frage:

Ist durch einen Zylinderkopftausch eine Leistungssteigerung (z.B. 240D 65 -> 72 PS) möglich? Wenn ja: Was müsste noch geändert werden außer dem Vorglühsystem inkl. Zündschloss usw? (mablung)

Antwort:

Der Kopf hat kleine Glühkerzenlöcher, aber muss nicht zwingend getauscht werden. Was raus muss sind die Kolben, da andere Kolbentaschen. Vorkammern sind anders. 

Die Nockenwelle wurde geändert, passend dazu müssen die Schlepphebel sein. 
Dann ist die ESP anders... die alte ESP hat eigenen Ölvorrat; die neue ESP wird vom Motorenöl geschmiert. Die alten Blöcke haben aber die Schmierbohrungen nicht, also würde eine neue ESP trocken laufen irgendwann. 
Die hohl gebohrten Wellen könnte man tauschen, wenn (laut WIS) die Lagerbüchsen nicht anders wären. Also müssen die auch raus...

2010-11-08 18:24
wolfi

Federpaket am Automatikgetriebe wechseln (inkl. Öl und Druckdose)

Moin,

das dürfte auch fürs 722.4 gelten, aber da bei mir ein 722.3 drunter hängt beziehe ich mich mal lieber nur darauf winking smiley

Ich hab grade bei meinem Automaten das Öl gewechselt, die Druckdose erneuert und das Federpaket eingebaut. Resultat kann ich noch keins nennen da der Wagen noch immer keine Vorderachse hat, werde ich aber nachreichen winking smiley

Hier die Bilder:

Objekt der begierde...
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_01.jpg

Öl raus, auch aus dem Wandler (hierfür an der Kurbelwelle drehen bis die Ölablassschraube sichtbar wird) ... das kann gut 30 Minuten dauern bis es aufhört zu tropfen.
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_02.jpg

Das Plättchen mit den 4 Schrauben lösen, ich hab eine Ratsche mit Schlitzaufsatz genommen da nach vorne der Wandler im Weg ist und die Schrauben doch recht fest sitzen.
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_03.jpg

Ölwanne gereinigt, neue Dichtung, neuer Filter, Federpaket
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_04.jpg

Das verbirgt sich hinter der Platte mit den 4 Schlitzschrauben.
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_05.jpg

Neu gegen Alt, rein optisch kann ich nur sagen das die kleine Feder links etwas "grober" ist, sonst fällt mir nix auf.
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_06.jpg

Alles gereinigt und wieder zusammengesetzt
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_07.jpg

Etwas frisches Öl für die Dichtung, damit es auch "flutscht".
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_08.jpg

Alte und neue Druckdose ... sind absolut nicht miteinander zu vergleichen
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_09.jpg

...
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_10.jpg

Das einzige was gleich ist, ist der Halter
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_11.jpg

Die neue an Ort und Stelle
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_12.jpg

und angeschlossen, der "Deckel" ist noch nicht drauf da der richtig festgeklippst wird und das will ich erst nach der ersten Probefahrt machen, die Rasterung der Einstellbügels ist bei der Dose DEUTLICH feiner als bei der alten ... das wird noch eine Freude die richtige Einstellung zu finden :/
http://kaype.net/temp/w123/280te_automatik_13.jpg

Befüllen kann man dann mittel Trichter und Messpeilstab...

Ich bin gespannt was es gebracht hat. Aktuelle Probleme bei meinem Getriebe:

- wenn kalt hochdrehen zwischen 2. und 3. Gangwechsel
- wenn kalt hartes schalten zwischen 3. und 4. Gangwechsel
- wenn RICHTIG warm (Autobahn) alles tutti.

Alles andere als optimal also ... und bevor ich das Getriebe ganz raushole versuche ich es erstmal hiermit winking smiley

grüße, Fabian

2011-04-20 13:03
Fabian

Motorlager wechseln



Hi,
aufgrund mehrerer Anfragen hier mal eine kurze Zusammenfassung anhand des 230E für Leute, die keine Werkstatt zur Verfügung haben:

Die Lager haben die unangenehme Eigenschaft, sich mit der Zeit zu setzen. Das macht sich dann irgendwann in Form von Geräuschen und Vibrationen im Innenraum bemerkbar. Beim M110 kann auch die Abgasanlage mit der Karosserie in Kontakt kommen, mit entsprechender Geräuschentwicklung. 

Wagen auf ebener Fläche abstellen, Feststellbremse treten und den Wagen gut gegen Wegrollen sichern.

Wagenheber auf einer Seite vorn ansetzen, Wagen soweit anheben, dass ein Stützbock unter den Längsträger passt. Sicher abstützen und sich überzeugen, dass die Konstruktion absolut stabil ist.

Motoranschlag lösen: die Zentralschraube SW19 ist mit einem Blech gesichert, das sich wegdrehen lässt. Zentralschraube soweit herausziehen, dass der Anschlag frei ist.

In der Mitte des Motorlagers sieht man von unten eine Inbusschraube SW8, die muss raus.

Scheren- oder Stempelwagenhaber seitlich unter die Ölwanne setzen, mit einem kleinen Brett abpolstern. Motor soweit anheben, dass das Gummilager frei ist.

Gummilager abschrauben. Es sind 2 Inbusschrauben, SW6, an die man leider nur unterschiedlich gut rankommt. Geduld, Geschicklichkeit und Kraft sind gefragt.

Das alte Lager rausnehmen, das neue anschrauben. Bei den rechten Lagern ist meist noch ein Hitzeschutzblech dabei, dies muss in der richtigen Position (Pfeil) dazwischen gelegt werden.

Motor wieder ablassen, dabei darauf achten, dass die Öffnung des Motorlagers und das Gewinde des Motorträgers fluchten. Gegebenenfalls mit einem großen Kreuzschlitzschraubendreher beim Ablassen zentrieren.

Inbusschraube wieder eindrehen, Scherenwagenheber aufräumen

Motoranschlag wieder anschrauben. Er soll nach oben und unten jeweils ca. 2 mm Platz haben. Bei MB nimmt man eine spezielle Lehre. Solange das Gummi intakt ist, zentriert er sich automatisch. Ansonsten mit einem abgewinkelten 2mm-Blech einstellen.

Zentralschraube des Gummilagers hinten am Getriebe lösen und wieder anziehen.

Wagen ablassen, Klötze und Werkzeug wegräumen, probefahren :)

2011-08-25 23:02
Rory

Unterdruckverstellung der Zündanlage M102

 

Hi,
ich hab mir mal die Drosselklappe genau angeschaut:

Ansaugpunkt für die Frühverstellung

Dies ist das Loch für die Zündverstellung nach früh. Bei geschlossener Drosselklappe sitzt es sozusagen im Freien; kein erwähnenswerter Unterdruck. Sobald die Drosselklappe geöffnet wird saust die Luft an dem Loch vorbei und erzeugt per Venturiprinzip Unterdruck.

 

 


Ansaugpunkt für die Spätverstellung


Hier das Loch für die Spätverstellung bei Fahrzeugen mit Klima und/ oder Automatik. Bei geschlossener Drosselklappe sitzt es im Bereich des größten Unterdrucks und zerrt den Zündzeitpunkt Richtung spät. Wird die Drosselklappe geöffnet lässt der Unterdruck stark nach. Irgendwann werde ich mal ein Manometer anschließen und das während der Fahrt austesten.

 

Gruß

Rory

2011-08-03 10:39
Rory

Ventilspiel einstellen M115

Huhu

wie bereits vor einiger Zeit berichtet hab ich mir W 001589650900 und W 110589000100 geleistet.


W110589000100

VENT.SCHLUESSEL

EUR 29.16




W001589650900

EINSATZ

EUR 14.42


Bei mir kostet das Ganze traurigerweise 46,62 und 22,97 EUR. Das billigere von den beiden ist der richtig lange Steckschlüsseleinsatz SW 27 für alle im W123 verbauten Motoren zum Drehen der Kurbelwelle (beim OM616 und OM617 muss dafür aber definitiv der Kuststoffschutz rund um den Kühler abgebaut werden, beim M115 funztz natürlich ohne Abbauen...). Das Drehen an der Welle ist bei mir bisher immer daran gescheitert, dass ich keine so große Langnuss hatte bzw. keine von den 3 Verlängerungen die richtige Länge hatte. Mit diesem Schlüssel - unten im Vergleich zu einer Langnuss SW 17 - fällt die ganze Lüfterdreherei, Autozieherei und an-der-Servopumpeherumhunzerei weg:
Werkzeug


Speziell beim M115 gabs hier von mir und einigen /8 fahrern ja schon Berichte, dass die Ventileinstellschrauben nicht wie vielerorts behauptet SW 17 sind sondern irgendwas um 16,8. Nach dem Einsatz vom Ventileinstellschlüssel behaupte ich, dass es wirkich so ist. Ausserdem ist zumindest beim M115, M123 und M114 (keine ahnung was das jetzt für ein Motor ist) ein ziemlich hohes Drehmoment auf die Einstellschraube aufzubringen, welches man mit einem nicht ganz passenden SW 17 Schlüssel nicht wirklich zusammenbringt bzw. die Einstellschraube verhunzt wie im Bild unten. Den Schlüssel braucht man übrigens auch in Verbindung mit einem Drehmomentschlüssel am M110, dort dürfen die Einstellschrauben nicht unter 20Nm (WIS) zu drehen sein, am M114, M115 und M123 sinds laut Etzold 40Nm (WIS redet auch von den 20).

Nockenwelle

 


Das nächste Problem ist ein Platzproblem zumindest an jeweils einem Ventil am Zylinder 3 und 4. Am AV von Nr. 3 ist mit dem 17er der Ansaugkrümmer im Weg, am vierer hat man beim AV einfach viel zu wenig Platz: Deswegen wurde das bei mir heute das erste mal seit Sternzeit 80.000 eingestellt:

17er


Spezialwerkzeug

  
Beim Auslass Nr. 3 mit dem richtigen Werkzeug problemlos:





Hier noch ein Bild vom Hazet 2768-1







Fazit von dem Ganzen: mit dem richtigen Schlüssel an der Kurbelwelle gibts auch kein Kettenrasseln nach dem Einstellen, da man nie in die falsche Richtung drehen kann. Mit dem Schlüssel für die Ventile ist ein Einstellen an den Steinzeitmotoren erst wirklich möglich. Ich nehme an, dieses österreicherfeste Werkzeug kann sich für a Schnitzl und a Bier auch auf den Postweg machen. Vielleicht ist der Beitrag nach einer Diskussion auch was für die Database oder w123.de (keine Ahnung wie man das dort einstellt). Restliches Fazit des heutigen Tages: ich muss etwas für den Lack tun und ein 2 Monate nicht entmülltes Auto ist einfach grauslich und führt an dem Kofferraumdeckel in Verbindung mit ein paar anderen Geschichten zur SA "Golf 2". Die Klorollenabdeckung, der Filzeinsatz für den Kofferraum und die Werkzeugtasche sind waschbar.


Grüße


 Martin

2011-08-06 09:06
Martin aus Soizbuag

Austausch Wasserpumpe am M110

Ausbau:

1. Batterie abklemmen

 2. Kühlwasser raus. Dazu den Deckel oben ab und ne flache Wanne unter den dicken unteren Schlauch geschoben, Schelle ab und Wasser marsch! Bei mir kam rostbraune eklige Plörre raus. 

 3. Ölkühler ab. Sind nur zwei Schrauben, den Kühler kann man dann mitsamt den angeschlossenen Leitungen am LuFi-Kasten anhängen: 



 

4. Jetzt den oberen Schlauch abmachen, da kommt nicht mehr viel Wasser:



5. Beim Automaten nun unten die Automatikölleitungen abschrauben, abklemmen und in kleine Tütchen packen, damit kein Dreck hineingelangt.




6. Nun die Klammern vom Kühler enfernen und den Kühler samt Plastikverkleidung rausnehmen.

 7. Lüfterradschraube vorne lösen, dabei hinter dem Lüfterrad mit dem Schraubenzieher die Welle verklemmen, damit die nicht mitdreht. 

8. Lüfterrad abnehmen. Bei mir saß es ziemlich fest, aber ein Holzkeil hilft und macht nix kaputt:



 9. Jetzt ist Platz vorne. Die schwarze Glocke muss runter, dazu die langen Schrauben jetzt runternehmen. Aber: auch hier muss gegengehalten werden. Wir haben das zu zweit mit zwei Ratschen gut geschafft, wobei man bei den letzten beiden Schrauben tricksen muss: Damit die letzte Schraube nicht drin bleit, ohne dass man irgendwo gegenhalten kann, wird die vorletzte nur leicht losgedreht und dann an ihr gegengehalten, um die letzte loszudrehen. Dann kriegt man beide ab, ohne noch gegenhalten zu müssen. 
Die obere "leere" Riemenscheibe ist übrigens für die außer Dienst gestellte Klima.

 



10. Nun liegt die WaPu eigentlich frei. Aaaaber: Schwungscheibe und Schwingungstilger sind im Weg, um die untere Schraube abzukriegen. Müssen also auch raus:



 Vor den festsitzenden Inbusschrauben hatte ich mächtig Angst. Aber mit Gegenhalten und zwei Hazet-6er-Ratscheneinsätzen war's eigentlich leicht - wieder mit dem "Trick" bei den letzten beiden Schrauben: 

 



 



 11. Schwingungstilger raushebeln und auf keinen Fall die 27er-Mutter versuchen zu lösen - die bleibt drin! Schwungscheibe dann ebenso mit Holzkeil abhebeln und abnehmen. Es sind keine weiteren Schrauben mehr zu lösen, nur die beiden Riemen abzunehmen. 

 12. Da liegt die WaPu nun offen und abschraubbar: 



13. Und so sieht sie dann aus, bitte eigenes Urteil bilden, ich hatte schlimmeres vermutet:

 



 

13. Seltsam jedoch die pickligen Narben im Inneren des Gehäuses, was das wohl ist?
 



 So, das war der Ausbau. Einbau in umgekehrter Reihenfolge ;) 

 

 

Einbau:

1. Ausgangsposition: Alles weg!

http://www.abload.de/img/hw0worqadf3sd7ht.jpg

 2. Neue Pumpe dranbauen, hier ist's eine von SKF, nicht die allerbilligste und kein ebay-Schrott, trotzdem mit ca. 55 Euro wesentlich günstiger als das Originalteil (ca. 300 Euro). Dichtbeilage ist aber original, ebenso die selbstsichernden Schrauben, die mit 10 Nm angezogen sind. Man sieht deutlich die blaue Hylomar Dichtmasse, mit der ich die Dichtung auf den gesäuberten und entfetteten Rand des WaPu-Gehäuses geklebt habe. Positionierung ist wegen der ausgelassenen einen Ecke eindeutig! 

http://www.abload.de/img/o0j0uhieav7p07po.jpg

 3. Jetzt muss der Schwingungstilger mitsamt der Riemenscheibe wieder drauf, das ist allein nicht so einfach. Positionierung ist dank des zusätzlichen "Einsteckbolzens" eindeutig. Die Scheibe steckt man also so drauf, dass sie "einrastet" und hält, dann die Riemenscheibe drüber und dreht die neuen Bolzen mit Unterlegscheiben und 35 Nm rein: 

http://www.abload.de/img/o8b94jbymk4hk77z.jpg

 4. Die Riemen kann man leider nicht gespannt direkt mit draufsetzen, daher hier erstmal nur in der richtigen Reihenfolge so auflegen, dass man hinterher an der LiMa und an der Servopumpe spannen kann: 

http://www.abload.de/img/m8bfm1fdljz577yg.jpg

 5. Wenn die Riemen drauf und gespannt sind, die schwarze Glocke mit vier neuen Schrauben und 20 NM auf den WaPu-Rüssel aufschrauben. Dann das Lüfterrad mit 20-25 Nm aufsetzen. 

6. Plastikverkleidung des Kühlers in der richtigen Position über das Lüfterrad legen, sonst kommt man hinterher nicht mehr dran.

 7. Kühler wieder einbauen, dabei die dicken Schläuche mit neuen Schellen wieder gut befestigen. Dann die Leitungen vom Getriebeöl unten wieder anschrauben, falls Automatik. Ebenfalls den Ölkühler mit zwei neuen Schrauben wieder am Kühler befestigen. 
So siehts dann aus:

http://www.abload.de/img/mi4aabwuwuzwn7ga.jpg

8. Alle Verbindungen nochmal checken, dann neue Wasser-Kühlmittelmischung langsam in den Kühler einfüllen (ca. 9-10 Liter).

Feddich!

Gruß,
M

 

Dank geht an Martin 230C(80)230CE(84)

2017-03-07 13:23
Martin 230C(80)230CE(84)

Ölwechsel Automatikgetriebe

Link zum /8 Forum:
http://www.strichacht-forum.de/knowhow-v2/index.php?title=%C3%96lwechsel_beim_Automaticgetriebe

2011-08-30 19:51
Benjamin

Spritleitungen am Tank erneuern T-Modell

Wernersen hat eine Anleitung erstellt, die als pdf.-datei hinterlegt ist.

Hier lang

2011-12-08 20:22
wernersen

Ventile einstellen -Diesel

Sicherheit setze ich mal voraus, Fahrzeug gegen Wegrollen sichern, Gang raus, Handbremse fest, Zündschlüssel ab und in die Tasche stecken (nicht das mal jemand startet)
Benötigte Werkzeuge:
Ratsche mit Verlängerung und Nuss 13 für den Ventildeckel und eventuell den Halter der Unterdruckleitungen neben dem Kraftstofffiltergehäuse(wenn der locker ist gibt's mehr Platz zum Ventildeckel abnehmen.
Kurze Verlängerung Nuss 27 zum Drehen der Kurbelwelle.
Nen Schraubendreher um die Leitung der Kurbelgehäuseentlüftung auf dem Ventildeckel abzuschrauben.
Die Zangen zum abziehen der einen Leckölleitung die über den Halter der Fahrpedalwelle geht.

Eine Fühlerlehre mit den Blättern 25,30,35 und 05,10,15,
Die Schlüssel lösen und drehen der Einstellschraube sowie für festhalten des Ventils(können durch normale Schlüssel und eine Wasserpumpenzange ersetzt werden, ist dann aber fummeliger)

Öldichte Handschuhe sind von Vorteil, nen paar Putzlappen und gutes Licht auch.
http://www.abload.de/img/hpim1658f0o27.jpg


Da der Abbau des Ventildeckels selbsterklärend ist lass ich das weg.
Ohne den Deckel sieht's dann so aus:
http://www.abload.de/img/hpim16264kqwx.jpg

Jetzt geht das eigentliche Einstellen los, eine Pappe öder ähnliches mit der Zündfolge und den Einzustellenden Ventilen bringt Vorteile, auf der Pappe steht die Zündfolge und die Abfolge der Ventile von Vorne nach hinten/Zylinder 1 - 5 (die Zündfolge dient nur zur Reihenfolge der Einstellung)
A=Auslassventil E=Einlassventil. Achtung die liegen nicht paarig nebeneinander man nimmt die Anschlüsse für Ansaug- und Abgaskrümmer als Maß welches Ventil wofür dient
http://www.abload.de/img/hpim1656jrrm6.jpg
Nun die Ratsche auf die Kurbelwelle aufstecken(geht am besten von unten
http://www.abload.de/img/hpim165047pbj.jpg
Dann kan man relativ bequem an der Servoriemenscheibe runtergreifen und damit den Motor drehen
http://www.abload.de/img/hpim1651gusl1.jpg
Solange drehen bis die OT Markierung auf der Riemenscheibe mit der Metallnase(rechts von der Markierung am Motorblock im Bild) übereinstimmt.
http://www.abload.de/img/hpim16252psgb.jpg
Am Nockenwellenrad sollte das dann so aussehen das die Kerbe am Rad mit dem Strich auf dem Lagerbock übereinstimmt. Ist das nicht so die Kurbelwelle eine Umdrehung weiterdrehen. Ist das dann auch nicht so stimmt die Steuerkette nicht ist also übergesprungen oder viel zu lang.
http://www.abload.de/img/hpim1641pisyr.jpg
Wenn das stimmt kann's gleich zum Ventilspielprüfen losgehen.


Da der Motor nun auf Markierung für Zylinder 1 (der der kraftabgebenden Seite gegenüber liegende Zylinder=vorne) steht kann dieser gleich mit den Lehren geprüft werden.(Die Nocken stehen nach oben oder der Seite, das Ventil ist nicht betätigt.

Prüfmaß ist 10 also 0,1 mm, mit dieser Lehre fängt man an:
http://www.abload.de/img/hpim1643xnp15.jpg
Die Lehre läßt sich hier nicht zwischen Nocken und Schlepphebel einschieben (bekommt einen Bauch)also ist das Spiel zu gering.

Um das Spiel weiter einzustellen werden die Schlüssel übereinander Aufgesetzt, die Hutmutter (die am Schlepphebel anliegt) wird gegen den Uhrzeigersinn etwas gelöst. Nun wird die Kontermutter die darunter ist etwa eine 1/4 Umdrehung nach rechts gedreht(es entsteht ein Spalt zwischen beiden Muttern).Jetzt wird die Hutmutter rechtsdrehend auf das Ventil gegen die Kontermutter gedreht(der Schlüssel ganz unten hindert das Ventil am Mitdrehen) bewegt sich somit nach unten und gibt mehr Spiel frei. Liegt die Hutmutter auf der Kontermutter auf diese beiden wieder gegeneinander kontern und erneut das Spiel prüfen(immer Kontern vorm Prüfen sonst ist der Wert verfälscht).

Ist das Spiel zu groß, muss man nach Lösen die Hutmutter ein Stück linksrum nach oben drehen dann mit der Kontermutter nachdrehen und kontern.

http://www.abload.de/img/hpim1649mgkyk.jpg
http://www.abload.de/img/hpim1648t8k6m.jpg
http://www.abload.de/img/hpim1647m4j9i.jpg
Das Spiel ist in Ordnung wenn sich die Lehre 10 saugend einführen läßt
http://www.abload.de/img/hpim1632xkkqc.jpg
und die Lehre 15 nicht hineingeht(sollte diese hineingehen muß wieder etwas enger gestellt werden.
http://www.abload.de/img/hpim1633mhphw.jpg
In dem Fall geht 15 nicht hinein die Einstellung ist also korrekt.
Weiter geht's am Auslassventil Zylinder 1 gleiches Verfahren nur das Einstellmaß ist 30.
Die Lehre passt nicht also auch zu eng
http://www.abload.de/img/hpim1634m1r9t.jpg
weiter einstellen, nun passt die Lehre
http://www.abload.de/img/hpim163961jlq.jpg
mit der nächstgrößeren 35 kontrollieren das das Spiel nicht zu groß ist, läßt sich nicht einschieben also passt(sonst enger stellen)
http://www.abload.de/img/hpim1640afotf.jpg

Damit ist der 1 Zylinder fertig, auf der Pappe kommt unter diese Ventile ein Strich das Sie eingestellt sind(Vorteilhaft da man nicht fortlaufend Zylinder 1-5 einstellt und sonst durcheinander kommt).

Dieses Verfahren bringt den Vorteil dass man nach 2 Kurbelwellenumdrehungen alle Zylinder eingestellt hat.

Es ist durchaus möglich die Zylinder 1-5 nacheinander einzustellen, dafür muss aber der Motor öfters durchgedreht werden.

Den Motor weiterdrehen um Zylinder 2 einzustellen, hierbei stellt sich heraus das man das Nockenwellenrad als Maß nehmen kann wie weit man drehen muss. Die Kerbe steht für Zylinder 1.
Wenn man nun weiterdreht bis die nächste Speiche des Nockenwellenrades gegenüber dem Strich steht kann man Zylinder 2 einstellen.
Bei der nächsten Speiche wiederum Zylinder 4, bei der nächsten Speiche Zylinder 5

Für Zylinder 3 - 2 Speichen weiterdrehen(kommt vom Versatz weil's ein 5 Zyl. ist) Trotzdem immer schauen das die einzustellenden Ventile nicht betätigt sind und der tiefste Punkt vom Nocken über dem Schlepphebel steht.

Nach Einstellen aller Ventile und Zusammenbau unbedingt die Ratsche vor dem Starten von der Kurbelwelle nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gibt sonst nen Riesen Schaden.

In diesem Sinne allzeit fröhliches Schrauben und gute Fahrt.

2012-11-25 08:02
Peter 280 CE

Revision Turbolader 300TDT

300TDT in Paris hat einen Beitrag zur Revision des Turboladers geschrieben. Hier nachzulesen.

2013-05-22 18:05
Roger

Leerlaufanhebung M102

Die Drehzahlanhebung bei eingelegter Fahrstufe und / oder laufendem Klimakompressor geschieht über eine Verstellung des Zündzeitpunkts. Die Drehzahl wird dadurch angehoben, dass im Leerlauf die Zündung um ca. 10 Grad in Richtung früh verstellt wird. 


Der Anschluss B ist für die Verstellung zuständig. Wird er mit dem Unterdruck verbunden verstellt sich der Verteiler um ca. 10 Grad in Richtung Spätzündung. Die Drehzahl fällt ab. 



Der Unterdruck wird direkt am Ansaugkrümmer abgenommen. Keine Verbindung zu ZV etc. 



Dazwischen sitzt hinter dem linken Scheinwerfer ein Relais. Wird es durch einen Schalter am Getriebe oder am Klimakompressor mit Spannung beaufschlagt, sperrt es die Verbindung und belüftet die Unterdruckdose. Der Zündzeitpunkt wandert in Richtung früh, die Drehzahl steigt. 

Ganz einfacher Funktionstest: bei eingelegter Fahrstufe (gut gegen Losfahren sichern!) den Schlauch am Zündverteiler abziehen. Wenn die Drehzahl ansteigt ist was faul.

Gruß 

Rory

2020-03-10 22:57
Rory

Ventildeckeldichtung M 102

Sehr frühe M102 wurden mit glatten Ventildeckeln ausgeliefert (rechts), wenn sie für Fahrzeuge ohne Niveauregulierung gedacht waren. Bei der Bestellung unbedingt nachschauen, welche Ausführung man hat und dann Daumen drücken, dass auch die richtige Dichtung geliefert wird.
Erfahrungsgemäß überleben diese Dichtungen eine Öffnung des Ventildeckels schadlos, eine Neuanschaffung scheint nur bei Undichtigkeiten erforderlich. 

 

 

Ventildeckeldichtung

Die Grafik wurde von Unimog-Light(OM615) erstellt, besten Dank! 

 

2021-02-28 15:09
Rory

Leerlaufabschaltventil prüfen Vergaser 200 M102

Waldheini schrieb:
-------------------------------------------------------
> HAllo,
> ich möchte das gern wissen, warum mein w123 nicht
> anspringt wenn ich den Stecker auf dem Ventil habe.

Antwort von Unimog-Light(OM915)

ist doch ganz einfach..
die gute alte 3 Watt Prüflampe rauskramen (KEIN MULTIMETER)
Krokoklemme gut an MASSE
Prüflampenspitze an die Ründsteckhülse die am
Abschaltventil sitzt --dazu mit dranhalten

Achtung ,Stecker jetzt nicht abziehen vom Ventil
und die Prüflampe einzeln mit
dem Kabel verbinden.

dann wird der Fehler schwieriger zu finden....

Grund ist ein Teufelskreislauf
das Abschaltrelais kann einen sehr interessanten Fehler produzieren
das Abschaltrelais bekommt
Dauerplus 30
MASSE 31
Zündung 15
Drehzahlsignal TD
raus geht
Schaltsignal zum Abschaltventil 87

jetzt die Messfehler die viele zur Verzweiflung bringen...

Streng nach Anleitung oder "Halbwissen" wird es lustig...

da soll die Prüflampe an den abgezogenen Kontakt
vom Abschaltventil angeklemmt werden

Zündung AUS Prüflampe AUS
Zündung EIN Prüflampe AUS

nach Zündung EIN---Zündung AUS
Prüflampe für ca.6-10 Sekunden bestromt
noch alles gut

der Motor springt sogar Problemlos an....

AAAAAAABER

jetzt zum Teufelskreislauf

besonders anzutreffen bei uralten Abschaltrelais
(Kondensatoren intern tot)

Du machst die Zündung AN
Abschaltrelais macht was es soll (nichts)

Du betätigst den Anlasser
Bordspannung sinkt schlagartig auf 9-10 Volt
wegen Starter

durch den Spannungseinbruch schaltet das Uraltrelais
kurzzeitig durch und gibt "Abschaltstrom" aufs
Abschaltventil

Motor Springt nicht AN
juckel, juckel, juckel, juckel

immer noch 9-10 Volt
weiter juckel, juckel, juckel, juckel, juckel

jetzt zieht der "Oberschlaue" den Stecker vom Abschaltventil
ab
und wundert sich
"warum springt der jetzt an"

die "Vollprofis"--besonders VW & OPEL Schrauber
sagen dann immer
"das gibt es nicht, da MUSS bei Zündung EIN--- Strom drauf sein"
ist ne andere Geschichte

die Abschaltrelais haben noch eine interessante Eigenart
sobald Zündung EIN
und Startversuch
kommen die ersten Drehzahlimpulse am TD Anschluss an.

das "durcheinander" Abschaltrelays
interpretiert das TD Signal falsch
und schaltet Abschaltspannung zum
Abschaltventil durch

diese Funktion der Drehzahlabschaltung wird gerad beim M 102 Vergaser
immer wieder vergessen 

ich hatte schon Autos in der Mache
da hat das Abschaltrelais den Motor
abgestellt
weil defekte Lichtmaschine (extreme Oberwelligkeit)
oder tote Batterie(Zellenschluss)

extreme Störsignale ins Bordnetz übertrugen

gaaaanz wichtig
wie ich schon erwähnte
die Sicherungen auf Korrosion prüfen

mein Lieblingssatz hätte, hätte, Fahrradkette

das Relais kann erst gut akustisch geprüft werden

Radio AUS Lüftung auf NULL
absolute RUHE

Zündung EIN

Zündung AUS
jetzt muss im kniebereich Lenksäule ein
"klick" zu hören sein,
dass nach 6-10 Sekunden wieder nachlässt "klack"

Teilenummer vom Relais beim Freundlichen über Fahrgestellnummer
raussuchen lassen ist sicherer

dran denken
viele im Internet angebotenen Relais sind mittlerweile
auch steinalt

also Verkleidung links Armaturenbrett raus
das Relais ist aus hellem Blech mit Schraublasche dran

gibt auch ganz wenig Ausführungen (besonders die letzten 123-er)
die hatten das Abschaltrelais vom 201-er schon drin
(zu erkennen am schwarzen Plastikgehäuse)

---

Der 123 mit M 102 Vergaser hat eine Besonderheit
in Sachen Sicherungen...

da ist ein zusätzlicher Sicherungshalter im Motorraum mit
zwei extra Sicherungen
einmal Saugrohrheizung Klemme 30 Leistung
einmal Abschaltrelais Klemme 15 T (Zusatzklemme 15 Zündung)

_______________________
http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Leerlaufrelais200T.jpg 

Teilenummer A0015452705

 

2021-03-08 10:36
Unimog-Light(OM615) / Rory

W124/201 5-Gang im W123 - Kleiner Umbaubericht

Hallo zusammen smiling smiley

ich habs endlich, nach mittlerweile 6 Jahren, hinbekommen und habe seit heute ein 5-Gang Getriebe aus den Baureihen W124/201 im W123 M102 werkeln.
Da ich im Zuge dessen festgestellt habe, dass bisher solch ein Umbau nur sehr selten durchgeführt wurde (glaube ein Fall im Forum, aber ein Coupe), kann meine Ausführung vllt jemandem helfen der ebenfalls mit solch einem Umbau liebäugelt.

Kurze Vorgeschichte:
Im Jahr 2017 habe ich einen kompletten original 717.401 5-Gang Umbausatz von der Insel gekauft. Der Umbau war schnell gemacht, da alles an Teilen vorhanden war.
Doch dann Ernüchterung: Das Ding machte die übelsten Geräusche. Jeglicher Versuch jemanden zu finden der mir das Getrag-Getriebe überholen kann schlugen, aufgrund von nicht mehr verfügbaren Teilen, fehl. Damit waren gut 1000 Euro zunächst in den Sand gesetzt.
Da ich nicht wieder ein faules Ei kaufen wollte, habe ich mir schließlich gedacht, lieber ein 5-Gang aus dem W124/201 nehmen. Wieso? Klare Sache, ist ein Mercedes-Eigenprodukt und kein Zukauf von Getrag. Ergo, es gibt sogar noch Ersatzteile bei Benzens, wenn auch natürlich schweineteuer.
Gleichwohl sind die Getriebe viel günstiger gebraucht zu erwerben als die originalen 5-Gänger.

Der erste Umbau-Versuch 2018 schlug dann wieder fehl da ich, aus eigener Dummheit, die entsprechende Kardanwelle falsch habe kürzen lassen. Zunächst entnervt habe ich das Projekt dann erst mal aufgegeben. 2022 hab ich mich dann langsam mal wieder rangewagt.

Mir war wichtig, dass der Umbau so weit wie möglich Plug-and-Play ablaufen kann.

Folgendes wird benötigt:

Getriebe 717.412 (warum genau dieses erläutere ich später)
Schaltbock W123 5-Gang
Hintere Getriebebrücke/halter W123 5-Gang
Schaltstangen W123 4-Gang M102
Kardanwelle 4-Gang gekürzt (Details später)
Tachowelle 5-Gang (4-Gang tuts wohl auch)
Feinverzahnte Kupplung


Wieso das 717.412?
Das 717.412 hat einen 90mm Kardanflansch, ebenso wie jeder W123.
Das 717.411 geht theoretisch auch, hat aber einen 80mm Flansch. Also entweder diesen umbauen auf 90mm, oder 80mm Kardan verbauen aber dann passt diese nicht mehr ans Diff. Dann entweder das auch umbauen oder direkt zum 412 greifen und viel Arbeit sparen.
Weiterhin käme das 717.413 in Betracht. Dieses ist aber für das Zweimassenschwungrad gebaut worden -> Ergo, kürzerer Dorn zum Kurbelwellenlager -> Ergo, passt nicht, außer man baut auf Zweimassenschwungrad um.

Somit stellt das 717.412 die einfachste "plug-and-play" Lösung dar.

Kardanwelle kürzen:
Das 717.412 ist länger als das 4-Gang und kürzer als das 717.401 original 5-Gang.
Ergo muss man eine Welle anfertigen lassen. Glaubt mir, ich hab alles durch, man findet keine aus dem W123 und W124 Regal die passt.
Also nimmt man eine 4-Gang Welle und kürzt den VORDEREN!!!!! (nicht fragen wieso) Teil um 50mm. Meine Empfehlung: Lieber 55mm, dass bringt die nötigen Millimeter zu aggressionsfreien Einbau, die mir heute gefehlt haben. Mit viel fluchen und Hardyscheibe malträtieren hats aber dann auch so gepasst.
In meinem Fall bezieht sich das auf die Limousine, aber prinzipiell sollte dies natürlich auch bei allen anderen Karosserievarianten so passen.

Schaltstangen:
Da der Aufbau des 717.412 sehr ähnlich dem 4-Gänger ist, kam der Gedanke auf das auch die Schaltstangen passen könnten.
Dem ist auch so. Einziges Problem ist, das der Rückwärtsgang nun nicht mehr in der ganz linken Gasse sitzt, sondern mit dem 5. Gang in der äußerst rechten.
Man muss die Schaltstange entsprechend ein wenig biegen damit sie problemlos ihren Dienst verrichtet. Ist aber selbsterklärend und absolut kein Problem.
Gleiches gilt für die längste Schaltstange, also Gang 3 und 4. Diese kollidiert nun mit dem Getriebe. Aber auch das ist mit leichtem Biegen innerhalb von Minuten behoben. Leider hab ich da vergessen Fotos zu machen. Aber jeder der so einen Umbau selbst durchführt sieht sofort wie er das machen muss.

Getriebebrücke 5-Gang:
Aufgrund des ähnlichen Aufbaus des Getriebes, war mein erster Gedanke das evtl. die 4-Gang Getriebebrücke ebenfalls verwendet werden kann.
Das funktioniert NICHT! Das neue 5-Gang hat das Gummilager ebenfalls ein Stück weiter hinten. Da die 4-Gang Brücke nicht über Langlöcher verfügt, haben wir hier keine Möglichkeit diese zu verschieben.
Daher ist die 5-Gang Brücke ein Muss. Diese hat nämlich Langlöcher zur Aufnahme des Gummilagers und kann somit wie Original vorgesehen verbaut werden und das Getriebe aufnehmen. Hierfür braucht man natürlich die 2 zusätzlichen Kastenmuttern zur Befestigung der Brücke, die es neu nicht mehr gibt.
Ich hatte Glück und habe 2 Gebrauchte bei Kleinanzeigen gefunden. Also entweder suchen, oder normale Muttern reinfummeln. Ist super eklig, aber geht. Selbst beim ersten Mal auch so gemacht.

Kupplung:
Das 717.412 benötigt eine feinverzahnte Kupplung. Der Durchmesser ist gleich.
Mein 4-Gang aus 1984 benötigte eine grobverzahnte. Es soll wohl späte 4-Gänger geben die bereits feinverzahnt sind. Da kann man die Kupplung dann einfach übernehmen. Ansonsten halt eine neue feinverzahnte holen.

Im Grunde genommen sind wir dann auch schon fertig. Sofern die Welle richtig gekürzt ist, die Schaltstangen angepasst wurden und die passende Kupplung verbaut wurde, kann man alles zusammenbauen, analog zum normalen 5-Gang Umbau welcher ja schon mehrfach thematisiert wurde.

Ich bin mit dem Umbau mehr als zufrieden. Endlich habe ich ein 5-Gang im W123 welches nicht jault wie eine Katze. Ich habe mir die Übersetzungen nicht angeschaut, aber ich habe das Gefühl das die Übersetzung im 5. Gang noch ein wenig länger ist als beim original 5-Gang. Bei Tempo 130 liegen genau 3000 Touren an.

Ich hoffe ich habe mich nicht zu lang gefasst und würde mich freuen wenn meine Ausführung jemandem hilft smiling smiley

Anbei noch ein paar Bilder:

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 EDIT: Fast vergessen, Schande auf mein Haupt. Ich
 möchte mich natürlich bei allen bedanken die mir,
 im Zuge meiner Recherche bezüglich des Umbaus, die
 ein oder andere Frage beantwortet haben :)

2023-03-31 09:31
Kohli91

Fahrwerk

Zur Kategorie

ABS - Anti Blockier System

Allgemein:

Das ABS des W123 ist sehr ähnlich dem ABS vom W116. Es besteht aus drei Sensoren, einem Steuergerät und einem Bremskraftregulierer. Von den drei Sensoren sind zwei in den vorderen Achsschenkeln und einer im Differenzial. Das Steuergerät befindet sich an der Innenseite der A-Säule im Beifahrerfußraum. Der Bremskraftregulierer ist im Motorraum (Boschgerät mit fünf Metallrohren, beim M102 vorne links).

Funktion:

Misst einer der Sensoren eine zu große Geschwindigkeitsdifferenz zu den anderen, springt das ABS an und die Bremsen werden sehr schnell geöffnet und geschlossen (Stotterbremse). Das dabei auftretende Rattern und pulsieren des Bremspedals ist normal. Die ABS-Leuchte leuchtet dabei NICHT.

Kontrollampe:

Beim Start leuchtet die Kontrollampe zum Funktionstest auf. Während der Fahrt muss sie immer erloschen bleiben.

Was tun bei leuchtender Kontrollampe?

Die Lampe leuchtet bei mehreren Ereignissen auf (Liste ist zu ergänzen):

1. Steuergerät funktioniert nicht oder Sicherung defekt

Bei einem defekten Steuergerät sollte man vor einem Austausch den Masseschluß des Gehäuses mit der Karosserie prüfen. Rost hat da manchmal seine Finger im spiel. Die ABS-Sicherung ist hier (Bild ist von rory):

2. Sensoren defekt

Defekte Sensoren sind öfter einfach verdreckt, vor allem die Vorderen. Allerdings ist der Ausbau der vorderen Sensoren nicht immer zerstörungsfrei (zwei Imbusschrauben von hinten und dann ca. 2-3cm tief im Achschenkel mit Rost und Dreck als Reibwertverstärker) und die Sensoren sind nicht billig. Auch können die Kabel durchtrennt sein.

3. Bordspannung fällt unter 10,5 Volt.

Die Bordspannung fällt gerne bei defekter LichtMaschine (Regler) und kaputter BaTTerie wärend der Fahrt unter 10,5V.


ABS Sensoren prüfen

Man kann die Sensoren auf einfache Weise prüfen. Hierzu bockst Du den Wagen auf, so dass Du das jeweilige Rad drehen kannst. Am besten fängst Du mit den Vorderrädern an. Wenn Du die Motorhaube aufmachst, findest Du auf dem Radhaus jeweils ein etwa 4cm langen Stecker, welcher ca 2cm Durchmesser hat und rund ist. Dieses sind schöne Koaxialstecker, welche man auseinanderziehen kann. Wenn Du dann mit einem Voltmeter in den vom Sensor kommenden Stecker reinmisst, solltest Du ein alternierendes Signal messen, wenn du das Rad langsam drehst. Also immer plus minus plus mins ... Wenn Du dann Dein Voltmeter auf AC stellst, sollte die Wechselspannungsamplitude größer werden, je schneller Du das Rad drehst, das ist vielleicht der beste Indikator. Dabei merkst Du Dir, welche Spannung Du bei welcher Radumdrehungszahl hast. Die selbe Prozedur machst Du mit dem anderen Vorderrad. Durch Vergleich wirst Du einen Fehler an den Sensoren schnell finden, wenn Du die Messergebnisse vergleichst. Jetzt zur Hinterachse. Hierzu musst Du die Rückbank rausmachen. Hier findest Du zur Rückbanklehne hin auf der Beifahrerseite eine zweipolige Klemme. Hier ist der ABS-Sensor des Differentials angeschlossen. Am besten nimmst Du jemanden mit, der Dir die Spannung misst, während du Fährst.

Die Sensoren auszubauen ist nich ganz einfach, wenn sie festgerostet sind. In diesem Fall musst du die Vorderradnabe abnehmen und mit einem Dorn von 17.9mm Durchmesser und einer Bohrung von 5mm den Sensor vorsichtig austreiben, aber vorher die Schraube auf der Rückseite des Achsschenkels lösen. Hüte Dich aber davor den Sensor durch drehen seines Kunststoffgehäuses rauszudrehen. Dieses lässt sich nämlich im festgegammelten Metallgehäuse drehen, wobei innen drin die Drähte abreissen.


Frage: ABS nachrüsten - welcher Aufwand ist das?

Der Aufwand ist schon erheblich, aber machbar. Kabelbaum ausbauen, dazu Kombiinstrument ausbauen, Armaturenbrett raus, dahinter läuft er unten an der Scheibendichtung entlang von hinterm Sicherungskasten bis rechts in den Beifahrerfußraum hinter der rechten Verkleidung (mit Klappe), hier sitzen auch das Steuergerät und der dazugehörige Halter. Es gehen auch noch zwei Kabel(stränge) durch jeweils eine Gummitülle links und rechts unterhalb der Frontscheibe in den Motorraum sowie ein Kabel durch die Kabelschächte unter dem Beifahrersitz hindurch bis unter die Rückbank und ist hier mit einer Art Lüsterklemme mit dem Kabel verbunden, das zum Hinterachsmittelstück geht. Der Kabelbaum läßt sich ausbauen, ohne daß ein Kabel abgeschnitten werdem muß. Den Halter mit den zwei (später nur noch mit einem) Relais hinter dem Handschuhfach auch mit ausbauen. Die Verkleidungen im Beifahrerfußraum unbedingt mit ausbauen: Einmal die seitliche Verkleidung, hinter der das Steuergerät sitzt und einmal die Verkleidung nach oben, die unter dem Handschuhfach sitzt, die haben andere Maße als die aus Autos ohne ABS. Dann wären da noch die Hydraulikeinheit, hinter dem Scheinwerfer auf der Fahrerseite und die dazugehörige Halterung; ist nur mit ein paar Schrauben festgemacht. Die Achsschenkel und das Hinterachsmittelstück sind auch andere, als die aus Autos ohne ABS. Der Ausbau der Achsschenkel sollte auch ohne vorherigen Ausbau der Federn zu bewerkstelligen sein, solange die Stoßdämpfer nicht ausgebaut wurden, da diese den unteren Querlenker halten und somit die Feder an ihrem Platz. Ob zum Achsschenkelausbau die Federn drin bleiben, oder voher ausgebaut werden, muß jeder für sich selbst entscheiden, sollte sich die Feder aus irgendwelchen Gründen doch lösen und aus dem Radhaus springen und jemanden erwischen, kann das auch tödliche Folgen haben. Wenn die Achsschenkel ausgebaut sind den Kabelbaum des Gebers samt Gummitülle mitnehmen. Um das Hinterachsmittelstück auszubauen, muß der hintere Achsträger ausgebaut werden, dann kann es von diesem abgeschraubt werden. Hier müssen vorher auch die Federn und die Stoßdämpfer ausgebaut werden. Die alten Bremsleitungen und der Bremskraftverstärker müssen nicht ausgebaut werden, die Leitungen gibt's noch neu und der Bremskraftverstärker kann vom Empfängerfahrzeug übernommen werden.


Frage: ABS-Warnleuchte glimmt dauerhaft.

Um zu sehen ob es an der Lima liegt, einfach mal den Motor warm fahren und dann mit abgeklemmter Lima starten. Ist im Leerlauf die Lampe jetzt aus? (Batterie muss natürlich geladen sein, mind 11,5V aber das ist schon schlecht!).

Wenn es die Lima ist, Check mal den Limaläufer: Schraub den Regler ab und guck dir die Kohlen an (Noch gut? verdreckt?), danach suche mit einem Finger die Flächen, auf denen die Kohlen schleifen. Sind die geriffelt (schlecht) oder glatt (gut)?? MAn kann diese Flächen abdrehen lassen, dann sind die wieder wie neu, allerdings könnte auch eine simple Kontaktspray-Kur helfen.

Ist es nicht die Lima, solltest du die Spannung im Leerlauf prüfen (Lima wieder anschließen! Voltmeter: 5Teuros Baumarkt). Ist die unter 10,irgendwas Volt? Ab da geht die ABS-Leuchte an! Ist die Batterie wirklich ok? Passiert es, wenn bestimmte Verbraucher angeschaltet werden (Kurzschlüsse)? Check mal die Kontakte im ABS-Gerät (Kontaktspray).

2008-04-15 20:15
Letzte Änderung: 29.4.2006 19:14:16 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

Bremsen

Für den W123 ist Bremsflüssigkeit DOT 4 vorgesehen. Keine anderen Flüssigkeiten nehmen und nicht mischen!

wie bei allen sicherheitsrelevanten Bereichen gilt: An die Bremsen sollte sich nur rantrauen, wer schon einige Schraubererfahrung gesammelt hat


Frage: Hab ein "kleines" Problem mit den Bremsen meines 250 (1978). Nach ziemlich langer Standzeit (16 Monate) in dem es nur enige malen bewegt worden ist lösen an 3 Räder die Bremsen nicht mehr ganz. Aufgebockt lassen die Räder sich per Hand nur schwer drehen und nach kurtzer Fahrt sind die Bremsen sehr warm. Wie bekomme ich die Bremsen wieder gängig?

Antwort 1: Rad abbauen Beläge rausnehmen, Kolben in den Bremssätteln mit Brecheisen oder Reifenmontierhebel zurücksetzen, dann wieder rauspumpen , solange wiederholen bis die Kolben leicht reingedrückt werden können, immer auf einer Seite der Scheibe Belag drinlassen damit der Kolben nicht rausfliegt. Gleichmässig drücken ohne den Kolben zu verkannten. Gummimanschette anheben und ATE Paste für Brems-/Kupplungshydraulikteile (vorher: mo²-Spray, geändert Nils Kuhn) drunter macht die Sache einfacher. Wenn du vorsichtig und sorgfältig arbeitest ist der Erfolg dauerhaft. Du solltest jedoch unter KEINEN Umständen vorsichtig weiterfahren wie Marcus schreibt dabei glüht dir sonst irgendwann die Bremsscheibe und die ganze Anlage fällt durch Dampfblasenbildung aus. *-Gruß K.T.B.

PS: Bremsflüssigkeitswechsel machen wenn die Kolben wieder leichtgängig sind damit der Dreck rauskommt.

Antwort 2

Wenn der Kolben beim Gängigmachen zu weit rausgedrückt ist verkantet er beim folgenden reindrücken mittels Brecheisen/Reifenmontierhebel leicht. Den dann wieder reinzubekommen ist ohne das richtige Werkzeug bisweilen schwierig. Kolbenrückstellzangen, die gleichmäßigen Druck applicieren schaffen Abhilfe.

Wichtig: Die Staubschutztülle des Kolbens ist oft beschädigt - Folge: Kolbenfresser im Bremszylinder. Den Teil auswechseln.


Frage: Meine Feststellbremse stellt nicht mehr so richtig fest. Kann ich die Bremswirkung irgendwo einstellen?

Antwort: you can do it from below. Just make sure you block the wheels with something more than a Playboy Magazine. In the middle of the car there is the cable that comes from the parking brake, which splits in two sections. There is a long bolt attached to the end of the parking brake cable. See how much thread is left and if enough just tighten the nut. With the brake in the "off" position there should be no slack in the line. Unless someone has abused the brake, like driving with it on, those shoes last forever. If not you'll have to pull the rear wheels as well as the drums to replace the shoes. Have fun, I hope you have a garage, or at least a dry spot to do it.

 

Mercedes Benz selber geht hierbei jedoch anders vor; die fummeln an der Stellschraube unter dem Fahrzeugboden nur rum, wenn der Seilzug komplett erneuert wurde. Zum nachstellen geht man ordnungsgemäß so vor: Eine Radschraube an jedem Hinterrad herausdrehen, Wagen hinten aufbocken, Feststellbremse auf drei Rasten betätigen, läßt sich Hinterrad der aufgebockten Seite von Hand drehen, einstellen, dazu das Rad so drehen, daß das leere Schraubenloch in einem Winkel von 45Grad nach vorne zeigt, mit kleiner Taschenlampe durch das Loch leuchten, man sieht die Zahnflanken des Einstellzahnrades, mit einem stabilen Schraubendreher(Schlitz) dieses Zahnrad nach unten oder oben verdrehen(je nachdem bei welcher Drehrichtung mehr Bremswirkung spürbar wird), Man stellt so die Bremse derart ein, daß sich das Rad nur noch schwer durchdrehen läßt, Nun löst man die Feststellbremse und kontrolliert ob sich das Rad wieder frei drehen läßt, dann betätigt man den Fußhebel der Feststellbremse auf 4-5 Rasten, jetzt darf sich das Rad nicht mehr drehen lassen, ggf. Einstellung verfeinern, Andere Seite gleiches Spiel, Achtung es kann u.U. schwer sein das Einstllritzel zu drehen, da es hier oft zu Bremsstaubbablagerungen kommt, die die ganze Sache sehr schwergängig machen und dann denkt man leicht, daß man was verkehrtes macht.

 

 


Frage: Kann mir einer sagen, wie man den vorderen Bremssattel wechselt? Auf was muß man achten (ABS-Fühler?)

Antwort (K.T.B.):Aufpassen das du nur die zwei Schrauben für den Bremssattel rausschraubst und nicht die untere fürs Traggelenk. Leitung vorsichtig abschrauben, wenn brüchig austauschen. Für die sehr festsitzenden Schrauben stabile Nüsse starre verlängerung (nicht Ratsche) und großen Hammer (besser Schlagschrauber) verwenden. Neuen Sattel einbauen und sorgfältig entlüften. Wenn der bremsflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter zuweit absinkt hast du die deppen Karte gezogen und darfst alle Leitungen entlüften, also lieber rechtzeitig nachkippen.

Antwort 2: ABS Fühler sitzt nicht am Sattel, was du meinst ist die Verschleißanzeige für die Bremsbeläge. die 10er Schraube lösen damit man das Ding zir Seite legen kann, die 2 Kabel abziehen. Die 2 19er Schrauben die den Sattel halten lösen (gutes Werkzeug verwenden, sitzen sehr fest und sind zusätzlich mit diesem blauen Mittel für Drehsicherung gesichert). Den Bremsschlauch mit einem 14er Schlüssel (am Besten einen geöffneten für die Kältetechnik der nicht so leicht abrutschen kann verwenden und keinen normalen Maulschlüssel verwenden) lockern wenn der Sattel noch oben ist. Ist gleich eine gute Gelegenheit den Schlauch mit auszutauschen gegen einen neuen.

Danach das Ding endgültig demontieren. Neuen montieren. Entlüften.

 

 


Frage: Wie oft sollte man die Bremsflüssigkeit wechseln? Mein Vater fährt seinen 230E (1985), unglaublich aber wahr, noch immer mit der Original Mercedes Bremsflüssigkeit, die drin war als der wagen ausgeliefert wurde. Ich würde nämlich sagen das die flüssigkeit alle ein bis zwei jahre gewechselt werden sollte, aber meinem Vater macht das nichts.

Antwort: In dieses Fahrzeug würde ich nicht einsteigen. Wenn man an diesen max. 50,-€ alle paar Jahre sparen will ist man einfach nur dumm. Info´s über die Eigenschaften der Bremsflüssigkeit gibt´s hier. Ich würde auch bei unbekanntem Alter der Bremsflüssigkeit und des Zustandes der Bremsanlage jedem Gebrauchtwagenkäufer (sind wir das nicht alle? Erstbesitzer anwesend?) dazu raten hier Geld zu investieren, eine neue Stoßstange ist teurer. Die passive Sicherheit sollte nicht als Argument dienen an dieser Stelle sparen zu können.

Kurz gesagt: alle 2 jahre oder 20.000km


Frage:Wie ist die vorgehensweise beim BFwechsel? Oder besser machen lassen ? Kostet?

Antwort:Man kann natürlich alles selber machen, bei der Bremsflüssigkeit steht meiner Ansicht nach das Kosten/Nutzenprinzip im Missverhältnis wenn man es selber macht. Ich bring meine Kisten zu DC, Zeitaufwand 30,-€, Material 12,-€. Nicht vergessen bei Schaltfahrzeugen bei Auftragserteilung zu erwähnen daß die Kupplungsbetätigung mit gewechselt werden soll. Mit den Geräten die die heute in der Werkstatt haben wird auch das System gespült und Luftblasen sind prinzipbedingt ausgeschlossen. Und man hat kein Entsorgungsproblem.

 


Bremsscheiben- und Klötzewechsel in Kurzform (Vorderachse)

Abbau:
1- Wagen aufbock und Rad abnehmen
2- Bremsklotzsplinte dank dünnem Treiber rausschlagen, Federsteg rausnehmen, Verschleissfühler abziehen, alte Bremsklötze nach hinten rausziehen (wenn letzteres nich klappt, weil alles extrem verbacken ist, dies vertagen und bei Punkt-3 weitermachen)
3- Bremssattel abschrauben und per Draht an oberen Querlenker weghängen. Bremsschlauch NICHT beschädigen (rückseitig 2x 17er Bolzen, beste Nuß, beste Ratsche, besser als ratsche ist Starrwinkel, kleiner Vorschlaghammer oder Schlagschrauber)
3b- Nach Entfernen der Klötze/Beläge den Sattel freibürsten, speziell die Sitzflächen der klötze (Kolbenringe NICHT beschädigen)
4- Nabenkappe abziehen (wenn kein Abzieher zur Hand, vorsichtig rundumweise mit breitem Schlitzschraubendreher "abmeisseln")
5- Spannring an Achszapfenspitze mit Imbusschlüssel (SW3) lösen und abdrehen
6- Bremsscheibe samt Nabe und äußerem Radlager abziehen (das Radlager fällt dann raus)
7- Bremsscheibe samt Radnabe von Innen in Felge einschrauben
8- Imbusbolzen (SW10) mit Caramba einsprühen (Stk.5)
9- nach Einwirkzeit Bolzen vor Losschrauben "anschlagen" (feste druff, dient der Sitzlockerung)
10- Achtung: Bolzen sind meist extrem fest! Bolzen nicht runddrehen!
11- nach dem Lösen der Radnabe von der Scheibe altes Fett RESTLOS entfernen (Bremsenreiniger und alte Zahnbürste)

Zusammenbau
12- neue Bremsscheibe gegen Radnabe verschrauben
13- Achszapfen und Lager in der Radnabe mit ca.40g(von 60g) Hochtemperaturwälzlagerfett(!!) fetten 14- Scheibe auf Zapfen stecken (bis Anschlag!) und äußeres Radlager einsetzen
15- Spannring aufschrauben (bis Anschlag fest, dann ein halbe Umdrehung zurück! Rütteltest der Scheibe, darf kein Spiel sein! Freigängigkeit prüfen!)
15b- Entstörsplint in Zapfenspitze einstecken
16- Rest der 60g Fett (also ca.20g) in Nabenkappe geben und diese Aufstecken (mit gummihammer rundherum aufschlagen)
17- Bremssattel wieder anschrauben (Bolzen mit frischem Schraubenkleber fest eindrehen!)
18- frische Bremsklötze mit frischen Verschleissfühlern einsetzen (ggf. Kolben mit Holzstück etwas zurückdrücken)
19- Federsteg anlegen und Splinte einsetzen

Fertig - jetzt alles nochmal überdenken, auf korrekten Sitz prüfen.

ACHTUNG: bei stark abgefahrenen Belägen und ausgleichsgefüllter Bremsflüssigkeit, kann es beim Kolbenrückdrücken passieren, dass der BF-Behälter überläuft. Dies beobachten und ggf. überflüssige BF mittels Apothekenspritze absaugen.

ACHTUNG: frische Bremsen sind noch nicht eingeschliffen und haben noch keine optimale Bremswirkung. Vor Fahrtantritt Bremswirkung prüfen

Viel Spaß, Flo

 


Frage: Wechsel auf innenbelüftete Scheiben vom W126 möglich?

 

Bitte auch diesen Artikel lesen: Link *click*

 

Du brauchst für den Umbau die Bremssättel vom W126 bis Bj ´85/W116 bei 14Zoll Bereifung, oder wenn Du nur noch 15Zoll fahren willst kannst Du auch auf die W126 nach ´85 Bremsen umrüsten.

Geht ganz einfach, Bremssattel tauschen, incl. Beläge und Scheiben (kann sein daß Du die Bremsschläuche vom Spenderfahrzeug brauchst wegen anderer Länge, bin mir da aber nicht mehr 100% sicher).

ACHTUNG: Bei einer Zweitserien W126 Bremsanlage braucht man auch den HBZ und kann keine 14" Bereifung mehr fahren.

Um das Ganze vom TÜV eingetragen bekommen nimmst Du Dir ne Briefkopie vom Spenderfahrzeug. Bei mir steht drin "Bremsanlage entspricht DB116028"

Aber ernsthaft, wer weis ob der W123 nun Innenbelüftete hatte oder nicht? Kenn welche wo das nicht eingetragen (der seine seit 8 Jahren, der andere seit 2 Jahren) haben und der TÜV bisher nie was gesagt hat, im Gegenteil, gab dann so Kommentare wie "..jaja, Daimler ist halt schon ein sicheres Auto, merkt man gleich an den großen Bremsen..."

 


Auflistung der Teile und Erfahrungen bei Umrüstung auf innenbelüftete Scheiben bei 14" Bereifung

benötigten Teile:

A 126 421 02 20 Schutzblech je eines für links und rechts

A 126 420 00 05 Bremsscheiben oder ATE 24.0122-0116.1

A 126 420 02 83 Bremssattel links oder ATE 13.2601-8031.2

A 126 420 03 83 Bremssattel rechts oder ATE 13.2601-8032.2

A 001 420 99 20 Beläge oder ATE 13.0460-9029.2

Die Kosten:

Die Kosten für die Teile liegen bei ca. 550€ (Stand August 2006) wenn man die Sättel nicht als Tauschteile kauft. Am besten im E-Bay alte Sättel aus einem W126 bis 9/85 für kleines kaufen und als Tauschteile nehmen, so kann man die kosten um ca. 150€ senken.

Für den TÜV :

am besten Ausdruck aus W126 WIS und W123 WIS Teil Bremsanlage mit Daten mitnehmen ansonsten dem Prüfer folgendes mitteilen.

Scheibendurchmesser 278mm ist gleich, Kolbendruchmesser der Sättel 60mm ist ebenfalls der selbe, Beläge sind die gleichen wie original verbaut ein HBZ Tausch ist daher nicht nötig da selbe Teilenummer. Bremsanlage entspricht einem W126 bis Baujahr 9/85, 380SEL 126.033 Schüsselnummer 0709 349 oder 500SEL 126.036 Schlüsselnummer 0709 350

 

Meine erfahrungen beim TÜV Filderstadt:

Der TÜV hat alles bei mir mit dem WIS Ausdrücken verglichen und problemlos eingetragen bei meiner Vollabnahme mit Begutachtung zum Oldtimer.

Vorteile:

Kein Rubbeln mehr bei Bremsung auf der Autobahntempo 150km/h an der Ausfahrt, so wie weniger Fading bei Anhänerbetrib (1,9t am Hacken)

Gruß Markus Wagner


Die Entlüftungskappen an den Bremsen haben die Neue Teilenummer: A 000 421 08 87

Hans-Peter Bonert


Bremsen ziehen ungleichmäßig

Beim Einleiten des Bremsvorgangs zieht das Fahrzg. zuerst deutlich nach links. Stabilisiert sich dann sofort wieder. Lenkungsdämpfer, Bremsklötze, Bremsscheiben und Bremssättel sind neu.
Wer hat Erfahrung mit diesem Problem. Was schafft Abhilfe?

Genau dieses Phänomen hatten wir bei unserem damals (1992)neu gekauften 245 Volvo Diesel (das allerletze Restexemplar mit 12.000 DM Rabatt - dafür gab´s nicht mal den Passat ohne Radio - Wahnsninn war das) auch.
Es wurden auf Garantie und Kulanz für fast ein Drittel des Fahrzeugswertes Neuteile getauscht, Volvospezialisten aus Schweden flogen ein und den Prozess haben wir nicht gewonnen, weil der Gutachter meinte, so eine Anbremsung mit Verziehen sei beherrschbar, und er hatte es sich selbst nur bis 60 km/h getraut. Bei 100 und nasser Strasse war es ordentlich heftig. Wir haben dann bei 170 tkm die Gummis der Vordrachse gewechselt. Es war eine zu weiche Gummibuchse beim Querlenker vorne Preis ca. 20 Euro und einfach zu wechseln. Jetzt fährt er wieder wie neu

reed414

 

2015-05-13 00:40
Autor: Axel - Letzter Autor: Rory

Differential - Verschleiss

? Das Differenzial meines Autos heult, was kann ich tun?

!Bevor Du Dich darauf festlegst, dass bei Deinem Auto das Differenzial defekt ist würde ich versuchen folgende andere Defekte ausschließen:

- Antriebswellen
- Hardyscheiben
- Kardanwellenmittellager

Gerade erstgenannte verschleißen wesentlich früher als das Diff. Die auftretenden Symptome werden dann oft fälschlicherweise dem Diff zugeordnet.

Sollte das Diff tatsächlich der Übeltäter sein, so liegt das am Flankenspiel zw. den Zahnrädern, die Zähne sind verschlissen und greifen also nicht mehr exakt ineinander; der Betrachter (bzw. Behörer) vernimmt das sogenannte "Heulen".
Das Ganze läßt sich normalerweise auch nachstellen, wobei das Diff aber raus muss. Außerdem stellen Chrymler Werkstätten heute keine Diffs mehr ein und den freien Werkstätten fehlt idR das Werkzeug. Ausleihen geht normalerweise auch nicht. Letztlich will ich damit sagen: Das Diff muss getauscht werden, entweder gegen Neuteil oder eingestelltes Teil oder gutes Gebrauchtes oder Generalüberholtes.

- Gebraucht; (meist aber auch genauso am Ende wie Dein eigenes) ab 300 Mark - Neu; sicherlich mindestens 4000 - Generalüberholt; ab 1500

Wobei Du immer noch Einbau/Ausbau rechnen mußt, wenn Du es nicht selbst machst. Die meiner Meinung nach optimale Lösung kostet komplett etwa 2000 Mark (Überholt + Ein- und Ausbau). Einstellen lassen ist heute leider meist nicht mehr möglich und mit gebrauchten Differentialen kann man viel Ärger haben.
Optimal ist es, wenn ein Überholtes Diff zusammen mit den dazu gehörigen Antriebswellen erstehen kann. Übrigens sind die Hinterachsen aus den /8 Modellen weitgehend identisch mit denen aus dem W 123. Besitzt Euer Auto ABS, so muss das Tauschdiff auch den ABS-Fühler haben.

2008-01-06 00:01
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:14 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Differential - Wechsel

Gesamtwechsel ist nicht wirklich ein Problem:

Hintere Räder die Radmuttern lockern, damit Du sie nachher abnehmen kannst

Wagen hinten aufbocken, vorne gut abstützen, damit er nicht wegrollen kann

Räder runter, von aussen siehst Du dann zentral in der Bremsscheibe je eine Schraube, die lösen.

unter dem Auto liegend, siehst du hinter dem Diff die Gummi-Befestigung am Unterboden (4x M13 Schrauben). Das Diff mit einem guten Wagenheber unterstützen, und die Schrauben lösen.

Die Befestigung des Kardanwellenmittellagers am Unterboden lösen (2xM13 oder M15), die Schrauben der hinteren Hardyscheibe (der am Diff) herausnehmen, und die Kardanwelle aus dem Diff in Richtung Getriebe herausziehen, sollte sich gerade so ausgehen.

Auspuff so weit wie möglich herunterlassen, damit er nicht im Weg ist.

Diff mit Wagenheber herunterlassen bis zum Anschlag, geht eh nicht weiter. Schrauben des Diff an Achsschwinge entfernen, sind glaub ich 4 Stk, von oben ins Diff geschraubt.

Achswellen aus den Radlagern ziehen, geht auch gerade so, und das ganze Ding herausnehmen. Achtung, daß es nicht kippt.

Zusammenbau genau umgekehrt. Die Schrauben am Diff und die an der Hardyscheibe solltest Du neu geben, sind selbstsichernd.

Wenn Du nicht das ganze Ding auf einmal herausnehmen willst, zB wenn die Übersetzung nicht stimmt, dann so:

Hintere Räder die Radmuttern lockern, damit Du sie nachher abnehmen kannst

Wagen hinten aufbocken, vorne gut abstützen, damit er nicht wegrollen kann

Räder runter, von aussen siehst Du dann zentral in der Bremsscheibe je eine Schraube, die lösen.

unter dem Auto liegend, siehst du hinter dem Diff die Befestigung am Unterboden (4x M13 Schrauben). Das Diff mit einem guten Wagenheber unterstützen, und die Schrauben lösen.

Auspuff so weit wie möglich herunterlassen, damit er nicht im Weg ist.

Diff mit Wagenheber herunterlassen bis zum Anschlag, geht eh nicht weiter.

Diff-Öl durch die seitliche Ablassschraube auslassen, den hinteren Deckel abnehmen (8x M15), die Sprengringe, die die Achsen im Diff halten herausziehen (Sprengring-Zange), dann die Achsen aus Diff und aus Radlager herausnehmen

Einbau umgekehrt. Die Achsen haben an der Stirnseite, zum Radlager, eine Kennzeichnung R für rechts oder L für links, sollte man nicht vertauschen. Diff-Öl erst einfüllen, wenn Diff wieder eingebaut, sonst ist zu wenig drin. Den Deckel solltest Du, bevor Du ihn montierst, schön säubern, und mit einer Dichtungspaste (zB einer für Ölwannenmontage) montieren, sonst ist er, wie bei mir undicht 8-(

HINTERACHSÜBERSETZUNGEN

Differential - Geschwindigkeit im 4. Gang bei 3700 U/min und 175/80/14 Reifen

4.08 - 108,65 km/h

3.92 - 113,08 km/h

3.69 - 120,13 km/h

3.58 - 123,82 km/h

3.46 - 128,12 km/h

3.07 - 144,39 km/h

2.85 - 155,54 km/h

Die 3700 sind eine noch erträgliche Dieseldauerdrehzahl. Bei 4200 glaube ich liegt beim Diesel schon die Maximalleistung an und alles was drüber liegt, macht eigentlich wirklich keinen Sinn mehr.

Diffs bis 3.69 sind für den 200D geeignet, ich hatte sogar 3.58 und fand das auch gut, allerdings bin ich auch nicht viel Autobahn im Bergland gefahren....

3.46 ist ne gute Sache für den 240er, und 3.07 für den 300D.

Das 2.85 gab es mal in ein paar wenigen 300CD und ist wohl für die anderen Diesel auch etwas ZU lang übersetzt. Das 4.08 ist glaub ich im Strichacht 200D / 200 dringewesen und in ein paar Taxis oder Krankenwagen vom 123 auch.

Das 3.92 ergibt übrigens zusammen mit 0.81 (fünfter Gang im Fünfganggetriebe) eine Gesamtübersetzung von 3.18 - ist also immer noch KÜRZER dann als 3.07 !! Daran merkt man schon, daß die längeren Differentiale schon ordentlich was bringen.

2008-01-06 00:01
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:14 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Differential - Ölwechsel

Frage: Ich habe gelesen, dass bei Daimlers ATF ins Getriebe kommt. Kommt das auch in die Hinterachse oder SAE90 mit Freigabe 235 (z.B. A0009892803)?

Antwort: Das Differential wird mit Getriebeöl SAE90 befüllt. Es sei denn, du hast ein Sperrdifferential, dann muss ein spezielles Öl (SAE90 Freigabe 235.3) rein. Aber die Sperrdifferentiale gabs ab Werk nur für die Achtzylinder.

Das Öl muss für hypoidverzahnte Getriebe sein. Zu empfehlen ist nicht direkt ein reines SAE90 (wo bekommt man sowas heute noch?), sondern ein Hypoid-Öl der Spezifikation 80W90 GL4 oder GL5. Besser wäre sogar ein 75W90 GL4 oder GL5. Das 75W90 ist etwas dünnflüssiger als das 80W90, macht sich im Winter ein klein wenig im Verbrauch bemerkbar. Welches du nun aber reintust spielt keine Rolle, Hauptsache es ist ein Hypoidöl GL4 oder GL5.


Differentialölwechsel - was zu tun ist

Auch wenn Mercedes zumindest bei der Hinterachse keinen Wechsel vorsieht, so würde ich doch so alle 60 - 100 tkm die Öle im Antrieb wechseln. Fahrzeug am Besten vorher warmfahren.

Besorg Dir für den Wechsel den Innensechskantschlüssel für die Ablasschrauben von Hazet (Schlüsselweite 14 mm). Die Schrauben sind meist sehr, sehr fest angezogen. Die Schrauben selbst sind leicht zu sehen. Ich würde zuerst die Einfüllschraube öffnen, falls andersrum angegangen die Einfüllschraube nicht aufgeht, das Öl aber schon draußen ist, hast Du ein Problem. Neues Öl auffüllen bis zur Kante Einfüllöffnung (etwas mehr als 1 Liter).

Ablassschrauben vom W124 haben einen Magneten für das Metallspanbild dran.


Diff-Öl Wechselanleitung für Männer...

Vorbereitung:

1. 14er Inbusschlüssel im Baumarkt kaufen, im selbigen Laden ebenfalls 1,5 Liter Hypoidöl SAE 90 kaufen.

2. Zeug in Kofferraum werfen, heimfahren. Arbeit verschieben, da Kumpel anruft. Mit Kumpel Bier trinken gehen.

Durchführung:

3. Fahrzeug warmfahren, mindestens 20 km.

4. Rückwärts in die Garage fahren.

5. Aussteigen, fast an den Abgasen ersticken, die sich in der Garage angesammelt haben.

6. Spezi trinken, Bier is nicht, weil ja Probefahrt notwendig am Ende.

7. Werkzeug aus dem Kofferraum holen, und auf dem Rücken unters Auto kriechen.

8. Feststellen, dass der 14er Inbus noch im Auto liegt, diesen holen.

9. Inbusschlüssel an der Einfüllschraube ansetzen, etwas rumgewalten, und feststellen dass das so nicht geht.

10. Verlängerung suchen, und Rücksprache mit Vater halten, was wohl am besten ist.

11. Verlängerung gefunden: 14er Nuss mit normaler 1/2" Verlängerung am Inbusschlüssel ansetzen, nochmal rumgewalten, *knack*, Schraube auf.

12. Gefäß unter die Ablassschraube stellen, und versuchen, die Ablassschraube aufzumachen.

13. Feststellen, dass man an der Ablassschraube nicht gut drehen kann. Abrutschen, und sich die Fingerknöchel aufschlagen.

14. Fluchen.

15. Wunde abspülen, Pflaster draufkleben, Spezi. Fluidfilm desinfiziert bestimmt auch.

16. Diesmal Handschuhe anziehen, nochmal an der Ablassschraube rumgewalten. *Knack* und auf.

17. Ablassschraube langsam herausdrehen, darauf achten, dass die Schale fürs Altöl unter der Ablassschraube steht.

18. Ablassschraube herausnehmen, feststellen, dass die Schale falsch positioniert ist.

19. Schale richtig positionieren.

20. Zuschauen, wie sich ein knapper halber Liter Hypoidöl auf dem Garagenboden ausbreitet.

21. Während das Öl aus dem Diff abläuft, versuchen, das ausgelaufene Öl mit einem alten Unterhemd aufzunehmen. Spezi.

22. Pinkeln gehen.

23. Ablassschraube wieder eindrehen und festziehen.

24. Neues SAE90-Hypoidöl wieder ins Diff einfüllen, und zwar bis, es wieder zur Einfüllschraube rausläuft.

25. Einfüllschraube wieder reindrehen.

26. Aus der Garage rausfahren, und die ganze Sauerei auf dem Garagenboden anschauen. Spezi.

27. Ölbindemittel auf das restliche Öl aufbringen, das Altöl aus der Schale in einen Kanister einfüllen.

28. Probefahrt machen. AHA-Erlebnis: Es ist schon leiser geworden da hinten.

29. Ölbindemittel wegkehren, Schale mit restlichem Altöl drin auswischen, Lappen danach schnellstens Entsorgen.

30. Zum Kumpel fahren und Grillen.

31. Bier.

32. Bier.

33. Bier.

34. Verdauungsschnaps.

35. Bier.

36. Mutter anrufen und um Abholung bitten, da Promillegrenze deutlich überschritten.

Und zu guter letzt:

- Hypoidöl stinkt ganz brutal.

- Flecken auf dem Boden gehen nicht weg.

- Aus dem Diff kommt das Öl mit einem ziemlichen Schwall raus.

(Domi)

2008-01-06 00:02
Letzte Änderung: 29.8.2005 17:10:33 - Autor: Axel - Letzter Autor: Marc240CD

Differential - Simmerring tauschen

servus,

in kurzform:

-kardanwellenmittellager lösen (2 13er schrauben) -kardanwelle vom diff abschrauben -nun siehst du eine grosse mutter die den kardanwellenflansch hält -die stellung der mutter gegenüber dem flansch markieren -sicherung der zentralmutter aus dem flansch klopfen -zentralmutter lösen(brauchst ne laaaange 30er? nuss) -flansch rausziehen/rausklopfen -simmerring mit schraubenzieher raushebeln -neuen simmerring einsetzen und einpressen( brett als auflage drüber und langsam klopfen) -kardanwellenflansch wieder aufstecken und festklopfen -zentralmutter drauf und festziehen bis die markierung wieder mit der auf dem flansch übereinstimmt -sicherung zentralmutter in flansch einklopfen -kardanwelle montieren -über gesparte €500 freuen :-)

2008-01-06 00:02
FabiaLetzte Änderung: 18.3.2004 14:36:28 - Autor: Hauke, i.A. Flo ;-) - Letzter Autor: Christian_Dannert

Diffenrential - Übersetzungen

Hier die Diff-Übersetzungen aller wichtigsten 123er auf einen Blick nochmal:

3.92 - 200D, 220D, 200 M115
3.69 - 200 M102, 230, 240D
3.58 - 230E, 250, 280, 280E
3.46 - 300D
3.07 - 300D Turbo

2008-01-06 00:00
Letzte Änderung: 4.1.2005 10:56:20 - Autor: Andre_280E - Letzter Autor: André_280E

Diffenretial - Übersetzungstabellen

http://www.armin.geisbusch.org/w123/berichte/geschwindigkeiten/

2008-01-06 00:03
Letzte Änderung: 29.8.2006 15:50:24 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Fahrwerksfedern

Je nach Modell liegt die Feder preislich bei etwa 100,- bis 200,- DM / Stück im Zubehör. Man muß/sollte immer beide tauschen, damit das Fahrzeug nicht schief steht (die alte ist ja im Vergleich zur neueren etwas abgesackt, auch wenn sie an sich noch in Ordnung ist).

Im Prinzip ist das eine Sache für die Werkstatt, denn ein vernünftiger Federspanner - Mercedes Spezialwerkzeug ! - kostet etwa 1000,- DM und mehr. Werkstätten gehen an die Federngeschichte aber nur sehr ungern ran. Ein Tip: Schau Dich mal in der Taxi-Szene um, dort kann Dir evtl. jemand einen guten Hinweis geben. Der Arbeitsaufwand beträgt nämlich nur etwa 15 Min. / Seite (Feder raus und Neue wieder rein !).


Der Federwechsel geht - zumindest hinten - auch ohne Spezialwerkzeug, dauert nur länger:

1. Stoßdämpfer ausbauen. (mußt Du ja sowieso).

2.Bremszangen abschrauben weil die Schläuche meist zu kurz sind. Man sollte unbedingt die Bremssättel abschrauben, da sonst die Schläuche überdehnt werden!

3.Gummilager vom Differential am Fahrzeugboden abschrauben (vorher Wagen hinten aufgebockt und Wagenheber unter das Differential stellen.)

4.Den Wagenheber runterlassen, die ganze Achse senkt sich bis Du die Federn herausnehmen kannst. Evtl. mußt Du noch die Handbremsseile vorher aushängen. Das dauert zwar dreimal so lange aber dann brauchst Du den Federspanner nicht.


Für die Federn relevante SA sind: Automatic, Klima, Standheizung und SSD Für die Hinterfedern wird bei AHK und/oder Klappbank jeweils die Aufrüstung der nächststärkeren Beilag-Gummisscheibe empfohlen. Federvarianten gibt es das Polizeifahrwerk normales Fahrzeugniveau, Polizei höheres Niveau und Schlechtwegefahrwerk in Verbindung mit 15". Allerdings ist das ganze System wie ein Baukasten aufgebaut. Das heisst es gibt nicht 1000 Federn sondern nur 15 und 3 Beilagscheiben.

2007-03-21 13:03
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:30 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Gunter

Fuchsfelgen

Was sind Füchse (Fuchsfelgen) bzw. was sind Barockfelgen?

Barockfelgen sind die AluFelgen (Mercedesdeutsch: Leichtmetallfelgen), die Du gemeinhin am W 123 in den Größen 5 1/2 x 14 Zoll oder 6x 14 Zoll findest. Da sie etwas barock aussehen, kam der Name. Eingeführt wurde diese Felgenform auf dem legendären W 109 300 SEL 6.3, zu finden sind sie auf allen nachfolgenden Baureihen, so z.B. frühe R 107, /8 etc. Abgelöst wurden sie als der W126 auf 15 Zoll umgerüstet wurde durch die berühmten Gullydeckel/Kanaldeckel.

Ab Werk gab es die Felgen als Schmiedefelge der Firma Fuchs. Das sind dann die originalen Füchse, erkennbar an einem kleinen Fuchskopf, der irgendwo zwischen den Speichen hervorlugt. Außerdem sind Fuchsfelgen auf der Fläche die am Fahrzeug anliegt mit Schlagzahlen nummeriert. Es gibt sie mindestens mit einer 108er und einer 126er Teilenummer(auf der Innenseite der Felge, Mittig zwischen den Speichen, sind meist etwas verkrustet durch Bremsstaub usw...).Sie haben im Gegensatz zu Zubehörfelgen keine KBA-Nummer, sondern eben nur die DB-Teilenummer.

Es gibt Fuchsfelgen auch (selten) in der Größe 15 Zoll, anscheinend gab es die bei Mercedes aber niemals in Serie sondern nur als Ersatzteil/Sonderausstattung.

Ursprünglich waren die Nabenabdeckungen der Fuchsfelgen aus Vollguß, die wurden jedoch später durch Plastikkappen ersetzt. Letztere sind heute noch als Ersatzteil bei MB erhältlich.

Fuchsfelgen und andere Fabrikate

Als Gussfelgen gab es Barockfelgen auch im Zubehör, z.B. von ATS, ARC oder RONAL in 7 J 15 ET 23. Die sind ca 2,2kg schwerer und nicht ganz so zäh wie das Schmiedealu, mit eingegossenener KBA Nummer aber auf den Autos zulässig. Alufelgen, die leichter als die Serienstahlfelgen sind, verbessern die Fahreigenschaften, da sie die ungefederte Masse verringern. Der Gewichtsunterschied zwischen Stahlfelgen und 14"-Füchsen beträgt ziemlich genau 5 Kilo/Felge, hat rory selbst gewogen. Die 15" ATS mit 205/60er Bereifung sind etwa 800g schwerer als die Füchse.


Die Barockfelge 14 x 6,5 wiegt ca. 6,3kg, das Gewicht kann produktionsbedingt um ein paar Gramm schwanken.

Fette Props an den netten Herrn Gräfer der Otto Fuchs KG!!!huhu Beatcruiser


Alufelgen, die schwerer als die Stahlfelgen sind, haben jedoch nur eine optische Wirkung.

Nicht bei allen Nachbauten sind die Sitze für die Radschrauben direkt ins Alu gedreht, nicht nur die orginalen Fuchsfelgen haben hier Stahleinsätze, direkt erkennbar an einem dicken Rand unter der Radschraube.

Das Ganze in Bildform hier

Lackfragen

Immer wieder wird nach dem Farbton der Fuchsfelgen gefragt und immer wieder gibt es verschiedene Antworten von Astralsilber bis hin zu selbstgemnixten Rezepturen. Folgen wir in diesem Falle einfach der WIS und somit den Angaben von MB/DC: WIS Typ W123 AH98.00-P-9410-05A Hinweis zum Lackieren der MB-Leichtmetall-Scheibenräder

MB-Leichtmetall-Scheibenräder sind serienmäßig mit einer Zweischicht-Metalli-Lackierung in der Farbe MB Code 9700, silber lackiert.

Für die Reparatur-Lackierung das Verfahren der Karosserie-Lackierung in Zweischicht-Metallic(Farbe RAL 9735,Astralsilber) anwenden.

Radbolzen

Montiert werden Leichtmetallfelgen mit besonderen Radbolzen: Kugelbund, M12/1,5/10,9; 25mm Gewindelänge. mind. 7 Windungen müssen greifen; Teilenummer damals: 1084010070, heute ersetzt durch: 1264010670

Kosten das Stk. bei Daimler-Chrysler 3,04 EUR + Märchensteuer (oder bei febi.de oder bei ATU) Ich habe febi-Bolzen bei http://autoteile-meile.de/ (ist ein Ableger von reifendirekt.de) bestellt. 1, 70 EUR / Stck neu, waren nach 2 Tagen da.

Aufpassen - die Bolzen der Stahlfelge passen nicht! (weil Kegelbund und zu kurz)


Habe mal nach der Teilenummer der Werks-Füchse an meinem 10/84er 280CE geschaut: Sie lautet A1264001902, SCHEIBENRAD ALU. Die Dinger sind heute noch neu bei Mercedes lieferbar und kosten EUR 403.30 pro Stück hüstel


Was sind AluFelgen?
Siehe auch ReifenUndAllesWasDamitZusammenhaengt

Ich selber habe meine ersten BBS - Felgen durch eine Fachfirma aufarbeiten lassen. Neben den horrenden Frachtkosten wurde mir eine stattliche Rechnung präsentiert. Gleich danach habe ich mich überall über die Möglichkeiten einer eigenen Felgenpolitur erkundigt. Ich bin jetzt in der Lage, alle möglichen Felgentypen selbst zu polieren. Ist zwar sehr zeitaufwendig, kostet aber fast nichts.

Zu Deinen Fragen teile ich Dir folgendes mit: Den Klarlack holst Du ganz einfach mit handelsüblichen Abbeizer runter. Zwei mal sehr dick auftragen und über Nacht einwirken lassen. Anschließende mit fließendem Wasser unter Mithilfe einer harten Bürste abrubbeln. Geht ruck zuck. Evt. an verbleibenden Lackresten nochmals mit Abbeizer nacharbeiten. Niemals Sandstrahlen. Die entstehenden Poren lassen sich ohne aufwendiges Nachschleifen nicht polieren. Nachdem der Lack runter ist, alle Bordsteinschäden usw, ausschleifen. Beste Erfahrungen habe ich mit einem Dremel und der biegsamen Welle gemacht. Den Dremel irgendwo anhängen und mit der biegsamen Welle schnell und sauber alle Beschädigungen ausschliefen (natürlich nicht im direkten Felgenbet). Mit dem Dremelschleifkopf lassen sich auch Alukorrisionen zwischen den Speichen sauber egalisieren. Das Felgenbett selber mit Nassschleifpapier glatt schleifen. Geht ganz einfach, ist aber etwas zeitaufwendig. Größere Kratzer mit etwas gröberen Papier ausschleifen und anschließend mit sehr feinem Papier (bis zu 1200`er) nachschleifen. Der Zeitaufwand ist auf jeden Fall die Arbeit wert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Firma diese Arbeiten ebenfalls so genau durchführen würde.

Die geringsten Arbeiten verursacht das Polieren. Vorausgesetzt, eine gute Maschine ist zur Hand.

Soll lediglich ein relativ kleines Felgenbett poliert werden, reicht sicherlich eine leistungsstarke Bohrmaschine (zum Beispiel von Black und Decker in der Zimmermannsausführung mit straker Getriebeuntersetzung) für die Aufnahme einer normalen Polierscheibe aus. Normale Bohrmaschinen werden schnell heiß und verderben einem den Spass an diesen Arbeiten. Sollen auch größere Felgenbetten poliert werden, ist die Anschaffung einer Poliermaschine sinnvoll (zum Beispiel von Fein). Diese sieht aus wie eine kleine Flex. Die Drehzahl kann beliebig eingestellt werden. Die Leistung ist auch bei sehr großem Druck immer konstant. Die Poliermaschine läuft langsam an und erhöht die Drehzahl beim Aufdrücken auf die Felge. Das Gehäuse wird niemals heiß, so dass die Polierarbeiten ohne Stress erledigt werden können.

In Minuten: Das Außenbett einer dreiteiligen 10 Zollfelge von BBS oder AMG ist nach sorgfältiger Ausführung der Vorarbeiten innerhalb von drei bis fünf Minuten fertig poliert (mit der Poliermaschine). Geht fast so schnell wie abwaschen.

Ich persönlich würde mir immer wieder eine Poliermaschine anschaffen, da mit dieser Maschine jederzeit jede Felge oder jedes andere Teil minutenschnell nachpoliert werden kann. Nicht die geringste Wärmeeinwirkung am Maschinengehäuse, ein absolut sicheres Haltegefühl beim Polieren. Ein kleiner Bordsteinschaden......, schnell wegschleifen, Poliermaschine raus, fertig.

Was nützt mir eine über 600 Euro teure Firmenaufarbeitung, wenn ich die Felgen bei jder neuen Beschädigung erneut für teures Geld einschicken muss.

Von einer Verchromung würde ich absehen. Hatte ich selbst einmal vor. Diesbezüglich habe ich mit einer Berliner Firma gesprochen.

Eine Verchromung ist möglich, sieht aber besser auf Ami-Fahrzeugen aus. Hat irgendwo den Eindruck eines Loddelfahrzeugs. Auch darf die Verchromung unter keinen Umständen durch Bordsteinkontakte beschädigt werden. Der Chrom fängt dann an abzublättern.

Preise für Felgen

Man muss erstmal zw. den einzelnen Dimensionen unterscheiden bei den 14" Felgen, als da waeren 5.5, 6 und 6.5 Zoll Breite.

Die 6 Zoll sind die haeufigsten, da auf W108/109, W116 6-Zylinder, W123 Sechszylinder und alle T und W126 6-Zylinder verbaut.

Ich habe unlaengst einen 5er-Satz in ordentlichem Zustand mit Gebrauchsspuren fuer 110,- zzgl. Versand verkauft. Ich habe noch einen Satz ziemlich frisch ueberholter, die aussehen wie neu, und da haette ich gern 200,- dafuer. Das ist fuer gebrauchte 6" vermutlich die Obergrenze. Einzelne Neuteile (die als Ersatzrad nur im Kofferraum lagen) koennen sicher hoehere Preise erzielen.

6.5 Zoll sind im Zweifel teurer, da vergleichsweise selten. Aufpreis vielleicht 30-50%. Bei der Montage kann es Probleme an der Vorderachse gene, da die felgen den Spurstangenköpfen bedenklich nahe kommen. Lenkhebel vom W116 oder Spurverbreiterungen (5mm) bringen Abhilfe.

5.5 Zoll weiss ich nicht.

Alles oben gesagte bezieht sich auf Original-DB-Barockfelgen des Herstellers Fuchs. Man erkennt sie daran, dass auf der Aussenseite k e i n e KBA Nr. eingegossen ist, sondern vielmehr auf der Innenseite die Dimension, die Teilenummer, die Einpresstiefe und der Mercedesstern sichtbar sind (jedoch kein Hinweis auf den Hersteller Fuchs, ausser einem kleinen Fuchskopf)

Nachbauten kann man fast geschenkt erhalten, die will kaum jemand. Sie sind uebrigens auch wesentlich schwerer, da gegossen, waehrend die Originalen geschmiedet sind.

7x15 sind in Barockdesign sind wieder ein anderes Thema. Da werden oft Phantasiepreise verlangt (und auch gezahlt: 2300 Euro für einen Satz original Füchse bei ebay im Frühjahr 2003), wobei Original-Fuechse kaum zu finden sind, und mangels Alternative dann auch die ATS-Nachbauten in recht maessigem Zustand 200-300 EUR erzielen koennen. Wirklich gute Felgen natuerlich auch mehr.

Der Satz Radbolzen geht gemeinhin fuer ca. 20,- um

Hier noch ein link zu benzgarage.de

Stand: 15.08.09

2009-09-18 19:39
Letzte Änderung: 15.08.2009 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Beatcruiser

Hinterachse

So sieht sie ohne Nieveauregulierung aus:

2009-02-15 15:12
Letzte Änderung: 3.11.2006 10:36:27 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

Lenkgetriebe einstellen

ACHTUNG!!! Das Einstellen des Lenkgetriebes ist laut Daimler nur EINMAL zulässig und sollte von einer fachkundigen KFZ-Werkstatt gemacht werden!




Wer jetzt noch weiter ließt handelt auf eigenes Risiko! Der Author übernimmt keine Haftung für Fehler im Text!

Siehe auch LenkSpiel

Die Verzahnung des Lenkgetriebes verschleißt in der Mittelstellung. Mit der Einstellschraube stellt man das Getriebe strammer, indem die Zahnstange tiefer in die Verzahnung gedrückt wird. Dadurch verschwindet ein bischen das Spiel. Aber leider kann man das Getriebe nicht ausschließlich in der Mittelstellung strammer stellen, sondern nur über den gesammten Bereich. Daher ist das Spiel bei einem sehr strammen Getriebe in der Mittelstellung schön klein, aber wenn du jetzt in den Volleinschlag lenkst, blockiert es in einer fahrtechnisch ungünstigen Position.

Eingestellt wird das Lenkgetriebe über eine kleine Imbusschraube an der Oberseite (raus - strammer, rein -weicher), die mit einer großen Mutter gekontert ist. Bei 123ern mit einem "E" im Namen, ist die Einspritzanlage ganz schön im Weg, aber es geht mit einem Gummiarm der Stufe 3. Man sollte die Schraube in 1/8 - 1/4 Umdrehungen rausdrehen und immer wieder die Lenkung und ihren Reibwert prüfen. Beim Einstellen ist großes Fingerspitzengefühl gefragt. Am besten geht es, wenn man den Wagen vorne aufbockt und sich durch hin- und herlanken die Reibkraft der Räder einprägt (mit und ohne Servounterstützung). Optimal wäre natürlich ein Newtonmeter (Kraftmesser mit einer Zugfeder), mit dem du die Kraft misst. Sobalt es schwergängiger wird sollte man die Schraube wieder 1/4- 1/8 Umdrehung reindrehen (weicher machen) und es dabei belassen. Jetzt ist Schluß! Die nächste Testfahrt sollte man am Besten durch eine 30er Zone oder einem Parkplatz machen. Wichtig ist, NIEMAND anderen die nächsten 200km fahren zu lassen. Wenn das Getriebe verhakt, kann man es mit einem beherzten Ruck wieder befreien und dass weiß ein Fremdfahrer nicht! Wenn einem wärend der Fahrten auffällt, dass sich das Lenkrad nicht mehr zurückstellt (vor allem im Stadtverkehr), muss man die Schraube wieder ein bisschen reindrehen.

Und um den Text mit einem Zitat von Eberhard Weilke zu schließen:

"Erst wenn ihr die letzen Querlenkerlager gewechselt, die letzten Traggelenke ausgetauscht und die letzten Spurstangen eingestellt habt, werdet ihr merken, dass man Lenkgetriebe nicht nachstellen braucht!"

Und HCW rät:

Der Öldruck wirkt in jeden Fall spielvermindernd, nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch technisch ist daher ein Eingriff an dieser Stelle sinnlos und gefährlich. Im Gegenzug sollte bei unseren alten Karren mal das Servoöl samt Filter getauscht werden, das alte Öl ist nämlich geschert und damit "dünner" als gut.

Wie das geht steht hier: LenkgetriebeOelwechsel



Lenkgetriebe in Mittelstellung bringen
Es gibt eine Öffnung im Lenkgetriebe, die durch eine Schraube verschlossen ist. Wenn man statt dieser Schraube eine mit Kegelförmiger Spitze einsetzt, kann man das Lenkgetriebe in Mittelstellung fixieren. Die Schraube hat ein M8x1mm Feingewinde.Bitte keine normale M8 Schraube eindrehen! Besorge dir im Schraubenfachhandel eine M8x1 Schraube z.B. 40 mm lang und zwei zugehörige Muttern.Drehe die Muttern auf die Schraube,und schleife dann die Schraube am Gewindeende an einer Schleifscheibe konusförmig zu.Durch das Abdrehen der Mutter vom Gewinde bekommt das Gewinde wieder einen normalen Gewindeansatz, und du kannst die Schraube problemlos ins Lenkgetriebe einschrauben. Dazu vorher das Lenkgetriebe in die Mittelstellung bringen, und beim Schraubloch visuell die kegelförmige Vertiefung zentrieren.In diese kegelförmige Vertiefung passt dann auch die kegelförmig angeschliffene Zentrierschraube.Beim Tausch des Lenkgetriebe wäre auch zu beachten, dass der Lenkhebel zur Aufnahme des linken und mittleren Spurstangenkopfes in der richtigen Stellung am Lenkgetriebe positioniert ist. Der Lenkhebel hat dazu bei der Verzahnung zur Aufnahme der Lenkwelle von Lenkgetriebe eine Markierung in Form eines eingefrästen Radialstriches. Dieser ist durch Verschmutzung oft nicht erkennbar. Ebenso hat die Lenkwelle vom Lenkgetriebe stirnseitig eine Markierung in Form eines Radialstriches. Bevor du also den Lenkhebel auf das Lenkgetriebe steckst, bringst du diese beiden Radialmarkierungen zur Deckung.
Somit ist die Grundstellung Lenkhebel zu Lenkgetriebe gegeben, im nächsten Schritt setzt du die Zentrierschraube ins Lenkgetriebe ein. Danach folgt der Einbau des Lenkgetriebes ins Fahrzeug. Beim Einstecken des Lenkgetriebes in die Lenkungskupplung lässt du das Lenkrad von einem Helfer in der Mittellage fixieren.Ob dann jedoch die Spureinstellung der "Spezialwerkstätte" noch stimmt,wage ich nicht zu behaupten.Die Spureinstellung sollte in einer Fachwerkstätte jedenfalls überprüft werden.
Joe

2009-07-30 21:32
Letzte Änderung: 30.07.09 - Autor: Matze - Letzter Autor: Joe

Lenkgetriebe Ölwechsel

Hier ein Link zur bebilderten Anleitung: www.mb-w123.net unter Reparaturen.... oder dieser hier auf sternzeit-107.de

- den Ausgleichsbehälter der Servolenkung öffnen (meistens ist es eine Flügelschraube) und den Deckel abnehmen

- das alte Öl mittels einer Einwegspritze so weit absaugen, bis der Filter sichtbar ist

- den alten Filter nach entfernen von Sicherungsblech und Feder aus dem Behälter entnehmen

- das restliche Öl vollständig absaugen (BESSER IST ABLASSEN)

- einen viertel Liter ATF-Öl (ATF = Automatic Transmission Fluid; Alternativ zu ATF kann auch so Servolenkungsöl von Daimlers verwendet werden. ATF ist aber wesentlich leichter zu bekommen) in den Behälter gießen und zweimal ganz von links nach rechts und wieder zurück lenken (bei laufendem Motor)

- dieses Öl wieder mit der Spritze absaugen.

- einen neuen Filter einsetzen und sichern

- einen viertel Liter ATF-Öl einfüllen und abermals hin- und herlenken

- mit ATF-Öl auffüllen, bis der Ölstand 1cm unter der oberen Gehäusekante liegt. Dort ist meistens auch eine Markierung angebracht. (Die ursprüngliche Menge der Neufüllung beträgt 1,4 Liter. Mit der hier beschriebenen Absaugmethode wird man diese jedoch niemals ganz herausholen können. Allerdings erspart diese Methode das aufwendige Entlüften!)

- Deckel drauf und gut is.

Die neue Deckeldichtung ist beim Filter nicht dabei und muß gesondert beim Benz gekauft werden

Ralf L

Zusatz:
Die Filterbezeichnung für sein Fahrzeug findet man hier (HL steht für Hydraulische Lenkung)


Die Teilenummer des Filters bei MB für einen 02/84er 230CE ist A0004662104, Preis knapp 8 EUR.
In der Mercedesverpackung findet sich dann ein MANN-Filter mit der Typenbezeichnung H 85
Ob dieser Filter für alle W123er geeignet ist, weiß ich nicht.
Pedro
Anleitung von Matthias:

Die Servolenkng ist laut DC und WIS selbstentlüftend! Man kann einfach das Öl im Vorratsbehälter absaugen, den Filter wechseln und dann den Rest mittels der Schraube unten am Lenkgetriebe ablassen. Dabei sollte man ein paar mal ganz nach rechts und links lenken, bis nichts mehr rauskommt. Da beim Lenken unweigerlich ein paar Teile der Spurstangen mit Servoöl bespritzt werden, sollte man großflächig Lappen ausbreiten und eine geeignete Auffangschale benutzen. Zum Hin- und Herlenken sollte der Wagen vorne aufgebockt sein, das entlastet das nun ölfreie Lenkgetriebe. Bei der erneuten befüllung ist es ratsam die Lenkung bei laufendem Motor wieder ein paar mal bis zum Anschlag zu bewegen, um die Luft in der Lenkung zu entfernen. Wer sein Servoöl auf diese Weise wechselt, sollte nach einer Probefahrt den Servoölstand kontrolieren und ggf. nochmals auffüllen.

Matthias

2007-03-21 13:05
Letzte Änderung: 2.9.2005 14:02:04 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Lenkgetriebe anderer Baureihen


Passen Lenkgetriebe der anderen Baureihen W124 /126 /201 ?

NEIN !!!!

2007-03-21 13:05
Letzte Änderung: 11.1.2006 15:51:00 - Autor: André_280E - Letzter Autor: Schlappenhauer

Lenkhebellager

Quitschgeräusche aus dem Bereich des rechten Vorderwagens deuten meist auf einen fälligen Austausch des Lenkhebellagers hin.

Einen Rep-Satz gibt es bei DB und im Zubehör(Febi).

Beim Wechsel erleichtert eine im Durchmesser passende Stecknuß oder ein Stück Rohr das Durch- bzw. Einschlagen der z.T. sehr fest sitzenden Lagerhülsen.

2007-03-21 13:06
Letzte Änderung: 30.1.2004 23:49:46 - Autor: TobiStgt - Letzter Autor: Flojo

Lenkspiel


Das Lenkspiel sollte nur ein einziges mal eingestellt werden - ansonsten wird es lebensgefährlich. Folgendes kann passieren: In einer Kurve hakt das Getriebe und die Lenkung kann nicht mehr geradeaus gestellt werden.. :-((
Ist es sinvoll, das zu riskieren, nur weil man sich kein Austausch-Lenkgetriebe leisten möchte...? Christoph Kirchner

Siehe dazu auch den Beitrag LenkSpielGebrauchtesVomSchrottplatz

Anm. von wolfy: Das droht dann, wenn eine oder mehrere Kugeln der Kugelumlauflenkung sich in Würfel oder Bruchstücke vewandelt haben und infolge verringertem Spiels keinen Platz mehr haben sich gegeneinander abzuwälzen !! Das merkt man Normalerweise schon beim justieren, wenns hakt.


Ich habe vor zwei Jahren mein Lenkspiel selber eingestellt. Das einzige was man dabei falschmachen kann ist, dass man die Lenkung zu straff einstellt. Das merkt man aber bei der ersten Probefahrt am zu geringen Rueckstellmoment am Ausgang einer Kurve. Hier die Vorgehensweise:

- Das Fahrzeug vorn aufbocken sodass die Vorderraeder keinen Bodenkontakt mehr haben.

- Ein paarmal hin- und herlenken um Dir die Straffheit deiner Lenkung einzupraegen.

- Am Lenkgetriebe (oben) befindet sich eine gekonterte Inbusschraube.

Kontermutter musst Du loesen. Dann drehe die Inbusschraube 1/4-Umdrehung raus (links) und probiere wieder. Allzuviel muß man da nicht drehen oder das Lenkgetriebe ist kurz vorm Ende. Mit der Viertelumdrehung steht auch in den Repbüchern so drin. Immer hübsch langsam und nicht zuviel. Wenn dein Lenkgetriebe nicht voellig ausgeleiert ist muss sich das Spiel verringern.

- Sobald bei der Einstellung der Punkt erreicht ist wo die Lenkung spuehrbar schwergaengig wird, ist die Einstellmoeglichkeit des Lenkspiels ausgereitzt

- Bei Fahrzeugen ueber ca. 200Tkm bleibt in der Regel ein Restspiel mit dem man leben muss (ist halt eine der Schwachstellen des W123).

- Die Kontermutter wieder anziehen und Probefahren.

PS. Einige im Forum warnen eindringlich davor diese Einstellung selber zu machen. Nach meinen Erfahrungen gehen Werkstaetten aber nicht anders vor als oben beschrieben. Und fuer die Viertelstunde 150 Mark zu bezahlen finde ich ein bischen viel.

Uebrigens: Das Wechseln der Brems- Belaege und Fluessigkeit ist auch sicherheitsrelevant. Aber das machen Wir doch auch selber! oder!?


Bei den 280ern kommt man nicht so leicht an die Schraube ran, da ist der Einlasskrümmer drüber. Die kurze Seite des Imbus noch kürzer machen. Von unten arbeiten oder keine Steckschlüssel sondern 1x19er Ring und 1x6mm Inbus L (beim 200D geht's bequem von oben). Am besten vorher bei einem 200D schauen, wie das aussieht, denn von unten muss man mehr oder weniger blind arbeiten. Oder machen lassen: 50-100DM sind beim 280 fair. ChristophKirchner

Bei den neueren 123er (weiß leider nicht genau ab wann) ist die Schraube zum einstellen auf der Unterseite des Lenkgetriebes, da ist dann schon eine Grube oder Bühne notwendig um was einzustellen.

JochenS?


das Lenkgetriebe läßt sich beim 230 E in der Tat sehr schwer einstellen. Ich habe es von unten gemacht. Ich glaube von oben ist es fast unmöglich. Du brauchst einen 19er Schlüssel und einen 6 mm Innensechskantschlüssel. Mit dem 19er Schlüssel die Kontermutter lösen, evtl. einen Montierhebel zum Schlüssel drücken benutzen. Es ist nicht einfach auf den Schlüssel Kraft zu bekommen. Vorher den 6 mm Inbusschlüssel einstecken und sich die Stellung der Inbusschraube merken. Beim lösen der 19er Schraube dreht diese mit. Ich hatte ein Spiel von 4 - 6 cm am Lenkradkranz. Ich habe die Inbusschraube eine drei viertel Umdrehung raus gedreht und dann die 19er Schraube wieder fest gedreht. Das paßte beim erstenmal sehr gut. Ich hatte aber auch schon einen 123er mit 7 - 8 cm Spiel am Lenkrad hier mußte die Inbusschraube 2 - 3 Umdrehungen raus. Du wirst also langsam anfangen müssen bis das Spiel in Ordnung ist. Wichtig ist, daß das Lenkrad nach eine Kurve sich selbst wieder in Geradeausstellung dreht. Also nicht zu stramm einstellen! Selbstverständlich sollte die anderen Komponenten der Lenkung in Ordnung sein!

Das schwierigste an der ganzen Sache sind die Platzverhältnisse beim 230 (C)(T)E. Eine Hebebühne erleichtert die Sache ungemein."

Gruß Manfred 230 CE 84er mit jetzt guter Lenkung

2007-03-21 13:06
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:45 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Niveauregulierung

1. Niveauregulierung warten

Die Niveauregulierung an der Hinterachse will nicht mehr so recht, das Heck hängt eindeutig zu tief.

Auf Dich zukommen kann alles zwischen Pfennigen für eine gebrochene Schubstange zwischen Stabi und Regulierventil und einem kleinen Vermögen für einen neuen Regler.
Prüf als erstes den Ölstand im Motorraum vorne rechts im Reservebehälter. Der muss stimmen, das Öl sollte von eher transparenter Farbe sein.
Jetzt brauchst Du eine Möglichkeit, unters Auto zu kommen. Hinten am Stabilisator ist in der Mitte der Niveauregulierer über so ein Stängelchen verbunden. Das kann gebrochen oder weggerostet sein. Häng es aus und spiel bei laufendem Motor am Regler. Wenn das Auto sich rauf und runter pumpt sieht es schonmal nicht so schlecht aus. Dann sind zumindest die Federbeine nicht kaputt.
Ein neuer Satz Stoßdämpfer macht bei DC glaube ich ca. € 420,-. Schau erstmal ob noch genug Hydrauliköl vorhanden ist und ob Du irgendwo ein Leck hast und ob die Stoßdämpfer trocken sind.
Wenn der Wagen also bei laufendem Motor schön gerade steht, sich bei längerer Standzeit absenkt, ist mit Sicherheit der Niveauregulierer defekt (der nach einem kleinen preislichen Höhenflug bei irgendwas um die € 350,- wieder für € 200,- zu erwerben ist). In ihm ist eine Steuerscheibe, die sich in das weichere Gehäusematerial einarbeitet und dann von Öl umströmt wird. Das Ventil ist so nicht dicht, der Wagen senkt sich bei Standzeit ab.
Nach meinem Wissensstand arbeitet sich die Scheibe in das Gehäuse ein. Das lässt sich nicht mehr reparieren. Evtl. kann man das Gehäuse und die Regelscheibe um das entsprechende Maß planschleifen. In einer gut ausgerüsteten Spezialwerkstatt sollte das doch möglich sein, sind schließlich nur glatte Flächen.
Bei dem Rep-Satz von DC für das Regulierventil (Preis: € 38,68 im April 2011) musst Du nur ein wenig beim Zerlegen des Regulierventils aufpassen, da Dir ziemlich schnell alles entgegen fällt. Also möglichst vorsichtig aufmachen und merken was wo sitzt.
Falls Du den Regler wechseln willst, noch ein Tipp: Die Anschlüsse sind meistens nahezu hoffnungslos fest gerostet. Hier lass irre Mengen an WD 40 über einen längeren Zeitraum einwirken, schraub die Anschlüsse mit einen fast geschlossenen Schraubenschlüssel, wie er für Bremsleitungen benötigt wird, ab.
Als zusätzliche (und zum Glück preisgünstig zu behebende Fehlerquelle) fällt mir noch der Schlauch von der Niveaupumpe am Zylinderkopf zum Reservebehälter vorn rechts im Wagen ein.
Daran war auch mein Auto erkrankt. Ich habe dem Tipp zuerst nicht besonders viel Glauben geschenkt, aber nachdem der Schlauch beim Anfassen deutlich feucht war habe ich ihn mit normaler Meterware getauscht. Jetzt steht er wieder.

Bei mir hat ein Vorbesitzer Granadabeine eingebaut. Das ist "niveaulos", illegal?? aber sehr preiswert (160 Euro bei verwendung von Neuteilen).Ich habe das beim erneuern auch so beibehalten... (habe den Rest des Beitrages wegen Unvollständigkeit wieder entfernt)

 

 Die dämpfende Wirkung kommt aus den Federkugeln ("Bulleneiern"). Die Hydraulikzylinder haben keine federnde Wirkung. Bei denen gibt es nur Ok oder defekt, dann Undicht. Wenn dein Wagen einfedert, drückt er den Hydraulikzylinder und die Feder zusammen, der Zylinder presst dann das Öl das in ihm ist in die Federkugel. In der Federkugel ist eine Membrane, auf der einen Seite das Öl das vom Dämpfer kommt in der Anderen Seite Stickstoff mit irgendwie ca. 25Bar. Wenn beim einfedern öl gegen diese Membrane gedrück wird, verdichtet sich der Stickstoff daraus resultiert die Federwirkung. Denke mal deine Federspeicher dürften defekt sein ! Dann verhärtet sich die Federung enorm.  

 


2. Stoßdämpfer mit Niveauregulierung durch Pressluft

Es gibt eine Alternative zur Nachrüstung einer Original-Niveauregulierung: Stoßdämpfer mit manueller Nivellierungsmöglichkeit durch Pressluft (Typ Monroe "Load Leveler").    

 


3. Welches Öl nehmen ?

Hydraulikol ZH-M, Mercedes Nr A000 989 91 03 10 oder bei Febi und anderen Herstellern im normalen Zubehör. Ist meistens eine blaue Dose, auf ihr steht irgendwas von "Hydrauliköl für Mercedes-Niveauregulierung"

Kostet ab sechs Euro die Flasche.


  

4. Druckölpumpe überholen: Repsatz

Wenn sich das Hydraulik-Öl schwarz verfärbt, ist meist der Wellendichtring der Druckölpumpe undicht. Mercedes tut sich schwer, die richtigen Teile zu liefern. Im Zubehörhandel gibt es einen Rep-Satz von Meyle. Artikel-Nr. 0140188500.  Gibt es z.B. hier.  Mercedes fertigt zum Austausch Spezialwerkzeug an; ist aber auch mit Bordmitteln machbar. Anleitung in der WIS.

(Der Tipp kommt von Martin 230TE)

 

5. Regler überholen  Einen ausführlichen Workshop von Rory gibt es unter Niveauregler.

 

2012-03-24 09:21
Letzte Änderung: 13.01.2008- Autor: Axel - Letzter Autor: Rory

Querlenker wechseln

Hier die Ouerlenkerüberholung geschrieben von Hrachiag

So, ich hab den Austausch meiner oberen Querlenkerlager dokumentiert. Vielleicht hilft es jemanden. Und ich gebe dem TÜV-man Recht. Die Dinger waren so hinüber, dass ich nichtmal ein Foto knipsen wollte ;-) Also, als erstes natürlich Räder ab. Ich habe das Auto beidseitig aufgebockt, da ich mir gedacht habe, es könnte schwierig werden, wenn der Stabi aufgrund von Torrsion unter Spannung steht. Diese Mutter muss gelöst werden. Ist eine selbssichernde. Prima wär natürlich, wenn beim Zusammenbau eine neue hinkommt... Für den nächsten Schritt muss man leider den Luftfilter abbauen, da es mit dem Platz sonst recht eng wird. Die Schraube, die auch recht bombenfest sitzt lösen und herausnehmen. Nun muss ein beherzter, aber VORSICHTIGER!!! schlag auf die Schraube erfolgen. Vorsichtig insofern, als dass das Gewinde nich beschädigt werden sollte!Am besten ist, wenn man die Mutter noch draufläßt mit etwas Überstand zum Schutz des Gewindes! Als nächstes habe ich den Stabi mit einem Holzstück und einem Wagenheber soweit nach oben gedrückt, dass ich das "Bein"(kenn den genauen Ausdruck nicht)zur Seite Kippen konnte. Die Schraube vom Stabi gelöst und mit etwas wackeln und leichten Schlägen den Querlenker raus genommen.

Das Bild vor der OP >

und nach der OP >

Die OP verläuft ganz einfach: die alte Lagerung irgendwie rausfriemeln, egal ob einfach ziehen, oder mit Schraubstock und Hammer. Die Sitze reinigen, die neuen Lager einfetten. Es klappt sogar mit der Hand! Ansonsten reicht Schraubstock dicke! Der Zusammenbau ist halt in umgekehrter Folge. Hoffe konnte irgendwem damit etwas helfen ;-) Gruß aus Neuss.

2007-03-21 13:07
Letzte Änderung: 16.7.2005 18:04:59 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

Reifentests

Links zu Reifentests:


Persönliche Meinung/Erfahrung mit diversen Reifen

SOMMER
175/80R14

Pirelli Energy P3000 (Profil 2000)
bei diesem reifen konnte ich eine spritersparnis gegenüber den 10 jahre alten firestones feststellen, ausserdem warens recht günstig (200€ für vier). bin diese reifen seit km 71000 gefahren, ab km 98000 haben sie zu quietschen begonnen und sind jetzt (103000) immer noch am fahrzeug. eine äußerst beachtliche fahrleistung für so günstige reifen, auf denen nichtmal michelin steht. auf regen sind die reifen top, auf trockener fahrbahn relativ laut (summen auf glattem untergrund). ausserdem sind die reifen vom seitenhalt auf trockener fahrbahn nicht übermäßig. würde den reifen wieder kaufen. verschleiß ist einfach der hammer.

MartinAusSoizbuag


pneumant p72: preisguenstiger Reifen, der sich ganz gut auf meinem 200D macht. ist auch relativ leise. Ich sah keinen Grund, bei den eher wenig dynamischen Eigenschaften des 200D mehr Geld in einen Reifen zu investieren. Bin uebrigens sehr zufrieden mit reifendirekt.de, bisher zwei mal genutzt.
christian Klein

195/70R14



WINTER
175/80R14


Bridgestone Blizzak: sehr griffig, nicht allzu laut, aber ziemlich starker verschleiss. bin ich 2 Winter gefahren und jetzt nur noch 6 mm Profil (nach ca. 7000 km)
christian klein

195/70R14

2007-03-21 13:08
Letzte Änderung: 11.2.2005 15:18:44 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Flojo

Reifen Allgemein


Reifenbezeichnungen

Grundsätzliches zur Reifenbezeichnung: Die Größenangabe 185/65 R 14 bedeutet 185= Reifenbreite in mm, 65 = Verhältnis Höhe zu Breite in Prozent, R=Radialbauweise (D=Diagonalbauweise) Dieser Buchstabe beschreibt die Art der Verarbeitung der einzelnen Lagen der Karkasse, 14=Felgendurchmesser in Zoll


Luftdruck

Frage zum richtigen Reifendruck: Was ist denn nun aktuell? Die Angabe von MB, die sich in der Bedienungsanleitung und am Tankdeckel findet oder die Luftdruckangabe des Reifenherstellers, die auf dem Reifen eingepraegt ist?

Antwort 1: Auf keinen Fall die Druckangabe auf dem Reifen verwenden, das müßte eine max-Angabe sein! Verwende lieber die Druckangabe von Mercedes und erhöhe den Reifendruck individuell nach deinen Ansprüchen (z.B. bei vielen Anhängerfahrten oder bei Autobahn).

Antwort 2: Ich komme mit ein bischen Rechnerei (+0,3 für warme Reifen,+0,3für über 160...)und der Werksangabe immer locker auf 2,6 bar vorne und 2,8 hinten.

Antwort 3: ...denn höherer (nicht zu hoher) Druck = weniger Rollwiderstand = weniger Verbrauch.

Antwort 4: ... und bei zuviel reifendruck beulen sich die reifen in der mitte auf und werden dort als erstes abgefahren


Reifengröße 1

Frage: Was für (Winter) Reifen darf ich auf einem 200D W123 fahren?

Antwort: Es passt die Serienbereifung 175 R 14 88 H sowie als Winterreifen 175 R 14 88 Q M + S mit Geschwindigkeitsbäpper im Tacho.

Es gehen anscheinend mit besonderer Eintragung auch

175/80 14

195/70 14 passt mit Gewichtsindex 90 und Geschwindigkeitsindex H und größer.

195/70 R 14

195/65 15

205/60 15

225/55 15

195/70/14 Bekommst Du ohne Probleme eingetragen, brauchst aber eine 6 Zoll - Felge.

Ich hab übrigens bei "www.reifendirekt.de" supergünstige Reifen gekauft ! Die 175 er kosten dort nur 46,- incl. Steuer und Fracht. Meine 195 er Winter runderneuert haben alle vier nur 225,- DM gekostet,waren nach drei Tagen da ! Gruß Dieter


Reifengröße 2

Frage: Kann mir einer erklären, ob und gegebenenfalls wie die Reifengröße und Reifenbreite Einfluß auf die tatsächliche Geschwindigkeit, auf die vom Tacho angezeigte Geschwindigkeit und auf die Beschleunigung haben?

Antwort:

größere Reifen (Umfang)=> Tacho zeigt zu wenig an, du bist also schneller als angezeigt. Je kleiner der Durchmesser, desto besser die Beschleunigung. Auch der Verbrauch geht zurück, weil der km-Zähler zuviel anzeigt.

breitere Reifen=> mehr Abrollwiederstand, also genringere Endgeschwindigkeit, höherer Verbrauch

Bei der Beschleunigung ist das so eine Sache, kleinere Reifen (Umfang) bedeutet ja ein besseres Hebelverhältnis, du hast also mehr Kraft zum Beschleunigen, aber die Räder drehen dann natürlich auch schneller durch. Bei breiten Reifen kannst du sicherlich mehr Kraft auf die Strasse bringen.

 


Reifengröße 3

Einen Reifendatenrechner gibt es hier


Alterung von Reifen

Jetzt muß ich mal kurz was loswerden und fühle mich dazu bemüßigt, weil ich acht gottverdammte Monate als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem kraftfahrtechnischen Institut gearbeitet habe, die außer Reifen nix gemacht haben.

Der Gummi wird definitiv schlechter mit der Zeit, er härtet aus und bildet mehr Versagensstellen bei Verformung. Die Haftreibung zwischen Gummi und Mikrorauhigkeit (das, was sich auf molekularer Ebene abspielt) in der Straßenoberfläche ist entscheidend reduziert, weshalb man durchaus leichter mit älteren Reifen rutscht.

Was die "neuwertigen" alten Reifen zum Versagen bringt, ist die Tatsache, daß sie mehr Gummi drauf haben, der verformt werden will. Das Eindellen auf der Aufstandsfläche verursacht Walkarbeit, die ist um so größer, je mehr Profil drauf ist, destomehr innere Reibungs arbeit, die zu Wärme wird. Deshalb haben sie damals den nagelneuen Reifen zum Abläsen der Lauffläche gebracht, während das blankgefahrene H-Exemplar auch den 200 km/h-Dauerlauf überstand. Genauso kann man ja auch jeden neuen Reifen, der noch etwas mehr Wärme verträgt, durch zu geringen Luftdruck zerstören.

Ein weiterer Punkt ist, daß durch Verletzungen im Reifen Feuchtigkeit bis zum Stahlcord eindringen kann und dieses langsam korrodieren läßt. Verletzungen nehmen mit dem Alter zu, der Gummi wird sowieso brüchiger und läßt Wasser durch Kapillarrisse durch. Irgendwann gibt es einen lauten Knall und es sprengt die Armierung unter der Lauffläche auseinander, da kann man dann froh sein, wenn es an der Vorderachse geschieht (entgegen der landläufigen Meinung geben die Hinterräder Stabilität).

Ich würde NIENIENIE im Leben mit Reifen herumfahren, die älter als 10 Jahre sind, als Ersatzrad lasse ich mir das gerade nochmal gefallen, wenn man dann wirklichn nicht weit und keine zwei Wochen fährt (die Schädigung bis zum Zerstören muß sich ja erstmal bilden). Außerdem verspröden Ersatzreifen nicht so stark, weil sie schonenderen Bedingungen (keine mech. Beschädigung, keine UV-Strahlung) ausgesetzt sind als die Originalräder der 76er Rentnerschätzchens.

Aber zum Täglichen Fahren: NEIN!

Hans-Christian


Tragfähigkeit von Reifen

Die kg-Angaben der max. Tragfähigkeit beziehen sich jeweils auf ein Rad unter Einhaltung der mit Kürzel angegebenen Höchstgeschwindigkeit.

 

87 = 545 kg

88 = 560 kg

89 = 580 kg

90 = 600 kg

91 = 615 kg

92 = 630 kg

Eine direkte Umrechnung ist nicht möglich. Die entsprechende Tabelle hat aber jeder Reifenhändler vorliegen.

Entscheidend sind übrigens immer die Eintragungen in den Fahrzeugpapieren. Um zu einer solchen zu gelangen solltest Du, sofern nicht die Freigabe des Fahrzeugherstellers oder eine Rad-ABE vorliegt, in der Regel vor der Anbauabnahme bei TÜV usw. eine Freigabe des betreffenden Reifenherstellers einholen. Das ist ziemlich simpel per Fax möglich. Sie wird anhand von Achslasten und Höchstgeschwindigkeit erteilt.


Frage: wenn im Fahrzeugbrief z.B. die Angabe 185/14 R 80 89 H angegeben ist bedeutet das u.a., dass der Reifen (Kennbuchstabe H ) für Geschwindigkeiten bis 210 km/h zugelassen ist.

Wenn aber im Brief die Höchstgeschwindigkeit mit z.B. 175 km/h angegeben wurde, darf dann auch ein Reifen 185/14 R 80 89 T (Kennbuchstabe T bis 190 km/h) gefahren werden?????

Antwort1: wenn im Brief H eingetragen ist, kriegst Du Ärger mit den Bürokraten, wenn Du was anderes fährst. Ich wollte mal T Reifen auf meinen 250er machen, da hat der TÜV Einspruch eingelegt, von wegen, "das Auto fährt zwar nur 185, aber man muß ja eine Sicherheitsreserve einrechnen". Ausnahme: Winterreifen + Aufkleber.

Antwort2:bei 175 km/h Spitze tragen Dir viele TÜV-Stellen auch T-Reifen ein. Selbst ein 250/8 mit 180 km/h Spitze (Schaltgetriebe) bekommt noch T-Reifen. Ich kann mich noch erinnern, daß im Brief meines 250/123 (129 PS Schalter) trotz 180 km/h Spitze ab Werk sogar nur S-Reifen (bis 180) eingetragen waren

 


Frage: Welche Reifen gehören auf welche 14 Zoll FuchsFelgen?

Antwort:

5,5 =175'er

6 = 195'er oder 6 1/2 mit lenkhebel 116 33 21 620 u. 116 33 21 720

7 = 205'er ET 23, zB fuchsdesign von ATS KBA 40396

6,5 = 195er und 205er

 


 

Geschwindigkeits-Index

Q bis 160 km/h

R bis 170 km/h

S bis 180 km/h

T bis 190 km/h

H bis 210 km/h

V bis 240 km/h

W bis 270 km/h

Y bis 300 km/h

ZR generell über 240 km/h

Über das Herstellungsdatum des Pneus geben die letzten drei bzw. vier Stellen der so genannten DOT-Nummer Auskunft. Bis zum Jahr 1999 standen die drittletzte und vorletzte Stelle für die Produktionswoche, die letzte Ziffer gab das Produktionsjahr an. Ohne Dreieck hinter den drei Zahlen, wurde der Reifen in der 80er Jahren produziert, mit Dreieck in der 90ern. Seit 2000 wird das Produktionsjahr zweistellig angegeben. Die Ziffernfolge 4001 heißt also, dass der Reifen im Oktober (40. Woche) des Jahres 2001 hergestellt wurde.

*-Grüße Pedro

2015-04-04 10:35
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:09 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Marc240CD

Reifen und Felgenfreigaben

Hier ein Link zu den von DC offiziel zugelassenen Rad/Reifen Kombi´s. Nicht nur für Altbenze.
hier

2010-04-13 14:59
Letzte Änderung: 8.3.2006 20:22:13 - Autor: André_280E - Letzter Autor: RalfL

Servolenkung nachrüsten

SERVOLENKUNG NACHRÜSTEN

Benötigte Teile:

- Pumpe + Halterung
- Lenkgetriebe (am besten mit Lenkhebel)
- Druck- + Rücklaufschlauch
- kürzeres Sicherheitselement (unterster Teil der Lenksäule) samt Gummifaltenbalg
- Riemenscheibe (an der Kurbelwelle)
- längerer Unterdruckschlauch von der Unterdruckpumpe zum Bremsgerät (incl. Halter)
- ein paar cm Diesel/Leckleitung (weil der Kraftstoff-Filter jetzt an der Pumpenhalterung befestigt wird
- Keilriemen
- ca. eineinhalb Liter Servolenkungsöl oder ATF (und am besten gleich 'nen neuen Servofilter)

Achtung! Im Zeitverlauf gab es einige Änderungen bezüglich der Teile-Kompatibilität. Bei unserem 240D mußte ich eine neue Riemenscheibe kaufen (Antriebsriemenscheiben für Lima/Klima/Servo = ein Teil), weil die später verbaute Servo-Ergänzungsriemenscheibe nicht in die originale Lima-Riemenscheibe passt. Außerdem gibt es unterschiedliche Pumpen mit gerader oder 'eingedellter' Riemenscheibe.

Umbau ist ansonsten recht problemlos, wie immer ist ein Schlachtfahrzeug zum 1:1 Umbau sehr nützlich.
Eintrag ist laut DEKRA nicht notwendig, da es ja original-Hersteller-Teile sind, die verbaut werden. Der Lenkstockhebel und der Lenkzwischenhebel müssen zueinander passen. die Kennzeichnung der Teile erfolgt durch eingegossene 4-stellige Zahlen, die jeweils passende Paarung ist aus dem Tabellenbuch ersichtlich. Zusätzlich muß, bei Tausch, die Kugelpunktlage des Lenkzwischenhebels kontrolliert, ggf. eingestellt werden. Die Lenkung muß bei Montage mit der Mittelstellungskontrollschraube in Mittellage fixiert werden. Je nach Lenkunstyp ist der Endanschlag im Gehäuse der Lenkung, und/oder an den Lenkhebeln. Der Endanschlag muß kontrolliert, bzw. eingestellt werden. Daß alle Schrauben erneuert, und nach Drehmoment anzuziehen sind, versteht sich von selbst.

2007-03-21 13:09
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:38 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Spurstangen

Spurstangenwechsel

benzgarage.de


    Werkzeug:
    Ratsche, Abzieher (z.B. Hazet 779[Bild 04]), 17er Nuß, 13er - 17er - 22er - 24er Gabelschlüssel
    5er Imbußschlüssel, Wagenheber, Unterstellbock
    Teile:
    2 Spurstangen (MB-Tlnr.A 123 330 18 03) Preis netto EUR 30,17 (am 31.503)
    4 selbstsichernde Muttern (MB-Tlnr.N 913002010010) Preis netto EUR 0,79 (am 31.5.03)

    Vorweg-1: dieser Bericht ist keine Garantie dafür, dass meine Vorgehensweise korrekt ist. Es ist Ihre eigene Entscheidung & Verantwortung sich dies als Anleitung zu nehmen, gar sollten Sie vielleicht lieber einen KFZ-Fachmann zu Rate ziehen. Ich werde KEINE Verantwortung für die vielleicht fehlerhafte Umsetzung, oder der daraus erfolgenden Schäden an Personen und Sachen des hier veröffentlichten Berichts übernehmen. Er ist lediglich eine Wiedergabe privater Erfahrung.
    Ich bin kein gelernter Fachmann im KFZ-Wesen!
    Vorweg-2: das anschließende Spureinstellen (auch Achsvermessung genannt) ist notwendig!
    Es ist illusorisch zu glauben die Spur durch angleichen der Einschraubeinstellung zur alten Spurstange per Hand anzugleichen. Es klappt nicht, zumindes nicht ausreichend!
    Vorweg-3: ich empfehle die wohl detaillierteren Angaben aus der Buchreihe 'So wird's gemacht!' vom Motorbuchverlag (Autor: Etzold)

    Vorgehensweise:
    Das wechselseitige Vorgehen, also erst links & dann rechts (oder umgekehrt) ist möglich.
    Radmuttern des Rades lösen an dessen Achsseite man die Spurstange wechseln möchte.
    Wagen anheben, Rad abnehmen, Wagen so anheben, dass der Unterstellbock drunterpasst.
    Wagenheber soweit nachlassen, dass sich der Wagen auf dem Unterstellbock stützt.
    ! VERGEWISSERN SIE SICH, DAS DER WAGEN SICHER STEHT !
Die Mutter des radseitigen und motorseitigen Spurstangenkopfes lösen.
Es kann sein dass das Lösen mit Ratsche und 17er Nuß nicht geht, weil der Zapfen im Lager durchrutscht. Somit dann mit Imbußschlüssel halten und 17er Gabelschlüssel lösen. Den Abzieher funktionsgemäss ansetzen und mit 17er Gabelschlüssen andrehen. Der Zapfen des Spurstangenkopfes müsste nach ein paar Umdrehungen plötzlich herausspringen. Mit etwas Glück springt dabei auch der gegenseitige Spurstangenkopf heraus, wenn nicht, Abzieher auch hier ansetzen.


Achten sie auf das korrekte Einsetzen der neuen Spurstange:
Klemmschelle zum Rad hin, Klemmmutter zum Motor hin. Fettfrei an Zapfen und Fassung einbauen!
Die selbssichernden Muttern aufziehen und 'handfest' mit 35Nm anziehen.
Der 13er Gabelschlüssel wird benötigt um die Klemmschelle anzuziehe (radseitig).
Der 22er & 24er Gabelschlüssel wird benötigt um mit 50Nm die Klemmmutter (22) & Haltemutter( 24) anzuziehen.

Die Vorgehensweise gilt auch für die andere Seite.

2007-03-21 13:10
Flojo - www.benzgarage.de

Stoßdämpfer

1. Stoßdämpfer wechseln (vorne)

Hi!

Heute haben Anno und ich seine vorderen Stoßdämpfer gewechselt. Das ging so: Radmuttern lockern und die Stoßdämpferbefestigung oben an der Scheißeschwinge abschrauben (Die Stoßdämpferachse kann man mit einer Zange gut am Durchdrehen hindern). Danach das Auto vorne aufbocken und die Reifen runternehmen. Jetzt mit einer Bürste und einem Lösungsmittel eurer Wahl (wir haben Aceton verwendet, Acenton ist böhöhöhse für Gummis und Lack) den Straßendreck von den Vielzahnschrauben runter popeln (2-mal pro Seite). Danach mit einem Austreibdorn o.ä. und einem Hammer den Schrauben erstmal ordentlich eins drauf geben, damit sich der Rost losschlägt (bei hartnäckigen Schrauben helfen meist 2 Nächte Carambakur). Dann mit einem 10-Ringschlüssel und evtl einem Helfer der mit einer 3/8-Zoll Verlängerung von oben draufdrückt die Schrauben vorsichtig lösen. Für die hintere der beiden Schrauben ist es ungemein hilfreich den alten Stoßdämpfer aus der oberen Führung rauszuziehen und möglichst weit nach außen zu drehen. Da es sich um Gasdruckdämpfer handelt, sollte sich der Dämpfer nach 1-5 sec. wieder ausfahren. Damit das scharfe Ende nun nicht den oberen Rostsch(m)utz der Scheißeschwinge zerkratzt hilft dort ein kleines Stück Holz oder ähnliches weiches Material. Nun kann man versuchen die hintere Schraube mit dem Ringschlüssel aufzukriegen um danach das rotte Dämpferlein rauszunehmen. Die neuen Dämpfer sollte man nun richtig zusammensetzen. Bei den Billsteinern musste man dazu die Gummikappe abziehen. In der Kappe steckte noch ein Metallkorb, der auch raus muss. Danach setzt man den Metallkorb auf die Stoßdämpferachse über den Anschlagspuffer, danach eine Gummischeibe, gefolgt von einer Metallscheibe, so dass der Gummipuffer zwischen Metallkorb und Scheibe eingeklemmt war. Nun noch die Gummihülle wieder drüber und mit den mitgelieferten, neuen Schrauben unten wieder festmachen. Wir haben die Schrauben mit Kupferpaste ausgestattet (Schraubensicherung? Wer braucht den sowas?), damit beim nächsten mal die Schaube gut abgeht. Auf den Schraubenkopf noch etwas Fett und alles auf der anderen Seite wiederholen. Die oberen Dämpferbefestigungen haben wir erst festgezogen, als das Auto wieder stand. Zum Schluß die Räder ran, Auto runter und oben die Stoßdämpfer festgeschraubt (neue Gummipuffer und Scheibe nicht vergessen). Die anschließende Probefahrt von Anno soll toll gewesen sein. Die Renndüne war mit neuen Dämpfern vorne ca. 4 cm höher - warum auch immer.

Gruß Matze


2. Stoßdämpfer wechseln (hinten)

Nun hab ich die hinteren Stoßdämpfer an meiner Dschunke gewechselt. Theoretisch ganz einfach, aber praktisch kann es sich zum blanken Horror entwickeln. Man muss sich darauf gefasst machen, dass die unteren Befestigungsschrauben abreißen und man dann vor einem Problem steht, was sich nur lösen lässt, wenn man eines dieser drei Dinge zu Verfügung stehen hat: Schweißgerät, Hebebühne/grube (damit man besser Arbeiten kann und als finale Aktion den Bolzenrest mit einem geeigneten Werkzeug ausbohren kann) oder einen Autotrailer, um das Auto zu jemand zu bringen, der helfen kann. Aber zuerstmal die Theorie:

1. Rückbank und -lehne ausbauen.

Die Bank ist über die zwei roten Druckknöpfe an der Teppichkante gesichert. Die bei mir etwas schwehrgängiger waren. Darauf kann man die Bank nach vorne Rausnehmen. Die Rücklehne ist an drei SW8-Schrauben befestigt, die sich an den C-Säulen und unter der Mittelarmlehne befinden. Die Rückenlehne nach oben drücken und rausnehmen.

2. Obere Stoßdämpferbefestigung lösen.

Dazu werden die runden Abdeckungen hinter der Dämmmatte der Rücklehne mit einem geeigneten Werkzeug am besten aus Holz aufgehebelt und dahinter die ggf. gekonterten SW17-Muttern gelöst. Die Stoßdämpferachse hält man am besten mit einer Zange fest. Nun sollte man die Stahlscheibe und den Gummipuffer abnehmen, damit der nicht in den Radkasten fällt und dann bis ans Ende des Autolebens dort rumpoltert.

3. Wagen Aufbocken

Als nächstes sollte der Wagen hinten SICHER aufgebockt werden (es ist sehr hilfreich die Räder abzuschrauben, da man dann besser sieht was man macht, ist theoretisch aber nicht nötig).

4. Untere Stoßdämpferbefestigung lösen

Die Stoßdämpfer sind auf jeder Seite mit zwei SW17-Schrauben an der Hinterradschwinge befestigt. In der WIS steht lapidar: "Untere Befestigungsschrauben lösen". Das ist aber nicht so einfach: Die Schrauben sind meißt seit mehreren Dekaden nicht gelöst worden und so festgerostet, dass sie sehr leicht abreißen. Aber dazu unten in der "Bonusrunde" mehr.

5. Ausbau und die Vorbereitungen für den Einbau

Stoßdämpfer nach unten rausziehen. Wenn sie fest sitzen, einmal mit dem Hammer auf die Befestigungen draufklopfen und die Dämpfer sollten auf den Boden fallen. Evtl den Rostschutz an der Schwinge erneuern. Unbedingt das M10-Gewinde (1,25mm Steilheit) in der Schwinge nachschneiden, sonst wird es beim nächsten Wechsel noch schlimmer mit den Schrauben. Ich bin ein Fan von Kupferpaste im Gewinde, das sehen manche aber kritisch.

7. Einbau

Neue Stoßdämpfer mit neuem Gummipuffer von unten einfädeln und festschrauben (45Nm laut WIS). Achtung!! Manche Stoßdämpfer haben unterschiedlich dicke Gummipuffer für oben und unten. Die dickeren kommen unten rein. Den Wagen abbocken und die Stoßdämpfer oben festschrauben. Dabei den neuen Gummipuffer und Stahlscheibe verwenden. Die 1. Mutter wird bis zum Gewindeanschlag reingedreht (Achse mit Zange festhalten) und ggf. gekontert (bei mir lagen selbstsichernde Muttern bei). Abdeckungen drauf und Rücklehne einfummeln und die Bank einrasten lassen. Danach sollte man es geschaft haben und darf sich ein Bier oder eine Kippe gönnen.

Wem die unteren Befestigungsschrauben abgerissen sind interessiert sich sicher für meine Bonusrunde.

Bonusrunde für die unteren Befestigungsschrauben:
Zuerst sollte man versuchen, dass die Schrauben gar nicht abreißen. Dazu sollten die unteren Schrauben mindestens zwei Tage in Caramba/WD40 eingelegt werden und man sollte auch immer mal wieder mit einem schweren Hammer auf die Schraubenköpfe draufgeklopfen.

Trotzdem sind mir auf jeder Seite die radseitigen Schrauben abgerissen. Man kann dann zwar den Stoßdämpfer abnehmen aber die festgegammelten Schraubenbolzen rauszubekommen ist nicht einfach. Zuerst braucht man nun eine Hebebühne oder (wie in meinem Falle) mindestens Rampen (10 Euro/Stück), um etwas besser arbeiten zu können. Böcke reichen meiner Meinung nach nicht mehr! Danach gehts los: Ich habe zunächst mit einem Reißdorn (1,80€ im Autoteilediscounter) versucht soviel Rost wie möglich aus dem Spalt zwischen Bolzengewinde und Schwingenloch zu kratzen (Bremsenreiniger hilft gut beim Wegspühlen des Drecks, Schutzbrille nicht vergessen!). Es sind mindestens 4 mm Rost zwischen der Unterkannte der Schwinge und der aufgeschweißten Mutter auf der Oberseite rauszukratzen. Die Reißdorne brechen dabei gerne mal ab, also mindestens 2-3 kaufen. Nun kann man versuchen, den Bolzen mit einer Gripzange zu packen oder einen kleinen Schlitz reinzufräsen, um mit einem Schlagschrauber den Bolzen rauszukloppen. Das half bei mir aber nicht! Ich musste eine Mutter auf dem Rest des Bolzens aufschweißen, um ihn rausdrehen zu können. Dazu empfehle ich ein paar M10-Muttern mit einem Bohrer vom Gewinde zu befreien und diese Muttern mit einer Schraubzwinge so über den Bolzen zu legen, dass man von innen durch das Loch den Bolzen an die Mutter anschweißen kann. Es hilft ungemein vorher diese Aktion am Schraubstock zu üben, um die richtigen Schweißgeräteinstellungen zu finden. Ich habe ein Elektrodenschweißgerät verwendet und bei 1,6mm Elektroden 65Ampere eingestellt. Beim Anschweißen der Mutter sollte man nicht zu zaghaft sein! Ich habe solange rumgebraten, bis die Mutter rot glühte, damit die enorme Hitze den restlichen Rost aus dem Gewinde brennt und den Bolzen durch die Ausdehnung etwas löst. Wenn man die Mutter mittig um den Rest des Bolzen anklemmt, kann man auch nicht "aus versehen" die Mutter an die Schwinge anschweißen. Nach der obligatorischen einminütigen Abkühlpause (WICHTIG!) konnte ich die Bolzen mit einem normalen Ringschlüssel rausdrehen. Auf der einen Seite musste ich aber dreimal jeweils neue Muttern anschweißen, da sie nicht richtig hielten.

Achtung!!! Beim Überkopfschweißen unbedingt Lederhandschuhe, Gesichtsschutz, Augenschutz und Ohrschutz tragen!!! Schweißperlen im Gehöhrgang machen bis ans Lebensende taub, da sie Verbrennungen 3.und 4. Grades hervorrufen können und das sind die Stoßdämpfer echt nicht wert!

Wenn das nicht hilft, kann man den abgerissenen Bolzen nur noch ausbohren und ein Recoil-Reparaturgewinde einsetzen (Kostenpunkt: ca. 50-60€).

Gruß Matze


2. Stoßdämpfer mit Niveauregulierung

Die Alternative zur serienmäßigen Niveauregulierung des W123 sind "aufpumpbare" Stoßdämpfer wie der "Monroe Load Leveler". Siehe dazu den Erfahrungsbericht von Jörg280TE A M G Stufe II in der entsprechenden Unterrubrik im Database-Eintrag NiveauRegulierung.

2007-03-21 13:11
Letzte Änderung: 21.1.2006 21:59:29 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Marc240CD

Traggelenk wechseln


Anleitung zum Traggelenk-Wechsel

Das braucht man unbedingt: Rangierwagenheber, noch besser Hebebühne.

Erforderliches Werkzeug: Ring- und Gabelschlüssel SW 17, 19, 22, 30, Stecknüsse derselben Weiten, Inbusschlüssel, Hammer, Montiereisen, Abzieher, Schweissdraht, Schraubenzieher, Profischraubstock (evtl.). Und so gehts: Wagen auf die Bühne/Rangierwagenheber, Radschrauben lösen, Rad abnehmen. Bremssattel vom Achsschenkel abschrauben (2x SW 19) und mit Schweissdraht aufhängen. Schutzkappe von der Radnabe abhebeln (Schraubenzieher). Radlager öffnen (Inbusschaube lösen, Mutter abschrauben (SW 30)). Bremsscheibe mit Radlager abnehmen. Unteren Querlenker auf eine stabile Unterlage stellen. Spurstangenkopf vom Achsschenkel losschrauben (2x SW 19). Vom oberen Querlenker die Mutter lösen (SW 17) und wieder leicht aufschrauben. Mit Abzieher das Gelenk lösen (falls kein Abzieher vorhanden, mit Hammer). Obere Mutter am Traggelenk lösen (SW 22) und wieder leicht aufschrauben. Kriechöl reinsprühen und einwirken lassen. Mit Abzieher das Gelenk lösen (falls nicht vorhanden, gehts auch mit nem grossen Hammer). Achsschenkel mit Traggelenk abnehmen.

Dann den Achsschenkel am besten zum Daimler bringen und das alte Traggelenke rauspressen lassen - und gleich das neue rein! Selber kriegt man sie kaum raus, auch mit einer Presse nicht, da wegen der seltsamen Form der Achsschenkel Spezialwerkzeug nötig ist (in meinem Fall haben drei Dorfschmiede mit einem Vorschlaghammer das Problem gelöst). Wir haben die neuen Traggelenke selbst eingebaut - aber auch das ist ohne Presse und Spezialwerkzeug schwierig. Sie lassen sich so auch nicht ganz in die Achsschenkel reinklopfen, aber das wird (angeblich) durch das Fahrzeuggewicht besorgt*.

Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei gleich Radlager kontrollieren und Lager neu fetten.

Für die ganze Arbeit (beide Seiten) haben wir zu zweit einen Nachmittag benötigt. Die Traggelenke kosten zwischen 20 und 25 Euro pro Stück

beschrieben vom Ölprinz

www.oelprinz-online.de


* darauf würde ich nicht vertrauen - mit einer Presse, die 12 Tonnen/cm² schafft, geht das Gelenk rein. Bei aller Fahrdynamik (bremsen in Kurve) bekommt man kaum mehr als 2 Tonnen auf das Gelenk - das reicht nicht. An dieser Stelle sollte man kein Risiko eingehen. ChristophKirchner Eine bebilderte Anleitung findet sich unter http://www.w123.at/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=1294


Zitat aus der WIS:
"Falls sich beim Anziehen der Sechskantmutter der Kugelbolzen am Führungs oder Traggelenk mitdreht, Distanzplatte (037) einsetzen und durch Anziehen der Sechskantmutter den Konus des Kugelbolzens in den Achsschenkel bzw. unteren Querlenker einziehen.Anschließend Sechskantmutter lösen, Distanzplatte herausnehmen und Sechskantmutter mit vorgeschriebenem Drehmoment anziehen." (Copyright Daimler - Benz)

2009-03-06 16:49
diverse

Vorderachse

So sieht sie aus:



Wenn hier irgendwelche Copyrights verletzt werden, bitte das Bild löschen.


Traggelenk - Verschraubungsproblem (Mitdrehen Zapfen)
Zitat aus der WIS:
"Falls sich beim Anziehen der Sechskantmutter der Kugelbolzen am Führungs oder Traggelenk mitdreht, Distanzplatte (037) einsetzen und durch Anziehen der Sechskantmutter den Konus des Kugelbolzens in den Achsschenkel bzw. unteren Querlenker einziehen.Anschließend Sechskantmutter lösen, Distanzplatte herausnehmen und Sechskantmutter mit vorgeschriebenem Drehmoment anziehen." (Copyright Daimler - Benz)

2009-02-19 16:55
Letzte Änderung: 19.02.09 - Autor: Matze - Letzter Autor: Christian Grad

Unterfahrschutz

Angesichts schlechter werdender Straßen und zunehmender Ausflüge in die Sahara wird der Unterfahrschutz immer beliebter.

2008-02-12 16:37
Rory, unter Anregung und Mitwirkung von Flojo

Traggelenksmanschetten Wechsel an der Vorderachse


- ohne Demontage von Bremssattel, Bremsscheibe und Radnabe! -


a. Benötigtes Werkzeug:
- Kugelgelenkabzieher , schmale Ausführung (optimal: Hazet 1779-1). Von der Verwendung schwerer Hämmer wird abgeraten, da das Gelenk und dessen Gewinde beschädigt werden können.
- Ring-/Gabelschlüssel 17/19/22mm
- Ratschensatz
- Rangierwagenheber
- Schraubenzieher
- 2 Flachzangen
- Hammer (mittelschwer)
- Alte Zahnbürste
- Unterstellböcke / Holzstücke

b. Benötigtes Material
- WD40
- einfaches Gelenksfett (kein Hochtemperaturfett notwendig!)
- Bremsenreiniger
- Reparatursatz Manschette (Teilenummer 116 586 0433, rund 10,-)
- Küchenrolle

c. Reparaturanleitung
WARNUNG: Ist die Manschette bereits längere Zeit beschädigt gewesen, ist ein Austausch des Traggelenks meist unerlässlich, da eindringender Schmutz und Wasser das Fett ausgewaschen und das Kugelgelenk beschädigt haben. Befindet sich jedoch noch (sauberes) Fett im Traggelenk, ist ein Austausch der Manschette in den meisten Fällen völlig ausreichend. Gelenke, die bereits Geräusche machen, sind auf jeden Fall kaputt. Haltbarkeit (Erfahrungswert): ~250.000-300.000km
Für Folgeschäden aufgrund unsachgemäßen Einbaus oder Reparatur wird keinerlei Haftung übernommen!

1. Wagen an entsprechender Seite mit dem Rangierwagenheber anheben, Vorderrad demontieren. Das Fahrzeug einseitig auf einen Unterstellbock oder Holzblöcke absetzen. Vorderrad beiseite legen, da es später noch gebraucht wird.

2. Spurstange vom Achsschenkel lösen: Mutter/Kronenmutter lockern, mit Kugelgelenkabzieher Spurstange abziehen, erst danach die Mutter vollständig abschrauben.

3. Mutter am Kugelgelenk des oberen Querlenkers lockern, mit Kugelgelenkabzieher den Achsschenkel vom Querlenker lösen, Mutter noch nicht abschrauben.

4. Achsschenkel ganz nach hinten drehen und Mutter am Traggelenk (SW22) lockern bis die Mutter und das Ende des Gewindes eine Ebene ergeben. Jetzt den Spurstangenabzieher sorgfältig ansetzen, da wenig Platz ist, unter Umständen mit Hammer vorsichtig nachhelfen. Auf keinen Fall sollte die Mutter abgeschraubt werden, bevor der Achsschenkel vom Traggelenk gelöst worden ist!
Den Abzieher vorsichtig spannen, bis es einen fürchterlichen Knall macht (nicht schrecken!) und der Achsschenkel gelöst wurde.

5. Die beiden Muttern oben und unten ganz abschrauben. Falls sich die Gelenke mitdrehen, mit dem Rangierwagenheber über die Radnabe die Gelenkszapfen wieder vorsichtig andrücken.
Den Achsschenkel nach unten abnehmen, vorsichtig umdrehen und auf das unter den Radkasten bereit gestellte Rad oder ähnliches ablegen (recht schwer!). Darauf achten, dass der Bremsschlauch nicht unter Zugbelastung steht und nicht beschädigt wird!

6. Nun der Hauptteil: Mit der Zahnbürste den Achsschenkel rund um das freigelegte Traggelenk reinigen. Die alte Manschette abnehmen, der zum Vorschein kommende Kunststoffeinsatz am Gelenkszapfen muss i.d.R. nicht unbedingt erneuert werden.

7. Neue Manschette vorbereiten (kleinen Ring aufsetzen, großen Ring in der mittleren Einkerbung der Manschette >zwischenlagern<.

8. Das Traggelenk sorgfältig reinigen, auf Spiel prüfen und das alte Fett KOMPLETT entfernen. Mit neuem Fett einstreichen, in das Gelenk durch Drehbewegungen einarbeiten und danach nochmals abwischen. Erst jetzt die endgültige Fettpackung aufbringen, nicht zu sparsam sein!

9. Die Manschette auf das Gelenk stecken und sorgfältig in die untere Nut einarbeiten. Jetzt das Geduldspiel: Der Sicherungsring muss über die untere Manschettenwulst gebracht werden ohne den Gummi zu beschädigen. ..
Variante A: Den Ring mit zwei Flachzangen unter Spannung setzen, spreizen und so in die Nut bringen.
Variante B: Die Drehmethode: Ein Ende des Rings in die Nut setzen und aufdrehen. Dabei immer darauf achten, dass der Ring nicht wieder aus der Nut springt. (Diese Methode hat sich nach unzähligen Reparaturen dieser Art als die bessere Erwiesen.

10. Nach erfolgreichem Tausch der Manschette den Achsschenkel zuerst unten einfädeln, die neue Mutter ansetzen und festziehen. Auch in den oberen Gelenkszapfen einsetzen und beide Muttern anschrauben. Sollten sich die Gelenke aufgrund der selbstsichernden Muttern wieder mitdrehen, den Rangierwagenheber an der Radnabe ansetzen und vorsichtig drücken. Zusammenbau funktioniert ansonsten genau wie die Demontage.

11. Beim Zusammenbau auch Spurstangen- und Querlenkermanschetten prüfen und bei Bedarf auch gleich mit erneuern. Die Bremsscheibe anschließend mit Bremsenreiniger von fettigen Fingertapsern befreien.


2008-05-28 22:07
Bernie 280E

AMG-Felgen und Imitate


Allgemeines
-----------

Dieser Database-Eintrag soll etwas Klarheit schaffen in Bezug auf die beliebten AMG Felgen der 80er Jahre und deren Imitate.

Die Felgenform wurde bei Mercedes zuerst am bekannten C111 Versuchswagen Ende der 60er eingeführt, außerdem war das Felgendesign ebenfalls auf der "roten Sau", dem 300 SEL 6.8 von Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher zu sehen.

Erst Anfang der 80er gab es die Felgen von AMG für den Breitreifenfreund zu kaufen. (Die ersten AMG Felgen überhaupt!) Bekannt wurden die Felgen am roten "500CE" von AMG (1983).

Später wurden die Felgen von vielen anderen Marken im ähnlichen und auch nahezu identischem Design verkauft.

Unter anderem gab es die Felgen von der britischen Firma Penta.

Oft werden AMG Felgen auch unter der Bezeichnung Penta angeboten, obwohl es sich um "echte" AMG-Felgen handelt oder als AMG Felgen und tatsächlich sind sie aber von einer anderen Marke.

(weitere Marken: BCW, Ritter, Ronal...)


Maße und weitere Daten
----------------------

Von AMG wurden Felgen in den Maßen 8"x16" ET11 (7400037), 9"x16" ET0 (7400048) und 10"x16" ET-12,7 angeboten.

Für die Baureihe 123 sind die 8" breiten Felgen gedacht, die noch breiteren wurden u.a. an "Widebody" 126ern verbaut.

Weitere Versionen von AMG für die Baureihen 201 und 124 wurden ebenfalls hergestellt (7"x15" ET16 u. 6,5"x16" ET35)

Alle AMG Felgen dieser Bauart haben auf der Vorderseite eine AMG Schriftzug eingeprägt und auf der Rückseite eine Prägung "ATS" bzw "ATS Made in Germany" vom Felgenhersteller. (AMG hat diese Felgen also nicht selbst produziert, sondern von ATS herstellen lassen!)

Die Felgen der Marke Penta sind durch einen Penta Schriftzug zu erkennen und sind ebenfalls in 8" (P1680) und 9" hergestellt worden. Hier haben aber sowohl die schmalen als auch die breiten Felgen ET11.




Bereifung:
----------

Die für die Baureihe 123 relevanten 8" Felgen sind für folgende Reifen geeignet:

205/55 225/50 245/45

Mit diesen Reifenmaßen entspricht der Abrollumfang der Serienbereifung.

Eintragungsfähig per Einzelabnahme sind selbstverständlich auch andere Reifen (z.B. flachere), es jedoch darauf zu achten, dass dann mit einer Tachoabweichung zu rechnen ist.

Desweiteren dürfen die Abrollumfänge an Vorder- und Hinterachse bei Fahrzeugen mit ABS nicht mehr als +/- 1,5% abweichen.


Teilenummern AMG:
-----------------


8"x16" ET11 Felge: 66020067
Teilesatz Ventile, Nabenkappen und Radschrauben: WA2014000225
Radschraube einzeln: WA2014010470
Nabendeckel einzeln: WA2014000125
Ventil einzeln: WA2014000113


Ich bin gegenüber Ergänzungen und Kritik offen. Lob auch! ;)


Grüße

Moe

2008-12-23 09:25
moe

Niveauregulierung: Hydraulik-Leitungen erneuern


Darüber hat sich der TÜV aufgeregt:

039.JPG

Also: Auto hinten aufbocken:

033.JPG

Hinterachse ablassen:

037.JPG

Um Platz zu schaffen Drehstab (Stabi) ausbauen (17er, wird gleich mit saniert)

043.JPG

13er, Gummilager etc. kommen neu, bei DB-Depot knapp 8,- €

047.JPG

Hyrdauliköl ablassen (Schlauch aufstecken, dann mit 10er lösen)

041.JPG

Die Leitungen zu den Bulleneiern sind noch okay,
also mit 11er offenen Ringschlüssel abschrauben:

046.JPG

Dann die maroden Leitungen durchkneifen und das Regelventil mit Träger abschrauben (10er).
Auch die Leitung der Tankentlüftung mußte raus, da angefault (Schlauch aus Wagenboden):

001.JPG

Dann die Leitungen vom Fahrzeugboden abschrauben (10er),
Hier ist schon eine neue Leitung zu sehen:

004.JPG

Das Regelventil wird sauber gemacht. Die Anschlüsse der Leitungen zu den Bulleneiern lassen sich dabei gut
mit den Feingewindeschrauben der Hardyscheiben verschließen. Es sollte kein Dreck in den Ölkreislauf geraten.

006.JPG

Leitungen vorn im Motorraum lösen, offene Ringschlüssel verwenden. Am Deckel des Ölbehälters mit offenem Ringschlüssel
gegenhalten, sonst geht der Deckel am Anschluß kaputt.

055.JPG

Vorher den Luftfilter ausbauen. Dabei von unten mit 19er Maulschlüssel gegenhalten, sonst ruiniert man die Gummilagerung
des Luftfiltergehäuses, falls die Schrauben / Muttern festgerottet sind.

056.JPG

Und dann ? Zwerg aus KiGa abholen, Essen machen, Schularbeiten beaufsichtigen, die Baustelle ruht erst mal bis heute Abend.

Vielleicht kann mir staatlich anerkannten Computeridioten mal jemand zeigen, wie man Beiträge mit mehr als drei Fotos
einstellen kann.
Und falls jemand eine bessere oder schnellere Vorgehensweise kennt, sollte er das mitteilen, da haben alle etwas davon.

Gruß

MarcusHH

2009-01-21 20:14
MarcusHH

Hinterachse: Revision

Da hier ja in letzter Zeit häufiger Berichte über Hinterachsrevisionen zu lesen waren, gibt's im folgenden auch von mir mal eine kleine Bilderstory über meine Hinterachsrevision.

So fing das Ganze an:
http://img9.imageshack.us/img9/5285/img0532tg8.jpg
zweifach in den unteren Windungen gebrochene rechte Hinterfeder, festgestellt beim Winterreifenaufziehen, zwei Wochen davor noch frischen TÜV ohne Mängel bekommen. Vorher keine Aufälligkeiten an der Hinterachse, wurde wohl durch die Niveaudämpfer erfolgreich kaschiert.
Hier noch ein paar Detailaufnahmen der alten Feder (links):
http://img17.imageshack.us/img17/3054/img0595mi7.jpg

http://img16.imageshack.us/img16/9707/img0597rr3.jpg
Ausbau mit original Mercedes Federspanner 115589003100 - noch aus der "vor Klann" Ära
http://img22.imageshack.us/img22/2674/img0527it8.jpg

Die neuen Federn
http://img23.imageshack.us/img23/8641/img0497ys1.jpg

Leider mußte ich nach dem Ausbau feststellen, daß die Niveaudämpfer, obwohl noch vollkommen dicht und funktionsfähig, auch ein Fall für den Schrott waren. Konstruktionsbedingt ist wohl auch Dreck in die von oben offenen Gummimanschetten der Dämpfer gelangt und hat dann unten humusmäßig die Dämpfer angenagt. Fazit: Gummimanschetten völlig im Eimer, ein Kugelgelenk nach eingerissener Manschette völlig trocken, Dämpfer unten ziemlich fertig.
http://img16.imageshack.us/img16/4995/img0520hc5.jpg

http://img6.imageshack.us/img6/6231/img0522iu5.jpg

http://img10.imageshack.us/img10/4179/img0523zi7.jpg

Das Neuteil:
http://img10.imageshack.us/img10/6334/img0570jy4.jpg

Die Hydraulikschläuche zu den Federbeinen habe ich gereinigt, entrostet und mit Perma versiegelt, weil ich den derzeitigen Neupreis von über 50,- € pro Stück beim Daimler nicht ganz einsehe.
http://img9.imageshack.us/img9/8387/img0568ye0.jpg

http://img14.imageshack.us/img14/6624/img0569fl2.jpg

Nach Ausbau der Hinterachse lassen die Federaufnahmen in den Schräglenkern nichts Gutes vermuten:
http://img6.imageshack.us/img6/4544/img0535zh7.jpg

und siehe da: Schräglenker durchgerostet!
http://img9.imageshack.us/img9/6637/img0566jo8.jpg

Also, Beschaffung und Auarbeitung gebrauchter Schräglenker.
Erster Arbeitschritt komplette Demontage, Lagerausbau zwecks Sandstrahlen.
http://img21.imageshack.us/img21/1660/img0274sw8.jpg
http://img17.imageshack.us/img17/116/img0275dm4.jpg
http://img19.imageshack.us/img19/27/img0285kr0.jpg
http://img17.imageshack.us/img17/9851/img0286br2.jpg

Hier ist das serienmäßige und normalerweise von dem Bremsabschirmblech und einem Gummistöpsel verschlossene Loch im Schräglenker zu sehen, durch das später die Hohlraumversiegelung erfolgte.
http://img10.imageshack.us/img10/3145/img0594if8.jpg

Herausziehen der Gummilager:
http://img16.imageshack.us/img16/6979/img0583oj1.jpg
http://img14.imageshack.us/img14/7000/img0591dg8.jpg

Nach dem Sandstrahlen Lackierung mit POR 15:
http://img8.imageshack.us/img8/8625/img0288xo0.jpg
http://img7.imageshack.us/img7/9395/img0377li4.jpg

Demontage der alten Lager von den Radnaben:
http://img16.imageshack.us/img16/7905/img0278aj6.jpg
http://img14.imageshack.us/img14/128/img0279xt2.jpg
http://img9.imageshack.us/img9/9668/img0280ce5.jpg
http://img6.imageshack.us/img6/6064/img0281nb1.jpg

Einziehen der neuen Gummilager:
http://img21.imageshack.us/img21/1294/img0502zq0.jpg
http://img8.imageshack.us/img8/7160/img0506am8.jpg

Montage Bremsabschirmblech:
http://img9.imageshack.us/img9/6948/img0505fc4.jpg
http://img7.imageshack.us/img7/6964/img0507xy5.jpg
http://img7.imageshack.us/img7/1161/img0508wn7.jpg

Einpressen der neuen Lageraußenringe sowie Wellendichtringe:
http://img24.imageshack.us/img24/7114/img0509sg5.jpg
http://img22.imageshack.us/img22/4200/img0510ye5.jpg
http://img21.imageshack.us/img21/9765/img0511bg3.jpg
http://img17.imageshack.us/img17/1425/img0512yi3.jpg

Einziehen der Radnabe mit hinterem Lager + Wellendichtring:
http://img16.imageshack.us/img16/1098/img0513fw1.jpg
http://img15.imageshack.us/img15/8196/img0514he7.jpg

Einstellen des Radlagerspiels:
http://img13.imageshack.us/img13/5289/img0515xv8.jpg
http://img7.imageshack.us/img7/4528/img0516wy6.jpg
http://img26.imageshack.us/img26/6421/img0517wt8.jpg
http://img23.imageshack.us/img23/4605/img0518vh1.jpg

Hier noch ein paar Bilder vom Ausbau der alten HA:
http://img22.imageshack.us/img22/3936/img0529ub5.jpg
http://img17.imageshack.us/img17/2552/img0533jc2.jpg

Hier das fertige Endprodukt. Der Hinterachsträger wurde übrigens "nur" entrostet, mit BOB versiegelt und grundiert, mit matt schwarz aus der Dose lackiert und dann mit Permafilm versiegelt. Gummilager sind drin geblieben, weil erst vor drei Jahren erneuert. Differential und Achswellen blieben auch unangetastet, da vor 2,5 Jahren komplett überholt.
http://img19.imageshack.us/img19/9552/img0560sw6.jpg
http://img12.imageshack.us/img12/3420/img0561pf8.jpg
http://img5.imageshack.us/img5/2158/img0562hi0.jpg
http://img19.imageshack.us/img19/5853/img0563ub7.jpg

Einstellung der HA erfolgte dann auf Schiebeplatten. Da es sich um ein 2.-Serienfahrzeug handelt mußten die Federbeine aufgrund der halbkugeligen Federaufnahmen bei einer definierten Schräglenkerstellung montiert werden. Weitere Details zur Vermessung und Einstellung der HA bei Niveauregulierung finden sich in meinem Flosskeln-Artikel.
http://img15.imageshack.us/img15/7835/img0576kd0.jpg
http://img15.imageshack.us/img15/6352/img0579ha3.jpg

Kosten der ganzen Aktion nur an Material fast im vierstelligen Bereich - wobei schon knapp 50% der Neuteile aus dem Zubehör stammen.


Alex240TD

Hallo,

sehr detalliert und anschaulich, Glückwunsch ! Und ein sehr gut sortierter Werkzeugkasten, Neid !

Die Hyd-Schläuche von den Bulleneiern zu den Dämpfern habe ich mir vom Hydraulikspezi herstellen lassen.
War sehr viel günstiger.

Hyd-Schl&auml;uche hinten - Kopie.JPG

Und an die runde Platte, mit der die Nabe gezogen wird, hat ein Fachbetrieb hier in der Gegend ein
langes Eisen befestigt, um so beim Einstellen des Radlagers in ganz kleinen Schritten arbeiten zu können.

Die Gummis aus den Radträgern bekommt man auch mit einer Nuß, einem Stück Rohr und einem Schraubstock
ein- und ausgepreßt.
Gruß

MarcusHH

2009-02-15 09:11
Alex240TD

Bremssattel überholen

MarcusHH hat einen Beitrag zum Thema Bremssättel überholen geschrieben. Hier ist der Link

2013-01-02 17:22
MarcusHH

Hardyscheiben und Schrauben bei 5-Gang


Hallo zusammen,

beim Fünfganggetriebe im 123er sollte man ja bekanntlich die speziellen Hardyscheiben verwenden.
Die gibts heutzutage beim Freundlichen unter der Nummer A107 410 0215.
Darin enthalten die eigentliche Gelenkscheibe und ein Beutelchen mit Muttern, Beilagscheiben und Schrauben. Die eigentliche Gelenkscheibe darin hat heutzutage eine 124er Nummer und nicht mehr wie ursprünglich eine 123er Nummer. Soweit macht das aber nichts, denn die neue Scheibe passt genauso gut. Wenn da nicht die Schrauben wären...
Die enthaltenen Schrauben sind 3x A124 990 3701 (10x1x50mm Inbus) und 3x A124 990 3501 (10x1x60mm Sechskant).
Blöderweise sind in der 124er Scheibe die einvulkanisierten Hülsen, durch die sie mit dem Dreiarmflansch an Getriebe bzw. Hinterachsmittelstück verschraubt wird länger als an der 123er Scheibe. Somit sind die mitgelieferten drei 50mm langen Inbusschrauben zu kurz, so dass es nicht vollständig in die Sicherungsmutter ragt.
Abhilfe bringt 3x die A124 990 3601 (10x1x55mm Inbus), welche die richtige Länge hat und deswegen auch im 124er EPC an der Stelle geführt wird. Im 123er EPC (und somit im Teilesatz wurde wohl das update vergessen)...
Die anderen drei mitgelieferten 60mm Sechskantschrauben zur Verschraubung der Kardanwelle mit der Hardyscheibe passen und müssen nicht ersetzt werden.
Überall die 60mm langen Sechskantschrauben zu verwenden ist übrigens nicht zu empfehlen, denn da wird's ganz schön eng zum Getriebegehäuse hin. Und wenn man schon nachbestellen muss, dann wenigstens die passenenden...

Viel Spass beim Frickeln wünscht
Simon


2009-05-24 22:40
SimonW

Was wiegen eigentlich Fuchsfelgen?

Mir ist grade so langweilig im Büro, dass ich da einfach mal angerufen habe.

Die Barockfelge 14 x 6,5 wiegt ca. 6,3kg, das Gewicht kann produktionsbedingt um ein paar Gramm schwanken.

Fette Props an den netten Herrn Gräfer der Otto Fuchs KG!!!huhu

2009-09-18 19:56
beatcruiser

Halbwellen Manschetten wechseln

vor kurzem Manschetten gewechselt. So habe ich es gemacht:

Eine DB Vertretung suchen, die über das Bördelgerät für den Becher des äußeren Gelenks verfügt und Mitarbeiter hat, die damit umgehen können!
In meinem Fall die Fa. Neils und Kraft in Gießen

Hier die Beschreibung für eine Welle (ohne Gewähr):
Material: ein Repsatz innere Manschette, ein Repsatz äußere Manschette (Ich habe original DB Teile verwendet)
Welle ausbauen und reinigen
Manschetten öffenen, Altöl ablaufen lassen
Becher des äußeren Gelenks am Falz aufschneiden.
Äußeres Gelenk zerlegen
Kontrollieren, ob Kugeln und Laufbahnen in Ordnung sind
Gelenkstern von der Welle abpressen (Presse notwendig)
Alte Manschetten und alten Innenteil des Blechbechers entfernen.
Auf Sauberkeit bei den Arbeitsgängen achten
Beide neue Manschetten und Innenteil des Blechbechers aufstecken
Gelenkstern aufpressen (geht mit gutem Anwärmen des Sterns)
Äußeres Gelenk zusammenbauen (geht gut alleine)
Welle zur Werkstatt geben Becher und bördeln lassen. (60 Euro pro Welle)
Fließfett in Manschetten einfüllen und Schlauchbinder montieren.

 

Repsätze. Es fehlen auf dem Bild zwei Schlauchbinder. Die inneren und äußeren Manschetten sind gleich



Welle mit äußerem Gelenk,aufgesteckten Manschetten und innerem Teil des Bechers 


Das ist der Gelenkstern, der von der Welle abgepresst werden muss, um die beiden Manschetten und den inneren Teil des Bechers aufstecken zu können. 

 

Freuen 

Ich gebe zu, dass ich bei diesem Aufwand sehr in Versuchung war, neue Komplettwellen zu kaufen.
Nach Auskunft meherer DB-Werkstätten tauschen sie nur noch die Wellen aus, weil dies günstiger ist, als die Arbeit und das Material zur Reparatur einer gebrauchten Welle, zumal man nie weiß, wie die Gelenke innen aussehen.

 


Beispiel für den Schrott 

 

Hier noch Bilder vom Zerlegen der Welle:





Zum Zusammenbau des Gelenks spannt man die Welle in einen Schraubstock und hält den Gelenkkorb wie abgebildet im rechten Winkel zur Welle. So lassen sich die beiden unteren Kugeln einlegen.


Nun kippt man den Korb nach oben und legt zunächst die Kugeln drei und vier....

 

 

 


...und nach weiterm Kippen die Kugeln fünf und sechs ein.
Zur besseren Erkennbarkeit sind Kugeln und Laufbahnen auf den Bildern ausnahmsweise nicht gefettet.

Gruß aus der Grube
Wernersen

 

Hier noch der frühere Beitrag von Jan (classikweiß). Ich denke, die beiden Beiträgeergänzen sich ganz gut.

 

 

Wenn man keine unendlich dehnbaren Zubehörmanschetten nehmen will, muss man die Halbwelle zerlegen. Hierfür ist Spezialwerkzeug nötig, das man bei entsprechender Werkstattausrüstung aus einfachen Teilen selbst herstellen kann.


http://up.picr.de/3123433.jpg
So wird's erstmal in den Schraubstock eingespannt. Die Platte ist 15mm dick und hat ein 28mm Loch. Nachdem das Loch gebohrt war, hab ich die Platte geteilt...


http://up.picr.de/3123434.jpg
Das ist das Adapterstück. Also hiermit drückt man an das Gelenk, denn sonst wird ja der "Topf" beschädigt. Größe weiß ich grad nicht, aber war ein Verbindungsstück aus dem Sanitärbereich. Ich hab das Teil auf der einen Seite durchgeschnitten, dann ein kleines Stück 0,8er Blech wieder drüber angepunktet und dann andere Seite aufgeschnitten. So hat man dann ein Scharnier. Hier ist noch zusätzlich ein Kabelbinder drum.

http://up.picr.de/3123472.jpg
So sieht das ganze Gebilde dann aus! Den Holzklotz muss man natürlich stückweise erhöhen, damit nichts verkantet. Man könnte natürlich auch einen zweiten Wagenheber verwenden.

http://up.picr.de/3123473.jpg
Und hier noch mal das Werkzeug. Die rechte Platte ist die obere Druckplatte. Ich hatte es erst mit einer 10mm dünnen probiert. Allerdings hielt diese den Kräften nicht stand. Dies hier ist eine 20 mm dicke!!!!!!! Naja, was man halt so alles liegen hat.

Nun kann man die neuen Manschetten einsetzen, Alles gut fetten und wieder zusammen bauen.

2014-01-26 09:14
Wernersen und Jan (classicweiß)

Vorderachse komplett überholen (mit Bildern)

Moin,

Ein kleiner bebilderter Workshop zum überholen der Vorderachse... abfaaahhht:

Die Vorderachse soll komplett neu inkl. Stoßdämfern und Spurstangen.

Kostenpunkt sind mit kleinteilen und Einkauf im Zubehör ca. 800€. Wenn man bei Mercedes einkauft darf man gut und gerne noch mal 1000€ dazu rechnen. Einkaufsliste ergänze ich noch.

Das meiste stammt von TE-Taxiteile und dbdepot ... kleinkram wie Traggelenke, Schrauben, Nabenfett von Mercedes. Als Spezialwerkzeug braucht man einen Traggelenke Abzieher, einen Spurstangenabzieher und einen Federspanner. Ich hab die Abzieher von Klann verwendet, Federspanner ist ein "150€ Klann Nachbau" von Ebay.

Alles vorbereitet


Wagen auf höhe gebracht, er steht auf den 3-beinen und hinten auf ner Auffahrrampe. Mangels Bühne in der Halle (die hoffentlich bald kommt) bleibt mir grade nix anderes übrig. Gesichert habe ich das durch die Reifen mit Holzauflage, muss halten :). Die höhe ist OK, man kommt gut an alles dran ... der Kram unterm Auto ist etwas mühselig aber es geht.


Links


Rechts


Karton voll Ersatzteile


Federspanner und 2 Klann Abzieher für Spurstangenköpfe und Achschenkel.

Da der Federspanner nicht durch das Loch am Federdom passte hab ich aufgegeben, bin noch schnell zum Baumarkt und hab was zum "weiten" gekauft. Das scheint von Auto zu Auto unterschiedlich zu sein, bei mir fehlte knapp 1mm.

Klann Abzieher @ work


bis hierhin ging es einfach ... als nächste Feder raus, Dämpfer raus, rest raus ... so der Plan.

Juhu, die rechte Seite ist RAUS!

Und zwar komplett inkl. Bremsabstützung. Die ging in der Tat denkbar einfach raus.

Probleme gab es eigentlich keine, bis auf das ABS Kabel, das Loch war für den Stecker einfach zu klein, die Isolierung vorne beim Stecker aber eh schon auf 10cm brüchig, also hab ich es einfach durchgeknippst, das hätte ich da eh neu isolieren müssen, also nicht weiter wild. Die Exzenterschraube lies sich mit einem 1m Rohr und passender Knarre ganz gut überreden... smiling smiley

Überzeugende Argumente für die Exzenterschraube
http://kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_09.jpg

*plums*
http://kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_10.jpg

huch, alles leer smiling smiley
http://kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_11.jpg

und drinen auch nix mehr von Achse zu sehen...
http://kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_12.jpg

so weit so gut... "Raus mit dem Kram" ist abgeschlossen.

leeres Radhaus
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_14.jpg

Der Kram der Vorderachse
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_15.jpg

Nette Baustelle
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_16.jpg

Zwischendurch:
Belohnung winking smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_17.jpg

1. Seite hat 3h gebraucht, noch nie gemacht, 2. Seite ging grade gemütlich in 2h.

Stoßdämpfer hab ich noch nicht ab da ich irgendwie grade keinen 10er Ringschlüssel parat hatte ... mach ich morgen ab, die fliegen dann direkt in die Tonne. die neuen Bilstein liegen bereit.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_18.jpg

Müll
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_19.jpg

10 Minuten putzen smiling smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_20.jpg
Der etwas knifflige Teil ist die Traggelenk umzupressen. Ich habe das Vertrauensvoll an HCW und P.S. abgegeben, bei Mercedes kostet der Spaß 35€ netto pro Seite (Stand 03/2011) natürlich nur die Arbeit! Wenn man keine andere möglichkeit hat kann man es aber dort natürlich machen lassen ... macht den Kohl auch nicht fetter als er schon ist.

Hier noch ein paar Eindrücke der Querträger:
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_21.jpg

http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_22.jpg

http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_23.jpg

http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_24.jpg

http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_25.jpg

http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_26.jpg

weiter gehts, heute war Bergfest. Der rest von der Lenkung ist rausgeflogen.

Ging ganz gut, für das Lager vom Zwischenlenkhebel brauchte es etwas Gewalt aber sonst relativ easy.

Der Lenkungsdämpfer war total platt, der ging ohne Kraft rein und raus ... total hinüber. Die meisten Manschetten sind angerissen, aus einigen kam oben das Fett schon raus. Junge Junge ... wenn ich mir das so angucke und der Meinung war das die Vorderachse EIGENTLICH noch ganz OK ist will ich garnicht wissen wie die von meinem 200T ausschaut grinning smiley ... aber die kommt ein ander mal dran.

3 Spurstangen, Zwischenlenkhebel, Zwischenlenkhebel Lager, Lenkungsdämpfer ALT
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_27.jpg

... und neu
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_28.jpg

alles raus sad smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_29.jpg

eigentlich wollte ich vorhin nur den Kram für die Por15 Behandlung zusammensuchen, hab dann aber doch angefangen den KRam zu reinigen und weil das Batteriefach auch neu lackiert werden soll ... habe ich auch das abgeschraubt. Dann dachte ich mir, kannst ja noch eben den Stabi abschrauben, zummindest rechts unter dem Batteriefach ... und auf einmal war ich auch links dabei (soll ja angeblich auch so gehen), und hab da auch schon das neue Gummi drin ... juuhuu smiling smiley

An die OBERE Schraube vom linken Stabigummihalter kommt man nur aus dem Radhaus ran, Abdeckung der Stabistange entfernen (auch durchs Radhaus) und dann mit ner kurzen Nuss direkt auf die Mutter. Ich hab sie nicht ganz abgeschraubt ... ich wüsste nicht was für Schlangenfinger man braucht um die wieder drauf zu bekommen. Also nur fast ab ... bis auf 2-3 Umdrehungen.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_30.jpg

Hier ist die Unterdruckleitung vom BKV schon wieder dran, aber fürs lösen der UNTEREN Stabigummihalterschraube muss die ab (Zummindest bei Autos mit M110) ... dann kommt man mit einer Verlängerung ganz gut an die Schraube ran, die hab ich auch ganz abgemacht. Danach Stabigummi durch Radhaus rauspröpeln, wechseln, und wieder reinpröpeln ... Schrauben drauf, fertig.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_31.jpg

Unterm Batteriefach siehts zum Glück gut aus, das was da an braunem Knusperkram rumoxidiert sind reste vom Batteriefach ...
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_32.jpg

*uargs*
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_33.jpg

Haufen kram zum reinigen und lackieren.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_34.jpg
Frisch lackierte Lenkhebel
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_35.jpg

Dreck unter dem Batteriefach
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_36.jpg

30 Minuten später... Kein Dreck unter dem Batteriefach ...
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_37.jpg

dito
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_38.jpg

Radhaus komme ich auch voran ... weiß aber nicht wieviel Arbeit ich da noch reinstekcne will, wird eh wieder dreckig winking smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_39.jpg
Die meisten Teile wären lackiert, fehlen eigentlich nur noch die Abschirmbleche und die Achsschenkel, das Radhaus vorne rechts ist so gut wie sauber, die Halle dafür dreckig. Und die Innenkotflügel habe ich ausgebaut damit ich sie sauber machen und dahinter nach dem rechten schauen kann.

Here we go:

Die Schrauben waren alle 2 Tage im "Tumbler" ... ein Gerät mit dem man normalerweise Patronenhülsen reinigt, ich mache damit die unendlich vielen Schrauben sauber die ein Flipper so hat ... und habe es einfach mal mit denen vom Auto probiert. Klappt gut. smiling smiley Ein Tumbler ist eine Rüttelmaschine die mit Walnußgranulat und Poliermittel befüllt wird, schrauben rein, 48h warten, sauber smiling smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_40.jpg

Lackieren in der Mittagssonne
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_41.jpg

Da habe ich die Zeit genutzt und meinen 200T mal vom Staub befreit
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_42.jpg

Hinter den innenradläufen sieht es auch gut aus, ein Glück!
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_43.jpg

Schweller ist auch OK smiling smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_44.jpg

...
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_45.jpg

Innenradläufe dreckig
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_46.jpg

und mit dem HD Reinigen sauber gepustet.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_47.jpg
Neue teile monteiren ist TOLL! smiling smiley

Das Batteriefach, die gelbe Soße ist Wachs. Darunter habe ich auch alles mit Wachs versiegelt damit mir da nix anfängt zu gammeln. Sieht zwar recht knusprig aus aber erfüllt seine Funktion voll und ganz. Den Rost habe ich bestmöglich entfernt, neutralisiert und danach 3x mit Por15 gestrichen, ich hoffe das hält ne Weile ... wenn nicht muss Ersatz her.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_48.jpg

Achse soweit zusammengesteckt das ich sie montieren kann. Bei der Richtung wie die Bremsabstützung eingebaut wird war ich mir nicht sicher, so hab ich die Schraube der Klammer jetzt nach oben gepackt, aber das dürfte im Grunde auch Egal sein.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_49.jpg

Wieder drin
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_50.jpg

Dito ... fehlt noch der Federteller, Feder, Achsschenkel (ist noch aufm Weg) und die Bremsscheibe ... dann sollte die Seite "fertig" sein. Wollte vor dem montieren der Feder prüfen das ich alles richtig zusammen gebaut habe ... nicht das mir doch noch ein Fehler unterläuft und ich es erst am Ende merke.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_51.jpg
Vorne rechts macht mir das ABS Kabel noch etwas zu schaffen, das verdammt Kabel ist in der Führung festgegammelt und natürlich ist es an den 10cm zwischen Führungsrohr und Sensor porös. Einzige Lösung ... weil ich auch nach 2 Tagen einweichen mit WD40 keine Veränderung festgestellt habe ... abkneifen, Rohr freibohren, Kabel anlöten und mit Schrumpfschlauch versiegeln und neu verlegen. Hoffe das hält auch die Fuechtigkeit vom Kabel fern, aber wenn nicht muss der Sensor halt neu, hilft nix.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_52.jpg

Achschenkel montiert
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_53.jpg

Yummie!
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_54.jpg

Feder ist auch wieder drin, die habe ich nur an den unteren 3 Wicklungen lackiert ... dort war vom Federteller etwas rost ... ansonsten habe ich sie nur sauber gemacht.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_55.jpg

Langsam aber sicher wird das wieder eine richtige Vorderachse winking smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_56.jpg Hier die Bilder samt Text ... EXTRA VIELE BILDER FÜR EBERHARD Ani_smile

Das ist der Inhalt des ABS-Kabel-Führungsrörchens ... kein Wunder das sich das Kabel nicht 1mm bewegt hat.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_57.jpg

Kabel repariert ... das Originalkabel ist total porös ... ich geb dem Sensor eigentlich nicht sehr lange, aber wir werden sehen.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_58.jpg

Doppel mit Schrumpfschlauch geschrumpft, danach mit Isolierband eingewickelt und das ganze Kabel noch mal 2x mit Schrumpfschlauch beschlaucht.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_59.jpg

So sah es dann aus...
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_60.jpg

Sieht wieder richtig nach Achse aus smiling smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_61.jpg

Hier geht Eberhards Spezial Radlager Teil los grinning smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_62.jpg

Radlager gereinigt ... da das alte Fett grade mal 2 Jahre alt war tat das nicht not, aber die waren jetzt 3 Wochen drausen und ich hatte sorge das sich eventuell irgendwo Dreck mit eingeschlichen hat.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_63.jpg

ORDENTLICH einmatschen!
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_64.jpg

Nirgendwo darf blankes Blech übrig bleiben
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_65.jpg

Einsetzen und mit neuer Verschlusskappe, da die alte beim ausbau unweigerlich kaputt geht, versehen
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_66.jpg

andere Seite ... den Zwischenraum zwischem inneren und äusseren Lager auch ordentlich vollmatschen
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_67.jpg

dito das äussere Radlager
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_68.jpg

und rein damit...
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_69.jpg

In der Kappe ist auch noch ein Schwung Radlagerfett. Fertig fürs Rad smiling smiley
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_70.jpg

FERTIG!


linke Seite geht genau so daher spare ich mir hier die Bilder. Räder drauf, Wagen runterlassen, zum Spur einstellen fahren und FREUEN.  Kein gepolter, kein gequitsche, federt vernünftig und ist gut gedämpft. Wenn man nun noch spiel in der Lenkung hat, und ich schätze mal man hat es ... meine Prognose ist: 1/5 vom Spiel in der Lenkung sind verschließene Gummiteile, 4/5 das Lenkgetriebe. Muss man wohl oder übel in den Sauren Apfel beisen und dies überholen (lassen) was in jedem Fall 4-stellig ist. Aktueller Kurs für ein überholtes LG sind glaub 1200€.

Add-on:

Weiter ging es mit der Servopumpe ... das Öl wollte gewechselt werden, das hats auch nötig! Ablassschraube am Getriebe rausdrehen, Zündspulenkabel abziehen, mit Anlaser Motor paar mal drehen und dabei von Links nach Rechts lenken ... dann spradelt alles unten raus. Das ganze paar mal wiederholen und schwupp ists alte Öl raus.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_71.jpg

Nur Matsche *würg*
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_72.jpg

Das einzige was dann "alt" ist ist das Lenkgetriebe, ich hoffe das es sich in grenzen hält sonst kommt nächstes Jahr ein neues rein.

und neues Öl drin, in meinem Fall ATF, Filter ist neu von Mercedes:
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_vorderachse_73.jpg

Abfahrt!

2011-04-17 16:28
Fabian

Bremsflüssigkeit wechseln inkl. neuer Bremsschläuche

Moin ihr,

da ich gestern alle 4 Bremsschläuche und die Flüssigkeit gewechselt habe, hier mal ein kurzer Bericht mit Bildern.

Vorgehensweise ist eigentlich ziemlich simpel.

Man braucht:

DOT4 Bremsflüssigkeit
Eezibleed Bremsflüssigkeitswechselaparatgerätmaschine
Neue Bremsleitungen

Bremsflüssigkeit kriegt man im 1-stelligen Eurobereich beim Teilehöker um die Ecke, 5L braucht man nicht aber da ich mehr als 1 Auto habe das DOT4 braucht habe ich gleich auf Vorrat gekauft. 5L haben was bei 30€ gekostet, geholt bei Springer Autoteile. Geht über Onlinekaufhäuser bestimmt billiger, aber Springer ist bei mir um die Ecke

Eezibleed kostet bei ebay.de um die 50€, dank eines Tipps kann ich aber so weitergeben: kauft es bei ebay.co.uk ... kostenpunkt waren für mich jetzt 27€ inkl. Versand ... hat 2 Tage gedauert, echt beeindruckend!

Bremsleitungen kommen von ATE aus dem Zubehör
ATE 83.7704-0281.3 zu 5,47€ netto
ATE 83.7754-0340.3 zu 10,43€ netto
je 2 Stück, Steuern, Versand -> 42,79€ ... da kann man auch mal alle 4 machen auch wenn es nicht unbedingt nötig ist.
Bremsleitungen sind für einen 12/82er 280TE, ich weiß nicht ob die bei allen Modellen passen.

Vorgehensweise:

1 Rad aufbocken, Auffangbehälter drunterstellen, Bremsleitung abschrauben und wechseln, Entlüftungsnippel aufdrehen und Schlauch aufstecken, Eezibleed vorne anschließen, paar Minuten warten, fertig. Nächstes Rad.

Hier ein paar Bilder:

Benötigtes "Zeug"
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_bfwechsel_1.jpg

Neue Leitung montiert und Entlüftungsschlauch auf dem Nippel drauf
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_bfwechsel_2.jpg

andere Seite, hier drückt das Eezibleed grade schon die neue BF von vorne durch die Leitungen
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_bfwechsel_3.jpg

Eezibleed bei der Arbeit.
http://www.kaype.net/temp/w123/280te_bfwechsel_4.jpg

Ein paar Sachen gibt es zu beachten:

1. Es ist WICHTIG das der BF Behälter DICHT ist, auf dem letzten Bild sieht man das ich um den einen Gumminippel einen Kabelbinder gezurrt habe weil der bei mir schon einen Riss hatte ... ihr saut euch sonst die ganze Karre voll da durch die undichtigkeit die Luft im BF Behälter entweicht und dieser dann überläuft!

2. Das ist das BREMSSYSTEM, arbeiten hierdran können GEFÄHRLICH sein, also bitte 3x kontrollieren ob man alles richtig gemacht hat! Ich übernehme KEINE Verantwortung für ausgenutzte Knautschzonen.

3. SAUBER ARBEITEN, es darf keinesfalls DRECK in irgendeine der Leitungen kommen!

4. Zeitaufwand, ich denke wenn man die Bremsschläuche nicht wechselt ist man in ner guten Stunde durch, mit Schläuchen und gemütlich schrauben hab ich 2 Stunden gebraucht ... alles in allem aber keine Probleme gehabt, also nix war festgebacken oder sonst was.

grüße, Fabian

2011-05-09 10:14
Fabian

15-Zoll Barockfelgen im Vergleich

Angeregt durch "Steini"s Kommentar im Markt, dachte ich das mal im Bild festzuhalten:

ARC, KBA 40439
ATS. KBA 40396
Centra, KBA 40381

http://www.imgbox.de/users/public/images/JkK2HXyTCI.JPG

Was an den ATS (2.v.l.) generell gefällt ist das saubere Finish und die Fräskannte in der Sicke ähnl. der Füchse.
Was die Centras besser können, ist der "scharfe" Übergang vom Mittelbereich zur Speichenwulst.
Die ARC haben imho nix Positives, sind sogar schwerer als ATS und Centra.

Selbst die Speichen innen, sind bei den ATS den von Fuchs eher nachempfunden, ähnl. "schlank", als bei ARC und Centra.
http://www.imgbox.de/users/public/images/LDC01ArXnX.JPG

Gruß, Flo

2012-03-18 15:03
Flo-benzgarage.de

Kardanwellen: Unterschiede / Längen

Moin!

Mir wurde da mal in einem Ami-Forum eine Liste zugespielt. Die hab Ich umgerechnet, erweitert und in Excel konvertiert. Dabei (ne, eigentlich schon vorher) ist mir aufgefallen, dass da ja doch noch ziemlich viele Lücken sind.

http://www.mini-mayfair.net/daten/kardanlaengen_evo1.xls

Wer mag, der möge in sein Teilelager marschieren und messen. Gemessen habe Ich beim Vorderstück Flansch bis Sechskant. Mein Vorarbeiter wohl auch, die Werte kommen hin (1-2mm Toleranz sei eingeräumt). Speziell auch die Farbcodes wären sehr interessant für die Database. Hinterstück habe Ich gemessen Flansch bis Mittellager.

Und dann noch ein Bild von den Daltons:


W123 4G | W202/124 5G | W123 5G | W123 Bevormundungsgetriebe


 


W123 Eisen/alt | W123 Alu/neu | W202/124 

Und 230E 4G & 300D 5G im Vergleich:


Gruß, 
Jan

 

2014-05-19 16:22
Austin200T

Zulässige Rad-/Reifenkombinationen für den W123 Kombi (T-Modell)

Der Link in dem bisherigen FAQ ist für die Limousine.
Die Zulässige Rad-/Reifenkombinationen für W123 Kombi (T-Modell)
finden sich hier:

http://www.mercedes-benz.de/content/media_library/germany/mpc_germany/de/mercedes-benz_deutschland/pkw_emb_nextgen/service___zubehoer/orginal-teile/reifen-__raederkombinationen/e/e_tmodell_123_03-2010.object-Single-MEDIA.download.tmp/E-Klasse_T-Modell_Typ_123_100308.pdf

2016-02-17 11:51
mARTin Bierschenk

Bremsanlage - Upgrademöglichkeiten

Bremsenupgrade am W123

Nach vielen Fehlgriffen und falschen Informationen habe ich jetzt mal alles zusammengetragen was ich zu dem Bremsenumbau weiß. Ich persönlich fahre in meinem 280TE jetzt den "Großen Umbau" und bin damit mehr als zufrieden, die Bremswirkung ist im Verhältnis zur Serienbremse vom 123er bombastisch.

Eins Vorab: Veränderungen an der Bremsanlage müssen vom TÜV abgenommen werden. Dies ist grundsätzlich kein Problem, jedoch ist TÜV wie wir alle wissen Großteils Willkür, wenn man einen Prüfer hat der diesem Thema gegenüber aufgeschlossen ist, ist es einfach ihm zu erklären das die Bremse 1:1 so in der Zusammenstellung verbaut wurde und der W123 weniger wiegt, jeder Halbwegs intelligente Mensch kann sich dann denken das das so passt. Aber ich hab das auch schon anders erlebt... muss jeder selbst wissen ob und wie er das eintragen lässt.

Die Preise sind alle netto und aus der aktuellen PL69 (2015), ich habe keine Preise beim Teilehöker abgefragt, das kann jeder selbst machen.

Ich habe die Sättel komplett überholt (vorne und hinten) und mit neuen Scheiben und Klötzen montiert.

Alle hier genannten umbauten sind Problemlos rücksrüstbar, es muss nicht geschnitten, geflext, gebastelt oder sonstwas angestellt werden. Es ist, bis auf das leichte Biegen der Bremsleitungen für den großen BKV alles "Plug 'n Play".

Kleiner Umbau:
- W126 1. Serie Bremssättel/Scheiben

Die Bremse entspricht 1:1 der des 123er, allerdings vorne mit innenbelüfteten Scheiben. Durch die identische Bremskolbendurchmesser und Scheibendurchmesser ist die Bremswirkung absolut identisch jedoch kann die Vorderradbremse mehr Hitze verarbeiten und neigt daher weniger zum Fading.
Die Hinterachsbremse ist beim W126 und W123 identisch.
Der Hauptbremszylinder ist ebenfalls identisch zwischen W126 1. Serie und W123.
Die Vorderachsbremse hat 278x22mm Scheiben, innenbelüftet. (Originalscheibe vom W123 ist 278x12.6mm)
Der Umbau ist "plug 'n play", es werden andere Hitzeschutzbleche benötigt. Es kann Problemlos weiterhin 14" gefahren werden.

Teile:
ATE Sättel: A1264200083 und A1264200183 - je 281,75€
Bendix Sättel: A1264200383 und A1264200283 - 392,70€ und 354,00€
Bremsscheibe: 2x A1264200005 - 55,82€
Bremsklötze: A0014209920 - kein Preis mehr im EPC
Hitzeschutzblech: 2x A1264210220 - 12,50€

Mittlerer Umbau #1:
- W126 1. Serie Bremssättel/Scheiben und Bremskraftverstärker

Im Prinzip entspricht dieser Umbau dem "kleinen" Umbau, jedoch wird auch der Bremskraft Verstärker vom W126 1. Serie verbaut. Damit entspricht die Bremsanlage dann 100% der eines W126 1. Serie. Dazu sei gesagt der der "große" BKV auch im 123er verbaut wurde, die Bremsanlage wurde in den W123 mit langem Radstand und Sonderaufbau verwendet, jedoch mit einfacher Bremsscheibe und nicht wie beim 126er innenbelüftet. Man kann also durchaus sagen das dieser Umbau noch "Original" ist. BKV und HBZ wurden so im 123er verwendet, Scheiben und Kolbendurchmesser ist ebenfalls W123 Standard... mit dem einzigen Unterschied das die Scheiben an der VA innenbelüftet sind.

WICHTIG: Es passt im W123 NUR der Bremskraftverstärker der W126 1. Serie. Die 2. Serie hat 2 versetzte Stehbolzen zur Schottwand, der 1. Serie hat 4 Stehbolzen rechteckig angeordnet. Der Hauptbremszylinder sitzt ebenfalls anders.

Teile:
- siehe "Kleiner Umbau"
Bremskraftverstärker - A0024304430 wurde ersetzt durch A0024306830 - 635,92€

Mittlerer Umbau #2:
- W126 2. Serie Bremssättel
Einfach nur die Bremssättel vom späten 126er vorne verbauen vergrößert die Bremse auf 300mm  innenbelüftet und harmoniert ebenfalls sehr gut mit dem Rest. Die Bremse ist Standfester und neigt nicht mehr so zum Fading, die Bremsleistung ist im allgemeinen höher da durch die größere Scheiben ein größerer Hebel auf das zu bremsende Rad wirkt.

!!!ACHTUNG!!! Es muss mit der Bremse MINDESTENS 15" gefahren werden!

Teile:
ATE Sättel: A1264200783 und A1264200683 - je 295,97€
Bendix Sättel: A1264200983 und A1264200883 - je 800,70€
Bremsscheibe: 2x A1264210512 (ATE 24.0128-0102.1) - je 55,82€
Bremsklötze: A0014209920 - kein Preis mehr im EPC
Hitzeschutzblech (ohne ABS): A1264210920 - je 50,53€
Hitzeschutzblech (mit ABS): A1264200444 - je 46,71€

Großer Umbau:
- W126 2. Serie Bremssättel/Scheiben und W126 1. Serie Bremskraftverstärker

Das stellt wohl den größt möglichen Plug 'n Play Umbau am 123er dar. Die Bremsscheiben der 2. Serie sind größer (300x27.9mm), dadurch hat man eine deutlich bessere Bremswirkung, gepaart mit dem größeren Bremskraftverstärker ist das eine deutlich spürbare Verbesserung der Bremsleistung, grade bei hohen Geschwindigkeiten.

WICHTIG: Es passt im W123 NUR der Bremskraftverstärker der W126 1. Serie. Die 2. Serie hat 2 versetzte Stehbolzen zur Schottwand, der 1. Serie hat 4 Stehbolzen rechteckig angeordnet. Der Hauptbremszylinder sitzt ebenfalls anders.
!!!ACHTUNG!!! Es muss mit der Bremse MINDESTENS 15" gefahren werden!

Teile:
ATE Sättel: A1264200783 und A1264200683 - je 295,97€
Bendix Sättel: A1264200983 und A1264200883 - je 800,70€
Bremsscheibe: 2x A1264210512 (ATE 24.0128-0102.1) - je 55,82€
Bremsklötze: A0014209920 - kein Preis mehr im EPC
Hitzeschutzblech (ohne ABS): A1264210920 - je 50,53€
Hitzeschutzblech (mit ABS): A1264200444 - je 46,71€
Bremskraftverstärker - A0024304430 wurde ersetzt durch A0024306830 - 635,92€

Meine Persönliche Erfahrung:
Der Große Umbau lohnt sich!
Ich habe mir die Sättel und Hitzeschutzbleche gebraucht besorgt und sie selbst überholt. In meinem Fall ATE Sättel, wozu ich hier auch immer raten würde. Die Rep-sätze haben 30€ pro Sattel (VA) gekostet, hinten hab ich grade überholte Sättel ergattert. Ich denke rund 150-200€ muss man Gesamt dafür rechnen.
Bremsscheiben und Klötze kosten auf dem freien Markt VA+HA komplett um die 150€ von ATE.
Bremskraftverstärker habe ich mir gebraucht gekauft wobei ich erst einen defekten erwischt habe (50€). Der intakte hat mich dann 90€ gekostet ... hätte ich etwas mehr geduld gehabt wäre das sicherlich günstiger gegangen.
Alles in allem kann man also sagen, für den großen Umbau sollte man etwas Zeit einplanen und 400€. Ich hab meine Sättel gleich lackiert und mit neuen Befestigungsklammern und Stiften versehen, das gibt alles in allem ein ziemlich rundes Bild.
Dazu habe ich bei der Beräderung 8x16" BBS Räder montiert was die Lenkhebel vom W116/W126 nötig machte, das hat aber nicht wirklich was mit der Bremsanlage zu tun, solange man 7er Felgen fährt ist das eigentlich nicht nötig. Jedenfalls nicht für die Bremse.

Mein 280TE hat ABS und wie gesagt den großen Umbau ... das harmoniert ganz hervoragend, aber da das ABS auch 1:1 so im 126er war, wäre es auch komisch wenn nicht :)

Ich denke das der W123 von Haus aus schon eine vernünftige Bremsanlage hat, nur wer wirklich gerne mal flotter Unterwegs ist der wird die große Bremse zu Schätzen wissen... grade wenn der Hobel ABS hat. Den 280TE 2x kurz hinter einander aus hohen Geschwindigkeiten (>160km/h) runter holen hat die Standard Trennscheiben vom W123 schon ziemlich strapaziert. Wenn man das dann noch mit 2 Personen und massig Gepäck auf dem Rückweg von Ornbau macht dann kann man sich sicherlich gut vorstellen das das 2. mal Bremsen schon echt haarig werden kann.

Zum Einbau ist nicht wirklich viel zu sagen, wer Bremsen grundsätzlich selbst tauscht, entlüftet, wartet der hat auch kein Problem mit diesem Umbau. Beim Einbau vom BKV müssen die Bremsleitungen ein wenig gebogen werden da der HBZ ein Stück weiter vorne sitzt, aber das hält sich alles in Grenzen und ist einfach mit der Hand ohne groß Werkzeug machbar.

Bilder:

Bremssattel von innen, rechts: Bild *click*
Bremssattel von innen, links: Bild *click*
Ebenfalls Bremssattel links: Bild *click*
Noch mal rechts: Bild *click*
Rechts ohne Rad: Bild *click*
Hitzeschutzblech der 2. Serie mit "Luftleitkanal" gut sichtbar: Bild *click*
Tandem Bremskraftverstärker: Bild *click*

grüße, Fabian

2015-05-13 00:37
Fabian

Entlüften der Bremse

Bremsen entlüften bei Bremssattelwechsel (oder bei Luft im System)

Es gibt zwei Bremskreisläufe beim w123 230E und den meisten anderen Autos. Die frontalen und der hinteren Bremsen werden in zwei getrennten Kreisläufen versorgt. Damit ist gewährleistet, dass durch einen Ausfall eines Kreislaufs (Bremsflüssigkeitsverlust), das Fahrzeug mit Hilfe des Zweiten noch abgebremst werden kann.

Wenn sehr viel Luft in das System gelangt, ist es aber unbedingt erforderlich das gesamte Bremssystem, also den vorderen und hinteren Kreislauf zu entlüften.

Beim Wechsel der Bremssättel vorn, habe ich zunächst die beiden vorderen Bremsen entlüftet und danach die hinteren. (Bremsflüssigkeitswechsel natürlich gleich mit durchgeführt). Vorn kam erwartungsgemäß viel Luft, aber auch bei den hinteren Sätteln fand sich nach einiger Zeit eine erstaunlich große Menge Luft im Schlauch. Danach sollte man unbedingt die Bremsen kräftig betätigen und noch einmal die vorderen Bremssättel entlüften: Erneut trat bei mir vorn Luft aus.

Die Trennung der beiden Kreisläufe gewährleistet somit nicht, dass die Luft nur in einem Teil verbleibt, wie ich selbst einmal glaubte.

2016-02-17 11:51
Benzomat

Automatik Rückwärtsgang Reparatur

Hallo zusammen,

Wollte noch mal ein Feedback zum Thema abgeben, da ich das genannte Problem gezwungenermaßen angegangen bin.
Als ich es zuletzt nicht mehr aus einer Parklücke geschafft hatte, war Schluss mit der Geduld.

Leider null Reaktion auf meine letzte Anfrage dazu.
Daraus schließe ich, dass hier niemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, oder vorab nur vom schlimmsten ausgegangen ist, und das Getriebe ausgetauscht hat.


Hier geht es um das 722.1.. Getriebe.
Bei mir ist es das 722.122

Symptom:
Bei eingelegtem Rückwärtsgang, wenig bis kaum Vortrieb.

Dieser Zustand verschlechtert sich über die Zeit.
Man hat das Gefühl, dass sich ein Verschleiß immer deutlicher bemerkbar macht.
Vorwärtsgänge funktionierten immer einwandfrei.


Wenn man das Öl ablässt, die Ölwanne des Getriebes abnimmt, und die Steuereinheit ausbaut, kann man die 3 Bremsbänder gut sehen.
Das vorderste Bremsband ist der Übeltäter.
Mit „vorne“ ist das erste Bremsband in Fahrtrichtung gemeint.



Wenn man nun genauer hinschaut, sieht man einen Bolzen, der das Bremsband zusammen drückt/betätigt (Fahrtrichtung links).
Der Bolzen ist - wie man sehen kann - in der Mitte durchgebrochen.





Das Teil kann man in diesem Zustand einfach rausnehmen.
Man sieht dem Bolzen an, dass die inneren - sich zugewandten Enden - durch gegeneinander schlagen geschtaucht sind.
Das erklärt, dass sich die Situation immer weiter verschlechtert hat, obwohl immer ein gewisser Kraftschluss vorhanden war.
Wir reden über einen Zeitraum von etwa 1.5 Jahren.

Der Bolzen „Druckstift“ ist bei MB verfügbar (A1152775375) 12.60€

Der Einbau ging dabei wie folgt:

Man schraubt den Kickdown Schalter ab:



Somit hat man die Möglichkeit, den Gegendruck-Stift auszubauen.
Nun hat man genug Platz, den neuen Stift einzusetzen, und alles wieder zusammenzubauen.

Bin echt erleichtert, dass der Aufwand und die Kosten der Reparatur so gering waren.
Dass so ein 10mm Bolzen einfach mal mittig durchbricht, ist mir schleierhaft.

Es sollte beachtet werden, dass Gas geben im RW Gang mit dem Schaden, den Belag des Bremsbandes beschädigen bzw. auflösen könnte.
Das kann insgesamt natürlich zu einem erheblichen Schaden führen.
Ich hatte immer darauf geachtet, niemals Gas zu geben um dem RW Gang nachzuhelfen.

Euch einen schönen Abend, und auch euch viel Glück!

Beste Grüße,
renos

2023-09-16 17:53
Reno

Elektrik

Zur Kategorie

Allgemeines

Bei Elektrikproblemen jeder Art, egal bei welchem Fahrzeug, sollte die Fehlersuche bei den Sicherungen beginnen.

Beim W123 ist der Sicherungskasten zwischen dem fahrerseitigen Motorhaubenscharnier und dem Bremskraftverstärker. Er ist durch zwei Rändelschrauben verschlossen. Der Bremskraftverstärker ist bei der Demontage des Deckels massiv im Weg. Der Sicherungskasten ist eine der sehr wenigen Fehlkonstruktionen im W123.

Die Sicherungen sind i.d.R. älter als 20 Jahre und sollten desshalb alle ausgetauscht werden.

Warum? Die Sicherungen altern nicht, jedoch schneidet der Kontaktring in den Kontaktfedern sich langsam aber sicher in die Kontaktfläche der Sicherung und stanzt sie mit der Zeit aus. Das führt zu ukligen Wackelkontakten. Da die Sicherung nicht durchgebrannt ist, aber eben an der Kontaktfläche keinen Kontakt mehr hat (ich mache gleich eine Kontaktbörse für diesen Artikel auf, arg!!), können die abstrusesten Fehldiagnosen entstehen. Daher: Raus mit den alten Sicherungen, die Kontaktfedern reinigen und neue rein.

Eine kurzzeitige Wiederbelebung der Sicherungen, kann man durch hin- und herdrehen erreichen. Jedoch wird bei dieser "Reparatur" der oben beschriebende Effekt noch beschleunigt. Daher eignet sich dieser Tip nur zur kurzfristigen Beseitigung von Kontaktproblemen, bis man die Sicherung tauschen kann.

Sind es nicht die Sicherungen, die für die Elektrikprobleme verantwortlich sind, sollte man die Bordspannung prüfen und die LichtMaschine, speziell den Regler checken.

Zwei weitere Punkte sind: zu alte BaTTerie und Massekabel zwischen Karosse und Motor/Getriebeblock (darüber bezieht die Lima "Minus" von der Batterie). Das Masseband ist manchmal lose oder durchgebrochen. Beim M102 ist das Masseband in der Nähe des Lenkgetriebes zwischen Motor und Karosse.

2007-03-21 13:14
Letzte Änderung: 31.5.2006 16:37:23 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

Autoradio

Als Sonderausstattung gab es nur Beckerradios, nämlich:

  • 51/0 Radio Becker Mexico Cassette electronic Kurier LMKU
  • 51/1 Radio Becker Grand Prix Cassette electronic Kurier LMU
  • 51/2 Radio Becker Europa Casette LMKU
  • 51/3 Radio Becker Grand Prix electronic Stereo Kurier LMU
  • 51/5 Radio Becker Avus Kurier MU
  • 51/6 Radio Becker Grand Prix LMKU
  • 51/8 Radio Becker Avus Cassette Kurier MU

Oft findet man aber auch Blaupunkt-Radios, die quais zeitgenössisches Zubehör sind.


Aus- und Einbauanleitung bebildert


Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wie man ein solches Radio ausbaut. Am einfachsten ist wohl Aschenbecher rausbauen (2 Kreuzschlitzschrauben für Halter...), dann Federn mit Schraubenzieher nach unten. Dann Radio herausziehen.
Frage: hab mir vor kurzem nen gebrauchten Becker Europa Kurier gekauft. hab nun festgestellt dass der 2 U tasten hat, die man scheinbar einstellen kann. Wie geht das??? wie stellt man den sender auf ne taste ein!

Antwort: Sender mit Drehknopf einstellen, "U"-Taste rausziehen und dann rasch und energisch reindruecken, dann ist der Sender auf der Taste gespeichert. Vorzugsweise im Sommer, das Fett der Mechanismen haertet manchmal aus und dann bleiben die Knoepfe drin ;-)


Frage: Wozu dient die 6-polige DIN Buchse auf der Rückseite des Gerätes Becker Mexico Cassette Electronic (Bj. 1981)?

Antwort: Es ist der Becker Wartungs- und Diagnosestecker.


Frage: Ich habe bei meinem 250er das alte Radio was drin war gegen ein becker AVUS getauscht, mit dem Resultat, daß jetzt die Zündung und z.B. das Händi ihren elektromegnetischen "Kommentar" in Form von Rauschen bzw. Piepsen über das Radio abgeben, auch bei Kasettenbetrieb. Vom alten Radio habe ich die Entstörungsspule oder was auch immer das vor vor das AVUS gehängt, Ergebnis = 0 Was kann man noch tun?

Antwort1: ich würde Dir erfahrungsgemäß ein handelsübliches Entstörfilter gegen Masseloops empfehlen. Es wird einfach in die Stromzufuhr des Radios "eingeschleift" und gegen Masse gelegt.

Antwort2: hatte das Problem bei meinem 250 mit dem alten Becker Monza auch. Eine "Entstördrossel" von Bosch hats getan. Kostenpunkt 15€ umgerechnet. Die sagten zwar, bei der Stärke des Geräuschs in meinem Wagen würde das nichts bringen, da müßte man schon eine für 80 Mark nehmen und neue Zündkabel einbauen, aber wie man sieht ging es auch so. Das Problem ist nie mehr aufgetaucht.


Frage: Wie kann ich (m)einem Becker Europa Electronik abgewöhnen, beim Einschieben einer Kassette defaultmäßig die "DK"-Funktion zu aktivieren??? Grundsätzlich mag das ja gut und schön sein, aber es gibt auch Momente (z.B. wenn die Stimmung gaaaanz romantisch ist und z.B. Elvis das Lieblingslied eines jeden Hobby-Eisenbahners (Love Me Tender) schmalzt), in denen plötzlich einsetzende Meldungen über den Straßenverkehr das Letzte sind, was ich mir wünsche!!!

Antwort: Bei meinem Europa Cassette Electronic kann man, während die Compact-Cassette drin ist, die DK-Taste drücken - dann geht die Frequenz aus und CC erscheint. Auch wqenn die Cassette zwischenzeitlich draußen war. Man schaltet also getrennt für Tuner und Cassette den Verkehrsfunk ein - die Klangregelung erfolgt übrigens auch getrennt für die Wellenbereiche und die Cassette.


Frage: mein Becker findet kaum Sender. Muß ich es auf die Antenne abstimmen? Wie geht das?

Antwort 1: das könnte daran liegen, daß das Teil zu alt ist. Die Kondensatoren etc. trocknen im Laufe der vielen Jahre aus und irgendwann ist nur noch Sendersuchen angesagt. Wenn Du mit anderen Radios normalen Empfang hast, dann wird es das wohl sein. Schick das Ding dann zu Radio Koenigs, der macht einen kostenlosen Check und sagt, was Sache ist. Ich habe zwei von ihm überholte Radios und zwei noch Originale. Der Unterschied ist feststellbar, aber nicht gigantisch. Heutige Radios sind um Welten besser, aber eben nicht original.

Antwort 2: auf die Antenne abstimmen muß man nur bei AM, das heißt Mitttelwellenempfang. Da du aber sicher unsere normale UKW meinst, ist es eher wahrscheinlich, daß Du eins der folgenden Probleme hast:

-Antennenstecker am Radio sitzt nicht richtig bzw. ist ausgeleiert

-Kabel ist nicht in Ordnung (Durchgang messen, sollte im Bereich weniger Ohm, besser unter einem, liegen. Miß auch (wenn Du keine Vewrstärkerantenne hast) mal direkt zwischen Stab und mittenkontakt am Stecker.

-Verschraubung am Antennenfuß

-Antenne selbst (bei abgezogenem Stecker widerstand zwischen Stab und Karosse/Abschirmung messen

-Hirschmann-Antennen sind das einzig wahre, gewisse Bosch gehen so, der Rest ist Müll

-Schlechter Empfang nur bei laufendem Motor? Dann Zündung überprüfen, besonders Verteilerfinger

-um zu prüfen, ob das Radio ok ist, einfach bei stehendem Motor langen Draht (2m, nicht an die Karosse legen)direkt anstecken, ist der Empfang dann gut, liegts an oben beschriebenen Dingen, sonst an Becker schicken...


Hier drei Links für Beckerradiofans:

http://www.beckerautosound.com/wwwboard/wwwboard.html

http://www.koenigs-klassik.de

http://www.astralsilber.de


Siehe auch:

2007-03-21 13:14
Letzte Änderung: 14.9.2006 12:55:49 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Batterie

Altern von Batterien

Batterien sind Verschleißteile und nicht für die Ewigkeit gemacht. Alle 5-10 Jahre wird eine neue fällig. Es hilft den Säurestand von Zeit zu Zeit mit destiliertem Wasser zu korrigieren, speziell bei wartungsfreien Batterien. Wartungsfrei heiß, dass man nur Wasser und nicht Säure nachkippen braucht! Den Batteriecheck macht man geeigneter weise im Herbst, wenn man den W123 im Winter bewegt.

Wenn die Batterie einen Überlaufstuzen hat, sollte dafür ein Schlauch beschafft werden, der lang genug ist, um die evtl. überkochende Säure UNTER die Karosse zu befördern. Ansonsten braucht man bei einer Überladung der Batterie viel Geld für den Karroseriebauer! Auch wenn die BAtterie nicht kocht, kann über diesen Stutzen Säure in Form von kleinsten Tropfen austreten und den Kotflügel und der Spritzwand arg zusetzen.

W123 ohne Batterie fahren?

Die Batterie wird als Puffer mit sehr niedrigem Innenwiderstand gebraucht, ohne den erhebliche Spannungsspitzen an den Gleichrichtern und dem Regler entstehen können. Außerdem "reißt" der Regler ohne Gegenspannung "voll auf", so daß also Regler und Gleichrichter in Gefahr sind. Auch ohne Erregerspannung gibts bereits ordentlich Induktion durch den bewegten Eisenkern, solange keine Last dran ist.

1.) Regler macht auf, Spannung zu hoch, Autoradio adieu ! 2.) Wenn Du sogar im Betrieb die Batterie abklemmst, kriegst Du etwas heftigere Spannungspitzen durch Gegeninduktion - das föhnt Dir die Hauptstromdioden durch.

Moderne Limas haben übrigens Zenerdioden als Haputstromdioden, da macht das nicht mehr so viel, wenn im Betrieb die Batterie bzw. die Last wegfällt.

2007-03-21 13:15
Letzte Änderung: 26.5.2006 08:53:36 - Autor: RalfL - Letzter Autor: Matze

Lichtmaschine

Die Lichtmaschine ist ein vom Motor über einen KeilRiemen angetriebener Generator zur elektrischen Energieversorgung eines Fahrzeugs. Sie liefert den Strom zum Betrieb der elektrischen Anlagen (Licht, Zündung, Blinker, Radio etc) sowie zum Laden der Batterie. Bereits im Leerlauf produziert sie Strom.

Heute werden vornehmlich zwölfpolige Drehstromsynchronlichtmaschinen, sogenannte Klauenpol-Lichtmschinen, verwendet. Da zur Speisung des Bordnetzes und zum Laden der Batterie Gleichstrom erforderlich ist, wird der erzeugte dreiphasige Wechselstrom durch Dioden gleichgerichtet.

Da der Antrieb der Lima über den Keilriemen erfolgt, ist er starken Drehzahlschwankungen unterworfen. Die Stromabgabe ist jedoch drehzahlabhängig, deshalb muß die Generatorspannung durch einen Spannungsregler über den gesamten Drehzahlbereich des Motors konstant gehalten werden.


Im w123 wurden normalerweise Limas mit 35 und 55 Ampere verbaut. Im 280 auch mal 65 Ampere

Frage: hab neulich festgestellt, daß Ladekontrolleuchte schwach beim fahren leuchtet. hab dann vom spannungsregler die schleifkohlen gewechselt.hat aber nichts gebracht. bin heut so ne weile gefahren - festgestellt, daß beim gasgeben das schwache leuchten noch schwächer leuchtet.daheim motor ausgemacht, dann war die batterie tot. im unverstand schon eine neue gekauft - auch ohne erfolg. was kanns jetzt sein? regler oder lima ?

Antwort 1: wenn das Licht (mit angeklemmeter Batterie) bei Gasgeben merklich heller wird ist meist der Regler fällig. Zudem kannst Du ja mal die Batteriespannung testen , bei Motorstillstand sollte das so etwas über 12V sein , wenn der Motor läuft müssen ungefahr 14 Volt anliegen , viel mehr , oder auch nur die normale Battreiespannung bedeuten den sicheren Austausch des Reglers. Allerdings vorher nochmal schauen ob alle Kabel an der Lima richtig angeschlossen sind und keine Kabelbrüche usw haben.

Antwort 2: die Lima mal aufmachen , die Lager schmieren , den Kollektor reinigen und etwas abzeihen , besonders zwischen den einzelnen Kontakten , alles etwas reingen und den Staub und Schnutz der letzten Kilometer entfernen und die Federn des Reglers scharf anschauen kann alles nicht schaden , und ist billiger als ein neuer Regler oder Lima.

Antwort 3: Eine Diode des Gleichrichters ist defekt, indem sie z.B. einen Kurzschluss hat. Dadurch kann die Lima nur noch zwei der drei Phasen gleichrichten und des Weiteren können hohe Kurzschlussströme fließen. Daher kann zum einen der Regler nicht mehr vernünfig arbeiten und zum anderen kann die Lima nicht mehr den gewünschten Strom und die gewünschte Spannung liefern.


Frage: Warum leuchten bei mir gleichzeitig die Ladekontrolleuchte und die Bremskontrolleuchte?

Antwort: Wenn die Lima keinen Strom produziert, dann liegt das Lima-Plus auf Masse. Dadurch leuchten die Ladekontrolleuchte und die Bremsbelagsverschleißanzeige. Kommt von der Lima Strom dann haben diese Anzeigen (zumindest über die Lima) keine Masse mehr und erlöschen. Wie das genau funktioniert steht im z.B. im Korp

Messung der Spannung 14V- 14,5V kommen aus der lima eigentlich raus wenn der regler OK ist, aber die spannung wird nur selten anliegen. jetzt einfach zu sagen "alles was nicht 14V ist bedeutet das der regler kaputt ist" ist falsch. genauso falsch ist es zu sagen die spannung muß konstant 13v betragen wenn der motor läuft.

wenn der motor läuft und keine zusätzlichen verbraucher an sind kann es durchaus sein das im leerlauf knapp 14v anliegen, bei ca 2000umin dürfen es dann auch mal 14,5v sein, MEHR NICHT!!!!! alles über 14,5v macht zum einen die empfindliche elektronik kaputt (wenn kein überspannungsschutz davor hängt), die birnen würden frühzeitig durchbrennen, usw. kommt natürlich drauf an was hinten auf dem regler steht. stehen da 14,5V heißt daß das im normalfall nie mehr als 14,5v spannung anliegen.

nun mal zur messung selber. interessant ist die spannung vor und die spannung nach dem starten, erstmal alles ohne extra verbraucher wie licht, lüftung etc. ohne motorkraft liegen (beim diesel nicht wenn vorgeglüht wird) ca 12v an +/- 1-1,5v. den spannungsprüfer kann, wer will, beim starten abgemacht werden, passiert aber nichts wenn der dranbleibt. beim amperemeter ist das was anderes, aber sowas schließt man bei dem stromfluß auch nicht in reihe, dafür gibts zangenamperemeter! nachdem der motor nun läuft sollen mindestens 13v anliegen, alles drunter ist eine sehr schwache batterie (dann würde der aber nicht anspringen), irgendein starker verbraucher, oder ne kaputte lima/regler. meist liegen im leerlauf OHNE verbraucher 13,5-14v an. gemessen wird nun aber nicht im leerlauf, sondern bei ca 2000motorumdrehungen, wer nen DZM hat ist da im vorteil, der rest macht es nach gehör. ohne verbraucher liegen nun ca 14-14,5v an. schaltet man nun das licht ein darf die spannung leicht absinken. bei der heckscheibenheizung kann die spannung auch mal auf 13,5v zurückfallen, alles noch normal. lüftung voll power, licht, heckscheibenheizung... dann liegen nur noch ca 13v an. ist aber alles noch tolerabel. sinkt die spannung dabei aber auf unter 13v an, also 12,5-12, dann sollte man man die lima checken lassen. als erstes würde ich dann aber ALLE massevebindungen am motor, getriebe, lima, batt usw reinigen und einfetten.


Christian Klein, 23.09.03

Vor ein paar Tagen habe ich die Lichtmaschine meines 200D ueberholt. Es war eine Bosch, 55A. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht:

-- Die Riemenscheibe war bombenfest angeschraubt. Ich hatte keinen Schraubstock und musste die Lima irgendwie anders festhalten, um Kraft auf die 22er Schraube zu kriegen. Ein grosser Schraubstock ist sicher sehr hilfreich.

-- Auch die Lager sassen enorm fest. Gleichzeitig war nicht ausreichend Platz fuer die Klauen des Abziehers. Auch hier musste improvisiert werden (Mit Hammer und Meissel das Kugellager von allen Seiten vorsichtig bearbeitet bis der Abzieher angesetzt werden konnte...). Wenn jemand einen Edel-Abzieher mit sehr duennen Klauen hat, hilft dies sehr. Haengt aber sicher auch vom Typ Lichtmaschine ab.

-- Die Lager habe ich bei einem Fachhaendler gekauft. Kosteten ca. 10 Euro. Ist billiger als bei Bosch. Die Lager waren vorraetig.

-- Zum aufziehen der Lager ist es hilfreich, die Achse vorher tiefzukuehlen und die Lager zu erwaermen.

-- Insgesamt hat sich die Aktion gelohnt. Die Lima macht keine Gerauesche mehr (vorher: metallisches Klingeln) und konnte auch mal gruendlich gereinigt werden.

Viel Erfolg, Christian --

Montage des Limareglers: Der Regler ist mit zwei Schrauben direkt an der Lima befestigt. Zuerst setzt man den Regler in das Loch locker ein und dreht EINE Schraube so ein, dass der Regler sich um diese drehen kann (nicht zu fest, nicht zu locker). Danach dreht man den Regler so um die zur Achse umfunktionierten Schraube, dass die Kohlen auf die Schleifflächen gespannt werden und man die zweite Schraube leicht eindrehen kann. Wenn es per Hand geht hat man es richtig gemacht, aber bei manchen, sehr verdreckten Gewinden geht das ohne Schraubendreher einfach nicht. Zumindest sollte es "leicht" und ohne Verkantungen gehen. Danach die Schrauben festziehen und die Sache ist ohne Fummelei fertig.

Viel Erfolg Matthias

-- Vor langer Zeit klagte ich hier über meinen maroden Anlasser , der erst bei jedem 3. Starten einspurte, vor einiger Zeit habe ich das Ding dann zerlegt, gereinigt und gefettet - kein Unterschied. Also - auch wenn ich es anfänglich nicht für möglich hielt - einen neuen Freilauf für 47 Euronen beim Bosch-Dienst gekauft, eingebaut und alles perfekt. Manuell durchgedreht funktinierte der alte Freilauf perfekt, aber bei den Startmomenten versagte er dann. Was soll das Blabla hier ? - Zerlegen und neu befetten bringt nicht immer ´was ! - Interessant fand ich die Aussage vom Altmeister (der die Freilaufnummer auch sofort dem Fahrzeug zuordnen konnte !), daß die früher bei Taxen bei einer Überholung IMMER den Freilauf getauscht haben, defekte Magnetschalter SEEEEEEEEEHR SELTEN sind und der Rest eigentlich UNKAPUTTBAR ist. Vielleicht könnt ihr mit der Aussage ´was anfangen....

2008-04-08 19:36
Letzte Änderung: 2008-04-08 19:36 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Rory

Gebläsemotor ausbauen

Wenn bei Stand im Regen oder beim Einschalten vom Gebläse sofort die Scheibe beschlägt, ist vermutlich Wasser ins Gebläse gelaufen.

Das Gebläse sitzt im Innenraum vorn in der Mittelkonsole und erhält seine Frischluft durch die beiden Lüftungsgitter über der Motorhaube. Der Eingang dazu ist unter der Abdeckung zwischen den beiden Lüftungsgittern, also dort wo auch der rechte Scheibenwischer drauf montiert ist.

Zwischen dem Lüftungseingang in der Mitte und den Lufteinlässen an den Seiten ist je eine Schottwand, damit kein Wasser dort hin läuft. Unter dem rechten Scheibenwischer ist nochmal ein Schlitz im Blech, darunter befindet sich ein Ablauf - und dieser ist verstopft, sodass Wasser in den mittleren Kasten läuft und dort durch den Lufteinlass direkt ins Gebläse.

Schnelle Methode:
Rechten Scheibenwischer abmontieren (s. unten) und mit was langem, beweglichen in den Schlitz drunter rum fuchten (Tachowelle z.B), um den Ablauf (ein etwa 1cm starkes Röhrchen) frei zu bekommen, bisschen nachspülen. Mit Druckluft dürfte auch gehen.
Scheibwischer wieder anbauen.

Langsame/gründliche Methode:
1) Scheibenwischer abmontieren, dazu diese nach vorn klappen, Kappe unten an der Befestigung etwas weg klappen, Scheibenwischer zurück, Klappe auf, Scheibenwischer abschrauben. Nun auch die Abdeckung darunter und vorhandene Muttern weg schrauben.
2) Lüftungsgitter abnehmen. Diese sind mit Halteklappern befestigt - um sie zu lösen drückst du den Spreizer in der Mitte mit einem kleinen Schraubenzieher durch (ja durch! die fallen in den Kasten und du sammelst sie dann wieder raus), dann kannst die Klammern raus und die Abdeckung abnehmen.
3) Mittelblech lösen. Links und rechts ist je eine Schraube, dann Haube auf und dort gleiches Spiel mit Durchdrücken der Spreizer bei den Halteklammern. Jetzt kannst du das Blech nach oben; vorn abnehmen. Es wird etwas fest hängen, da darunter noch eine festgesogene Dichtung ist.
4) alle Spreizer aufsammeln und gut zur Seite legen.

Jetzt schauhst in die Mitte rein. Auf dem rechten Scheibenwischer (vielleicht hängt es auch noch an der Abdeckung) ist ein Ablauf, dieser ist verstopft - reinigen. Dann auch noch prüfen, ob die Schottwände dicht sind. Andere Abläufe werden nicht verstopft sein, denn die sind für Hausdächer dimensioniert.

Wenn du dabei bist auch grad den Mittelkasten so gut es geht reinigen. Am besten mit feuchten Wischlappen und Bürste (so eine Lange für die Heizkörper ist gut). Scheibenwischermotor und -gestänge besser nicht anpacken, ich weiß nicht ob man dann was nachstellen muss.
Und die Chromabdeckungen (falls wirklich verchromt) kann man auch noch grad reinigen.

Kannst noch vorsichtig das Scheibenwischergestänge ölen, aber nicht zu viel, denn die sind nur lose eingehangen - zu viel Öl führt dazu, dass sie dann irgendwann raus springen und der Wischer stehen bleibt (nicht schwierig zu reparieren, musst ja nur eingehangen werden, nervt aber).

Mit Silikon klebst den Ablauf wieder an die Abdeckung dran, damit das dicht ist. Dann wieder alles rückwärts zusammen bauen, Scheibenwischer dran schrauben und probieren ob diese so passen.

Danach sollte das Problem behoben sein. Es ist zwar immer noch etwas Restfeuchtigkeit im System (auch durch das Saubermachen), aber nach paar Tagen sollte das weg sein.
Wenn dem nicht so ist, tritt das Wasser irgendwo anders ein.

Falls nötig kannst den Gebläsemotor so ausbauen: Die Abdeckung unter dem Armaturenbrett im Beifahrerfußraum abschrauben (3 Schrauben unter den Fröschen oben und eventuell zwei Plastikdreher etwa mittig).
Links siehst dann schon den Motor sitzen, der ist mir 3 Schrauben am Innenraumgebläse fest geschraubt. Nach oben führt noch ein Kabel weg, das geht so so Wendel am Lufteinlass (keine Ahnung für was die da sind). Du ziehst erst den Stecker ab, dann hebelst am Motor die Klammer weg bzw. machst die Schraube auf, den kleinen Deckel auf und ziehst die Kabel (einfache Kabelschuhe) von dem Kabel ab. Die drei Schrauben an der Verschraubung lösen und die kannst den das Hamsterrad raus ziehen.
So kannst dann auch mal rein schauhen und gucken was da los ist. Kopfschmerzen danach sind wegen der ungewohnten Haltung übrigens normal ;)


Also dann immer eine gute Fahrt mit freier Sicht ;)

2008-01-05 21:05
Brian

Scheinwerfer-WiWa

Ich hab mal eben natürlich aufgrund von nichtfunktion den linken scheinwerferwiwa motor zerlegt. das gelbe zahnrad lies sich in der gestanzten führung der blecheinlage nicht mehr drehen. also ein wenig aufgerieben und jetzt dreht es sich. selbstverständlich habe ich erst nach dem zerlegen gesehen, dass auch das gelbe zahnrad markierungen hat, ebenso wie das kleine weiße das für die schaltkontakte zuständig ist. ich hab den motor jetzt erstmal ohne zahnstange und wischerachse komplettiert. der motor/gelbes zahnrad bleibt jetzt immer in derselben stellung stehen, wars das ? oder gibts da einen anderen trick ?


Also, wie Du schon ganz richtig rausgefunden hast, steuert das weiße Zanhrad die Dauer der Wischfunktion. Es gibt zwei Schaltkreise: einmal kommt Strom an, sobald das Licht eingeschaltet wird. Das weiße Zahnrad unterbricht diesen Stromkreis in Ausgangstellung. Dann gibt es noch einen Impuls, sobald Du die Wisch-Wasch-Funktion betätigt. Der Motor dreht sich kurz und damit auch das weiße Zahnrad. Dadurch, dass sich das weiße Zahnrad von seiner Ausgangstellung wegbewegt, schließt der erste Stromkreis und der Motor läuft, bis das weiße Zahnrad den Stromkreis wieder unterbricht.

Zum Einstellen: im Prinzip sind beide Motoren gleich. Nur hat der linke einen zusätzlichen Steuerimpuls für die WiWa-Pumpe. Wie rum sich die Achse dreht, hängt nicht von der Drehrichtung des Motors ab, sondern von der Ausgangstellung des gelben Zahnrades. Einfach den Motor laufen lassen, bis das weiße Zahnrad den Stromkreis unterbricht und dann das gelbe Zahnrad so versetzen, dass es die Zahnstange beim Beginn des Drehens in die gewünschte Richtung bewegt!

Ich hoffe, es hilft dir.

2009-05-23 17:36
Sebastian; Frage von Buggy

Tankanzeige, Blinker, Fensterheber und Bremslicht funktionieren plötzlich nicht mehr.

Wer kann mir helfen? Ich war mit meinem W123 ce230 coupe waschen. Nach der Wäsche gingen die Festerheber, bremslichter und tankanzeige nicht mehr. Die sicherung nummer 10 war def. Wenn ich den wagen starte ist noch alles gut. Die Tankanzeige geht sobald ich auf die bremse komme geht die Tank und Temperaturanzeige auf null, die Fensterheber gehen nicht mehr, sowie Blinker und Warnblinker. Wenn ich die Bremse wiederloslasse gehen nach kurzer zeit auch alles Funktionen wieder. Der Wagen fährt aber weiterhin einwandfrei - nur ohne Licht und Fensterheber. Inzwischen geht das Radio auch nicht mehr.


Tausche die Sicherung Nr 12. Auch wenn die Sicherung nicht durchgebrannt ist, so korrodieren häufig die Anschlüsse weg. Das sieht dann so aus. Dein Radio geht nicht mehr, weil häufig vom Warnblinkschalter der Dauerstrom zum Speichererhalt geklaut wurde. Die Sicherung 12 ist auch für die Spannung der Relais der elektrischen Fensterheber zuständig.


Copyright: wolfi

2009-08-16 12:43
Martin 230TE

gelbe Nebelscheinwerfer

 

Was sie schon immer über gelbe Nebelscheinwerfer wissen wollten

Teil 1: BOSCH Breitbänder

geschrieben von: kroely

Datum: 19. September 2010 08:34


Versprochen habe ich es ja schon lange, hier jetzt der erste Teil der Nebelscheinwerferreflektoraufklärung.

BOSCH Breitbandscheinwerfer

Im Bild seht ihr beide Varianten der Nebelreflektoren für BOSCH Breitbandscheinwerfer, wie sie in Frankreich regelmäßig anzutreffen sind.
Zweite Variante ist DEUTLICH häufiger anzutreffen.
Da es keine H3 Leuchtmittel in gelb gibt (im Gegensatz zu H4 Leuchtmittel (die haben dann ne Kappe)), braucht es unbedingt eine der beiden Varianten, um gelbes Nebellicht zu erzeugen.

ACHTUNG: Bosch Nebelreflektoren sind BAUGLEICH für links und rechts! (HELLA Reflektoren sind das NICHT!!!)

links:
Silber eloxierter Reflektor mit gelber Vorsatzscheibe (Achtung, es genügt nicht, NUR die Vorsatzscheiben zu besorgen, da die Reflektoren spezielle Einkerbungen haben, in die die Scheiben eingeklipst werden, die Scheiben passen NICHT auf die gewöhnlichen Reflektoren, die wir alle haben, fragt nicht ...)

Teilenummern
Vorsatzscheibe 1 305 620 216
Reflektor 1 305 320 847


rechts:
Gelb eloxierter Reflektor, ganz einfach auszutauschen

Teilenummern
Reflektor 1 305 354 923




Demnächst dann HELLA Breitbänder, wobei die DEUTLICH seltener sind als die von BOSCH.
und dann noch die Ochsenaugen ...
 
Teil 2: HELLA Breitbänder
geschrieben von: kroely

Datum: 02. Mai 2012 20:34



Endlich habe ich ein paar gelbe HELLA-Breitbandreflektoren gefunden und kann meinen Beitrag zu den gelben NebelscheinwerferReflektoren weiterschreiben, here we go!
Wie ihr auf dem Foto unschwer erkennen könnt, sehen die Reflektoren zunächst baugleich für links und rechts aus*.
Allein die beiden unterschiedlichen Plastikhalterungen (siehe Foto: weiß (beweglich für Einstellung) und grau (starr)) des Reflektors werden für die obere und die untere Gehäusehalterung in zwei zum Reflektor gehörige Metalllaschen eingeklipst (die wiederum sind identisch in beiden Reflektoren!!!) ... dadurch erst wird der linke zum linken Reflektor und der rechte zum rechten Reflektor (einzige Frage: warum dann aber zwei unterschiedliche Teilenummern, siehe unten).


Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man jeweils zwei kreisrunde Einkerbungen in der Ecke der Reflektors selbst, diese sind diagonal entgegengesetzt auf beiden Seiten des Reflektors zu finden.

Gefunden habe ich zwei Teilenummern :

127 410-02 (34 461 R19 . H3) laut technischem Kundendienst (HELLA, 2.5.2012) der RECHTE Reflektor
127 411-02 (34 461 R19 . H3) laut technischem Kundendienst (HELLA, 2.5.2012) der LINKE Reflektor

*Ich gehe zu 98,5% davon aus, dass die tatsächlich aber links und rechts passen, dazu müssten dann nur die Halterungen (starr und beweglich) getauscht werden ... die Reflektoren selbst sind absolut baugleich.

stay tuned for Ochsenaugen

 kroely
http://www.hastenteufel.de/daisser.gif

2012-05-02 21:35
kroely

Reflektoren aufpolieren

Oft sind die Reflektoren der Scheinwerfer altersbedingt extrem matt, Folgen sind schlechtes Licht und eine evtl. Ablehnung des TÜV-Prüfers. Neuer Ersatz ist anscheindend verfügbar(Nr. habe ich keine).
Günstiger ist es, die Scheinwerfer ausbauen und die Gläser zu demontieren.
Zum aufpolieren habe ich ein Aluputzmittel von der Firma *Comedol*
verwendet.Kaufadresse habe ich keine, habe die Apotekerflasche von einem anderen Schrauber zum Chromteile putzen bekommen.
Bitte nur ein sauberes, fusselfreies Baumwolltuch verwenden und ohne Druck über die matte Oberfläche reiben. BITTE KEINE POLIERWATTE VERWENDEN, den Fehler habe ich beim 2ten gemacht, Ergebnis ist leider nicht so gut wie beim ersten Scheinwerfer.
Dies ist keine Garantie, das es immer geht, bei mir hat´s funktioniert und der Tüv hat gemeint "sehr schön,sind ja neue drin".
Zeitaufwand mit aus- und einbau ca.45min.
Evtl. hilft dieser Beirag ja jemanden.Würde mich freuen:-)
Gruß Marc

2011-04-20 13:05
Marc Deters

Kraftstoffpumpenrelais beim 280E bis 7/80

Im Gegensatz zu den Einspritzern ab Baujahr 8/80 haben frühe K-Jetronik-Fahrzeuge ein gewöhnliches Relais unter dem schwarzen Kasten vor dem Sicherungskasten. Es ist das erste Relais vom Sicherungskasten aus gezählt. 
Das Relais kann nur die Spritpumpe einschalten, es gibt keine Drehzahlbegrenzung oder Schubabschaltung. Auch die typische "Ladesekunde", also das hörbare Einschalten der Spritpumpe in Stellung II im Zündschloss entfällt. Leider ist dies nicht in der WIS beschrieben, daher schreibe ich das mal so in die Database.
Gesteuert wird das Krafstoffpumpenrelais über einen Kontakt im Luftmengenmesser. Sobald die Stauscheibe die Ruhelage verlässt wird die Benzinpumpe eingeschaltet. 

Martin 230TE 

2012-12-31 10:25
Martin 230TE

Kraftstoffpumpenrelais ohne Schubabschaltung

Frühe M102 (230E) und alle M110 (280E) von 07/80 bis 8/81 schon mit einem elektronischen Kraftstoffpumpenrelais ausgeliefert, jedoch noch ohne Schubabschaltung . 

Quelle: WIS

Es sitzt an der gleichen Stelle direkt vor dem Sicherungskasten, hat aber nur 6 Anschlusspins.  

 



 Quelle: WIS

Um das näher zu beleuchten habe ich hier mal die elektrische Beschaltung hochgeladen. Der Rest ist selbsterklärend.

 

Martin 230TE 

2013-01-01 20:13
Martin Köditz

Umbau auf 70 Ampere Lichtmaschine

Wer viel mit elektrischem Zubehör im Stadtverkehr fährt wird irgendwann mal merken, dass die originale Lichtmaschine etwas schwach dimensioniert ist. Mit Licht und Gebläse an und zugeschalteter heizbarer Heckscheibe wird schnell die Batterie zum Stromspender und eher mäßig geladen. Man kann dem etwas gegensteuern wenn man beim Limawechsel gleich die nächst größere Variante nimmt. Für die Suche habe ich hier mal einige Nummern eingefügt.

Viel einfacher geht es aber mit den Suchbegriffen "W126 Lichtmaschine" bei Ebay. Man findet dort die 70 Ampere-Version mit dem passenden Steckeranschluss hinten dran. Man muss bei der Bestellung darauf achten, dass es die 70 Ampere Version für den M116 ist und die passende Riemenscheibe für den Keilrippenriemen hat und nicht für den Flachriemen. Die 70 Ampere Version für frühe W126 erfüllt diese beiden Bedingungen.

2013-01-30 19:45
Martin 230TE

Programmierbarer Intervallschalter für den Scheibenwischer

Hallo zusammen,

zusammenfassend nun für alle, die es nachbauen wollen, eine kleine bebilderte Anleitung:
Mich störte die nicht einstellbare (und meist zu kurze) Intervallzeit bei meinem Scheibenwischer, darum habe ich das programmierbare "Relais 99" von VW ins Gehäuse eines Mercedes-Intervallgebers umgebaut.

Hier zunächst die beiden Originalrelais':

Man sieht, daß das Mercedes-Relais etwas länger ist als das von VW. Der Platz kann für die innere Verkabelung genutzt werden. 

Ich habe die Deckel abgehebelt und von beiden Relais' die Sockel abgelötet. Hier sieht man die beiden abgetrennten Teile (den Sockel von Mercedes und die Platine von VW, mit bereits angelöteten Drähten):  

Diese Teile müssen nun zusammengelötet werden. Leider ist die Reihenfolge der Kontakte nicht gleich, darum ist es etwas fummelig. Bitte zudem beachten, daß der Anschluß "15" (= geschaltetes Plus) am VW-Relais zweimal angeschlossen werden muß, deshalb die kleine rot-isolierte Brücke auf der Platine! 

 

Hier die Kontakt-Entsprechung, wie ich sie schon in dem Beitrag vom 4. Januar, 12:38 vermutet hatte.

 

 

 



Wie man sieht, gibt es unterschiedliche Platinenlayouts bei dem VW-Relais. Bei dieser Platine ist der betreffende Pin (unterhalb von 31b) mit der Elektronik verbunden. Daher wird eine Brücke zu Pin 15 erforderlich, wie sie im zweiten Bild zu sehen ist. 

 
Kontakt bei VW-Relais --> entsprechender Kontakt bei Mercedes 
31 --> 31
15 --> 15
T --> 86
I --> J

53S --> 31b
53M --> S

 

Zusammengelötet sieht es bei mir dann so aus:


 
Deckel wieder draufstecken, Relais an den Platz im Armaturenbrett (hinter dem Kombi-Instrument) zurückstecken und über ein regelbares Wischerintervall freuen.

Nachfolgend noch eine kleine Anleitung zur Einstellung der Intervalldauer:
Kurz auf Intervallbetrieb schalten und sofort wieder aus.
Nach der gewünschten Zeit wieder auf Intervall stellen und eingeschaltet lassen.
Die Intervalldauer ist nun eingespeichert und wird nun von dem Relais solange benutzt, bis das Zündungsplus unterbrochen wird oder eine neue Zeit eingestellt wird.
Standardeinstellung ohne Programmierung ist etwa 7 Sekunden. Das Relais ist einstellbar von etwa 1-20 Sekunden.

Nur nochmal zur Sicherheit: Alle Angaben erfolgen natürlich ohne Gewähr und ohne Garantie, daß es bei Euch genauso funktioniert; alle Änderungen erfolgen zudem auf eigene Gefahr.

Viele Grüße und viel Spaß
Christoph

2014-01-31 18:13
Christoph1968

Pinbelegung Kombiinstrument

 

Wie sind die Pins des 15-fachstecker auf der Rückseite des Kombiinstruments belegt? Sobald man den Stecker offen hat um Kontakte zu reinigen kann es schnell passieren dass man das Ding nicht mehr richtig zusammenbekommt.

http://www.peachparts.com/shopforum/attachments/diesel-discussion/56183d1214164249-15-pin-connector-84-300d-turbo-untitled-1.jpg

Mehr Informationen unter: http://www.peachparts.com/shopforum/attachments/diesel-discussion/56183d1214164249-15-pin-connector-84-300d-turbo-untitled-1.jpg

2016-02-17 11:52
YL

Karosserie

Zur Kategorie

Ablauföffnungen reinigen

Öffnungen für Wasserablauf, die von Zeit zu Zeit gereinigt werden sollten:

Kofferaum, jeweils hinter (in Fahrtrichtung gesehen) den Radkästen. Plastikeinsatz herausnehmen, dann siehste die Löcher, oder Du siehst erstmal Schmodder. ;-)

Motorraum, Haubenscharnierkästen.

Abläufe des Schiebedachs, wenn vorhanden. Mit Druckluft durchpusten.

Zwar nicht direkt Abläufe, aber Gammelecke: nimm mal die Plastikinnenkotflügel (falls vorhanden, die ganz alten haben den gar nicht) an der Vorderachse raus und räum die Erde aus dem Kotflügel - die staut sich vor der Spritzwand.

Die Schweller haben auch so komische nach hinten zeigende Trichter, die rausgezogen, gereinigt und wieder reingestopft werden wollen.

Die Abläufe von den Frontscheiben-Lüftungsgittern sollten auch frei sein.

Unter den Scheinwerfern sind kleine Sicken, die gerne voll Erde sind.

An allen Türen sind an der Unterkannte kleine Schlitze.

In den Haubenscharnierkästen ist am tiefsten Punkt ein ca. 0,5 x 1 cm großer Schlitz, der gerne übersehen wird. Nach dem Schlauchtesst, darf KEIN Wasser im Haubenscharnierkasten sein, oder es mus MINDESTENS innerhalb weniger Sekunden abgeflossen sein.

Unter den Haubenscharnierkästen ist ein weiteres kleines Loch, das dem Wasser ermöglichen soll, durch den vorderen Kotflügel abzufließen.

Bei Limo/Coupé:

In der Reserveradmulde.

Beim T ...lohnt ein Blick in das Rücklichtfach sowie unter Reserverad und Verbandkasten.

Es lohnt sich, diese Klappe mal aufzumachen und einen kritischen Blick unter den Behälter für das Wischwasser der Heckscheibe zu werfen. Und im 'Rücklichtschacht' mal locker nach oben in die D-Säule zu greifen. Jüngst haben wir da 1a-Putzlappen drin gefunden. Beidseitig!

(Ein Beitrag von aero84, rory, Hauke und Matze)

2007-03-21 13:17
Letzte Änderung: 5.5.2006 23:58:36 - Autor: Marc240CD - Letzter Autor: Matze

AHK - Anhängerkupplung nachrüsten

Nachrüstung einer AHK

Möglichkeit 1: Die AHK ist mit vier Bolzen befestigt für die extra Löcher gebohrt werden müssen. Außerdem müssen im Kofferraum zwei Verstärkungsbleche und unter der Seitenmulden ebenfalls zwei Verstärkungen angebracht werden. Bei Einbau müssen (sollten) neue Schrauben verwendet werden. Ein Problem kann auch das richtige Blinkerrelais werden (alte oder neue Ausführung (des Warnblinkers)). Anlage unbedingt selbst komplett ausbauen (sonst fehlt garantiert was) Da die AHK's wohl meist (immer?) von ORIS kommen vielleicht erst dort eine Einbauanleitung und ABE besorgen.

Für das Bohren der Löcher eine Winkelbohrmaschine benutzen (geht Notfalls ohne aber schlecht).

Jens

Möglichkeit2: Also, die Kupplung habe ich bei Ebay für 50,- + Versand ersteigert. Marke Oris. Sie lag dann erstmal eine ganze Zeitrum (Wetter) bis ich letztes Wochenende mit meinem Vater (der hatte vor ca. 20 Jahren auch mal eine Kupplung am 123er nachgerüstet)das Ding angebracht habe. Aus Ermangelung einer Anleitung sind wir folgenderweise vorgegangen:

Stoßstange ab, die vier vorgekörnten Löcher an der Heckpartie aufgebohrt. Unten mit 10mm, oben mit 20mm. Die "Haltebleche" (die Dinger, die in den Kofferraum kommen) an der unteren Schraube fixiert. Danach die jeweils drei Löcher angezeichnet und mit der Winkelbohrmaschine auf 10mm aufgebohrt. Ach so, die Anlagefläche der "Haltebleche" an der Heckpartie unbedingt von Unebenheiten (Gummi oder so entfernen) ! Danach die Streben neben dem Tank von unten befestigt und schließlich mit den "Halteblechen" per Schrauben verbunden. Erstmal locker anziehen. Jetzt haben wir die Kupplung von außen angeknallt und danach alle Schrauben angezogen (M8 mit 40Nm und die anderen mit 130, aber das war halt ohne Anleitung !). Für die Elektroverkabelung haben wir einen Anhänger rangehängt und sind per "try and error" vorgegangen. Fazit ist auf jeden Fall, daß in Fahrtrichtung links Blinker, Licht und Bremse angeschlossen werden und rechts Masse, Blinker und Licht. Die Elektro Aktion hat 30 min. gedauert, also nicht wild.

Schlußendlich mußte noch ein neues Relais rein (Habe die 3. Serie). Da der der C2 Anschluß (für die Kontrolleuchte) nicht belegt war, habe ich das Relais aufgemacht und ein Kabel direkt angelötet und durch ein Loch aus dem Relaisgehäuse herausgeführt. 15min Arbeit.

Für die Fahrt zum TÜV die Radhausverkleidung im Kofferraum nicht einbauen, da der Prüfer die Schrauben sehen will !

ACHTUNG ohne rechten Außenspiegel keine TÜV-Eintragung!!!

Ach so, das mit der fehlenden Einbaueinleitung war bei mir kein Problem. Der Prüfer hat zwar danach gefragt und auf Mehrkosten im Bereich von etwa 30,- DM hingewiesen, aber die sind dann doch nicht entstanden :-)

Zu erwähen ist noch, daß der Prüfer den Kugelkopfdurchmesser überprüft hat ! Der darf nicht unter 48mm oder so sein !

Kosten beim TÜV betrugen 80,- DM.

Fazit: Alles relativ problemlos, selbst ohne Anleitung.

Gruß, Norman


Elektrik

es gibt zwei Möglichkeiten : Enweder, Du hast den original MB-E-Satz, dann hast Du auch die passenden Stecker dran.

Dann gibt es an den beiden Rückleuchten Zwischenstecker,die nur aufgesteckt werden und zur Steckdose geführt werden.

An der Steckdose selbst (7 -polig)gelten die Anschlüsse wie folgt:

Klemme 31: Masse

Klemme L : Blinker links

Klemme R : Blinker rechts

Klemme 58 L: Standlicht links

Klemme 58 R: Standlicht rechts

Klemme 54 : Bremslicht (geht vom rechten oder linken Rücklicht ab)

Klemme 54 g: Nebelschlussleuchte

Wenn Du nen Dritthersteller E-Satz hast, dann mußt Du die entsprechenden Leitungen des AHK Steckers mit Quetschverbindern auf die entsprechenden Kabel der Rückleuchten aufklemmen. Dann brauchst Du noch das Kabel für die Kontrolleuchte in Cockpit, und bei manchen Varianten ein zusätzliches Relais. Wenn das aber noch alles eingebaut ist, ist das kein schwieriges Unterfangen.

1900 kg Anhängelast

1900 kg Anhängelast wird nur eingetragen bei: 230E, alle Sechszylinder und den 300D(Turbo), ansonsten nur für Pferdetrasportanhänger.

Bedingung: Die Anhängerkupplung muss für 1900kg ausgelegt sein! Sind sie leider nicht alle.

Kosten: Eintragung beim TÜV ca. 30 Euro und die Änderung im KFZ-Schein (soll heute nicht mehr unbedingt erforderlich sein, wenn man das Anbaugutachten des TÜV immer mit sich führt)ca. 10 Euro.

2007-03-21 13:18
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:19 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Aussenspiegel

AussenSpiegelMechanisch

AussenSpiegelElektrisch


Frage: Passt der Aussenspiegel der Limousine auf das Coupe?

Antwort 1: Nein! das Coupé hat ja ein flacheres Dach, woraus sich ein flacherer Winkel für das Dreieck ergibt, in dem der Spiegel sitzt. Vergiss es, geht nicht!

Antwort 2: Der Spiegel paßt, aber das Dreieck nicht. Wenn du ein passendes Spiegeldreieck hast, kannst du den Spiegel umbauen.


Frage: Passen die Aussenspiegel vom W107 bzw. W116

Antwort: Jein. Laut W107 Artikel sind der Spiegelrahmen, die Chromabdeckung, das Glas und auch die Hebel hinter dem Glas absolut identisch. Unterschiede gibt es einzig im Bereich der Aufnahme. Dort sind verschiedene Halteplatten in das Gelenk montiert, auch die Gummiabdichtungen zur Tür sind nicht identisch. Theoretisch wäre es zwar möglich die Halteplatten untereinander auszutauschen, aber... Dem Text ist aber zu entnehmen das W123 und W116 Spiegel gleich sind ?! Nachzulesen hier (Registrierung erforderlich) http://www.sternzeit-107.de/modules.php?name=News&file=article&sid=44&mode=&order=0&thold=0

2007-03-21 13:18
Letzte Änderung: 20.1.2006 16:38:34 - Autor: Zettel - Letzter Autor: André_280E

Aussenspiegel - mechanisch

Einbauanleitung für die nachträgliche Montage des mechanischen rechten Außenspiegels

W123, die ohne rechten Außenspiegel ausgeliefert wurden, haben an der Stelle, wo bei anderen der Außenspiegel ist, eine dreieckige Abdeckung. Diese besteht aus zwei Teilen, nämlich außen und innen. Die äußere Abdeckung ist nur zu lösen, nachdem die innere entfernt wurde.

Der Einbau ist easy, die verchromte Plastikabdeckung (innen) mußt Du Dir entweder vom Spenderfahrzeug mit besorgen, denn da ist das Loch für den Verstellnippel drin. Oder Du bohrst in die vorhandene Abdeckung ein Loch (da ist sogar meiner Erinnerung nach schon ein Bohrloch gekennzeichnet).

Die Abdeckung kann man einfach ausklipsen, mit Gefüüüühl - reißt meistens eh kaputt. Im Zweifelsfall eine neue Plastikabdeckung bei MB bestellen, kost'n paar Mark.

Hinter der Abdeckung kommen ein paar Schraubenlöcher zum Vorschein, wo später der Spiegel festgeschraubt wird. Nun kannst Du auch die äußere Abdeckung einfach wegdrücken (oder war da doch noch ne Schruabe?). Ich vermute mal, das erklärt sich von selbst, wenn Du erstmal innen die Abdeckung abgenommen hast.

Dann einfach Spiegel hinhalten, innere Abdeckung über den Verstellnippel stülpen (dazu muß dessen Plastikkappe kurzzeitig entfernt werden), Spiegel festschrauben, innere Abdeckung festclipsen.


>>Die Abdeckung kann man einfach ausklipsen, mit Gefüüüühl - reißt >>meistens eh kaputt. Im Zweifelsfall eine neue Plastikabdeckung bei >>MB bestellen, kost'n paar Mark.

die plastik abdeckung ist im prinzip an drei stellen gehalten im oberen drittel von einem plastik stift und am ansatz unten von zwei fingern die in das metal greifen. - wenn der stift raus ist läßt sich ganz einfach die klappe abkippen wenn man die abdeckung von oben abdrückt geht sie nicht dabei kaputt.

wichtig: der plastik stift greift durch einen halte draht der gerne rausfällt. er ist wirklich fitzelig und wenn er nicht da ist greift die abdeckung nicht wirklich. zur monatage einfach drahtstücken wieder in das bohrloch drücken, langes ende nach unten und klappe drauf drücken.

2007-03-21 13:19
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:44 - Autor: Axel - Letzter Autor: Martin

Aussenspiegel - elektrisch

Einbau elektrischer Aussenspiegel

Frage: ich kapier nicht, wo das Kabel langlaufen muß ! Ich bin von der Mittelkonsole rechts an der Mittelwand entlang in den Fußraum, vorne vor der Bodendämmatte nach rechts, wieder ein Stück nach hinten, in den Seitenholm, durch die Gummitülle in die Tür. Jetzt bin ich also innerhalb der Tür. Wie komme ich jetzt wieder durch das Blech (hinter der Innenverkleidung) zum Spiegel ? Und- wie komme ich unter dieses Chromdreieck mit dem Kabel ?? Ich vermute ja fast, das die Aufnahme für den elektrischen Spiegel noch eine Art Kabelkanal hat, der mir fehlt... Außerdem habe ich vom MB-Dealer dafür noch eine Gummidurchführung (Durchmesser etwa 30 mm) bekommen. Wo kommt die hin ??

Antwort 1: 1. Türpappe wech 2. Spiegelversteller, Abdeckung und dann Spiegel ab 3. Verkleidung "verlängerte A-Säule" wech 4. Mittelkonsole raus (muss nicht, erleichtert aber das verlegen zum Sicherungskasten) 5. Amaturenbrettverkleidung Fahrerseite wech 6. Fussmatte Beifahrer raus 7. "geringelte" Gummitülle bestellen

Am besten Du fängst mit der Verlegung vom Spiegel kommend in den Innenraum an. Dort kannst Du auch sehen, das am oberen Türwulst,zwischen den beiden Schraubenaufnahmen des Spiegels, eine Vertiefung ist. Das ist der sog. Kabelkanal für den Baum. Das Kabel kannst Du in der Vertiefung mit Kreppband fixieren. Dann durch die nächstliegende Öffnung (ca.20mm). Ich glaube orginol wird das Kabel dann an der Blechinnenhaut mit solchen Clipsen befestigt (siehe auch Nr.Schildbel. im Kofferaumdeckel). Das Kabel durch das Loch in der Tür, wo auch die ZV durchläuft. Dort dann durch die Gummitülle in die A-Säule. Beim Einsetzen der Tülle, reichlich Silicon benutzen. Das Kabel dann am Boden wieder aus der A-Säule raus und in dem Kabelkanal (ist so´n schwarzes Plastikschlabbergedöns drüber) zur Mittelkonsole. Dort den Joystickaufnehmer platzieren und den Rest in Richung Sicherungskasten über die Lenksäule legen und am besten mit schw. Isoband an den Dicken Kabelbaum wickeln. Die Sicherungen ergeben sich aus dem Deckelinlet. Soviel ich noch weiss, kommt die Massen nicht an die Zentralmasse, sondern irgendwo dort in nähe der Belüftungsreglung (ist aber auch egal).

8. Das ganze geraffel wieder zusammenbosseln

Antwort2: du kommst mit dem kabel durch die tülle in der tür. üblicherweise ist unterhalb der fensterkurbel hinter der kartentasche eine vertiefung im blech, wo eine steckverbindung zum spiegel hinkommt. von dort aus zieh das kabel einfach nach oben. im türblech ist an der stelle wo das dreieck draufkommt eine vertiefung, wo das kabel hinter den spiegel kommt. da muust du einfach lang. wenn das dreieck und die verkleidung montiert sind, sind die kabel weg.


Frage: Habe einen elektrischen rechten Außenspiegel erworben. Einen orig. Kabelbaum habe ich nicht. Der Schalter dafür hat 5 Kontakte, der Spiegel 3. Einmal Strom, einmal Masse und die restlichen zum Spiegel, dachte ich. Weiß zufällig jemand, wie der Spiegel angeschlossen wird?

Antwort 1: Sieh zu, dass Du die originale Einbauanleitung für SA elektrischer Seitenspiegel beim Ersatzteilverkauf irgendwie bekommst.

Antwort 2: ist super einfach. Plus und minus in den Schalter, und drei Steuerleitungen zum Spiegel (weiss, grau, schwarz).

in den drei Kabeln wird der Stom sozusagen passend umgepolt. Einmal für rauf/runter mit Zuleitung, einmal links/rechts mit Zuleitung. dabei ist die Zuleitung - je nach Stellrichtung - Strom oder Masse. somit ergeben sich mit drei Kabeln 4 Stellrichtungen.

Übrigens kann man an dem Verteilerpunkt in der Tür (hinter der Verkleidung untrerhalb der Fensterkurbel - problemlos auch eine Lüsterklemme aufschrauben. Ich hatte einen halben Originalkabelsatz, der dort endete. Den Rest erledigten Lautsprecherkabel ohne murren...

2007-03-21 13:21
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:44 - Autor: Axel - Letzter Autor: Martin

Colorglas

Frage: Woran erkennt man eigentlich wärmedämmendes Glas (sogenanntes Colorglas oder Colorverglasung)?

Antwort: Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, ob Color oder nicht, meist sieht man es eh auf dem ersten Blick, aber wenn nicht, kannst Du ein weißes Blatt Papier gegen die Scheibe drücken und von der anderen Seite gucken. Das Blatt müßte jetzt leicht grün gefärbt sein. Am deutlichsten wird es bei heruntergelassener Seitenscheibe (eine Hälfte des Blattes frei, die andere hinter der Scheibe).

Frage: Und was bringt dieses Glas bzw. wie funktioniert es?

Antwort: Licht = Energie = Wärme. Wenn Licht, egal welcher Wellenlänge absorbiert wird, wandelt es sich meistens in Wärme um. Schwarze Körper absorbieren fast das gesamte Licht und erwärmen sich besonders stark (Alltagserfahrung). Da Scheiben aber nicht das gesamte Licht absorbieren dürfen (sonst ist es Essig mit durchgucken) färbt man sie so ein, daß sie die wärmeträchtige rote und IR-strahlung absorbieren: grün oder grün-blau.

2007-03-21 13:19
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:07 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Nils Kuhn

Dichtung Coupé











Abdichtung Heckdeckel:
A 123 758 00 98
EUR 41,18

Gesamtsumme (brutto) EUR 1308,48
Stand 30.04.2006
Gruß,
Flojo

2007-03-21 13:20
Letzte Änderung: 30.4.2006 15:10:31 - Autor: Flojo - Letzter Autor: Flojo

Farbcodes

Ich habe im Internet eine bebilderte Seite gefunden, auf der detailliert beschrieben ist, welche Farben in welchem Zeitraum für den W123 lieferbar waren. Wenn man auf den jeweiligen Farbton klickt, öffnet sich ein Fenster mit einem Bild von einem W123 in der jeweiligen Lackierung. Ist echt gut gemacht.

Hier der Link:

www.astralsilber.de


Frage: Wo finde ich heraus, was mein Auto für eine Farbe hat

Antwort: Es gibt mehrere Möglichkeiten: In Deinem Wartungsheft müsste eine Datenkarte sein, auf der alle Details Deines Autos festgehalten sind - auch die Farbe.(dreistellige Nummer, siehe unten). Außerdem kannst Du deine Motorhaube öffnen, dort auf dem Typenschild neben dem dem Haubenschloss steht unten rechts eine 3-stellige Zahl mit einem Buchstaben dahinter. Das ist der Farbcode. Du kannst aber einfach auch zur nächsten DB-Niederlassung gehen, deine Fahrgestellnummer nennen und darum bitten, daß man Dir den Farbcode nennt - inzwischen sind nämlich alle Fahrzeuge mit ihren technischen Daten zentral bei DB gespeichert und per EDV jederzeit und überall abrufbar. Hat auch den Vorteil, daß du gleich die neuen 4-stelligen Farbcodes genannt bekommst, da die früheren 3-stelligen Codes um eine Ziffer (an der 1.Stelle) erweitert wurden.


Farbcodes für Mercedes-Benz PKWs

Standard- und Sonderlackierungen

Code Lackfarbe 040 Schwarz 143 Firnweiß 147 Arktikweiß 149 Polarweiß 153 Schneeweiß 260 Oasengrün 312 Labradorblau 381 Floraviolett 427 Braun 444 Sandbeige 459 Kastanienbraun 476 Goldbraun 479 Moorbraun 482 Apricotorange 501 Orientrot 504 Englischrot 540 Barolorot 568 Signalrot 574 Spindellrot 582 Imperialrot 585 Altrot 594 Glutrot 618 Mimosengelb 623 Hellelfenbein 651 Pueblobeige 673 Saharagelb 680 Heliosgelb 681 Weizengelb 684 Taigabeige 690 Ocker 691 Lichtgelb 737 Standardweiß 740 Pastellgrau 751 Liasgrau 803 Riedgrün 815 Achatgrün 816 Achatgrün 822 Eibengrün 858 Mesarot 870 Nickelgrün 875 Mangogrün 880 Agavengrün 900 Surfblau 904 Dunkelblau 934 Chinablau 940 Hansablau 945 Lapisblau 949 Kaskadenblau 960 hellocker

Der Lackcode 027 (Grau) besagt, daß das Fahrzeug werksseitig für die Lackierung mit einer Sonderlackierung vorbereitet wurde. Das hat also zunächst nichts mit dem grau zu tun. Sämtliche ab Werk gelieferten Fahrgestelle (z.B. für den Aufbau von Kranken- oder Bestattungswagen) sind nur grundierlackiert, um dann beim Aufbauhersteller mit den speziell angefertigten Blechteilen komplett in der vom Kunden gewünschten Farbe lackiert zu werden.

Metallic-Lackierungen

Code Lackfarbe 122 Perlmuttgrau 172 Anthrazitgrau 189 Smaragdschwarz 195 Meteorgrau 197 Obsidianschwarz 199 Blauschwarz 249 Malachit 254 Nachtgrün 261 Nelkengrün 269 Turmalingrün 272 Amazonitgrün 279 Vivianitgrün 282 Dschungelgrün 339 Violan 341 Aquamarinblau 348 Perlblau 355 Diamantblau 366 Azuritblau 432 Bisonbraun 441 Impalabrown 473 Champagner 480 Manganbraun 481 Bornit 483 Vulkanrot 485 Rosenholz 512 Almandinrot 572 Rubin 581 Inkarot 587 Pajettrot 702 Rauchsilber 706 Mondsilber 721 Onyxgrau 735 Astralsilber 744 Brillantsilber 745 Kristallsilber 876 Zypressengrün 877 Petrol 881 Silberdistel 888 Beryll 929 Nautikblau 930 Sliberblau 932 Lapisblau 933 Tiefseeblau


Lackierung Aussenschweller

Bis Produktionstag 20.03.1982 sind alle Benzle mit tiefdunkelgrau matt 7164 Teilenummer 000 986 67 33 = 1 Liter lackiert.

Ab Produktionstag 20.03.1982 sind alle Benzle in galinitgrau matt 7129 Teilenummer 000 986 86 33 = 1 Liter lackiert.

Die angegebenen Farben gelten für Kofferraum und die Längsträger seitlich (daimlerdeutsch für Schweller)

Darüber hinaus sollte man auch noch beachten, daß bei späten 123ern der untere Teil der Frontschürze auch grau lackiert ist.

2007-03-21 13:20
Letzte Änderung: 9.3.2004 22:22:02 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Daniel_S

Fensterdichtrahmen

Um den filzartigen Fensterdichtrahmen in den Türen wieder korrekt einbauen zu können, muss man die Fensterscheiben an den Hebern lösen und schräg in den Türkasten stellen. Nur so kann man die Dichtung weit genug in die versenkten Schienen innerhalb des Türkastens schieben. Dort führen die Dichtungen das herrabgelassene Fenster, damit das offene Fenster nicht in der Tür klappert. Versuche das Lösen der Fenster zu vermeiden und die Dichtungen irgendwie reinzufummeln enden meißt in Fluchen und kaputten Dichtungen.

2007-03-21 13:39
Letzte Änderung: 7.8.2006 08:01:07 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

Fensterheber

Nachruestung elektrischer Fensterheber

Ich habe in meinem früheren 230 CE efh hinten nachrerüstet. Ich verstehe nicht, wie leute einen solchen wagen nur mit zweifach heben bestellen konnten, liegt doch der reiz gerade auch an der offenen seitenpartie. allerdings ist die umrüstaktion bei mir schon 11 jahre her, und da kaum 123er geschlachtet wurden, habe ich's mit hinter der verkleidung versteckten nachrüstteilen aus dem zubehör gemacht. tut aber dem spaß keinen abbruch und war deutlich billiger. zwei dinge empfand ich als schwierig:

  1. die verkleidungen wieder einzubauen, da sie unterhalb der scheibe in die chromschiene gedrücht werden. die verkleidungen selbst sind aus so einer presspappe, die beim versuch sie wieder einzusetzten aufdröselt.
  2. die verkabelung. ich wollte alles mit originalschaltern machen, daher auch die anschlüsse. du kannst hinten nicht die alten schalter von vorne nehmen. wenn in der mittelkonsole die doppelschalter angeschlossen sind, wird die kindersicherung über minus unterbrochen. weiterhin geht keine verbindung von den jinteren schaltern an die motoren. stattdessen überbrückst du mit den hinteren in den seitenverkleidungen die in der mittelkosole, sterst si also von hinten fern. der strom fließt dann so, als hättest du in der mittelkonsole geschaltet. die schalter in der mitte haben einen centralen + und - eingang, der für vorne und hinten genutz wird. die anderen pole gehen jewils zweiaderig zu den motoren. die schaltung gigt dann +/- bzw -/+ an die motoren und läßt sie auf oder ablaufen. am besten, du fragst bei der niederlassuntg nach einem schaltplan dafür. mir haben sie ihn damals einfach kopiert aus dem handbuch. wenn sie das modell nicht dahaben tut's auch der plan des 126ers oder von der 123er limo, die schaltung ist gleich.
übrigens habe ich das damals (genau wie bei meinem jetzigen Kombi) eher simpel angeschlossen, also ohne die die türschaltfunktion und extrarelais, sondern einfach von einer bestehenden plusleitung mit sicherung. beim coupe ist der zeitaufwand (beim ersten mal, wo man alles suchen mußte) ein sonnabend gewesen.
Tobias Mahrenholz
Frage: Habe zwei Kabel die nach Anleitung an einen Türkontakt gehören - an welchen? was bewirkt der? kann ich die evtl. auch überbrücken?

Antwort: Die Türkontakte dienen dazu bei abgezogenem Zündschlüssel den Schaltern wieder Strom zu geben => Du kannst somit die Fenster bedienen, auch wenn die Zündung aus ist (zB zum Schliessen beim Aussteigen)


Frage: gibt es einen trick, mit dem ich die kabel in die vorderen türen leichter einbauen kann? bin für jede hilfe dankbar.

Antwort: Ich nehme für sowas einen ummantelten Blumendraht, den von innen durch die Tülle, Kabel dran und Draht zurückziehen in die TÜR => Schwupps sind die Kabel drin. Unten ist eine Vertiefung mit mittelloch, wo die eFh an den Strom angeschlossen werden. Da kannst Du ggf. auch eine Lüsterklemme draufschrauben, so habe ich das seinerzeit gemacht.


Frage: Nach dem Austauschen der vorderen Hebern passen jetzt die obere Anschläge nicht mehr d. h. die Scheiben fahren beim offenen Zustand der Tür zu hoch die Tür geht nicht mehr zu

Antwort: Verkleidung ab, Scheibe hoch, die Befestigungsschrauben der Heber leicht lösen, Tür zu, mit Steckschlüssel Schrauben bewegen bis es passt, Schrauben zu.

Christoph Kirchner


Frage: wie sehen eigentlich die EFH-Schalter in den hinteren Türen (Limo, T) aus, wo und wie sind sie befestigt?

Antwort: sehen aus wie die normalen einzelschalter.erste serie chrom,sonst plastik. befestigt werden sie dort wo normalerweise die fensterkurbel sitzt.sitzen dort in einer plastikschale die den schalter umrahmt. Diese Plastikschale kannst übrigens noch bei Onkel Benz kriegen (in Ausstattungsfarbe). Zumindest für die Zweite Serie ist mir dies geglückt.


Pflege EFH

(dies ist ein Erfahrungsbericht - keine Gewähr auf Vollständigkeit)

Langsam werden die EFHs müde? Kein Problem - mit einem Zeitaufwand von ca. 35 - 40 Minuten könnt Ihr sie wieder fit bekommen. Was braucht Ihr? - Verdünnung - Pinsel - Tuch - Trockenschmiermittel

Mein Vorgehen Step by Step: 1) Türverkleidung und Folie runter - nach 20 JAhren empfiehlt sich ein neuer Satz Türfolien (erfahrene Bastler oder chronisch verarmte können hier auf "blaue Müllsäcke" zurückgreifen und mit doppelseitigem Klebeband und etwas Geschick selbst Türfolien herstellen). 2) Klebereste der Türfolien mit Verdünnung entfernen 3) Fenster halb runterfahren - mit Pinsel und Verdünnung die Schmiermittelreste entfernen - je gründlicher man hier vorgeht, desto besser 4) Fenster hochfahren - ACHTUNG!!! Bei altersschwachen Motoren vorher schon neu schmieren - sonst klemmts - auch jetzt alle Rückstände der alten Gleitmittel wegmachen 5)kpl. Mechanik neu abschmieren - ich benutze Troeckenschmierstoffe (danach Türe unbedingt auslüften, damit die Lösungsmittel aus dem Zeuch rausgehen 6)in die Führungen am Türrahmen auch Schmiermittel rein - Fenster ca. 1 Tag (20 Grad) einen Spalt offen lassen - sonst gibts Schmierränder! 7) Türe gut durchlüften und evtl. Verdünnungsreste ausblasen - Stopfen rauß 8) Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge + Funktionstest

Besonders nach einer Konservierung der Türen empfiehlt es sich das Wachs am Fensterheber gründlichst zu entfernen (auch bei Kurbelfenstern), sonst wirds echt eklig und die EFHs geben ihren Gesit auf!

Marcus - www.w123-200.de


Hier noch ein paar Infos von s/d zur Funktionsweise der Relais:

Die Erwärmung der Relais im Dauerbetrieb ist normal.

Bei eingeschaltener Zündung schaltet das Relais 1 durch und verbindet die Fensterheber mit der zugehörigen Sicherung -> Fensterheber betriebsbereit. Bei ausgeschaltener Zündung schaltet keines der beiden Relais durch, solange bis die Tür geöffnet wird. Dann schaltet Relais 2 durch (quasi Zündungsersatz ohne Schlüssel) und dadurch auch Relais 1 -> Fensterheber betriebsbereit.

Bei ausgeschaltener Zündung und geschlossener Tür schaltet keines der Relais, damit kein Stromfluß und keine Erhitzung, beide Relais sollten kalt bleiben. Bei ausgeschaltener oder eingeschaltener Zündung und geöffneter Tür schalten beide Relais, daher werden beide Relais heiß. Bei eingeschaltener Zündung und geschlossener Tür schaltet nur Relais 1, nur ein Relais wird heiß.

Danke nochmal und *-Grüße Pedro - astralsilber.de

Kabelbaum 4-fach EFH: Habe bei meinem 300TDT erfolgreich 4fach-EFH installiert, den Kabelbaum habe ich nach Belegung selbst angefertigt - funktioniert prima. Wer einen detaillierten Schalt/Anschlußplan haben möchte (ist bei allen Aufbauten gleich), kontaktiert mich unter: biniel >ätt< web.de Ach ja, die hinteren FH in meinem "T" stammen übrigens von einem 420SEL (W126), die passen auch untereinander...



EFH Coupé nachrüsten (von David Bothen)
Fensterheber gab es mit zwei verschiedenen Schalterausführungen, bis ca. 1981 unbeleuchtet mit Chromfassung, ab 1981 beleuchtete Schalter. Vor dem Einbau ist unbedingt zu prüfen, ob der Kabelbaum auch an die mitgelieferten (oder gekauften) Schalter paßt! Ein Umbau von alten Schaltern auf neue Schalter ist zwar technisch möglich, aber mit großem Aufwand und Kosten verbunden. Also Augen auf beim Schalterkauf. Weiterhin sind die älteren Schalter wesentlich seltener als die neuen beleuchteten Schalter.

Beim Kauf der eFh ist es kosten- und arbeitssparend, wenn die passende Abdeckung für die Schaltkulisse mitgeliefert oder gekauft wird. Sollte diese nicht dabei sein, auf dem Teilemarkt kaufen, da der Preis bei Mercedes über 500 DM plus Märchensteuer (jetzt schon 16 %) steht.

Hat man die Fensterheber von Privat gekauft, unbedingt vor dem Bezahlen vor Ort testen, dies ist leicht möglich und geht folgendermaßen:

Blanke Kabel der eFh an Plus und Minus der Autobatterie halten, der Fensterheber muß sich jetzt heben bzw. senken, je nach Kabellage. Geschieht dies nicht, liegt ein Defekt am Motor wohl vor.

Diese Teile benötigen wir für den kompletten Einbau:

Kabelstrang mit Sicherungsblock; Kabelstrang für Schalter; vier Fensterheber mit Elektromotor; zwei Schaltrelais; zwei 16er Sicherungen; zwei Doppelschalter für die Mittelkonsole; zwei Einzelschalter für die hinteren Fensterheber; zwölf Hutmuttern M6; vier Blechschrauben M5; zwei Kabelbinderblöcke; vier Kreuzschrauben M5; vier Blechkreuzschrauben M5; zwei Stecker für hintere Schalter; eine Kreuzschraube M5 für jeden Sicherungsblock; Schaltkulissenabdeckung mit Ausnehmung für Fensterheberschalter; Blech- und Haltewinkel für Relaisstecker; Halteblech für Kabelverbindung auf dem Tunnel; Türkontakt: evtl. vier Schutzhüllen für die Türen; evtl. Isolierband oder Ratschenbänder zum Befestigen der Kabelstränge.

Weiterhin gute Musik, eine Kanne Kaffe oder Mineralwasser,

Ruhe und bei manchen Arbeiten eine ruhige Hand.


Vorbereitungen:


Batterie abklemmen


Tachoeinsatz ausbauen


alle Dämmatten und Kabelkanäle herausnehmen


vordere Türverkleidung ausbauen


Rücksitzbank ausbauen


hintere Seitenverkleidung ausbauen


Mittelkonsole mit Seitenteppich ausbauen

Verlegung der Kabel für die elektrischen Fensterheber:

1. Sicherungskasten öffnen und M5 Mutter abschrauben.
Sicherungskasten in den Fußraum drücken:

2. Plastikverblendung für Sicherungsblock a und b
herausbrechen. Hier wird der neue Sicherungsblock
für die eFh eingesetzt.

3. Kabel 4 mm rot an Sicherung Nr. 2 anschrauben.

4. Kabel 2 x 0,75 mm rot/weiß unterhalb an Sicherung
2 anschrauben.

5. Kabel 0,75 mm schwarz/violett unterhalb Sicherung 12 anschrauben.

6. Kabel 3 x 1 mm braun am Massepunkt hinter dem
Tacho anschrauben.

7. Sicherungskasten wieder einbauen.

8. Heizungsrohr, von der linken Lüftung zur Heizung
laufend, hinter dem Tacho, abziehen (evtl. durch
leichtes drehen). Kabelstränge müssen an den
vorhandenen Strängen entlanglaufen.

9. Abgewinkelte Relaisträger mit zwei M5 Blechschrauben
hinter dem Tacho anschrauben (Löcher sind
vorhanden!). Der Winkel muß nach unten gebogen sein!

10. Zwei 6-fach Stecker in den Relaisträger einschieben,
bis das Einrasten zu hören ist.

11. Zwei Relais auf die Stecker aufstecken. Beide Relais sind identisch.

12. Tachoeinsatz wieder einbauen.

13. Die beiden Kabel mit den Kabelschuhen in die A-Säule
einführen und durch das Loch unter dem Türkontakt herausziehen.

14. Zweiten Türkontaktschalter montieren. Die eFh lassen
sich später auch bei geöffneter Fahrertür ohne
Zündschlüssel betätigen! Ein neuer Türkontakt mit vier
Kabelschuhen muß montiert werden!

15. Kabelstrang mit 6-fach Stecker unterhalb der Lenksäule
zur Mittelkonsole entlanglegen. Zur Befestigung der Kabel können die
vorhandenen Ratschenbänder verwendet werden.

16. Halter für 6-fach Stecker auf dem Tunnel anbringen. Es sind zwei
Einbuchtungen im Blech vorhanden, diese müssen jedoch durchgebohrt
werden oder durchstoßen werden. Zwei M5 Blechschrauben verwenden. Behandlung der Bohrlöcher mit Rostschutz empfehlenswert!

17. Die 6-fach Stecker in Halter einschieben, bis das Einrasten zu hören ist.
Sollte ein 0,75 mm dickes blaues Kabel vorhanden sein, so dient dieses zur
Beleuchtung der Schalter. Es muß mit dem Kabelverbindungspunkt links an
der Heizung unterhalb der Heizungsbedienung Mit den dort vorhandenen
Kabeln verschraubt werden. Sollte das o.g. Kabel nicht vorhanden sein,
die Beleuchtung der Heizung anzapfen. Dieses gilt nur für die neueren
beleuchteten Fensterheberschalter. Die älteren Fensterheberschalter
(mit Chromfassung) sind nicht beleuchtet. Bei Einbau dieser entfällt der
Anschluß an Heizungskabel!

18. Zweiten Kabelstrang mit 6-fach Stecker auf den Stecker des ersten Teils
aufstecken. Die Stecker für den Schalter vor die Schaltkulisse legen. Die
Kabelstränge für die Türen rechts und links vor den Sitzkonsolen zu den
Seitenschwellern entlang legen.

19. Mittelkonsole wieder einbauen

20. Der Kabelstrang für die vorderen Türen besteht aus jeweils zwei Kabeln,
ein grünes, ein schwarzes. Diese müssen in die A-Säule eingeführt werden.
Schutzhülle zwischen A-Säule und Tür einbauen, Kabel durch die Hülle fädeln
(Ruhe bewahren, es ist nicht ganz leicht!). Je nach Ausstattung können die
Hüllen schon vorhanden sein.

21. Kabelstrang für hinteren Teil durch die Sitzkonsole bis
zur hinteren Seitenscheibe ziehen.

22. Schutzhülle zwischen B-Säule und Tür einbauen, Kabel
durch die Hülle ziehen.

23. Säulenverkleidung, Kabelkanäle und Dämmatten wieder
einbauen.

Nun ist der Kabelstrang komplett verlegt und der erste Kaffe ist verdient!


Montage der vorderen Fensterheber:


Die Arbeitsschritte für rechts und links sind identisch, so daß nachfolgend nur der Einbau für eine Seite beschrieben wird.




Alten mechanischen Fensterheber ausbauen


Elektrischen Fensterheber einpassen. Achtung!
Er hat andere Verschraubungspunkte als der
mechanische.


Fensterheber an der Tür festschrauben.


Scheibe auf die Schiene des Fensterheber stecken und anschrauben.


Kabelverbindeblock mit zwei 5 mm Kreuzschrauben an der Tür befestigen. Eine Wölbung und Schraubenöffnungen sind bereits vorhanden.


Jeweils ein schwarzes und ein grünes Kabel mit 5 mm Schrauben auf dem Verbindeblock zusammenschrauben.

Montage der hinteren Fensterheber:


Alten mechanischen Fensterheber ausbauen.


Dazu muß eine Klammer von der Schiene an der Scheibe abgehebelt werden, Vorsicht der Clip verbiegt schnell und muß dann erneuert werden.


Elektrische Fensterheber einpassen und an das Seitenteil anschrauben. Auch hier werden wieder andere Bohrlöcher verwendet! Die Kabel für die hinteren Schalter sind mit Kabelhülsen versehen und werden in den Stecker eingesteckt.


Stecker mit kleinem Schraubendreher aufhebeln. Die einzelnen Löcher sind mit Zahlen von 1 &#8211; 7 durchnumeriert:


- 1 = 2,5 mm grün


- 2 = 2,5 mm schwarz


- 3 = 1,5 mm grün/rot


- 4 = 1,5 mm braun


- 5 = unbelegt


- 6 = 0,75 mm , dient zur Beleuchtung der Schalter,
nur bei neuen Schaltern zu verwenden


- 7 = 1,5 mm blau/weiß


- Kabel 1 und 2 kommen vom elektrischen
Fensterheber.


Kabel nach dieser Belegung in den Stecker einstecken, Stecker wieder schließen.


Alle Schalter für die eFh auf die Stecker aufstecken. Vorm kommt der Schalter mit der Kindersicherung auf die Fahrerseite.


Batterie wieder anklemmen.


Funktion der einzelnen Schalter und Fensterheber testen (Zündschloß Stellung 2 oder Fahrertür offen).


Seitenscheiben in halbe Höhe fahren und justieren. Die Scheiben müssen auch in der Höhe justiert werden, hierfür die Scheibe ganz hochfahren. Falls später Windgeräusche auftreten, den Vorgang mehrfach wiederholen. Es ist hierfür eine Menge Fingerspitzengefühl erforderlich.


Batterie wieder abklemmen.


Die vorderen Türverkleidungen können zur besseren Optik mit Blendkappen versehen werden (Abdeckung für Öffnung der Fensterkurbel). Diese kann man in jedem Kfz-Fachgeschäft erwerben. Diese dann mit den entsprechenden Stoff oder Leder/Kunstleder in Farbe der Innenausstattung beziehen, oder farblich der Innenausstattung mit Spray anpassen.


Vordere Türverkleidung wieder einbauen.


Die hintere Seitenverkleidung muß für den Schalter ausgeschnitten werden. Das passende Loch ist meistens schon vorgegeben (s. Rückseite der Verkleidung).


Hinteres Seitenteil wieder einbauen. Hierfür den Schalter wieder abziehen und Stecker durch die Verkleidung ziehen. Schalter wieder aufstecken.


Schalter in die Abdeckung der Schaltkulisse stecken (Vorgang s. oben), Abdeckung wieder einbauen. Sollten die Öffnungen in der Schaltkulissenabdeckung nicht vorhanden sein, empfiehlt es sich diese Öffnungen von einer Fachwerkstatt oder einem versierten Schreiner fräsen zu lassen, da bei Selbstversuchen leicht Schäden entstehen, die irreparabel sind! Ist eine Plastikabdeckung vorhanden, dann lohnt der Selbstversuch


Die Batterie wieder anklemmen und Fensterheber nochmals Testen.

Der Komplette Einbau nimmt bis zu einen Tag in Anspruch, je nach Erfahrung und Fachwissen.

Ein gewisses Fachwissen wird bei dieser Einbauanleitung vorausgesetzt, da hier auf z. B. den Ausbau des Tachos, der Mittelkonsole, Türverkleidungen etc. nicht gesondert eingegangen wurde. Bei Fragen oder Problemen stehe ich natürlich gerne hilfreich zur Verfügung.

Viel Spaß beim offenen Cruisen im Sommer


Verfasser: David Bothen - Vielen Dank


Kurbel rutscht durch
Ich hatte folgendes Problem bei meinem 230 TE: Beim Hochkurbeln der Scheibe der Fahrertür ging die Kurbel durch, da ging gar nichts mehr und die Scheibe rutschte langsam nach unten. Nach dem Ausbau der Innenverkleidung und der Folie, kam mir der „Bock“ entgegen, an dem das Zahnrad und eine Feder befestigt sind. Tagelange Versuche, das Ding wieder irgendwie reinzupfriemeln, blieben erfolglos. Grund war der Haken gegenüber dem Zahnrad, der selbiges in der Führung des Zahnrades fixiert. Der war aufgebogen und ließ sich trotz größter Verrenkungen nicht mehr richtig zubiegen (da ist ja auch fast nicht hinzukommen, da sich das Ganze halb hinter dem Blech befindet, wenn es eingebaut ist). Ursache für die Verformung war 1. daß die Scheibe nicht in der Gummiführung lief, sondern zwischen Metallschiene und Gummi und 2. daß etliche Schrauben locker waren, an denen das „Fensterhebersystem“ befestigt ist. Einzige Möglichkeit ist es, die 8 Schrauben zu lösen, mit denen „System“ befestigt ist und dieses auszutauschen (spart viel viel Ärger und Verzweiflung). Ich hatte noch eine Ersatztür, aber das Ganze kostet glaube ich nur ca. 50 Euro. Für die Profis wahrscheinlich banal, aber mir als Gelegenheitsbastler hätte dieses Wissen sehr geholfen; außerdem ist mir jetzt klar, warum es nicht „Fensterhebersystem“, sondern nur „Fensterheber“ heißt und nur als Ganzes zu bekommen ist...

Matthias Gabler

2009-12-12 12:32
Letzte Änderung: 09.04.2009 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matthias Gabler

Frontscheibe tauschen


0. 2-besser 3 Leute.

1. Dichtung und Chromleiste so lassen, wie sie íst.

2. Scheibenwischer, Verkleidungen an A-Säulen sowie vordere Dachverkleidungen ausbauen.

3. zw. die Vordersitze setzen und oben vorsichtig mit den Füßen die Scheibe herausdrücken.

4. die Scheibe mit der Außenseite nach oben auf das Reserverad, welches auf der Motorhaube liegt(natürlich eine Decke drunter) legen.

5. Nun vorsichtig Chromleiste herauslösen(geht recht einfach, da kein Klemmdruck mehr)

6. Nun neue Scheibe auf das Rad, Dichtung herumlegen und richtig festdrücken.

7. Chromleiste in die Dichtung einsetzen und fest eindrücken.

8. Schnur (muß sehr stabil sein, Wäscheleinenstärke) in die unterste Nut legen(mit sehr viel Überstand heraushängen lassen); Enden unten mittig!

9. Nun die gesäuberte Blechkante(Scheibenrahmen)sowie Dichtung kräftig mit Terpentin tränken(macht geschmeidig, ohne Rückstände zu hinterlassen)

10.Scheibe mit Unterkante zuerst einsetzen(Schnurenden nach innen), von außen nach innen und unten Drücken(vorsichtig) und mit (Buchen)Holzspatel und Schnur die Lippe über den Rahmen ziehen. Über die Seiten nach oben arbeiten.

11.Gerassel wieder einbauen, Scheibe putzen und nach dem nächsten Regen und trotzdem trockenen Sternchen FREUEN!!!!

PS:Das Terpentin hilft zur Not auch beim herauslösen der alten Scheibe und der Chromleiste!


Eberhard Weilke 20.03.03:

Als erstes eine ca. 3 mm starke Schnur im Baumarkt kaufen [oder Kunststoffwäscheleine mit Stahlseele. Rory]. Und eine Flasche Glycerin. Und bei Mercedes eine Kartusche mit Scheibendichtmasse (alternativ die von Teroson, ist das gleiche Zeugs.

Innenspiegel abreißen, Halter abschrauben, Verkleidung demontieren (müsste sich nach hinten abziehen lassen, bei Schiebedach die Schiene zuerst abschrauben), A-Säulen-Verkleidung innen abziehen (frag mich jetzt nicht, in welche Richtung, glaub nach oben)und außen die Windleitdinger abschrauben und ganz vorsichtig aus dem Weg drücken (vorsichtig, knickt leicht)

Scheibenrahmen putzen und entrosten und neu lackieren, das hatten wir schon. Stell vor den Wagen einen Tisch oder Pappkarton, darauf eine sauber Decke. Den neuen

Scheibengummi (am besten Originalteil, gibt es auch auf Wunsch bei dbdepot.de) auf die Scheibe stecken. Den Chromrahmen in die Nut einrücken, vorsichtig sein, dass man nichts verbiegt. Die Eckstückchen nicht vergessen.

Jetzt die Schnur mit Glycerin tränken und in die Nut einlegen, die mal auf den Blechfalz soll. Schnut rundherum legen, so dass sie im oberen Bereich ca. 30 cm überlappt. Schnur mit bitzele Dichtmasse an zwei, drei Stellen im oberen und unteren Falz festkleben, da sie sonst beim Montieren rausspringen kann.

Dann mit Scheibendichtmasse eine Wurscht rundherum legen. Gebet reichlich, was rausquillt, kann man später abtupfen (Mördersauerei)

Zusammen mit zweiten Mann Scheibe zentrieren und auflegen und in den Rahmen vorsichtig rundherum festdrücken.

Jetzt von innen eine Schnur packen und so ziehen, dass das Gummi über den Falz kommt. Der Mann von außen soll immer so drücken, dass die Scheibe möglichst weit in den Rahmen reinkommt (aber auch nicht so drücken, dass die Scheibe bricht)

An der Schnur ziehen und ziehen und ziehen bis man einmal rum ist und die Scheibe im Rahmen sitzt. Jetzt außen die Lippe wieder hochziehen, hohle Bereiche mit Dichtmasse verfüllen.

Manchmal muss auch noch am Gummi gezogen werden, dass die Lippe außen sauber aufliegen kann. Dann aus der Dichtmasse eine Kugel formen und überstehendes Zeugs abtupfen (keine Angst, spätestens nach zwei Nächten ist das gröbste wieder von den Fingern runter) Windleitdinger wieder anschrauben, dabei die Schraubenlöcher mit Mike Sanders oder Fluidfilm Gel betupfen, um Rost zu vermeiden.

Innenverkleidung wieder einbauen, alle Stellen, an denen man den Lack verletzt hat, mit Mike Sander oder FF gel betupfen.

Ich hoffe, das war es so im Groben.

Schwierigkeitsgra: mittel bis etwas kniffelig. Zwei Mann, davon einer mit etwas Erfahrung, empfehlenswert.

Gruß Eberhard

2007-03-21 13:40
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:12 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Heckscheibe tauschen

benzgarage.de

Tausch der Heckscheibendichtung am 8.Mai 2003

Plus: Heckscheibenwechsel und Rostvorsorge am Rahmen.
Teilenummer der Dichtung: A1236700539 | Preis: EUR 102.66

Das Tauschen der Dichtung ist für mich nach nunmehr 20 Jahren ein absolutes Muss. Wie man auf den Bildern sieht, ist der Kitt durch die Witterung aufs gröbste gealtert und besteht nur noch aus gehärtetem Gebrösel. Kein Wunder also, dass sich da Wasser seinen Weg in den Kofferraum sucht. Was nicht zu unterschätzen ist, denn gerade in den unteren Ecken des Scheibenrahmens laufen 3 Bleche zusammen, deren Falze nach oben hin offen und nur minder gedichtet sind. Pechvögel haben hier nur noch 'Blätterteig'.

Als Vorbereitung, habe ich selbst die Rückbank und die Hutablage entfernt, das spart Ärger, vorallem bei einer hellen Ausstattung (Flecken) und es macht dem Glaser die Arbeit wesentlich leichter. Mit Carglass hatte ich an einem freien Tag vereinbart, dass nach dem Entfernen der Heckscheibe, ich den Falz selber inspizieren darf (w/Rostermittlung). Das war auch nötig: viele kleine Stellen warteten auf ihr richtiges 'Erwachen'.
Ich bin dann 'targamässig' (ohne Heckscheibe) zu meiner Garage zurück und habe in Ruhe die Stellen behandelt. Später am selben Tag dann wieder zu Carglass, wo ich weiterhin beim Einbau jeden Schritt/Handgriff beobachten konnte/durfte. Seht selbst...


001 002 003 004 005
006 007 008 009 010
011 012 013 014 015
016 017 018 019 020
021 022 023 024 025
026 027

Die (möglich wahrscheinlichen) Folgen einer Ignorierung des Wassereinbruchs,
seht Ihr am Beispiel von Orangina's Pajettrotem CE.

2007-03-21 13:41
Flojo - www.benzgarage.de

Heckklappe T-Model

Heckklappe strippen: Sollte unter den Modellen tauschbar sein.

1. Knopf neben dem Wischermotor rausdrehen

2. An der Unterkante alle Schrauben aus den Plastikleisten rechts und links des Schlosses rausdrehen

3. An der Verkleidung unter der Scheibe auch die Schrauben rausdrehen und die Verkleidung nach oben abziehen

4. Am Öffner in der Verkleidung das Plastiteil rausschrauben und über den Haken abziehen

5. Teppich an der Klappe ist geklipst, runter damit

6. Den Blick in die Eingeweide genießen

Dauert keine 10 Minuten

 


Frage: Meine heckklappe hält nicht mehr von selbst oben. Was ist zu tun?

Antwort: Zum Heckklappengasdruckfeder austauschen brauchst Du eine Innenvielzahn-Nuss, mit Torx oder Inbus bekommtst Du die Schrauben nicht los.

Zum Lösen der Schrauben musst Du die Dachverkleidung hinten innen mit den paar kleinen Kreuzschlitzschrauben abmachen, keine Angst, die bekommt man auch wieder rein. Dann die Heckklappe entlasten und die Daempfer vom Auto abschrauben, für die Schrauben ist ein Loch im HImmel, durch das man einigermaßen drankommt. Dann kannst Du die Dämpfer von der Hecklappe abmachen, indem Du das Sicherungslech mit einer Zange abziehst und den Bolzen herausdrückst. Der Bolzen kann etwas klemmen, geht auf jeden Fall leichter raus, wenn der Dämpfer vorne (am Auto) schon gelöst ist. Dann irgendwie die alten Dämpfer aus diesem Loch holen und die neuen so auch wieder reinstecken, ist ziemlich fummelig.
Eine zweite Person ist hilfreich zum "Klappe halten" :-). Die ist nämlich ungefähr 15 kg schwerer , als ich geschätzt hätte.

 

 

Nachklapp Dämpfertausch

Dämpfer kosten beim Daimlers € 46,01 das Stück (11/2011) Im Zubehörhandel werden wesentlich billigere Dämpfer angeboten, mit denen aber teilweise sehr schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Zu Beginn extrem schwergängig, nach einem Jahr platt.

Innenvielzahnnuss der Größe 8 (ca. 8 € beim Schraubenhöker des Vertrauens) wird gebraucht bei denjenigen, die sich nicht glücklich schätzen dürfen, da eine Innensechskantschraube Größe 8 zu haben....
Zum Rausfrickeln der alten Dämpfer kann es auch angebracht sein, die Klappe von ihrem Halter zu lösen, dann den Halter ein wenig hin- nd herbewegen, bis man das alte Teil locker rausziehen kann. Neuen Dämpfer rein. Ich hab ihn am Klappenhalter zuerst befestigt, dann vorne an der Karosse. Anschließend Klappenhalter wieder an den alten Punkten fixieren (ist nicht sooo schwierig, weil sich das Ding tief in den Lack einfrißt und entsprechende Spuren hinterläßt. Dauert summa summare für beide Seiten keine halbe Stunde.
Mit einem Staubsauger den Dreck in dem Loch rauszuholen, kann nicht schaden. Mit der Taschenlampe reinleuchten und prüfen, wie's um die Konservierung aussieht, auch nicht.

Anmerkung Dämpfertausch

 Klappt auch ohne die Heckklappe auszubauen (ohne Komplizen allerdings wohl nicht). Wichtig: Beim Lösen der Schrauben wirklich eine Innenvielzahnnuss Größe 8 verwenden. Keine Torx (hat weniger Zähne), o.ä. - die scheinen zwar genau zu passen, ruinieren die Schraube aber mitunter (besonders wenn sie durch versuche des Vorbesitzer ohnehin schon lädiert sind).

Aus aktuellem Anlass: Inbusschrauben werden mit Inbusschlüsseln geöffnet. Vielzahnschrauben mit Vielzahnschlüsseln. Zwinkernd

Das Ganze mit der Rohrzange loszumachen macht überhaupt keinen Spaß. Die Dämpfer sind übrigens mit Produktionsdatum versehen. Ich habe bei meinem 84er TDT 87er Dämpfer rausgefischt, die schon seit 2002 alle waren. Ersetzt hab ich sie durch gebrauchte 93er Dämpfer. Die haben jetzt, 2004, noch ganz gute Performance.

2011-10-27 09:21
Letzte Änderung: 23.10.2011 - Autor: Axel - Letzter Autor: Martin

Hirschmann Antenne - Wartung und Kauf

mahlzeit:-) ja auch die gute e-antenne von hirschmann braucht wartung. irgendwann ist einfach sonst alles tot und was gibt es schöneres, als eine halb aus- bzw. eingefahrene antenne??? hier die wartungsanleitung meines mb elektrospezis - ich hab sie ausprobiert und die 15 jahre alte hm ist wie neu!

die von mir gewartete antenne hatte ein plastikgehäuse, ob die anleitung auf die alten metalgehäuse übertragen werden kann weiss ich nicht, nehme es aber stark an. auch möchte ich hier nicht über den ein und ausbau schreiben.

1) antennengehäuse mit einen schraubenziehr vorsichtig öffnen. dabei einen kürzeren dicken schrauber dazwischenklemmen, damit das gehäuse auch offen bleibt.

2) antenne auf die motorseite legen, gehäusedeckel runter - jetzt bleiben 3 gummipufferchen üblrig - raus damit und gut aufheben.

3)schraube am unteren antennenschaft öffnen und herusnehmen (nicht unbedingt erforderlich)

4)antennenelektrik mit stab vorsichtig seitlich ausschwenken.

5) noch 3 gummipufferchen!!!!

6) kompressor anwerfen und die zahnräder freiblasen - evtl. etwas kreichöl zum rückständelösen auf die zahnräder aufbringen

7) gehäuseschalen saubermachen

8) antennenmechanik gut abschmieren - hierfür verwende ich einen trockenschmeirstoff von "profistar" - trockenschmierstoffe gibt es bei jedem schreiner (kein witz)- den trockenschmeirstoff wg. des anzuhaftenden staubes nehmen, dann verdreckt es weniger schnell. je nach zeit die antenne nun 2-3 tage offen unter einem Baumwolltuch lagern, damit die flüssigmacher aus dem schmierstoff raus sind

9) zusammenbau! auf die pufferchen achten, wenn die nicht richtig sitzen, dann vibriert die Antenne und läuft nicht korrekt.

10) deckel drauf - unbedingt richtig einrasten, sonst setz ihr euch vor allem beim t-modell die antenn gern unter wasser.

11) ein wort zum einbau - das masseband und der schraubanschluß für das kabel vertragen gerne auch ein paar tropfen kontaktspray

12) stab - ich reinige im winterbetrieb den antennenstab 1x pro woche und schmiere ihn ab - wieder mit trockenschmierstoff - der wird vom wasser - im gegensatz zu mo2 o.ä. nicht unterwandert.

fazit - 1x im jahr eine gute 1/2 stunde investiert und dann klappt es wieder mit dem empfang - bei winterbetrieb wäre die wartung 2x im jahr zu empfehelen. hier schlage ich auch vor die gummiteile zur karossereidurchführung gut zu talgen, bzw. mit glycerin zu schmieren, dann halten auch die laänger. auch angegammelte antennen funzen nach so einer wartung wieder super. zum wechsel des antennenstabes werde ich einen eigenen text posten. viel vergnügen und wenn jmd. irgendwelche kniffe zum antennen - wieder gut machen noch hat, bzw. meine vorgehensweise umständlich findet o.ä. - schreibt ....

grüße

marcus


Ausbau-Anleitung

Wenn sich die vom Werk eingebaute Hirschmann Antenne (also die mit Metallgehäuse) noch im Auto befindet, dann ist der Aus- und Einbau eine ziemliche Fitzelarbeit. Vor allem löst man die Dichtung, mit der die Antenne auf den Kofferraum aufgepfropft ist, und das öffnet eine weitere Wassereintrittsmöglichkeit. Man sollte sich wirklich gut überlegen, ob man das machen will (bei mir hatte es leider nicht den gewünschten Effekt, die Antenne fährt immer noch nicht ganz ein).

- seitliche Kofferraumverkleidung abmontieren

- Stromstecker abziehen und Antennenkabel abmontieren

- die Antenne ist durch ein Metallteil, das sie gleichzeitig stützt, mit der Karosserie verbunden. Es reicht völlig, wenn man dieses Teil am unteren Ende, also dort, wo es mit der Karosserie verbunden ist abschraubt und nicht dort, wo es mit dem Antennenkasten verbunden ist

- dann die verchromte Mutter über dem Kotflügel abschrauben

- dann die Antenne herausnehmen.

- Einbau nacher in umgekehrter Reihenfolge mit viiiiiiiiiiieel Gefühl


Frage: Die gute Hirschmann-Antenne fährt nicht mehr ein bzw. aus. Was ist zu tun?

Antwort: Es gibt drei Möglichkeiten ...

a) der Motor ist defekt. Das ist teuer, eine neue originalantenne von MB / Hirschmann für den 123er T (isser doch noch, oder?) ist unbezahlbar (ca. 250 - 300 Mark, wenn ich mich nicht täusche). Dann lieber auf die Suche begeben (Schrott?) oder auf manuellen Betrieb vom Zubehörhandel zurückgreifen.

b) Vermutlich ist der Platikzahnkranz im Teleskop einfach verschlissen, weil mechanisch abgenutzt. Dazu bei MB oder Hirschmannhändler ein neues Teleskop mit Zug besorgen (ca. 60,- DM). Achte genau auf die Teilenummer, auch gleiche Baujahre hatten verschiedene. Meine 123er hatten bisher immer R107...er Nummern vom alten SL.

Dann am besten Antenne abbauen (beim T ja nicht so schwer, gleich das Loch auf Rost prüfen und mit Zink versiegeln)und - nach meiner Erfahrung - zerlegen (= Deckel ab). Dann das alte Teleskop mit Zug herausheben, das neue in ausgefahrenem Zustand einsetzen. Bei der ersten Inbetriebnahme zieht der Motor den Zug automatisch mit ein.

Falls ein Zahnrad beim Zerlegen rausfällt - keine Angst, das ist noch "Grobmotorik" und wieder einsetzbar. Bei der Gelegenheit auch gleich neu fetten.

c) das Teleskop ist kaputt/verbogen. Das Teleskop kriegste bei Mercedes für ca. 50 bis 70 DM. Zum Tauschen schraubst Du die oberste Mutter (über dem Chromfuß) los und läßt die Antenne (mit "manueller Hilfe" dann wohl) rauslaufen. Dann hast Du im Idealfall schon das Teleskop in der Hand, am Teleskop hängt ein flexibles Plastikband mit Zacken drauf, das dann auch "rauskommt". Das neue Teleskop zuerst mit dem Zackenband einstecken, bis das unten "faßt", einfahren lassen (dabei in Position halten) und dann den Kopf wieder anschrauben. Bei der ganzen Aktion brauchst Du die Antenne und den Fuß nicht auszubauen oder anzurühren. ALle Verkleidungen können im Normalfall drinbleiben.


genaue Bezeichnung der Automatikantenne

Das ist beim Austausch des Antennenteleskops recht wichtig, da die beiden verschiedenen Typen auch leider verschiedene Antenneneinsätze haben. Von 1977-1983 wurde die Auta6000U (Metallgehäuse) eingebaut, das Teleskop dazu heißt MST-6102. Danach, also ab 1984 wurde scheinbar nur noch die Auta 6000EL (schwarzer Kunststoff) mit dem Teleskop MST-6104 werksmäßig montiert. Beide Teleskope unterscheiden sich im weissen Einzugsriemen, der hat bei der älteren 6000U noch keine Verzahnung. So läßt sich auch bei eBay die richtige Tauschantenne finden :) Der Tausch geht dann übrigens wirklich supereinfach, ohne Ausbau des Motors oder irgenwelcher Dichtungen. Nur ausfahren lassen, die Schraube am Antennenfuß lösen und dann etwas beherzt an der Antenne ziehen. Danach die Tauschantenne einführen und Radio wieder ausschalten. Beim Einziehen etwas schieben und fertig.


Frage: Würde gerne ne Hirschmann-Motorantenne so anschliessen, dass beim Einschalten des Radios die Antenne ausfährt und beim Ausschalten wieder einfährt. Kann mir jemand sagen, wie ich die Antenne am Radio anschliessen muss? Die Antenne hat eigenartiger- weise 3 Anschlüsse...

Antwort: Das ist so: Masse, Dauerplus und den Steueranschluß vom Radio: Spannung da=Antenne raus, Spannung weg=Antenne reinfahren


Hier ein Bild des Antennenschalters für die halbautomatische Antenne:

Für ganz Blöde: Ich meine den zweiten Schalter von links ;-)

*-Grüße Pedro


und hier die Antenne in Bildform


Beschaltung der halbautomatischen elektrischen Antenne:

http://www.f10.parsimony.net/forum15518/messages/354245.htm


In den unteren beiden Bildern zeigt euch recht ansehnlich ein Artikel aus einer Autozeitung von 1987, wie eine automatische Hirschmannantenne funktioniert.

Viel Spass beim Lesen des Artikels.

Allzeit gute und unfallfreie Fahrt und Sternengrüße aussem Pott.

Big-Mike 230E


Kauf Heckantenne W123

Hallo, es kann ja mal passieren das einem die alte originale Antenne abbricht 8-O Bei der Ersatzbeschaffung wird´s dann schwierig, da die orginalen geschraubte Kabel direkt an der Antenne haben (jedenfalls die mechanische - elektrisch ??). Im Zubehör passt für das Heck die Hirschmann Hit Auta 770B (ca 10€ bei A.T.U)in Chrom, aber es muss ein neues Kabel gezogen werden da das Kabel nicht geschraubt sondern fest ist. Beim Classiccenter in Fellbach sind auch noch die orginal Hirschmann in Vollchromoptik zu haben.

mechanisch Q482 4000 / 70,23 €

automatisch Q482 6000 KE / 201,84 €

AUF JEDEN FALL - Finger weg von "Replaced by" Teil B66828052 - trauriges schwarzes Stäbchen ohne Schraubbefestigung.

Gruß André

2007-03-21 13:44
Letzte Änderung: 21.7.2006 01:42:57 - Autor: Zettel - Letzter Autor: André_280E

Hohlraum - Infos auf anderen Seiten

Einen Plan zur Hohlraumkonservierung gibt es beim vdh unter http://www.mercedesclubs.de/berichte/restauration/hohraum123/hohraum123.html


Allgeimeine Infos zur Versiegelung gibt es bei Pleff im Sternschuppen unter http://www.sternschuppen.de/html/fettage2002info.html und unter http://www.w111.net/html/hr-versiegelung.html
Bei http://www.autobild.de gab es im März 2002 einen Bericht über einen Langzeittest von Hohlraumkonservierungsstoffen. Der folgende Link ist erfahrungsgemäß aber nicht dauerhaft. http://www.autobild.de/wartung/werkstatt/artikel.php?artikel_id=1193&A_SESS=d60fc159dbb7dd360340adbef1b6e79c

2007-04-10 15:01
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:10 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Hohlraumversiegelung - Produkte

Der Folgende Beitrag ist der Seite http://www.korrosionsschutz-depot.de mit freundlicher Genehmigung von Dirk Schucht entnommen:

Anmerkung zur Wahl des Hohlraumschutzes:

Generell ist Mike Sander`s Korrosionsschutzfett, trotz der etwas aufwendigen Verarbeitung, der Hohlraumschutz mit den besten „Allround-Eigenschaften“: Es ist langzeitaktiv, rosthemmend und ausreichend stark auftragbar, so dass man in der Regel die Hohlraumversiegelung nicht pflegen oder ausbessern muss. Bei Rost ist es ratsam, vorher mit Fertan zu behandeln.

Bei sehr starkem Rost ist man mit einer Fluid-Film-Versiegelung besser beraten, da diese durch die bessere und schnellere Kriecheigenschaft den Rost zuverlässig durchdringt und stoppt (manchmal breitet sich der Rost schneller aus, als ihn das M. Sander Fett stoppen könnte). Wenn Sie Wert auf einen sauberen, nicht kriechenden Hohlraumschutz legen (z.B. auch in Hauben oder oberen Türkanten) eignet sich das HT-Wachs am besten, da es nach der Verarbeitung nicht mehr kriecht, allerdings sollten Sie vorher immer erst Fertan anwenden. Auch die Versiegelung mit Owatrol Farbkriechöl ist machbar, allerdings sollte diese alle paar Jahre wiederholt werden, da Owatrol Rostschuppen lösen kann, und darunter ist das Blech dann nicht mehr geschützt.

HT HOHLRAUM SCHUTZWACHS aus dem Fertan-Programm ist ein dauerhafter Schutz für Hohlräume (Farbton weißlich-transparent). HT ist bei der Verarbeitung extrem kriechfähig, unterwandert Feuchtigkeit und bleibt absolut elastisch. Nach der Verarbeitung härtet es annähernd aus. Allerdings wird es im Gegensatz zu den meisten anderen Wachsen auf dem Markt mit der Zeit nicht spröde und hat die Fähigkeit im Sommer Haarrisse wieder zu verschließen. HT ist geeignet auch auf unlackiertem oder fettigem Blech und natürlich zur Nachbehandlung auf Fertan. Die Schichtdicke sollte 1.0 - 1.5 mm betragen; zur Nachbehandlung / Ausbesserung ca. 0.3 - 0.5 mm. Ca. 4-5 Ltr. werden für eine komplette Hohlraumversiegelung benötigt.

MIKE SANDER'S KORROSIONSSCHUTZFETT Testsieger im "Motor Klassik" -Langzeittest (Heft 4/91 und Spezial Nr. 7). Hohlraum- und Unterbodenschutz für blanke, verrostete und lackierte Bleche. Einziges Mittel mit Langzeitkriechwirkung, das laut Test wirklich schützen kann! Besonders in der warmen Jahreszeit kriecht es in die Flansche, heilt Rostwunden und Risse in der Beschichtung aus. Mike Sander's Korrosionsschutzfett enthält keine Lösungsmittel, daher entsteht kein Geruch im Fahrzeug. Das Fett wird auf 90 C - 100 C z.B. auf einer Heizplatte erhitzt. Das nun flüssige Fett wird mit einer Sprühpistole oder Pinsel aufgetragen. Nach dem Abkühlen wird es wieder fest und behält eine Konsistenz wie Margarine. 4 kg reichen für eine komplette Hohlraumversiegelung. 25 kg Eimer auf Anfrage lieferbar.

Tip: Um das Fett bei der Verarbeitung länger heiß zu halten, kann die Hohlraumsonde mittels Föhn od. ähnlichem angewärmt werden (der Hersteller sieht für diesen Zweck einen Heizköcher (Art.Nr. 00792) vor, ein einfaches flexibles Rohr (Lüftungsschlauch), in das von der einen Seite die Sonde gesteckt wird, von der anderen der Föhn). Außerdem sollten immer nur kleine Mengen verarbeitet werden.

FLUID-FILM LANGZEIT - ROSTSCHUTZ + KRIECHÖL Fluid-Film von Hodt ist ein seit 40 Jahren in der Seefahrt bewährter Rostschutz auf Lanolin-Basis. Das wachshaltige Öl mit hervorragendem Kriech- und Haftvermögen wurde aufgrund seiner hohen Salzwasserbeständigkeit von "Oldtimer-Markt 12/93" empfohlen. Fluid-Film ist biologisch abbaubar, also umweltfreundlich. Es bietet Schutz für Hohlräumen, vor allem aber für Blechfalze bzw. Blechspalten. Die hohe und dauerhaft anhaltende Kriechwirkung lässt es sehr gut in Spalten und Rostansatz eindringen. Feuchtigkeit wird verdrängt, Fluid-Film füllt Mikroporen in vorhandenem Rost aus und versiegelt das Metall. Auch blanke Metallteile wie Chromstoßstangen etc. können vorübergehend konserviert werden, z.B. über Winter, da sich der Schutzfilm später leicht wieder entfernen lässt.

Fluid-Film lässt sich mit dem Pinsel oder der Spritzpistole einfach verarbeiten und bringt, da es nicht aushärtet und so eine dauerhafte Kriechwirkung hat, ein sicheres Ergebnis. Der Schutzfilm sollte alle paar Jahre auf ausreichende Schichtdicke kontrolliert (Sichtkontrolle genügt natürlich) und evtl. nachbehandelt werden.

Fluid-Flim eignet sich auch als Kriechöl zum Lösen für verrostete Schrauben und aufgrund der Gleiteigenschaften auch ideal für bewegliche Teile, wie Handbremsseile, Gleitschienen, Scharniere, Federn usw. Außerdem lassen sich ältere Bitumenschichten, z.B. Unterbodenschutz, wieder plastifizieren und aktivieren. So bietet sich die Möglichkeit, z.B. einen alten noch originalen Unterbodenschutz zu erhalten, soweit dieser noch fest haftet und nicht unterrostet ist.

Fluid-Film dringt in Alterungsrisse ein, versiegelt bereits entstandenen leichten Rost und bildet zusammen mit dem alten "Anstrich" einen guten Schutz für den Fahrzeugboden (bietet auch zusätzlichen Schutz für die Wintermonate bei Alltagsfahrzeugen). Auch schon vorhandenes älteres Hohlraumschutzwachs kann mit Fluid-Film aufgefrischt werden. Rost wird konserviert, das Wachs wieder weich und elastisch. Ca. 3-4 Ltr. reichen für eine komplette Hohlraumversiegelung. (Auf Wunsch auf 20 ltr-Eimer 140.00 € lieferbar.)

ANMERKUNG: Fluid-Film ist eine „tixotrope“ Flüssigkeit, das heißt sie geliert, wird dickflüssig, wenn sie länger ohne Bewegung steht. Sobald man sie kräftig schüttelt oder aufrührt, bekommt sie ihre dünnflüssige Konsistenz und sie kann gut verarbeitet werden. Fluid-Film wird, wenn gewünscht, auch durch Erwärmen im Wasserbad auf ca. 35 C dünnflüssiger. (Die Verwendung von Lösungsmitteln zur Verdünnung ist zwar möglich, je nach Produkt kann Fluid-Film aber auch zerstört werden.)

FLUID-FILM NAS (Rostschutz + Kriechöl) Für Fluid-Film NAS gelten im Prinzip die gleichen Eigenschaften wie für Fluid-Film Liquid A. Allerdings ist das NAS dickflüssiger als Liq. A, sodass eine etwas dickere Schutzschicht aufgetragen werden kann, die sich schwerer auswaschen lässt. Dafür ist die Kriechwirkung dann aber auch etwas geringer als beim Liquid A.

Fluid-Film NAS sollte mit einer Druckbecherpistole oder der Wagner W200/W400 verarbeitet werden, da Saugbecherpistolen zu schwach hierfür sind.

FLUID-FILM GEL hat die gleiche Basis wie die Fluid-Film Kriechöle, jedoch ist es in der Beschaffenheit wie ein Festschmierstoff mit hervorragenden Korrosionsschutzeigenschaften. Das Gel findet am besten dort Anwendung, wo oft mit stehendem Wasser bzw. mit häufigem Abwaschen gerechnet werden muss. Außerdem kann es auch als abschließende dickere Schutzschicht auf die Fluid-Film Kriechöle aufgetragen werden, so z.B. bei freiliegenden (Handbrems-) Seilzügen unter dem Auto, an Türscharnieren, aber auch an vor Spritzwasser besonders zu schützenden Bereichen in den Radkästen, unter Scheinwerfertöpfen etc. . Auch bei höheren Temperaturen tropft das Gel nicht oder fließt weg, es bleibt also dort, wo man es aufgetragen hat - dies ist ein wichtiger Unterschied zu Mike Sander`s Korrosionsschutzfett.

Fluid-Film Gel kann nur mit den Pinsel aufgetragen werden (zur leichteren Verarbeitung kann man es im Wasserbad auf ca. 35 C erwärmen).

Tip: Fluid-Film Gel und Fluid-Film Kriechöle lassen sich in einem beliebigen Verhältnis mischen, sodass man jede gewünschte Viskosität „herstellen“ kann.

Hier zwei Testberichte über Rostschutzmittel http://www.autobild.de/drucken_alles.php?artikel_id=1193 und http://www.citroen.ac/downloads/2002_10046_Rost.pdf Gruß Dirk

2007-04-10 15:01
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:10 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Hohlraumversiegelung - Fragen bei Anwendung

Frage: Gibts am Unterboden irgendwelche Stöpsel,die ich vor der Hohlraumversiegelung rausfriemeln sollte? Und müssen die ALLE raus?

Antwort: ...um Gottes Willen! Wenn Du eine Druckbecherpistole mit 80 cm Sonde hast, reicht beim Schweller der Stöpsel vorne im Radhaus, einer mittig und der hinten im Radhaus. Genauso der Radlauf hinten vom Radhaus aus: Unten ein Stöpsel, in der Mitte ein Stöpsel, hinten ein Stöpsel.

Die Stöpsel gehen besser raus, wenn man vorher mit einem scharfen Messer das PVC am Rand abschneidet. Die Gummis reißen gerne ein, die Möglichkeit der Ersatzbeschaffung zweifelhaft (ist übrigens laut Teilenummer ein Flossenteil

Die Zeichnung bei Mercedesclubs ist zwar recht putzig, bringt einen aber nicht wirklich weiter. Der gesunde Menschenverstand hilft einem weiter. Ich zähl mal so auf, was man nicht vergessen sollte, abzubauen bzw. auszusprühen

- Haubenscharnierkästen links und rechts - Innenkotflügel vorne links und recht rausmachen, alles dahinter aussprühen. Besonders den Schwellerkopf, besonders den Anschraubflansch Kotflügel oben. - Querträger über Hinterachse - Querträger unter Kofferraum vor Heckabschlussblech (links und rechts in den Pseudoreserveradmulden erreichbar. Dazu Kofferraumverkleidung links und rechts rausnehmen. Von dort aus den Radlauffalz von innen besprühen - Verstärkungsstreben Motorhaube, vorderer Abschluss Motorhaube, Sicke an Motorhaubenrand -Verstärkungsblech Federdom im Motorraum - die Längsträger im Motorraum von hinter der Stoßstange - Längsträger hinten von unten.

Wichtig ist, insbesondere das vordere Radhaus, die Scharnierkästen und den Rest des Wagens zwei Tage vorher gründlich zu waschen und den ganzen Schmodder rauszuputzen.

Vielleicht mag das ja mal jemand ins Wiki stellen? Ich kann das nicht.

Gruß Eberhard


Frage: Wieviel Liter Fluid-Film benötigt man, um eine W123 Limo komplett zu fluten?

Antwort: Drei bis vier Liter reichen in der Regel, voraussetzend Du hast eine anständige Pistole. Eine anständige Pistole arbeitet nämlich sparsam bei schön gleichmäßigem Auftrag. Hast Du eine unanständige Pistole (jaa die aus'm Baumarkt...) dann haut die eigentlich viel zuviel durch ihre tolle 'Schlitzdüse' und es kommt trotzdem nicht überall was hin. Dann solltest Du Dir mindestens 4 Liter kaufen.

Dazu solltest Du noch etwas Fluid-Paste besorgen (im Prinzip wie Fluid-Film, nur zähflüssig zum verstreichen, das mischt man 50/50 mit Fluidfilm und bestreicht damit alle versteckten Falze und Kanten (z.B, die Türen von innen)


Frage: Habe gelesen (Motor-Klassik glaub ich) dass das Mike Sanders Fett Kunststoffe angreifen soll. Stimmt das?

Antwort: Das ist allerdings ein Nachteil von Mike-Sanders. Es darf nicht an Gummiteile kommen, da sich diese sonst zersetzen. Dort wo Gummiteile sind, z.B. Fensterdichtungen, weiche ich auf Fluid-Film aus.

Rückfrage: Und was machst du mit den Gummistopfen (z.B. in den Schwellern)?

Antwort: Die quellen leicht an, und damit ist dann auch gut. Sind ja nicht lebenswichtig.Fluid Film quillt Gummi auch leicht an (bisserle Petrochemie steckt ja auch drin) Ist aber alles kein Problem.

Achsgummis dürfen nicht kaputt gehen.


Frage: Sind über Wachsprodukte irgendwelche Nachteile bekannt?

Antwort: das versiegeln mit Wachs hat einen entscheidenden Nachteil: Mein CE wurde 84 bei DC als Vorführwagen genutzt. Dann hat Ihn mein Vorbesitzer nach 6 Monaten gekauft und eine Dinolversiegelung machen lassen. Ich glaube die hat er auch noch einmal wiederholt. Ich habe den Wagen 1990 gekauft und gleich mit Fett und Öl die Hohlräume ausgesprüht. Das habe ich mindesten einmal im Jahr wiederholt.

Das Problem ist jetzt, das dieses Holraumwachs nicht ganz bis in den doppelten Blechfalz der Radläufe gelaufen ist. Es müsste den ganzen doppelten Blechfalz von innen benetzen, auch an der Stellen wo das Blech doppelt liegt! Jetzt ist von außen in diesen Radlauffalz Feuchtigkeit gezogen. Hat natürlich Rost verursacht. Ich habe von innen mit Öl oder Fett keine Chance mehr, weil dieses doofe Wachs den Weg versperrt. Bei anderen Fahrzeugen ohne Wachsversiegelung habe ich mit Öl und Fett nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Man muss das nur einmal im Jahr wiederholen. Das kann übrigens jeder, auch ohne Druckluft. Dann nimmt man einfach eine Ölspraydose. Wo Öl ist, ist selten Rost zu finden. Im Gegensatz zu Wachs habe ich noch keine fettige Oberfläche gesehen, die unterrostet wurde. Durchrostung von der anderen Blechseite kann natürlich kein Wundermittel verhindern! Bei mir ist das Ergebnis mit diesem Hohlraumwachs, das ich jetzt an dem ansonsten rostfreiem Fahrzeug im nächsten Frühjahr die Radläufe wechseln muss. Ich werde aber nur 1-1,5 cm vom Außenrand entfernt das Blech aufschneiden und wegschneiden. Das Wachszeug muss auf jeden Fall raus. Dann den neuen Radlauf stumpf vorschweißen. Dadurch behalte ich das Seitenteil stabil in der Fläche.

Mein Tipp: falls noch kein Wachs drin ist auch keines verwenden. Falls doch etwas drin ist, mit einen Heizluftfön versuchen das Zeug flüssig zu machen und mit Druckluft wegzublasen.


Frage: Taugt Fluid-Film auch zum aufbessern des werkseitigen Unterbodenschutzes?

Antwort: Dem Unterbodenschutz schaden tut es auf keinen Fall, es dringt in die feinen Risse ein, dichtet diese ab und regeneriert auch ausgetrocknete Ecken. Es macht alten U-Schutz wunderbar geschmeidig. Gerade habe ich mit Verzückung festgestellt, daß Flutschi auch doofe alte Hohlraumwachse langsam aufweicht und quasi hindurchkriecht. Dolle Sache :o)

2007-04-10 15:02
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:10 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Hohlraumversiegelung - Plan von Limo und T

http://www.benzgarage.de/technik/hohlraumplan/hohlraumplan.html

2007-04-11 15:01
Fabian

Hohlraumversiegelung - Coupé Fensterkästen

http://www.benzgarage.de/technik/qp-fensterkasten/default.html

2007-04-11 15:01
Fabian

Kofferraumdeckel

Ausbau des Kofferraumdeckels

Der Deckel ist eingehängt, nach dem Lösen der Schrauben gibt er Richtung Heckscheibe nach. Man kann ihn einfach nach hinten abziehen. Wenn du allein bist dickes Leder unter die vorderen Spitzen unterhalb der Heckscheibe legen.
K.T.B.


Hilfe! Schloß geht nicht mehr auf

Servus! Das Schloss am Kofferraum lässt sich nicht mehr öffnen? Ihr kommt nicht mehr an den Bierkastern heran? Dieses Problem hatte ich auch. Woraufhin mir O.A. die unten stehende Anleitung zum Öffnen ohne Gewalt und den Gebrauch eines Bohrers gemailt hat. Ich konnte es leider nicht ausprobieren, da sich das Schloss denn doch noch mit einem Schlüssel öffnen liess. Vielleicht ist es vorher ratsam, es mal mit Druckluft zu versuchen. Viel Spass wünscht ce

O.A.: "Du baust erstmal den Verbandskasten aus. Dann brauchst Du ein Stück Rundmaterial, Durchmesser etwa 7 mm aufwärts, 6er ist zu dünn, so lang wie Dein Kofferraum. Daran feilst Du einen Vierkant, auf den Du eine 10er Nuss (1/4" Steckschlüsselsatz) steckst. Als "Kurbel" musst Du das Ding dann am anderen Ende umbiegen. Dann brauchst Du eine Taschenlampe und einen Spiegel. Und dann wirds haarig ..... Schlüssellochperation .... Durch die Öffnung vom Verbandskasten schraubst Du unter Zuhilfenahme aller oben genannten Gerätschaften das Rücklicht los. Sind 6 Muttern, wenn ich mich recht entsinne. Das kannst Du dann einfach nach innen drücken (von hinten aus !), dann fasst Du um die Ecke, fummelst irgendeine Verkleidung ab, spielst ein bisschen am Gestänge von der ZV, und Simsalabim ......"


Rost am Kofferraumdeckel

(siehe auch RostUndAllesWasDamitZusammenhaengt)

Das Wasser, dass auf das Gummi kommt, läuft hinten bei den RückLeuchten ab. Wenn sich Wasser unter das Gummi zieht, läuft es hoffentlich auch hinten bei den RückLeuchten ab.

Der Rost an der Unterseite des Kofferaumdeckels kommt entweder von den Löchern im Blech oder von Kondenswasser. vgl. WasserImKofferraum

Löcher im Blech sind von der Zierleiste, dem Stern oder dem TypenSchild?. Für das TypenSchild? neue Plastikstöpsel kaufen, TypenSchild? einfach abhebeln, Stöpsel im Blech auswechseln und TypenSchild? wieder reindrücken.

Zierleiste und Stern von innen abschrauben und mit etwas ScheibenDichtmasse? o.ä. wieder anschrauben.

Meist hat aber schon das eine oder andere der Löcher angefangen zu Rosten (rostende Löcher? - Ihr wisst was ich meine :-) - dann halt erst mal im Rostschutz-Forum (46030) nachschauen.

KondensWasser? lässt sich sehr gut durch diese LuftEntfeuchter? vermeiden, welche jetzt überall in Baumärkten auftauchen.
ChristophKirchner

2007-04-10 15:04
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:03 - Autor: Zettel - Letzter Autor: MARSIN

Kotflügel

http://www.w123qp.de/technik/kotfluegel/html/default.html


Kotflügel demontieren Quelle

So Leute ich habs geschafft ohne ihn zu schrotten...

Wichtig bei der Demontage ist, neben dem Entfernen aller Schrauben, das man so viel PVC-Zeugs wie nur möglich mit einem Schaber, gut geht auch ein Teppichmesser, von innen aus dem Radhaus kratzt. Danach nimmt man ein Stück Draht (am besten reissfesten Schneidedraht mit dem man auch Autoscheiben rauschneidet; Schweißdraht geht auch, reisst aber öfter), schneidet ihn vorne schräg ab, schmiert am Besten Fett dran und drückt ihn mit einer Zange vom Radhaus aus durch die PVC-Schicht bis er innen im Motorraum rauskommt. An den beide Drahtenden befestigt man dann ein Stück Rundholz mit einem Loch drin, durch das man den Draht durchzieht. Zum besseren Halt wird der Draht dann ein paar mal um das Holz gewickelt. Zum Schluss wird der Draht von vorne nach hinten durchgezogn, bis die komplette Schicht durchgeschnitten ist. Erwärmen des Drahtes ist meist sinnlos, da der Draht dadurch seine Festigkeit verliert und nur noch schneller reisst.

Bei mir hats nun nach 3-4mal neuem Draht einwandfrei geklappt und der Koti liegt heil und unbeschadet neben dem Auto :-)

So bin ich vorgegangen:

Alle Schrauben raus (eh klar...). Dann hab ich von unten bis zum Scheinwerfer das PCV Pampzeug mit einem Messer durchgeschnitten, etwas WD40 hilft ungemein dass das Messer nicht immer stecken bleibt. Dann hab ich oben an der Kante entlang bis aufs Blech mit einem Messer durchgeschnitten. Dann im vorderen Bereich Richtung Scheinwerfer noch etwas PCV Pampe rauskratzen. Das geht am besten mit einem Spachtel, den man über einem Gasbrenner richtig Heiß macht. Dann gibts nur noch eins: Einheizen bis zum geht nicht mehr. Ich hab mit 2 Heißluftföns und einem Gasbrenner dem Kotflügel richtig ordentlich eingeheizt. Wenn man dabei etwas aufpasst bleibt der Lack im sichtbaren Bereich auch heile, wenn der eh Lackiert werden soll dann braucht man da nicht so viel Vorsicht walten lassen. Also zuerst im Scheinwerferbereich richtig Heiß machen, unter heiß verstehe ich dass es anfängt aus dem Radhaus rauszuqualmen. Hinten rum nur etwas heiß machen, und mit viel Gewalt den Kotflügel am Scheinwerfer nach oben ziehen. Wenn er sich etwas anheben lässt, kann man vorne dran was drunter schieben, Inbus Schlüssel haben sich bei mir bewährt. Sobald der 14er drunter passt ist der Kotflügel quasi ab. Das wichtigste ist einfach viel Hitze, und mit viel Kraft den Flügel nach oben ziehen.

Mit der Drahtmethode hab ich beim ersten Flügel etwa 10 Stunden gebraucht, mit der von mir beschriebenen waren es etwa 2-3 Stunden. Beides mal natürlich beschädigungsfrei, wenn man von ein paar Lackschäden durch Überhitzung absieht.

Wichtig bei der ganzen Sache: Arbeitsschutz! Lange Hose, Lange Ärmel, Schutzbrille, richtig Dicke Handschuhe und ganz besonders Wichtig: Feuerlöscher! Ohne Scheiss, das PVC Zeug brennt zwar nicht so dolle, aber beim rumspielen mit nem Gasbrenner im Motorraum... (domi)

2007-04-10 15:04
Letzte Änderung: 29.7.2006 20:21:45 - Autor: Christian_Dannert - Letzter Autor: Domi

Kühlergrill

Demontage des Kühlergrillgitters:

1. Kreuzschlitzschraube an der Unterseite des Rahmens lösen

2. Kreuzschlitzschrauben der beiden Abstandshalter (r/l) lösen

3. Alle 4 Klemmspangen (2r/2l) herauslösen

4. MB-Aehre abschrauben (SW10)

5. Stern durch drehen der Klemmfeder herausnehmen (notwendig???)

6. Gitter nach oben drücken

7. Gitter dann nach hinten herauswurschteln

8. Ruhe bewahren, denn irgendwie ist da zu wenig Platz

Den Zusammenbau wieder in umgekehrter Reihenfolge,


Frage: Wie wird die kleine senkrechte Zierleiste vorne in der Kühlergrillmitte gewechselt?

Antwort: Die Chromleisten lassen sich nur durch das herausnehmen des Gitters entfernen. Weiss nicht, ob das noch anders geht, aber so konnte man die Chromleistchen einfach herunterschieben. P.s: Ist ne Fummelei bis der Einsatz aus dem Chromrahmen war

2007-04-10 15:05
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:20 - Autor: Zettel - Letzter Autor: aero84

Mercedesstern

Stern-(De-)Montage

Sternreparatur


Original-W123-Sterne haben die Artikel-Nr. A123 880 00 86! Sie besitzen eine grössere Sockelplatte (ca. 40mm). Leider gibt es keine Original-W123-Sterne mehr im Handel zu kaufen. Als Ersatz werden die Sterne des Nachfolgetyps (124er, 201er) verkauft.

Als Kuriosität ist der Stern der sog. 0,5er- oder auch Vorserie von 1975 - 76 zu erwähnen. Dieser besitzt bereits die 123er-Sockelplatte. Allerdins ist der Sternring 'stumpfer' in die Pivotkugel eingelassen.

W123-Stern Bilder


Maße: W201 / W123 (alles in mm)

Sternsockel-Breite: 37,0 / 41,6
Sternsockel-Tiefe: 37,9 / 42,4
Sternsockel-Höhe: 2,0 / 2,2
Stern-Durchmesser: 74,5 / 75,6
Stern-Tiefe im Mittelpunkt: 5,0 / 5,0
Sternzackenbreite am Ring: 3,5 / 2,7

Das sind keine Werksangaben und auch nicht repräsentativ sondern selbst gemessen an den abgebildeten Sternen. Ich hoffen damit alle Fragen beantwortet haben zu können.

*-Grüße

Alex

2007-04-10 15:09
Letzte Änderung: 3.6.2005 09:57:23 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Motorhaubenzug

Bowdenzug spannen: Schraube ist vorne unter eine Plastikverkleidung, die frontal mit zwei Plastikschrauben gehalten wird. Wenn man die entfernt hat, kann man von unten an die Einstellschraube fuer den Bowdenzug. Gefunden von ThorstenTrampisch?

2007-04-10 15:10
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:51 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Politur

Hier werden grundsätzliche Erklärungen zur Lackpolitur im Allgemeinen und subjektive Bewertungen zu einzelnen Produkten abgegeben


Grundsätzliches

Politur ist dazu da, den Lack erstmal "aufzufrischen". Meist ist eine abrasive Komponente drin, Schleifmittel halt. Damit bekommt man die oberste Lackschicht ab, worunter sich dann eine jungfräuliche Schicht befinden sollte, die dann natürlich entsprechend gut aussieht.

Anschliessend muß man den Lack versiegeln, da sich sonst wieder der Mist in den Poren einnistet und die Kiste nach drei Wochen wieder so aussieht wie vorher. Dieses Versiegeln macht man je nach Laune mit Wachs, Teflonzeug, Silikon oder was auch immer. Nachteil bei Wachs: hält nicht so lange und ist auch nur auf den ersten Blick wirklich farblos.

Es gibt auch sogenannte Kombiprodukte, die Politur und Wachs in einem Produkt vereinen. Vorteil: es spart einen Arbeitsgang. Nachteil: Ist nicht so optimal.

Manche Forumsteilnehmer schwören auf eine Teflon Politur. Bei Silokonhaltigen Produkten hält der Glanz weniger lange aufgrund der neidrigeren Verdampfungstemperatur. Teflon hingegen ist sogar überlackierbar, was bei Silikon ein Problem darstellt.

Eine Politur sollte man nur anwenden, wenn der Lack wirklich stumpf und verwittert ist, weil man ja immer etwas abträgt. Versiegeln kannt man hingegen so oft man will.

Speed Polish A1

Habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Verpackung sieht zwar so aus, wie von Frührentnern auf W 116 Motorhauben in der Fußgängerzone verkauft (inkl. Feuerzeugbenzintest), funktioniert aber tadellos. Gibt es im gut sortieren Autoteilehandel (und halt nicht in der Fußgängerzone)(Eberhard)

Hier gibt es aber auch abratende Stimmen, weil die Politur silikonhaltig ist.

Terowax

Terowax Lackaufbereitungsmittelist ein Produkt der Teroson-Familie (ehemals Henkel. jetzt Locite) hat wenig Schleifpartikel löst Rost Insekten Harz und Kleinwagen auf wie nix und hinterlässt eine tiefglänzende Caranaubawachsschicht. Entfernt Kratzer und Fremdlackantragungen sicher, der Liter kostet um die 20 Mark und reicht für 4x W123er komplett

Turtle Wax

Auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht - vor allem bei schwarzem Lack. ist auch nicht billig ( um die 50 DM / Pulle ), aber vor allem bei schwarzem Lack ein echt geniales Ergebnis ! (Yodha)

Mathy

Ich habe in den letzten Tagen intensive Versuche mit Mathy gemacht. Die Politur hat keine Schleifmittel. Dafür ist sie richtig teuer. Und über die Haltbarkeit kann ich nix sagen.

yachticon

Ein meiner Meinung anch gutes und mit wenigen Schelifmitteln vershenens Produkt kommt von yachticon. Ist für Bootsrümpfe, geht aber am Auto auch top. Zudem ist der 1/2 Liter nicht ganz so teuer. Dazu noch das Teflon Hartwachs und ab gehts. Das zeug ist maschinengeeignet und Du kannst es auch naß verarbeiten. Einzig mit der dosierung sollte man deftig aufpassen - hauchdünn sonst wirst Du blöde!

Rot-Weiss

Rot-Weiss aus dem Fachhandel würde ich zur Aufbereitung von verwittertem Lack empfehlen. Der holt Dir den kompletten "toten" Lack runter. Ist aber extra-scharf, nur daß Du bescheid weisst. Ist wie 600er Schmirgel ohne Riefen. Danach (schweinemäßige Arbeit!) sieht der Lack aber wie neu aus. Das Zeug wird oft auch nach einer (Teil-)Lackierung gebraucht.

Anschließend aber unbedingt versiegeln, da Rot-Weiss keinerlei Schutzwirkung hat. Man kann es auch vor der Teillackierung benutzen, es ist silikonfrei und kann überlackiert werden kann. Ich würde mit etwas sanfteren Mitteln anfangen, Rot-Weiss ist meiner Meinung nach erst die letzte Instanz vor einer Neulackierung. (Allein wegen der oben schon erwähnten schweinemäßigen Arbeit.)

Hempel Custom Marine Polish

Eigendlich zur Boots- und GFK-Pflege gedacht, benutze ich dieses kombinierte Polier- und Konservierungsmittel (silikonfrei) schon seit Jahren für Oldtimer zur Lackpflege. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Autopolituren ist dieses Mittel nicht mit Wasser gestreckt und daher sehr dickflüssig und sparsam im Gebrauch. Entsprechend dem Anpreßdruck bei der Verarbeitung, wird eine milde bis stark reinigende Wirkung erzielt. Custom Marine Polish hat eine hervorragende Langzeitwirkung auch unter schwierigen Bedingungen (z.B. Seeluft). Custom Marine Polish gibt´s im Bootszubehörladen oder im Internet besonders günstig bei www.yachtfabendiscount.de. Der hat auch ein super Wachs im Angebot: Oscars Boat Wax - das ist schichtbildend und für härteste Umgebungen geeignet!

swizöl

Schweizer Politurprogramm. Sehr teuer, aber auch sehr effektiv. Fängt bei einer Waschlösung an und geht über Insektenreiniger, Felgenreiniger, Gummischwärzungsspray, Lackvorbereitung bis zu Wachslösungen für verschiedene Lacke. http://www.swizol.com/D/CH/HomeCH.htm


Mal grundsätzliches zur Lackpflege:

1. Mit der Hand

Gut, aber hart - Industrieprodukte lassen sich meist nicht erfolgversprechend mit der Hand verarbeiten. Das Baumarktzeugs und die angeblichen Speedpolish Produkte gehen mit der Hand ganz gut.

2. Mit der Maschine

Baumarktmaschine - vergesst es! Exzender - ist die Lösung. Am besten naß und nur abschnittsweise.

3. Silikon oder Teflon

Silikon hat einen niedirgeren Verdampfungspunkt. D.h. es reichen geringere Temperaturen um das Zeugs zum Ausfampfen zu bringen. Was wiederum beduetet, das der Glanz verloren geht. Teflon hingegen hat einen extrem hohen Schmelzpunkt - d.h. der Glanz hält länger. Zudem greift Teflon die Weichmacher im Lack nicht an. Also Teflon oder Teflonhaltige oder zumindest SILIKON-freie Produkte.

4. Naß oder Trocken

Naß! Mit der Maschine! Damit kriegt man den Dreck rauß und schont den Lack. Polieren funktioniert ja, wel man den Lack durch das aufdrücken erwärmt. Das Wasser kühlt - es gibt also weniger Schleier und es ist Träger für den Dreck den ihr rausholen wollt.

5. Color-Polituren:

Oh je! Ist was für japanische Kleinwagen;-)

6. Mathy/Speed Polish etc.

Ich rate ab - weil man nur glanz macht, den Lack macht man damit nicht wirklich glatt und der Dreck bleibt drin.

Man könnte noch so viel schreiben... Nö! Wer Fragen hat - kann einfach mal spezielle Fragen stellen.

;-) Marcus webmaster@w123-200.de

2007-04-10 15:10
Letzte Änderung: 28.7.2005 10:59:39 - Autor: Axel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Radhausschutz

http://www.benzgarage.de/technik/radhausschutz/radhausschutz.html

2007-04-10 15:11
Fabian

Radkappen lackieren

Radabdeckungen lackieren

Die Radabdeckungen, die Mercedes-Benz für die Baureihe 123 verwendet hat, sind aus rostfreiem Edelstahl – bei früheren Baureihen gab es wohl auch auch verchromte Ausführungen aus nicht immer rostfreiem Blech, beim 123er jedoch höchstens bei sehr frühen Erstserien. Ab Werk waren der Ring um den mittigen Mercedesstern bis zum ersten Wulst sowie die drei Innenflächen des Sterns in Wagenfarbe lackiert.

Kauft man neue Radabdeckungen, so sind diese grundsätzlich nicht lackiert. Möchte man diesen die Originaloptik verpassen oder ist die Lackierung vorhandener Exemplare einfach nicht mehr zufriedenstellend, so empfiehlt es sich, die Radabdeckungen in originaler Manier neu zu lackieren. Für die Lackierung gab es und gibt es zum Teil noch Gummischablonen, die über die zu lackierende Radabdeckung gelegt werden und alle Flächen abdecken, die keine Farbe erhalten sollen. Mit etwas Glück hat eine Lackiererei oder die Mercedes-Werkstatt in der Nähe noch diese Schablone und man kann sie dort ausleihen. Meiner Erfahrung nach sollte man sich aber nicht darauf verlassen. Ab und an tauchen bei Ebay auch gebrauchte Schablonen oder Nachbauten auf, die zum Teil zu horrenden Preisen feilgeboten werden.

Meines Erachtens lohnt es nicht, sich dort eine Schablone zu kaufen, es sei denn, man will in Serie lackieren. Mit ein paar Tipps lassen sich die Radabdeckungen nämlich auch mit Hausmitteln ordentlich lackieren.

Neue Radabdeckungen sollten zunächst entfettet werden. Dies geht mit Reinigungsbenzin oder Silikonentferner. Bei gebrauchte Exemplare muss man entscheiden, ob man nur überlackieren möchte (in diesem Fall den alten Lack anschleifen) oder ob man den alten Lack komplett entfernt. Letzteres lässt sich mit Abbeizer bewerkstelligen.

Sind die Radabdeckungen nun sauber und fettfrei, geht es ans Abkleben. Gebraucht werden: normales Kreppklebeband, ein Cuttermesser, ein harter Bleistift oder Kugelschreiber. Im ersten Schritt klebt man die abzuklebenden Flächen (also all das, was keine Farbe erhalten soll!) grob mit dem Kreppband ab. Man braucht keine Verrenkungen zu machen, um mit dem geraden Kreppband die Rundungen abzukleben - einfach kleinere Stücke grob und auch überlappend drüber kleben, was zuviel ist, wird anschließend weggeschnitten. Man soll jedoch darauf achten, dass das Klebeband gut angedrückt wird.

Sind alle abzuklebenden Flächen so mit fest angedrückten „Krepppflastern“ überdeckt, fährt man mit einem Kugelschreiber oder mit einem harten Bleistift die Konturlinien nach. Das geht recht einfach, wenn man ordentlich Druck auf den Stift gibt, weil er dann von selbst in die richtige Kontur geht. Ruhig 2-3 mal drüber fahren. Dieser Schritt bringt zwei Vorteile: Zum einen hat man eine Kontrolle, ob alles korrekt abgeklebt ist und beim anschließenden Wegschneiden der überstehenden Krepppflaster, zum anderen drückt der Stift beim Nachfahren der Konturen schon eine „Bahn“ als Führung fürs Cuttermesser ins Kreppband. Wenn man nun mit einem scharfen Cuttermesser die Linien sauber nachfährt, kann man die überstehenden Teile der Krepppflaster wieder sauber entfernen (einfach abziehen, ggf. Skalpell zu Hilfe nehmen).

Anschließend die zu lackierenden Flächen noch mal entfetten und die Abklebung sauber andrücken, falls gelöst, und ab zum Lackieren...

Das vorgeschlagene Vorgehen lässt sich recht schnell realisieren. Ich habe fürs Abkleben von 4 Radabdeckungen eine knappe Stunde gebraucht.

Beim Lackieren empfiehlt sich zunächst der Auftrag von Haftgrund, so das Metall blank ist, bei schon lackierten, nur angeschliffenen Flächen geht es auch ohne. Danach wird der Decklack und evtl. Klarlack aufgebracht. Je nach gewünschter Qualität kann man dies auch von einer Lackiererei machen lassen, oft geht das gegen eine Spende für die Kaffeekasse. Für Selbermacher gibt es im gut sortierten Farbhandel / Autolackiererbedarf Sprühdosen mit dem passenden Lack zu kaufen.

Nach dem Trocknen des Lacks kann man die Abklebungen entfernen (einfach abziehen, ggf. mit Hilfe eines kleinen Holzspachtels).

Viel Erfolg wünscht Heiko

2007-04-10 15:11
Letzte Änderung: 26.9.2006 22:00:30 - Autor: boert - Letzter Autor: Heiko

Rost - Lack und Korrisionsschutz

Empfehlenswerte Lektüre: Der von JochenWitte erstellte Text über Lacke bei Mercedes (und speziell den w123), zu finden unter http://rhlx01.fht-esslingen.de/~jochen/lackaufbau.txt


Informativ: FluidFilm

Habe die besten Erfahrungen mit folgendem Verfahren gemacht:

Losen Rost & Farbe weg, möglichst NICHT mit Stahlrundbürste, lieber Schleifpapier oder sog. "Negerkekse", gibts im Autofachhandel. Dann mit BOB-Rostversiegelung 1*tränken, etwa 1-2 Stunden trocknen lassen, und dann mit Hammerit lackieren. Bei Bereichen wie FrontSchuerze? reicht das schon, bei anderen Stellen, wo es superglatt werden muss, danach Spachteln, schleifen, lackieren.

Der HammeritLack? passt sehr gut zu den Farben Silber und Weiß, rot hab ich noch nicht probiert. Der schwarze HammeritLack? ist super im Motorraum.

Echte Löcher bitte schweißen lassen, keine Glasmatten!!!

GeorgSchlomka?


> wo ist denn das Problem mit Drahtbürsten für die Bohrmaschine? > Thorsten

Das Problem ist, daß die Drahrbürsten oft den schwarzen Rost nicht wegbekommen, sondern den regelrecht polieren. Das Zeug ist teiloxidiertes Eisen (irgendwo fehlt noch ein Sauerstoffatom zum roten Rost), und wird, wenn es nicht weggeschlifen wird, fleißig weiterrosten. Daher benutze ich nur noch die Negerkekse - wo die zugebissen haben, lacht dich entweder blank-silbriges Metall, oder ein Loch an....(wenn der Rost zu derbe war)


Fertan ist ein RostUmwandler, der idealerweise nach seiner Umwandlungstätigkeit abgewaschen werden muß für die weitere Rostschutzbehandlung. In Hohlräumen ist das natürlich fast unmöglich (es sei denn du hast einen Ofen wo dein ganzes Auto zum mehrtägigen Trocknen der Hohlräume reinpasst). Bei angerosteten Hohlräumen ist aber trotzdem eine Vorbehandlung mit Fertan empfehlenswert.

Anschließend ist dann eine Fließfettbehandlung (Test MotorClassic? vor ca. 10 Jahren) die beste Rostschutzmethode. Da das Fertan nach Trocknung den Nachteil hat abzublättern besteht bei Wachsbehandlung die Gefahr, daß das Wachs mitsamt Fertan nicht am Blech hält (wurde ebenfalls damals von MotorClassic? festgestellt). Kann natürlich mit Fett auch passieren, aber das Fett ist haftfähiger und vor allem auch später noch kriechfähig z.B. in Sonnenwärme (das Wachs kriecht wenn ausgehärtet nur noch bedingt bei sehr starker Erwärmung; Ausnahme siehe Heckklappe Golf II an der immer so schöne Wachsnasen aus den Löchern laufen) wodurch Schäden in der Beschichtung sich selbst wieder reparieren (auch nach Schweißarbeiten, hab ich selber sehr gute Erfahrung gemacht; gefährlich ist dabei nur die Brennbarkeit des Fetts aber bei Lochpunktschweißungen ist die Wärmeeinbringung nicht so hoch). Eine zusätzliche Rostschutzgrundierung ist bei Fettbeschichtung im Hohlraum nicht zwingend erforderlich.

MichaelPiesche?


Frage: Was kan man gegen beginnenden Rost an den Wagenheberaufnahmen machen?

Antwort 1: also ich fette die Löcher gelegentlich von innen ein, nachdem ich mit einem Drahthaken den Dreck so weit als möglich rausgekratzt habe, wobei hierbei allerdings die Gefahr besteht, daß der Schotter noch weiter reingedrückt wird. Den Rost um die Löcher habe ich mit Bohrmaschine und Drahtbürste entfernt, anschließend habe ich Unterbodenschutz aufgesprüht. Allerdings habe ich gesehen, daß bei einer der Rost wieder durchgekommen ist. Um alljährliches Ausbessern von Roststellen kommt man zumindest beim 123er nicht herum, aber hin und wieder macht so etwas ja auch Spaß, mir zumindest.

Antwort 2: Drahtbürste reicht wahrscheinlich zum Rost entfernen nicht aus. Solltest auch die tieferen Rostporen ausmerzen. Entweder sandstrahlen (ich weiß geht nicht bei jedem) oder so eine Sandpapiersegmentscheibe (weiß jetzt auch nicht, wie das genau heißt) auf die Flex. Rost bis auf das Metall entfernen. Dann mit einer Rostschutzgrundierung z.B. von Würth (Menninge gibt es ja leider nicht mehr) oder den 2K- Rostschutzprimer von VW auftragen.

Das ganze dann mit einem Lack abdecken. Dann den U-Schutz drauf. Hier ist ein Wachsmittel der Bitumenpampe vorzuziehen.

Von innen den Schweller mit geeignetem Mittel behandeln (Mike Sanders oder dieses neue Lanolin-Zeugs) vollpumpen. Abläufe säubern. Hoffen.


Rostschutzdienst Scheuß rät :o))

Zum Thema Rostbehandlung/ Schutz. Meine Erfahrungen: werft das BOB-Zeug in den Müll, das Hammerit gleich in hohem Bogen hinterher. Es sei denn Ihr wollt nur was für gewisse (meines Erachtens zu kurze) Zeit aufhalten. Stoppen kann man damit nichts. Ich hab nur schlechte Erfahrungen damit gemacht. Wo Rost ist, muß er weg, stoppen läßt er sich definitiv nicht, lediglich ausbremsen. Alles was man auf vorhandenen Rost pinselt ist für'n A....

Rost wird am besten durch Blech ersetzt oder muß zumindest mechanich restlos entfernt werden, was nur mit einer Schleifscheibe wirklich geht (wie dort schon ganz richtig ausgeführt wurde). Gesundes Blech muß gut grundiert werden, am besten mit einem 2K- Material, da bis zu 98% diffusionsdicht (sind 1K Sachen nicht, insofern ist auch die berühmte VW- Grundierung gar nicht soo toll, auch Bleimennige hat da Ihre Tücken).

Hohlräume konservieren mit Fluid-Film. Es gibt echt nichts besseres.

Ja dat wollt ich nur mal sagen :o))

Jörg, der täglich mit der braunen Pest kämpft

2007-04-11 15:02
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:42 - Autor: Zettel - Letzter Autor: nix

Rost - typische Stellen

W123, schaut besser nach folgendem:

1. Wagenheberaufnahmen innen, die sind bei mir total verrostet, und von außen sehen die Ringe aus wie neu

2. Bereich unterhalb der Kofferdeckeldichtung, wenn sich da die Vulkanisation gelöst hat, ist´s ewig feucht.

3. Scharnierkasten Motorhaube, und zwar nach Rissen im Lack. Das ist so´n Unterbodenzeugs, und man sieht keinerlei Rostblasen, aber drunter modert´s fröhlich. Hab ich schon vor drei Monaten gemacht, verflucht eng, wenn man da gescheit arbeiten will.

4. Unter sämtlichen Fensterdichtungen. Ist beim mir vorne links. klein zwar, aber ärgerlich. Muß wohl eine Unachtsamkeit bei der Fertigung gewesen sein.

5.a) bei Limo oder Coupé die Plastikschalen im Kofferraum auch einmal testweise herausnehmen - darunter kann es verheerend aussehen.. :-(

5.b) Falze zwischen Heckabschlußblech und Kotflügel beide Seiten, damit verbunden die jeweiligen Bodenbleche. Sieht man natürlich nur, wenn man mal die Plastikverkleidungen im Kofferraum rausnimmt

8. Unter den Gummis der Stoßstangen

9. In den Radkästen. Vor allem im Falz des Radkastens, dort, wo das Blech nach innen gerichtet ist, sammelt sich garantiert Schmutz der Feuchtigkeit ideal speichert und vor sich hin modert.

10. Die hinteren Achsschenkel rosten dort, wo sie die Stoßdämpfer aufnehmen, recht gerne

11. Oftmals die Schweller (neu aufgetragener,dicker Unterbodenschutz ist verdächtig). Zum prüfen einen beherzten Stich mit dem Schraubendreher... Reperaturblech gibt es für ca. 50 EUR.

12. Abläufe an den Haubenscharnieren und im weiteren (Wasser)Verlauf zum vorderen Kotflügel. Wenn die zu sind, steht dort Wasser und die Spritzwand rostet Richtung Fußraum durch. Wenn in den hinteren Fußräumen Wasser steht, ist dies meist die Ursache (Das Wasser läuft von vorne unter den verklebten Dämmatten nach hinten durch: Vorne trocken, hinten nass)

13. A-Säule hinter dem Innenkotflügel. Man muss das Plastikband innen an den Kotflügeln rausschrauben (Kreutzschlitz) und gute Nerven haben. Hier kann ein zentimeterhoher Komposthaufen stehen. Dadurch sind die Schwellerspitze, das Blech zum Fußraum und bereiche der A-Säule angegeriffen oder durch.

2007-04-11 15:02
Letzte Änderung: 17.1.2005 21:01:15 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Rostumwandler

In der NDR-Sendung (www.ndrtv.de) "Ratgeber Technik" vom 20.2.2000 war ein guter Bericht zum Thema Rostumwandler zu sehen. Im folgenden ein Zitat aus der Website.

Rostumwandler und Rostschutzmittel im Test

Weil neues Eisen selten sofort feuerverzinkt und damit relativ dauerhaft gegen Rost geschützt wird, beginnt der Heimwerker seinen Kampf gewöhnlich erst, wenn das Metall bereits tiefbraun gerostet ist. Doch das grosse Angebot an Rostumwandlern kann diesen Vorgang gar nicht umkehren und die Rostschutzmittel (Grundierungen) können ihn nicht stoppen. Die "Wundermittel" zögern das Rosten nur mehr oder weniger erfolgreich hinaus. Was wirkt wie zuverlässig? Diese Frage hat der Ratgeber Technik zusammen mit dem Institut für Korrosionsschutz Dresden (Adresse:.Gostritzer Str. 61-63, 01217 Dresden) an 33 Rostschutzmitteln getestet. Gleichzeitig hat die Zeitschrift ÖKO-TEST 3/2000 die Produkte auf Umwelt- und Gesundheitswirkungen untersucht und in Relation zu den Wirksamkeitsprüfungen des Ratgeber Technik beurteilt.

Die Testbedingungen des Ratgeber Technik:

Um realitätsnahe Testbedingungen zu schaffen, haben wir die Rostschutzprodukte auf verrosteten Testblechen verarbeitet. Für jedes Produkt gab es drei Bleche: Blech A: Gründlich entrostet mit der Drahtbürste Blech B: Gründlich abgebürstet mit der Wurzelbürste Blech C: Gründlich abgebürstet mit der Wurzelbürste. Das Blech dient als Farbrückstellmuster fürs Archiv.

Auf dem Wetterstand des Instituts für Korrosionsschutz wurden die Bleche sechs Monate bewittert und in regelmäßigen Abständen mit einer Salzlösung besprüht. Auf den Blechen wurde vor der Bewitterung sowohl vorne, als auch hinten ein Ritz bis aufs Blech angebracht. Bei der Auswertung nach einem halben Jahr, haben wir dann u.a. die Unterwanderung am Ritz in Millimetern gemessen. Die Haftung der Rostschutzmittel auf dem Blech wurde, wie im Film gezeigt, mit einer Gitterschnittprüfung ermittelt.

Nach der visuellen und messtechnischen Auswertung im Januar 2000 wurden die gründlich mit der Drahtbürste gereinigten A-Bleche, erneut der Bewitterung ausgesetzt. Die A-Bleche sind bei der Auswertung nicht durch eine Gitterschnittprüfung beschädigt worden. Diese Bleche sollen im Sommer 2000 nochmals ausgewertet werden. Bei dem Langzeitversuch wollen wir unter anderem klären, ob sich die aufwendigen Rostschutzsysteme mit mehreren Schichten wirklich von den einfacheren Mitteln bei der Bewertung absetzen. Bei den Mehrschicht-Systemen wird mit Langzeitwirkung geworben.

Das Testergebnis

Nach der Auswertung der Testbleche haben wir die Mittel in vier Gruppen eingeteilt:

1. Gute rosthemmende Wirkung 2. Befriedigende rosthemmende Wirkung 3. Mäßige rosthemmende Wirkung 4. Schlechte rosthemmende Wirkung

    (Verwendete Abkürzungen: L: Lösemittelhaltig. W:
    Wasserlöslich) 
    Gruppe 1: Gute rosthemmende Wirkung

    -Krautol Metallgrund (L) 
    -Bahr Meisterklasse Rostschutzgrund (L) 
    -Streich mit Anti Rost (L)
    -Kreidezeit Rostschutzfarbe (L, Ökoprodukt) 
    -Genius Rostschutz Haftgrund (L) 
    -Aglaia Rostschutzfarbe (L, Ökoprodukt)
    -Super Nova Rostschutzgrund (L)

    Gruppe 2. Befriedigende rosthemmende Wirkung

    -Livos Duro Rostschutz (L, Ökoprodukt)
    -Auro Naturharzöl-Rostschutzgrund (L, Ökoprodukt)
    -Alpina Eisen, Stahl Rostschutz (W)
    -Glasurit Anti Rost Grund Dickschicht (L)
    -Hornbach Rostschutz für außen und innen (W)
    -Hornbach Kunstharzbasis (L)
    -Obi Classic Rostschutzgrund (W)
    -BOB Rostversiegelung und BOB Primer (L,
    Dreischicht-Verfahren)
    -Mipa Rostversiegelung und Mipa Primer (L,
    Dreischicht-Verfahren)

    Gruppe 3: Mangelhafte rosthemmende Wirkung

    -Correpair 1,2,3 (L, Dreischicht-Verfahren)
    -Histor Rostschutz (L)
    -Noverox Formel gegen Rost. Wirkt direkt auf Rost
    (Rostumwandler)
    -Hagebau Rostschutzgrund (L) 
    -Einza Korral Primer (L)
    -Erbedol Rost- und Haftprimer (L)
    -Hammerit Metallschutzlack (L, Einschicht-Verfahren)
    -Corroless No 1 (L)

    4. Schlechte rosthemmende Wirkung

    -Coca Cola (enthält geringe Mengen rostlösender
    Phosphorsäure)
    -Fertan und Ferpox Grundierung (W,
    Dreischicht-Verfahren)
    -Bahr Meisterklasse Acryl Rostschutzgrund (W)
    -Owatrol (L)
    -Dulux Acryl Rostschutzgrund (W)
    -Noverox Color Anti Rust (Einschicht-Verfahren)
    -Brunox (Rostumwandler)
    -Tannox (Rostumwandler)
    -Krautol Metallgrund (W)

Zusammenfassung:

Insgesamt haben die lösemittelhaltigen Rostschutzmittel deutlich besser abgeschnitten als die wasserlöslichen. Auch die Rostumwandler konnten nicht überzeugen. Die Ökoprodukte aus den Bioläden haben sich durchweg gut bis befriedigend geschlagen. Kreidezeit und Aglaia wurde nach der Auswertung eine "gute rosthemmende Wirkung" attestiert. Livos und Auro landeten mit einer "befriedigenden rosthemmenden Wirkung" in der Gruppe 2. Bei Auro war die Grundierung allerdings nach einem halben Jahr noch nicht völlig durchgetrocknet.

Bei der Schadstoffuntersuchung von ÖKO-TEST haben die Produkte von Aglaia, Auro und Kreidezeit das Gesamturteil "empfehlenswert" erhalten. Livos wurde als "eingeschränkt empfehlenswert" beurteilt. Dennoch ist zu bedenken, dass auch die hier eingesetzten Lösemittel zu gesundheitlichen Problemen führen können. Die Dämpfe der ätherischen Öle sollten nicht eingeatmet werden. Wie bei anderen Produkten mit Lösemitteln sollte bei der Verarbeitung auf gute Lüftung geachtet werden.

Weil die meisten Korrosionsschutzmittel in Bezug auf mögliche Folgen für die Umwelt und für den Anwender nicht ungefährlich sind, gilt der Grundsatz, dass es besser ist, Rost erst gar nicht entstehen zu lassen, als ihn alle paar Jahre wegzuschleifen und neu zu behandeln. Dr. Kaiser vom Institut für Korrosionsschutz in Dresden empfiehlt, z.B. bei Gartenmöbeln verzinkten Stahl. Die Mehrkosten bei der Anschaffung werden später eingespart. Der teure und teilweise umweltschädliche Korrosionsschutz, der alle paar Jahre erneuert werden muss, entfällt.

Für gute Ergebnisse bei der Rostschutzbehandlung ist eine gute Entrostung unerläßlich. Wenn möglich, d. h. wenn das Werkstück transportabel ist, sollte der Stahl in einem Fachbetrieb sandgestrahlt werden. Nur so können verwinkelte Ecken, wie z.B. bei einem alten Gartenzaun, wirklich entrostet werden. Bei der anschließenden Behandlung sollten so viele Grundier- und Lackschichten wie möglich aufeinander aufgetragen werden. Die dann insgesamt dicke Schutzschicht bildet eine wirkungsvolle Barriere gegen Feuchtigkeit und Sauerstoff. Allerdings halten wir Verarbeitungsvorschriften wie bei Correpair von bis zu 10 Arbeitsgängen für eine Zumutung.

2007-04-11 15:03
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:42 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Rost - Hilfe mein Auto rostet

Tipps rund um das Thema Rostschutz und Fahrzeugrestauration gibt es im Forum für Rostschutz: Forum 46030


Beitrag von Thomas Döring im Forum für Rostschutz:

Viele Fragen in diesem Forum zielen in Richtung des Grundlagenwissens, deshalb hab ich mir mal die Mühe gemacht, diese Grundlagen allgemeinverständlich aufzuschreiben.

Die erste Frage: Warum rosten Autos eigentlich?

Die Antwort ist für alle, die stets bemüht sind, ihr Bestes zu geben und ihren Liebling mit allerlei Zubehör und Mittelchen für dieses, das und jenes bei Laune zu halten, vermutlich niederschmetternd: weil das die Bestimmung allen Eisens ist! Alles in unserer Welt hat das Bestreben, stets den energieärmsten Zustand anzunehmen. So wie es für uns Menschen nichts Schöneres gibt, als stundenlang in der warmen Sonne auf einem Liegestuhl abzuhängen, sehnt sich der Stahl unserer Autos danach, wieder das zu werden, was er einmal war: ein netter Klumpen Eisenerz tief in der Erde und schön rostig. Um den Stahl aus dem Erz zu erzeugen, war im Hochofen ein entsprechender Energieaufwand nötig und genau diese Energie, die in ihm steckt, möchte der Stahl nun einmal liebend gerne wieder loswerden.

Alles was er dazu braucht, ist Sauerstoff und dazu noch etwas Wasser, in dem stets noch ein paar schwache Säurereste vorhanden sein können, um das ganze noch ein wenig zu beschleunigen. Wenn das Eisen Fe sich dann mit dem Sauerstoff O zu Rost FeO verbunden hat, bilden sich Kristalle, die die ehemals glatte Oberfläche des Bleches zerklüften und so die Ansatzpunkte für weitere Reaktionen und damit Korrosionen vergrößern.

Die einzige Abhilfe ist, die Zufuhr von Sauerstoff und Feuchtigkeit auf das blanke Blech zu unterbinden und zwar im Falle der Autos durch Lack. Bedauerlicherweise sind Autos nun einmal nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern verfügen über ein mehr oder minder vorprogrammiertes Verfallsdatum, das in ihrer Konstruktion begründet liegt. Autos bestehen aus geformten Blechen, die im Werk über Punktschweißzangen blank zusammengebraten werden. In diesem Moment wird das Blech heiß und beim Abkühlen des Schweißpunktes schlägt sich Kondenswasser aus der Umgebung nieder und das Rosten beginnt. Alles was jetzt noch folgen kann, ist Schadensbegrenzung, d.h. die Zufuhr von Sauerstoff und Feuchtigkeit für ein paar Jahre auf ein Minimum zu reduzieren. Das hierbei ein Spagat aus Käuferzufriedenheit und wirtschaftlichen Interessen besteht, braucht wohl nicht weiter ausgeführt zu werden, d.h. ein Auto hält eben eigentlich nur so lange, wie es soll.

Auch das Verzinken der Bleche erfolgt nicht nur im Sinne einer größeren Lebenserwartung wie gemeinhin geglaubt wird, sondern verfolgt ebenfalls wirtschaftliche Interessen: Um ein Auto über einen bestimmten Zeitraum gegen (sichtbaren) Rost zu feien, war in den gefährdeten Bereichen ein Blech in einer bestimmten Stärke erforderlich. In der heutigen Zeit steigt zwar das Fahrzeuggewicht durch den Ersatz ganzer Karrosseriepartien durch den bei gleicher Festigkeit schwereren (jawohl!), aber billiger zu verarbeitenden Kunststoff und Dämm-Matten und all den unentbehrlichen Zubehörschnickschnack, der Anteil an "richtigem" Stahl nimmt aber immer weiter ab. Erreicht wird dies, indem dünne Bleche molekular vorgereckt d.h. langgezogen werden, um die erforderliche, konstruktive Festigkeit in genau der benötigten Richtung zu erhalten. Damit diese Festigkeit nicht innerhalb des normalen Autolebens schon durch Korrosion verloren geht, wird "gezinkt".

Verzinken bedeutet den Überzug eines edleren Metalls (Stahl) mit einem unedleren (Zink) Bei beginnender Korrosion wird zunächst das unedlere Metall befallen, soll heißen, es zieht zunächst die Korrosion an sich und verhindert damit bis zu seinem endgültigen Verrotten ein Rosten des edleren Stahls. Rostschutzmittel wie Bleimennige oder Zinkchromatspray, die es ja leider nicht mehr gibt, funktionieren ähnlich und auch die Verwendung von Opferanoden unterliegt dem gleichen Prinzip. Rosten ist eine Art von Energieumwandlung und funktioniert genauso wie die Stromerzeugung in einer Taschenlampenbatterie. Verlagert man den Stromfluß vom Stahl zum Rost durch solche Maßnahmen vom Stahl zu einem unedleren Metall, rostet das Auto solange nicht, wie noch unedleres Material vorhanden ist. Bedauerlicherweise wird bei verzinkten Blechen durch das Punkten der Zink im Bereich der Schweißpunkte verbrannt. Der Gammel startet also wie bisher, wird durch das Zink ein paar Jahre aufgehalten und frißt dann die dünnen Bleche in Nullkommanix weg!

Die zweite Frage ist also, was man dagegen tun kann?

Grundprinzip ist das Unterbinden der Zufuhr von Sauerstoff und Feuchtigkeit vor allem an die gefährdeten Bereiche im unteren Drittel des Autos. Leider hat die Idee den Nachteil, daß sie zwar gut, aber im Prinzip realitätsfern ist. Selbsttragende Karosserien bestehen neben den genannten Punktschweißungen durch zwei (oder schlimmer: noch mehr Bleche) auch aus Hohlräumen wie z.B. Schweller und Holme, in die sich während der Fertigung nur sehr selten Farbe verirrt. Besonders belastete Bereiche wie z.B. die Achsaufnahmen werden zudem auch gern durch ein weiteres, von innen eingesetztes, dickeres U-Blech "verstärkt", ohne dass sich zwischen diesen Blechen auch nur irgendetwas anderes als Spuren von Tiefziehfett befindet. Das Resultat sind dann spätestens 14 Jahre später "dick" werdende Holme, in denen sich außer Broccoli pur keinerlei Reste von mechanischer Festigkeit mehr finden.

Im allgemeinen startet man mit einer Restaurierung bereits zu einem Punkt mehr oder weniger fortgeschrittener Oxidation, wobei man sein Augenmerk natürlich auf die von außen sichtbaren Verfallsspuren richtet. Grundsätzlich lässt sich Rost dabei in zwei Kategorien einteilen: Die Anrostungen im oberflächlichen Bereich, wo durch fehlende, unzureichende oder mittlerweile nicht mehr vorhandene Lackierung Sauerstoff und Feuchtigkeit ihr Werk verrichten konnten und eben die sogenannten Unterrostungen.

Die erste Kategorie ist dabei relativ harmlos und wird deshalb auch gern mit dem Begriff "Flugrost" verniedlicht, zumindest solange der Rost sein Werk nicht über einen längeren Zeitraum verrichten kann. Hier reicht es wirklich, die Stelle halbwegs blank zu schleifen und den Lack neu aufzubauen. Wenn alles wieder dicht ist, kann kein Sauerstoff mehr rankommen und die Geschichte kommt von selbst zum Stillstand.

Die zweite Kategorie ist die der gemeinen Art, hier beginnt der Rost bereits "im Prospekt" an allen blanken ungeschützten Blechteilen sein zerstörerisches Werk. Wenn sich also erste Rostpickelchen im Bereich überlappender Bleche wie z.B. an Türfalzen oder Radläufen zeigt oder auch nur kleine Bläschen im Lack entstehen, sind dies die ersten Zeichen für eine Unterrostung. In diesem Fall hat sich der Rost von der Rückseite des Bleches durchgefressen und wird nun auf der Oberseite sichtbar. All das Entrosten, Spachteln und Lackieren ist an diesen Stellen nur von (schnell) vorübergehender, kosmetischer Natur und es ist im Endeffekt schade um die vergeudete Arbeitszeit für solchen Blödsinn. Mag der Radlauf jetzt auch von außen wieder top aussehen, das Blech ist durch und für Feuchtigkeits- und Sauerstoffnachschub wird schon von der Rückseite gesorgt werden. Der Rest ist dann nur eine reine Zeitfrage.

Ziel einer Reparatur ist also immer, den Rost von beiden Seiten in die Zange zu nehmen und die Sauerstoff- und Feuchtigkeitszufuhr zu unterbinden. Hier kommt der Einsatzpunkt der vielen Wundermittelchen, die es auf dem Markt so gibt. Allen ist eine mehr oder weniger gute Kriechfähigkeit zu eigen, sie können Wasser verdrängen und haben oft rostumwandelnde Eigenschaften. "Rostumwandelnd" heißt übrigens nicht, daß aus dem Broccoli wieder feinstes Eisen wird, sondern die Rostoberfläche wird durch Phosphatieren oder ähnliches in eine chemisch nicht mehr so gammelfreudige Verbindung umgewandelt. Wunder sollte man von diesen "Wunder"-mitteln aber nicht erwarten, doch kleine Unterrostungen an Tür- und Haubenfalzen und anderen Stellen lassen sich damit ganz gut in den Griff kriegen, solange man von allen Seiten gut herankommt.

Und genau das ist der Knackpunkt: Ein Rostloch in einem Kotflügel wird nicht mehr weitergammeln, wenn man den losen Rost von beiden Seiten abkratzt und ebenfalls von beiden Seiten Rostschutz oder Grundierung und Farbe aufträgt. An die richtig netten Stellen kommt man aber leider nicht von beiden Seiten und dann bleibt nur noch der Griff zur Flex.

Hier gilt zwar der Grundsatz: "Viel hilft viel" denn nichts ist frustrierender, als wenn sich das frisch gedengelte Reparaturblech auf den stehengebliebenen Resten in Alufoliestärke nicht anschweißen lässt. Autos, die still in einer Ecke stehen, vertragen das Heraustrennen komplexer Bleche auch viel besser als solche, die dabei ständig hin- und hergeschoben werden, obwohl die versteifende Wirkung des Getriebetunnels auch nicht unterschätzt werden sollte. Allerdings ist es trotzdem recht schwierig, nicht mehr vorhandene Blechfragmente freihändig hinterherzubauen. Etwas Überlegung vor dem Flexen ist also angebracht, Pappschablonen für die neuen Bleche lassen sich auch auf Broccoli noch ganz gut anpassen und ein paar Querversteifungen zwischen den Säulen einzuschweißen, schadet auch in keinem Fall.

Bevor nun die Bleche einpasst werden und das Schutzgasschweißgerät angeschmissen wird, sollte man alle Hohlräume, deren man habhaft werden kann, satt mit Rostschutz und irgendeinem Decklack (Farbe egal, sieht man sowieso nie mehr) einpinseln. Gleiches gilt für die Innenseiten aller Reparaturbleche, an die man später nicht mehr herankommt. Beim Schweißen wird die neue Farbe leider wieder im Bereich der Schweißpunkte wegbrennen. Es gibt zwar schweißfeste Rostschutzfarben, die etwas mehr Hitze abkönnen, aber auch die brennen auf der Rückseite des Schweißpunktes wieder weg. Die Stelle ist zwar kleiner, aber eben immer noch da und der ganze Zerstörungsprozeß startet erneut. Hier hilft nur das anschließende Versiegeln der Hohlräume mit Wachs oder Ovatrol oder vielleicht auch mit dem in diesem Forum vielgenannten "Mike Sanders"-Zeug.

Doch zunächst soll mal geschweißt werden. Autos werden meistens mit dem Schutzgasgerät punktgeschweißt und zwar aus mehreren Gründen: Erstens verzieht sich das Blech unter der Hitzeeinwirkung längst nicht so stark wie beim Autogenschweißen. Zweitens sind alle geschweißten Nähte deutlich härter als das umgebende Blech und können deshalb den nun einmal vorhandenen Verwindungen der Karosseriestruktur beim Fahren nicht mehr so elastisch folgen wie das umgebende Blech, so dass an der Schweißnaht bald wieder Risse auftreten werden. Deshalb fordert der TÜV auch Punktschweißverbindungen bei Reparaturen an tragenden Teilen.

Außerdem ist das Punkten auch für einen ungeübten Schweißer relativ einfach mit einem Mindestmaß an Fertigkeiten hinzubekommen. Hierbei unterscheidet man wieder zwei Verfahren: Beliebt für die sogenannten TÜV-Bleche, die eine gammelige Möhre noch einmal über die nächsten zwei Jahre bringen sollen, ist das "Einkleben von Blechbriefmarken durch Eckenumbraten". Dazu schneidet man ein Blech grob zu, biegt es in etwa hin und setzt den ersten Punkt mit leicht schräg gehaltenem Brenner an einer Stelle, wo beide Bleche halbwegs plan aufeinanderliegen, so auf den Rand des Reparaturbleches, dass die Bleche miteinander verbunden sind. Dann klopft man beide Bleche einen Zentimeter weiter mit dem Hammer wieder aneinander, drückt vielleicht noch etwas mit dem Hammerstiel nach und setzt den zweiten Punkt und so weiter. Das Verfahren erreicht zwar eine Mindesthaltbarkeit, aber eben auch nur diese. Manchmal gibt es auch Stellen, da geht es nicht anders, aber dann sollte man wenigstens versuchen, von der Rückseite aus ebenfalls ein paar "Punkte" an die Ecken zu setzen, das hält dann schon ganz gut.

Professioneller und deutlich haltbarer wird es, wenn man das obere Blech im Bereich der Punktnaht mit entsprechenden Löchern versieht, die anschließend einfach dichtgeschweißt werden. Für solche Zwecke gibt es extra Lochzangen, wobei von TAMA auch eine Kombizange angeboten wird, mit der man die Bleche auch gleich entsprechend absetzen kann. Das klappt ganz gut, auch wenn es für das Training der Unterarmmuskeln im Fitnesscenter sicher einfachere Methoden gibt.

Vor dem Schweißen werden beide Bleche mit der Flex im Bereich der Überlappung erst richtig blank gemacht, sonst wird es nichts mit dem Schweißen. Mit allen Wasser gewaschene Profis behaupten zwar immer, auch Rost und Spachtel schweißen zu können, aber die so erzielten Punkte vermögen zumeist nur, das Blech gegen die Einwirkung der Erdanziehungskraft an der Stelle zu halten!

Nach dem Schweißen erfolgt dann das Abdichten der überlappenden Bleche. Beide Bleche waren vor dem Schweißen ja schön blank gemacht worden, damit die Sache hält und nun gilt es, diesen Bereich irgendwie vor Sauerstoff und Feuchtigkeit zu schützen. Ein altes und bewährtes Mittel scheint das Verzinnen zu sein. Wer einen Oldtimer fährt, trägt in seinem Herzen irgendwo den Gedanken, daß halt früher auch alles irgendwie besser und schöner war und diese Wertvorstellung zeigt sich ja auch darin, daß man ein altes Auto erhält, fährt und auch gern vorzeigt (denn sonst könnten wir ja alle einen Smart oder New-Beetle oder ein anderes, hässliches, rundgelutschtes und gesichts- und charakterloses cw-Ei fahren). Doch nicht alles, was unsere Altvorderen taten, war besser und dauerhafter als die Dinge, die wir heute kennen und das Verzinnen gehört dazu. Spachtelmasse, Acryl und all das andere Zeug war noch nicht erfunden und so blieb nur das Zinn, um Karosserienähte zu schließen oder letzte Blechknitterfalten nach dem Ausbeulen zu egalisieren. Es bedarf aber einer Menge Übung, um mit Flamme, Zinn und Karosseriehobel vernünftige Ergebnisse zu erzielen und ich kann dabei durchaus auch die Puristen verstehen, die viel Zeit und Arbeitskraft darauf verwenden, ein Auto zeitgenössisch zu restaurieren, also auch durch Verwendung von Zinn.

Trotzdem ist das in meinen Augen Blödsinn! Bevor mir nun einige gleich den Kopf abreißen, sei die Frage gestattet, ob sie ihr Auto denn anschließend auch zeitgenössisch lackieren, also mit Nitrolack, Pinsel, nachschleifen und das Ganze in so 12 - 14 Durchgängen und alle paar Jahre wieder? Nee, und warum nicht? Siehste woll! Zinnen ist überholt und das aus mehreren Gründen: Zum einen braucht man säurehaltiges Flussmittel, um das Zinn dazu zu bewegen, in die Spalten zu kriechen. Das Flussmittel bleibt dort auch an einigen Stellen haften und Gevatter Rost zeigt sich anschließend hoch erfreut über diese unfreiwillige Schützenhilfe. Zum anderen währt nichts ewig, oder, um es mit Fontane zu sagen "Tand, Tand, sind die Gebilde von Menschenhand" Eine leichte, aber tragisch endende "Feindberührung" oder sogar neue Rostlöcher trotz aller Liebesmüh erfordern den erneuten Einsatz von Schweißgerät und Flex und nun nimmt das Übel seinen Verlauf: Zinn kriegt man niemals wieder weg und auf Zinn lässt sich partout nicht schweißen! Jeder Versuch mit Schruppscheibe oder Drahtzopf schmiert das Zeug nur tiefer ins Blech. Also, Finger weg davon!

Statt dessen nimmt man BOB oder eines der anderen, bereits genannten Wundermittel, die neben einem hohen Kriechvermögen auch über grundierende Eigenschaften verfügen und gibt davon reichlich in den Spalt. Nach dem Trocknen kann man dann noch mit normaler Grundierung nachlackieren und wenn alles getrocknet ist, drückt man ordentlich Acryl in den Spalt. Silikon ist nicht so empfehlenswert, da das normale Baumarktsilikon Essigsäure enthält und das lässt die Bleche darunter sehr gut rosten. Ich habe in diesem Forum bereits gelernt, dass es auch säurefreies Silikon gibt, aber wenn man mal an seine Badewanne denkt und überlegt, wie lange die Silikonabdichtung am Rand dicht bleibt, bis sie sich abzulösen beginnt, ist das Zeug für mich irgendwie zweite Wahl. Acryl schmiert zwar mehr, bleibt aber immer plastisch und lässt sich hervorragend mit einem in Benzin oder Verdünner getauchten Lappen an der Oberfläche glattwischen. Nach dem Trocknen kann man die ganze Sache dann lackieren.

Kleine Ecken an nichttragenden Teilen oder Löcher im Unterboden kann man dagegen auch ruhig durchschweißen. Dazu macht man sich zunächst ein passendes Blech, legt dieses auf und reißt ringsum den Lack an. Dann wird mit der Flex oder dem Blechknabber entlang der Linien ausgeschnitten, so daß das "Loch" etwas größer ist als der Flicken (so ca. 1mm). Jetzt hält man den Flicken so an, dass ringsum ein gleichmäßiger Spalt bleibt und setzt den ersten Punkt. Abkühlen lassen, ausrichten und den nächsten Heftpunkt an der gegenüberliegenden Seite setzen. Wieder abkühlen lassen, ggf. nachrichten und dann immer schön über Kreuz ein paar weitere Punkte setzen, bis der Flicken soweit fixiert ist, dass er sich nicht mehr verziehen kann. Jetzt einmal glattflexen und dann ein paar saubere Nähte ziehen, wieder glattflexen und fertig. Hört sich einfach an, erfordert aber ein Menge Übung und sollte vorab an ein paar Probestücken ausprobiert werden.

Neben dem Schweißen haben sich in den letzten Jahren auch Klebeverfahren zum Verbinden von Blechen durchgesetzt. Karosseriekleber gibt es in Kartuschen wie Silikon oder Acryl und er eignet sich hervorragend zum Aufkleben von Türhäuten etc. Für tragende Verbindungen ist er aber nicht gedacht. Ein sehr guter Anwendungsfall sind auch Radläufe. Hier befinden sich zwei überlappende und gepunktete Bleche direkt im Spritzbereich der Räder und wenn die schützende Lackschicht an den Rändern erst mal weg ist (und das dauert nicht allzu lange) werden Wasser und Salz durch die Kapillarkraft regelrecht in den Spalt hineingezogen und ein wunderbares Rostbiotop nimmt seinen Anfang. Ist dann der Radlauf noch so intelligent wie z.B. beim E-Kadett ausgeformt, bleibt selbst Kondenswasser auf der Innenseite im oberen Bereich auf dem geraden Stück stehen und hilft von der Rückseite aus kräftig mit. Wir haben deshalb einmal vor Jahren, als die ersten Karosseriekleber aufkamen, die Radläufe eines C-Kadetten im Bereich der Rundung mit ein paar Schraubzwingen geklebt und das hält schon seit 10 Jahren ohne irgendwelche Oxidationserscheinungen. Vorher wurden die Radhäuser ordentlich entrostet, ein paar kleine Bleche am Rand eingepaßt und durchgeschweißt und alles gut mit Rostschutz und Decklack gestrichen. Dann kam Karosseriekleber in die Sicke und auf die Bördelkanten, zusammendrücken und fertig.

Noch ein paar abschließende Worte zum Lackaufbau, weil hierzu auch schon einige Fragen waren. Basis jeder Lackierung bildet ein sauberer, trockener und vor allem fettfreier Untergrund. Vor dem Beginn jeder Lackarbeit schadet also das Abwischen der betreffenden Stelle mit reichlich Verdünner in keinem Fall. Insbesondere das Silikonspray, welches man gegen das Zubacken der Schweißdüse eingesetzt hat, muß völlig verschwunden sein, sonst hält kein Lack! Als Grundlage wird als Haftvermittler eine Grundierung oder auch neudeutsch Primer aufgetragen, weil Lack auf blankem Blech nicht hält. Spachtel hält dagegen auf angeschliffenem Lack ebensogut wie auf blankem Blech. Werden aber sichtbare Schweißnähte z.B. vom Radlauf zum Seitenteil verspachtelt, kommt erst BOB in den Spalt, dann Rostschutzgrundierung darauf und dann erst der Spachtel. Spachtel, die meisten Grundierungen und auch Metalliclacke aus der Sprühdose sind nämlich nicht 100% wasserdicht (Deshalb wird bei Metallic aus der Dose auch immer mit Klarlack überlackiert)! Wer also mit seinem gespachtelten und grundierten Auto vor der Endlackierung erst einmal eine Zeitlang fährt, macht die ganze bisherige Arbeit wieder zunichte. Vor der Lackierung kommt das Schleifen. Geschliffen wird mit 240er Naßschleifpapier und einem Schleifklotz aus Kork. Bei Pinselgrundierungen kann man auch etwas grober anfangen. Wenn das blanke Blech durchkommt, muß wieder grundiert werden. Feine Riefen lassen sich mit flüssigem Spachtel aus der Sprühdose, dem sogenannten Filler schließen und danach wird dann noch einmal mit 320 oder 400 zart übergeschliffen.

Das Lackieren selbst sieht leicht aus, erfordert aber für ein vernünftiges Resultat reichlich Übung und sollte dem Profi überlassen werden. Bei vernünftiger Vorarbeit wird die Sache auch preisgünstig. Wenn es aber nur darum geht, mal einen Kotflügel, ein Seitenteil oder eine Tür neu zu lackieren und man auf kleineren Stellen mit der Sprühdose bereits vernünftige Resultate hinbekommt, gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Für den Modellbau gibt es kleine, relativ günstige Airbrushsprüh"pistolen" mit denen man bei genügend Zeit und Muße sogar ein ganzes Auto lackieren könnte. Der Farbauftrag erfolgt wie mit einer Sprühdose, nur daß der Lacknebel aufgrund der besseren Düse und des gleichmäßigen Drucks (ein kleiner, billiger Kompressor reicht völlig aus) viel gleichmäßiger ist. Außerdem nebelt so eine kleine Pistole kaum in die Gegend und man kann gut in der Garage lackieren, ohne alles einzusauen. Der Farbverbrauch bleibt so auch erfreulich niedrig. Ich habe damit so nach und nach meinen halben Ascona A lackiert (Limonengrünmetallic) und das Resultat war wirklich überzeugend!

Alle Stellen, wo es nicht so genau darauf ankommt, wie z.B. den Kofferraum oder das Bodenblech kann man natürlich auch einfacher mit dem Pinsel streichen. Wer einmal den kompletten, alten Unterbodenschutz mit Heißluftpistole und Spachtel abgekratzt hat, mag anschließend auch nicht so gerne wieder neuen U-Schutz aufbringen. Das ist auch nicht nötig, denn eigentlich hat das Zeug mehr Nach- als Vorteile. Wenn es darunter zu rosten beginnt, bleibt die Sache solange verborgen, bis schließlich der Unterbodenschutz in großen Placken mitsamt dem Rost abfällt. Kleine Schäden, die man bei einer einfachen und möglichst hellen Lackierung früh entdecken und beseitigen könnte, bleiben solange unsichtbar, bis vom Blech nicht mehr allzuviel nachgeblieben ist. Sinnvoll ist Unterbodenschutz eigentlich nur im Spritzbereich der Räder, wo mit dem Wasser aufgewirbelter Sand eine reine Lackierung bald wie eine Sandstrahlpistole abgeschmirgelt hätte. Den gleichen Zweck erfüllt auch Steinschlagschutz oder zu neudeutsch Bodyplast. Dessen Klebkraft und Zähigkeit ist noch größer als die von Unterbodenschutz. Es wurde deshalb früher auch gern im Bereich der Schweller und Schürzen unter die Verkaufslackierung halbtoter Möhren aufgespritzt und ergab so eine Art groben Hammerschlageffekt. Das Bodyplast hielt die Kiste dann die nächsten 2 Jahre von außen optisch gesund, bis auch das letzte Blechatom darunter umgewandelt war. Dann fiel alles in großen Placken ab. Wer ein Auto für längere Zeit vor dem Zerfall bewahren will, sollte diese Mittel also nur an den Stellen einsetzen, wo sie wirklich sinnvoll sind.

wenn jemand den rost billig beseitigen lassen möchte sollte er sein glück im ausland versuchen (zb.ungarn,polen,....)habe damit gute erfahrunge gesammelt!

2007-04-11 15:03
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:43 - Autor: Zettel - Letzter Autor: MARSIN

Rost - Links und Adressen

Wer Probleme mit hat braucht dann meist auch erst mal Info`s um sich überlegen zu können, wie er die Probleme löst. Bei:

http://www.Korrosionsschutz-depot.de

hat man nicht nur die Möglichkeit online die richtig guten Sachen zu kaufen, nein man kann auch stundenlang über Rost, dessen Entstehung und die verschiedenen Vorgehensweisen zur Bekämpfung lesen. Wenn man dann allzu verwirrt ist, kann man sich auch direkt beraten lassen. Auch der Katalog ist empfehlenswert, da man hier so manch ein nützliches Werkzeug zu einem relativ günstigen Preis bekommen kann.

Ich will hier bestimmt keine Werbung machen, aber in der heutigen Zeit in der ja Geiz und alle seine Folgen so geil sind, sollte man immer fördern, wenn Einzelne etwas richtig gutes machen.

LG Sascha

2007-04-11 15:03
Letzte Änderung: 3.1.2006 10:36:07 - Autor: Schlappenhauer - Letzter Autor: Schlappenhauer

Scheibenwischer

Frage: Eben ist mein linker Wischer einfach stehengeblieben. Nach dem ich in mit der Hand wieder in die Ausgangsposition gebracht habe, geht er wieder ein mal hoch aber nicht mehr zurück.....Der rechte wischt einwandfrei. An was kann es liegen?

Antwort1 : also die Wischer hängen zusammen an einem Antrieb(Motor) und sind über ein Gestänge miteinander verbunden. Es kann zwar grundsätzlich sein, daß sich das Gestänge an einer Seite aushängt,aber dann geht der Wischer garnicht mehr. Bei dem hier geschilderten Problem hat sich warscheinlich nur die Schraube vom Wischerarm gelöst; genauer die Mutter, die den Wischerarm auf der Welle hält. Die Schraube ist direkt am unteren Ende des Wischerarms unter der Plastik-Abdeckung. Wischer einfach in Endposition bringen und Schraube wieder festschrauben.

Rückfrage: Habe die Mutter festgeknallt (war aber glaube ich nicht locker)....geht trotzdem nicht. Auffallend ist aber, daß sich der intakte Wischer wesentlich schwerer von Hand bewegen lässt als der defekte.

Antwort: Du hast den Konus gekillt! Der Wischerarm sitzt auf einem Konus mit einer feinen Verzahnung drauf. Entweder jemand hat in deiner Abwesendheit Gewalt an Deinem Wagen ausgeübt oder Du hast die Wischer bei zugefrorener Scheibe betätigt ????

Wenn das Wischerblatt auf der Scheibe festgefroren war hat der Wischermotor unter seiner Last die Verzahnung gekillt.

Du kannst das Wischerblatt komplett abschrauben und Dir das Dilemma mal ansehen. Reparaturmethoden sind spärlich. denkbar wäre ein flüssigmetallkleber, dann bekommst Du den Wischerarm aber im Leben nichtmehr herunter. Oder Du besorgst Dir den defekten Teil des Wischergestänges neu.





Beheizte Scheibenwaschdüsen

Solche Düsen wurden beispielsweise in späten R107 (Bj. 85-89) verbaut. Die Düsen aus dem R107 haben Edelstahlkappen, was stylistisch zum W123 passt.
Die Heizungen der Düsen habe ich mit der heizbaren Heckscheibe verschaltet. Das ganze ist etwas fummelig zu verlegen, da die Leitungen in der Motorhaubenversteifung liegen.
Der Stromverbrauch ist mit 0,5A je Düse nicht sonderlich hoch.

Hier die benötigten Teile:
2x A107 896 03 24 Anschlussstück beheizt
2x A107 860 01 47 Düse verchromt
4x A003 545 06 26 Rundsteckhülse
2x A010 545 10 28 Steckhülsen Gehäuse
2x A010 545 09 28 Deckel für Steckhülsen Gehäuse.


Die Kosten dürften hierfür ca. 70€ betragen.

Auf beheizte Düsen kann man nach anderer Auffassung aber getrost verzichten. Im W124 friert das wohl trotzdem ein, denn es kommt auf das Frostschutzverhältnis an!

2007-04-11 15:04
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:34 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Scheinwerfer

Frage: Wie bekomme ich die vorderen Scheinwerfer heraus? Locker sind sie, die Schrauben sind alle raus.. aber wie ich sie dreh und wende, die kommen nicht raus..

Antwort 1: Die Ursache liegt oft in ner verzogenen Halterung des Blechstreifens unterm Scheinwerferglas. Erste Hilfe die eine Schraube an dem Blechstreifen rausdrehen damit hast du etwas mehr Spielraum, ein bischen Lack wirst du an dem Streifen sicherlich abplatzen sehen da fürt aber kein Weg drann vorbei jetzt kippst du den Schweinwerfer unten aus und versuchst dabei mit nem flachen Schraubendreher zu verhindern das sich das Mistding in der Falzkante des Blechstreifens einhakt dann bischen drehen ziehen und fluchen..... Bisher hab ichs immer hingekriegt mein Negativrekord liegt aber eindeutig jehnseits von 15 Minuten. Wenn du unten rauskekommen bist kannst du oben mit Gewalt rangehen, das Gehäuse kriegt ein paar unscheinbare Kratzer, immer noch besser als den Kotflügel abschrauben.

Antwort 2:

hier die werkzeugliste: john lee hooker cd, lucky strike, franziskaner weizen, feuerzeug, großen kreuzschlitz, kleinen elektronikerschraubendreher oder ersatzweise nen 2.5er Inbusschlüssel.

blinker rausbauen und an den kabeln hängen lassen. vom blinker her 2 schrauben lösen, innen am grill 2 schrauben lösen.- schraube vom blechstreifen lösen. blechstreifen vorziehen bzw lockern scheinwerfer mit der unteren ecke vorziehen, dann richtung nummernschild rausziehen.. aufpassen, daß das gehäuse (unten) außerhalb der mittleren klammer unten sich nicht am blechstreifen einhakt oder gar die klammer den lack ruiniert. dann kommt der scheinwerfer bei kräftigem zug raus. bei fahrzeugen ohne Scheinwerferhöhenregulierung geht das wesentlich besser, da die halteklammer vom vakuumschlauch oben im weg ist.. zumindest auf der beifahrerseite.. auf der fahrseite klemmt da der haubezug drin. wenn der scheinwerfer raus ist, mit der rückseite aufn boden legen und die klammern lösen: an der glas-seite mittig mit dem kleinen schraubendreher in die Klammer reinfahren und den einen teil der klammer hochhebeln.. mit dem daumen fixieren, dann die 2te seite der klammer lösen (im gleichen Winkel reinfahren). das rundrum an allen klammern machen.. dann an den oberen ecken innen und außen das glas abhebeln. nur wenig drücken, sonst bleibt die dichtung am glas und reißt durch die klammern kaputt.. glas von der dichtung trennen, dichtung soll im plastik verbleiben. wenn das glas raus ist, die klammern entfernen.. klammer vorne anheben bis anschlag, dann nach hinten drücken bisse hinten aushakt, dann hinten hochnehmen und nach vorne wegnehmen..

Vorsicht: nimmt man die Klammer falsch, oder will die einfach mit dem Schraubendreher hochdrücken platzt das Glas weg, die Klammer hält an der Stelle nie mehr. Glassplitter sind gefährlich, Schutzbrille sieht bescheuert aus, ist aber empfehlenswert!

Einbau: Dichtungen checken, ggfls neue rein. dann Glas aufsetzen, Dichtung kontrollieren, mit der linken hand fixieren und mit der rechten ne klammer aufsetzen.. klammer vorne einhängen und dann hinten am plastik über die nase drücken. wenns klemmt leichten schlag mitm handballen.. aufpassen daß das glas nich abfällt oder verrutscht. klammern auf die art rundrum festmachen. 3 oben, 3 unten, 2 innen zur Kühlerseite hin. Wenn man mehr klammern hat (vom Schlachscheinwerfer z.b.) zum Blinker hin noch eine oder 2 einbauen. scheinwerfer einbauen, dabei wieder auf den lack am blechstreifen achten, ggfls den blechstreifen vorher von hand etwas in richtung stoßstange ziehen. scheinwerfer anschrauben, die alten schraubenpositionen helfen dabei.. kabel drauf, unterdruckschlauch drauf, blinker rein, bier leertrinken.

 

Teilesatz für Scheinwerfermontage: A1238260000, kostet 4Eur plus Steuer bei DC 1 Satz => 1 Scheinwerfer, egal ob Breitband oder nicht. Besteht aus Blechmuttern, Schrauben, Gummiunterlagen und dem ganzen Geraffel für den Blinker.

Achtung: beim Einsetzen der neuen Blechmuttern in die Frontmaske gleich den Lack wieder flicken. Muttern an der RICHTIGEN Stelle einbauen. Die Klammern passen auch im "Auge" in dem der Scheinwerfer wohnt, nur dann kann man ihn nicht mehr anschrauben.

Gläser zwischendurch mal in die Spülmaschine legen, der Effekt ist Wahnsinn!

 

Alternative Scheinwerferdichtung

Nabend,
 ich habe gerade meine Scheinwerfer mit neuen Streuscheiben versehen und habe dazu dieses Gummiprofil (http://www.sued-gummi.de/dichtungsprofile/sonderprofile/moosgummi-sonderprofil-25315-epdm-schwarz.php) verwendet. Paßt wie Arsch auf Eimer, einfach abgelängt und mit Sekundenkleber geklebt. Die Scheiben sitzen satt aber nicht zu streng auf. 
Ich weiß ja nicht was die originalen Dichtungen kosten, aber 3,50€ (2m Profil) für 2 Scheinwerfer wird wohl kaum zu toppen sein .

Kleine Ergänzung noch zu dem Gummiprofil: mit der runden Seite in die Nut vom Scheinwerfergehäuse einlegen (sieht man eigentlich selbst beim Einbau) und vorher evtl. dünn mit Vaseline einreiben.
erleuchtete Grüße
Floh [messerfloh]

 

Gelbe Nebelscheinwerfer
die gelben Nebel-Reflektoren für eckige Bosch-Scheinwerfer haben folende DB-Nr. A 001 826 69 78, Preis bei DB ab Jan 05 beträgt pro Stück UPE 63,- EUR + MwSt?; die Bosch-Nr. 1 305 354 923, Bosch-Preis ist nicht bekannt.

2014-12-08 10:27
Letzte Änderung: 28.12.2004 08:59:46 - Autor: Wolfi und Axel - Letzter Autor: Martin aus Soizbuag

Scheinwerfer einstellen

Auszug aus Etzold zum Scheinwerfer einstellen: http://img204.exs.cx/img204/604/scheinwerferetzold9bd.jpg

und was Jhims dazu sagt: http://img36.exs.cx/img36/2985/scheinwerferjmis23ll.jpg http://img36.exs.cx/img36/5105/scheinwerferjmis83pi.jpg

2007-04-11 15:05
Letzte Änderung: 14.3.2005 17:45:22 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

Schiebedach

Schiebedachworkshop von Wolfi

Bei Verdacht auf undichtes Schiebedach: das Dach ist niemals richtig dicht, aber die Wasserabläufe können verstopft oder durchgerostet sein. Siehe WasserEinbruch.


Durchgerostete Wasserabläufe sieht man nach Ausbau des Dachhimmels.

In diesem Fall ist ein Austausch des Schiebedachrahmens oder eine Restaurierung des Schiebedachs angesagt.


Wenn beim elektrischen Schiebedach nach dem Einbau eine Seite beim Schließen nicht mehr nach oben klappt, sind meist die Haltepins in den Langlöchern der hinteren Filzträger nicht richtig justiert. Diese Erkenntnis hat mich 4 Stunden Schrauberei gekostet!

Matze


Der Folgende Beitrag ist aus dem w126er-Forum entnommen. Einiges davon sollte für den w123 verwertbar sein.

Reparaturtips zum Schiebedach

1. Schwergängiges Schiebedach (Antriebsmotor hat nicht genügend Kraft)

2. Ausrichtung des Schiebedachs (bündiger Sitz in der Dachhaut)

3. Zähes Öffnen und Schliessen oder Klemmen des Antriebs

4. Führungsrohr defekt (zäher Antrieb, kein vollständiges Öffnen oder Schliessen möglich)

5. Durchrutschende Antriebseinheit (klackernder Motor)

6. Schiebedach schliesst bei höherer Fahrgeschwindigkeit nicht mehr

7. Wassereinbruch im Schiebedachbereich oder an den A-Säulen

8. Der Dachhimmel (Demontage und Montage)

          

Eines gleich vorweg: Das Schiebedach in seiner Eigenschaft als angenehmer Ersatz zum geöffneten, zugigen Fenster soll hier nicht herabgewertet werden. Fakt ist aber, je mehr an zusätzlicher Technik an einem Fahrzeug angebracht ist, desto mehr kann auch kaputt gehen. Wie alle mechanischen Teile braucht das Schiebedach zudem auch eine gewisse Pflege, was meistens aber schlichtweg übersehen wird. Die Mehrheit der bekannten Probleme sind auf langfristig mangelnde Schmierung zurückzuführen. In diesem Artikel sollen die häufigsten Probleme, ihre Ursachen und natürlich ihre Beseitigung angesprochen werden.

          
1. Schwergängiges Schiebedach (Antriebsmotor hat nicht genügend Kraft)

Hierzu muss das Schiebedach ausgebaut werden. Mechanische Teile werden gereinigt und gefettet, Verschleissteile dabei erneuert. Der ersteArbeitsschritt ist das Entfernen des Schiebedachhimmels. Das Dach wird zu 3/4 geöffnet. Danach kann man den Himmel an der Vorderkante des Schiebedachs vorsichtig abziehen. Die vier Klipse lassen sich am besten mit einem flachen Kunststoffschaber aushebeln. Dann wird das Dach komplett geöffnet und der Himmel nach vorne herausgezogen. Ein kleiner Hinweis am Rande: lässt sich das Schiebedach nicht mehr mit Motorkraft bewegen, kann es vom Kofferraum aus mit Hilfe der Notkurbel geöffnet und geschlossen werden. Die elektrische Antriebseinheit, welche das Dach mit einem Schneckenantrieb über eine Schubwendel bewegt, befindet sich hinter der linken Seitenverkleidung; eine Öffnung für den Notantrieb ist vorhanden. Wenn der Himmel entfernt ist, wird das Dach ganz geöffnet. Die beiden Führungsscheinen rechts und links am Schiebedachrahmen werden abgeschraubt und das Dach wieder geschlossen. An den hinteren Schlitten des Schiebedachs befinden sich zwei Sicherungsschrauben (Anschlagbolzen), die von innen entfernt werden müssen. Beim Coupé müssen zusätzlich die Führungsplättchen am hinteren Schlitten entfernt werden. Die Schubwendel ist an der Vorderkante des Dachs mit einer runden Blechklammer befestigt. Diese muss entfernt werden und die Schubwendel zurückgefahren werden. Danach lässt sich das Dach nach vorne oben herausnehmen. Die Schlitten des Schiebedachs haben vorne und hinten Kunststoffgleiter, die in jedem Fall ausgetauscht werden sollten. Die Kosten hierfür sind gering. Sämtliche mechanischen Teile der Schlitten sind zu reinigen und neu zu fetten. Ebenso die Führungsschienen. Bei der Wahl des Fettes ist darauf zu achten, dass es zum einen harzfrei ist und zum anderen sich nicht bei sommerlichen Temperaturen verflüchtigt. Mercedes hat hierfür ein spezielles Fett unter der Partnummer 001 989 14 51 auf Lager. Bevor das Dach wieder montiert wird, sollte die Schubwendel auf freien Lauf überprüft werden (siehe Punkt 3 und Punkt 4). Lässt sie sich durch den Motor einfach bewegen? Klemmt oder knackt es irgendwo im Antrieb (Punkt 5)? Dann sollte das Problem vor der Montage des Dachs gefunden und behoben werden. Ansonsten wird die Schubwendel vollständig ausgefahren um sie zu fetten, das Dach wieder eingesetzt und die Schubwendel befestigt. Die Anschlagbolzen werden wieder hineingeschraubt (Coupé: zusätzlich Führungsbleche befestigen) und das Dach geöffnet, damit die Führungsschienen angebracht werden können. Das Dach wird ein paar mal auf- und zugefahren um das Fett in den Schienen zu verteilen und einen freien Lauf über den gesamten Weg sicherzustellen. Der Himmel wird bei geöffnetem Dach wieder in seine Führung geklemmt und vorsichtig nach hinten geschoben, bis die vier Klipse an der Vorderkante des Schiebedachs anstossen. Dann wird das Dach halb geschlossen, wobei es den Himmel mitziehen muss. Der Himmel wird jetzt an der Vorderkante soweit nach unten gezogen, dass das Schiebedach drüber hinweggleiten kann. Das Dach wird so positioniert, dass die Klipse und ihre Aufnahmebohrungen übereinander liegen. Der Himmel wird fest angedrückt, bis er spürbar einrastet. Anschliessend wird noch der freie Lauf des Dachs und Himmels überprüft. Vorsicht: Eventuell ist vor der Anbringung des Himmels noch Punkt 2 durchzuführen.

2. Ausrichtung des Schiebedachs (bündiger Sitz in der Dachhaut)

Hierzu muss zuerst der Himmel des Schiebedachs entfernt werden (siehe Punkt 1). Bei geschlossenem Dach sollte es mit der Dachaussenhaut bündig abschliessen. Mercedes gibt eine Abweichung von maximal 1 Millimeter nach unten an der Vorderkante und maximal 1 Millimeter nach oben an der Hinterkante vor. Bei geschlossenem Dach werden zuerst die vorderen Schlitten von innen leicht gelöst (rechts und links jeweils 2 Schrauben M6, SW10). Das Dach wird so ausgerichtet, dass die Spaltmasse zwischen Rahmen und Dach recht und links gleich sind. Anschliessend werden die Schrauben wieder festgezogen. Für die Höhenkorrektur der Vorderkante wird das Dach aufgefahren und die Befestigungsschrauben der Führungsschienen leicht gelöst. Am vorderen Ende jeder Führungsschiene befindet sich eine Bohrung, durch die man die Höhenverstellschrauben erreichen kann. Nach jedem Korrekturvorgang werden die Befestigungsschrauben wieder angezogen und das Dach geschlossen. Stimmt die Höhe noch nicht, wird der Vorgang wiederholt. (Schienen lösen, Höhe korrigieren, Schienen festziehen, Dach schliessen).

Schiebedach Limousine: Die Höhenkorrektur der Hinterkante erfolgt in geschlossenem Zustand. Die beiden hinteren Schlitten sind mit je drei Schrauben am Schiebedach befestigt. Gelöst wird nur auf jeder Seite die mittlere, äussere Schraube. Unter der Schraube befindet sich ein flaches Metallstück mit mehreren kleinen Bohrungen. Durch Verschieben des Metallstücks kann die Höhe korrigiert werden. Nach jedem Korrekturvorgang werden die Konterschrauben wieder festgezogen und die Einstellung überprüft. Eventuell ist der Vorgang zu wiederholen.

Schiebedach Coupé: Die Höhenkorrektur der Hinterkante erfolgt in geschlossenem Zustand. Ein Blick auf die hinteren Schlitten zeigt auf jeder Seite zwei Befestigungsschrauben (je eine mit horizontaler und eine mit vertikaler Korrekturmöglichkeit) sowie am hinteren Ende eine Kontermutter (M6, SW10). Die Höhenkorrektur wird durch Lösen der hinteren Befestigungsschrauben (vertikale Korrekturmöglichkeit) ermöglicht, wobei vorher auf beiden Seiten die Kontermuttern ebenfalls zu lösen sind. Nach jedem Vorgang werden alle Schrauben wieder festgezogen und die Höhenkorrektur von aussen überprüft. Eventuell ist der Vorgang zu wiederholen (Schrauben lösen, Höhe korrigieren, Schrauben festziehen und Sitz überprüfen).

Schiebe-/Hebedach (Limousine und Coupé): Die Höhenkorrektur der Hinterkante erfolgt in geschlossenem Zustand. Das Dach ist hinten auf jeder Seite mit einem Blechwinkel und jeweils 4 Schrauben befestigt. Zwischen den horizontal liegenden Schrauben befinden sich auf jeder Seite 2 Bohrungen im Blechwinkel. Hierfür werden 2 Zentrierdorne benötigt, die einen Durchmesser von 9 Millimeter und ein im 45 Grad Winkel zugespitztes Ende haben. Die Zentrierdorne werden rechts und links in die Bohrungen gesteckt. Danach können die daneben liegenden Schrauben gelöst und die Höhe des Dachs korrigiert werden. Der Vorgang ist eventuell nach einer Sichtprüfung zu wiederholen.

3. Zähes Öffnen und Schliessen oder Klemmen des Antriebs

Die Kraftübertragung zwischen dem Motor im Kofferraum und dem Schiebedach findet mittels eines mit Nylon ummantelten Seilzuges statt, der in einem Führungsrohr geleitet wird und nicht nur druck- sondern auch zugstabil ist. Unter dem Dach endet der Zug in einem soliden Stab um das Dach aufziehen oder zuschieben zu können. Motorseitig endet der Zug in einer Wendel, die über einen Elektromotor mit Schneckenantrieb bewegt wird. Neben den unter Punkt 1 behandelten Ursachen kann auch eine defekte Schubwendel oder ein geknicktes Führungsrohr an einer schlechten Funktion schuld sein. Die Nylonummantelung der Schubwendel kann brechen, wodurch der Kern keine Stabilität mehr im Schiebebetrieb aufweist. Verharztes Fett oder ein geknicktes oder verbeultes Führungsrohr können den freien Lauf der Schubwendel behindern. Zur Überprüfung ist das Schiebedach auszubauen (siehe Punkt 1). Die Schubwendel wird ganz herausgefahren (Schalterstellung Dach schliessen). Lässt sie sich mittels Motorkraft nicht mehr bewegen, muss sie manuell mit dem Notantrieb bewegt werden. Reicht auch dazu die Kraft nicht aus, kann man einen dünnen Schraubendreher durch die Bohrung am Ende der Schubstange stecken und durch vorsichtiges Drehen und Ziehen versuchen, die Schubwendel freizubekommen. Ist die Schubwendel herausgezogen, wird sie auf Defekte untersucht. Sind keine sichtbaren Beschädigungen vorhanden, wird sie gereinigt, neu gefettet und wieder eingebaut. Zum Fetten eignet sich ein harzfreies und hitzeresistentes Fett (MB Spezialfett Partnummer 001 989 14 51). Wenn sich die Schubwendel vom Motor leicht bewegen lässt, kann das Schiebedach wieder eingebaut werden. Wenn der Antrieb auch nach mehrmaligem Bewegen (zur Verteilung des Fetts im gesamten Führungsrohr) schwergängig bleibt, wird der Motor ohne Schubwendel im Freilauf überprüft. Läuft er leichtgängig, ist die Ursache im kraftübertragenden Strang zu suchen und die Schubwendel sollte erneuert werden. Lässt sich durch den Tausch der Schubwendel keine Besserung erzielen, wird auch das Führungsrohr ausgetauscht (siehe Punkt 4). Das Einführen der Schubwendel in das Führungsrohr erfolgt bei gedrücktem Schiebedachschalter (Richtung: öffnen), bis sie vom Antrieb gefasst und gänzlich eingezogen wird. Das Schiebedach wird montiert und die Schubwendel soweit vorgefahren, dass sie am Schiebedach befestigt werden kann.

Schiebe-/Hebedach: Zur Justierung der Nullstellung wird das Schiebedach ganz vorgefahren und gekippt. Erforderlich ist hier ein runder Zentrierdorn mit einem Durchmesser von 3 Millimeter und einer Spitze mit einem Kantenwinkel von 45 Grad. Der Dorn sollte am Ende abgewinkelt sein und eine Länge von 48 Millimeter haben. Die Antriebseinheit im Kofferraum hat ein kleines Stellrad mit einer mittigen Bohrung zur Feinjustage des Dachs. Das Stellrad muss bis zum Anschlag herausgezogen werden um es dann etwa 3 Millimeter weit wieder hineinzudrücken. In dieser Position wird der Zentrierdorn in die Bohrung eingeführt und das Stellrad soweit gedreht, bis der Zentrierdorn ganz in die Bohrung eingeführt werden kann und die kleine Nase am Stellrad auf die darüber befindliche Markierung zeigt. Nun wird das Stellrad wieder reingedrückt und der Zentrierdorn herausgezogen. Sollte mit dieser Grundeinstellung kein korrekter Sitz des Schiebe-/Hebedachs gegeben sein, wird der Zentrierdorn nochmals eingeführt und mit dem Stellrad eine Feinjustage vorgenommen. Im Uhrzeigersinn gedreht wird das Dach geschlossen/gekippt, gegen den Uhrzeigersinn wird es geöffnet.

Vorsicht: Während sich der Zentrierdorn in der Bohrung befindet, darf auf keinen Fall der Schalter zum Öffnen oder Schliessen betätigt werden, da dies unweigerlich den Defekt der Antriebseinheit zur Folge hätte!

4. Führungsrohr defekt (zäher Antrieb, kein vollständiges Öffnen oder Schliessen möglich)

Schabende oder klackende Geräusche aus dem Dachhimmel hinter dem Schiebedach deuten darauf hin, dass sich das Führungsrohr, in der sich die Schubwendel bewegt, von seiner Halterung am Dach gelöst hat. Das Rohr bietet so der Schubwendel keinen richtigen Gegendruck mehr und gibt beim Öffnen oder Schliessen des Dachs nach. Der Dachhimmel muss entfernt werden (siehe Punkt 8), wobei sehr sauber gearbeitet werden sollte, damit der Himmel weder beschädigt noch verschmutzt wird. Nach dem Entfernen des Himmels wird das am Führungsrohr festgelötete Halteblech sichtbar. In vielen Fällen haben sich nur die Schrauben gelöst und mit dem Festziehen der Schrauben ist das Problem gelöst. In seltenen Fällen ist das Blech gebrochen. Hier hilft nur noch der Austausch des gesamten Führungsrohres. Die Verkleidung der C-Säule (Fahrerseite) muss entfernt werden, ebenso wird die Aufrollautomatik des hinteren Sicherheitsgurtes abgeschraubt und beiseite gehängt, die beiden Befestigungsschellen des Führungsrohres an der C-Säule entfernt und die Antriebseinheit im Kofferraum abmontiert. Die Schiebedachwanne wird hinten losgeschraubt und soweit heruntergedrückt, dass das Führungsrohr in Richtung Kofferraum aus der Wanne herausgezogen werden kann. Dann kann das Rohr nach vorne durch die geöffnete Beifahrertür entnommen werden. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Richtung: Das Führungsrohr wird durch die Beifahrertür in den Innenraum eingeführt und an der C-Säule vorbei bis in den Kofferraum. Die Schiebedachwanne wird nach unten gedrückt, damit das Führungsrohr bis vor zur Dachöffnung geführt werden kann. Das Rohr wird an der Schiebedachwanne, unter dem Dach und an der C-Säule wieder befestigt, die Schiebedachwanne wieder festgezogen und die Antriebseinheit im Kofferraum montiert. Nun kann die Schubwendel eingeführt werden, bis sie vom Antrieb ergriffen wird. Jetzt wird die gesamte Mechanik (Antriebseinheit, Schubwendel und Führungsrohr) auf Funktion und Leichtgängigkeit geprüft. Vor der Montage des Dachhimmels (siehe Punkt 8) und der Verkleidung der C-Säule sollte sichergestellt sein, dass das Führungsrohr nirgendwo klappert. Zum Schluss wird das Schiebedach angebracht (siehe Punkt 1). Beim Schiebe-/Hebedach fallen zusätzlich Justierarbeiten an (siehe Punkt 3).

5. Durchrutschende Antriebseinheit (Klackernder Motor)

Der Himmel des Schiebedachs wird entfernt und die Schubwendel an der vorderen Kante des Schiebedachs ausgehängt. Der Blechwinkel, mit dem das Schiebedach und die Schubwendel verbunden sind, wird entfernt. Danach kann die Schubwendel ganz nach vorne ausgefahren werden, bis die Antriebseinheit sie nicht mehr greift. Funktioniert der elektrische Antrieb nicht, wird die Schubwendel mit dem Notantrieb ausgefahren. Die Verzahnung am hinteren Ende der Schubwendel wird auf Beschädigungen untersucht und gegebenenfalls ausgetauscht. Nun kann nach Entfernen der linken Seitenverkleidung im Kofferraum die Antriebseinheit von den Blechverstrebungen abgeschraubt werden (M6, SW10). Vorher sollten allerdings sämtliche Steckverbindungen der elektrischen Anschlüsse gelöst werden. Nachdem die Blechklammern (nicht immer vorhanden) entfernt worden sind, können beide Führungsrohre einfach von der Antriebseinheit zur Seite hinweg abgeschoben werden. Zur Demontage der Antriebseinheit wird der Sechskantbolzen für den Notantrieb abgeschraubt. Das darunter liegende Sicherungsblech muss vorher beiseite gebogen und später ersetzt werden. Die 3 Schrauben an der Rückseite des Getriebegehäuses werden gelöst und der Gehäusedeckel abgenommen. Darunter ist das Getriebe jetzt frei zugänglich. Das Tellerrad wird nach oben abgezogen und alle beweglichen Teile werden gereinigt und auf Schäden (ausgebrochene oder abgelaufene Zähne) untersucht. Vorsicht mit Reinigungsflüssigkeiten: In Nähe des Motors sparsam einsetzen, da ein Eindringen die Schmiervorräte der Gleitlager ausspülen könnte, was die Motorlager in kurzer Zeit zerstört. Sind keine Schäden an den Zahnrädern und Wellen sichtbar, werden alle mechanischen Teile grosszügig gefettet und wieder zusammen montiert. Unter die Mutter des Notantriebs (SW 17) wird eine neue Sicherungsscheibe gelegt und die Kante nach Festziehen der Mutter umgeschlagen. Die Antriebseinheit wird im Kofferraum befestigt und das Führungsrohr sowie Auslaufrohr angebracht. Dabei ist darauf zu achten, dass die Rohre bis zum Anschlag fest in den Nuten des Getriebegehäuses sitzen. Nun wird die gefettete (MB Spezialfett Partnummer 001 989 14 51) Schubwendel wieder eingeführt (siehe Punkt 3) und mit dem Blechwinkel an der Vorderkante des Schiebedachs befestigt.

6. Schiebedach schliesst bei höherer Fahrgeschwindigkeit nicht mehr

Durch den stärkeren Winddruck kann es bei höheren Fahrgeschwindigkeiten vorkommen, dass das Schiebedach beim Schliessen nicht über den Windabweiser hinweggleitet sondern direkt draufstösst. Der Windabweiser wird in diesem Fall vom schliessenden Schiebedach nicht weit genug heruntergedrückt. Der Windabweiser ist auszubauen, bewegliche Teile auf Funktion und Spiel zu überprüfen, zu reinigen und neu zu fetten (MB Spezialfett Partnummer 001 989 14 51). Danach wird der Windabweiser wieder montiert und justiert. Zum Ausbau des Windabweisers ist das Schiebedach zu öffnen. Die Chromleiste an der Vorderkante des Schiebedachausschnitts wird entfernt, ebenso werden die Oberteile der Führungsschienen rechts und links abgeschraubt. Der Windabweiser hat an seinen Enden zwei Hebel mit Gleitstreben, welche ihn beim Schliessen des Schiebedachs gegen eine Federkraft nach unten drücken. Die Gleitstreben werden aus ihren Böcken im Schiebedachrahmen nach oben herausgezogen und der Windabweiser aus seiner mittleren Lagerung genommen. Nun wird der Windabweiser vorsichtig und gleichmässig so weit nach unten durchgebogen, bis die Achsstifte an den Enden aus ihren Lagern rutschen und der Windabweiser nach hinten herausgenommen werden kann. Vorsicht, dass die Federn die auf den beiden Achsstiften sitzen, nicht verloren gehen. Alle beweglichen Teile werden gereinigt und auf Defekte untersucht. Es sollte sichergestellt sein, dass die beiden Hebel am Windabweiser im selben Winkel zueinander stehen. Ist dies nicht gegeben, werden sie vorsichtig nachgebogen. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: Der Windabweiser wird bis vor seine Lagerung geschoben und dann nach unten durchgebogen, bis die Achsstifte in ihre Lager geschoben werden können. Die Gleitstreben werden leicht gefettet und eingehakt, danach können die Führungsschienen des Schiebedachs wieder angebracht werden. Damit der Windabweiser vom Schiebedach tief genug heruntergedrückt wird, kann man den Winkel an den beiden Gleitstreben korrigieren. Dazu befindet sich am oberen Ende jeder Gleitstrebe je eine kleine Stellschraube. Erfahrungsgemäss muss der Druck etwas stärker eingestellt werden, als es bei stehendem Fahrzeug nötig ist, damit das Dach auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten noch einwandfrei schliesst. Sollte der Windabweiser bei hohen Geschwindigkeiten anfangen zu rattern, wird er aus seinem mittleren Lager herausgezogen, gleichmässig ein wenig nach oben durchgebogen und wieder in seine Lagerung gesetzt. Der dadurch erhöhte Druck des Windabweisers auf das mittlere Lager behebt das Problem. Hinweis: Lässt sich der Windabweiser trotz dieser Wartung vom Schiebedach weit genug herunterdrücken, deutet dies auf ein zu grosses Spiel der Schiebedachschlitten in ihren Gleitschienen. Die Nylongleiter auf den Schlitten müssen ausgetauscht werden (siehe Punkt 1). Eine Notlösung ist das leichte Durchbiegen der Gleitstreben des Windabweisers, so dass sie eine schwache Wölbung nach oben aufweisen.

7. Wassereinbruch im Schiebedachbereich oder an den A-Säulen

Die Schiebedachwanne, die auch als Fangbecken für eintretendes Wasser dient, hat zwei Ablaufschläuche vorne oder in allen vier Ecken jeweils einen Ablaufschlauch. Die vorderen beiden Schläuche werden durch die A-Säulen nach unten geführt und das abfliessende Wasser tritt in den Radkästen aus. Die hinteren Ablaufschläuche enden unten in den hinteren Kotflügeln, wo sie ebenfalls nach aussen geführt sind. Häufige Ursache für Wassereinbruch ist das Verstopfen der Ablaufschläuche, besonders im Herbst, wenn sich Laub in den Regenrinnen der Schiebedachwanne sammelt und in die Ablaufschläuche wandert. Im Ernstfall kann für den Wassereinbruch aber auch ein defekter oder von der Schiebedachwanne abgelöster Schlauch die Ursache sein. Zum Reinigen der Schläuche empfiehlt sich eine Schlauchbürste, wie man sie im Fachhandel für Aquarien erwerben kann. Spitze Gegenstände wie Zaundraht oder eine Tachowelle sind ungeeignet, da die Gefahr einer Beschädigung der Ablaufschläuche zu gross ist. Die Arbeit ist mit äusserster Vorsicht durchzuführen, wobei mit möglichst viel Wasser und mildem Reinigungsmittel nachgespült wird. Wenn die Abläufe gereinigt sind, werden sie vorsorglich innen mit Silikonspray eingesprüht. Diese Massnahme hält die Schläuche ein wenig geschmeidiger, da sie durch Alter und Witterung mit der Zeit spröde werden und besonders an den Enden (wo sie auf die Stutzen der Schiebedachwanne gesteckt sind) aufgrund der Dehnung häufig einreissen. Beim Kauf der Sprühdose ist zu beachten, dass man nach Möglichkeit eine Düse mit aufsteckbarem Röhrchen bekommt, damit man das Silikon auch in die Öffnung des Ablaufs bekommt und nicht aussen herum verteilt.

8. Der Dachhimmel (Demontage und Montage)

Für viele der behandelten Punkte muss der Dachhimmel abmontiert werden, unter anderem im Fall, dass die Schiebedachwanne oder das Führungsrohr der Schubwendel getauscht werden muss. Aus diesem Grunde wird im folgenden noch die Demontage und die Montage des Dachhimmels bei Limousine und Coupé beschrieben: Limousine: Innenspiegel nach unten aus seiner Halterung ziehen und die darunter liegende Halteplatte abschrauben. Die vordere Innenraumleuchte wird an der rechten Seite ausgehebelt, nach rechts aus der Öffnung gezogen und die Stecker abgezogen. Die beiden Sonnenblenden werden am jeweils inneren Scharnier ausgehängt und nach aussen zur Seite geschwenkt. Die Scharniere der Sonnenblende werden abgeschraubt (aussen je 2 Schrauben, innen je 1 Schraube). Bei Fahrzeugen mit Schiebedach wird die Chromleiste an der Vorderkante des Dachausschnitts abgenommen (6 Schrauben) und die Führungsschienen abgeschraubt. Der Himmel ist unter den Führungsschienen um die Kante des Dachausschnitts geklebt, vorsichtig abziehen. Entlang des Himmels werden die inneren Türdichtungen (stoffummantelte Wülste, mit Klammern auf die Blechkante des Türrahmens gesteckt) abgezogen und die komplette vordere Dachverschalung nach hinten/unten abgezogen. Für die spätere Montage werden die Blechklammern, mit denen die Verschalung unter dem Dach befestigt ist, auf Vollzähligkeit und korrekten Sitz an der Verschalung überprüft. Für die Demontage der C-Säulenverkleidungen muss die Rücksitzbank herausgenommen werden. Die Sitzfläche wird rechts und links an der unteren Vorderkante mit einem kleinen Hebel ausgeklinkt und nach vorne herausgezogen. Unterhalb der Lehne befinden sich beidseitig in den Ecken Blechwinkel, mit denen die Lehne an der Karosserie befestigt ist (je eine Blechtreibschraube). Wenn die Lehne gelöst ist, kann sie nach oben abgezogen werden. Die Schrauben an den unteren Enden der C-Säulenverkleidungen sind zu lösen und die innere Türdichtung vom Rahmen zu ziehen. Nun kann die Verkleidung nach vorne (in Fahrtrichtung) von der C-Säule abgezogen werden. Aufpassen, dass die Blechklammern, die zur Befestigung dienen, nicht verloren gehen. Soll die Verkleidung ganz entfernt werden, müssen die unteren Enden der Gurte (nicht die Aufrollautomatiken) von der Karosserie gelöst und durch die Verkleidung durchgefädelt werden. Die Fondbeleuchtung wird aus der hinteren Dachverschalung herausgehebelt und die Stecker werden abgeklemmt. In der Öffnung befindet sich eine Blechhalterung, mit der die Verschalung am Dach festgeschraubt ist. Diese Halterung ist zu entfernen. Die Schrauben am rechten und linken Ende der Verschalung werden gelöst und die Verschalung nach vorne (in Fahrtrichtung) vom Dach abgezogen. Auch hier ist die Vollständigkeit und der Sitz der Befestigungsklammern zu überprüfen. Die B-Säulenverkleidungen enden unten jeweils in einem Sockel, der mit je 2 Schrauben an der B-Säule befestigt ist. Nach Lösen der Schrauben können Sockel und B-Säulenverkleidung nach unten zum Fahrzeugboden hin abgezogen werden. Soll die Verkleidung gänzlich entfernt werden, müssen zusätzlich die unteren Befestigungspunkte der Gurte abgeschraubt werden. Dazu wird die Plastikkappe von der unteren Gurtbefestigung nach unten abgezogen und die Halterung abgeschraubt (SW 19). Die Haltegriffe an der Dachkante weisen auf der Oberfläche farblich dem Interieur angepasste Gummistreifen auf. Diese lassen sich an den Enden mit einem dünnen Schraubendreher abhebeln. Die darunter liegenden Schrauben werden gelöst und der Griff abgenommen. Nachdem die inneren Türdichtungen von den Kanten gezogen wurden, kann der Himmel überall vorsichtig von den Kanten abgezogen werden. Vorsicht: die Blechfalze können scharfe Kanten haben (Verletzungsgefahr und Gefahr der Beschädigung des Dachhimmels) Die Haut des Dachhimmels ist mit mehreren Plastiksteckern am Dach festgesteckt. Diese sind alle zu entfernen, ebenso die Plastikschrauben, mit denen der Himmel am hinteren Ende festgeschraubt ist. Danach kann der Himmel von hinten her nach vorne abgenommen werden, wobei die Querstreben jeweils aus dem Dach auszuhaken sind. Vorne ist der Himmel mit den Blechhaken auszuhängen. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: Der Himmel wird vorne eingehakt und Querstrebe für Querstrebe eingehängt. Danach werden alle Stecker und Plastikschrauben sowie die Haltegriffe montiert. Nun werden die hintere und vordere Dachverkleidung wieder in die Halterung geschoben, festgeschraubt und die Leuchten angebracht. Spiegelhalterung einschrauben und Spiegel mit Kraft hineindrücken. C-Säulenverkleidung einhaken und festschrauben, eventuell Gurt festschrauben und Rücksitzbank einhängen. B-Säule von unten nach oben einhängen (eventuell vorher Gurt festschrauben und Abdeckkappe aufschieben) und Sockel festschrauben. Eventuelle knicke aus den Türdichtungen herausbiegen und diese auf die Blechfalze aufstecken.

Coupé: Türdichtung von der A-Säule abziehen und einen Kunststoffspachtel (starker Chinaspachtel) zwischen A-Säule und Verkleidung schieben. Die Verkleidung ist an der Säule mit zwei Federklammern befestigt. Diese gilt es mit dem Spachtel zu erspüren. Sie müssen dann mit dem Spachtel nach hinten in Richtung Windschutzscheibe weggestossen werden um die Verkleidung auszuhaken. Die Haltegriffe an der Dachkante weisen auf der Oberfläche farblich dem Interieur angepasste Gummistreifen auf. Diese lassen sich an den Enden mit einem dünnen Schraubendreher abhebeln. Die darunter liegenden Schrauben werden gelöst und der Griff abgenommen. Innenspiegel nach unten aus seiner Halterung ziehen und die darunter liegende Halteplatte abschrauben. Die vordere Innenraumleuchte wird an der rechten Seite ausgehebelt, nach rechts aus der Öffnung gezogen und die Stecker abgezogen. Die beiden Sonnenblenden werden am jeweils inneren Scharnier ausgehängt und nach aussen zur Seite geschwenkt. Die Scharniere der Sonnenblenden werden abgeschraubt (aussen je 2 Schrauben, innen je 1 Schraube). Bei Fahrzeugen mit Schiebedach wird die Chromleiste an der Vorderkante des Dachausschnitts abgenommen (6 Schrauben) und die Führungsschienen abgeschraubt. Der Himmel ist unter den Führungsschienen um die Kante des Dachausschnitts geklebt, vorsichtig abziehen. Die Fondbeleuchtung wird herausgehebelt und die Steckerabgeklemmt. In der Öffnung befindet sich eine Blechhalterung, mit welcher der Formhimmel am Dach festgeschraubt ist. Diese Halterung ist zu entfernen. Den Formhimmel unter der Windschutzscheibe vom Dach vorsichtig abhebeln. An den Seiten ist der Himmel unter den Verkleidungslippen hervorzuhebeln und nach unten vorne (in Fahrtrichtung) herauszuziehen. Sitze flach legen und Himmel vorsichtig durch den Türrahmen biegen. Besteht die Bruchgefahr des Himmels, hilft nur der Ausbau der Heckscheibe und das Entfernen des Himmels durch den Heckscheibenrahmen. Zum Einbau wird der Himmel hinten eingehängt und nach oben gedrückt. Es ist darauf zu achten, dass der Himmel in allen Halterungen (Federklammern) richtig eingeschoben ist, da er sonst später klappert. Dann werden die Seitenkanten wieder unter die Lippen geschoben. Wenn die korrekte Ausrichtung des Himmels sichergestellt ist, wird er vorne wieder befestigt, die Sonnenblenden sowie die Spiegelhalterung angeschraubt und der Spiegel mit Kraft in die Halterung gedrückt. Der Himmel wird um die Kante am Schiebedachrahmen mit ein paar Klebepunkten fixiert und Gleitschienen sowie die Chromleiste an der Vorderkante wieder angeschraubt. Die Haltegriffe werden wieder angebracht, die Halterung unter der Fondbeleuchtung festgeschraubt und beide Leuchteinheiten wieder angeschlossen und eingesetzt. Die hintere Kante des Himmels muss unter den Wulst des Scheibendichtungsgummis geschoben werden. Dazu mit einem Kunststoffspachtel (Chinaspachtel) an einem Ende unter dem Himmel die Gummilippe hervorhebeln und dann den Spachtel bis auf die andere Seite durchziehen. Die A-Säulenverkleidung wird wieder aufgeschoben und die Türdichtung auf den Blechfalz gesteckt. Eventuell ist die Türdichtung vor dem Aufstecken noch gerade zu biegen.

2010-01-31 09:04
Letzte Änderung: 7.5.2006 15:18:38 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Schweller wechseln

http://www.armin.geisbusch.org/w123/bilder/Schweller280CE/index.htm

2007-04-11 15:06
Fabian

Stoßstangen

Coupé

Die Stoßstangen des Coupes sind vorne und hinten ähnlich gebaut: Das mittlere Stück ist mit zwei Haltern an der Karosserie verschraubt, die Ecken sind nicht mit der Karosserie verschraubt, sondern eingesteckt.

Die Stoßstangen werden als Ganzes mitsamt den Haltern demontiert, indem man die Muttern an der Karosserie löst.

Die Stoßstangengummies drückt man an den Ecken raus, dann zum weiteren abziehen immer im 90-Grad Winkel zur Stoßstange halten. Beim Einbau Gummis auch abwinkeln, dadurch öffnet sich der Spalt im Gummi.

Die Ecken sind mit je drei Schrauben an dem mittleren Stück befestigt. Erst mittlere Schraube von innen lösen, dann Chromblech entfernen, dann die anderen Schrauben.

Frage: Habe für meinen 230 CE EZ 6.1980 eine Heckstoßstange bekommen die zwei Halter dran hat die mit je zwei Muttern am Fahrzeug befestigt werden. Bei meinem Coupe ist aber eine Stoßstange mit Haltern dran die nur je eine Mutter erfordern. Wie kommt das? Spätere Modellpflege? Kann ich die neue Stoßstange überhaupt gebrauchen?

Antwort: Ist mir auch passiert.Die "neue" Stoßstange mit 2 Löchern nun auf jeder Seite konnte ich aber ohne Probleme verwenden.Hinsichtlich der Montagestabilität gibts auch keine Einschränkung.Ein Loch bleibt halt auf jeder Seite leer.


Limo

Die Heckstoßstange ist lediglich mit zwei SW 16-Schrauben befestigt und wird dann problemlos herausgezogen. Die Gummileiste wird einfach nach hinten umgebogen und läßt sich dann kinderleicht abziehen. Danach können die beiden Halterungen anhand jeweils zweier Schrauben gelöst werden. Der Zusammen-/Einbau erfolgt genau umgekehrt, dabei nicht vergessen die Gummileiste stark nach hinten umzubiegen, damit die Lippen auseindergehen und dann einfach abrollen.

Frage: Ich will bei meiner Limousine die vordere Stoßstange abschrauben. Ich hab' mir das angeschaut und bin einfach nicht hinter den Trick gekommen. Wie soll man denn die Schrauben lösen ? Hinter der Stoßstange sind ja maximal 2 cm Platz, da geht keine Knarre rein. So'n Spinnenfinger bin ich ja nun nicht. Aber vielleicht raff' ich das einfach nicht - wer weiß da nen Tipp?

Antwort 1: ich hatte damit gar kein Problem. Die beiden Schrauben vorn unter der Stossstange ließen sich problemlos mit einem Mauschlüssel lösen und herausdrehen (die letzten Umdrehungen mit der Hand), die seitlichen, in den Radkästen, mit der kleinen Knarre.

Antwort 2: weich' die Dinger aber vorher besser mit WD40 ein, die könnten nämlich schon ziemlich festgerostet sein. Ich habe auf die Art und Weise einmal einen ganzen Nachmittag damit zugebracht, eine von diesen *** Muttern zu lösen.

2007-04-11 15:06
Letzte Änderung: 9.11.2004 14:12:07 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Fensterdichtrahmen

Um den filzartigen Fensterdichtrahmen in den Türen wieder korrekt einbauen zu können, muss man die Fensterscheiben an den Hebern lösen und schräg in den Türkasten stellen. Nur so kann man die Dichtung weit genug in die versenkten Schienen innerhalb des Türkastens schieben. Dort führen die Dichtungen das herrabgelassene Fenster, damit das offene Fenster nicht in der Tür klappert. Versuche das Lösen der Fenster zu vermeiden und die Dichtungen irgendwie reinzufummeln enden meißt in Fluchen und kaputten Dichtungen.

2007-04-11 15:07
Letzte Änderung: 7.8.2006 08:01:07 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

Türfangbänder

Workshop am Coupé


Die Türfangbänder sind Teile am W123 (und noch mehr am W124), die gerne kaputtgehen. Das dauert aber recht lange. Die Schmierung geht flöten, irgendwann reibt es, dann beginnt es zu knacken und schließlich ist es dann so weit, daß die Tür nicht mehr (oder nur mit viel Kraft - manchmal hält's) zugeht, wenn sie einmal ganz geöffnet ist. Im Winter ist es immer etwas schlimmer als im Sommer aber bis es wieder wärmer wird halten die Fangbänder in der Regel noch. Wenn Du ganz auf Nummer Sicher gehen willst, achte künftig darauf, die Tür nicht mehr ganz aufzumachen. So, daß sie nicht "einrastet".

Schmieren von außen geht definitiv nicht. Caramba ist viel zu dünn und wäscht Dir auch noch das letzte Fett aus dem Fangband-Mechanismus und mit Öl kommst Du nicht an die richtigen Stellen. Kurzfristig abhilfe schafft ein haftendes Spray, wie es für Motorradketten verwendet wird (Für Biker: Das weiße von Castrol). Aber letzten Endes ist das auch nur Pfusch!!!

Es gibt nur eine vernünftige Möglichkeit, die Fangbänder ordentlich fit zu machen:

Dazu nimmt man die Türverkleidung der betroffenen Tür ab. Unter der Folie sitzen Im vorderen Bereich Schrauben mit 10mm-Sechskant. Diese schraubt man bei geöffneter Tür heraus. Jetzt weiß ich gar nicht, ob beim W123 auch auf der Vorderseite der Tür (also zur A- bzw. B-Säule hin) Schrauben sind. Ich glaube aber nicht. Diese wären ggfs. auch zu lösen.

An der A- bzw. B-Säule (je nachdem ob vordere oder hintere Tür) sind die Fangbänder mit einem Bolzen befestigt, der wiederum mit einem Ring gesichert ist. Um ihn zu lösen, entfernt man den Ring (einfach abziehen) und treibt den Bolzen nach oben aus dem Fangband aus. Vorsicht - nicht den Lack beschädigen!!!

Jetzt kann man das Fangband durch den Türkasten herausnehmen.

Der Mechanismus erklärt sich dann von selbst.

Nun nimmt man gutes Fett oder Molykote-Paste und schmiert reichlich davon in die Schienen des Fangbandes.

Ich spanne das Fangband dann noch vorsichtig in den Schraubstock und treibe es mit dem Hammer (ebenso vorsichtig) in eine andere Position um auch dort Fett hinzubringen, wo ich vorher nicht hinkam. Bitte mit Fett nicht sparen!!!

Sollte das nicht gehen, weil die Türfangbänder schon zu fest sitzen, baut man sie nach dem schmieren wieder ein, klappt die Tür bis zum ersten Einrasten wieder Richtung Fahrzeug und baut sie dann wieder aus. Nun kann man auch die Seite schmieren, die vorher verdeckt war.

Jetzt baut man das ganze in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen und hat die nächsten Jahre Ruhe. (Bitte die Türfolie wieder sorgfältig ankleben!)


Frage: Passen die vorderen Türfangbänder auch für hinten und passen die links wie rechts?

Antwort: Die Fangbänder sind sehr, sehr ähnlich. Lassen sich sowohl vorne als auch hinten einbauen. Jedoch sind die, ich vermute, vorderen Bänder ca. 10 mm kürzer. Ich würd also beim Einbau unbekannter Bänder erst die Türe probeöffnen um sicher zu gehen, dass die Türe nicht am Kotflügel bzw. Vordertüre anstößt.

2007-04-11 15:07
Letzte Änderung: 9.11.2004 14:22:39 - Autor: Stefan Holzki - Letzter Autor: Matze

Türgriff

Frage: Wie baut man die Türgriffe aus? Antwort1: 1. Türverkleidung abbauen (Vorsicht mit dem Aushängen der Türtaschen) 2. Kreuzschlitzschraube der Türgriffeinehit lösen,bzw.lockern reicht (sitzt am vorderen Teil Richtung A-Säule) 3. Unter der Türdichtung ist die Türgriffeinheit noch mit 2 weiteren Kreuzschlitzschrauben befestigt, diese lösen (sitzen unter der Dichtung der Türflanke) 4. die Türgriffeinheit dort wo das Schloß sitzt etwas herausziehen 5. mit dem Schlüssel die Schloßachse in "Ausbaustellung" bringen (soll heißen, das die Achsen am Ende zwei Stifte hat, sieht aus wie ein T und das "Führungslager" zwei Aussparungen. Stimmen Aussparung und Stifte überein, so kann man Türgriffeinheit und Achse aus der Tür herausnehmen) 6. Türgriffeinheit nun weiter nach hinten herausziehen und Richtung B bzw. C-Saüle schieben.

Antwort 2: Du öffnest die Tür, zieht den Dichtgummi auf Höhe des Türgriffs ein Stück raus. Dort ist dan ein Schraube, die den Türgriff hält. Nachdem du diese abgeschraubt hast kanst du den gesamten Griff nach vorne schieben und somit aus hängen. Je nach Baujahr mußt du mit dem Schlüssel den Schliesszylinder um ca 90 Grad drehen, um den Griff dann ganz abzunehmen. Das wurde ab ca. 82 so gemacht, damit nur Leute mit passendem Autoschlüssel den Griff ersetzen können (Diebstahlschutz, Reaktion auf die damals weit verbreitete Methode sich einen Nachschlüssel anzufertigen). Manchmal lässt sich der Griff nur schwer nach vorne schieben, dann musst du vorsichtig mit dem Gummihammer nachhelfen

2007-04-11 15:08
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:02 - Autor: Axel - Letzter Autor: André_280E

Türgummi

Frage: ich muss alle meine 4 Türgummis meiner 300 Limo erneuern. Sind diese geklebt, oder werden die irgendwie gesteckt? Antwort: im Bereich um das Fangband herum sind die Gummis geklebt, die anderen drei Seiten sind gesteckt.

Geklebt sind die im Bereich der Fangbänder, genau dort wo keine Leiste mehr ist zum Reindrücken. An den Fronttüren ist in diesem Bereich auch eine Metallleiste eingeclipst. An den hinteren Türen gibt es Clipse ohne eine Metallschiene. Diese Clipse bestell an besten gleich mit. Am besten klappt es, wenn man im Clipsbereich anfängt. Angeblich ist Spezialkleber notwendig, jedoch soll der aus Pattex mit einem * drauf bestehen. Ich fand den Preis von 540 DM für vier Dichtungen ganz schön überzogen.

2007-04-11 15:08
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:02 - Autor: Axel - Letzter Autor: André_280E

Tür einstellen

Grundsätzlich gilt bei den (Mercedes) Türen:

1. Die Schaniere der Türen sind oben und unten an der A-Säule( Punkt1) und an der Tür (punkt2) mit jeweils 2 Schrauben verschraubt. 2. ist die Tür mit dem Schloss(Punkt3) an der B-Säule arretiert! 3. für die Einstellung an 3 die Scheibe runter machen, da dann die Tür leichter zu geht! 4. BEi einstellen an 1 und 2 die Schrauben immer wieder fest machen! 5. 100%ig passt keine Tür, in der Lupo Produktion, mussten sie auch ab und zu über´s Knie gebogen werden, und andere Spässe - nicht machen----- Verklebung reißt auf!!! 6.Sich ein vernünftiges (originales) Bezugsmaß suchen- wenn alle Türen und Kotflügel ab waren: von hinten nach vorn arbeiten. Also Tür hinten Tür vorn und Dann Kotflügel, da diese kekanntlich wirklich scheiße passen, wenn sie neu sind!!! 7. man kann immer nur soviel verstellen, wie es die Bohrungen hergeben!

Durch lösen an 1 und/oder 2, kann man die Tür in der horizontalen Höhe verstellen.

Um Die Tür im oberen Bereich weiter rein/raus zu bekommen, muss man das obere Schanier an 1 lösen( unten nur leicht anlösen), dadurch schwengt die Tür oben rein/raus- unten genau entgegengesetzt, also: Einstellen( NICHT ZU VIEL), fest machen, Tür zu, kontrolle. Dies kann dauern wenn man nicht geübt ist!

wenn die Tür unten nicht passt, genau umgekehr arbeiten.

Wenn die Tür in der längsrichtung zu hoch/tief ist ( wenn sie zB hängt), löst man die Schaniere an 2 und stellt darüber ein.

Ich persönlich, würde immer mit einem Drehpunkt arbeiten, wenn es wirklich um genaues einstellen geht. soll heißen: ein Schanier los, das andere nur leicht lösen, welches den Drehpunkt darstellt, so muss man zwar evtl. nachher etwas nachstellen aber man hat den Vorteil, dass die Tür in der Grundstellung gleich bleibt!

Wenn man die Einstellung fertig hat, muss man 3 noch nachstellen, damit die Tür gut ins Schloss fällt, wobei dies bei MB gut gelöst würde, mit der Gummilagerung!

Also: 3 leicht lösen,so dass 3 nicht hin und her rutscht, aber mit leichtem klopfen beweglich ist,Tür zu fallen lassen, hierdurch sollte sich 3 schon in der Höhe selbst ausgerichtet haben. Wenn nun die Tür zu weit an der B-Säule drin ist, Tür auf und 3 mit Kunststoff Keil und leichtem Hammer leicht raus klopfen, oder für unerschrockene: tür stark zu werfen( würd ich nicht machen, außer es wäre ein Lupo und ich hätte schlechte laune). Wenn zu weit draußen, dann 3 leicht rein klopfen. Tür zu, kontrolle, passt, super. Tür vorsichtig auf, 3 fest ziehen und fertig.


andere version von alex dech:

mein Problem von neulich: Fondtüre am vorderen Ende 1-2mm zu hoch (genaugenommen insgesamt zu hoch).

Lösung: -Fondtüre schließen -vordere Türe öffnen -Fenster an der Fondtüre ganz herunterfahren -Alle vier Scharnierschrauben der Fondtüre stückchenweise lösen, immer wieder auf die Türe drücken um zu schauen ob sie sich schon senken lässt, bei mir war das nach 1/2 Umdrehung der Schrauben. (-zum Anheben würde ich vorschlagen, vorher die untere Zierleiste zu demontieren und mit einem Wagenheber und Brettchen die Türe anzuheben, geht aber wahrscheinlich auch einfacher) -Ist die gewünschte Höhe erreicht Schrauben wieder anziehen

Zapfenschloß einstellen: - Um den Rand der Zapfenaufnahme Kreppband auf die Karosserie kleben, dadurch wird die Position markiert. -Kreppstreifen über das Loch kleben. -Türe schließen nun kann man erkennen, wo der Zapfen reibt. -Zapfenschloß bzgl. der alten Position so verstellen, dass der Zapfen in der Mitte des Loches landet und die Zierleiste ca. 1mm weiter aussen ist als die an der hinteren Seitenwand, hierzu auch dicke der Beilegscheibe(n) unter der Aufnahme anpassen! -Die Tür muss problemlos und ohne Kraftaufwand schließen. Springt die Tür wieder ein Stück auf, so ist die Aufnahme zu weit innen oder der Kantenschutz zu weit aussen.

Im Idealfall passen jetzt auch aussen die Spaltmaße, man kann aber auch die Spaltmaße und Zierleisten als Orientierung nehmen und nachkontrollieren (Krepp auf Loch) ob das dann nachher passt, bei mir war das glücklicherweise so (d.h. die Türe hängt noch nicht.

Für Neueinstellung des Zapfenschlosses außerdem: -Zapfenaufnahme zu Beginn ganz abschrauben und ins Schloß einrasten -Ins Auto setzen und die Türe von innen so weit schließen, dass man die Position, bzw. zumindest den Winkel zur Karosserie durch aufkleben eines Kreppstreifens markieren kann. So wird ein Verkanten des Zapfens im Schloß vermieden.

Gruß Alex P.S. Niemand hat mir das gezeigt, und ich habe keine Quelle dafür. Ist meine eigene Methode! Bitte um vereinfachende Tipps!

2007-04-11 15:08
Letzte Änderung: 24.9.2004 19:41:40 - Autor: OliverEales - Letzter Autor: Flojo

Türinnenverkleidung

Frage: Wie demontiert man die Türverkleidungen?

Antwort: die schwarze Plastikschale innen im Öffner , VORSICHTIG entfernen , Schraube rausdrehen , gut. Die zwei Schrauben an der Armablage von unten rausschrauben , die 2 Schrauben am Türschlösschromteildingenbumens auch entfernen. Sind also insgesamt 5 Schrauben. Nun mußt Du die Verkleidung drehen und zwar hochkant in Fahrtrichtung, sonst bekommst Du sie nicht von der Tür herunter oder machst etwas kaputt. Das ist extrem wichtig!

Tips zur Montage:

Die Schutzfolie zwischen Innenverkleidung und Türkasten klebt man unbedingt wieder an, sonst beginnt die Innenverkleidung zu schimmeln.
Teilenummer für die Türdichtfolie: A1237270087. Kostenpunkt sind 2,14 Euro. Geeignete Fixierpräparate sind: Prit-Klebestift, Patex oder Fett (Fluidfilm, Vaseline, Lagerfett)

2008-05-28 22:14
Autor: Axel - Letzter Autor: Leipnitzkeks

Türschloss

Türschlossworkshop von Rory

Hilfe, das Schloss am Kofferraumdeckel geht nicht mehr auf!? Siehe hierzu KofferraumDeckel

Hilfe, der Schlüssel ist zu abgenudelt für eine Kopie? Siehe hierzu Profil von Profil von Service-Schlüssel verwenden


Türschloßschließzapfen und -öse schmieren

Es gehen alle Fließfette der Spezifikation 264.

Das wäre zum einen natürlich das Mercedes-Benz-Fließfett 001 989 08 51 10, das Notropeen LXG--00, Plutoleum SHM 000, Renolit LZR 000(grün), Texalube FF, Wintershall Wiolub LFK 00, Centoplex GLP 450 sowie andere Fließfette der NLGI-Klasse 00/000

2017-02-24 18:17
Letzte Änderung: 8.1.2005 18:23:09 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Türscharnier

Frage: Ich bin gerade beim Versuch, die neue Tür auszurichten, die ich dem Benz hinten links gegönnt habe, fast verzweifelt. Irgendwie kriege ich sie nicht hoch genug eingestellt (hängt ca. 3mm zu tief) und der Spalt zwischen Fahrertür und der neuen ist auch viel zu groß. Wie geht das?

Antwort: Du kannst die Tür an den Scharnierschrauben (ja die 4 Stück) die Spaltmase einstellen, dazu mußt du um die Ecke denken du mußt dir also das schloß und die Tür geschlossen vorstellen wenn du offen schraubst.... Das machst du solange bis die Spaltmaße stimmen. Dann sollte die Tür schmatzend ins Schloß fallen, tut sie das nicht so wird an der Schließbuchse eingestellt, da kannst du über Langlöcher einstellen. K.T.B.

mit den Schrauben an der A-Säule kannst Du die Tür vertikal verstellen und weiter nach innen oder außen (Windgeräusche). Mit den Schrauben an der Tür kannst Du die Neigung der Tür verändern, meistens hat sie sich etwas abgesenkt und hängt am Schloß zu tief. --> hier nachregulieren. Das genaue Einstellen geht letztendlich nur mit Versuch und Irrtum: so oft nachjustieren, bis die Einstellung stimmt.

Die hinteren Türen haben weniger Möglichkeiten, da muß man notfalls die Einstellung der vorderen Tür an der Schloßhalterung verändern. rory

2007-04-11 15:10
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:02 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Zündschloss

Frage: Ich kann meinen W123 über das Zündschloss zwar starten, aber wenn ich den Schlüssel auf Stellung Null im Schloss stelle geht der Motor nicht aus. Woran kann das liegen?

Antwort: der Motor wird per Unterdruck abgestellt. Überprüfe mal die Unterdruckleitungen. Geht die ZV?


Frage: gestern Abend hab ich meinen Wagen für 10 Min. abgestellt. Beim nächsten Startversuch ließ sich das Zündschloss nicht mehr drehen(trotz nicht eingerastetem Lenkradschloss).Auch Versuche mit den Ersatzschlüsseln blieben erfolglos.Hat jemand ne Idee was passiert sein könnte und was man machen könnte?

Antwort1: da ist ein kleines Gußteilchen drinn gebrochen, viel nudeln und Schlüssel in alle Richtungen hin und herwackeln sollte das drehen nach etwa 10 Minuten Versuch möglich machen. Dann sofort ausbauen und zerlegen, die Trümmer kannste rausfischen läuft danach wieder einwandfrei. Notfalls aufbrechen.

Antwort 2: einfach mal das Lenkrad hin und her bewegen und gleichzeitig versuchen, den Schlüssel zu drehen! Oder versuchs mal mit etwas WD-40. Ich hatte das Problem mal nach der Winterpause!


Frage: hab nen 240D bei dem nicht mehr das Original Zuendschloss drin ist, dh. heisst ich kann den Zuendschluessel (verlorengegangen) nicht bei MB nachbestellen. Wie kann man das Zuendschloss wechseln ohne Zuendschluessel?

Antwort: habe das vor kurzem bei meinem 107er durchmachen dürfen. Viel Spaß damit:

1.) Besorge dir zwei Titanbohrer im Fachhandel 5 und 10mm.

2.) Nehme eine Bohrmaschine mit mehr als 550 Watt

3.) Nimm einen Vergleichsschlüssel, messe dessen Länge und markiere diese auf dem Bohrer.

4.) Bohr nun das Zündschloß aus. Die äußere Kappe ist extrem widerstandsfähig. Normale Stahlbohrer oder sonstige gehärtete Bohrer kommen da nicht durch. Ich habe da echt lehrgeld zahlen dürfen. Diese glühen schneller aus wie man bohren kann.

5.) Wenn du das Zündschloß ausgebohrt hast, nimm einen Staubsauger und sauge den Rest sauber aus. Das Elektronikteil muß hinten unbeschädigt sein.

6.) Nun kannst du den neuen Zylinder mit steckenden Schlüssel problemloseinsetzen, einrasten lassen und gut ist.

7.) Alles andere, mit aufsägen oder sonstigen Tipps sind wirklich aufwändig. MB hat das richtig gut gelöst. Falls du wirklich viel Zeit und Lust hast kann man auch das halbe Armaturenbrett ausbauen, die Lenksäule ablassen und dann mit Spezialwerkzeug das ganze Lenkradschloß ausbauen. Danach läßt sich auch der Schließzylinder leichter wechseln. (Knopf eindrücken)

Falls du bohren willst, denke an die Titanbohrer, alles andere geht leider in Rauch auf.

(Rudolf Körper)


Einen bebilderten Zünschloss-Workshop hat termi hier ins Netz gestellt: http://surfnett.de/mitoe/w123/zuend.html

2007-04-11 15:11
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:56:03 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Trockeneisstrahlen

http://www.farebo.ch/de/farebo/cleaningprocedureexample---1--1018--30--8.html;jsessionid=50AF454F6D534B92CEF0ADB9F2AF1EB2

2007-04-11 15:11
Fabian

Waschdüsen vom SL

Neben den Wischern vom W116 und Stoßstangen vom 280 lässt sich der Lieblingsbenz ebenfalls mit den Chromwaschdüsen des R107 optisch aufwerten.

Die Düsen gibts beim Benzdealer des Vertrauens

Teilenummer ohne Gewähr/Preis aus dem Teileorakel

A1078600147

ZB DUESE

EUR 8.46

Das dann x2

Zu beachten ist bei der Montage, das die Anschlußstücke an der Düse selbst bei den 107er-Teilen deutlich kürzer sind als am schwarzen Originalteil. D.h. Düsen ins Loch stecken und Schlauch von unten aufschieben ist quasi unmöglich.

Daher ist es ratsam, vor der Montage der Düsen die bisherige Konstruktion aus Schläuchen und Verbindern zu demontieren, etwas Schlauch abzuschneiden und vorher auf die neuen Düsen zu stecken.

Aus dem Rest der ehemaligen Installation kann man sich dann was einfallen lassen, bis es spritzt wie es soll.

2007-04-11 15:12
Letzte Änderung: 11.5.2006 19:12:39 - Autor: boert - Letzter Autor: boert

Wassereinbruch

Es gibt viele Wege, die sich das Wasser in den Innenraum sucht:

- w/durchgerosteter haubenscharnierkasten (kl. loch reicht aus)
- w/durchgerostete spritzwand im radhaus (hinterm pvc, nähe ob. querlenker)
- w/durchrostung beim 2en ablauf im radhaus
- w/durchgerosteter innenschweller (meist ist dann die schwellerspitze auch durrch)
- w/abgerostetem ablaufröhrchen vom schiebedachrahmen
- undichte frontscheibe
usw.

Die Wasserabläufe im Motorraum sind mit Dreck und Laub verstopft lange sehr lange noch länger..... bis ja bis sich das Wasser einen neuen Weg sucht.

Mittlerweile ist der hintere Teil des Wasserablaufes (unter der Haubenfeder) zum vorderen Fußraum hin durchgerostet. Das Wasser ist im vorderen Fußraum aber NICHT zu sehen da es am Innenschweller entlang nach hinten durchläuft!

als unmittelbare Folge rostet das Bodenblech an den Sitzbefestigungen weg, außerdem rostet der Innenschweller vom Fußraum nach außen durch!!!!

Das eigentliche Loch befindet sich hinter der Kunststoffverkleidung im Fußraumoben. Es ist extrem schwer zu finden (Maglite T-Lampe benutzen). Man kann die Suche vereinfachen indem eine zweite Person Wasser in den Wasserablauf schüttet. Teppiche ausbauen!!!!!!!!!!!!

Die Ideale Position ist auf dem Rücken im vorderen Fußraum zu liegen und die Innenwand sorgfältig abzusuchen. Ist extrem Unbequem aber leider unvermeidlich. Meistens befindet sich das Loch hinter einer sehr dünnen Dämmatte (schwarz ca.1mm dick) Und jetzt wird´s gemein da das Ding oft nicht auf der ganzen Fläche verklebt ist können dahinter die Niagara Fälle ins Auto laufen ohne das das Teil nass wird. sorgfältiges suchen ist also wichtig.

Der Wassereinbruch kommt immer von oben aus dem Wasserablauf im Motorraum etwaige andere Rostlöcher unten im Fußraum oder im Innenschweller sind nur die FOLGE NICHT DIE URSACHE. Also nicht entmutigen lassen das passiert den meisten 123ern irgendwann mal ich hab das jetzt schon oft repariert und hab bei meinem letzten doch noch 1 Stunde gebraucht um das Loch zu lokalisieren.

Mit Coupe ohne Swimmingpool
*-Grüße
K.T.B.


Mein Schätzchen kam vom Bauernhof. Entsprechend war nicht nur Laub drin, sondern auch Matsch, Schrauben, Gerste uvm... In den Bereichen rund um die Haubernfeder sind zwei Abläufe: Der weiter vorn besteht aus zwei kleinen Langlöchern und ist leicht zu finden (Kein Witz, weil nämlich der andere...) Der andere sitzt im Bereich der Scharniere des Armes. Ganz unten, in der Engstelle. Bei mir waren da 2cm Schmodder drüber. Am besten ertastest Du ihn von unten. Dann füllst Du Wasser in den Scharnierkasten und stichst von unten durch das Loch mit einem Kabelbinder, bis Wasser herauströpfelt. Wasser nachfüllen, bis aller Dreck erntfernt ist. Trocknen lassen und evtl. Schmutzreste mit einem harten Pinsel abschrubben. NICHT den Kärcher nehmen, weil bei Dir schon was durch ist, da ist der Druck nicht gut. Haubenfeder ausbauen, MOTORHAUBE VERRIEGELN!! Dann K.T.B´s berühmte starke Taschenlampe nehmen, reinleuchten. Erkennst Du die Reste des Wachses? Ist der Lack aufgebrochen?

Solltest Du keine Durchrostung finden, untersuche den Ablauf weiter unten, da wo die ganzen Leitungen in die Spritzwand laufen. Wenn der zu ist, gelangt das Wasser höchstwahrscheinlich über diese Leitungen ins Innere.

Michael


Im Dezember'99 hatte ich ein Wasserproblem in meinem 280CE - aus diesem Anlass habe ich das Archiv im W123-Forum durchsucht - und die gefundenen Texte bei der Gelegenheit gleich hier rein kopiert:

JochenSeidel am 06. Dezember 1999: Ich hatte das Problem mit meinem letzten 123er auch, da war der Schweller von innen durchgerostet, weil die Wasseraubläufe außen am Schweller verstopft waren und folglich das sich dort gestaute Wasser im Innenraum ausgebreitet hat, da hätte ich locker Reis oder was ähnliches anbauen können. .. Mein jetziger 230 TE lief im innenraum bis vor kurzem auch immer voll und Schuld daran war ein geschweißtes (und noch nicht lackiertes) Blech am hinteren Radlauf, die Wege das Wassers im 123er sind unergründlich...

RobertAlther? am 05. Dezember 1999: .. versuch doch mal, die Lautsprecherabdeckung abzunehmen und festzustellen, ob das Wasser von der Scheibe her hineinläuft. Es könnte ja sein, dass beim Einbau etwas geschlampt wurde und nun dort Wasser hineinzieht. Falls dem so ist, solltest Du eigentlich von Oben her sehen, ob es an der Scheibe entlang leckt.

Hennich am 06. Dezember 1999: ..Scheibe/Dichtung rausschneiden und mit ordentlich Silikon (außer oben Mitte) und neuer Dichtung wieder einsetzen.

Kai am 09. Dezember 1999: ..was ich auch schon oft beim 123 gehabt habe ist, dass das Wasser an der Stelle eintritt, an der der Vorbau mit der Stirnwand verschweisst ist. An dieser stelle rostet die Stirnwand durch und zieht das Wasser foermlich rein (in meinen Faellen immer direckt unter der Stabiebefestigung). Das sieht dann auch so aus, als wuerde es von der FrontScheibe? kommen. 3l pro Nacht sind da kein Problem.

 

So, Wasserproblem im Innenraum bei meinem CE inzwischen behoben: Der rechte Schweller war innen durchgerostet. Geschweisst -> dicht. ChristophKirchner


Wasser im Kofferraum: Wenn das Wasser auf die Abdeckung der Radläufe tropft, kommt es durch die HeckScheibe.


Die nassen Fußmatten im Fond hatten eine ganz andere Ursache. Ich hatte alles schön ausgebaut (Sitzbank, Lehne, Dämmmatte(total naß), Verleidung) Meine Freundin hat dann mit dem Gartenschlauch draufgehalten. Ich saß im Auto und beobachtete das Treiben. Es hat keine 2 Sekunden gedauert bis ich wußte, woher das Wasser kam, und wie!! In der C-Säule gibt es hinter dieser "Regenrinne" zwei längliche Schlitze, vermutlich zur Belüftung oder so'ne Art Wasserablauf. Bei mir lief das Wasser durch ein kleines Loch im Bereich dieser länglichen Schlitze auf die Innenseite der C-Säule, kam mit dem Dichtgummi des Fensters in Verbindung welches das Wasser direkt in den Inneraum transportierte, entlang an der Fensterinnenwand in den Bereich der Sitzbank und von dort durch die Kabeldurchführung in den Fußraum. Loch gestopft mit Karosseriedichtmasse-dicht! Die zweite undichte Stelle war das Fenstergummi der Frontscheibe. Jeweils links und rechts unten lief das Wasser vond dort entlang an der A-Säule in den Fahrer- und Beifahrerfußraum. Von dort weiter am Innenschweller unter der Plastikabdeckung für Kabel und Plastikschläuche für ZV bzw. Sitzverriegelung (Coupé)unter dem Querträger vom Sitz durch in den Fondfußraum. Und das nicht gerade langsam. Fenstergummis vo. und hi. gewechselt- dicht!

Jörg

 

 


bei Wasser hinter dem Fahrersitz sind immer die Scharnierkästen im Motorraum zum Innenraum hin durchgegammelt, die Wasserabläufe des schiebedachs sind zu 99% unschuldig.

KTB

 


Hatte auch Wasser im 280CE auf der Fahrerseite. Bei mir waren die Bohrungen in der Stirnwand, welche zum Befestigen der Feststellbremse dienen (2 Stück) durchgerostet. Blech neu eingesetzt (geht etwas schwer weil man schlecht hinkommt) und schon war es wieder dicht. Gruß Ralf

 


In meinem W123 der 1. Serie hatte ich auch Wasser im hinteren Fussraum rechts. Natuerlich kam das Wasser von vorne, ich sah es die rechte Spritzwand innen herunterlaufen. "Ganz klar, der Haubenscharnierkasten" (siehe Beitraege oben) aber nein, da war alles in bester Ordnung. Nachdem ich die beiden dicken Ablaeufe aus Gummi des Wasserkastens in den Motorraum herausgenommen hatte sah ich aber sofort die Bescherung: der Wasserkasten war durchgerostet!!! Das ist doch kein /8!?! Das Problem entsteht dadurch, dass die Unterseite der Bohrung fuer diese Ablaeufe nicht auf gleicher Hoehe wie die Unterseite des Wasserkastens ist und sich dort gleichzeit ein bischen Dreck sammeln kann. Folglich laeuft das Wasser nicht komplett ab und es beginnt zu rosten. Die Reparatur dort ist ziemlich schwierig. Praeventivmassnahmen: die beiden dicken Ablaufschlaeuche mal rausnehmen, reinfuehlen, alles schoen saubermachen und ordentlich Wachs rein!

Schoenen Gruss, Christian (1977 220D)

2014-06-22 09:25
Letzte Änderung: 5.9.2006 13:46:38 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Wasser im Kofferraum

Wasser im Kofferraum kann viele unterschiedliche Ursachen haben:

1. Die Dichtung der Heckscheibe ist undicht, dann vgl. HeckScheibe Ob es die Heckscheibe ist, kannst sehen, wenn Du die Hutablage herausgenommen hast ( AusbauHutablage ). Dann Gartenschlauch anwerfen (lassen) und innen siehste das dann schon.

2. lediglich Kondesnwasser

3. Das Loch, in dem die Hirschmann-Antenne steckt, ist undicht/ausgerostet etc. Abhilfe: Neue Antennendichtung, Loch entrosten...

4. Undichte Dichtung am Rücklicht. Die Rinne oberhalb des Rücklichts ist gleichzeitig der Wasserablauf. Also wenn hier Schmodder sitzt, dann mal saubermachen.

5. Undichte Kofferaumdichtung (zeigt sich eventuell auch an Rost auf der Unterseite der Kofferraumabdeckung)

6. Zwischen Kofferraumdichtung und Karosserie hat sich so viel Dreck angesammelt, daß das Wasser nicht mehr abfließen kann.

7. Befestigungslöcher für Typenschild, Stern oder Zierleiste sind durchgerostet.

8. Eine viel zu selten beachtete mögliche Ursache für einen Wassereinbruch im Kofferaum bzw. Reserverad- oder Werkzeugfach (beim T-Modell) ist eine verstopfte Innenraumzwangsentlüftung. In der Regenrinne sammeln sich hinten am unteren Ende Blätter und sonstiger Unrat. Dadurch läuft das Wasser vom Dach die Regenrinne entlang in die Löcher der Zwangsentlüftung. Entfernen der angesammelten Blätter wirkt Wunder!

2007-04-11 15:13
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:06 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Wasserkasten

http://www.benzgarage.de/technik/wasserkasten/wasserkasten.html

2007-04-11 15:14
Fabian

Zierleisten

Eines vorweg: Zierleisten sollten nur abgebaut werden, wenn dies notwendig ist. Also zum Lackieren oder weil sie fast abfallen. Aber nicht einfach aus Spaß, denn durch die Freilegung der Löcher in der Karosserie entstehen potentielle Rostlöcher!


Coupé-Seitenfensterchromrahmen

- An A-Säule zur Scheibe hin Dichtung an Regenrinne anlupfen und insgesamt 3 Kreutzschlitzschrauben lösen - dann am Heckrahmen zur tür hin die winzige Kreutzschlitzschraube lösen und horizontal verlaufende Chromleiste waagerecht zu einem hinziehen (geklipst). nicht zu weit, sonst droht Verbiegung, da das ja ein nach oben verlaufendes bomerangartiges Stück ist. - hinteres Fenster ablassen und äußere Dichtleiste nach oben abziehen (geklipst) - jetz den fetten Dichtfalz aus der hinteren Fenstersicke, von unten her, herausziehen und der Länge nach aus der Chromschiene rausziehen - ist recht fest, man kann sich mit einer Hälfte einer Holzwäscheklammer zum Hebeln behelfen - auch den nach vorne führenden Dichtfalz abziehen - ist am Ende zur A-Säule geklebt - mit Vorsicht (Abrissgefahr) abziehen. - nun der Länge nach alle Schrauben der Dichtfalzchromschiene lösen - ca. 10 Schrauben - darunter sind einige weiter Schrauben, speziell in den Dachrahmenbiegungen, die die äußere Chromleiste/Bomerangstück halten - alleSchrauben rausdrehen.

Es besteht keine Gefahr, dass die Leisten abfallen, da die recht umfangreich mit Dichtmasse (A1266981898) und Schaumstoffklebeabdichtschnüre (A0019875646) verklebt/fixiert sind

- nun mit Geduld und sachtem Hebeln (Holzwäscheklammer!) das Bomerangstück vom Heckrahmen leicht nach oben weg zu sich herausziehen - Das ablösen der schwarzen Kante ist NICHT nötig (wie anders in der WIS beschrieben) - weiter nun die Dachkantenzierleist leicht nach oben weg weghebeln

Das Abhebeln ist nur soweit nötig bis keine Klebewiderstand zu den Teilen und dem Dachrahmen besteht

- sind der Bomerang und die Dachrahmenkante abgelöst, lässt sich das Ganze samt dem A-Säulenregenrinnenstück nach oben scheäg Richtung Heck heraus-, abheben.

Nach rigiroser Reinigung, wegen z.B. Lackierung wieder alles mit: a) Abdichtmittel A0009893100 und b) Abdichtschnüren A1266981898 abdichten und montieren

Fazit meiner Erfahrung: wenn man sich geschickt anstellt, ist es einwandfrei möglich den kompletten Zierrahmen am Stück zu demontieren, also ohne das Bomerangstück von dem Dachrahmenkantezierstück zu trenne, denn dann ist die Verbieg-, Bruchgefahr der schrazen Außenkante groß.

Viel Spaß beim Nachmachen ;-) Auch ich freu mich auf das wieder Zusammensetzen, speziell das Einsetzen der Dichtung (stöhn).


Zierleisten auf Türen und Kotflügel

Abgebaut werden sie, indem man sie einfach nach oben oder unten wegdrückt (und dabei saaaaaaaanft vorgeht, damit nichts abbricht). Dann sieht man im Idealfall sechs rote Plastikteile in der Karosserie, in denen die "Zapfen" der Zierleiste gesteckt haben. Im Normalfall befinden sich diese roten Teile aber an der Zierleiste dran. Dann mußt Du sie mit einem Schraubenzieher oder einer Zange lösen. Nun ab in die heiligen Hallen der Mercedes - Niederlassung und die roten Dinger nachgekauft, Teile Nr. 1 A 0019882081, Kosten 22 Pf. Bitte hier nicht sparen und die alten Teile verwenden, denn wenn die nicht mehr dicht sind, dann hat der Rost ein leichtes Spiel. Nach dem Lackieren steckst Du die roten Teile in die Karosserie und zwar so, daß sie einrasten (wichtig!). Und dann beginnst Du von vorne nach hinten die Zierleiste Knopf für Knopf reinzudrücken, bis die Zapfen in die roten Teile einrasten. Noch ein kleiner Tip: Die Plastikteile lassen sich manchmal sehr schwer reindrücken. Einfacher geht es, wenn man die Dinger ein WENIG erwärmt. Mein Fehler war, daß ich die Leiste anlegte und versuchte, alle Teile gleichzeitig reinzudrücken. Das hat nicht geklappt.


Chromleiste OBEN auf der Tür

Frage: Mein 83er 230CE hat ein paar neue aüßere Dichtungen an den Türscheiben nötig. Also habe ich da so'ne Mutter (7er) ganz vorne oben in der Tür abgeschraubt. Mann konnt eine verrostete Klammer entfernen, aber ich kriege (ohne Gewalt) diese breite Chromleiste nicht ab!

Antwort: Es handelt sich doch wohl um die breite Chromleiste auf der Tür oben?!? Du mußt eigentlich nur die Schraube ganz vorne, da wo die A-Säule hinter dem Türblech verschwindet aufmachen und dann von hinten anfangen mit einem Gummikeil (notfalls großen Schraubendreher mit Stoff umwickeln) unter die Leiste hineinzufahren und sie vorsichtig nach oben wegzudrücken! Die Leiste ist nur mit so Klammern mit Wiederhaken fixiert, wenn man die so nennen kann.

Antwort 2:

1. Kunststoffschraube SW 7 lösen

2. Mit Kunststoffkeil oder breiter Spachtel von innen nach aussen die Dichtungen komplett mit Chromleiste und Klammern nach oben hebeln.


Zierleiste UNTEN an der Tür

Frage: vielleicht kann mir ja jemand sagen wie ich die Zierleisten unten an der tür loskriege

Antwort 1: In den Ecken der Türe ist innen ein runder schwarzer 1oPfenniggrosser Plastikdeckel , den runtermachen , dann die Plastikmutter entfernen ( M7 glaub ich ), dann die Leiste vorsichtig lösen und dann nach hinten abziehen , nicht herauszeihen , weil die vorne mit einem Metallhaken gesichert wird. Dann die Plastikklammern die an der Türe bleiben entfernen , dazu musst Du die Innenstifte in die Türe komplett unf vorsichtig hineindrücken , dann kannst Du den Rest der Klammern nach aussen abziehen, Für die spätere Montage benötigst du dummerweise wieder die Plastikstifte , dazu müsstest Du eigentlich die Türverkleidung entfernen , einfacher ist es , wenn du bei DC dir neue Klammern kauft , die kosten meist nix , mir werden die fast immer geschenkt.

Nach dem Entrosten/Lackieren: dann die Klammern wieder einbauen , erst ohne Innenstift , dann Innenstift eindrücken , die Klammer vorher ,mit Fett od. Wachs einschmieren , dann die Zierleiste auch mit Fett einschmieren , vorschtig die vordere Haltelasche/Hacken einführen , den Lack nicht beschädigen , dann die Leiste auf die Klammern von oben her aufsetzten , dann mit einem leichten gezielten schlag auf die Klammer treiben , mit der Schraube nicht den Lack zerstören.

Antwort2: Hier würde ich aber auf keinen Fall irgendwelches Werkzeug nehmen, da sonst die Klammer u.U. ihre Aufnahme eindrückt, anstatt einzurasten. Mit etwas Gefühl und Gewalt kann man die Leiste auch so auf die Klammer drücken, ist nix für ganz schwache Nerven, aber dann sitzt diese ... Zierleiste wenigstens vernünftig


Zierleiste an der C-Säule des Coupes

Frage: bin gerade dabei mein Coupe zu zerlegen. Wie bekomme ich die Zierleiste an der C-Säule ab? Unten am Fenster ist schon alles lose aber nun klemmt die Säge. Muss evtl. zuerst der innere Dichtgummi ab?

Antwort: du mußt zuerst das dicke gummi von a-c-säule rausnehmen. darunter ist eine 2.chromschiene.die schrauben alle rausholen und dann abmachen.nun an dieser schiene die noch hängt auch die schrauben entfernen.und nun einfach abziehen.vorsicht hängt in kit. das wars dann schon.


Dachzierleiste Coupe

Dort werden erst die Filzleisten von der A-C- Säule abgezogen. Dann wird der Dachhimmel ausgehängt nun kann man die Leiste (besteht aus zwei Teilen) abschrauben. Beide Leisten sind noch zusätzlich mit einer Art Kederband "verbabbt". Ist die erste Leiste unten, kommt man an die schrauben für Part two. Hier das gleiche Spiel nocheinmal. Was bei der Limousine zumindest übereinstimmen müsste, sind die 3 Schrauben an der A-Säule. Sie befinden sich unter einer Gummilippe zwischen Scheibendichtung und der Leiste.

Dachzierleiste Limousine

Zu allererst mußt Du die Schrauben innen am Windlauf an der Windschutzscheibe lösen(3 pro Seite), anschließend besorgst Du Dir einen harten Kunststoff- oder Hartholzklotz und klopfts die Leiste nach oben, von vorne nach hinten arbeitend von der Regenrinne. Aufpassen, daß Du nicht danebenklopfst, und dir dabei die Scheiben oder den Lack zerdepperst. Der Wiederanbau wird dann etwas komplizierter: Entweder Du gehst zu einer Mercedesniederlassung, die haben ein passendes Aufpresswerkzeug, welches Sie eventuell verleihen oder Du legst selbst Hand an, indem Du wieder von vorne nach hinter arbeitend mit einer Holzleiste die Zierleiste wieder vorsichtig draufklopfst. Dabei solltest Du Sicherheitshalber ein paar dicke Lappen oder ähnliches auf den Dachrand legen, den man kann dabei sehr leicht abrutschen und sich eine Beule im Dach einfangen.


Zierleisten an der Frontscheibe

Frage: Wie ist das eigentlich mit den Zierleisten, die in der Frontscheibendichtung montiert sind? Gibt's 'ne Möglichkeit die Dinger raus zu kriegen, OHNE daß man hinterher neue braucht? Soll man dann beim Einbau die Leisten vorher in den Gummi fummeln (wenn man die Dichtung an die Scheibe montiert), oder erst nachdem die Scheibe drin ist?

Antwort: Die Leisten werden dann ausgebaut, wenn die Scheibe draußen ist. Ebenso beim Einbau. Im eingebauten Zustand werden die Leisten zerstört.

2007-04-11 15:14
Letzte Änderung: 15.4.2004 13:11:55 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Zierleisten befestigen


Irgendwann kommt jeder, der sein Auto restauriert oder repariert zu dem Punkt, an dem er sich Gedanken über die Befestigung der umlaufenden Zierleiste machen muss. Beim freundlichen Mann an der Ersatzteiltheke in dem Haus mit dem Stern bekommt man als Antwort oft zu hören, dass die originalen, roten Nüpfel (terminus technicus: Druckknöpfe) nicht mehr lieferbar seien und bietet als Alternative weiße an, die angeblich genauso gut sein sollen. Hier ist dann der Moment, an dem man mit Wissen auftrumpfen kann. Zum einen sind die weißen Druckknöpfe nicht wirklich zu gebrauchen. Laut Aussage einiger Forenuser, die das schon ausprobiert haben, halten die Zierleisten einfach nicht mit den weißen Druckknöpfen. Und dann verblüfft man den Teilemann, indem man die Teilenummer für die originalen roten Druckknöpfe raushaut. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Die roten Druckknöpfe mögen zwar original sein, könnten aber oft nicht die richtige Wahl sein. Wenn ein Wagen neu lackiert ist, ist der alte Lack meistens noch drunter. Dazu eine Schicht Füller, unter Umständen auch eine Schicht Spachtel, dann Basislack und Klarlack. Die Schicht auf dem Blech ist dadurch um einiges dicker geworden, so dass die Nut der roten Druckknöpfe zu schmal sein kann, um richtig einzurasten. Hier kann man dann auf die blauen zurückgreifen, die ursprünglich vom SL stammen und so etwas wie heavy duty Druckknöpfe darstellen. Die Nut ist deutlich breiter, so dass es auch kein Problem gibt, wenn das heilige Blech eine zweite Haut trägt.

Zum Einbau empfiehlt es sich zumindest bei den roten Druckknöpfen, sie vorher in heißes Wasser einzulegen, um sie etwas geschmeidiger zu machen. Außerdem ist es ratsam, jeden einzelnen mit Mike Sanders oder ähnlichem Karosseriefett einzustreichen, um sie a) besser flutschen zu lassen und b) etwaige Lackbeschädigungen gleich zu versiegeln. So verhindert man, dass nach einigen Jahren zwar die Druckknöpfe immer noch die Zierleiste halten, das Blech aber nicht mehr die Druckknöpfe.

Hier die Teilenummern in der Übersicht:

- weiße Druckknöpfe: A0019887681. Die sind lt. EPC der Ersatz für die ursprünglichen Druckknöpfe mit der Nr. A0019882081! Nicht aufschwatzen lassen!!
- rote Druckknöpfe: A0009881581 (Preis Oktober 2008 21 cent/Stck)
- blaue Druckknöpfe: A0009885581

Die Dinger, die die untere Zierleiste an Türen und Kotflügel befestigen heißen im Übrigen Spreiznieten und haben die Nummer A0009902192

edit kaype: Danke an Arne für die richtige Teilenummer vom Spreizniet :)

2009-10-09 10:17
Sebastian

Austausch Seitenteil links und Heckblech Limousine

Tach Leute !

Da ich ja nicht alles berichtet habe und es unveröffentliches Bildmaterial gibt, hier die Zusammenfassung:

Naja... Hier nochmal der Anfang vom Anfang

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/50593292ic2.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/22694012ga6.jpg

Beim ausbauen der Scheibe dann DAS !!! Rechten Anschluß von der Scheibenheizung vergessen abzuschrauben.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/40565196qp5.jpg

Also aufpassen !

Jedenfalls ist er hinten und drinne nackt. Muss noch Zierleiste zwischen C-Säule - Koti und Kofferraumklappe abbauen. Tank, entgegen der Behauptung in der WIS-CD, kann eingebaut bleiben.

Nach Ausbaue der Kofferraumverkleidung noch folgende "Gegenstände" gefunden.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/17114184oz1.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/17693199rj3.jpg

Dann kann es mit dem Ausbohren der Schweißpunkte und der Abtrennerei losgehen.

Wie man sieht, war es bereits dunkel.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/31989138xc1.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/71118038sf8.jpg

Am Heckfenster die Schweißpunkte ausfräsen. Man braucht nicht lt. WIS vier Schweißpunkte ausfräsen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/93914475av5.jpg

Am Heckdeckel einschneiden.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/16796636pq6.jpg

Am Heckfenster einschneiden.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/58924984tn0.jpg

An der abgebauten Zierleiste Heck - Koti entlangschneiden

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/28816964lz6.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/66864094gw4.jpg

Noch mehr schneiden (wo, seht Ihr selbst).

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/99154005ef7.jpg

Das Seitenteil komplett ausschneiden. Dabei darauf achten, dass vom alten Seitenteil ein Bisschen Material dran bleibt. (Lieber vom alten Zeug mehr dranlassen, als nachher nichts zum Anschweissen haben)

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/58143081ns5.jpg

Hier auf Bild zu erkennen: oben an der Kante, wo der Heckdeckel schließt (innen das Blech, wo die Kofferraumklappenfeder eingehangen ist), muß auch gefräst werden. In der WIS steht das nicht drin.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/99580963rq4.jpg

Dann Seitenteil abruppen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/15230182hc0.jpg

Zum Seitenteil austauschen muß man dieses Blech nicht abnehmen. Aber ich tausche gleich den Innenradlauf.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/14901803jp5.jpg

So sieht es ohne aus.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/59862160tp7.jpg

Nun die Schweißpunkte des Innenradlaufs ausfräsen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/37575346be7.jpg

Wer viel arbeitet, muß auch viel essen (und trinken).

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/grillyz2.jpg

Von unten den Unterbodenschutz mit Drahtbürste in Bohrmaschine oder in Flex entlang der Naht zwischen inneren Radlauf und linken Radkasten entfernen. Dann mit einem Messer in der Naht entlang schneiden.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/16756228ra2.jpg

Restliche Schweißpunkte ausfräsen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/56255788jk6.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/54148302yt3.jpg

Inneren Radlauf abnehmen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/90472556ry8.jpg

Neuen originalen inneren Radlauf im Lager suchen ...

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/86351443oc7.jpg

...und finden.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/50069538uc5.jpg

Hier sieht man, daß jemand schon mal dort gebraten hat (ich weiß auch wer). Dort werden wohl zusätzliche Schweißarbeiten nötig sein.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/49575586zv2.jpg

Radlauf ranhalten und feststellen, daß Vorbesitzer (bei der Bucht gekauft) auf Radlauf raufgetreten ist. Radlauf richten und noch mal ranhalten.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/39281217br2.jpg

Die Stellen an denen sich die alten Schweißpunkte befinden mit Körner oder Reißnadel kennzeichnen. Radlauf ranhalten und zwischen den Kennzeichnungen ebenfalls kennzeichnen. Wäre dumm, wenn das neue Loch sich über dem alten befinden würde. Daher die Kennzeichnungen. Dort werden dann Löcher in den neuen Radlauf mit der Lochzange gesetzt.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/52746100yn3.jpg

Die Kante am Falz des linken Radkastens mit der Fächerscheibe blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/70366008wz6.jpg

Am neuen Radlauf an den vorher gekennzeichneten Stellen Löcher mit der Lochzange setzen (zum Anschweißen) und die Stellen um die Löcher blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/13527928qw7.jpg

Radlauf anpassen und anheften, dann anschweißen.
Sieht jut aus, wa ?

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/59675036bh0.jpg

Schweißstellen mit Fächerscheibe säubern und blanke Stellen mit Korrosionsschutzfarbe anpinseln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/22243368vn6.jpg

Stützblech ranhalten und feststellen, daß es links...

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/50639968hs2.jpg

...oben...

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/70347945wu0.jpg

...und unten paßt. Nur nicht rechts auf dem Radlauf.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/16669626oz7.jpg

Hier halbwegs genauer zu sehen. Das liegt wohl daran, daß, wie schon erwähnt, der Vorbesitzer auf den inneren Radlauf raufgelatscht ist oder daran, daß sogar MB-Originalteile nicht immer passen. Die Karosserie kann sich nicht verzogen haben, denn links, oben, unten und die ersten Löcher von rechts oben sind deckungsgleich mit den im Radkasten. Also Radlauf passend machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/18861168bw0jf9.jpg

Weiter geht es. C-Säule unten blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/14828753ow1.jpg

Radlauf und Einstiegsknie an den zu schweißenden Stellen auch.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/37196643ci4.jpg

Stützblech ebenfalls.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/15011376fd4.jpg

Stützblech anpassen und normalerweise mit Crimpzangen fixieren. Habe ich aber zu wenig von. Also Schraubzwingen genommen. Das Stützblech wird oben bündig, rechts und unten an den ausgefrästen Stellen der alten Schweißpunkte geschweißt. An der linken Seite ebenfalls an den Löchern der alten Schweißpunkte. Nur muß man hier neue Löcher ins Stützblech mit der Lochzange setzen, da sonst "Loch über Loch" liegen würde.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/94431178ao6.jpg

Schweißstellen mit Fächerscheibe saubermachen und mit Korrosionsschutzlack anpinseln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/52200390qp8.jpg

Nebenbei das verfaulte Schwellerende machen.
Hat keinen großen Spaß gemacht, da der Bereich um die Wagenheberaufnahme verdammt dünn war durch den Rost. Andauernd brannte das "Restblech" weg. Irgendwann ging es dann. Ist nicht schön, aber es ist wieder aus Blech.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/17435533lr8.jpg

Hier das zurechtgesägte Reparaturblech.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/99103853qt4.jpg

Der innere Radlauf ist nun auch fest. Mußten aber zwei Flicken an der rechten Seite vom Schwellerende rauf, da im Bereich des Radkastens und Innenradlauf (rechts vom Hohlraumversiegelungsloch) auch großzügig rausgeschnitten werden mußte.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/58015883vc5.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/37835067uu9.jpg

Als Erstes aufgeräumt. Nun kommt das Heckteil ab.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/28677877wl8.jpg

Heckdeckel montieren, damit man nachher (beim Einsetzen des neuen Heckteils) wenigstens rechts einen Bezugspunkt (-linie) hat. Denn wenn das Heckteil ab ist und das rechte Seitenteil evtl. unter Spannung ist, wird es schwer ein vernünftiges Spaltmaß hinzubekommen. Schön ausrichten !

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/57305331ar1.jpg

Auch hier: schön ausrichten.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/42076542or9.jpg

Jetzt das alte Spiel: Schweißpunkte körnen, bohren und ausfräsen. Die Schweißpunkte sind rechts im Bild.
Das Bodenblech wird ersetzt, weil es an der Kante zum Längsträger beinahe abgerostet ist, an einer Stelle (Loch schlecht zu sehen) durchgerostet ist und außerdem ist da (links) ein häßlicher Flicken. Teilenummer Boden seitlich hinten links: A 123 637 01 60, Preis lächerliche 59,51 Euronen netto.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/62904972yq2.jpg

Hier Ansicht von unten. Auch sehr gut zu sehen, wo die Schweißpunkte sind.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/12964704zg1.jpg

Hier dasselbe: mit Fächerscheibe Schweißpunkte suchen, körnen, bohren und ausfräsen. Sind nicht gerade wenig. (Sieht aus, als ob jemand mit ne Thompson da lang ist.)

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/75452528qy2.jpg

Jetzt die rechte Seite. Hier muß natürlich vorsichtiger gearbeitet werden, da das rechte Seitenteil erhalten bleibt.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/88903537wv6.jpg

Sehr gut zu sehen, wie sich das Heckteil vom Heck bereits löst. (Löcher) Bedauerlicherweise geht das Heckteil noch nicht ab, da unter den Hohlraumversiegelungslöchern das Heckteil noch mal an das Heck gepunktet wurde. Also noch mal: Schweißpunkte suchen, körnen, bohren und ausfräsen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/52910393hi9.jpg

Bereit ??? Na dann !

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/25077156ng0.jpg

Rechts unten und links unten ist das Heckteil mit jeweils einem Schweißpunkt am Falz am Boden befestig. Also wie immer: körnen, bohren, fräsen. (Werde ich jetzt nicht mehr andauernd wiederholen.)

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/78003366ax8.jpg

Durch die Hecktreffer, die ich hatte, war die untere Reihe der Schweißpunkte bei mir nicht ganz so einfach zu entfernen. Also mußte ich vom Kofferraum mit einem flachen Meißel rumhämmern und die Schweißpunkte erstmal "sichtbar" machen. Hier ist das Heckteil schon fast ab.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/54679164ox7.jpg

Hier ganz ab.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/91434935yb7.jpg

Jetzt die Reste vom alten Heckteil über dem Rücklicht und am rechten Seitenteil entfernen. Hier genau arbeiten, um nicht zu viel abzuschneiden !

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/14785344nc9.jpg

Hier das Ergebnis.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/66498631jq1.jpg

Hab mal das neue Heckteil rangehalten. Bis auf ein paar Stellen paßt es von Hause aus. Außer hier: eine kleine Ecke, die geglättet werden muß.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/94510637ju7.jpg

Hier Ansicht von innen. Die Stellen, an den das Heckteil angeschweißt wird, sind noch nicht bearbeitet bzw. insbesondere hinten die Stellen, wo das alte dran war, noch nicht gerichtet.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/61091244lf5.jpg

Sieht doch schon ganz nett aus. Es muß noch ca. 3 mm hoch und knapp 2 mm nach links.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/61584342vi0.jpg

Jetzt folgen Arbeiten, die fast den ganzen Tag geschluckt haben: Vorbereitung zum schweißen. Das heißt am Heck den "Flansch", wo geschweißt wird, richten und blank machen. Wobei die unbequemste Stelle sich zwischen Reserveradmulde und dem Flansch befindet. Spätestens jetzt muß der Endtopf ab. Dann die Bodenbleche rechts und links. Den linken werde ich, wie bereits gesagt, erneuern.
Vorher muß logischerweise das alte ab. Und da ging der Schweißpunktfräser futsch. Also nächstes Mal. &#8230;Und unter uns Mädels: den "schönen" Flicken kann man sich eigentlich auch nicht leisten. Jedenfalls muß das Entfernen des Bodens unbedingt vor dem Anpassen des Seitenteils erfolgen. Das Neuteil kann man auch nachdem das Seitenteil verbaut wurde einsetzen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/18814167gb2.jpg

Da, wo der Endtopf war, besonders auf der linken Seite (nicht oben), muß noch ein Flicken rauf. Nachdem ich oberflächlich den Rost entfernt habe, ist das Blech bereits hauchdünn, an manchen Stellen sogar durch.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/37590006ea0.jpg

Hier ist bereits am Radkasten der häßliche Flicken ab und ein neuer, schöner drauf.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/62292112fb0.jpg

Hier das Bodenblech mit bereits gesetzten Löchern zum anschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/41702355gq6.jpg

Hier ist es eingeschweißt und mit Primer versiegelt.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/91345286fz1.jpg

Habe dann angefangen das Heckteil zuerst anzupassen. Aber dann doch verworfen, weil zuerst linkes Seitenteil anpassen und dann an der C-Säule anheften mehr Sinn macht. Dann das Heckteil anpassen und anheften. Das kommt aber später. Hier noch ein Bild vom Heckteil.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/48531245nc8.jpg

Paßt erstmal nicht schlecht. Die ersten Löcher von der Schließöse passen ganz gut.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/10243003ja4.jpg

Dummerweise ist der Kofferraumdeckel jetzt im Weg. Den brauche ich aber, da das mein einziger Festpunkt ist, um das Spaltmaß hinzukriegen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/76978735jx9.jpg

Hier muß sinnvoll herausgetrennt werden, damit es paßt. Keine einfache Stelle.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/96419808up5.jpg

Hier ist mir ein Mißgeschick passiert. Zuviel rausgeschnitten. Muß ich mir später n Kopp machen, wie ich das zu bekomme.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/95656787ys1.jpg

Jetzt an der roten Linie den Falz abtrennen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/17750257mm4.jpg

Spaltmaß am Einstiegsknie ist durchaus zufriedenstellend. Abgesehen vom Bereich Türklinke nach oben hin, obwohl Originalteil. Da wird es breiter. Dumm ist, wenn ich den Koti anhebe, komme ich an der Stelle am Heckfenster von der Höhe nicht mehr hin. Das wird wohl noch ordentlich Gefummel geben.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/23400685dt0.jpg

Jetzt diese Stelle anpassen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/86133191hn8.jpg

Sieht erstmal nicht verkehrt aus.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/40514005fc3.jpg

Hier, wie gesagt, steht das Ding zu hoch.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/30194867up5.jpg

Leider unscharf, aber die Linien stimmen ganz gut.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/82893950au7.jpg

Wie gesagt, hier gibt es einen Höhenunterschied.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/20925764ux1.jpg

Linken Kofferraumboden von unten an den Stellen, wo später geschweißt wird, blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/86893875ef0.jpg

Unterkante der C-Säule blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/25750820rp0.jpg

Kante am Einstiegsknie blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/88158613ky6.jpg

Sämtliche Stellen, wo geschweißt wird, am Seitenteil blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/23644312ea7.jpg

Innenseite vom Radlauf blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/66371856dw7.jpg

Löcher zum schweißen mit Lochzange setzen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/71173324ea5.jpg

Innenkante blank machen wo das Seitenteil mit C-Säule verschweißt wird.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/79883433da4.jpg

Stelle, wo nachher die Halterung für die Heckklappenfeder rangeschweißt wird, blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/41518160nz0.jpg

Kante außen, wo das Seitenteil mit der C-Säule verschweißt wird, blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/98092548bn6.jpg

Hier war noch Schweißnaht an der C-Säule im Weg.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/30253268wt8.jpg

Seitenteil ranhalten und anpassen. Sieht erstmal ok aus. Wobei besonders auf die Stellen am Einstiegsknie und C-Säule geachtet werden muß. Da wird zuerst geschweißt.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/74435304zo6.jpg

Zusätzlich Bildet die Schließöse zum Einen zusätzlichen Halt und zum Zweiten kan man die Schließfunktion und das Spaltmaß kontrollieren.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/72600043sj4.jpg

Läßt sich doch sehen, das Spaltmaß.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/38082984rp8.jpg

An der C-Säule Seitenteil anschweißen. Naht säubern und mit Zierleiste kontrollieren. Sieht auch ok aus.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/53242838da2.jpg

Am Einstiegsknie an der Kante Seitenteil anschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/38907205cy9.jpg

Durch das Gewicht der Heckklappe verzieht sich der Bereich hinter der C-Säule. Also mit einfachem Trick die Heckklappe leicht hochdrücken. Immer schön mit Bereich der rechten C-Säule kontrollieren. Alles eine Gefühlsache.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/13253760vg0.jpg

Löcher ins linke Bodenblech mit Lochzange setzen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/17456746zv8.jpg

Auf rechter Seite ist das Löchersetzten nicht erforderlich, da dort welche bereits vom schweißpunktausfräsen vorhanden sind. Lediglich an den zu schweißenden Stellen blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/50245964zw3.jpg

Löcher zum schweißen an gekennzeichneter Stelle mit Lochzange auf rechter und linker Seite des Heckteils setzen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/56689451tr9.jpg

Löcher zum schweißen an gekennzeichneter Stelle mit Lochzange auf unterer rechter und linker Seite des Heckteils setzen. Weiterhin alle stellen, die später verschweißt werden, blank machen. Das gilt für Seitenteile, Heckteil und am Fahrzeug selbst.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/59422003ne1.jpg

Löcher zum Anschweißen an Hinterkante des Seitenteils mit Lochzange setzen und Kante blank machen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/10332856an0.jpg

Flucht und Passung (zum letzen Mal !!!) kontrollieren.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/32399057pb3.jpg

Seitenteil mit Heckteil NUR an den gekennzeichneten Stellen verschweißen, da der obere Teil des Seitenteils vorerst beweglich bleiben muß, um später das Spaltmaß zwischen Heckdeckel und Seitenteil anzupassen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/77041060ip3.jpg

Das sieht verdammt gut aus !

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/60663181wb7.jpg

Nun das rechte Seitenteil mit dem Heckteil an selben Stellen wie links verschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/52113643zf4.jpg

Heckteil und Seitenteil mußten ein paar Millimeter noch runter. Also Holzlatte am Unterboden und Schraubzwinge. Hierbei vorsichtig sein, um die Rücklichtaussparung nicht zu zerstören.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/89609711ig7.jpg

Heckteil mußte an den Rahmen gedrückt werden. Da ich alleine arbeite und keiner randrücken konnte, innen und außen Holzlatten ran und zwei Schraubzwingen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/95865904yz9.jpg

Das Heckteil ist nun oben am Rahmen fest.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil67085429ad5.jpg

Hier von innen nach Säuberung der Schweißstellen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/59484831dd4.jpg

Leider, leider unscharf. Hier kommt ein Mercedes-Benz-Spezialwerkzeug zum Zuge: der originale Bilstein-Wagenheber, ein Holzbalken und eine Holzlatte. Um das Spaltmaß zur Heckklappe einzuhalten, mußte das Seitenteil nach links gedrückt werden (Wagenheber und Holzbalken) und an der Oberkante ein Bißchen nach links gedreht werden (Holzleiste). Wie gesagt, durch Unschärfe schlecht zu erkennen, aber das Spaltmaß stimmt. War natürlich ein Gefummel hoch zehn, bis endlich über dem Rücklicht geschweißt werden konnte.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/45842875is5.jpg

Hier Ansicht von innen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/86259635fd4.jpg

Hier nach dem Schweißen. Bitte nicht vergessen: noch ist die Kofferraumdichtung nicht eingebaut. Der Heckdeckel wird noch ein Bißchen hochkommen, wenn sie montiert ist.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/79465333lg8.jpg

Schweißnähte mit Rostschutzprimer versiegeln. Hier linke Seite und obere Schweißnaht am Rahmen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/68612933sx2.jpg

Hier entsprechend die rechte Seite.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/39340780jw2.jpg

Schweißnähte Heckteil - Rahmen oben und Seitenteil - Heckteil über der Rücklichtaussparung säubern und mit Rostschutzprimer versiegeln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/55813214uk9.jpg

Danach abgrillen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/21615905yv0.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/95619534pj0.jpg

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/36868851ue8.jpg

Dann auf linker und rechter Seite innen Heckblech mit Seitenteilen verschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/72666568kh7.jpg

Mit Spaltmaßeinhaltegerät Spaltmaß einstellen (Heckdeckel rauf) und Heckblech mit Seitenteil rechts verschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/10157534cx7.jpg

Seitenteil mit Innenkotflügel verschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/82674136pl2.jpg

Schweißpunkte säubern und mit Primer versiegeln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/46603498dv6.jpg

An Unterkante Seitenteil rechts und links verschweißen. (Den Rost (ist nur auf linker Seite vorhanden gewesen) habe ich mit rotierender Drahtbürste bekämpft, anschließend mehrere Schichten Rostschutzprimer rauf, dann Steinschlag- und Unterbodenschutz rauf)

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/89601031ld7.jpg

Jetzt rechts und links an gekennzeichneten Stellen verschweißen, dann Schweißstellen säubern und versiegeln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/83396526fm4.jpg

Linkes Bodenblech mit Seitenteil verschweißen, Schweißstellen säubern und versiegeln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/71909808nm4.jpg

Rechtes Bodenblech mit Seitenteil verschweißen, Schweißstellen säubern und versiegeln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/33137257hf8.jpg

Jetzt Heckblech mit Zwingen und Holzlatten andrücken und unten von innen her verschweißen. Ist ne Fummelei, weil es recht unzugänglich im Bereich der Reserveradmulde ist.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/19192787ut6.jpg

Die Halterungen der Heckklappenfeder am Seitenteil verschweißen.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/77477315bw1.jpg

Schweißstellen säubern und versiegeln.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/52156218pl4.jpg

Die Falze schön mit Karosseriedicht zumumpen. Hier linke Seite.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/46256781fl6.jpg

Hier rechte Seite.

http://kaype.net/temp/w123/sewaseitenteil/82221215nq9.jpg

Außen, wo Heckblech mit Seitenteil eine Ritze bildet, auch mit Karosseriedicht Ritze verschließen. Aufpassen, was man für ein Zeug nimmt. Es muß ja grundierbar bzw. überlackierbar sein.

Anschließend habe ich den Kofferraum sauber gemacht und mattschwarz mit Sprühdose lackiert. Sieht aus, wie neu.

So FEEERTIG !


Grüße

Sewa

2009-03-19 18:43
Sewa

Schiebedach restaurieren

Hallo Leute, wir wollten Euch nur kurz in Kenntnis über unsere Schiebedachreparatur setzen. Ich hoffe, dass ist in Ordnung so.

http://www.abload.de/img/schieb-0pqol.jpg

http://www.abload.de/img/schieb-1psix.jpg
Gesamte Ecke mit Flex sauber putzen, um sich einen Überlick zu verschaffen.

http://www.abload.de/img/schieb-2usy8.jpg
Man sieht, dass auch hinter dem Röhrchen, also in der "Wanne" weiter Löcher auftreten können.

http://www.abload.de/img/schieb-3lr2a.jpg
Am besten flickt man das Röhrchen nicht, sondern juckelt es mit eine Wasserpumpenzange ab und ersetzt es durch ein neues.

http://www.abload.de/img/schieb-4wsxa.jpg
Wir haben das Röhrchen auf Drehbank passend gedreht. Der Innendurchmesser beträgt 16,5 mm. Die Wandstärke sollte in etwa der Blechstärke des Rahmens entsprechen, sonst läßt es sich nicht so gut schweißen. Abschließend haben wir das Röhrchen leicht oval geschlagen.

http://www.abload.de/img/schieb-50os1.jpg
Das Röhrchen wird autogen angeschweißt. Das sollte nur jemand machen, der das schon ein bißchen vorher geübt hat, sonst brennt man schnell ein Loch in die Wanne.

http://www.abload.de/img/schieb-6monz.jpg



http://www.abload.de/img/schieb-k-img_4066sbu4.jpg
Zum Einbau des Schiebedachsrahmens noch etwas Besonderes: Wir haben die hintere Befestigung (siehe Bild) ein bißchen umgebogen, damit der Rahmen durch die Schiebedachluke diagonal rein geht. Man erspart sich so den Ausbau des Heckfensters. Die Vordersitze muss man aber trotzdem ausbauen.

http://www.abload.de/img/schieb-7wo6c.jpg
Wer noch Fragen hat, kann mir gerne mailen unter berndsowa@gmx.de Ich habe auch noch einen geschweißten Schiebedachrahmen, den ich nicht mehr brauche.

2009-10-20 23:06
Bernd

Leuchtweitenregulierung reparieren

  

Hallo Leute,

bei meinem Teemobil war die LWR ausser Funktion. Genauere Verfolgung der Unterdruckschläuche ergab ein defektes Rückschlagventil im Motorraum. Weiter war der Schlauch der zum Behälter hinter dem Kotflügel geht eingerissen. Dort wurde wohl Wasser angesaugt, weil der ja so sinnig durch die Haubenscharniertasche läuft, und hat dann das Ventil zerstört. Nach Einbau eines neuen Ventils, flicken und umlegen des Schlauchs, funktionierte die LWR wieder. Allerdings nur Links.
Da am rechten Scheinwerfer am Schlauch Unterdruck anlag, musste wohl die Verstelldose im Scheinwerfer defekt sein.
Diese habe ich dann ausgebaut, mal dran genuckelt und festgestellt dass der Unterdruck nicht gehalten wird. Also wird wohl die Membran darin hin sein.
Am Esstisch dann versucht das Ding zu öffnen - und siehe da - geht problemlos.
Die Membran saß an einer Stelle, warum auch immer, nicht richtig. Sauber zusammengefummelt, zusammengebaut, Nuckeltest - Unterdruck wird gehalten.
Also schnell rüber in die Scheune und das Ding eingebaut. Motor an, Licht an, LWR-Schalter betätigt - und oh Wunder, die rechte Seite bewegt sich ja viel weiter als die Linke (die, die schon die ganze Zeit ging).
Also die Dose im linken Scheinwerfer ausgebaut und rüber an den Esstisch. Nach zerlegen war der Fall klar. Es ist Wasser eingedrungen und hat ein Ärmchen des Sterns abrosten lassen.



Ich hab dann aus Edelstahl - Federblech einen Neuen gebastelt:



Dieser Stern dient als Grundstellung der Dosenmimik. Da der Stern aber jetzt nicht mehr richtig im Ring saß, war der Verstellweg zu klein.



Mein Resumee:
An der Dose der LWR geht eigentlich nix kaputt. Die Membran ist so stabil, dass ich mir nicht vorstellen kann dass Sie einreissen oder undicht werden kann.
Aber verrutschen wohl schon, wie im rechten Scheinwerfer geschehen. Oder durch eindringendes Wasser kann der Stählerne Krempel im Innern verrosten.

Wenn also jemand unzufrieden mit seiner LWR ist, kann es auch an dieser Dose liegen, die man problemlos zerlegen und zum Teil auch wieder Instandsetzten kann.

Gruß
Dirk
Noch ein paar Bilder:


2010-12-04 08:41
Dirk S

Türfangband: Halter schweißen

Hi,
gestern haben wir uns beim Schraubgrillen (oder Grillschrauben?) mal so eine Tür vorgenommen, die immer heftig geknackt hat beim Öffnen und Schließen.




Das Gegenstück zum Türfangband war abgebrochen. Mittels Kabelbinder haben wir es daran gehindert, in die A-Säule zu purzeln.



Wir haben es dann doch rausgefummelt. Nicht gut zu sehen: die Verbindung zur Grundplatte ist an 4 Stellen gebrochen. Grundplatte ist noch schön im Auto verschweißt.


Erst mal vorbohren.



Nicht im Bild festgehalten: das Türfangband haben dann wir reingedrückt, damit es nicht mehr im Weg ist.


Schweißstellen blank gemacht und das Teil fest mit Draht gegen die A-Säule gezogen.


Für unseren begnadeten Schweißer eine Kleinigkeit



Schweißpunkte noch ein wenig glätten...



..ein Klecks Farbe und schon ist Alles wieder perfekt :)

----------------------


hatte ich bei mir auch einmal und habe es genauso repariert. Leider hat das aber auch nicht allzu lange gehalten.

Bei Daimlers kann man folgendes Teil erwerben: Teilenummer A1236300320 LAGER
Preis mit 19% MwSt. 16,31 Euro



Dies ist die Originalkonsole, so wie sie ab Werk verbaut wurde, sie ist vorne an den vier Stellen an die A-Säule gepunktet und die gekantete Lasche ist dann noch einmal innen verschweißt, wo normalerweise die seitliche Fußraumverkleidung drübersitzt. 
Problem an der von Dir gezeigten Lösung ist, dass wenn die Konsole wieder abreißen sollte, muss man die ganzen Schweißpunkte wieder komplett ausbohren und zwar so, dass die A-Säule von innen auch wirklich glatt ist, damit die neue Konsole vernünftig sitzt - dabei kann die A-Säule dann schnell wie ein Schweizer Käse aussehen. 
Unterdruckleitungen, welche von innen dort in der Säule verlegt sind, kann man übrigens bei der Aktion auch schnell anschmelzen... frag nicht woher...

Gruß, Alex

----------------------

Genauso...
wie Rory habe ich es vor Jahren auch repariert. Habe nur an der Bruchkante noch zwei zusätzliche Schweißpunkte in passend gebohrte Löcher gesetzt, damit das Bruchstück Kontakt mit dem Rest des Halters, der ja noch in der A-Säule fest ist, bekommt. 
Hat gut gehalten. Wechselt man das Türfangband wenn es anfängt schwergängig zu werden, besteht eine gute Chance, dass es so bleibt.
Gruß
Wernersen

2011-03-27 23:36
Rory; Ergänzungen von Alex240TD und Wernersen

Dachzierleisten Limousine

Hallo,

meiner Erfahrung nach ist es beim wiederanbringen der Dachzierleiste wichig die Leisten mit einem Keil zu weiten bevor man sie anbringt.
Ich habe es kürzlich mit der hier beschriebenen Methode des vorsichtig aufklopfens versucht. Das Resultat war ein abgeschobener/ abgekratzter Lack an der Dachkante auf der die Leisten sitzen (neuer Lack!).
Das mit dem Aufpresswerkzeug geht m.E. auch nur wenn man vorher die Leisten weitet und dann verpresst. Ich habe mich nun für das verkleben der Leisten entschieden, dass wohl in solchen Fällen gängige Praxis ist.
Gruß Marcel

2011-05-05 16:23
Göpffarth, Marcel

Raddeckel lackieren

Wernersen hat einen Beitrag zur Lackierung von Raddeckeln geschrieben. Leider steht er nur als *.pdf Datei zur Verfügung.   

2011-07-07 12:39
Wernersen

Innenraumdämmumg anbringen


Wenn man ein Auto restauriert, muss man zwangsläufig die Innenraumdämmung entfernen, weil i. d. R. da drunter am Boden und an den Schwellern geschweißt werden muss. 
Meistens zerbröselt der Dämmstoff nach 30 Jahren von allein. Eine neue Dämmschicht
muss dann eingeklebt werden.

Hier gibt es ein paar Bilder von der Aktion. Ich übernehme keinerlei Gewährleistung,
da ich kein Fachmann bin, sondern nur ein interessierter Laie. Und wenn jemand eine
bessere Idee hat oder noch Tipps loswerden möchte, soll er das ruhig tun.

Die Dämmung an der Spritzwand bzw. im Fußraum gab es vor ein paar Wochen noch für
je 51,92 € am Tresen:
Links: A1236821528
Rechts: A1236820228

Das Zeug auf dem Boden ist selbstklebende Schwerschicht von www.automobile-daemmstoffe.de
60 x 100 cm, 2 mm dick, kosten dort 21,- €. Das Zeug ist für den Autobau entwickelt
worden und klebte vorher auch im W123.

003.jpg
Das Blech sauber machen und mit Bremsenreiniger sorgfältig entfetten

001.jpg
Dämmung zur Probe einlegen und den unteren Rand...

004.jpg
...mit Klebeband markieren und den Bereich, der nicht mit dem Sprühkleber
versehen werden soll, abkleben

006.jpg
Sprühkleber auf das Blech aufbringen...

005.jpg
...und auf die Rückseite der Dämmung, 15 Minuten antrocknen lassen

007.jpg
Dämmung festkleben. Ich habe dabei unten an der Markierung angefangen.
Ein Tapetenroller eignet sich sehr gut zum Andrücken der Dämmung

Dann die vier Blechsicherungen (A0019941245, Stück 0,45 €) anbringen 

009.jpg
Das Bodenblech entfetten...

012.jpg
...und eine Schablone aus Packpapier o. ä. anfertigen

Die Dämmung gibt es aufgerollt. Sie muss mehrere Stunden bei min. 20 Grad 
lagern, damit sie weich wird und beim Verarbeiten nicht bricht. Das Vordach
vom Kinderhaus hatte gestern (Anfang Juli 2015) min. 40 Grad.

011.jpg
Nach dem Durchwärmen lässt sich die Dämmung abrollen und gut formen

014.jpg
Schablone übertragen...


...und Dämmung zurecht schneiden

016.jpg
Dämmung zu Probe einlegen, mit Heißluft erwärmen und an die Bodenstruktur
andrücken

019.jpg
Dann die Folie abziehen und Dämmung einkleben. Ich habe vorn angefangen.
Man muss darauf achten, dass sich in den Sicken des Bodenblechs keine
Luftblasen bilden. Der Tapetenroller war auch hier ganz hilfreich.

Langsam nach hinten durcharbeiten... 

021.jpg
...und fertig !

Viele Grüße

MarcusHH

2015-07-06 12:30
MarcusHH

Profil von Service-Schlüssel verwenden für Duplikat von Normalschlüssel

Hi,
nachdem mir neulich schmerzlich bewusst wurde, dass ich nur einen einzigen "normalen" Schlüssel vom Benz besitze, wollte ich mal für ein Duplikat sorgen. Hierzu kam von Wolfi der Hinweis, dass sich der Serviceschlüssel nur in der Form einer der Längs-Kerben unterscheidet. Die Serviceschlüssel weisen eine deutlich schmalere Kerbe mit einem U- statt einem V-Profil auf. 

Da der Normalschlüssel schon ziemlich abgenutzt ist, schien er eher wenig geeignet als Grundlage für ein Duplikat. Daher kam mir der Gedanke, das Profil vom Serviceschlüssel auf einen Rohling des Normalschlüssels schneiden zu lassen. Das Resultat kann überzeugen, siehe Abbildung. In der Abbildung kann man das sehen, die unterschiedlichen Längskerben sind mit Pfeilen markiert. Der Typ vom Schlüsseldienst war zuerst skeptisch, aber der neue Schlüssel funktioniert einwandfrei.

 

2017-02-24 16:33
Christian K.

Zündschloss reparieren / Code anpassen

Hellow,

weils hier in letzter Zeit mehrfach Thema war und weils scheinbar keine schlüsselpassenden Schlösser mehr zu kaufen gibt, habe ich mal meine Fotos zum Zündschloss auseinanderfrickeln ausgegraben, nebst Beschreibung:

...erstmal draußen, ist es kein Akt mehr, das Ding auseinanderzubauen und wieder gängig zu machen.

Alles was Du brauchst ist ein Bohrständer, ein 1,5 mm Bohrer und eine 1,5 mm Spannhülse.

Es ist ganz leicht, das einmal ausgebaute Zündschloss zu öffnen und durch das bekannte Neuanordnen der Plättchen an einen vorhanden Schlüssel anzupassen.

Zündschloss ausbauen.

Die Kappe aus Spezialgehärtetem Star-Wars-Stahl ist mittels eines Stiftes am Schließzylinder befestigt. Konkret greift der Stift in eine Nut und verhindert so, daß man die Kappe abziehen kann. Der Stift muss 'raus, der muss 'dran glauben.

Das Schloss wird jetzt in ein Schraubstock gespannt und unter einer Ständerbohrmaschine fixiert.

Bohrer 1,5 mm, geringster Vorschub, wer will darf kühlen (muss aber nicht). Bohrtiefe: ca. 10 mm, wer tiefer bohrt, perforiert den Schließzylinder. Das ist letztlich auch nicht tragisch; darfst Du nur den neuen Haltestift am Ende nicht so tief 'reinrammen.

Ausspannen, beim Auseinandernehmen darauf achten, daß die Plättchen nicht durch die Gegend fliegen, Bier trinken.

Plättchen saubermachen und ggf. anpassen, geht wie in Rorys Türschlossworkshop beschrieben:

[www.schmidt-richter.de]

Zusammenbau:

Der Haltestift ist ja nun nicht mehr. Er wird durch einen 1,5 x 10 mm Spannstift ersetzt. GGf längeren nehmen und kürzen.

Funktioniert prinzipiell auch bei anderen Baureihen, bloß bei W201 ff. ist der Auseinanderbau wegen eine mutmaßlichen Sollbruchstelle frickeliger und einige der Plättchen sind zweigeteilt, das vermindert den Aufwand auch nicht gerade. Es hilft, mehrere Zündschlösser zum Üben zu haben.

Martin

Schließzylinder02

 

 

 

2020-07-10 16:04
MARSIN

Inneneinrichtung

Zur Kategorie

Airbag nachrüsten

Ist gar kein Hexenwerk, so´n Umbau. Besser wär das, ein Fahrzeug ab 09-1984 zu haben, solche haben die Halteplatte für den Chrashsensor auf dem Mitteltunnel schon da ist, so ca. hinter dem Radio. Wenn dein Modell früher ist, Platte aus Schlachtfahrzug entfernen und aufpunkten (lassen). Vorher Mittelkonsole raus. Gibts nicht als E-Teil von DC vom Teileonkel. 1. Batterie abklemmen. Wenn du es original haben willst muss dein Armaurenbrett raus: Am Schlachtfahrzeug kannst du das üben, Ausbau > Database siehe Klimaanlage. Der Kabelbaum für Airbag ist seperat, lässt sich also gut um/anbauen. Alles an Masse (hinterm Kombiinstrument sitzt das) und den Rest an Sicherung Klemme 12 (?) unten. Schleifkontakte beim Lenksäule rein, auch das ist seit 03-1983 einfacher, weil vorbereitet für Airbag. Spannungswandler an A-Säule mit Blechschrauben rein, Energiereserve in Fussraum. Dir Verkleidung (Da sitzt die Feststellbrense) ist bei Airbagmodellen anders, weiss nicht welche Innenausstatungsfarbe du hast. Bei DC ca. 200 Eur teuer. Ich habs umgefärbt mit “Perfect Color” Kunststoff-Färber von http://www.atggmbh.com, ein geiles Zeug. Dann muss auf der Beifahrerseite noch der Gurtstraffer rein, das Kabel da hin zu pulen ist etwas nervig. Wnn du Pech hast, musst du die Gurtschlösser tauschen, die sind auch erst bei späteren Modellen die gleichen wie beim Airbag. Alles zusammenstecken, schön mit Kabelbinder festzurren. Anschliessen ist idiotensicher, alle Stecker passen nur einmal. Batterie+Lenkrad probehalber dran und Probelauf. Zündung an, jetzt leuchtet, wenn alles richtig, die Airbagleuchte 8 Sek. und muss dann wieder erlöschen. Aufpasen mit der Öldrückleitung, wenn die vom Kombiinstrument los ist, spritzt dir jetzt das Öl in den Innenraum. (ich hab ne Hutmuter draufgemacht) Man kann das Armaturenbrett auch drin lassen, dann ist das mit den Kabeln verlegen fummeliger und der Verlauf der Leitungen nicht original. Aber das Kombinstrument muss in jedem Fall raus, wegen der "RS"-Airbaglampe.

Sollte alles funzen, Armatuenbrett wieder drauf.,. Lernkrad drauf, fertig. Du brauchst neben em üblichen Werkzeug noch einen 30er Torx - Sclüssel. Generell gilt: Der Aibag kann nur Hochgehen wenn er Strom hat, der Einbau ist also mit abgeklemmter Batterie recht unbedenklich. Die Frage nach elektrostatischer Aufladung und so weiter überlass ich mal den Elektrotechnikern hier im Forum. Offiziell braucht man/frau für die Montage einen offiziellen Sprengschein, du arbeitest ja nicht im Kundenauftrag, also was soll´s. Das ganze hat bei mir ca. 1,5 Tage gedauert. Im Sommer mit entsprechend längerer Sonnenscheindauer ist das innerhalb eines Tages durch. Es gibt unterschiedliche Airbagsysteme im W123, manche haben noch einen Kondensator extern, aber das siehst Du ja beim Ausbauen.

Als Vorsichtsmaßnahmen gelten: Airbaglenkrad nicht mit dem Sack nach unten hinlegen. Batterie abklemmen Hirn an beim Einbau Airbaglenkrad, kommt zuletzt! Batterie anklemmen, wenn sich niemand im Fahrerraum befindet und dort auch kein Werkzeug mehr ist. Zündungstest von der Beifahrerseite machen (Übervorsichtige können sich ja Watte/Ohropax in die Gehörgänge stopfen).

2008-02-17 14:11
Letzte Änderung: 26.7.2006 10:39:02 - Autor: RalfL - Letzter Autor: Matze

Armaturenbeleuchtung

Schalter- und Reglerbeleuchtung


Armaturenbeleuchtung mit LEDs

Ich war mit der Funzelbeleuchtung nicht einverstanden und habe mich vor einiger Zeit auf die Suche nach Alternativen gemacht.

Erst wollte ich mir Halogenbirnen einbauen, habs aber gleich verworfen, da die Dinger einfach zuviel Hitze abstrahlen und mir die Instrumente nach kurzer Zeit abgebrannt wären.

Im Elektronikfachhandel gibts die gleichen Lämpchen, wie sie ab Werk verbaut wurden, auch als 10 Watt - Ausführung (anstelle der normalen 5 Watt). Auch hier muss ich dir abraten, da auch diese Birnchen zu heiß werden (hab mir letztens das verschmurgelte Tachogehäuse eines Kollegen angeschaut).

Ich habe dann den Königsweg gefunden (ich hör schon spitze Schreie ;-)): Und zwar habe ich mir im Elektronikzubehör (Conrad, Best.Nr. 153745-77 ) diese superhellen LEDs gekauft, das Stück zu 5,09€. Nimm aber die hellsten, mit 5600mcd (das ist die Leuchtstärke). Und achte darauf, die KLAREN zu nehmen, auf keinen Fall die blauen.

Auf der Rückseite des Tachometers habe ich die Stromzufuhr für die Birnen auf der Leiterbahn unterbrochen und einen 390 Ohm - Widerstand eingelötet - das ist ziemlich wichtig, sonst brennen die LEDs sofort durch!

An der Austrittsöffnung der LEDs ins Gehäuse habe ich dann noch je einen kleinen Reflektor (Conrad-Best.Nr. 184110-77; 0,26€ pro Stück)aufgesteckt, so daß die Lichtleistung um den Faktor 5 vergrößert wird.

Auf die normale Birnenfassung habe ich dann die LEDs draufgelötet und eben die Reflektoren aufgesteckt. Oberhalb der Birnen befindet sich eine Plastikzunge (im Gehäuse), durch erwärmen etwas nach oben biegen und die Fassung mit LED so positionieren, dass sie nach unten abstrahlt - musste ich mehrmals wiederholen, bis es klappt.

Unter die Plastikzunge habe ich mit doppelseitigem Klebeband etwas Alu-Folie aufgeklebt, was zusätzlich evtl abstrahlendes Licht nach unten reflektiert... Hier musst du die Reflektoren mit den LEDs drin mit Kleber/Klebeband befestigen - das geht ganz gut, da die Leuchtdioden KEINE Wärme erzeugen. Geschätzter Materialwert: ca. 12,-€.

Die Lichtausbeute ist dann wirklich enorm, aber auf jeden Fall angenehmer als vorher: Ich brauche mir nachts nicht mehr die Augen verrenken, um schnell etwas auf dem Tacho zu erkennen - und du kannst nach wie vor den Lichteinfall über den Poti regeln, falls der nicht schon den Geist aufgegeben haben sollte ... Regeln kann man das Ganze dann noch "im kleinen Rahmen" über den werkseitig verbauten Poti (ganz runterdimmen kannst du das Licht dann nicht mehr, aber wozu auch).

Wenn du noch Fragen hast: biniel@web.de Viel Spaß bei dieser herrlichen Winterarbeit ;-))) Gruß Daniel 300TDT 1985 nautikblau


Beleuchtung Schaltkulisse Automatikgetriebe Quelle

Um die Birne zu tauschen musst du die Abdeckung des Wählhebels ausbauen. Eventuell muss dafür der Aschenbecherhalter auch ausgebaut werden. Also Aschenbecher herausnehmen, Aschenbecherhalter ausbauen und die Abdeckung der Schaltkulisse nach hinten schieben, dann nach oben ziehen. In Fahrtrichtung auf der linken Seite der Schaltkulisse ist die Fassung der Birne unterhalb der schwarzen Verkleidung. Die Fassung kann man zur Seite herausziehen. Eventuell musst du mit nem Schraubendrehen nachhelfen (aber ohne Gewalt).

Da diese Lampe einen extra Massepunkt hat (genau daneben) würde ich auch mal da schauen ob alles fest sitzt. Meine Lampe ging auch nie. 2 mal ausgewechselt- immer noch nicht. Dann hab ich einfach mal ein bisschen am Metall gekratzt wo der Massepunkt ist und wieder fest geschraubt. Erleuchtet!

Die Beleuchtung der Schaltkulisse hängt nicht an dem Dimmer des Armaturenbretts sondern direkt am Lichtschalter.


Beleuchtung Schaltertafel auf LED Beleuchtung umrüsten

Siehe auch: http://f10.parsimony.net/forum15518/messages/369955.htm

Anleitung: LEDs mit 3mm Durchmesser, den passenden Widerständen für 12V nebst nem Meter Schrumpfschlauch werden benötigt, kosten beim Elektronikversand des vertrauens knapp nen Euro, wer zu Conrad rennt dürfte so 20€ los werden... Im Normalfall haben LED 3.1-3.6 Volt und ziehen 20mA, dann wird je LED ein 470 Ohm Widerstand benötigt.

Widerstand an die LED, auf die Polung der LED achten! Schrumpfschlau an der einen Seite mit dem LWL der ursprünglich in der Spinne steckte füttern und an der anderen Seite mit der etwas angeflachten LED ... Feuer ... Fertig.

Alles ans Boardnetz, am besten gleich an die Stromleitung die sonst an der Spinne hängt, zusammenbauen ... gut is!

Farbenmässig kann man sich dabei wohl echt austoben. Ich denke ich werde jetzt noch in den mittleren Heizungsregler eine blaue einsetzen damits etwas zueinander passt und dann ist gut.

http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel1.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel2.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel3.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel4.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel5.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel6.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel7.jpg http://www.kaype.net/temp/w123/schaltertafel8.jpg

2007-04-11 15:19
Letzte Änderung: 21.8.2006 18:07:38 - Autor: Daniel - Letzter Autor: boert

Ausbau Armaturenbrett

1. versuchen, die A-Säulenverkleidungen nach innen abzuziehen, meist verbiegt man die Klips (2 pro Seite , 0,33EUR/St.) und ggf. das Trägerblech der Verkleidung, aber alles kommt zusammen raus; Verkleidungen können zur Not auch drin bleiben

2. Verkleidungen r+l unter Armaturenbrett demontieren (Schrauben sind hinter Abdeckkappen versteckt) (1.Serie hat keine Schrauben unter Abdeckkappen) --> Vorsicht: Abdeckkappen in bestimmten Farben(z.B. Dattel) sind nicht mehr lieferbar

3. Lichtschalter ausbauen und Löseeinrichtung der Feststellbremse aushängen

4. Winkel r+l unterhalb der A-Säule abschrauben

5. auf der rechten Seite die Verstrebung, die von der Mittelkonsole kommt, lösen

6. Innenausschlag und Beleuchtung vom Handschuhkasten heraunehmen (die Stifte aus den Hülsen ziehen)Wenn man das Handschuhfach ganz ausbaut kommt man besser an des Lüftungsgedöhns. Sind nur Dübel mit Stiften --> Stifte rausziehen, dann kommen die Dübel schon entgegen

7. Lautsprecherkabel von den Kabelbindern befreien (ist unter der Handschukastenklappe verlegt)

8. Gestänge vom Frischluftregler aushängen

9. Gummigemuffen von den Frischluftdüsen abziehen (beim wieder aufziehen viel Siliconspray)

10. Schläuche von den Kugeldüsen r+l abziehen (Kugeldüsen festhalten und den Schlauch vorsichtig "abwackeln"

11. Lautsprecherabdeckungen r+l entfernen (am Besten Ratsche mit Kreuz-Bit)

12. Schrauben r+l entfernen

13. Lautsprecher herausnehmen und Kabel abziehen

14. Lenkrad ausbauen; Pralltopf beibt drauf, nur den Stern mit kleinem Schaubenzieher heraus hebeln;Lenkrad lösen am besten mit Drehmomentsch. (Pralltopf 1. Serie muß runter; weiß nicht, wann das System geändert wurde.) ==> ab 09/1979 gab es da neue, kleinere Lenkrad, bei dem nur der Stern herausgehebelt werden mußte ! Man kann das Lenkrad mit einem Brett gegen den Fahrzeugboden fixieren. Wichtig: gut abpolstern. Die Schraube sitzt meist extrem fest!

15. Kombiinstrument herausnehmen (immer von r+l herauslösen, wenn mgl. ohne viel Druck; entweder vor Herausnahme des Kombiinstrumentes Tachowelle, Strom/Uhr, Öldrucksch., (U-Drucksch), ggf DZM lösen, oder wenn man es "angelupft hat

16. Armaturenbrett vorsichtig nach oben und hinten herausziehen

Anmerkung: Beim Einbau in umgekehrte Reihenfolge und bevor es richtig plaziert wird, diese dünne "Lippe" wieder unter die Frontscheibendichtung drücken.

S@scha (mit kleinen Ergänzungen von Rory) (+ jogu)


Was tun bei Löchern im Armaturenbrett?

Sabine - Hallo, hat jemand nen Tipp? Einer der Vorbesitzer war so "freundlich", einen Handyhalter zwischen den beiden Frischluftdüsen anzuschrauben, und auch noch zusätzlich mit Kleber zu fixieren. Wie krieg ich die Löcher und den Kleberfleck am besten raus?

Flojo - zuerst würde ich mit einem körner die kraterränder eindrücken, so dass beide löcher eine gleichmässige vertiefung bilden. ist das armaturenbrett ein echtes schwarzes könnte ich mir vorstellen, dass man durch füllen der löcher mit schwarzem silikon ein gutes ergebnis erreichen dürfte. ich denke deswegen das hier silikon als füllmaterial ok ist, da die zu behandelnden flächen sehr klein sind. sprich: es wird übersehbar. die maserung des armaturenbretts lässt sich ggf. vor dem entgültigen aushärten womöglich mit einer nadel nachzeichnen. um den seidenmatten schimmer auf die vollmatte silikonstelle zu zaubern, wirkt ggf. eintupfer farbe (revell seidenmatt schwarz). das ist jetzt so mein erster gedanke.

HCW - Tausche "Silikon" gegen "sikaflex", dann klappts. owt


Blaue Armaturenbretter neigen zur Rißbildung. Warum?

Das liegt daran, daß sie blau sind. Bei den blauen Armaturenbrettern ist das Kunststoffmaterial im Gegensatz zu den schwarzen polykondensiert vernetzt. Die durch Polymerisation vernetzten schwarzen Bretter können den UV-B Strahlen des Umgebungslichtes besser standhalten, da die Protonenintuberanzen die ionisierende Strahlung gleichmässiger aufgrund des hexagonalen Gitters verteilen können. Die Polykondensate blauer Armaturenbretter sind mehr oder weniger clusterförmig angeordnet, weshalb die durch die Strahlung unter anderem ausgelösten Redoxreaktionen vermehrt ablaufen. Oder mit anderen Worten: Blaue Armaturenbretter weisen ein positives Redoxpotential auf. Schlimmer wären Besitzer roter Bretter dran. Sind diese doch durch Ployaddition noch anfälliger, weil weder Clusterbildung noch Intuberanzen auftreten, aber negative dekadische Wasserstoffionenkonzentrationen jedwede Haltbarkeit ad absurdum führen würden. Es kommt also nicht von ungefähr, daß Mercedes die roten (beim 190SL) wieder aus dem Programm genommen hat. Machen Sie sich nichts draus. Reparieren könnten Sie solch einen Riss mit einer 1-Komponenten Polyurethanmasse. Gibt es aber bisher nur in weiß, grau oder schwarz.

2007-04-11 15:19
Letzte Änderung: 26.7.2005 08:58:15 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Hauke

Ausbau Hutablage

Frage: Ich möchte Hecklautsprecher in meine Limousine einbauen; kann mir jemand sagen, wie die Hutablage ausgebaut wird und wie dann die beiden Öffnungen zu bohren sind - sofern noch nicht bereits vorhanden? Antwort: das ist recht einfach.

1. Sitzfläche hinten: sie ist gesichert durch zwei Druckknöpfe (rot) unterhalb der Sitzfläche. Auf beide drücken und die Fläche dabei hochziehen. Wenn sie vorne hochkommt, Sitzfläche einfach nach vorne herausziehen.

3. Die Rückenlehne: sie ist gesichert durch zwei oder drei Schrauben (Schlüsselweite 8 - 10). Diese befinden sich unterhalb der Lehne ganz rechts, ganz links und evtl. noch eine in der Mitte und sind mit dem rückwandigen Blech zum Kofferraum hin verbunden. Wenn diese gelöst sind, die Lehne mit etwas Kraft nach oben herausdrücken, die ist hinten noch eingehakt.

3. Die Box für den Verbandskasten: sie ist nur mit zwei Kreuzschlitzschrauben mit dem Blech unter der Hutablage verbunden. Nach dem Lösen läßt sie sich leicht herausnehmen.

4. Die Hutablage ist jetzt nirgendwo mehr fest. Sie läßt sich jetzt mit ein wenig Wölben und Ziehen herausnehmen. Im Blech darunter sind schon zwei Vertiefungen für die Lautsprecher.

Auf der Rückseite der Hutablage befinden sich meist schon Vorstanzungen, die man ausschneiden kann.

Riesige Hurra-Tüten kriegst du da aber natürlich nicht rein. Ich habe schon manche gesehen die sich das Blech darunter (also in den Kofferraum hinein) weggeschnitten haben und dann 25cm Lautsprecher rein schraubten. Ergebnis-> Keinerlei Klang bzw. Bass Verbesserung!

Es passen aber z.B. sehr genau die Original-Hecklautsprecher vom W 124 - diese haben übrigens keinen schlechten Klang und sind gar nicht mal so teuer (Oder ähnliches).

Viel Spass

2007-04-11 15:20
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:22 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Axel

Ausbau Dachhimmel

kurzanleitung zum ausbauen des dachhimmels:

  • SonnenBlenden? abschrauben
  • InnenSpiegel? kraeftig nach hinten ziehen, bis er sich loest (keine angst, er ist mit einem federmechanismus befestigt, die dann sichtbaren drei schrauben auch abschrauben
  • die kleinen halter der SonnenBlenden? auch abschrauben
  • die leiste, wo webasto draufsteht (vorn im dachausschnitt) abschrauben
  • jetzt kann man meine ich, das formteil vorsichtig nach vorne ziehen (aufpassen auf die Kabel der Innenbeleuchtung), kann aber sein, dass ich was vergessen habe.
  • die "samteinfassungen" der tueren abziehen
  • die b- und c-saeulenverkleidung anbauen oben geklipst, unten geschraubt
  • himmel ist durch metallklammern in den tuerrahmen befestigt, diese vorsichtig entfernen und den himmel, der jetzt nur noch von seiner "spannkraft" gehalten wird vorsichtig rausziehen.
  • wenn keine spannung mehr auf dem himmel ist ihn auch aus dem dachausschnitt ziehen.
wenn da alles gemacht ist, kann man bequem an das SchiebeDach ran. kann sein, dass ich was vergessen habe. desshalb nicht mit gewalt arbeiten, sondern lieber nochmal schauen, ob noch irgendwo eine Befestigung uebersehen worden ist.

philipp


Frage: Muß ich dazu die Heckscheibe und die Frontscheibe ausbauen?

Antwort: Fest steht, dass beim Einbau eines neuen Himmels die Heckscheibe raus muss. Der Himmel wird um die Rahmenkante gefuehrt und dort festgeklebt. Dann wird die Scheibe wieder eingebaut und das Rahmengummi verdeckt das ganze. Warum die Frontscheibe raus soll, ist mir allerdings ein Raetsel wo doch der Himmel lediglich unter der Verkleidung der Sonnen- blenden verschwindet.


Siehe auch SchiebeDach , dort ziemlich weit unten

2007-04-17 12:23
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:53 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Aussentemperatur Anzeige

Nachrüsten einer Außentemperaturanzeige im W123.

Grundsätzlich vorab: Die Möglichkeit zur Nachrüstung besteht in jedem 123, egal welche Serie oder Karosserieform. Ausgenommen Fahrzeuge mir LRA, da ist der Einbauort bereits durch die Ganganzeige belegt.

Und wichtig: Es passt nur die Anzeige aus dem W124. Bei allen anderen ist Umbauarbeit erforderlich. Und es passt dann meist trotzdem noch nicht 100%ig und wackelt beziehungsweise liegen Teile des Displays im "unsichtbaren Bereich".

Benötigte Teile:

Display

Fühler

Kabelsatz

Das Display dürfte am einfachsten über einen Schrotti zu besorgen sein. Der Neukauf lohnt nicht, denn ich meine gelesen zu haben, dass das Display inzwischen am Teiletresen 3stellig kostet. Und dann eher im mittleren Bereich.

Beim Fühler und dem Kabelsatz spielt es keine Rolle, in welchem Fahrzeug (W201/W124/ohne Gewähr: W126) dieser vorher gesessen hat.

Prinzipiell reicht auch der bloße Fühler (befindet sich beim Schlachtfahrzeug im Bereich des vorderen Nummernschildes, blanke Metallhülse). Wer Wert auf Originalität legt, baut den gesamten Kabelsatz aus. Man kann diesen aber auch durch eigene Leitungen ersetzen. Es werden vom Fühler eh nur 2 Leitungen benötigt.

Einbau:

Die Belegung des Displays:

1: Masse (Display & Fühler)

2: Beleuchtung

3: Fühler (+)

4: Hallgeber (nur in Anzeigen aus Fahrzeugen ab 8/87 belegt, sorgt im Stau dafür, das die Anzeige nicht durch Abgase irritiert wird. Ist nicht zwingend notwendig)

5: Zündungsplus

Schaltplan vom W201: Wenn die weiße Ader nicht im Kabelstrang vorhanden sein sollte, braucht sie nicht beachtet beziehungsweise extra verlegt werden. Es handelt sich dabei um Klemme 4 (s.o.)

http://www.sternschoner.de/unterlagen/ata.jpg

Der Ausbau des KI ist an anderer Stelle erklärt, bei der Kabelverlegung darf man seiner Phantasie freien Lauf lassen. In der Nähe des Sicherungskastens im Motorraum befindet sich eine Kabeldurchführung, diese bietet sich an um in den Innenraum zu gelangen.

Das Display selbst fühlt sich im vorhanden Schacht im KI am wohlsten, welcher eigentlich zur Anzeige der Fahrstufe bei SA Lenkradautomatik gedacht ist. Im Schacht befindet sich ein kleiner dunkler Plastikstreifen, welcher zu entfernen ist, damit es hinterher auch was zu sehen gibt. Dann die Anzeige einsetzen. Wie man dann sieht, passt die Anzeige perfekt und will fixiert werden.

Auch da ist wieder Phantasie gefragt, ich habe Kleingeld in den Schacht geschoben bis nichts mehr wackelte (Jaja, Mercedesfahrer... SAs mit Geld befestigen...), ein Stück Pappe dürfte es aber ebenso tun.

Lt. Mercedes gehört der Fühler in den Bereich des Nummernschildes. Ich habe ihn zwischen Nummernschild & Stoßstange eingeklemmt und er zeigt annehmbare Werte an. Aber das ist natürlich nicht zwingend.

KI wieder einbauen und abwarten was passiert. Kommt die Anzeige vom Schrotti und nicht vom Teilemann ist es ratsam, selbige vor dem Ein/Ausbau der Inneneinrichtung auf Funktion zu prüfen. Tut man dies nicht, ergeht es einem wie mir...

Das fertige Werk sieht dann so aus:

http://www.sternschoner.de/dzm.jpg

Viel Spaß beim nachkoch...einbauen

2007-04-17 12:24
Letzte Änderung: 9.10.2006 16:11:29 - Autor: boert - Letzter Autor: boert

Doppelrollo

Doppel Rollo (Laderaumabdeckung T-Modell) Federn reparieren

Habe ich gerade heute erledigt, bei meinem Doro ging das Netz gar nicht mehr zurück, weil die Feder auf der Achse verklemmt war. Die Reperatur ist relativ einfach, sofern die Feder, die die Achse spannt an einem Ende gebrochen ist. Wenn das Rollo nur schlapp ist, dann langt es u.U. die Vorspannung der Feder zu erhöhen, dafür muss man nicht alles komplett zerlegen. Als erstes mußt du die Nieten auf beiden Seiten des Doro aufbohren und die Deckel abnehmen. Am Deckel links (in Fahrtrichtung) sind die Federn vorgespannt (vorsicht beim abnehmen!), das Prinzip erklärt sich von selbst, wenn du den Deckel unten hast. Im rechten Deckel sind nur Halterungen für die beiden Rollos. Die Feder für die Laderaumabdeckung kannst du vorspannen, indem du das Rollo nach links aus dem Gehäuse ziehst und den Deckel draufsteckst und ca. 9 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehst. Dann mußt du dne Deck festhalten und die Feder des Netzrollos vorspannen (ca. 5x im Uhrzeigersinn) und dann ebenfalls im linken Deckel fixieren. Dann die beiden vorgespannten Rollos samt linken Deckel wieder vorsichtig ins Gehäuse schieben und den Deckel mit einer Schraube o.ä. in einem der Nietenlöcher fixieren und den rechten Deckel ebenfalls draufstecken. Dann kannst du die Vorpsannung überprüfen und ggf. korrigieren. Am besten geht das Ganze zu zweit, sonst wird man wahnsinnig! Anstatt der Nieten kann man auch kurze Blechschrauben verwerden, um die Deckel am Gehäuse dann entgültig zu befestigen. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Richtigkeit, falls irgendwas zu kryptisch beschrieben ist kann ich den einen oder anderen Arbeitsschritt gerne nochmal erklären.

Jochen (1. staatlich anerkannter Doro-Instandsetzer)

 

 


Anbausatz Doppelrollo Kombi

Hallo,

nachdem ich hier vor einiger Zeit nachgefragt habe, aber keine wirklich verbindliche Antwort bekommen habe, möchte ich allen, die nachträglich so ein Ding einbauen möchten, helfen:

1) Anbausatz gibt's nicht mehr 2) Einzeln gibt's noch alles, bis auf Halter an Dach, da gibt's den linken oder rechten nicht mehr, aber der von W124 passt bis auf den Verdrehschutz, den man sich aber schenken kann. Der Vorteil ist, dass man die Halter für den W124 zum halben Preis im Vergleich zu den 123ern bekommt.

Man braucht also 2 mal A1238680383 Haken, weil meist abgebrochen, 2 mal A1238680681 Verkleidung, 2 mal A0009884383 Plankrampe, 2 mal A1238680211 Befestigungsplatte, 2 mal A1248680914 Halter links und 2 mal A1248681014 Halter rechts.

LG Werner

2013-06-23 21:06
Letzte Änderung: 30.6.2006 12:49:23 - Autor: Andre_280E - Letzter Autor: André_280E

Edelholz innenaustattung

Modellabhängige Ausstattung mit Holz im Innenraum
Man kann zuerst grob zwischen der Wurzelholz und der Zebranoholzausstattung unterscheiden:
* Wurzelholz gab es nur im Coupe von 1977 bis 1979.
* Zebranoholz gab es serienmäßig in 300TDT, 280/280E/280TE und im Coupé (im Coupe allerdings nur von 79 bis 85; davor gabs Wurzelholz). Bei der 3. serie war holz dann in allen w123 anstatt der kunstlederleiste im a-brett verbaut. 280er und 300tdt hatten zusätzlich noch die schalterleiste über den heizungsreglern sowie die umrandung der heizungsregler und den aschenbecher in holz. die abdeckung um den schalthebel herum war NUR BEI DEN COUPES aus holz.
Zwei Besonderheiten rund ums Holz: US-Modelle hatten von Anfang an immer die Zebrano-Leisten am Armaturenbrett, unabhängig von Modell und Bauserie. Die allerersten Exemplare (aus der Vorserie) hatten eine in Chrom eingefasste Holzleiste am Armaturenbrett.


Allein für die Schaltkonsolenblende gibt es 76 (!) Ausführungen.
Gängiges Problem:
Die HolzLeisten? an der Handschuhfachklappe und um den Frischluftregler sind verbogen und stehen nach außen hin ab.
Ursachen:
1. Feuchtigkeit,
2. Unsachgemäße Pflege, z.B. mit Reinigungsmittel für Kunststoff, Cockpitspray usw.
Ausbau Holzleisten:
Die Holzleisten sind auf Aluminiumblech geklebt. Blechstreifen sind in Schlitze im Cockpit gesteckt und auf der Rückseite um 90° verdreht.
Die Holzleisten lassen sich ausbauen, indem man das Cockpit ausbaut und dann die um 90° verdrehten Blechstreifen wieder senkrecht dreht.
Wem das zu mühsam ist: Zuerst einmal die Handschuhfachklappe auseinander schrauben, um sich das Prinzip anzuschauen. Handschuhfach ausbauen. Schalter für die Handschuhfachbeleuchtung abschrauben. Die Laschen der Holzleiste am Frischluftregler können jetzt mit einer kleinen Zange, Tastgefühl und Fingerakrobatik geradegebogen werden. Es sind drei Stück, links, rechts und eine kleine Lasche in der Mitte oben.
Wem das zu mühsam ist: Cockpit ausbauen :-)
ChristophKirchner
Hier eine Anleitung zum Geraderichten der gebogenen Leisten, ohne Ausbau des Aluminiumblechs:
Wickel die Leisten über Nacht (nachdem Du die Rückseite z.B. mit einem scharfen Messer oder Stecheisen gründlich von allem befreit hast und das pure Holz zu sehen ist) in ein feuchtes Tuch ein.
Anschließend 24 Stunden mit Büchern auf einer ebenen Fläche (z.B. Tisch in der Nähe einer Heizung) beschweren und trocknen lassen. Dann nimmst Du einen guten elastischen Kleber, klebst die Leisten an und preßt sie zusätzlich noch über Nacht mit Holzlatten - die Du schön fest verkeilen kannst an den Sitzen (Lehne) - an der jeweiligen Stelle fest. Jetzt müßte das halten. Als Kleber hat sich "UHU Endfest" bewährt, ist ein 2-Komponenten-Kleber (enorme Klebkraft)! Hat bei meinem 230 CE gut geklappt.
LarsKoester?
Neue 8-Teilige Holzsets sind auch heute noch zu bekommen.
Als Quelle werden in w123.de die ZubehoerHaendler AeroliftAutozubehoer, GuKProducts und ErisCarDesign genannt.
ErisCarDesign war telefonisch nicht erreichbar, von AeroliftAutozubehoer und GuKProducts habe ich mir Kataloge zukommen lassen.
Produktbeschreibung und Abbildungen bei "Echtholz 8-Tlg." sind identisch, die Preise nicht:
Bei AeroliftAutozubehoer DM 495.- inkl. Versand,
GuKProducts DM 299.- + 10.- Versand.
Die Preise bei GuKProducts wurden für W123-Artikel teilweise per Hand auf den Fotokopien nach unten korrigiert, bei AeroliftAutozubehoer gelten wohl noch die Unverb. Preisempfehlungen der Hersteller. Dafür gibt es bei AeroliftAutozubehoer ein uneingeschränktes Rückgaberecht - gerade bei Holzteilen ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da hier aufgrund der vielen Varianten nicht unbedingt alles passend geliefert wird.
Ich habe das Zebrano-Set bei GuKProducts gekauft, Lieferzeit 2 Wochen. Hersteller oder Markenname: "The Fine Products".
Bei der SchaltKonsolenBlende? hat man die Variantenvielfalt durch einen Trick eingeschränkt: Für zwei zusätzliche, nicht bestellte Aussparungen wurden Schalter-Atrappen beigelegt! Naja, vielleicht baue ich mir ja irgendwann wirklich mal Sitzheizungen rein... :-)
ChristophKirchner

Die Holzleistensets kosten jetzt aktuell überall gleich viel, also Zebrano: 499,-- DM und Wurzel: 549,-- DM - auch bei G&K Products GdbR?.

[Übrigens noch ein Tip: Beim db-depot Andreas Reinacher (www.db-depot.de) werden sämtliche Holzverblendungselemente entsprechend den persönlichen Wünschen ausgefräst. - NEIN! Das scheint ein Missverständnis zu sein: Laut Telefonat mit Herrn Reinacher am 21. Mai 2006 macht dbdepot so etwas nicht! Marc240CD]

2007-04-17 12:25
Letzte Änderung: 22.5.2006 13:53:32 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Marc240CD

Handschuhfachklappe

Bildanleitung zum Handschuhfachdeckel von Flojo


Die Klappe vom Handschuhfach ist von innen verschraubt, wobei auch die beiden "Schrauben" an den Scharnieren geöffnet werden müssen. Diese dienen nicht nur der Befestigung, sondern auch der Höhen-Justierung der Klappe. Die Bleche der Scharniere haben keine Löcher, sondern Schlitze - also sollte man irgendwie für eine Markierung sorgen, sonst verbringt man nachher unnötig Zeit mit dem Justieren.
Das Ablösen der Handschuhfachzierleisten kann man folgendermaßen beheben: Einfach etwas Montagekleber (stinkt nicht, trochnet innerhalb von 15min, leicht zu verarbeiten, hält extremsten Temperaturunterschieden stand, haftet sogar auf Schaumstoff, gibt´s u.a. von Henkel) in die abstehenden Ritzen geben und mit zwei Montageklammern (oder kleinen Schraubzwingen)die Holzleiste links und rechts während des kurzen Trocknens zusammendrücken.

2007-04-17 12:27
FabianLetzte Änderung: 9.11.2004 14:31:01 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Daniel_S

Heizung und Lüftung

mein lüftermotor macht geräusche, was kann ich tun?

antwort:

Abdeckung unter Instrumententafel rechts wegbauen. Am Gebläsekasten siehst du dann den Gebläsemotor, ist mit 3 Schrauben am Kasten befestigt. Vorher oben am Motor den Stecker abziehen. Wichtig: dann den kleinen Deckel (an dem der Stecker eingesteckt ist) abnehmen, 1 Schraube. Dieser Deckel ist zum einem die Kupplung für den Stecker und zum zweiten die Kabeldurchführung für einen zweiten Kabelsatz. An der Unterseite des Deckels nur noch die beiden Stecker des Lüftermotors abziehen, dann kann der Lüftermotor ausgebaut werden. Das Lüftermotorgehäuse kann durch abschrauben der 3 Schauben von Motor getrennt werden. Jetzt nur noch beiden Lager schmieren und das ganze wieder einbauen.

Gruß Wolfgang

Beim Einbau meiner eFH ist mir beim Ausbau der Mittelkonsole aufgefallen das der U Winkel an dem die 3 Heizungsregler verschraubt sind, also die "Platte" hinter der Zierblende, auf beiden Seiten einfach durchgebrochen ist..

das Teil ist lieferbar und kostet alte Ausführung A1238330014 HALTER EUR 42.34 (vermutl. 1.Serie) neue Ausführung A1238330714 HALTER EUR 14.62 (vermutl. 2. + 3.)

Problem ist das es 4 x an den Heizungskasten genietet wird (5er Popnieten aus dem Baumarkt - bei DC nicht als ET gelistet), die Mittelkonsole muß draussen sein und ich vermute daß von hinten Unterlagscheiben auf die Popnieten vor dem Nieten geschoben werden sollten. Geht aber nur bei demontiertem und zerlegtem Heizungskasten. Ich hab genietet, aber die Mistdinger flutschen immer wieder raus. Versuchts mal mit Holzschrauben. Gruß Nils

2009-12-24 10:48
Letzte Änderung: 24.9.2005 15:56:35 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Nils Kuhn

Innenaustattung

Siehe auch LederOderMBTex


Generell: Die erste Ziffer des dreistelligen Codes gibt die Polsterart an, die zweite Ziffer steht für das Stoffmuster/Baujahr und die dritte Ziffer gibt die Farbe an.

Die erste Ziffer: Beim W 123 gibt/gab es 4 verschiedene Polsterarten: 1.) Stoffpolsterung (die Ziffer "0" beim Polstercode) 2.) MB-Tex [Kunstleder = sehr schweißtreibend, weil wenig atmungsaktiv, aber praktisch, da abwaschbar]=>(die Ziffer "1" beim Polstercode) 3.) Leder (die Ziffer "2" beim Polstercode) 4.) Velours (die Ziffer "9" beim Polstercode)

Die zweite Ziffer steht für Bauzeit: "0" = 02/76-05/79 "3" = 06/79-06/82 "5" = 07/82-01/86

Die dritte Ziffer beschreibt die Farbe: Von 1-7 in folgender Reihenfolge: "1"=schwarz, "2"=blau, "3"=tabak, "4"=bambus (ab 06/79 dattel), "5"=pergament (ab 06/79 creme), "6"=moos (ab 06/79 olive bzw. ab 07/82 dunkel-olive), "7"=siena (ab 07/82 hennarot). In der Klammer stehen die späteren Bezeichnungen.

Dominik; überarbeitet von jogu am 28.04.01

Polsterausstattungen (Leder)

Code Farbe 201 Schwarz 202 Blau 204 Safran 205 Champignon 206 Petrol 207 Mittelrot 208 Grau 231 Schwarz 232 Blau 233 Brasil 234 Dattel 235 Creme 236 Olive 237 Siena 238 Grau 251 Schwarz 252 Blau 253 Brasil 254 Dattel 255 Creme 256 Dunkelolive 257 Hennarot 258 Grau 261 Schwarz 262 Blau 263 Brasil 264 Safran 265 Champignon 266 Piniengrün 267 Mittelrot 268 Grau 271 Schwarz 272 Blau 273 Brasil 274 Safran 275 Champignon 276 Dunkelgrün 277 Mittelrot 278 Grau

Polsterausstattungen (Amaretta)

Code Farbe 871 Anthrazit 872 Blau 873 Brasil 874 dattel 875 Cremebeige 876 Piniengrün 877 Mittelrot 878 Grau

Polsterausstattungen (Stoff)

Code Farbe 001 Schwarz 002 Blau 003 Brasil 005 Champignon 008 Grau 031 Schwarz 032 Blau 033 Brasil 034 Dattel 035 Creme 036 Olive 037 Siena 038 Grau 041 Schwarz 042 Blau 045 Champignon 048 Grau 051 Schwarz 052 Blau 053 Brasil 055 Creme 056 Dunkelolive 057 Hennarot 058 Grau 061 Schwarz 062 Blau 063 Brasil 064 Safran 065 Beige 066 Piniengrün 067 Mittelrot 068 Grau 071 Schwarz 072 Blau 073 Brasil 074 Dattel 075 Cremebeige 076 Piniengrün 077 Mittelrot 078 Grau 081 Schwarz 082 Blau 085 Champignon 088 Grau 371 Schwarz 372 Blau 373 Brasil 375 Champignon 378 Grau 401 Schwarz 402 Blau 404 Safran 405 Champignon 406 Petrol 407 Mittelrot 408 Grau 441 Schwarz 442 Blau 445 Champignon 447 Mittelrot 448 Grau 481 Schwarz 482 Blau 485 Champignon 487 Mittelrot 488 Grau 601 Schwarz 608 Grau 641 Schwarz 681 Schwarz 701 Schwarz 702 Ultramarin 707 Feuerrot 708 Grau 726 Schwarz/grün 727 Schwarz/rot 728 Schwarz/grau 742 Multiblau 746 Multigrün 747 Multirot 781 Schwarz 782 Blau 787 Rot

Polsterausstattungen (Velours)

Code Farbe 921 Anthrazit/Grau 922 Blau/Grau 923 Brasil/Safran 931 Schwarz 932 Blau 933 Brasil 934 Dattel 935 Creme 936 Olive 937 Siena 938 Grau 941 Anthrazit 942 Blau 943 Brasil 951 Anthrazit 952 Blau 953 Brasil 954 Dattel 955 Creme 956 Dunkelolive 957 Hennarot 958 Grau 961 Anthrazit 962 Blau 965 Champignon 968 Grau 971 Schwarz 972 Blau 973 Brasil 974 Dattel 975 Cremebeige 976 Piniengrün 977 Mittelrot 978 Grau

Alle codes mit danke an: ds@hoblo.nl http://drive.to/w123coupe

2007-04-17 12:28
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:52 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Klappsitzbank

Was gehört denn alles zu den Anbau-/Einbauteilen dazu...???


- die Klappsitzbank (zweiteilig)
- die vier Befestigungen der Bank am Auto (längliche schwarze Kunststoffteile)
- die beiden Automatik-Sicherheitsgurte
- die Befestigung der Klappbank an der Rücklehne (Alugußteil)
- die C-Säulenverkleidungen mit den passenden Ausschnitten für die Gurte
- eine schwarze Holzleiste (ca. 1 m lang)
- den schwarzen Metalldrehstab (Feder) mit den Halterungen
- die Nadelfilzauflage zum Austausch der Kunststoffauflage
- der Rollteppich mit Druckknöpfen !!! Die Rückseite der Klappbank ist mit schwarzem genarbtem Kunststoff bezogen, darüber wird ein Teppich gerollt, in Schlinge ("Tufting") oder Velours, je nach Ausstattung (als Neuteil bei DC leider nicht mehr erhältlich)
- eine Schlaufe, um die Hecktür von innen zuziehen zu können
- diverse Schrauben, Steckkontermuttern und zwei Blindnieten.


Wichtig ist natürlich auch, daß die dritte Kopfstütze an der normalen Rückbanklehne vorhanden ist!!! (siehe hierzu den Beitrag TModellRueckbanklehne)

Einbau

Die schwierigste Aufgabe ist wohl, die Aussparungen für die Gurte zu sägen, wenn man keine passenden C-Säulenverkleidungen hat, und die oberen Löcher für die Befestigungsschrauben der Sicherheitgurte unter dem Dachhimmmel zu finden. Ansonsten ist der Einbau relativ einfach zu bewerkstelligen, da alle Bohrungen etc. bereits werkseitig vorhanden sind.

Zunächst die Reserveradabdeckung entfernen und das Reserverad abbauen. Dann die sichtbar gewordene Schraube (SW 8) lösen und die C-Säulenverkleidung herausclipsen. Danach die Sicherheitsgurtbefestigung im Fußraum abschrauben (SW 17) und den Gurt aus der C-Säulenverkleidung herausziehen und die C-Säulenverkleidung abnehmen. Jetzt die sichtbare Schraube (SW 8) oberhalb des Radkastens sowie die Kreuzschlitzschraube des Plastikteils an der Arretierung der Rückbanklehne entfernen und die Radkastenabdeckung vorsichtig herauspfriemeln. Jetzt wird noch der mit Teppich bespannte Querträger (direkt unterhalb der Rücksitzbanklehne) anhand der zwei Schrauben entfernt und durch den Querträger, an dem der Rollteppich befestigt ist, ersetzt. Den Automatik-Sicherheitsgurt vom Reserveradkasten aus gesehen hinten einführen und an der vorhandenen Schraubenöffnung (SW 17) schräg befestigen. Den Sicherheitsgurt durch die schräge rautenförmige Blech-Öffnung und durch die neue C-Säulenverkleidung mit der erforderlichen Öffnung (anderenfalls muß diese aus der alten Verkleidung herausgesägt werden) durchführen. Danach die untere Befestigung des Sicherheitsgurtes unten am Fuß der Radkastenabdeckung festschrauben (SW 17) - dazu zunächst die Kunststoffblindschraube mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher entfernen. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, dabei nicht vergessen, den Sicherheitsgurt für die "normalen" Fondpassagiere wieder durch die neue C-Säulenverkleidung einzuführen und wieder im Fußraum festschrauben. Das Loch zur Befestigung des Sicherheitsgurtes am Dachhimmel befindet sich genau 26,5 cm hinter dem hinteren Ende des Haltegriffes für die Fondpassagiere, etwas oberhalb in Höhe der Befestigung des Gepäcknetzes; ggf. mit dem Finger vorfühlen und dann durchstechen und die Gurthalterung festschrauben (SW 17). Zum Schluß noch die Plastikgurtführung mit einer Kreuzschlitzschraube in der Mitte festschrauben. Für die gegenüberliegende Seite gilt die Vorgehensweise analog, nachdem die Warndreiecks- und Verbandskastenklappe heruntergeklappt wurde und die zwei Schrauben (SW 8) der C-Säulenverkleidung gelöst wurden.

Jetzt die mit Teppich bespannte Holzplatte herausnehmen, die beiden seitlichen Führungen vorne mit jeweils zwei Kreuzschlitzschrauben herausdrehen und die Kunststoffauflage entnehmen und durch die Nadelfilzauflage ersetzen. Den schwarzen dünnen Metall-Drehstab (Feder) mit der dazugehörigen Halterung und zwei Blindnieten an den beiden vorhandenen Löchern in der Mitte des Querträgers befestigen, durch die vorgesehenen Öffnungen der Nadelfilzauflage durchführen, und mit den Halterungen unter den Scharnieren des Sitzteils befestigen. Die äußeren Enden des Drehstabes werden in die umklappbare Leiste des Sitzteils gesteckt - hierfür an der entsprechenden Stelle mit einem dünnen Schraubendreher einfach den Bezug durchstoßen, die weitere Führung ist vorhanden. Schließlich die Scharniere des Sitzteils mit jeweils zwei Schrauben und Steckmuttern am Querträger festschrauben, dabei auf den richtigen Sitz der Halterungen des drehstabes achten. Nunmehr am hinteren Ende des Kofferraumbodens die drei sichtbaren Kreuzschlitzschrauben herausdrehen und die schwarze Holzleiste unter den Rollteppich quer zur Fahrtrichtung festschrauben. Direkt bündig an die Holzleiste werden dann links und rechts die beiden längeren Kunststoffteile mit jeweils drei Schrauben und Steckmuttern an den vorhandenen Öffnungen befestigt, ebenso die beiden kürzeren Kunststoffteile am vorderen Kofferaumboden analog. Wichtig ist hierbei, daß die Klappsitzbankrücklehne bereits in die Führungslöcher der längeren Kunststoffteile gesteckt wird und zuerst die Befestigung der Gurtschlösser am Wagenboden festgeschraubt (SW 17) wird, nachdem auch dort eine Kunststoffblindschraube entfernt wurde. Dann die Kunststoffteile links und rechts festschrauben. Das Sitzteil der Bank wird links und rechts (etwas zur Mitte hin) mit jeweils zwei Schrauben und Steckmuttern an den vorgesehenen Löchern befestigt - die Nadelfilzauflage ist somit auch automatisch mitbefestigt worden.

Jetzt noch das Alugußteil an der Rückbanklehne der Rücksitzbank mit zwei Schrauben befestigen; hierzu stellt man die Lehne der Klappsitzbank aufrecht und findet so den exakten Ort für den Sitz des Alugußteils. Die vorhandenen Löcher trifft man, wenn man an der so ermittelten exakten Stelle mit einem spitzen Gegenstand den Teppich der Rückenlehne durchstößt.

Nun den Rollteppich bei weggeklappter Sitzbank ausrollen und stramm ziehen und die Druckknöpfe an der Rückwand der Sitzfläche festschrauben.

Zuletzt wird die Handschlaufe einfach festschraubt, nachdem man an der gewünschten Stelle zwei kleine Löcher (2er- oder 3er-Bohrer) gebohrt hat.

Viel Spaß mit der neuen Klappsitzbank...!!!

2007-04-17 12:28
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:41 - Autor: jogu & rory - Letzter Autor: Flojo

Kombiinstrument - Allgemein

Jochen S hat sich mal die Mühe gemacht, aufzulisten, worin sich dieses Kombiinstrument bei den einzelnen Serien unterscheidet. Dies soll eine kleine Kaufberatung für Gebrauchtteile werden, da man hier oft einen Mischmasch aus verschiedenen Epochen und Modellen angeboten bekommt.

Ok, hier mal alles was ich zu wissen glaube, für Korrekturen bin ich dankbar, bei den ? bin ich mir eben nicht ganz sicher:

· Blinkeranzeige:1. Serie Dreieck, 2. und 3. Pfeil. · Chromkappen auf Uhr bzw. DZM und Tacho (1. und 2. Serie), 3. Serie hat Plastikkapen außerdem fehlt der Knopf beim Temp/Tank/Öl-Instrument. · Economy-Anzeige nur bei Benzinern der 3. Serie · Kontrollfunktion der Glühlampen im Kombiinstrument bei Einschalten der Zündung (3. Serie ?) · Schriftzug TEMP/TANK/ÖL bei 1. Serie, 2. und 3. haben Symbole.

Tachos:

200 D (55 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 33 (1. Gang), 56 (2.), 92 (3.) - 200 D (60 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 38? (1.), 60? (2.), 98? (3.) - 240 D (72 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 41 (1.), 63 (2.), 103 (3.) - - - 300 D Tacho bis 180 km/h, Schaltmarkierungen ? Die anderen Diesel und Benziner bitte ergänzen!

230E (136 PS) bis 200 km/h (Lenkradautomatik aber Markierungen wie Schalter) Schaltmarkierungen bei ca. 56 (1. Gang), ca. 90 (2. Gang), ca. 145 (3. Gang) Kann sein das des ned ganz genau is da ich die Markierungen aus dem Service-Heft hab, werd aba morgen mal in die Garage schauen, und , wenn nötig, korrekturen machen.

2007-04-25 14:55
Letzte Änderung: 21.11.2004 21:57:16 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Flojo

Kombiinstrument - Ausbau

Schraub' die drei Kreuzschrauben der Fußraumverkleidung der Fahrerseite ab, dann die zwei grauen Plastikschrauben weiter unten an den Seiten (jeweils einmal (!) nach links oder rechts, dann Schraueb herausnehmen) - jetzt kannst du die Verkleidung nach unten wegziehen. Greif' mit der linken Hand hinter das Kombianzeigeinstrument und löse die Schraube der Tachowelle. Dann kannst du das Kombiinstrument herausdrücken. Jetzt noch die Öldruckleitung (10er-Schlüssel) abdrehen und den Stecker der Uhr (rotes Kabel) sowie den schwarzen Kombistecker (sitzt links) abziehen, dann kannst du das Kombiinstrument herausnehmen. Vorher Batterie abklemmen, die Uhr hat nämlich Dauerplus.
Möchte ergänzen, das man das Kombiinstrument auch mit den Ausziehaken einfach rausziehen kann, ohne die unteren Verkleidungen zu lösen. Werden oft für ca. 10 bis 15 Euro im Auktionshaus angeboten.

2008-10-29 11:42

Kombiinstrument - Beleuchtung

Frage: kann mir jemand sagen, warum die Beleuchtung des Kombiinstruments zu dunkel sein kann? Ich habe den Regler am Anschlag und trotzdem kann ich bei Nacht die Instrumente kaum ablesen.

Antwort1 (wenn Regler garantiert funktioniert): Im Laufe der Zeit schwärzen sich die Glühbirnen weil die Glühwendel verdampft (Ausnahme: Halogen-Birnen ).Also 2 neue Birnen rein und du wirst staunen daß du nun sogar den Tageskilometerzähler im Dunkeln ablesen kannst.

Antwort 2: Der Helligkeitsregler links im Kombiinstrument ist ein Potenziometer, das im Laufe der Jahre Korrodiert. Die einfachtse Methode ist, die Korossion durch ständiges hin- und herdrehen zu beseitigen.

Der Regler kostet bei DC ca. 50 Mark , eigebaut ist er hinten am Kombiinstrument. Mit einem abgewinkelten Schraubendreher lässt er sich in 10 min austauschen. Du musst das elfenbeinfarbene Teil hinter der Tageskilometerrückstellwelle suchen , ist mit einer (?) Schraube eingebaut , Kabel und so musste keine abbauen , steckt sich selbst beim Ausbau.

Das Poti ist richtig schön groß und aus Keramik. Wenn mann es in der Hand hält, kann mann die Klammern, die es zusammenhalten vorsichtig auseinander biegen, aufpassen, da zwei Federn auf den Reiter drücken und fliegen lernen könnten, dann die Kontakte reinigen. Scheint sich ein Lokalelement zu bilden, da verschiedene Metalle zusammenarbeiten müssen. Ich pack dann immer noch etwas Vaseline mit rein, reduziert nach meiner Meinung die Oxidneigung, schmiert gut, hält die Federn ein bißchen fest und hat gute Leitfähigkeiten, hab dammit auch schon mal die Kontakte einer Amigafestplatte wieder hinbekommen.

Der Helligkeitsregler regelt übrigens nicht nur die Beleuchtung des Kombiinstrumentes. Auch die Beleuchtung der Heizungsregler ist parallel zur Instrumentenbeleuchtung geschaltet, ebenso die Schalter unten in der Mittelkonsole und die Lampe (hinter der Heizungsregelung)für die Lichtleiterkabel für die oberen Schalter der Mittelkonsole). Ausnahme ist die Beleuchtung der Schaltkullisse, die eine eigene Zuleitung vom Lichtdrehschalter hat.

Wer sich einen neuen Poti sparen möchte und keine Dimmfunktion benötigt überbrückt ihn durch Zusammenlöten/Überbrücken der Kontakte.

Antwort3: Die Beleuchtung des Kombiinstrumentes und alles was daran hängt, sind über dieselbe Sicherung Nr. 1 (8 Ampere) abgesichert.

2007-04-25 14:56
Letzte Änderung: 29.6.2004 11:38:08 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Tobi Stgt

Kombiinstrument - Tacho

Tachos:

200 D (55 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 33 (1. Gang), 56 (2.), 92 (3.)

200 D (60 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 38? (1.), 60? (2.), 98? (3.)

240 D (72 PS) bis 160 km/h, Schaltmarkierungen bei 41 (1.), 63 (2.), 103 (3.)

300 D Tacho bis 180 km/h, Schaltmarkierungen ?

300D Turbo Tacho bis 200km/h


Tachonadel wackelt

Frage: Meine Tachonadel wackelt etwas zwischen 20 und 50 Km/h, diese Erscheinung ist recht neu, kann man da was mit ölen oder so machen?? Oder hilft nur ne neue Welle?

Antwort 1: die Welle ist ausgeschlagen, hält aber sicher noch 100tkm, an meinem /8 geht das schon ewig gut... dabei pendelt die so, daß ihr schlecht werden müßte..Also: Welle tasuchen und du hast die nächsten 200tkm ruhe... oder lassen bis sie verreckt..

Antwort 2: Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist der Tachometer schwergängig. Die Tachowelle zieht sich auf wie eine Feder und bei Überwinden des schwergängigen Tachometers "schlägt" sie. Du mußt dir die aufgewickelte Tachowelle wie einen Gummimotorflieger vorstellen, den man am Propeller aufzieht und dann fleigen läßt. Daß die Tachwowelle schleißlich bricht ist nicht Folge der Schwergängigkeit der Tachowelle, sondern des schwergängigen Tachomters. Nimm ihn vorsichtig auseinander und reinige ihn und schmiere ihn mit einem nicht verharzenden Mittel. Die Tachowelle kann man mit etwas Nähmaschinenöl (säurefrei) behandeln.


TachometerZurueckstellen
Gebersignal

Frage: Gibt es irgendwo beim Benziner ein Signal welches anzeigt, daß das Auto fährt ?

Antwort: es gibt einen Geber, der hinten am Tacho angeschraubt/aufgesteckt wird. Serienmäßig bei TempoMat und Schubabschaltung. Das Teil gibt Impulse. Vermutlich kann man auch Entfernungen messen, gedacht ist es aber für Geschwindigkeit. Hab mal einen bei DC für ca. DM 30.- gekauft, ist aber schon einige Jahre her.


Voreilung

Immer wieder wird festgestellt, daß der Tacho des W123 eine schnellere Geschwindigkeit anzeigt, als tatsächlich gefahren wird. Dies kann in Selbstversuchen mit vorausfahrendem Vordermann, GPS und Taschenrechner, Tempomat und Stoppuhr etc. oder auch auf dem Rollenband der Werkstatt herausgefunden werden. Ursache ist zum einen eine werksseitig eingestellte "Voreilung", zum anderen haben Reifengröße, Breite und Profil Einwirkung auf die angezeigte Geschwindigkeit. Anleitung zum justieren unter http://home.arcor.de/vischauge/wstacho1205/wstacho.html


Kilometerzähler defekt?

Frage: bei meinem 280TE zählt der Kilometerzähler immer nur so lange bis der Wagen richtig warm geworden ist. das heißt nach 12 - 15 kilometern ist schluß und nix passiert mehr . Wenn der wagen dann wieder ne weile steht gehts wieder ein paar kilometer. Wer weiß Rat ?

Antwort: ...ist ein altes problem schon seit Strich-8-Tagen. Eines der Zahnräder, das den Kilometerzähler antreibt sitzt nicht richtig fest auf der Welle. Ich habe mir immer damit beholfen, dass ich die Welle mit einer Zange an der Stelle wo das Zahnrad sitzt ein wenig flach gequetscht habe. Wenn man das Zahnrad nun wieder draufklopft sitzt es fest genug für die nächsten paar Jahre.

Ein klitzekleiner Klecks Sekundenkleber wirkt auch oft Wunder.


Reparaturanleitung mit Bildern:

Ich habe unter der folgenden Adresse eine Anleitung mit Bildern hinterlegt:

http://www.infotronic.de/thomas_mercedes/index.html

Thomas Johannsen


Anleitung zur Zeigerdemontage

Direkter Link http://www.schmidt-richter.de/Tachonadel_entfernen/tachonadel_ausbauen.htm

oder

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/TachoSkala.jpgHi, die Tachonadel am Ende etwas hochheben, dann gleitet sie über den Null-Anschlag. Jetzt sollte sie genau auf den weißen Strich zeigen. Wenn nicht: eigene Markierung anbringen.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Tachonadel_ausbauen.jpg

Mit 2 Schraubenziehern* aushebeln. http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Tachonadel_ausbauen_detail.jpg

Dabei direkt an der Achse ansetzen, die Nadel ist aus Alu und recht empfindlich. http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Tachonadel_einbauen.jpg

Zum Wiedereinbau entsprechend der Markierung ansetzten, Edding o.ä. draufsetzen und mit einem leichten Schraubenzieher-Schlag aus dem Handgelenk befestigen. Gruß Rory

2007-04-25 16:39
Letzte Änderung: 8.1.2006 20:09:18 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: André_280E

Kombiinstrument - Drehzahlmesser

Drehzahlmesser nachrüsten

Eine Einbauanleitung findet Ihr auf:
benzgarage.de
oder
bei Armin Geisbusch http://www.mb-w123.net oder http://www.armin.geisbusch.org oder unter http://www.w123news.de/modules.php?name=News&file=article&sid=68

Beim Erwerb eines w123-Drehzahlmessers sollte man nicht nur überprüfen, ob er zum jeweiligen Motortyp paßt, sondern auch, ob er ein schwarzes oder silbernes Plättchen in der Mitte hat. Ist zwar "nur" ein optisches Merkmal (welches mit Hilfe eines Eddings auch notdürftig korrigiert werden kann), aber man schaut eben doch ständig drauf...

Die Drehzahlmesser vom w124 passen nicht ins Kombiinstrument vom w123.


Welcher Drehzahlmesser passt?
Insbesondere in Auktionshäusern werden gern Drehzahlmesser mit falscher Zuordnung angeboten. Die mit Abstand höchsten Preise werden für W123er DZM gezahlt (100.- bis 230.- Euro), während z.B. W124er DZM oft die 10 Euro-Marke nicht packen.
Innerhalb der Baureihen gibt es natürlich noch weitere Unterscheidungen: Diesel: 6000 IMP, 14 000 Hz, LiMa Klemme W. DDZM haben meist keinen roten Bereich.

Benzin: 4- und 6-Zylinder; für Unterbrecherkontakt oder elektronische Zündung, dazu diverse rote Bereiche.
Bis 8/82 mit Silberkappe auf der Nadel. Ganz frühe Modelle haben eine Uhr mit Minuteneinteilung. Es gibt zudem auch unterschiedliche Nullpunkte.

Fotos gibt es hier

Sauerei-Warnung

Wer den Drehzahlmesser ins Kombiinstrument eingebaut hat, und ihn bei laufendem Motor (sonst wärs ja auch sinnlos) testen will, sollte unbedingt den Schlauch für die Öldruckanzeige anschrauben....da kommt sonst massig Motoröl raus... Da mir das passiert ist wollte ich nur mal eine kleine Warnung an die, die das noch machen wollen, loswerden.

Ansonsten: das Teil lohnt sich wirklich ;)


Drehzahlmesser justieren

Also erstmal grundsätzlich: - Das Instrument zählt die Anzahl der Zündimpulse pro Minute. Diese hängen (neben der Drehzahl natürlich) von der Zylinderzahl ab: Pro zwei Kurbelwellenumdrehungen (720°) scheint jeder Zylinder einmal gezündet zu werden; die Zündung funkt also nicht "ins Leere", wie das bei vielen älteren Moppeds üblich ist. Also kommen z.B. bei einem Sechszylinder pro Umdrehung 3 Impulse. - Den VDO-DZM gibt es deshalb in mindestens 3 Ausführungen: - Für 4-Zylindermotoren (14000 Imp/Min bei 7000 U/Min) - Für 6-Zylindermotoren (21000 Imp/Min bei 7000 U/Min (=Vollausschlag)) - Die Elektronik verträgt einen weiten Versorgungsspannungsbereich ohne Änderung der Anzeige; weiterhin unerheblich ist der Pulssignalpegel, die Signalform und das Puls-Pausen-Verhältnis. - Ohne Funktionsgenerator braucht man einen Referenzdrehzahlmesser z.B. mit Reflexmarke auf der Schwungscheibe oder einen Frequenzzähler, den man parallel aufklemmt. Außerdem einen Tag ohne Nachbarn :-)

Folgende Werte gelten: - Für 4-Zylindermotoren:
33 Hz ---> 1000 U/Min
50 Hz ---> 1500 U/Min
66 Hz ---> 2000 U/Min
100 Hz ---> 3000 U/Min
133 Hz ---> 4000 U/Min
166 Hz ---> 5000 U/Min
200 Hz ---> 6000 U/Min
233 Hz ---> 7000 U/Min

- Für 6-Zylindermotoren:
50 Hz ---> 1000 U/Min
100 Hz ---> 2000 U/Min
150 Hz ---> 3000 U/Min
200 Hz ---> 4000 U/Min
250 Hz ---> 5000 U/Min
300 Hz ---> 6000 U/Min
350 Hz ---> 7000 U/Min

- Für 8-Zylindermotoren:
66 Hz ---> 1000 U/Min
133 Hz ---> 2000 U/Min
200 Hz ---> 3000 U/Min
266 Hz ---> 4000 U/Min
333 Hz ---> 5000 U/Min
400 Hz ---> 6000 U/Min
466 Hz ---> 7000 U/Min

Formel: x [Hz] = 60*x [Imp/sek] = 60/(Anzahl Zündungen pro KW-Umdr.)*x [U/Min]

Die Justage erfolgt an dem Poti auf der Platine. Außerdem lässt sich die Vorspannung des Zeigers durch Verdrehen der Rückholfeder-Halterung beeinflussen (nur für Profis) Grüße, Michael

Nachtrag des Autors: ich habe mich am Wochenende nochmal mit dem Teil beschäftigt; da möchte ich noch eine Ergänzung anbringen:

Entscheidend wichtig für eine lineare Anzeige ist die richtige Austarierung des Zeigers; ich hatte letztens noch darüber gelacht, als einer schrieb: "Man kann keine Zeiger lackieren, da die dann vorne zu schwer werden". Aber tatsächlich, das hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss und muss nicht bei allen Instrumenten korrigiert werden (beim Manometer oder der Uhr ist das z.B. unerheblich), wohl aber beim DZM ! Und zwar muss der Zeiger auch nicht zwangsläufig im Gleichgewicht sein, bei mir ist er jetzt hinten am Gegengewicht erheblich schwerer, aber der Zeiger steht bei Stillstand auf Null und das Teil zeigt linear und relativ genau an. Was will man mehr ? Praktisch aufbringen lässt sich ein Gewicht entweder durch kleben, oder, eleganter, durch kräftiges Verzinnen der Unterseite des Gegengewichts. Das kann man dann auch sehr feinfühlig durch herunterfeilen anpassen. Der Originallack hält auch die Wärme aus, ein relativ frischerer Modellbaufarbauftrag muss danach eben erneuert werden.

Nochmal zum Verständnis des Einstellens: - Wenn die Anzeige im linken Ziffernblattbereich (0-3000 U/Min) zu gering und im rechten (4000-6000 U/Min) zu hoch ist, dann ist der Zeiger vorne zu schwer. - Die Abweichung muß betragsmässig gleich sein, andernfalls erst die Steilheit mit dem Poti nachjustieren. - wenn man die Zeigerstellung nach links korrigieren will, braucht nicht der Zeiger abgenommen zu werden; es reicht aus, das Eingangssignal abzuklemmen und den Zeiger gegen den Nullanschlag weiter zu drehen.


Frage: Ich habe neulich meinem 250er einen Drehzahlmesser "spendiert", allerdings geht das Teil vor. Laut ASU-Bericht hat mein Benz eine Leerlaufdrehzahl von 670 U/min, auf'm Drehzahlmesser pendelt die um 1000. Ich weiß, dass der Drehzahlmesser kein supergenaues Messinstrument ist, aber die Abweichung erscheint mir doch etwas hoch. >Folgende Fragen dazu: >1. Auf'm Drehzahlmesser hinten steht "6-Zylinder", das Teil stammt vermutlich aus einem 280er. Ist das eine Erklärung für die Abweichung?

Antwort: nein! Der Drehzahlmesser zählt die Zündimpulse, die sind bei allen 6-Zylinder-4-Taktbenzinmotoren gleich. (3 Impulse pro Umdrehung)

Im Drehzahlmesser ist ein Poti, groß und deutlich sichtbar. Hier kann man die Drehzahl einstellen. Meine Methode ist leider nur für niedrige Drehzahlen geeignet: ein Fleischmann Eisenbahntrafo. Der liefert Gleichstrom von 12 V (Bahn) Wechselspannung von 50 Hz, ca. 12 Volt (Weichen und Beleuchtung). 12 V Gleichstrom an + und Masse; den Wehselstrom an D+ und Masse. Beim Sechszylinder muss der Drehzahlmesser jetzt 1000 UPM anzeigen, lässt sich mit dem Poti einstellen. (Beim 4-Zylinder sind es entsprechend 1500 UPM, beim 8-Zylinder 750 UPM) Allerdings wäre es geschickter, wenn man sagen wir 150 oder 200 Hertz hätte, einen Impulsgenerator halt.

*-Grüße

Rory


Dieseldrehzahlmesser (DDZM) nachrüsten

Immer wieder verzweifeln W123-Fahrer, weil sie einen Dieseldrehzahlmesser gekauft oder ersteigert haben, ihn aber nicht zum Laufen bringen.

Es gibt prinzipiell 3 verschiedene Arten von DDZM

- Klemme W für Impulsgeber an der Schwungscheibe, Aufschrift 14000 Hz
- Klemme TD für OT-Geber Aufschrift 6000 Imp
- Klemme W für Lima

Klemme W für Impulsgeber an der Schwungscheibe
Ein Impulsgeber sitzt an der Schwungscheibe und zählt die Zähne des Anlasserzahnkranzes. Habe leider keine Ahnung, ob eine Nachrüstung an deutschen Diselmotoren überhaupt möglich ist, da eine entsprechende Öffnung im Motorgehäuse vorhanden sein muss.

Klemme TD für OT-Geber Der DDZM erhält einen Impuls von der Kurbelwellenscheibe. Der Impulsgeber lässt sich bei neueren Motoren nachrüsten, Anleitung findet sich auf der WIS-CD. Der TDT hat ihn serienmäßig. Man benötigt neben dem Impulsgeber noch eine Diagnosesteckdose sowie einen Elektronikaufsatz (Signalverstärker) für diese Steckdose.

Klemme W für Lima Äußerst selten, hat es vermutlich niemals ab Werk gegeben, sondern ausschließlich im Zubehörhandel, allerdings auch von VDO. Manche haben einen großen roten Bereich, ab 4600 oder 4800 UPM. Andere sind komplett schwarz bis 6000 UPM. Es sind neuerdings auch Geräte auf dem Markt, deren Elektronik umgerüstet wurde. Dieser DDZM wird von der Lichtmaschine gesteuert. Anschluss an Klemme W. Ist der nicht vorhanden, muss die Lima ausgebaut und geöffnet werden. Ein dünnes Kabel wird an eine der Dioden gelötet.

Der übrige Anschluss erfolgt jeweils analog zum Benzin-DZM

Rory 17.1.04; geändert am 19.3.04, erneut geändert am 6.6.05


Dieseldrehzahlmesser (DDZM): Fehlersuche

Also Du hast den OT-Geber nachgerüstet, die Diagnosebuchse mit dem großen Stecker, der einen Verstärker beinhaltet und einen DZM auf dem "TD" und "6000 Imp." steht... Abstand von 10mm am OT-Geber eingehalten?

Hast Du die Möglichkeit an einen Trafo zu kommen, der Wechselspannung liefert? Z.B. Eisenbahntrafo?

Dann mal einen Anschluss an Masse, den Anderen an "TD" anschließen. Der DDZM sollte dann 3000 U/min anzeigen. (Nicht vergessen: an Klemme + 12 V Gleichstrom; Minus ebenfalls an Masse. Ideal sind Fleischmann Eisenbahntrafos, weil die beide Spannungen liefern. Ergänzung durch Rory) Die Spannung, die Du gemessen hast besagt nicht viel, da dort eine Frequenz anliegt. Keine Gleichspannung.

Hier mal eine Beschreibung, die von mir getestet wurde: OT-Geber hat 3 Kabel: 0,75 mm gelb wird an Pin 7 der Steckdose angeschlossen, 0,75 mm schwarz wird an Pin 9 der Dose angeschlossen, das verbleibende dritte Kabel ist das Abschirmungskabel und wir an Pin 8 der Dose angeschlossen.

- Pin6 der Dose wird über ein Kabel 1,5 mm schwarz/rot an Sicherung 12, 8A angeschlossen

- Pin 2 der Dose wird über ein Kabel 0,75 mm braun am Massepunkt hinter dem Kombiinstrument angeschlossen.

- Pin 3 der Dose wird über ein Kabel 0,75 mm grün/schwarz an Klemme TD des DDZM angeschlossen

- die Klemme + des DDZM wird über ein Kabel 0,75 mm schwarz/rot ebenfalls an Sicherung 12, 8A angeschlossen

- die Masse bekommt der DDZM im Instrument, wie die Uhr ja auch.

Die Verstärker in der Kappe der Diagnosebuchse leiden leider wie einiges Anderes auch an sog. "kalten Lötstellen" und defekten Kondensatoren. Leider sind die Dinger in Silikon eingegossen, was die Reperatur erschwert.

Wenn Du einen Wechselspannungstrafo an den DZM (Klemme TD) und Masse anschließt, dann unbedingt die Verbindung zum Verstärker unterbrechen. Der mag keine externe Spannung an seinen am Ausgang!!! Der DZM Eingang hingegen ist da eher unempfindlich, da hochohmig und über einen Kondensator entkoppelt. Der DZM muß 12 Volt an der Klemme (+) bekommen. Masse ist das Gehäuse.


Chromkappe für Drehzahlmesser (DZM) nachrüsten

Um DZM´s der 3. Serie optisch an die Instrumente der 1. und 2. Serie anzupassen, gibt´s bei Daimler Chrysler die passende Chromkappe zum aufkleben.

Best. Nr.: 0005420391

2010-07-24 07:21
Letzte Änderung: 30.3.2006 17:15:55 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: AndreasS 240D

Kombiinstrument - Multianzeige links

Frage: Meine Anzeigen für Temperatur und Sprit "tanzen". An was kann das liegen?

Antwort 1: Überprüf erst mal die Sicherungen (Im Sicherungskasten ist angezeigt, welche, vermutlich Nr. 12). Ich bin damals erst nicht auf die Sicherung gekommen, da ja offensichtlich noch Strom floß, aber offensichtlich war der Widerstand zu hoch. Hab dann vorsichtshalber für 3,00 DM alle Sicherungen gewechselt.

Antwort 2: Oft ist der Steckkontakt korrodiert, mit dem der Kabelbaum an die Anzeigeninstrumente angesteckt ist. Abdeckung unter Armaturenbrett Fahrerseite abbauen, dahinter greifen und Instrumententraeger nach vorne schieben. Hinter dem 3fach-Instrument ungefaehr ist ein runder Stecker. Diesen Stecker ein paar Mal ab- und aufstecken. Fertig, alles wieder zusammenbauen. Vielleicht musst Du die Tachowelle abschrauben, ist aber auch nicht schwierig (am Zuendschloss vorbeigreifen).

Antwort 3: Die Temperaturanzeige zuckte bei mir auch herum, weil der Stecker nicht richtig auf dem Geber am Zylinderkopf sass. Stecker abgezogen und mit einem Schraubendreher etwas innen zusammengedrueckt. Danach war Schluss mit Zucken.

Antwort 4 von Tobi: bei mir war es ein defekter LiMa? regler, der permanent 'durchgeschaltet' - sprich geladen - hat. dadurch war überspannung im bordnetz, was die empfindlichen zeiger durch zuckerei quittiert haben. einfacher test dazu: wie zeigen die instrumente an, wenn der motor aus und die zündung an ist ? steht temp-anzeige dann richtig, und zuckt erst wieder beim anlassen, wird's das sein.

Wenn alles nicht hilft, bleibt nur Zerlegen. Eine Anleitung gibt es hier: http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Kombiinstrument_zerlegen.htm

2007-12-16 16:33
Letzte Änderung: 13.4.2004 21:14:23 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Rory

Kombiinstrument - Uhr

Defekte Uhr reparieren

Jeder kennt das Problem das die Uhr nicht mehr will oder so geht wie sie soll. Typisch ist das Stehenbleiben in kalten Nächten. Irgendwann geht dann gar nichts mehr. Für diese Arbeiten sollte man gut löten können. Nach dem Ausbau des Tachogehäuses aus dem Wagen wird die Uhr entnommen. Wenn man die Uhr vor sich liegen hat entfernt man die Zeiger anschließend wird das Ziffernblatt abgeschraubt. Auf der Rückseite schraubt man die 3 Schrauben raus und lötet den Massestift raus. Nun hat man die ganze Elektronik und Mechanik der Uhr vor sich. Den Schaumstoff auf der Rückseite vorsichtig lösen. Laut meinen Erfahrungen sind meistens die Kondensatoren defekt diese sind auszulöten und gegen neue zu ersetzen da diese meistes im laufe der Zeit ausgetrocknet sind. Die Kondensatoren haben einen Wert von 100µF und 16V Spannungsfestigkeit. Der Zusammenbau geschieht in umgekehrter Reihenfolge, jetzt sollte die Uhr wieder die Zeit anzeigen.

 

Markus Wagner

Noch eine kleine Ergänzung: Die Kondensatoren dürfen eine höhere aber keine kleinere Spannungsfestigkeit haben. z.B. ist 100µF/25V oder100/50 auch OK. Beim Austauschen auf die Polarität achten. Der Minuspol ist mit einem Balken oder einer sonstigen meist schwarzen Markierung versehen.

Philipp

Noch eine Ergänzung: Die Kondenstatoren sollten einen Erweiteretn Temparaturbereich bis 105°C haben dann halten die Kondessatoren auch länger. Mir ist nach 2 Jahren mir Kondesatoren die bis 85°C zugelassen sind die Uhr wieder ausgefallen.

Markus Wagner

 

Einen Workshop mit Fotos gibt es unter

http://www.schmidt-richter.de/Workshop_Uhr/workshop_DZM-Uhr.htm

Rory

2020-03-22 10:01
Letzte Änderung: 10.2.2004 07:47:26 - Autor: Markus Wagner - Letzter Autor: Daniel_S

Kombiinstrument - Zeigerfarbe

die genaue Farbe der Zeiger konnte ich mit einer RAL Farbkate RAL 840-HR und einem neuem DZM überprufen. RAL 2007 seidenmat ist die Farbe die VDO bei den Zeigern verwendet hat

Gruß Markus Wagner

 

Hier ein Versuch mit RAL 2007 Sprühfarbe. Bezugsquelle: http://www.farben-hilkert.de

Rory 

 

 

 

Moin, es gibt in der Database doch das Rezept, um die beiden Revell-Nummern zu mischen. 310 seidenmatt (ich glaub Lufthansa gelb) und 25 matt (Krankenwagenrot) 1:1 Mischen, ich hab mir immer mit der Spritze nen kleinen Schluck gemischt, bissl Verdünner zugegeben, war perfekt. Grüße Nils

2012-05-31 16:17
Letzte Änderung: 01.07.2010 - Autor: Markus Wagner - Letzter Autor:NilsEx300D

Kombiinstrument - Tachoreparatur

http://www.infotronic.de/thomas_mercedes/index.html

2007-04-25 14:59
Fabian

Kopfstützen

Frage: Wie kann man die Kopfstützen an den Vordersitzen ganz herausziehen (also auch über die letzte Einrastung hinaus)?

Antwort: An der Rückseite der Lehnen ist ein Sicherungshaken (oder wie man das auch immer nennt). Kopfstütze bis zum Anschlag hoziehen. Dann steht der Druckpunkt hervor; den reindrücken und die Kopfstütze rausziehen. Müßte in der Mitte der Lehne unterhalb des linken Loches für die Kopfstützen jeweils sitzen. Nicht wundern, es kann sein dass man sehr kräftig drücken muss.


Frage:Gibt es unterschiede bei den Kopfstützen zwischen Limo und Kombi und Vordersitze/Rückbank

Antwort: Man kann aus einer Fond-Kopfstütze (hier:T-modell, bei den anderen Aufbauten weiß ich es nicht) auch eine für die vorderen Sitze basteln. Die Fondkopfstützen sind in der Neigung nicht einstellbar; das wird verhindert durch eine Klammer, die man sieht, sobald man den Bezug und den Schaumstoff entfernt. Mit einem großen, breiten Flachschraubenzieher unter Anwendung sanfter Gewalt diese Klammer enfernen (ist auf den jeweiligen Halterungsstab aufgesteckt). Ich habe das in meinem "T" mit 3 Fondkopfstützen gemacht, damit ich die Kopfstützen etwas nach unten biegen kann; somit habe ich mehr Sicht nach hinten & es sieht meiner Meinung nach besser aus ...


Kopfstützen in Rückbanklehne nachrüsten:

regulär: Coupé & Limo

unorthodox: Coupé und Limo


Frage Kann ich eigentlich bei der Limo die vorderen Kopfstützen auch für hinten zum Nachrüsten verwenden oder sind die Speziell.

Antwort die biegung ist seeeehr unterschiedlich für limo (s-kurve) qp (leichte kurve) und teewagen (fast gerade) ...

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Hasenohren1.jpg

2007-04-25 14:59
Letzte Änderung: 12.5.2005 12:33:41 - Autor: Axel - Letzter Autor: Flojo

Lautsprecherabdeckung

Mahlzeit, da wir neulich dieses Thema hier hatten und schon Richt-Versuche mit Feuchtigkeit etc fehlschlugen, habe ich am Wochenende ´mal den rustikalen Weg gewählt:

In dem Bereich, in dem die Pappe verzogen ist, mit einem Fräser das Hartfasermaterial auf der Rückseite ordentlich abgetragen (man kann flächig arbeiten oder nur ein paar "Sollknickstellen" fräsen!), was den betroffenen Bereich dann schön formbar macht. Danach das ganze derart mit Brettern, Klötzen und ´was sonst noch in der Werkstatt lag eingespannt, daß ich die alte Form wieder hatte. Dann 3 Matten Glasfasermatte auf diesen Bereich laminiert, 24h trocknen lassen, einbauen: SITZT, PASST und der Blick in den Innenspiegel macht wieder Freude !!!

Gruß, Stefan, der halt lieber repariert als austauscht....... ;)

2007-04-25 15:00
Letzte Änderung: 4.9.2006 16:42:03 - Autor: rory - Letzter Autor: Matze

Lenkrad

Frage: Mein Lenkrad quiestscht wie blöde, hört sich so an, als das Geräusch unmittelbar dahinter entsteht.Ist da eine Lagerung der Lenkstange? Wenn ja, wie ist die denn bloß zugänglich? kann man diesen Übergang Lenkrad - Cockpit (da, wo der Multihebel dran ist) abmachen?

Antwort: eventuell quietscht lediglich der Schleif-Kontakt für die Hupe. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, ob man das schmieren soll oder nicht. Schraub das Lenkrad mal ab und sprüh Kontakt-Spray auf den Schleifring und Kontakt.

Um an den Schleifring zu kommen, genügte es bei meinem W123 3.Serie, die Blinkhebelabdeckung zu entfernen. Dann kann man mit (schlankem) Zeigefinger den Kontaktring in Richtung Innenraum schon ertasten, aber nicht sehen. Dabei am besten mal das Rad drehen. Und schon hat man einen schwarzen Finger. Diesen Dreck vom Ring entfernt man am besten mit einem dünnölgetränktem Läppchen. z.B. mit WD40. Dabei immer schön das Lenkrad um 360+ Grad drehen. Hat wunderbar funktioniert und nur 3 Minuten gedauert.

Den Stern in der Mitte rausmachen, und dort dann die dicke Schraube (10er Innensechskant) rausdrehen (Schlagschrauber oder langer Hebel). Dann mußt Du die Gummiabdeckung von dem Hebel runtermachen. Die obere Kante schiebst Du nach oben, und dann nach links (vom Fahrersitz aus betrachtet). Die untere nach unten, und dann auch nach links. Daraufhin dann den Blinkerhebel losmachen. Wenn dies passiert ist, die zwei Schrauben, welche von vorne in der Lenksäulenumkleidung drin sind rausdrehen. Dann die Lenksäulenumkleidung zu Dir hin ziehen, und rausfummeln.


Frage: Weiß jemand,ob es für den 123-er jemals ein Lederlenkrad und einen Schaltknauf aus Leder gegeben hat,und was sowas kostet. Natürlich nicht vom Zubehörhandel,sondern nur original.Danke

Antwort: ein Lederlenkrad von MB für den 123er gab es. Es hat eine 126er Nummer, ist vom Durchmesser etwas kleiner und ideal für den 123er. Gebrauchte sind ab ca. 80 Euro zu bekommen.


Einen Lederschaltknauf gab es für die 5-Gangschaltung, leider schon lange nicht mehr lieferbar


Passen die Lenkräder der verschiedenen Serien/Baureihen untereinander?

1. und 2./3. Serie-Lenkräder sind nicht kompatibel, wohl aber letztere mit denen der 126er. Vom W124 passen die Volants bis zur Modellpflege 1993 in den W123.

2008-02-17 09:03
Letzte Änderung: 17.02.2008 13:11:00 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Rory

Leseleuchte

Es gibt ein einigermaßen seltenes Sonderzubehör (nur für die Dritte Serie!) namens "Innenleuchte mit Leseleuchte", welches 150 x 55 mm groß ist und anstatt der normalen Innenleuchte zwischen Fahrersitz und Beifahrersitz am Dachhimmel angebracht wird. Es wurde in der letzten Serie des w123 sowie im 190er, 124er und 126er verbaut. Es trägt die DC Teilenummer A000 820 9301 und ist vom Hersteller SIDLER (kostet z.Zt. EUR 50,46).


Frage: Wie muss ich die Innenleuchte mit Leseleuchte anschließen, dass sie funktioniert. Ich werd noch mal wahnsinnig. Die Kontakte sind beschriftet mit "30", "31" nochmal "30" und "TK". Wo muss nun was dran?

Antwort: Normalerweise hat die Leuchte einen Paßformstecker, der einfach dort hingesteckt wird, wo die normale Innenleuchte war. So wie ich das aus dem Schaltplan sehe, ist: 31 braun = Masse 30 rot = Plus von der Sicherung graugrün = Türkontaktanschluss (wahrscheinlich das TK an der Leuchte.) 30 nicht angeschlossen

Ansonsten verbindest Du die Kabel gemäß o.g. Belegung, also graugrün mit TK. Als nächstes machst Du dir Tür auf, und verbindest kurz das rote Kabel mit der 30 und dann mit der 31. Wenn die Lampe leuchtet, weist Du, wo das rote Kabel ran muß. (Auf die Schalterstellung der Lampe achten)

2007-04-25 15:02
Letzte Änderung: 22.11.2004 16:04:16 - Autor: Zettel - Letzter Autor: RalfL

Luftduschen mittig

Frage: in meinem Auto zieht es. Ursache sind die beiden Luftausströmer in der Mitte des Armaturenbrettes, durch die immer ein laues Lüftchen austritt. Auch wenn der Schieberegler in der Holzleiste darunter ganz zur Seite gestellt ist zieht es.

Nach dem Ausbau des Handschuhfachkastens kommt man ja so leidlich an den Hebel an, der den Schieber mit der Luftklappe verbindet, aber auch dort findet sich kein Fehler.

Meines Wissens kommt aus den beiden Düsen nur Frischluft, so dass die Luftmenge unabhängig von der Stellung des Gebläseschalters ist.

Wer als Ideen hat, die zur Beseitigung des Problems führen, rettet mich vielleicht vor dem Abfrieren meiner rechten Hand im Winter.

Antwort1: beiunserem 82er 200D (noch mit runden Scheinwerfern) ist der Luftstrom sehr wohl vom Gebläse abhängig, vielleicht hat sich das ja mal geändert. Für Dein Problem kann ich mir leider keine andere Lösung vorstellen, als die Klappe freizulegen.

Antwort2:Die Betätigung der Klappe kann eingestellt werden.Dazu muß man die Konsole mit den Kipp-Schaltern (Fondbeleuchtung,ESSD,Fanfare,Heizbare Heckscheibe) ausbauen,dann kann man hineinfassen und dort ein Plastikteil ertasten,daß man einfach nur verdrehen muß um das Spiel zwischen Klappe und Betätigungshebel einzustellen.

Antwort3:... es geht auch, wenn man das komische Hartpapierteil aus dem Handschuhkasten ausbaut. Der Drahtbügel, der in den Lüftungshebel ragt, läßt sich nach oben rausdrücken, dann einfach ein paar mal drehen (wie rum weiß ich nicht mehr, einfach ausprobieren) und wieder aufstecken

2007-04-25 15:03
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:05 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

MB Tex oder Leder

Es ist oft schwer zu erkennen, ob ein W123 mit MB-Tex oder mit Leder bezogene Sitze hat.
Wenn die Vordersitze jeweils 5 breite, flache Pfeifen haben, ist es eindeutig MB-Tex.


Schwieriger ist es bei Leder: hier sind 6 Pfeifen zu erkennen, dicht aneinander geschmiegt. Man könnte z.B. einen Bleistift zwischen den Pfeifen verschwinden lassen.


Leider wurde aber auch Lederimitat mit 6 Pfeifen hergestellt, findet sich häufiger bei Coupés und US-Fahrzeugen. Hier ist die Unterscheidung schwierig. Am sichersten an beschädigten Stellen zu erkennen (Textilrücken), notfalls bei Limo / Coupé Rückbank rausnehmen und von unten betrachten, oder Fahrersitz mit Spiegel.


Bei den Kopfstützen läßt sich das Material an den Öffnungen erkennen. Außerdem haben Lederkopfstützen eine Naht an der Rückseite



Lederlenkräder haben eine sehr zarte Narbung. Auf lausigen Auktionshaus-Fotos sind sie doch oft anhand der Naht bei 6 Uhr zu identifizieren.


2008-02-14 16:29
Letzte Änderung: 13.02.2008.2004 09:34:20 - Autor: Rory

Mittelarmlehne

Mittelarmlehnreparatur von Flojo


Habe im Folgenden mal die Postings zum Thema MAL aus den letzten Monaten zusammengefasst. Werde später auch noch über den Einbau meiner MAL berichten. Axel

Frage: ich will in meinen 123 / 230CE '83 eine MAL nachrüsten. Hat doch glatt jemand gesagt, dazu müsste ich den Sitz tauschen. Meiner Meinung nach ist das aber nicht nötig - die Löcher sind doch eh schon drin, gibt nur "einen" Sitz, oder?

Antwort1: bei der 1. und 2. Serie ist innen seitlich am Sitz ein Verstärkungsblech an dem die MAL festgeschraubt wird. Das Teil gibt's bei MB für ca. 20 DM, damit habe ich eine MAL der 3. Serie in meinem 200 D (1. Serie) eingebaut (Höre ich einen Datenkartenfreakaufschrei??!). Mein ex-230 TE (3. Serie) hatte vorne Sitze der 2. Serie drin und da war die urprügliche MAL drangeschraubt. Wie dem auch sei, schraub mal das Hinterteil der Rückenlehne von deinem Fahrersitz ab und schau einfach nach wie's aussieht

Antwort 2:Jede MAL paßt in jeden 123, unabhängig vom BJ, allerdings stimmen die Stoffe bei Abweichungen vom BJ nicht mehr so ganz. Aber das wirst Du ja beim Kauf selber sehen können.

Wenn Du eine MAL schmal (mit Druckknopfarretierung) kaufst, achte auf das kleine einzelne Blech, welches die MAL in Position hält.(siehe unten "Gegenstück").

Wenn Du diese Version aus einem 123 ausbaust, sieht man das Blech nicht gleich, da muß man den Stoff auf der Rückseite des Fahrersitzes auf der rechten Seite rausziehen (mit Schraubenzieher lockern, dann geht das ganz leicht), danach siehst Du das Blech. Zwei Löcher (27er & 10er/13er (??)) Ohne dieses Blech bleibt das Cruising-Hilfsmittel nicht waagerecht stehen.

Bei der dicken Version der MAL (ohne Druckknopf) muß man eigentlich nur das große und das kleine Loch in den Stoff schneiden und die MAL durchstecken . Das im anderen Posting angesprochene Verstärkungsblech habe ich in 10 JAhren nie im Auto gehabt und der Sitz blieb gerade. Kein Muß also, aber mit Sicherheit kein Fehler wenn man das trotzdem einbaut.


Frage: Passen eigentlich alle Mittelarmlehnen der verschiedenen Serien in alle Autos (also sind sie neudeutsch kompatibel) und passen eventuell auch Armlehnen anderer Modelle?

Antwort: Für den 123er passen die MALs aus allen Baujahren untereinander, die Sitzgestelle sind gleich geblieben. Einzig die Halterung (und natürlich die Stoffe) haben sich verändert (siehe unten).

Die MAL vom 124 paßt nicht. Sie sieht zwar sehr ähnlich aus, die Halterung ist jedoch völlig anders. Vielleicht bekommt das ein geübter Bastler doch hin, aber es ist halt mit Aufwand verbunden.

Aus der Baureihe 126 (S-Klasse) paßt ebenfalls, jedenfalls habe ich einmal eine aus der S-Klasse in den 123 gesetzt. Die war jedoch auch im S nachgerüstet, da sie jedoch mit Originalstoff bezogen war denke ich das dieses die Werksvariante war. Auch hier wurde die Druckknopf-Variante verbaut, die Blechhalter sind zumindest identisch. Hier jedoch ist die MAL etwas breiter. Aber über mehr Auflagefläche kann man ja nicht klagen.

Die MAL vom Strichacht passen anscheinend, allerdings werden sie wohl am Beifahrersitz montiert, statt wie beim W123 am Fahrersitz!


Frage: habe bei meinem 123er Schrottplatz eine Mittelarmlehne entdeckt. Mein Problem ist, ich weiß weder wie man sie abbaut bzw. an einen bisher nicht mit MAL ausgestatteten Fahrersitz anbringt. Mir ist dabei schon klar, daß jeder Sitz unter dem seitlichen Polster eine Öffnung hat, in welche die MAL irgendwie eingesteckt und befestigt wird.

Antwort 1: Klar geht das! Einfach die Sitzlehnenverkleidung abmachen (Kreuzschrauben rausdrehen und Rückteil nach unten/hinten abziehen). Dann kannst Du schon in den Sitz hineinsehen und erblickst dort eine große Mutter und eine kleine Schraube an der MAL. Die Schraube ist dazu da, dass sich die Befestigung der MAL nicht mitdreht wenn Du die Armlehne herunterklappst. Die große Mutter hält die MAL und sitzt auf der Nabe der MAL, also auf der Achse um die sie bewegt wird. Die mußt Du lösen und dann ist sie ab, also die MAL. Wenn sie ab Werk montiert war, dann befindet sich noch eine L-förmige Strebe hinten quer im Sitz. Die ist mit zwei Schrauben hinten am Sitz fest und mit der oben beschriebenen kleinen Schraube an der MAL. Wenn vorhanden auch mitnehmen. Klingt alles kompliziert, erklärt sich aber alles von selbst, wenn man es sieht.

An der Lehne des anderen ("neuen") Fahrersitzes sind alle Öffnungen für die Montage der MAL bereits vorhanden. Jetzt Montageöffnung finden (Da gibts mehrer Öffnungen, nur eine für die MAL, eigentlich gut zu finden.) Kunstoffseite mit spitzem Gegenstand an dieser Stelle durchstechen (erstmal kleine Öffnung). MAL durchschieben und im Sitzinnern mit Mutter befestigen. Lehnenverkleidung wieder aufsetzen. Sieh zu, daß du die Mutter nicht im Sitzinnern aus der Hand fallen läßt-wahnsinns Fummelei).

Antwort 2: Also, die Ausbauanleitung war ja richtig, aber nur wenn es eine MAL ohne Druckknopf an der Seite ist. Es gibt ja zwei Versionen. Ohne Druckknopf war ja schon beschrieben. Mit Druckknopf ist die MAL anders. Rückwand abnehmen wie beschrieben. Dann die Mutter (27 er Schlüssel) lösen. Danach kann man die MAL rausnehmen. Aber dazu gehört auch noch der Halter, der ist unter dem Kunstleder des Seitenteils verborgen. Seitlich (zwischen den Sitzen) mußt Du den Sitzbezug lösen, einfach den Bezug aus der Schiene ziehen. Danach siehst Du eine Schraube (10er oder 13er), die mußt Du lösen, danach kann man die Halterung abnehmen. Die Halterung ist ein massives Blechteil mit einer Bohrung 27 mm, einer Nase (damit die MAL stabil in 90 Grad stehen bleibt) und einer Bohrung für die Befestigungsschraube (10er oder 13er). Der Einbau ergibt sich dann wie von selbst.


Frage: Benötigt man ein Gegenstück zur MAL?

Antwort: es kommt darauf an:

sollte es sich um eine MAL der 1.und 2.Serie handeln, so sieht das folgendermassen aus. Du hast einmal den Gewindebolzen mit der Überwurfmutter SW27, den dazugehörenden Kerbring. Hält man die MAL vor sich(Gew.bolzen rechts), so hat man etwas nach unten rechts versetzt, ein Loch mit Innengewinde(M8 o.M10). In dieses wird nach der Montage eine Schraube, die das Verdrehen der ges. MAL verhindert, eingedreht. In dem Seitenflankenblech sind auch beide Bohrungen schon vorgesehen.

sollte es sich um eine MAL der 3. Serie handeln, mit schwarzem Druckknopf an der Seite, dann benötigt man eine Gegenhalteplatte. Sonst kann man die MAL zwar montieren, sie ist aber dann nicht stabil. Die Halteplatte wird am Sitz unter dem Bezug montiert. Dazu muß man erst die hintere Wand des Sitzes abnehmen. Auf der rechten Seite (also zur Fahrzeugmitte) mußt Du den Sitzbezug unten etwas aus der Führungsschiene lösen. Das geht leicht, keine Angst, man kann das am Ende leicht wieder reindrücken.

Die Halteplatte (Teilenummer 1 A 1269700462) ist ein ca 12 x 5 cm langes Blechstück mit 2 großen Löchern ca 1.3 cm Durchmesser und hat einen Metallstift, der später an der MAL greift, sowie eine 10er oder 13er Schraube (Teile Nr. 4 A 2019900422). Damit wird das Blechteil am Sitzrahmen fixiert. Das Blechteil ist leicht z-förmig geschwungen. Nachdem das montiert ist kann man die MAL montieren. Kostet zwischen 10- und 12 Mark.

2007-04-25 15:04
Letzte Änderung: 7.11.2004 13:39:41 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Musik im Meddi

Heute ist es endlich abgeschlossen! Gesamtkosten: 250€ + Kleinkram

Verwendet wurden:
Bose Acoustimass 3 Mark III (Mark II geht auch, hat aber die Anschlüsse an einer anderen Seite) passiver Subwoofer um den leeren Raum des Klimagebläse zu füllen (Ebay 50€):
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/01.JPG
Das tolle ist: Die Frequenzweiche ist schon mit drin!

Fostex FE 103E (85€):
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/03.JPG
Man beachte die weggedrehmelten Aussparungen, damit das ganze passt!

Und als Verstärker das Fundstück schlechthin, weil es genau meine Anforderungen erfüllt:
i-sotec Auxgate Connect für 115€ incl. Porto und ein paar Kabeln:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/02.JPG
Das tolle an diesem 4x40W Verstärker ist: Er wird einfachin den bestehenden ISO-Steckerkabelbaum eingeschleift und hat zwei AUX-Eingänge für MP3 und Telefon. Die Belegung ist super und hat feine Priorisierung: Das Telefon schaltet das Radio aus, der Verkehrsfunk schaltet den MP3-Player aus und das Teil ist winzig! Allerdings muss das Radio eingeschaltet werden, um den Sub zu starten. Nur ein MP3-Player geht nur, wenn man das Antenenausfahrsignal auf 12V schaltet.

Kleinteile: Spanngurt, 3,5mm Klinkenkabel, Lautsprecherkabel, ISO-Geraffel für ein modernes Radio (Mercedes CD-Exquisit, hatte ich aber schon ewig) und exklusive direkte Stromversorgung aus der Batterie mit fliegender Sicherung und Relais für Zündungsplus.

Nachdem ich jetzt alle Komponenten vorgestellt habe, geht es erstmal zum Einbau des Subwoofers. Im Beifahrerfußraum wird die Abdeckung entfernt und die Gebläseschlitze für die Klimaanlage freigelegt.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/04.JPG

Da soll der Sub nun hin:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/05.JPG

Oben (konnte ich leider nicht Fotografieren) sind zwei Öhsen, an denen das Armaturenbrett am Chassis festgeschraubt ist. Da habe ich einen Spanngurt durchgefädelt und um den Sub geschlungen. Allerdings musste das Handschuhfach raus. Drin ist er!

http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/06.JPG

Zur A-Säule ist noch ein bisschen Platz...aber zunächst Bonusrunde Handschufach!

Das ist zu tief.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/07.JPG

Ein stumpfes Billigteppichmesser treibt mir den Schweiß auf die Stirn.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/08.JPG

So wird die Rückseite reingedrückt.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/09.JPG

Von innen kaum zu sehen grinning smiley, aber das Fach ist sowieso meist zu und voll mit Kram.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/10.JPG

Heißkleberaction!
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/11.JPG

Innen sieht man immer weniger (fällt aber immer noch nicht auf, wenn zwei CDs im Handschufach liegen).
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/12.JPG

Das stumpfe Messer erfüllt mit letzter schärfe seine Pflicht und wird danach weggeworfen.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/13.JPG

So tief muss die Rückseite ungefähr rein.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/14.JPG

Drin mit Sub dahinter.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/15.JPG

Mist, was vergessen, also wieder raus und fix Loch reingemacht.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/16.JPG
Die Wahl ist auf einen Ort hinter der Lampe gefallen, da sieht man das Loch später nicht.

Kleines Detail: Eine Kabeldurchführung!
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/17.JPG

Pfriemel, pfriemel...
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/18.JPG

Sauber!
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/19.JPG

Nun zum Amp! So sieht die Vorderseite aus:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/20.JPG

Und so das ganze hinten:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/21.JPG

Kabel für die vier Lautsprecher zum Durchschleifen:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/22.JPG
Die weißen Plastikstecker sind dafür da, wenn ein zweiter Verstärker aus dem Hause i-sotec eingeschleift werden soll.

Kabel für den Saft (man beachte die Anschlußmöglichkeiten für Zündungs- und Dauerplus. Optional kann man den Amp auch noch eine separate Stromleitung spendieren):
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/23.JPG

Anschluß am Amp mit noch einer fliegenden Sicherung (hoffentlich muss ich die nie wechseln!):
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/24.JPG

Soundcheck!
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/25.JPG
Ratata-Twäng-Twäng-Schepper-Bumm! Mugge kommt gut! Level werden eingestellt.

Da soll der Amp ran:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/26.JPG

Und angespaxt:
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/27.JPG

Kabel muss da durchgeführt werden. Knapp aber geht!
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/28.JPG

Ein letzter check, ob alles geht.
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/29.JPG

Tschüß auf nimmer wiedersehen, und danke für den Sound!
http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/~matzeh/w123/pics/Sound/30.JPG

Auto zusammenbauen, Fertig!

Grüße Matthias



ich habe auch recht ordentlichen klang im alltagsbenz. eingebaut habe ich vorn von unten angeschraubt JBL GTO402 und hinten JBL GTO502 die hinteren sind durch eine modifizierte endstufe von concord angesteuert CA2075. auserdem ne 25ger röhre im kofferraum die auch von einer mopdifizierten CA2075 angesteuert wird. zur dicken Leitung (16qmm) von der batterie ist noch vor dem stromverteilerblock ein halbes Farad (0,5F Kodensator) paralell geschalltet. klang ist ast rein besonders bei live aufnamnen wie Pink Floyd Pulse.

gruß Markus


Hi, habe mit Erschrecken viele Beiträge vernommen, bei denen man den Daimler bis zur Unkenntlichkeit verwüsten muß !!!! Rumsägen ..... Du kannst in die vorderen orginalen Einbaulöcher 10cm Lautsprecher einbauen, ohne was zu zerschnippeln. Habe bei mit 10cm Altec-Lansing drin. Hinten passen auch ohne bastelei 13cm (Auch Altec-Lansing) mit dem Bass im Fußraum des Beifahrers kannst du vergessen, ist absolut Schrott. Auch irgendsoeine 'Rolle' kann man völlig vergessen. Die klanglich beste und einfachste Lösung bietet nur das herrausnehmen des Verbandskastens. Du fertigst dir eine Holzplatte an, indie du von unten einen 2* 20cm oder 1* 25cm oder sogar 1*30cm Bass anbringst.Ambesten einen Audax. die Platte kann man vom innenraum aus OHNE Schrauben in die Karosserie zu versenken befestigen. Oben drüber kommt ein Abdeckrahmen in der Farbe der hutablage. Sieht keiner!!!Klaut keiner!!! Am besten noch ein Alpine Radio mit 20Bit Wandler drin, und eine ordentliche Endstufe: Audison,Soundstream , X-Pulse o.ä. Die kann man am hinteren Blech des KOfferaums befestigen. (Vom Schrottplatz holt man sich schonmal ein Neues für den evtl. Nachbesitzer) Kommt richtig gut und vorallem klingt HIGH-ENDIG!!! ...und man kann ohne jegliche Spuren alles wieder RÜckgängig machen.

Gruß:Matthias


Ich habe in meine Ablage einen 250er Velocity mit Doppelschwingspule eingebaut ; dieser steht aber schon fast am Tank an (5mm Luft).Dazu wurde die Ablage um 3cm erhöht (ebenfalls ohne Blechbearbeitung) und eine optisch zur Innenausstattung passende Abdeckung angefertigt . Durch die Erhöhung der Ablage passt dann auch ein 16er Dreiwegesystem in die Originaleinbauplätze . Grüße von* zu *

Sven 240D 83`


a..ich bin auch schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer vernünftigen Lösung für den Lautsprechereinbau in der Hutablage. Das Problem dabei ist, daß diese ziemlich ungeschickt aufgebaut ist: Die erste Schicht der Ablage ist eine recht dünne Pappe (o.ä.) mit Teppich, die den Nachteil hat, daß man über die Entlüftungsöffnungen zwischen Ablage und Scheibe einen akustischen Kurzschluß bekommt. Hier dürfte man keine vernünftige Baßwiedergabe hinkriegen, egal wie groß der Lautsprecher ist. Die zweite Möglichkeit wäre der Einbau in das darunterliegende Blech. Da das Blech aber ziemlich uneben ist, dürfte das aber eine größere Operation geben.

    An Ideen für den Einbau habe ich derzeit die folgenden:

    1.) Trichter
Bei meinem Brötchengeber (Becker Autoradiowerk) habe ich einen alten Einbauhasen dazu gefragt. Ergebnis: Die haben früher unter den Lautsprecher (zwischen Teppich und Blech) einen Trichter eingebaut, der den akustischen Kurzschluß verhindert. Die untere Öffnung des Trichters muß dabei auf das vorhandene kleine Loch im Blech führen, so daß man praktisch ein geschlossenes Lautsprechersystem mit dem Volumen des Kofferraums hat.

    2.) Subwoofer anstatt Verbandskasten
Das Fach für den Verbandskasten läßt sich rel. einfach ausbauen und durch ein kleines Brett mit einem 20cm-Subwoofer (evtl. auch 25cm) ersetzen. Dürfte zu einer guten Baßwiedergabe führen.

b...Lautsprecher lassen sich vorne in den Türen ohne weiteres einbauen. Ich habe bei mir 16cm Tieftöer eingebaut, es passen sogar 2 in jede Tür!leider ist ein Distanzring erforderlich bzw. ein Doorboard, sonst bekommst Du das Fenster nicht mehr ganz herunter.

c.. mein einbau: die beiden abdeckungen unter dem armaturenbrett rausnehmen, öffnungen reinbohren und 16 bzw. 20 cm 2-wege LS einbauen. die abdeckungen können leicht wieder beschafft werden. der sound ist dann wirklich gut und man muß nicht die heckablage (metall) aufschneiden.

oder d.. Lautsprecher in der hutablage sind nicht unbedingt nötig - ich habe z.b. keine! kaufe dir lieber ein gescheites 2-komponenten-system für vorne (z.b. boston acoustics oder änhlichem)! den hochtöner veschraubst du im spiegeldreieck und dem 10cm mitteltöner gönnst du das original-plätzchen im armaturenbrett! ok, der baß bleibt auf der strecke, aber den bekommst du sowieso nur mit einem subwoofer inkl. verstärker und nicht mit größeren lautsprechern auf der hutablage - ohne verstärker wird mit denen auch nicht sehr viel mehr gehen...ach doch, es klappert...und nervt!

und e...

auf der Seite www.strichacht.de findest Du einen Workshop zum Einbau von Lautsprechern auch in den W123


In die Hutablage passen nicht nur die vorgesehenen 13er, sondern auch 16er, wenn sie nur flach genug sind: max 6 cm hoch. Wg. der Höhe empfiehlt sich ein 2-Komponenten-System, der Hochtöner hat dann unter der Heckscheibe Platz. Ganz wichtig: Alles dicht machen, wg. "Akustischem Kurzschluß" (nimmt den Bass weg).
ChristophKirchner


06.03.02 - Low-Budget-Lösung -->

Vorneweg meine Zielsetzung: Ich möchte mein altes Becker RC behalten und auch sonst soll alles original bleiben, bis auf die Lautsprecher. Dabei soll auch kein Tweeter oben auf den Originalabdeckungen sitzen, ich möchte, dass alles aussieht wie immer. :) Im Auto habe ich keine High-End-Ansprüche. Ich bilde mir ein, dass ein Auswechseln der alten Originalteile durch ordentliche neue Lautsprecher den Musikgenuss schon signifikant verbessert.

Ab in den Fachhandel, große Enttäuschung, es gibt überhaupt keine perfekt passenden Lautsprecher für den W123 mehr: Falsche Größen, überlappende 4er Befestigungen (statt 3er bzw. variabel), zu hoch aufgesetzte Hochtöner, zu breites Chassis etc.. Die Tipps reichten von "Verkleben mit Heisskleber, Knet, Silikon oder auch doppelseitigem Klebestreifen" über "Hinten alles aufsägen, dann noch eine Röhre in den Kofferraum und 'ne richtige Endstufe" bis zu "Neues Auto kaufen!". Dann aber im Conrad-Electronic in Ddorf in einem dunklen Eck Conrad-Eigenmarke entdeckt:

- für vorne: Paar PFC 1001 (10cm Poly, Coax; 2-Weg), passend für W123 - für hinten: Paar PFC 1200 (12cm Poly, Coax, 2-Weg), passend für W124

Zusammen rund 64 Euro, passende Anschlüsse inklusive. Nachdem ich an die 10er vorne jew. 3 der (kurzen!) Klammern angeschlagen habe, hat alles sofort gepasst, die Membran sitzt inkl. aufgesetztem Hochtöner unter der Originalabdeckung. Hinten musste ich ein bisschen basteln. Die einzige Kerbe des 12ers jew. umbiegen und an dieser Stelle oben den Metallrand des Lautsprechers etwas nach oben wegbiegen, damit er nachher passt (und die Schraube dort Platz hat). Dann erst die Originalabdeckung auf den Lautsprecher aufsetzen (Millimterarbeit, ein Loch muss da hin, wo der weggebogene Rand ist, die anderen beiden in 2 kleine Absenkungen am Lautsprecherrand. Dann alles schön festhalten, Schrauben durch und das ganze Werk dann erst auf das Loch in der Hutablage aufsetzen, dabei die Schrauben an den Löchern justieren. Die letzte Schraube dann mit sanftem Druck (Schraubenzieher) "begradigen" und in das Loch zwingen. Die Originalabdeckungen lassen sich auch hier wieder komplett zuschrauben trotz aufgesetztem Hochtöner des Lautsprechers. Es bleibt keine Luft zwischen Abdeckung und Hutablage.

Das Resultat lässt sich hören: Der Sound hat sich im Vergleich zum Original wirklich fett verbessert, jetzt macht das Autofahren gleich doppelt Spaß. :) Alles ohne Bohren, Metall schneiden etc., ist in 20min erledigt und kostet nur knapp 64 Euro. [Von MacAudio? gibt es die Kombination übrigens IMHO auch noch, kostet dann insgesamt ca. das Doppelte, klingt wohl auch noch besser.] Gruß KS (230CE, 3. Serie aus 1. Hand :)



Abschliessender Bericht, den ich auch im w123-Forum gepostet habe. (für das Coupé und Limo)

Habe mittlerweile die Installation des Radios und alles was dazugehört abgeschlossen und bin inzwischen sehr zufrieden Hier nun mal ein kleiner Erfahrungsbericht:

Anforderung war, ein guten Klang ins Coupe zu bekommen, auch im Bassbereich, ohne dabei Platz zu verschenken. Ausserdem sollte das Radio vernünftig sein und auch gut aussehen (und nicht so wie die heute zu 95% der hässlichen Dinger im Klobrillen-Wegklappdesign)

Beim Radio habe ich mich für das Blaupunkt Daytona Mp 53 entschieden. Das ist noch bezahlbar (250 euro), sieht edel und schlicht aus. hat 3 wellenbereiche und passt mit seinen 2 silbernen Rundknöpfen und mit der Beleuchtung in Weiss (mit Rot und blau) wunderbar zum Mercedes. MP3 erspart die Installation eines ohnehin (wie nich finde) nur nervigen Wechslers.

Habe dann verschiedene 10 cm Lautsprechersysteme probegehört, wobei mich die Mac Audio MacIron? am meisten überzeugt haben. Hinten passen sie problemlos in die vorgesehenen Plätze, vorne auch, wenn man sie nicht von oben einbaut sondern von unten anklebt (wegen erhöhtem Hochtöner, geht mit Pattex wunderbar)

Die Heckablage hat beiu der Gelegenheit gleich einen neuen Bezug aus dunkelblauem, dehnbaren Lautsprecherfilzstoff bekommen, dieser passt viel besser zum Rest der Innenaustattung. Der orginale war kein Velour wie der Rest der Ausstattung sondern Schlingenware, ausserdem hatte er sich mittlerweile von dunkelblau nach hellila verblichen sodaß der Verlust gut zu verschmerzen war.

Für den Bassbereich hatte ich zuerst (auch auf Empfehlung durch ein Car-Hifi Studio!) eine Basskiste (bandpass, von Jbl) gekauft, die ich mit einer Magnat Classic 360 endstufe (gebraucht, etwa 45 Euro) kombiniert habe. das war ein totaler Reinfall.

erster Versuch, Kiste im Kofferraum, Verbandskasten drin: volle Dröhnung im Kofferraum, Innenraum nix. zweiter Versuch, Kiste im Kofferraum, verbandskasten raus..naja, es geht, wenn sich die Basskiste stark anstrengt. Dann Umleitung der Bassreflexrohre mittels Kunststoffrohen in den Innenraum, duch die Öffnung des Verbandskastens(Öffnung zu, bis auf die 2 Rohröffnungen, diese unsichtbar mit dem blauen Stoff überspannt)...klingt absolut besch...

Dazu muss man sagen, das die Basskiste im Probebetrieb an meiner Home-Hifianlage für ihre Größe durchaus gut klingt.

Also entnervt die Kiste wieder raus und sich wenigstens schon mal über zurückgewonnenen Kofferraumplatz gefreut. Bei IBäh 2 Highend-Bässe, 6x9 Inch, aus einem Kappa 1.1 System für 15 euro gekauft und abgeholt (normalerweise ist das komplettsystem sauteuer, mit Bändchenhochtöner usw.)

Die Teile passen beide zusammen gerade in die Verbandskastenöffnung rein, wenn man in der Mitte von beiden vom Rahmen ein paar millimeter absägt und den Korb an den Ecken minimal mit einem Hammer einbeult (ohne das sich die Aufhängung usw dabei verändert, ist echte Bastel-und Millimeterarbeit. Dafür wird der vorhandene Platz dann aber auch optimal für die Membranfläche genutzt, idealer wäre nur noch ein exakt verbandskastengrosser Rechtecklautsprecher)

Dann Graupappe (2mm) und Holzleim besorgt, daraus rein optisch Schicht für Schicht den Verbandskastendeckel nachgebaut und die beiden Bässe darin eingelassen. Passt genau und sieht aus wie das Original, musste nur etwa 1,5 cm breiter und länger werden (fällt im eingebauten Zustand aber nicht auf) Das Ganze schwarz lackiert und dann mit schwarzem Lautsprecherbespannungsstoff bezogen. (die Originala Verbandskastenbox ist auch schwarz gewesen) Derweil originale Verbandskastenöffnung in der Heckablage wieder geöffnet, die Heckablage eingebaut und die Öffnung so mit Acryldichtstoff zu gedichtet, das es nachher keinen akustischen Kurzschluss geben kann (d.h. Unterseite der LSP spielt nur in den Kofferraum, die Oberseite nur in den Innenraum) Die Kante der Öffnung dünn mit Holzleim bestrichen und den neuen "Verbandskastendeckel" draufgelegt, trocknenlassen (diese beiden Verklebungen haben den Vorteil, das man später bei Bedarf auch wieder alles rausnehmen kann ohne grosse Umstände, aber das auch bei starken Bremsen sich nichts selbsständig macht)

dann die beiden Bässe an die Magnat angeschlossen und deren Subwooferfilter aktiviert, den Spalt zwischen der neuen Abdeckung von unten und dem Tank etwas mit nicht brennbarer Steinwolle zur Bedämfung ausgefüllt)

Radio angestellt, Wagner-CD rein, das ganze eingepegelt, jetzt ist der Klang wunderbar und wie er sein soll. Der Bass hört sich auch nicht mehr "gequält" an, geht sehr tief, nichts dröhnt, scheppert oder nervt, Reserven sind auch genug vorhanden. Ich dachte erst das man für vorne (z.b. unter den Sitzen) noch zusätzliche Tieftöner brauchen würde, dem ist aber absolut nicht so. Außerdem ist kein Platz im Auto verschenkt und es ist wirklich nichts sichtbar, meine nicht ganz originale Verbandskastenbox dürften auch nur Kenner aus der Nähe erkennen. Der Verbandskasten ist jetzt eine schmale Tasche (incl. 2. Warndreieck, das in Spanien z.b. pflicht ist), im Kofferraum. Der orginale Kasten war ohnehin "etwas" über dem Verfallsdatum.

als automatische Antenne habe ich die Hirschmann 2040 genommen, die gibt es auch in Chrom, und für 50 Euro neu komplett mit allem was man für den Einbau im w123 braucht. Sieht sehr schön aus, und Nachteile gebenüber der viel teuerern 6000 konnte ich bisher nicht erkennen.

Bin jetzt sehr zufrieden mit allem und es hört sich wirklich klasse an, kein Vergleich zu dem sogenannten "Soundsystem" im SL (ist aber auch von Bose (würg), wie unschwer zu hören...trotz gutem Becker-Radio)

Gruß Lars (230ce, bj 1982, 3. Serie)

Siehe auch:

2010-03-22 21:26
Letzte Änderung: 24.09.2009 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matthias

Radio ein/aus-bau

http://www.benzgarage.de/technik/radio/radio.html

2007-04-25 15:05
Fabian

Reservekanister

Der Original-Reservekanister (7 Liter) von Mercedes Benz zum Einlegen in das Reserverad hat folgende Teilenummern:


Kanister: B 6758 00 38 für 51,01 €
Schraubensatz: B 6758 00 33 für 13,00 €

http://f10.parsimony.net/forum15518/messages/130201.htm

Lohnt sich wirklich...
jogu


Ich habe da noch eine kleine Ergänzung: Der Kanister paßt bei Limo und Coupé nur in Stahlfelgen, da das Reserverad umgedreht werden muß und somit bei den ALU-Felgen die Verankerung im Weg liegt.
Bei den T-Modellen paßt der Kanister in Alu- oder Stahlfelgen, da hier die Befestigung anders ist.
Pedro

Wer die 13,-€ für die Befestigunggschraube sparen will, guckt im Baumarkt nach einem passenden Gewindestück und einer Verlängerung mit Gewinde. Gibt´s für unter 5,-€ und funktioniert genauso gut ...

2007-04-25 15:06
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:45 - Autor: jogu - Letzter Autor: Daniel_S

Schalthebel Automatik

Schalthebel beim Automatikgetriebe ausbauen

Aschenbecher raus, dahinter den Halterahmen abschrauben, rausnehmen.
Dann die Holzblende, bzw. die Plastikblende hochhebeln und nach hinten schieben.
Sämtliche Stecker abziehen und Abdeckung rausnehmen.
Schaltkulisse mit den drei sichtbaren Schrauben SW10 lösen und anheben. Darunter verbirgt sich unter der Gummitülle eine Mutter ( SW15).
Nach Lösen dieser Mutter kann der Schaltknauf aus seinem Gewinde gedreht werden.

2007-04-25 15:06
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:19 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Schminkspiegel beleuchtet

http://www.benzgarage.de/technik/belss/belss.html

2011-05-10 21:51
Fabian

Schalter Automatikantenne

Zustand vorher: vollautomatische Hirschmann, fuhr mit Radioschaltung immer rein- und raus.

Ziel: Einstellung per US-Antennenschalter: entweder immer draußen, immer drinnen oder über Radiowie bisher wählbar

Problem: alles schön verkabelt, da stellt sich heraus: geht nicht;

Jedenfalls nicht, wenn man ein Becker Europa Electronic hat, das - ebenso wie die gesamte andere Elektrik - einfach anbleibt, wenn man auf "immer draußen" stellt. Selbst dann, wenn man das Radio einschaltet!

Das Problem dürfte wohl bei allen Beckerradios existieren, wenn man das genannte Ziel mit diesem Schalter erreichen will. Also nicht gerade perfekt, auch wenn man damit leben könnte, ich kann es jedoch nicht ;)

Um zum Ziel zu gelangen, muß man ein Relais einbauen. Dazu nehme man z.B. ein

Hella 4RD 003 520-081 Umschaltrelais 12V mit Halter

welches hier als Öffnungsrelais verwendet wird. Das Problem mit diesem Relais ist, daß die ca. 7A, die über die beiden Plus-Leitungen zur Antenne laufen, nicht als Anzugstrom ausreichen. Leider gibt es im Hella-Katalog keine Infos dazu, daher war der Kauf des Relais Trial&Error, mit dem Ergebnis Error.

Man kann dieses Relais dennoch benutzen, wenn man es öffnet und zw. die Rückzugfeder und einen ihrer Aufhängepunkte eine sehr kleine Unterlegscheibe hängt (Dicke etwa 0,5 mm, Innendurchmesser etwa 1,5mm, Aussendurchmesser etwa 2,5-3,0mm). Das Relais funktioniert dann auch bei dem geringen Anzugstrom von etwa 7A, und zwar auch noch bei starken Beschleunigungen in alle Richtungen. Verkabelt wird das ganze dann so:

Dauerplus von Sicherung (Warnblinkanlage, automatische Antenne etc) an Relaisklemme 85. Verbindung zw. Schalterklemme 4 und Relaisklemme 86. Geschaltetes Plus von Radio an Schalterklemme 87a. Verbindung zw. Relaisklemme 30 und Schalterklemme 2 oder 1. Anschluß der Antenne: geschaltetes Plus an Schalterklemme 3, Dauerplus an Sicherung.

Wenn man den Relaishalter aufbohrt (z.B. mit einem Messer ;) ), kann man das Relais sehr gut mit dem Schalthebelbock anschrauben.

Viele Grüße Sebastian

2007-04-25 15:07
Letzte Änderung: 22.5.2006 22:34:55 - Autor: boert - Letzter Autor: boert

Seitenverkleidung Coué

Zum Aus- und Einbau der hinteren Seitenverkleidung sollte man sich viel Zeit nehmen - am besten nicht draußen in der Kälte, denn vor allem beim Einbau braucht man Geduld.

Sitzfläche der Rücksitzbank raus. Chromblech abschrauben, evtl Kurbel eines mech. FH abmachen. Im Prinzip könnte man dann die Verkleidung nach oben rausreissen, alles hängt jetzt an der Gummileiste.

Genauer gesagt, die Gummileiste ist mit 4 oder 5 Metallklammern am Rahmen befestigt, und die Chromleiste der Seitenverkleidung ist in die gleichen Klammern gesteckt.

Man muss sich jetzt entscheiden, ob man die Gummileiste zusammen mit den Metallklammern vom Rahmen abzieht, oder ob man die Chromleiste der Seitenverkleidung aus den Klammern zieht. Wenn man beides gleichzeitig versucht, verbiegt man die Gummileiste (kein Scherz, die hat einen Blechstreifen als Einlage).

Mit einem langen, schmalen Schraubendreher kann man die vorderste Metallklammer vorsichtig vom Rahmen abhebeln, oder aber die Chromleiste der Seitenverkleidung aus der vordersten Metallklammer hebeln. Dann bemerkt man schon die Position der nächsten Klammer und kann mit dem Schraubendreher eine Position zum Hebeln suchen, usw...

Den Gurt habe ich immer dran gelassen, man kann die Seitenverkleidung dennoch außerhalb des Fahrzeugs platzieren.

Achtung wenn die Metallklammern am Rahmen bleiben, aber die Gummileiste ab ist: Wenn man die Scheibe mit dem Fensterheber bewegt, zerkrazt sie leicht an den Metallklammern (mehr Druck, als man erwartet).

Beim Einbau kam ich besser zurecht, wenn ich zuerst die Gummileiste inklusive Metallklammern an der Chromleiste der Seitenverkleidung befestigt, und dann alles zusammen auf den Rahmen gedrückt habe.

ChristophKirchner


siehe auch SeitenverkleidungTueren oder Bilder dazu von Flojo

2007-04-25 15:07
Letzte Änderung: 7.11.2004 14:19:01 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Sitzheizung

Erst mal zu den Schaltern - es gibt 3 Serien:

000 820 16 10 die orangefarbenen, Serie 1

126 820 03 10 hat 2 Stufen die sich fest schalten lassen, Serie 2

126 820 68 10 hat eine Tastfunktion, wird verbaut mit der Elektronik unter dem Sitz, Serie 3

Ab Serie 3 mit Relais-Kabelbaum, ohne Relais-Kabelbaum bis einschl. Serie 2

Ein guter Link dazu ist auch http://www.sternzeit-107.de/modules.php?name=News&file=article&sid=119

2007-04-25 15:08
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:48 - Autor: - Letzter Autor: Matze

Sitzpolster

Bebilderte Anleitung


Die Sitzpolster der Fahrer- und Beifahrerseite kann man austauschen - passt.
Die Sitze aufzupolstern ist eine meiner spezialitäten und meiner Meinung nach auch überhaubt nicht schwer: Wenn Ihr es machen wollt wie die Profis braucht Ihr:
  1. Roßhaar (gibts beim Polsterer)
  2. Jute (gibts im Baumarkt)
  3. feste schnur (dunnes Paketband geht auch)
  4. Schaumstoffklötze (Baumarkt)
  5. Dicke Nähnadel (Stopfnadel) und Fingerhut (aus Omas Nähkasten)

wie geht das:

  1. Sitz ausbauen und ab in´die Werkstatt (Wohnzimmer)
  2. Bezüge Runter indem Ihr an den Sitzkanten Druck gebt und den Bezug nach unten aus der Metallschale des Sitzes zieht.
  3. Die original Metallklammer mit der der Bezug "gesteppt" ist durchtrennen.
  4. Sitzauflage abnehmen so das Metallgestell offen liegt.
  5. Schaumstoffklötze in die runden Federn stecken.
  6. Die Jute über das Metallgestell vernähen (Druckbelastung wird dadurch auf die Fläche Verteilt)
  7. Unter die Sitzauflage (nicht verwechseln mit Bezug) ca. 1 cm dicker Schaumstoff legen.
  8. Sitzauflage auf das Metallgestell fixieren
  9. auf die Sitzauflage gleichmäßig das Roßhaar verteilen.
  10. Bezug auflegen, ausrichten und den Textilstreifen (der vorher mit Metallklammern befestigt war) fest mit Garn durch die Sitzauflage vernähen.
  11. Erst jetzt den Bezug wieder in das Sitzgestell einhaken
  12. Sitz einbauen.

Mit dem Aufpolstern nicht zusehr übertreiben sonst wird der Sitz knüppelhart. die Schaumstoffklötze tragen im Übrigen den Spitznahmen "Taxiklötze" weil Sie auch in der Ausführung "Fahrersitz verstärkt" gern in Taxen verbaut wurden.


Man schraubt zunächst den Fahrersitz vom Fahrzeugboden, wobei man vorher die zwei hinteren Abdeckungen entfernt. Um die Schrauben zu lösen, benötigt man eine kleine Ratsche für hinten und zusätzlich eine kurze Verlängerung für vorne. Bei allen vier Schrauben braucht man eine Nuss mit der SW 10.

Ist der Sitz nun gelöst, sollte man ihn nach vorne hinausziehen, so das die Gleitschiene am Mitteltunnel aus der Führung am Gurtschloss rutschen kann. Den Sitz nun aus dem Fahrzeug nehmen. Am besten schraubt man hierzu die Rückenlehne ganz nach vorne und entfernt die KS.

Danach legt man den Sitz auf eine Werkbank etc.(Tuch darunter legen)und zwar mit der Sitzfläche nach unten. Nun entfernt man alle seitlichen Plastikab- deckungen (3).

Zum einen die an der Höhenverstellung, hierzu sollte man diese mit einem Vierkant evtl. Verlängerung aus der Arretierung drücken. Die anderen zwei am Übergang zur Lehne einfach abziehen. Auf der linken Seite natürlich erst den Drehknopf abziehen.

Nachdem die Abdeckungen entfernt wurden, hat man freie Sicht auf die Verschraubung der Lehne. Hier sind rechts u. links zwei Schrauben mit 13 er SW. Sind sie geöffnet, die Lehne nach hinten klappen und vorsichtig herausziehen.

Als nächstes nimmt man sich die Höhenverstellung vor. Dazu sollte diese ganz zurück gefahren werden. Somit lassen sich die Zwei Zugfedern leichter entfernen.

Nun werden jeweils 3 Kreuzschrauben (rechts u. links), mit denen die Schienen der Höhenverst. verschraubt sind,gelöst und die Schienen abgenommen. Hierbei wird auch das "Rasterblech" abgenommen. Nur so kommt man nämlich an die Schrauben der Schienen für die Sitzverstellung (bei 123 ohne höhenverst. entfällt natürlich der o.g. Schritt).

Ist man nun an den Schienen der Sitzverstellung angelangt, verfährt man wie oben.Auch hier sind wieder jew.6 Kreuzschrauben zu lösen. Um einfacher an die Schraubenköpfe zu gelangen, die Schienen nach Bedarf vor und zurückschieben.

Sind die letzten Schienen gelöst, ist das Sitzkissen schon lose und kann getauscht werden. Im übrigen sind die Löcher der Feuerlöscherhalterung auch schon an der richtigen Stelle.

Viel Spass und eine glückliche Hand und die Bestzeit liegt bei 1,5 h.


Sitzkissen tauschen, Besonderheiten Coupé-Sitze

Beim QP empfiehlt es sich, vor der Sitzlehnendemontage den Bezug zu lösen: Federkern an einer Stelle zusammendrücken und den umgekrempelten Saum des Bezuges aus der Schiene ziehen. Jetzt lässt sich das Federblech, daß die Schubstange der Sitzarettierung sichert (dieses Bauteil haben Limositze natürlich nicht) erheblich leichter entfernen und später wieder anbringen.

Die Schläuche der Unterdruckelemente müssen ausgebaut und nach dem Tausch spiegelverkehrt angebaut werden, da der Schlauch zum Ventil in der Lehne sonst zu kurz ist.

Coupé und Limositze haben einen unterschiedlichen Aufbau; bei den Coupésitzen sind die Schraubenfedern (in die die "Taxiklötze" gesteckt werden) nicht vorhanden.

Gerade beim QP empfiehlt sich, die Aufpolsterung nicht zu übertreiben, da die Sitzposition dabei erheblich höher wird. Das betrifft vor allem große Menschen und Fahrzeuge mit Schiebedach.

MARSIN


Fahrersitz W123 aufmöbeln - wirklich einfach....!

Hallo Leute (speziell W123-Fahrer, die wohl alle das gleiche Problem haben...)! Der Fahrersitz ist eine der klassischen Schwachstellen der 123er-Serie, wahrscheinlich war das Ding schon im neuen Zustand viel kippelig. Man sitzt darauf ja wie auf Oma´s Sofa! Hinzu kommt, daß der "klassische" 123er Fahrer recht schwer war und auch die jüngsten Modelle ja nun auch schon mehr als 16 Jahre auf dem Buckel haben. Mit anderen Worten: Auch vom Altteilehändler ist nur im Ausnahmefall was brauchbares zu bekommen. Die meisten Schrotthändler heben Polstersachen auch nicht auf! Also bleiben als Alternative der Neukauf eines Federgestells (300-350 DM + MwSt?) oder der Versuch, den eigenen Sitz aufzumöbeln - was ich selber gerade sehr erfolgreich in nicht gehetzten 2 Stunden erledigt habe. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir auf diesem Medium / dieser Website zu Informationen verholfen haben! Da auf dem Forum viel mehr los ist, als ich in meiner knappen Zeit nachschauen könnte, kann ich die Informationslieferanten leider nicht mehr namentlich nennen, auch wenn sie es sicher verdient hätten...! Ich möchte auch das Rad nicht noch mal erfinden - die Schilderung, die ich auf dem WIKI gefunden habe, war eigentlich TOP! Nur ein paar Anmerkungen: 1. Das Hauptproblem beim Fahrersitz dürfte in den meisten Fällen keine durchgesessene Auflage, sondern ein ausgeleiertes / teilweise gebrochenes Untergestell sein. Es geht also in erster Linie darum, die Federn zu stabilisieren. 2. Auf "Roßhaar" angesprochen, bekam ich bei den meisten Polstereien die Antwort "wir nehmen seit Jahren nur noch Schaumstoff". Das habe ich dann auch genommen... 3. 2 Nackenrollen, sehr fester Schaumstoff aus dem Schaumstoff-Centrum, für Stück 18 Mark reichten in meinem Fall aus (habe ich seitlich zwischen die Federn geklemmt). 4. Eine dünne, feste Schaumstoffplatte kann optional zwischen Federrahmenauflage und Sitzbezug eingefügt werden. Nachteil: Hierzu muß die Fixierung des Bezuges gelöst werden. Dringender Rat: Ausreichend breite Platte besorgen, sonst wird der eh schon bescheidene Seitenhalt, den der Sitz in Kurven vermittelt, noch schlechter. 5. Nachdem der Sitz jetzt sehr schön fest ist und nicht mehr schon beim Draufsetzen zur Seite abkippt, stellte sich leider heraus, daß ich (1,93 m groß) nicht mehr so recht in den Wagen hineinpasse. Vorher konnte ich den Sitz ganz nach oben schieben, jetzt ist er in der untersten Position und die Lehne sehr weit nach hinten gekippt - und ich stoße trotzdem ans Dach... Trotzdem - es lohnt sich wirklich, den Sitz zu überarbeiten. 50 Mark Schaumstoff und vielleicht 30 Mark für Werkzeug und nicht gehetzte 2 Stunden Arbeit, die auch ein Unversierter mit etwas Geschick ausführen kann, ist das neue "Sitzgefühl" mehr als wert! Viele Grüße, Ulrich (ulrichfoerster@gmx.de) PS Bei Fragen könnt ihr mich gerne anmailen, aber bitte habt Verständnis, daß ich nicht sofort Zeit zur Antwort haben könnte.


Neuigkeiten was aus dem Aufpolsterlabor: nach Erfahrung im Auf- und späteren Abpolstern ;) von Sitzen kann ich folgendes sagen:

Wichtig ist nicht daß die Sitzfläche knüppelhart ist. Eher das Gegenteil! Man soll ruhig ein bißchen einsinken können, sonst sitzt man relativ zur Lehne zu hoch. D.h. wenn ihr da rumpolstert, möglichst auf die Sitzvorderkanze und die Seitenwangen im vorderen Bereich achten. Taxiklötze bringen nix, da muß man schon hhärtere Geschütze auffahren. Hinten nur polstern wenn der Federkern gebrochen oder extrem weich geworden ist. Leintuch aufnähen bringt generell viel zur Stabilisierung.

Dann die Lehne: ohne Ausbau des Sitzes in ein paar Minuten von jedem leicht durchführbar mit heftigem Effekt. Aus harten Schaumstoffstreifen für ganz kleines Geld den Federkern der Lehne in den tiefen Bereichen (also nicht in den Wangen) an den geeigneten Stellen auspolstern. Eventl. kann man noch zw. Roßhaarmatte und Gestell was klemmen, aber nur wenn er knüppelhart werden soll. Das habe ich bei meiner bisher unaufgepolsterten Lehne heute gemacht und habe jetzt ein Sitzgefühl das sich wirklich sehen/sitzen lassen kann. Das Gute dabei: man kann es jederzeit wieder verändern, man muß nur die Abdeckung der Lehne hinten rausnehmen. Wer sich mehr Unterstützung des Rückens wünscht, dem/der kann ich diese supereinfache Maßnahme echt empfehlen.


Velours reinigen (speziell Eiweißflecken...)

Das ist ein Problem für sich! Eiweissflecke setzen sich aus Makromolekülen zusammen, die aufgrund bipolarer Atombindungen die Vernetzung mit dem Veloursgewebe stark begünstigen. Das Veloursgewebe, ein Derivat der Nitrozellulose, wird bei heftigem Eiweisskontakt gecrackt, wobei die alphaglucusitische Verknüpfung der Nucleiden in eine betaglucositische übergeht. Die Folge ist eine Abgabe von zwei Elektronen der atomaren Aussenhülle der ionenbasierten Eiweisshülle an den Zellulosekern des Velourstoffes. Das ist nicht verwunderlich, nimmt er dadurch doch eine Edelgaskonfiguration mit acht Elektronen auf der Aussenhülle ein. Diese von allen chemischen Verbindungen angestrebte Konfiguration ist äusserst schwer rückgängig zu machen. Hier wird das Problem noch einmal sehr deutlich: Eiweissflecke machen ist die eine Seite. Eiweissflecke auf Velours zu machen die andere.

E. Rutherford



Oft wird die Verwendung der sog. "Taxiklötze" zum Aufpolstern der Sitze beschrieben.
Dies funktioniert nicht bei Sitzen der 1.Serie! Die haben vorne nicht die runden Federn.
Gruß André

2008-06-07 19:15
Letzte Änderung: 1.3.2006 14:15:25 - Autor: Zettel - Letzter Autor: MARSIN

Teppiche

Wenn nach einigen Jahren die Original- Fußmatten und Teppiche sowie die Teppichverkleidungen nicht mehr schön sind und man an diesem Punkt etwas restaurieren möchte, wird man von MB keine große Hilfe bekommen. Evtl. bekommt man noch für den einen oder den anderen Farbton das ein oder andere Stück aber bei einem ganzen Satz Teppich wird es dann schon schwer. Ich habe da einen Link: *www.cabrio.de*!!! Die hier haben sich auf Cabrioverdecke und Innenausstattungen spezialisiert. Auch wenn man den 123er nicht in der Auswahlliste findet, *haben sie ihn doch im Programm*, einfach mal anrufen und Muster bestellen. Ein ganzer Satz inkl. Kleber und zusätzlichem Dämm-Material außerdem doppelter Anzahl Fußmatten bekommt man dann für schmerzhafte 600 Teuros. Da wird man auf jeden Fall vor die Frage gestellt, was man will, billig ein altes Auto fahren und einen verstaubten und angegammelten Touch ehmaliger Klasse besitzen oder will man das Ding wirklich nahezu in den funktionalen und optischen Neuzustand zurückbringen und das Teil so erhalten. Je nachdem in welche Sparte man sich da hineinrechnet, wird man sich dann entscheiden.

Sascha

2007-04-25 15:08
Letzte Änderung: 19.9.2004 13:29:51 - Autor: schalppenhauer - Letzter Autor: schlappenhauer

T-Model Rückbanklehne

Kopfstützen nachrüsten oder Gurthaltergummi wechseln

Ausbau: Bei der ungeteilten Sitzbank sind jeweils an den Radkästen Halterungen, die mit je zwei SW 10-Schrauben befestigt sind, aber ein wenig unter dem Teppich verborgen sind. Wenn diese gelöst sind, läßt sich die Lehne noch oben herausheben. Bei der geteilten Sitzbank lassen sich die Lehnenteile einzeln ausbauen. Dazu zusätzlich am inneren Scharnier die Plastikverkleidung nach oben wegdrücken und drei Kreuzschlitzschrauben ausdrehen. Oftmals lassen sich diese drei Schrauben nur extrem schwer lösen - sollte dies (wie bei mir) nicht möglich sein, müsse die beiden schwarzen Klappscharniere, welche beide Lehnenteile verbinden, abgeschraubt werden; es handelt sich hier um drei schwarze SW 15-Schrauben mit Mutter. Diese lassen sich relativ leicht aufdrehen, lediglich bei der hinteren Schraube benötigt man etwas Fingerakrobatik - hier hilft ein Drehgelenk an der Knarre. Dann lassen sich die beiden Lehnenteile ebenfalls herausnehmen.

Zerlegen: Zunächst alle Beschläge entfernen. Die ausgebaute Rücklehne mit der Stoffseite nach unten auf eine saubere Unterlage (Wohnzimmerteppich?) legen und drauf knien. Jetzt läßt sich nach und nach der Rand des Kunststoffbezuges vorsichtig herausdrücken, bis der Bezug vollständig gelöst ist und abgenommen werden kann; ist allerdings etwas umständlich. Sollten sich die drei seitlichen Kreuzschrauben nicht herausdrehen lassen, dann den Bezug so weit wie möglich lösen und bei den weiteren Arbeiten vorsichtig umbiegen - dabei natürlich darauf achten, daß die Gurtgummis nicht reißen...

Kopfstützenhalter nachrüsten: Die Halterungen gibt es bei DC (Teilenr.: A 123 970 0300 / pro Satz 46,31 €) zu kaufen, sie werden jeweils an den beiden vorhandenen Löchern mittels je zweier Blindnieten festgenietet (dazu benötigt man eine spezielle Blindnietenzange, diese gibts aber preiswert im Baumarkt). Anschließend noch genau die Löcher für die Kopfstützen anzeichnen und ausschneiden. Die Kunststoffumrandungen kriegt man nicht mehr dran, wenn der Bezug schon montiert ist!

Gurtgummi auswechseln: Das Ende ist ganz simpel unter eine Blechlasche geklemmt. Einfach aufbiegen, ersetzen und wieder zusammendrücken. Achtung: nicht verdreht einbauen. Es gibt übrigens zwei Arten von Gurthalterungen: mit einem oder zwei Knöppeln am Gurtschloß, muß man beim Kauf drauf achten.

Zusammenbau: Wieder auf die Lehne knien, die Kunststoffumrandung vorsichtig wieder eindrücken, dabei unbedingt darauf achten, daß sich der äußerste Rand nicht umklappt. Ich habe ein stumpfes Buttermesser benutzt. +++ Dabei darf lauthals geflucht werden... +++ Abschließend die Beschläge wieder montieren.

Einbau:Umgekehrt wie der Ausbau. Bei den Halterungen an den Radkästen darauf achten, daß die Muttern an der richtigen Stelle sitzen; die Klämmerchen verschieben sich gern beim Ausbau. (Anmerkung: die dritte Kopfstütze ist übrigens für den nachträglichen Einbau einer KlappSitzBank zwingend vorgeschrieben)

2007-04-25 15:09
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:09 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Marc240CD

Zentralverriegelung

Die Zentralverriegelung arbeitet im W123 mit Unterdruck, dieser wird bei Benzinern am Saugrohr abgegriffen. Er verteilt sich über verschiedenfarbige Schläuche:


Gelb: ZV
Violett: LWR
Blau: Sitzarrettierung
Grau: Motorsteuerung


Welche Farbe die Leitungen z. Automatikgetriebe haben, weiß ich nicht.
Der Speicher befindet sich unter der Hutablage - sieht aus wie ein Eierkarton.
Die LWR hat einen eigenen Speicher unterm linken KF.
Sitzarrettierung läuft ohne Speicher und ist nur in Betrieb, wenn Motor läuft UND Türen geschlossen sind (Ventil an den Türen). Zum Prüfen und Reparieren des Systems: siehe unten.

 


ZV undicht

Die beiden Fussmatten vorne raus, dahinter verzweigen sich die Unterdruckleitungen. Dann nacheinander jeweils ein Element immer "abklemmen" z.B. eine Schraube in die Gummischläuche stecken, Motor etwas laufenlassen (sonst kein Unterdruck) und ZV ausprobieren. So dann immer weiter testen,irgendwann hast du das defekte Element gefunden. Sieht man dann beim Ausbau oft schon an den gerissenen Gummimanschetten, dass das Element undicht war.

Klaus

 


Genau wie Klaus hab ich das auch gemacht und nichts gefunden. Was ich aber wusste war, dass es nur auf der Öffnenseite (gelb-grün) undicht war. Heißt es war vorne in Richtung Motor alles o.K.

Habe dann die Fahrertür-Innenverkleidung ausgebaut und bei laufendem Motor und geöffneter Tür mein Ohr an den Unterdruckschalter gedrückt. Es war ein dauerhaftes zischen zu hören, welches erst endete, nachdem man den Motor ausgemacht hat.

Damit war der Übeltäter gefunden. Übringes war das zischen tatsächlich bei geschlossener ZV nicht da. Der Unterdruckschalter kostet etwa €11,-

Knut 240D

Nachtrag: es gibt zwei verschiedene Unterdruckschalter:

Der eine wird über Langlöcher eingestellt. Diese Einstellung sollte man bei einer Undichtigkeit an diesem Teil erst einmal checken. Dieser Schalter kostet neu €11,50. Bis wann er verbaut wurde weiß ich leider nicht.

Bei meinem 240D Bj84 ist ein neuer Typ im Einsatz. Er kostet €34,- und wird nicht über Langlöcher eingestellt. Dieser Unterdruckschalter besitzt dazu eine Ausgleichseinrichtung mit kleinen Federn. Man kann aber auch den billigeren Schalter einbauen, muss ihn dann aber einstellen.

 


Hallo Unterdruckgeplagte!

Neulich hat es mich auch erwischt. Zentralverriegelung macht keinen Mucks mehr, Motor geht nur mit Widerwillen aus. Die bekannte Preisfrage in diesem Fall lautet: Wo ist das Leck im Unterdrucksystem? Der Fachman greift in diesem Fall zu so einer kleinen Handpumpe mit Messuhr und testet damit alle U-Straenge einzeln durch und in 5 Minuten ist das Leck geortet.

Da ich nach dem Motto lebe "keiner fasst mir mein Auto an", blieben mir drei Moeglichkeiten.

- einmal raten wo das leck sein koennte: ich kann auch lotto spielen - so eine kleine U-pumpe kaufen (kostet 160Mark): also lohnt nicht - selber bauen: macht immer Spass!

Hier die Anleitung:

Man braucht:

- eine Einwegspritze (die groesste die es gibt (3,50 Mark) aus der Apotheke. - eine intakte Unterdruckdose aus einem Scheinwerfer (vom Schrott) - 2 Y-Kupplungen (Unterdruckkupplung mit Verzweigung) - 2 Rueckschlagventile (vom Schrott) es koennen auch Fahradventile benutzt werden (die die man abschrauben kann).

Das ganze ist so anzuordnen das die U-Dose als optisches Messinstrument dient und Verbindung mit dem zu messenden Strang hat. Die 2 Rueckschlagventile werden so angeordnet, dass die Spritze als Unterdruckpumpe fungiert. Wenn nach Aufbau des U-Drucks die Membran der U-Dose von selbst wieder hochkommt dann ist ein Leck im Strang. Im vorderen Fussraum rechts und links unterm Teppich verzweigen sich die Straenge

-Fahrerseite strang fuer ZV Tuer hinten links -Beifahrerseite verzweigen sich ZV fuer beide rechte Tueren, Tank, Kofferraum -Der Strang zun Unterdrucktank (Speicher) kann vom Motorraum aus abgegriffen werden.

Nicht vergessen ein Strang besteht aus 2 Leitungen: rot (zu) und gruen (auf), die getrennt geprueft werden muessen wobei einer immer frei liegt.

Anleitung für Leute mit viel Zeit:

Nacheinander die Zuleitung zu je einem Element abziehen und das Loch verstopfen, z.B. mit 1 Kreuzschlitzschraubenzieher. Wenn die Anlage jetzt dicht ist, hat man das richtige Element erwischt, andernfalls muß man die Zuleitung wieder anschließen und die nächste ausprobieren. So hat man nach einigen Tagen das defekte Element identifiziert, auch wenn es nur ganz wenig leckt. Rory

Gummitüllen ersetzen

Also ich hab' da 'nen Tip für Dich: geh zum nächsten Bosch-Händler Deines Vertrauens und bestell dort Teil Nr: BO 3 340 522 025 "Schutzkappe", Kostenpunkt 1,40€ netto pro Stück. Dann fummelst Du von Deinem defekten ZV - Element die obere Halterung für die Schubstange ab (gibt da verschiedene Ausführungen - je nachdem ob Dein Element von VDO oder von Alfmeier kommt), als nächstes entfernst du die defekte Gummitülle und ersetzt diese durch das neu erworbene Bosch-Teil - es sieht zwar im ersten Moment so aus als ob dies nicht so ganz klappen wird, da das Bosch-Teil ursprünglich wohl eine Schutzkappe für irgendein Elektrostecker sein sollte - aber nicht entmutigen lassen, friemel das Ding da drauf, nochmal mit Gummipflege einreiben, Halterung wieder drauf und Du hast für die nächsten 20 Jahre Ruhe. Diese Lösung hat sich übrigens bei anderen Stammtischmitgliedern im jahrelangen Dauertest bis jetzt bewährt. Test it!

So sollte das Teil aussehen:

Allerdings soll dieses Teil bei manchen Bosch-Vertretungen als NML indiziert sein, andere haben das Teil ohne wenn und aber sofort geliefert. Des weiteren soll es Serienunterschiede bei den ZV-Elementen in den Türen geben, bei denen es mehr oder weniger gut passt.

Wenn es nicht passt, zwei kleine Gummitips: 1. 60-80°C warmes Wasser macht die Tüllen schön weich 2. Ein mit Seife benetzter Finger hilft auch die größten Reibungen zu umgehen Wenn die Tülle danach wider erwarten wegen der Seife abrutschen will: Ein Kabelbinder genügt!

 


Frage: In einer englischen Rep.Anleitung die recht gut bebildert ist ist ein Schema der ZV beim 123 angegeben welches allerdings soweit ich weiss Typenspezifisch variiert. Wo befindet sich nun der Unterdruckspeicher bei einem 230 CE bzw wo ist das was im Buch als "check valve" sprich Testventil beschriebene Teil im Motorraum ?

(check valve wird mit Rückschlagventil übersetzt, auch wenn das nich logisch ist Richard)

Antwort: Der Voratsbehälter müsste bei Limousine und Coupe im Kofferraum zwischen Tank und Heckablage sein! Da der Kombi keine Heckablage hat, wo der Unterdruckbehälter drunter hängen könnte, hängt das wie ein Eiswürfelbereiter aussehende Ding dort unter dem Kofferraum zwischen Tank und Stoßstange. Rory

Nur um die Anlage selbst zu prüfen mußt Du wohl oder übel jedes Unterdruckgerät einzeln testen! Naja so viele sinds ja nicht!

 


Frage: Ich baue mir gerade eine Zentralverriegelung aus einen 280E in meinen 300D um! Wie ich bis jetzt gesehen habe, hängt die Druckleitung am Vergaser des 280er (der Druck erzeugt). Aber wo hänge ich diese Leitung an meinem 300D an (der hat doch keinen Vergaser, nur eine Einspritzpumpe). Kann ich die Leitung "einfach" an die anderen Leitungen, die aus der Einspritzpunpe rauslaufen, dranhängen??? Oder brauche ich ein eigenes Unterdruckgerät???

Antwort: der Diesel hat nen Abzweig in der Unterdruckleitung zum Bremskraftverstärker. Dieser ist am Rückschlagventil in der Leitung von der Unterdruckpumpe zum Bremskraftverstärker. Dort sind alle Unterdruckschläuche (ZV, Scheinwerferregulierung und pneumatische Motorabstellung) angeschlossen. Allerdings kommt nach dem Abzweig nochmal irgendein Teil, ich hab keine Ahnung ob das nur ein verteiler oder nochmal ein Ventil ist und welcher Schlauch daran genau die ZV ist!

Rückfrage: Aber die "Abzweiger" sind ja alle geschlossen, heißt das,das ich eine Abzweiger dazuhängen muss, wenn ja wird der an dem Schlauch befestigt der vom Bremskraftverstärker weg geht?

Antwort: Der dicke gelbe Schlauch ist der Unterdruckschlauch, den Abzweig kann man nicht gut erkennen. Halt einen von den abgehenden Schläuchen mit dem Y-Stück verdoppeln.

 


Frage: Bei mir die Zentralverriegelung endgültig versagt..-hat das negative Auswirkungen auf den Motor usw? (ich meine wegen des Unterdrucks)

Antwort: Jein. Es gibt zwar Rückschlagventile, die dafür sorgen, daß den einzelnen Systemen nicht der Unterdruck flöten geht, weils anderswo undicht ist. Das Ventil verhindert, dass Luft in die ZV gelangt. Aber nicht, dass Luft aus der ZV vom Motor abgesaugt wird - muss ja auch so sein.

Antwort 2: Probleme gibt es auch, wenn der Unterdruckschlauch direkt am Ansaugkrümmer ab ist

 


1.Versorgung der Zentralverriegelung.

Die Zentralverriegelung im W123 arbeitet mit Unterdruck, ohne elektrische Bauteile. Beim Diesel, hattest doch nen Diesel oder? Wenn nicht isses ab Spritzwand gleich. Der Unterdruck wird über die Vakuumpumpe die Am Motor angeflanscht sitzt erzeugt, diese Pumpe erzeugt auch das Vakuum für den Bremskraftverstärker. Die Pumpe sitzt vorne am Motor unter der Lenkhelfpumpe und ist mit dem Bremskraftverstärker durch eine gelblich fast durchsichtige ca 1,5 cm durchmesser Starke kunststoffleitung verbunden.

Innerhalb dieser Leitung sitzt ein Schwarzes runds Teil. Das ist ein Rückschlagventil, das den Unterdruck im Bremskraftverstärker hält wenn der Motor ausgeht und so noch 2-3 Vollbremsungen mit Servounterstützung zuläßt. Danach braucht man kräftige Beine und gute Nerven um zu Bremsen.

Die Bremsanlage an sich fällt natürlich nicht aus sondern nur die Hilfskraft durch den Verstärker.

Man muß dann ca 3-4 mal so Stark aufs Pedal treten um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Von dieser Versorgungsleitung gehen mehrere Abzweige in Form von verschiedenfarbigen Kunststoffschläuchen ab.

Lila =Scheinwerferhöhenverstellung...

Die Versorgung für die Zentralverriegelung geht über eine Gelbe Dose(auch ein Rückschlagventil)aus dem richtung Innenraum eine Gelbe und eine Gelb braune Leitung rauskommen.

Die gelbe und die gelb braune Leitung sind miteinander Leitend verbunden. Die Versorgungsleitung vom Motor kommend hat ein Rückschlagventil, durch das der Unterdruck bei Stehendem Motor gehalten wird(die ZV soll ja auch noch gehen wenn man irgendwann auffschließen will)

Die Gelb braune Leitung geht durch den Innenraum zum Vakuumspeicher der Sitz beim T wenn ich mich richtig erinnere hinten beim Tank und ist ein Schwarzer unförmiger Kunststoffbehälter mit runden Knubbeln.

Die Gelbe Leitung geht direkt in die Fahrertür zum Steuerteil der ZV.

2.Elemente.

In der Fahrertür sitzt kein ZV Element sondern nur ein Steuerventil(daher kann man die ZV auch nur von der Fahreseite aus betätigen.

Man kann natürlich alle anderen Türen trotz verschlosener ZV aufschließen(ist nen sicherheitsmechanismus, da blei´bt die ZV in der Entsprechenden tür trotzdem zu man überwindet sie nur über eine Feder, daher geht öffnen per Griff oder aufschließen deutlich Schwerer)

In Beifahertür den Türen hinten und am Tankdeckel sitzen jeweils die ZV Elemente.

Diese Bestehen aus einem Beidseitig geschlossenen Zylinder mit mittigem kolben. Es enteht ein oberer und ein Unterer Raum. Beide räume sind atmosphärisch voneinander getrennt. An beiden Räumen ist jeweils ein Verbindungsschlauch angebracht der mit dem Steuerventil in der Fahrertür verbunden ist. je nachdem in welchen Raum das Ventil nun den Unterdruck steuert, wird der Kolben noch oben oder Unten gesaugt.

Der Kolben ist über eine Stange mit dem Schloß verbunden und betätigt damit den Schließmechanismus.

Das Kofferraumklappenschloß hat noch eine Besonderheit, wenn man hier mit dem Schlüssel zuschließt, wird das Schloß von der ZV Getrennt und bleibt auch zu(jedenfalls bei der Limousine)

Die Einzelnen Elemente sind mit einer Ringleitung miteinander Verbunden.

Obere Kolbenräume =öffnen=Gelb güne Leitung

Untere Kolbenräume=schließen =gelb rote Leitung

3.Betätigung.

Der Motor hat gelaufen, über die Gelb braune Leitung wurde ein Unterdruck im Speicher erzeugt.

Der Fahrer steigt aus und Schließt zu. Hierdurch wird am Steuerventil die gelb rote leitung mit der gelben die wiederum über das ventil im Motorraum mit der gelb braunen verbunden ist eine Verbindung hergestellt.

Über den Speicher und das Steuerventil saugt der Unterdruck nun die rot gelbe Ringleitung im Fahrzeug leer, alle unteren Kolbenräume werden leergesaugt, die Kolben gehen nach unten und ziehen über die Stangen die Schlösser zu.

Am Tankdeckel wird nur die Stange in die Öse am Deckel geschoben.

Beim Aufschließen ist das andersrum über die gelb grüne Leitung.

Das erklärt auch, warum die ZV so eigenartige verhaltensweisen and en Tag legt.

4.Fehler

Gelb-Grüne Leitung undicht

Undichtigkeit im bereich der grünen Leitung haben zur folge, das man bei Abgestelltem Fahrzeug aufschließen kann(Im zugeschlossenen Zustand ist ja nur die gelb rote Seite mit Unterdruck beaufschlagt es entsteht kein Verlust)

Währen der Fahrt, wird über die Undichte stelle dauernd luft angesaugt. Je nach größe des Lecks, kann die Vakuumpumpe das ausgleichen oder nicht.

Hält man an und das Leck war klein genug das die Pumpe trotzdem ein Vakuum erzeugen konnte kann man noch zuschließen, muß sich allerdings beeilen da sonst über die Einströmende Luft das Vakuum verbraucht wird.Es ist egal, welches Element ierbei Undicht ist, sind ja alle miteinander Verbunden(der Steuerzylinder in der Fahrertür kann auch undicht sein)

Gelb-Rote Leitung undicht

Nach einer Fahrt, ist Unterdruck im Speicher(geht ja nicht verloren weil über as Steuerventil in der Fahretür die gelb rote Leitung vom System getrennt ist). Wenn man nun zuschließt, saugt der Unterdruck über das Leck luft an. Je nachdem wie groß das Leck ist wird noch genügend vakkuum an den Kolben aufgebaut um die Anlage zu verschließen.Ist sie zugegangen geht trotzdem durch das Leck der ganze Unterdruck verloren, d. H. man kann nicht mehr mit der ZV aufschließen.Zuschließen geht beim ersten mal auch noch nach Stunden.

Rückschlagventil im Motorraum defekt

Der Unterdruck wird im Stand nicht mehr gehalten und baut sich über das ventil ab.

Direkt nach dem Abstellen des Motors sind mehrere Schließ und öffnungsvorgänge möglich.

Nach etwas standzeit je nach größe der Undichtigkeit geht das Komplette Vakuum verloren.

Nix geht mehr.

So sieht das im Motorraum aus:

Im Innenraum geht die gelb braune nach rechts zum Speicher, die gelbe nach links zur Fahrertür oben die gelb grüne und gelb rote ist die Ringleitung für die rechten Türen Die 2 blauen sind für die Sitzverriegelung (in diesem fall ists ein Coupe) Die graue ist für die Economy Anzeige

Die Ringleitung verläuft vorne Unter dem Armaturenbrett, geht nie kaputt. In meinem fall sind das Bilder von der Nachrüstung einer Original ZV ins Coupe

In den Fußräumen vorne und hinten ist am Innenschweller eine Schwarze Kunststoffabdeckung, darunter finden sich diese Abzweige zu den Türen. An den Abzweigen kann man die einzelnen Türen abklemmen indem man z. B. eine Schraube reinsteckt. So läßt sich ohne zerlegen der Türen Testen an welchem Element es liegt.

Reparatur der Stellmotoren der Zentralverriegelung (In meinem Fall eine Limousine der 2.Serie)

Um diese Reparatur durchzuführen sollte man vorher bei Bosch 5 der folgenden Gummitüllen kaufen, damit erspart man sich eine erneute Fehlersuche zu einem späteren Zeitpunkt, indem man gleich alle auswechselt :

Für den Ausbau der Stellmotoren der Türen (außer der Fahrertür, da hier kein Stellmotor sondern ein Umschalter sitzt) muss man die Innenverkleidung abbauen, den Stellmotor für die Hecklappe erreicht man durch eine Plastikabdeckung im Kofferraum, für den Stellmotor der Tankklappe muss man die seitliche Plastikabdeckung im Kofferraum herausnehmen, den genaueren Aus- und Einbau erkläre ich nicht weiter. Hier der Stellmotor in der Beifahrertür.

Der Stellmotor im ausgebauten Zustand, das Vierkantstück habe ich mit einer Wasserpumpenzange vom Stellmotor weggezogen während ich de Tülle zum Stellmotor hingezogen habe.

Hier ist der Übeltäter.

Der Stellmotor mit der neuen Boschtülle. Tülle bis zum Anschlag auf den Stellmotor schieben, das dünne Ende der Tülle bis in die unterste Nut schieben, damit das dünne Ende der Tülle leichter auf die Stange geht, habe ich diese am Ende mit Silioconöl eingesprüht. Der Zusammenbau erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge.

Hier sitzt der Stellmotor der Tankklappe.

Der Stellmotor der Tankklappe im ausgebauten Zustand. Beim Ausbau darauf achten, dass man die Feder und die Unterlegscheibe nicht verliert:

Ohne die Tülle.

Mit neuer Boschtülle.

Hier sitzt der Stellmotor der Heckklappe:

Der Stellmotor der Heckklappe:

Nach dem Abfeilen der Sicherung der Unterlegscheibe

Mit der neuen Tülle

Aber jetzt die 1000€ Frage, wie bekomme ich nun die Unterlegscheibe wieder fest, hier ein Lösungsvorschlag, nicht von mir, habe aber daran mitgearbeitet.

Man sucht sich eine große Lüsterklemme, die über den Stab des Stellmotors passt

Man zieht sie aus und teilt sie in zwei

Dann setzt man eins der Teile (bevorzugt das kürzere) auf den Stab und zieht die Schraube fest und zwar in der Höhe der Sicherung der Unterlegscheibe.

Ich habe den über stehenden Teil der Schraube noch abgesägt.

Dann braucht man nur noch alle Stellmotoren wieder einbauen und in aller Ruhe ein Bier trinken, eine Eselswurst essen und gemütlich eine Zigarette rauchen (ist aber nicht zwingend notwendig).
Roger alias rkl-ihap

 

Ergänzung zur ZV FAQ :

Die Gummitülle/Abdichtung gibts bei MB:
Steckertülle A 000 546 2535 für 3,50 Euro.

2013-04-12 09:26
Letzte Änderung:13.11.2008 - Autor: Zettel - Letzter Autor: rkl-ihap

Heizgebläse Regler


Der Gebläseschalter im Coupé lies sich nicht von Stufe 1 weg bewegen und es hat mich einen halben Tag Arbeit gekostet bis es wieder lief und alles zusammen war. Grund war: es muss wohl Wasser in den Seilzug gelaufen sein (der Ablauf unter dem rechten Scheibenwischer war auch verstopft, hatte deswegen anfangs immer gleich beschlagene Scheiben) und dabei ist er von innen gerostet. Etwas Öl und gut ist ...


Zum Gebläsekasten erstmal paar Bilder. Ich habe noch einen ganzen Gebläsekasten hier, kann deswegen auch noch weitere Bilder machen falls die jemand braucht.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Brian_Geblaese1.jpg
Hier siehst Du die Gebläseeinheit von vorn. Da unten die drei metallischen runden Teile sind die Drehschalter aus der Mittelkonsole. Von jeder geht ein Bowdenzug weg, der auf eine Kupplung gesteckt ist (liegt in den weißen Hülsen drin). Der mittlere Drehschalter ist die Gebläseverstellung, der Bowdenzug verläuft nach links in den Fahrerfußraum. Vom rechten und linken geht der Bowdenzug in den Motorraum.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Brian_Geblaese2.jpg
Hier siehst wohin das andere Ende des Bowdenzuges vom Gebläseschalter geht: Es endet an einem weißen Hebel, der die Klappe bewegt. Zusätzlich ist der Bowdenzug durch einen Metallclip gehalten (sonst könnte er ja nichts bewegen). Das Prinzip mit dem Hebel und den Clip findet sich auch an der Verstellung, wohin die Luft soll (die beiden Schieberegler).

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Brian_Geblaese3.jpg
Dieses Bild ist noch interessant: Es zeigt die Verbindung/Kupplung zwischen Bowdenzug und dem Gebläsestufeschalter. Aus diesem Schalter heraus geht nämlich ein weißes Rohr/Hülse mit einem Bowdenzug drin, und an die andere Seite dran ist der andere Bowdenzug zur Klappe eingehängt. Die Kupplung hängt dabei an dem Bowdenzug aus dem Schalter (sieht aus wie ein Gewicht vom Angeln) und an der Bowdenzug vom Schalter ist darin einfach eingehangen (der Draht ist so umgeknickt).

Wärme erhält das Gebläse durch das Kühlerwasser, das durch einen Wärmetauscher fliest. Es gibt dabei zwei Zuleitungen und eine Rückleitung; der Wärmetauscher ist somit nicht für rechte/linke Seite getrennt sondern funktioniert nach dem Prinzip des geringeren Widerstandes.
Vom rechten und linken Drehschalter geht der Bowdenzug in dem Motorraum. An der Spritzwand (der Trennwand zwischen Motorraum und Innenraum) befindet sich dann das Stellglied für den Zulauf. Hier ist man erstmal verwundert, warum die beiden Hebel vertauscht sind, aber wenn man sich die beiden Leitungen anschaut, die davon weg gehen, sieht man, dass diese sich nochmals kreuzen.

Weiterhin hast Du Bowdenzüge an der Schiebeverstellung wohin die Frischluft soll. Bei der Ausführung mit zwei Reglern dient der linke für die Menge zur Frontscheibe, der rechte für den Fußraum.

Der Gebläsemotor sitzt im Beifahrerfußraum. Er ist mit drei Schrauben im Gebläsekastenbefestigt. Zusätzlich geht ein Kabel zu zwei Spulen am Lufteinlass, diese sind die Vorwiderstände für die Stufen 1 und 2.


So, was ist überhaupt kaputt? Ich glaube nicht, dass du es fertig gebracht hast den Bowdenzug zu reißen. Auch der Hebel an der Klappe ist recht stabil. Entweder hast du den Drehschalter an sich geschrottet, oder du hast die Kupplung den beiden Bowdenzügen auseinander gerissen. Oder Du hast das Plastikoberteil rund gedreht, dann ließe er sich aber sonstwohin drehen. Das musst erstmal feststellen.


So kommst an die Kupplung vom Gebläseschalter (würde ich an deiner Stelle mal als erstes testen): In der Mittelkonsole alle drei Drehknöpfe abziehen, die Muttern drunter lösen, die Abdeckung abnehmen. Du kommst jetzt schon an die Kupplung dran, ist aber ziemliche Fummelei. Die Kupplung liegt dabei unter dem linken Drehschalter, musst also da drunter lang fummeln. Vielleicht hilft's, wenn du das Radio raus nimmst. Die Kupplung musst Du hervorangeln und dann mit einem Schraubenzieher öffnen (ist so eine Plastiknase die du aufbiegen musst). Guck ob dort noch beide Züge zusammen sind und ob es sich bewegt wenn du am Schalter drehst.

An die Kupplungen von den anderen Drehschaltern zu kommen ist etwas komplizierter. Die vom linken Drehschalter verläuft nach rechts und ist unterhalb des Gebläsestufenschalters. Die vom rechten geht nach oben rechts weg.

So kommst an den Hebel der Frischluftklappe (andere Seite vom Bowdenzug): Fußraumabdeckung Fahrerseite abschrauben (drei Schrauben und zwei Spreizer), dann von unten mit dem Kopf drunter gehen und nach dem Hebel leuchten. Du siehst ihn folglich von der anderen Seite als auf dem Bild. Der Bowdenzug ist mit einem Clip an dem Gebläsekasten fest gehalten, der Draht geht an den Hebel und lässt sich mit einem Schraubendreher runterschieben (auch aufwändig und Fummelei; anbringen macht noch mehr fun).


Wenn du beide Seiten löst (den Hebel und Kupplung auseinander) kannst den Bowdenzug raus ziehen. Es bietet sich hier an, den neuen Bowdenzug an den alten zu hängen um diesen gleich mit durchzuziehen (erspart späteres Stochern im Dunkeln).


Die Drehschalter zu wechseln wird bestimmt eine Mega-Party. Praktisch sind die nur in der Front eingehangen, denn ein Stück zur Seite gezogen kannst sie nach hinten raus drücken. Vielleicht hilft es das Radio auszubauen, sonst muss eben die Mittelkonsole raus.


Check erstmal ab ob's wirklich der Bowdenzug ist, indem du erstmal die Kupplung auseinander machst und am Schalter drehst. Für's Bowdenzug wechseln rechne mal so einen halben bis ganzen Tag + Schädelweh danach.

Und immer die Bowdenzüge ölen!! Manchmal haben die sich nur festgefressen, etwas Öl auf beiden Seiten rein (WD40 mit so einem Sprühhalm) und etwas bewegen hilft oft.


Gruß
Brian


Bei Klima sieht es etwas anders aus....
Der Zug geht um den Kasten hinten rum bis unter das Handschuhfach. Er kann in der Tat reissen, bzw. eher brechen am Ende.

Oliver Eales


Siehe auch Gebläsemotor ausbauen

2008-05-04 10:12
brian

Polster Sitze MAL reinigen

Hallo, liebes Forum!


Da Klaus nun nur noch 17 Tage warten muss, bis er wieder 280E fahren kann, haben wir uns mal um die Sauberkeit im Inneren gekümmert.




Achtung, diese Anleitung gilt so nur für die 3. Serie, Stoffausstattung!!


Sitz-, MAL- und Kopfstützenbezüge waren ziemlich fleckig, muffig, durchgescheuert, und überhaupt, seit über 20 Jahren nicht gewaschen!


http://www.250kb.de/u/060414/j/2c160f48.jpg




Also, erstmal Kopfstützen rausziehen und beiseite legen.


Danach Sitze ausbauen, wie in der database beschrieben.

(Wir haben erst mal nur den Fahrersitz gemacht, der andere kommt noch!)


Danach MAL abbauen, und beiseite legen.


Sitz und Lehne auseinanderbauen, dann gehen die Bezüge ab und auch wieder drauf.


Der Sitzbezug ist zusätzlich mit Schlaufen an den Sitz geklammert!

Weil wir einen neuen (gebrauchten) Bezug hatten, haben wir die Schlaufen vom alten Bezug durchgeschnitten, ist einfacher, als die Klammern zu lösen und anschließend wieder zu befestigen. (Auf dem Foto hier schon der neue Bezug!)




http://www.250kb.de/u/060414/j/20a06dc5.jpg




Mit 2 Schlitzschraubendrehern läßt sich die Clipleiste unten an den Kopfstützen soweit auseinanderbiegen, dass man sie aushaken kann.

Zunächst sieht es so aus, als ob die Öffnung des Bezugs kleiner ist als die Kopfstütze selbst, aber mit viel Geduld läßt sich der Bezug cm-weise abwechselnd auf beiden Seiten hochziehen, wenn man den Schaumstoff der Kopfstütze zusammendrückt. Vorsichtig, dass die Ecken nicht einreissen!




http://www.250kb.de/u/060414/j/20d17f78.jpg




Auf den Sitz am besten draufknien, dann läßt sich der Pappstreifen leicht aus der Metalleiste nach unten rausschieben.




http://www.250kb.de/u/060414/j/cb236e62.jpg




Besonders hart hat es die MAL getroffen, wo sich anscheinend die Vorbesitzer mit nassen Jackenärmeln verewigt haben.

Um den Bezug zu lösen, muss man die Kederleiste, die hinten zusammengeklebt ist, vorsichtig mit einem Teppichmesser an der Klebestelle durchtrennen. Achtung, nicht in den Stoff schneiden!

Der Rest geht wie bei den Kopfstützen.




http://www.250kb.de/u/060414/j/583f1cb9.jpg




Die Fahrersitzlehne war auch noch gebrochen, haben wir erst nach dem Entfernen des Bezugs gemerkt!


http://www.250kb.de/u/060414/j/07ddadc1.jpg


Hat Klaus geschweißt und glattgeflext.





Die Bezüge sind derweil in die Waschmaschine gewandert, Wollwaschprogramm, 40°, ohne Schleudern.

Das halten auch die dicken Pappstreifen aus, mit denen der Fahrersitzbezug in der Metallschiene vom Sitz eingeclipt wird!


Das Ergebnis ist erstaunlich, der Dreck der Jahrzehnte ist komplett raus! http://forum.mb100.de/images/Image/smileys/smile.gif


http://www.250kb.de/u/060414/j/7a8df57f.jpg



Zusammenbau prinzipiell in umgekehrter Reihenfolge wie oben beschrieben.


http://www.250kb.de/u/060414/j/6a36f061.jpg




Die Schlaufen der Sitzbefestigung hab ich einfach durch die vorhandene Klammer gezogen und festgenäht.

Ist nicht 100% original, aber sieht ja keiner! http://forum.mb100.de/images/Image/smileys/smile.gif


http://www.250kb.de/u/060414/j/415d176d.jpg




Die zum Abbau durchtrennte Kederleiste der MAL konnte ich nicht wieder kleben, sitzt unter Spannung, aber wenn man den direkt angrenzenden Stoff zusammennäht, hält das ebensogut, und man sieht es nicht.

Vielleicht hat dafür jemand von Euch eine andere Lösung?




Das Ergebnis ist jedenfalls sehr zufriedenstellend:


http://www.250kb.de/u/060414/j/b87ea32f.jpg




http://www.250kb.de/u/060414/j/ff4f6e7d.jpg




http://www.250kb.de/u/060414/j/f9740df0.jpg




http://www.250kb.de/u/060414/j/6a768498.jpg




Liebe Grüße

Sabine

2009-02-19 16:58
Sabine

Wenn sich der Gurt (vorne) nicht mehr aufrollen läßt &#8230;

… ist er wahrscheinlich in sich verdreht. Das Problem kann man in drei Minuten lösen. Die zwei Schrauben am unteren Ende der B-Säule lösen. Dann kann man die Verkleidung abnehmen und den Fehler suchen. Der Gurt muß gerade, ohne Verdrehungen verlaufen. Eventuelle Verdrehungen entfernen und die Verkleidung wieder aufsetzen und festschrauben. Sollte die Gurtzunge jetzt im unverdrehten Zustand nach hinten zeigen, muß sie gedreht werden. Das ist etwas „friemelig“, geht aber ganz gut.

2009-05-23 17:39
Haberlon

Demontage/Montage Regler für Heizung und Lüftung

 


 

 


Um einen defekten Regler (Beleuchtung defekt, Schwergang oder einfach zum Austausch der Selben) auszubauen muss man wie folgt vor gehen. 
Dieser Beitrag von Micha (SB-280TE) ist als pdf hier erhältlich. 

2016-01-27 14:16
SB-280TE

Zebrano- Wurzel- Edel-Holz-Leisten richtig kleben

Dieser Beitrag von Werner Tuchbreiter steht zum download als pdf-Datei zur Verfügung.

2011-03-18 13:18
Werner Tuchbreiter

Lehenverriegelung Coupé reparieren

Nabend zusammen,
ich hatte das vor kurzem schon mal versprochen, jetzt soll also eine Anleitung zur Reparatur in Eigenregie kommen. Danke hierbei nochmal an Nils sowie Klaus, die massgeblich beteiligt waren!

Kurzer System-Überblick:
Über den Motorseitig erzeugten Unterdruck werden je Sitz ZWEI Lehnenarretierungen über Schubstangen vorgenommen. Die Leitungen je Sitz trennen sich bereits im Motorraum und nicht erst innen. Bei geöffneten Türen ODER/UND gedrücktem Entriegelungsknopf wird das System geöffnet, der Unterdruck entweicht und die Arretierung wird aufgehoben.
Als mögliche Fehlerquellen kommen also in Betracht:
abgerutschte Schlauchverbindungen/
undichte/poröse Verbindungsstücke
1 Türkontaktschalter je Seite
1 Sitzentriegelungsknopf je Seite
2 Unterdruckelemente je Sitz (die auszubauen wirklich nervig ist!)

Um überhaupt zuverlässig festzustellen, dass irgendwas hiervon jetzt nicht funktioniert müssen also alle Türen geschlossen sein (!!) und der Motor laufen!!! Und das nicht nur kurz, der Unterdruck muss erstmal eine Weile aufgebaut werden, evtl. also ein kurzer Gasstoss und dann testen. Wenn sich jetzt beide oder eine der Lehnen noch vorklappen lassen sollte weitergelesen werden.

Arbeitsumfang/Demontagearbeiten:
Fussraumverkleidung/Teppich/Fussmatte am Türholm, wo die Versorgungsleitung vom Motorraum ankommt und sich verzweigt zum Türschalter und zum Sitz. Da befindet sich also ein Y-Verbindungsstück (1x Versorgungsleitung,
1x Tür, 1x Sitz)
Eventuell müssen die Sitze raus und der Sitz auch noch zerlegt werden.

Zur Diagnose bzw. Fehlereinkreisung reicht aber erstmal auch "Mund anlegen" an der zuvor freigelegten Stelle! (wer ein Unterdruckmanometer oder sonstwas hat kann und soll auch gern selbiges Hilfsmittel zur Verwendung bringen) Wir wollen also jeden Abschnitt einzeln auf Funktion testen!

Von oben kommen 2 blaue Plastikschläuche, eier davon vom Türschalter. Den wollen wir jetzt testen, also mit dem Mund an einen Schlauch, mit einem Finger auf den Türschalter und drücken. Jetzt kräftig saugen! Wenn sich nichts ansaugen lässt den Knopf loslassen, kommt jetzt Luft ist der Schalter in Ordnung. Wenn sich in beiden Knopfstellungen wie verrückt saugen lässt ist entweder der Schalter undicht oder ihr saugt an der motorseitigen Leitung. Dann mal den anderen Schlauch versuchen.
Meine beiden 32 Jahre alten Schalter waren i.O. zum eventuellen Tausch lassen die sich aber m.W. nach werkzeuglos herausziehen.
Dann also jetzt zum Sitz. Der hat eine Leitung die irgendwo an der Vorderseite zu lokalisieren ist. Die schnappen und mit dem Kopf ganz nah ran. Jetzt wieder saugen, und diesmal wirklich lange ansaugen, also mehr nuckeln eigentlich, dann sollte(!) sich irgendwann auch das Geräusch einer sich spannenden Feder einstellen. Wenn sich rein gar nichts tut, sollte der nicht verriegelnde Sitz ausgebaut werden. Das sind also 4 Schrauben an allen 4 Ecken. Blöd wenn die Höhenverstellung festgegammelt ist und man an die hinteren Schrauben nicht dran kommt. Vorsicht, wenn der Plastegriff noch dran ist KANN der sich jetzt unter grossem Kraftaufwand pulverisieren. Nicht fragen...Dann lohnt sich aber der Ausbau doppelt *ähem

Wenn der Sitz raus ist, ins warme WoZi damit!! Auf den Rücken legen und die Verbindungsleitung zwischen den beiden Elementen an der Sitzvorderkante finden. Da kann man jetzt also nochmal separat nuckeln. Und wenigstens an einem sollte sich erkennen lassen wie das ganze funktioniert und warum man so lange nuckeln muss. Bei mir hats an einem Element bereits gezischt und es war relativ offensichtlich wo das Leck war. Alternativ sollte der Lehnenknopf noch getestet werden. Also an der Leitung *genau* nuckeln, dann den Knopf drücken und der Widerstand sollte verschwinden. Zum Schalterausbau muss die Lehnenrückseite entfernt werden, dazu 2 Schrauben an der Unterkante rausdrehen und nach unten kräftig rausziehen. Die Blende lässt sich vorsichtig abhebeln.
Falls eines der beiden U-Druckelemente hin ist, wirds nervig...ich hab die sitzschienen demontiert, das sind insgesamt 6 Schrauben je Seite, eine dicke Feder, die sich aber GsD leicht entfernen lässt und die Rasterungen der Sitzhöhen- und der anderen Verstellung. Ist selbsterklärend und fummelig.

Die Elemente sind mit jeweils 4 Nieten befestigt, die lange Stange am anderen Ende mit einem Sicherungsclip gesichert, den es abzufummeln gilt. Also Nieten ausbohren, Clip abfummeln, gründlich fluchen und das Ganze zwischen den Sitzfedern ausfädeln. Zwischendurch nochmal kurz fluchen, dann weiter fädeln. Geht wirklich! Son bisschen Kokosdämmzeug, dass oberseitig auf dem U-Träger des Elementes sitzt ist bei mir dabei drauf gegangen, weil es WIRKLICH stört! Und wohl auch keine grosse Funktionalität besitzt.
Bei mir war die Gummimembran an einer stark belasteten Stelle auf 3 mm mitten im Knick aufgerissen. Jetzt kann man 35€ beim Daimler gegen ein neues Teil tauschen oder einfach Fahrradflickzeug ausm OBi für 3,49€ darauf anwenden. Dafür zerlegen, Gummi fettfrei machen (mit Verdünnung oder so) aufrauen, Klebzeug auf Reparaturstelle und Flicken und FESTE andrücken. Zusammenbauen, geht wieder. (Gasstoss nicht vergessen)






Noch Fragen?

*-Grüsse, Jonas

2009-12-18 17:51
JonasG

Subwoofer Bauanleitung

Hi, hier findet Ihr eine Bauanleitung für einen Subwoofer für den W123. Einbau erfolgt unsichtbar unterm Armaturenbrett. Erstellt von P.S. Dazu gibt es noch eine Konstruktionszeichnung, die von Toardy gezeichnet wurde. Viel Erfolg beim Nachbauen!

Bauanleitung

Konstruktionszeichnung

2009-12-21 19:36
P.S.; Toardy

Gepäcknetze instand setzen

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz01.jpg
Wenn die Netze erst mal so aussehen, mag man sein Gebäck dort nicht mehr verwahren. Der Ersatz des oberen Spanngummis ist problemlos machbar, dauert nicht lang und kostet fast nichts.


http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz02.jpg
Das Rückenteil ist mir einer Kreuzschlitzschraube fest und wird einfach nach unten weggezogen. Auf der Rückseite erkennt man die Befestigung. Zwei Schrauben ausdrehen, das Netz erst nach oben und dann zur Seite schieben, schon ist es draußen.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetzgummi.jpg
Gummiseil gibt es z.B. im Bauhaus für wenig Geld. Benötigt wird ein knapper Meter für beide Netze.


http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz03.jpg
Die Seilenden sind mit Klammern befestigt.


http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz04.jpg
Mit einer kleinen Zange lassen sie sich leicht aufbiegen.


http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz06.jpg
Neues Seil abschneiden (etwas kürzer als die benötigte Distanz) und auf beiden Seiten einklemmen.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz05.jpg
Eine Reinigung der Rückwand kann auch nicht schaden.

http://www.schmidt-richter.de/Fotos/Gepaecknetz08.jpg
Netz wieder einhängen, festschrauben. Fertig!
  



2011-07-07 14:39
Rory

Nachrüstung einer (Alex) Klimaanlage für W123-M102 Benziner

Hallo Leute,
jedes Jahr taucht die gleiche Frage auf, sobald das Thermometer die 25 Grad Marke geknackt hat, ob man nicht eine Klimaanlage nachrüsten kann. Ja man kann, allerdings ist das Geld- und zeitaufwändig. Originale Klimaanlagen haben den Nachteil, das sie für R22 ausgelegt sind, welches neu nicht mehr zu bekommen ist. Somit muss man beim Umbau das Öl des Kompressors wechseln, alle Dichtringe tauschen und dann immer noch ein System, das in der Regel schon 30 Jahre auf dem Buckel hat.

Bei der Alex Klimaanlage hat man den Vorteil, das es die Kompressoren (Sanden SD7H15, Kompressor, Klimaanlage 8FK 351 126-231
Art.Nr.: 8FK 351 126-23) noch neu verfügbar sind, und schon auf R134a laufen.

Beide Klimaanlagen sind neu nicht mehr erhältlich!!!

Entscheidet man sich für die Alex - Klima, so sollte man beim Einbau jedoch einiges beachten. Hier ist erst mal die Anleitung, die es eigentlich beim Kauf dazu gibt - eigentlich halt, denn die wenigsten dürften diese noch haben:
[URL=http://img217.imageshack.us/i/scans004.jpg/][IMG]http://img217.imageshack.us/img217/2566/scans004.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img801.imageshack.us/i/scans005.jpg/][IMG]http://img801.imageshack.us/img801/5096/scans005.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img692.imageshack.us/i/scans006x.jpg/][IMG]http://img692.imageshack.us/img692/664/scans006x.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img708.imageshack.us/i/scans007.jpg/][IMG]http://img708.imageshack.us/img708/3347/scans007.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img707.imageshack.us/i/scans008j.jpg/][IMG]http://img707.imageshack.us/img707/9696/scans008j.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img59.imageshack.us/i/scans009.jpg/][IMG]http://img59.imageshack.us/img59/1359/scans009.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img845.imageshack.us/i/scans010.jpg/][IMG]http://img845.imageshack.us/img845/4223/scans010.th.jpg[/IMG][/URL]
[URL=http://img854.imageshack.us/i/scans011.jpg/][IMG]http://img854.imageshack.us/img854/9328/scans011.th.jpg[/IMG][/URL]


Wenn man die Klima so einbaut, wie das da beschrieben steht, wird man nur bedingt Freude damit haben. Die Leistung ist einfach viel zu gering. Deshalb bedarf es einiger kleiner Änderungen!

Die Füllmenge darf man getrost auf 900 Gramm erhöhen, die Menge von Alex ist nur 780 + - 50 Gramm R 134 A. Die Lüftung wird dadurch schlechter, es empfiehlt sich den Widerstand für die Stufe II etwas zu kürzen, dann reicht das Gebläse auch auf Stufe II aus, um den vorgekühlten Wagen auf II dauerhaft kalt zu halten, besser ist jedoch einen richtigen Klimalüfter zu besorgen und den ein zu bauen.

Die Elektrik - naja ich hab schon mal das originale Klimarädchen an die Alex Steuerung angepasst. Das geht, wenn man für den Fühler einen 10kOhm Widerstand mit einbaut. Wer das zugegeben mies gearbeitete Klimarädchen aus Israel weiter benutzen will, lässt den 10 kOhm Widerstand auf meinem Schaltplan einfach weg.
Wenn dein Wagen Automatik hat, kann man auch gleich mit einem Relais die Drehzahl Stabilisierung für den Leerlauf mit rein basteln, vom Schaltplan her sollte man sich besser an den von MB halten und den Kabelbaum von Alex tendenziell vergessen.
Ich setze hier hier schon voraus, das man so technisch versiert ist, einen Schaltplan zu lesen und selber in der Lage ist, ein Kabel entsprechend dem Stromlaufplan zu dimensionieren (wie z. B. das vom Zusatzlüfter mit min. 6mm²)
[URL=http://imageshack.us/photo/my-images/684/scans002.jpg/][IMG]http://img684.imageshack.us/img684/2826/scans002.jpg[/IMG][/URL]
Ansonsten ist der Einbau in zwei Tagen zu schaffen. Du brauchst dazu einen neuen Trockner und empfehlenswert einen anderen Lüfter für den Kondensator. Der zusätzliche "Kühler" vor dem Kühler macht sich schon bemerkbar, ist der 230E sonst eigentlich nie auf eine Hilfe durch den Lüfter angewiesen, wird der so schon deutlich schneller heiß. Ich hab einen von beiden Lüftern aus dem VW T4 montiert, der zieht aber wiederum soviel Strom, das du eine 6mm² Leitung als Zuleitung legen musst. Dafür bleibt die Temperatur auch im Stadtverkehr immer schön bei 85 Grad, da durch den höheren Druck auf Grund der höheren Füllmenge der Lüfter sowieso öfter zu schalten muss....
[URL=http://imageshack.us/photo/my-images/707/schaltplanklimamiterkru.jpg/][IMG]http://img707.imageshack.us/img707/4002/schaltplanklimamiterkru.jpg[/IMG][/URL]
Das Ergebnis der ganzen Mühe kann sich aber sehen lassen. Die Alex schafft es mit den ganzen kleinen Änderungen im Detail meinen Wagen in 5 Minuten schön kühl zu bekommen, was beim T immer etwas schwieriger ist. Hitze vertrage ich auf Grund einer neurologischen Erkrankung leider sehr schlecht, wo ein anderer gerade mal warm sagt, sehe ich schon wie geduscht aus. Somit ist für mich eine Klima im 123 leider unverzichtbar. Hoffe geholfen zu haben

Gruß
Martin

Gas Service Köditz Telefon 09561-6790767

2011-08-25 23:02
Gas Service Köditz

Rückspiegel tauschen (Chromspiegel vom Mustang)

Siehe Anhang.

2011-10-17 19:58
Fabian

Fensterkurbeln Serienunterschiede

Moin moin,

hier Bilder zu den unterschiedlichen Kurbelachsen für die Fensterheber in Zweit- und Drittserienautos und ein Erklärungsversuch. 

Bild 1: Erstserienkurbel.
Der Durchmesser der Kurbelachse ist identisch mit dem der Zweit- und Drittserie. 10.9 mm.
Also passen Erst- und Zweitserienkurbeln auf alle Kurbelachsen. 

 

Bild 2: Hier sieht man, wie die Abdeckung in den Schlitz der Achse gehört.

 



Bild 4: Kurbelachse eines Zweitserienautos, augenscheinlich auch identisch mit der einer Erstserie. Die Abdeckung der Kurbel, die die Arretierung bewerkstelligt, rastet in die Nut ganz vorne an der Verzahnung ein. Es fehlt die Nut für die Drittserienabdeckung (siehe Bild 2). Deshalb kann man auf einen Erst- und Zweitserienfensterheber keine Drittserienkurbel befestigen.  



Bild 5: Kurbelachse aus einem Drittserienauto mit zusätzlicher Nut, in die die Plastikabdeckung einrastet. Diese Kurbelachse hat auch die Nut ganz vorne, in die die Zweitserienabdeckung einrastet. 

 


Bild 6: Der Durchmesser der Kurbelachse beträgt bei Zweit- und Drittserienausführungen 10,9 mm. Die Verzahnung ist bei beiden Ausführungen gleich. Allerdings neigt sie zum Verrosten. Ohne etwas Fett kann es schwierig werden, die Kurbel abzuziehen oder auf eine verrostete Achse aufzustecken.

 

Man kann demnach ohne Probleme Zweit- und vermutlich auch Erstserienkurbeln auf Drittserienfesterheber stecken und sie funktionieren.  Die Verzahnungen auf der Achse sind gleich (gerade nochmal am Original ausprobiert). 
Damit ist zwar das Problem nicht gelöst, aber es ist klar, dass verschiedene Verzahnungen nicht ursächlich sind.
Es hilft Einweichen mit Rostlöser und oder Ballistol und als letztes Mittel Gewalt mit einem Abzieher. 
Gruß aus der Grube
Wernersen

2014-01-26 08:54
Wernersen

KFZ-Steuer

Zur Kategorie

Steuersätze

Emissionsgruppe für Pkw Schlüssel-Nr. in den Fahrzeugpapieren Geltungsdauer KFZ Steuer je angefangene 100 cm³ Hubraum in €
Benzin Diesel
Euro 3 /D3, Euro 4 /D4, 3-Liter-Auto 30 bis 33, 36 bis 48, 53 bis 70, 72 bis 75 ab 01.01.2004 6,75 15,44
Euro 2 25 bis 27, 35, 49 bis 52, 71 ab 01.01.2004 7,36 16,05
Euro 1 und vergleichbare 01, 02, 031, 2, 3, 043, 093, 11 bis 14, 16, 18, 21, 22, 28, 29, 34, 77 ab 01.01.2005 15,13 27,35
andere, die bei Ozonalarm fahren dürfen 103, 153, 17, 19, 20, 23, 24 ab 01.01.2005 21,07 33,29
(bedingt) schadstoffarme, die bei Ozonalarm nicht fahren dürfen 03, 04, 054, 09 ab 01.01.2005 25,36 37,58
übrige 00, 05 bis 08, 10, 15, 88 ab 01.01.2001 25,36 37,58

1) Bei einem Hubraum von mehr als 2 000 cm³ gilt die Schlüsselnummer uneingeschränkt als Nachweis, sofern diese vor dem 26. Juli 1995 zugewiesen wurde.

2) Bei einem Hubraum von 1 400 bis 2 000 cm³ muss zusätzlich durch eine Herstellerbescheinigung nachgewiesen sein, dass eine der im Anhang zu § 40 c Abs. 1 Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG) unter 2.2.1 (Anlage XXIII StVZO?), Nr. 2.2.2 (Anhang II A Richtlinie 70/220/EWG) oder Nr. 2.2.4 (Richtlinie 91/441/EWG) genannten Anforderungen erfüllt ist.

3) Kraftfahrzeuge mit Ottomotor müssen nachweislich vor dem 26. Juli 1995 mit Katalysator und geregelter Gemischaufbereitung (GKAT) ausgerüstet worden sein. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn im Fahrzeugbrief/-schein unter Ziffer 5 – Antriebsart – "OTTO/GKAT" und die Schlüsselnummer "51" eingetragen sind. Eine entsprechende Eintragung unter Ziffer 33 ist gleichwertig.

4) Gilt nur für KFZ, die vor dem 1. Oktober 1986 erstmals zugelassen und vor dem 1. Januar 1988 als bedingt schadstoffarm A anerkannt wurden.

Quelle: Finanzministerium

Was bedeutet das für meinen Wagen?

Rechne es selber aus:

http://www.kfz-steuer.de/

2007-04-11 15:15
Letzte Änderung: 14.7.2006 11:03:24 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

07er Kennzeichen

!! NEWSFLASH !! 07er NUR NOCH AB 30 !!

Der Bundesrat hat per 11-2005 beschlossen, dass ab 01-2007 die Altersbegrenzung für 07er nunmehr mit dem H-Kennzeichen gleichzieht, also ab 30 jahren!

Das im Netz verfügbare Dokument (pdf) macht auf Seite 176 klar, wie man sich das in Zukunft vorstellt.
Mit dem Zusatz zu §17 (der das 07er Reglementiert wird ganz klar der Hinweis zur Definition des nötigen Fahrzeugalters gegeben: Begriffdefinition §2 Nr.22. Es wird dort Bezug auf das 'H'-Kennzeichen genommen, woführ Fahrzeuge nach §21c mindestens 30 Jahre alt sein müssen.

Rettender Weise regelt die Übergangsvorschrift zu §50 (Dokumentseite 182/ Dateiseite 187) die Wahrung des Besitzstandes, wonach bereits unter 'Altebdingungen' zugelassene Fahrzeuge nicht nachteilig behandelt werden und (vorerst) deren Zulassungszustand erhalten bleibt. Die unten erwähnte Verordnung wird interessanter Weise nicht erwähnt, geschweige umformuliert(?)!

Gemäss Zulassungsstelle Frankfurt Frau Scholz, liegt denen keine Auflage zum handlungsbedarf und somit auch keine interne Vorgabe, die zu irgendwelchen benachteiligenden/situationsändernden Dingen nötigt. Fazit ist ferner, dass denen wohl der Aufwand ziviel und die fehlende Logistik hinderlich sein wird.

Flojo /03-2006


Zulassung mit 07'er-Kennzeichen - Edition 2001

(c) Verein für Freunde des W123 e.V. - Quelle: http://www.vfw123.de

Wie gut informierte Oldiebesitzer trotz lückenhafter Aufklärung in den Medien bereits wissen, konnte sich die vielerorts angepriesene Nachrüstung gerade der Youngtimer in den mittleren Hubraumklassen mit einem G-Kat auch bei sofortigem Steuernachlass nicht mehr ganz bis zum Stichjahr 2001 amortisieren. Dann nämlich ist die Stufe 2 der Kfz-Steuerreform in Kraft getreten und auch die bislang teuer nachgerüsteten Fahrzeuge werden nach gegenwärtiger Absicht erneut mit höheren Abgaben belastet. Grund hierfür sind neue Grenzwerte im Bereich der Schadstoffemission, die nicht mehr von allen Abgasreinigungsanlagen erreicht werden oder erreicht werden sollen (z.B. beim Wurm-Kat). Wer seinen W123 ganzjährig oder saisonal begrenzt uneingeschränkt fahren will oder auch nur ein Fahrzeug besitzt, wird entweder die Strafsteuer zahlen müssen oder eine solche Kat-Nachrüstung zur Linderung der horrenden Abgaben an Vater Staat erwägen.

Ein Betrieb mit dem sogenannten H-Kennzeichen kommt derzeit für diese Fahrzeuge nicht in Betracht. Das hier erforderliche Fahrzeugmindestalter von 30 Jahren werden die ersten W123 erst im Jahre 2006 erreichen.

Eine denkbare Alternative bietet jedoch der mögliche Erwerb eines roten Oldtimer-Kennzeichens, ausgewiesen durch die Anfangsziffern „07“ auf roten Schildern. Dieses Kennzeichen kostet einheitlich 375,- DM Steuern im Jahr, unabhängig davon, wieviele Fahrzeuge damit bewegt werden und welches Typenschild jeweils den Heckdeckel ziert.

Die Voraussetzungen, die zur Erteilung eines solchen 07-Kennzeichens führen, sind leider nicht bundesweit einheitlich geregelt. Vielmehr obliegt es den jeweils zuständigen Kfz-Zulassungsstellen vor Ort, ihre eigenen Spielregeln bei der Antragsbearbeitung aufzustellen. Obschon dieser Unübersichtlichkeit sind jedoch einige überregional wiederkehrende Richtlinien bekannt geworden. Sie sollen im nachfolgenden beschrieben werden, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch Änderungen am gleichen Ort sind mir schon selbst widerfahren.

Als Einstiegsalter zur Eintragung auf „07“ gelten im Allgemeinen 20Jahre, die das Fahrzeug auf den Tag genau vollendet haben muss. Es reicht also nicht, dass sich der W123 im zwanzigsten „Lebensjahr“ befindet. Bei Nachweis eines besonderen Raritätenstatus‘ – Überlebensrate von bis zu 1000 Exemplaren laut KBA Flensburg – ist dieses Kennzeichen vereinzelt auch schon an 18 und 19-jährige Fahrzeuge ausgegeben worden.

Eine besondere „Spezialität“ ist das vereinzelt bekannt gewordene Ausklammern von Großserienfahrzeugen der Baureihen Golf I, BMW E12, MB W123 oder auch W114/115. Auch dieses Vorgehen ist meines Erachtens rechtswidrig, aber wegen eines umfassenden Ermessensspielraumes auf seiten der Behörde nur schwer einer Rechtmittelprüfung zugänglich.

Zum besseren Verständnis darf ich an dieser Stelle einmal kurz auf den Bestimmungszweck dieses Kennzeichens eingehen:

Das rote 07-Kennzeichen ist eine Erfindung des ehemaligen Verkehrsministers Mathias Wissmann und als Sammlerkennzeichen im Sinne von Wechselkennzeichen gedacht. Nach Wissmann sollten ganze Sammlungen mit Fahrzeugen jenseits der 20-Jahres-Grenze im öffentlichen Straßenverkehr zwar rollfähig, nicht aber im Alltag bewegt werden dürfen. Schon allein deshalb fordern die meisten mir bekannten Zulassungsstellen zusätzlich ein ganzjährig angemeldetes Alltagsfahrzeug, bevor sie bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen das 07-Kennzeichen erteilen.

Was heißt aber nun „rollfähig“ im Sinne des Erlaubten?

Eine erste Antwort gibt zunächst das Gesetz in seiner 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO?: Gestattet sind „Probefahrten, Prüfungsfahrten durch Kfz-Sachverständige, Überführungsfahrten, Fahrten zur Wartung und Reparatur sowie An- und Abfahrten zu sowie die Teilnahme selbst an Veranstaltungen, die der Darstellung von Oldtimerfahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts“ dienen.

Aus dem Juristendeutsch übersetzt heißt das im Klartext: Wie schon der zuvor beschriebene Bestimmungszweck dieses Kennzeichens beschreibt, darf man mal fahren, sollte jedoch nicht tagtäglich damit „herumgurken“. Bei Schnee- und Regenwetter sollte der Oldie sowieso im trockenen stehen. Auch Staufahrten zur Rush-Hour wirken irgendwie peinlich und sollten tunlichst vermieden werden. Die Fahrt zum Oldtimer-Stammtisch ist ok, Fahrten zur Freundin oder Arbeit sind es nicht. Die Routen zur Tankstelle oder Waschbox sind legitim. Zum Aldi fährt man aber mit diesen Schildern besser nicht. Das strikte Einhalten der Straßenverkehrsregeln, insbesondere der Geschwindigkeitsbeschränkungen, bleibt oberstes Gebot. Wer hier sündigt oder gar auf der Autobahn links außen links den Blinker setzt, hat nicht nur bereits mit seinem verstand, sondern sehr bald auch mit der Funkstreife ernsthafte Probleme. Das Kennzeichen ist dann meist endgültig weg – und es wir stets nur einmal vergeben. Zusätzlich erforderlich ist das Führen eines Fahrtenbuchs. Nach den Vorschriften reicht es aus, dass die unternommenen Fahrten nachträglich notiert werden. Die Behörde muss sich jedoch jederzeit die Einsichtnahme in dieses Buch vorbehalten und darf sich diese Aufzeichnungen bis zu einem Jahr später noch vorlegen lassen.

Ganz allgemein gilt: 07-Kennzeichen zählen auch in den Augen der Polizeibehörden noch eher zu den Ausnahmeerscheinungen im Straßenbild. Man fährt quasi „stadtbekannt“ und sollte dementsprechend auch oldtimergerecht mit seinem Fahrzeug umgehen.

Welche Voraussetzungen müssen nun vor Ort beim Erwerb dieses Kennzeichens vorliegen?

1. Der W123 sollte nach der Intention des Gesetzgebers 20, darf im Ausnahmefall (Raritätenstatus mit Gutachten) jünger oder muss in seltenen Einzelfällen auch älter als 20 Jahre sein.

2. Das Fahrzeug muss „vorübergehend stillgelegt“ sein (und entfällt deshalb auch nach zwölf Monaten automatisch in den nachfolgenden Statistiken des KBA Flensburg). Diese Stillegung ist obligatorisch, um eine verdeckte Doppelanmeldung zu verhindern.

3. In den meisten bekannten Erteilungsfällen mußte ein ganzjährig angemeldetes Alltagsfahrzeug nachgewiesen werden. Bei Betrieb mit Saisonkennzeichen müssen sich zwei oder mehr Alltagsfahrzeuge in ihren Zulassungsintervallen auf zwölf Monate ergänzen.

4. Einige wenige Zulassungsstellen stellen das Vorhandensein von mindestens zwei Oldies zur Bedingung und verweisen hierbei auf die Funktion dieses Kennzeichens als Wechselkennzeichen. Mit „07“ dürfen bis zu zehn, auf Sonderantrag beim zuständigen Regierungspräsidenten auch bis zu 20 Oldies im Wechsel bewegt werden.

5. Das Kennzeichen selbst, nicht das oder die einzelnen Fahrzeuge bedürfen eines speziellen Versicherungsschutzes für Old- oder Youngtimer. Die Prämie errechnet sich hier nicht – wie üblich – nach Fahrzeugalter, KW, Regional- oder Typenklassen, sondern allein nach dem Hubraum des hubraumstärksten Fahrzeugs. Ein Vergleich durch den Versicherungsmakler empfiehlt sich sehr, da nach meinen Erfahrungen je nach Versicherer doch recht starke Schwankungen bei der Prämie auftreten. Die eigentlichen Probleme ergeben sich hier jedoch bei der Deckungszusage an sich: Wie schon einige Zulassungsstellen verweigern sich leider auch immer mehr Versicherer den oben genannten Großserienfabrikaten. Es muß also die geeignete Versicherungsgesellschaft vor der Antragstellung auf Erteilung des Kennzeichens bei der Kfz-Zulassungsstelle gefunden werden.

6. Neben einer Deckungszusage von Seiten des Oldie-Versicherers fordern einige Zulassungsstellen ein spezielles TÜV-Gutachten, das die Verkehrssicherheit des Oldies im Lichte eines – wenn auch eingeschränkten – Fahrbetriebs belegt. Dieses Gutachten kostet etwa 65,- DM. Es ersetzt nicht die allgemeine Hauptuntersuchung nach § 29 StVO?, sondern bleibt ein „07-Sondergutachten“.

Hinweis: Nach Erteilung des Kennzeichens sind die Oldies in den meisten Bundesländern (Ausnahme: Sachsen) von TÜV und ASU befreit.

Da aber etwaiger „Rest-TÜV“ verfällt, wird bei Wiederanmeldung des Fahrzeugs eine Vollabnahme fällig.

Soweit zu den Voraussetzungen. Wie stellt man nun den Antrag auf Erteilung des 07-Kennzeichens?

1. Zunächst ist das Einwohnermeldeamt aufzusuchen und dort ein Antrag auf Erstellung eines polizeilichen Führungszeugnisses zu stellen. Hierbei wird über das Bundeszentralregister in Berlin geprüft, ob etwaige Verkehrsstraftaten vorliegen, die der Erteilung des begehrten Kennzeichens entgegenstehen. Das Einwohnermeldeamt ist anzuweisen, das angeforderte Führungszeugnis direkt an die Kfz-Zulassungsstelle zu übersenden, die die nachfolgende Antragstellung als örtlich zuständig bearbeitet.

2. Die Antragstellung selbst erfolgt formlos durch das Verfassen einiger kurzer Ausführungen, mit denen der Wille des Antragstellers zur fortlaufenden Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen und Ausfahrten zu bekunden ist.

3. Die Kfz-Zulassungsstelle fertigt im Zuge der Antragstellung Kopien der Kfz-Briefe sowohl des Alltagsfahrzeugs, als auch der für das Oldtimerkennzeichen vorgesehen Fahrzeuge an.

4. Die Kfz-Zulassungsstelle fordert außerdem einen Auszug aus der Verkehrssünderkartei des Antragstellers beim KBA an und läßt sich die Anzahl der dort vermerkten Strafpunkte mitteilen. Je nach Strenge vor Ort sind bei Erteilung des 07-Kennzeichens bis zu fünf Strafpunkte zulässig. Es sind jedoch nicht wenige Zulassungsstellen bekannt, die strikt null Punkte einfordern und andernfalls die Erteilung verwehren.

Nach dem Eintreffen sowohl des Zentralregisterauszugs aus Berlin als auch der Auskunft zum Punktestand aus Flensburg wird der Antragsteller schriftlich zur Behörde geladen und ihm bei Vorliegen aller Voraussetzungen das rote Oldtimerkennzeichen erteilt. Gleichzeitig erhält er einen „Besonderen Fahrzeugschein“, in den die dem Kennzeichen zuzuordnenden Fahrzeuge unter Angabe der Fahrgestellnummer vom Sachbearbeiter eingetragen und vom Antragsteller unterschrieben werden. Dieses Fahrzeugscheinbuch wird regelmäßig zunächst für ein Jahr auf Probe erteilt, dann aber unbefristet verlängert.

Zwischen der Antragstellung und der Erteilung des Kennzeichens vergehen etwa sechs bis acht Wochen.

Allgemeines:

Das rote 07-Kennzeichen wird von nicht sonderlich fachkundigen Straßenhändlern gerne mit dem täuschend ähnlich gestalteten Händlerkennzeichen verwechselt und provoziert somit ungewollt lästiges Palaver an der Ampel oder auf dem Parkplatz. Das Händler- und das 07-Kennzeichen unterscheiden sich nämlich ausschließlich durch die Anfangsziffern „07“ oder „06“. Wie seine schon leidgeprüften Kollegen im Strichacht muss auch der W123-Fahrer diese wiederkehrenden Belästigungen hinnehmen und wird sich spätestens nach der ersten nervigen Diskussion auf ein abweisendes Handzeichen beschränken.

Freuen wir uns abschließend über die Existenz dieses Kennzeichens an sich. Nicht zuletzt dem Einschreiten des DEUVET und der Initiative zahlreicher Oldtimervereine ist es zu verdanken, dass die bei einigen Versicherern und Zulassungsstellen vorgebrachte Formel, ein Oldtimer sei erst durch die verbliebene Reststückzahl von 1000 Fahrzeugen laut KBA Flensburg definiert, nunmehr endgültig vom Tisch ist.

Was bleibt, ist ein eklatanter Widerspruch der beiden Oldtimerkennzeichen in dieser Definitionsfrage zueinander. Nach dem H-Kennzeichen wird der W123 erst ab einem Lebensalter von 30 Jahren „geadelt“. Nach der Definition zum 07-Kennzeichen erlangt er den selben Status schon mit 20 Jahren. Die Motive hierzu bleiben fraglich: Ist es die Ironie des Schicksals, ob rot oder schwarz - oder einfach nur das Desinteresse am Oldtimer in Berlin ?


Frage: Meine Zulassungsstelle möchte, dass ich das Auto vorführe. Wie bringe ich das nicht angemeldete Auto dort hin?

Antwort: neben Kurzzeitkennzeichen oder Tieflader gibt es noch den Vohrfahrtsschein: Der Vorfahrtsschein kostet nix (die meisten Behörden erwähnen diesen jedoch nicht mehr, weil sich kein Geld damit verdienen lässt, oder weil sie ebensolche Anweisung haben. Einige Behörden behaupten auch diesen Vorfahrtsschein gäbe es nicht mehr seit es Kurzzeitkennzeichen gibt. Iss aber Unfug. Ich hab vor nem knappen Monat für meinen Fiat Bambino einen geholt, um mit dem abgemeldeten Auto zum Tüv zu fahren. Die Doppelkarte der Versicherung muss man auch vorlegen und den Brief. Den hat die Behörde dann behalten und mich mit einer Kopie des Briefes losgeschickt um Tüv und AU zu machen. danach hab ich den dann wiederbekommen.

Antwort 2: Schau mal in § 23 IV StVZO?. Dort heißt es "(...)Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, insbesondere Fahrten zur Abstempelung des Kennzeichens und Rückfahrten nach Entfernung des Stempels sowie Fahrten zur Durchführung der Hauptuntersuchung, Sicherheitsprüfung oder Abgasuntersuchung dürfen mit vorübergehend stillgelegten Fahrzeugen - Rückfahrten auch mit endgültig stillgelegten Fahrzeugen - oder mit Fahrzeugen, denen die Zulassungsbehörde im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren vorab ein ungestempeltes Kennzeichen zugeteilt hat, innerhalb des auf dem Kennzeichen ausgewiesenen Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Bezirks mit ungestempelten Kennzeichen ausgeführt werden, sofern diese Fahrten von der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung erfasst sind; Saisonkennzeichen gelten außerhalb des Betreibszeitraumes bei Fahrten zur Entstempelung und bei Rückfahrten nach Abstempelung des Kennzeichens als ungestempelte Kennzeichen im Sinne des ersten Halbsatzes." Anmerkung von Michael Fahrner: Ich habe das rote Wechselkennzeichen bereits seit 1995 für mehrere Motorräder und Autos, darunter seit neuestem auch ein W123/200D. Inzwischen verlangt man in Bayern für ein Auto oder Motorrad eine Prüfung von Dekra oder Tüv, bevor es mit dem Wechselkennzeichen betrieben werden darf. Diese einmalige Prüfung ist mit einer normalen Hauptuntersuchung zu vergleichen, kostet 42 Euro und beinhaltet ein Domument für die Zulassungsstelle, sowie einen Fahrzeugpass. (Dekra, Stand Feb`2004). Danach erhielt ich die Zulassung für die 07er Nummer für meinen W123 problemlos. Die Fahrt auf direktem Wege zur Prüfstelle und zur Zulassungsstelle ist nach Absprache mit der Versicherung bereits versichert, - die Allianz hat mir das schriftlich bestätigt. Voraussetzung: das Fahrzeug ist nicht länger als 18 Monate abgemeldet (verfallener Brief!) Bei der Prüfung wird vor allem auf Verkehrstauglichkeit und allgemeinen Zustand des Fahrzeugs geachtet, - Siebthand-Golf mit ausbetonierten Einstiegleisten wird es zukünftig schwer fallen, sich mittels rotem Kennzeichen am Tüv vorbeizumogeln. Jedem, der dieses rote Kennzeichen als einzige Möglichkeit sieht, mehrere Klassiker zumindest ab und zu bewegen zu können, kann diese Entwicklung nur Recht sein. Beinahe wäre das rote Wechselkennzeichen abgeschafft worden, - sicherlich auch deshalb, weil es bisher einfach zu leicht möglich war, Missbrauch damit zu betreiben.


Frage: Lohnt sich ein 07er, z.B. für einen 200D?

Antwort: Grundsätzlich muss man erstmal für sich wissen, wie der Einsatbereich für diesen Wagen sein wird. Sprich, möchte man ihn allzeit zum Fahren zur Verfügung haben, oder wirklich nur gelegentlich, weil man damit zu einem Treffen, einem Stammtisch fahren will?

Es ist nämlich so, dass man mit 07ern eigentlich fast garnix darfst. Irgendwann wirds extrem so kommen, dass Du wie ein Arzt-Attest damals in der Schule, Du einen Beleg, z.B. der Werkstatt, oder vom Veranstalter brauchen wirst, um die Kilometer im zu führenden Fahrtenbuch zu bestätigen.

Das 07er ist unterm Strich wirklich nur eine Option, z.B. für Sammler, deren Fahrzeuge überhaupt mal zu bewegen, weil die das auch brauchen - Standzeiten machen einen Wagen nicht besser!

Versicherungstechnisch muss man hier anders denken, als für nen normalen Wagen. Will sagen: die Billiganbieter zielen auf ein anderes Geschäft, als so'n individuellen kram. Hier helfen die Alteingesessenen, wie HUK, Allianz, DAK, etc.

Die Meisten wollen den Nachweis eines sog. Erstfahrzeuges. Damit ist nämlich gewärleistet, dass Du a) was anderes hast, womit Du fahren kannst, sprich nicht in die Versuchung kommst, die 07er für Privatfahrten zu mißbrauchen und b) Du somit die Wenigfahrervorgabe (meist max. 5 bis 6tkm p/a) nicht sprengst.

Wenn man mal nen Versicherer hat, musst man selber die anderen Dokumente besorgen (poliz. Fzg.zeugnis, KBA-Ausk.); und wichtig ist auch, dass man VORHER mit seiner zust. Zulassungsstelle sprichst und dich schön brav anhört, was die fürs Gelingen von einem wollen.

Zum Versicherungsbeitrag: der wurde bei mir anhand eines Gutachtens, der den Fahrzeugwert feststellte, ermittelt (Gutachter hat die Vers. gestellt). In Stufen von E 1000, ergibt das z.B.: ab(!) Wagenwert E3000/Note3+= E100, bei E6000= 150

Soviel zum 07er...

Sollte betroffener Wagen eh unangemeldet sein, schlussfolgere ich, dass er einen legalen, privaten Stellplatz hat. Einen solchen, bräuchte man eh für 07er. Wenn also: ja, dann würde ich eher die Saisonkennzeichen empfehlen, von Mai bis z.B. Oktober (05-10). Damit deckst man 07er-Vorteile und mehr ab: - Steuerersparnis, weil nur 5 Monate (statt log.weise 12) - man kann nen Billigversicherer ganzu normal nehmen - fährt damit in der gewählten Schönwetterzeit, mit 07 gehts auch nict durch'n Winter ;-) - man kannt ihn jederzeit nach herzenslust in der Saison fahren (07 nicht)

So schauts, Flo


mehr dazu auf
- benzgarage.de oder - koop.de

2007-04-11 15:16
Letzte Änderung: 29.3.2006 07:28:11 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Umschlüsseln vom W123 Diesel

Hier das Schreiben von Mercedes als pdf-Datei

Umschlüsselung von W123 Diesel:

3.3.02: Ich habe die von Jochen beschriebene procedere auch durchgeführt wobei das Merceds-Benz CAC in Maastrich sehr hilfreich war (2 DIN A4); und dann stellte ich bei der Zulassungstelle (und danach auch im Steuerbescheid fest: die hatten automatisch und ohne mich bereits irgendwann von 00 auf 05 bei meinem 240D-Bj83 umgestellt ....... wer denkt denn an so was bei Beamten!! in meiner Zulassung vom Dez 83(!) steht nämlich als Schlüssel 010200 ! HH Sienknecht

Hallo!

Ich möchte hier mal die Vorgehensweise beschreiben, wie man einen 123er Diesel (bis Baujahr 1983)von 00 auch 05 (Schadstoffarm A) umgeschlüsselt bekommt, und somit zumindest bis zum Jahr 2005 8 Mark pro 100 cm³ und Jahr an Steuern sparen kann (Steuersatz Schl.-Nr. 00 ab 2001: 73,50 DM/100cm³, Schl.-Nr. 05: 65,10 DM/100cm³), ist zwar nicht die Welt, aber dafür kostet die Umschlüsselung auch nichts.

Im Idealfall geht man einfach zur Zulassungsstelle und sagt, daß man den Wagen aufgrund der "Altdiesel-Regelung" der KBA-Liste vom Okt. 1986 auf Schadstoffarm A (Schl.-Nr. 05) umschreiben möchte. Diese KBA-Liste sollte bei der jeweiligen Zulassungsstelle vorliegen. Wichtig ist das Datum für die Umschlüsselung, das die Zulastelle ans Finanzamt weiterleitet: Das muß vor dem 1 September 1985 sein (wird rückwirkend nachgetragen), sonst gibt's nicht den günstigeren Steuersatz. Am besten drauf bestehen, das "Schadstoffarm A ab Tag der Erstzulassung" in den Brief eingetragen wird. Das kann man denen von der Zulassungsstelle ja gut plausibel machen, da man am Fahrzeug nichts baulich geändert hat (z.B. keine Kat eingebaut hat ) und es daher seit dem Tag der Erstzulassung mit denselben Abgaswerten herumfährt. Hat zumindest bei mir so funktioniert.

Falls sich die Zulassungsstelle nicht mit der mündlichen Bitte um Umschlüsselung zufriedengibt, muß man zuerst eine Kopie des Fahrzeugscheins an das Mercedes-Benz Customer Assistance Center schicken,

Mercedes-Benz Customer Assistance Center P.O. Box 1456, 6201 BL Maastricht Niederlande Fax: 069/95307255 e-mail: cs.de.Enquiries@mbcac.mercedes-benz.com

mit der bitte, daß sie einem Unterlagen für die Zulassungsstelle zuschicken mögen, damit das Fahrzeug in eine günstigere Steuerklasse eingestuft werden kann. Mit dem Schreiben vom Mercedes-Benz Customer Assistance Center dann wieder zur Zulassungsstelle gehen und wie oben unter "Idealfall" verfahren. Auch hier gilt: Auf's Datum achten! Dann wird Schl.-Nr. 05 im Brief und Fahrzeugschein (letzteren bekommt man neu) eingetragen und fertig. Und es kostet nichts! Falls man vom Finanzamt keinen neuen bzw. geänderten Steuerbescheid bekommt, kann man denen noch eine Kopie des neuen Fahrzeugscheins schicken, spätestens dann sollten die das kapieren.... So ist zumindest bei mir abgelaufen, falls irgend jemand andere Erfahrungen gemacht hat bitte mitteilen!

Nicht mehr ganz so steuergeplagte *-Grüße

Jochen (200 D, Bj. 77)

PS: Im Prinzip ist diese Besteuerung ein riesen Humbug, da die späten123er-Diesel (ab EZ 09/84) mit dem selben Motor wie die älteren Schl.-Nr. 03 bekommen (EURO 1) und wesentlich weniger Steuern kosten. Welch ein Akt der Willkür...


Frage: habe gehört, dass eine Umschlüsselung beim 240 Diesel ab Bj. ´84 möglich ist. Und zwar wird dann wohl die "05" auf eine "01" geändert. Ab welchem Monat das geht, kann ich nicht genau sagen. Weiss jemand ob das stimmt bzw. hat einer von Euch schon eigene Erfahrungen gemacht?

Antwort: die Umschlüsselung auf "schadtsoffarm E" mit Schlüsselnr. 03 geht ab EZ 19.09.84 und zwar für Diesel ab exakt 2 Litern Hubraum. Kleinere Diesel (zB 200D mit 1998 ccm) brauchen zusätzlich noch eine Herstellerbescheinigung, um dann auch wirklich den Steuersatz von 37,10 (ab 1.1.01 45,10) DM zu erhalten. Es gibt auch einige Fahrzeuge vor diesem Datum, die in der KBA-Akte "Alt-Diesel" als schadstoffarm E 03 geführt sind, weil sie vom Hersteller (DB 123, BMW 524td, Volvo 240D/740D, Peugeot 505) für den US-Export auf Abgaswerte geprüft wurden. Da das Gesetz in D, das die Schadstoffklasseneinstufung regelt, erst 1985 erlassen wurde, haben diese Fahrzeuge in ihren Papieren keine Einstufung als schadstoffarm E 03 erhalten. Bis vor ca. 2 Jahren konnte man unter Verweis auf die Eintraguingen in dieser KBA-Akte manche Zulassungsstellen "überreden", z.B. einen 83er 300D nachträglich als schadstoffarm E 03 einzutragen. Andere Hersteller wie z.B. Volvo stellen angeblich noch heute Herstellerbescheinigungen für Diesel vor 19.9.84 aus, wenn diese seinerzeit auf schadstoffarm E 03 geprüft wurden.

Hallo Steuergeplagte 123 Fahrer, ich war so leishtsinnig und habe einen 83er 240 D Automatic gekauft. Da ich in disem Forum von Umschlüsselungen gelesen habe versuchte ich es auch. Der 240 D ist mit Schlüsselnummer 00 engetragen gewesen. Nach Rücksprache mit einer Mercedes Niederlassung habe ich eine KBA- Liste aus Stuttgart über die Niederlassung bekommen. Mit dieser ist das Auto bei der Zulassungsstelle mit der Schlüsselnummer E03 bedingt Schadstoffarm also mit 23,04 €/100cm Besteuerung eingestuft worden.

2009-10-17 19:00
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:03 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

H Kennzeichen

Das historische Kennzeichen /H-Kennzeichen (*1) können alle Fahrzeuge erhalten die älter als 30 Jahre sind. Die ersten W123 werden diese Form der Zulassung ab 2006 erleben können.

Das Fahrzeug wird - so wie das 07'er Kennzeichen(*2) - mit EUR 191,-/Jahr pauschal besteuert und ist ganzjährig ohne Einschränkung zugelassen.

Ob ein Fahrzeug das H-Kennzeichen erhält wird in einer erw. Tüv-Untersuchung ermittelt (Vollabnahme unter §21a). Das Fahrzeug sollte technisch einwandfrei sein und sich im original bzw. zeitgenössischem Zustand befinden.

(*1) Oldtimerkatalog der TÜV-Süd-Experten (pdf)

(*2) mehr zum 07er

2007-04-11 15:17
Letzte Änderung: 24.1.2005 15:59:51 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Österreichische KFZ Steuer

so, neues zu diesem thema. österreich, altautofahren und geldsparen.

also, am einfachsten ist es, sich ein zweites kennzeichen mit einem zweiten auto zu besorgen, dann hat man unter anderem bei uniqua, generali und zürich kosmos die möglichkeit, fahrzeuge, die erhaltungswürdig sind (geprüft hat das bei mir keiner) ohne bonus malus um rund 160 EUR im jahr zu versichern. steuer bleibt selbstverständlich wenn man die kennzeichen nicht hinterlegt, gleich. einschränkungen: einige versicherungen verlangen ein zweites auto, bei mir steht im vertrag, dass nur 6000km pro jahr gefahren werden dürfen. fahrtenbuch ist keines vorgeschrieben. einfach mal den versicherungsverdreher drauf anreden, falls er sich nicht damit auskennt versicherung wechseln oder mal in der zentrale nachfragen, ob die denn so etwas anbieten. ich zahle z.b. in stufe 1 für den 190D, den 240TD und den ford auf einem kennzeichen gut 650 EUR und für den 230 mit 80KW auf dem anderen kennzeichen gut 600 EUR. mit insassenversicherung und ein paar anderen kleinigkeiten.

am besten unten noch das zum thema kennzeichenhinterlegung lesen ... denke derzeit, das ist die billigste möglichkeit. zum thema historisches KFZ hab ich mich nicht weiter schlau gemacht.


Kurz gesagt: es gibt einfach fast keine Möglichkeit mit seinem geliebten Altbenz in Österreich steuern zu sparen.

Die Möglichkeit, in den nächsten Jahren in die sogenannte "approbierte Liste der historischen Kraftfahrzeuge" des Verkehrsministeriums zu kommen, ist sicherlich bald für einge 123 Fahrer möglich. Ich empfehle hiezu den § 131B des KFG 1967 als lektüre, zu finden auf ris.bka.gv.at und dieses word dokument das unter dem Namen "Oldtimer-Erlass" bekannt ist.

Vielleicht setzt sich jemand die Aufgabe, mit dem Beirat für historische Kraftfahrzeuge auseinanderzusetzen.

Die Vor- und Nachteile (soweit ich sie herauslesen konnte) auf einen Blick:
- keine § 57a Überprüfung mehr ("Pickerl")
- KFZ dürfen 120 Tage/Jahr gefahren werden (Fahrtenbuch grins)
- Über die steuerlichen Vorteile hab ich leider noch nix gefunden

Das Problem liegt aber im Detail begraben: Es gibt eine Stückzahlbegrenzung (wie hoch diese liegt werd ich auch noch herausfinden). Text des Erlasses:"Massenmodelle mit großer Verbreitung auf dem Markt sind auch dann nicht [in der Liste] enthalten, wenn sie schon das Alter von 25 Jahren erreicht haben."

Ich denk da mal an die 230E, von denen ja auch die ersten schon 2005 das historische Alter erreichen werden.

Wie gesagt, ich versuch über help.gv.at diesbezüglich noch nachzugraben.
Schön langsam zipfen mich nämlich die Meldungen "Ah, deiner is eh boid 25, donn konnstn eh auf Oldtimer anmelden" an, weil diesbezüglich nur eine Aufnahme in die VKM-Liste wirklich "Vorteile" bringt


Zur Sache Wechselkennzeichen (der eine oder andere hat sicher eins)

zuständige Behörde: die Zulassungsstellen der Versicherungsgesellschaften


Vorgang bei Bestehen einer alten (schwarzen) Nummerntafel:


Abmeldung des Kraftfahrzeuges, falls ein bestehendes Kennzeichen als Wechselkennzeichen verwendet werden soll
Anmeldung der Kraftfahrzeuge mit Wechselkennzeichen (bis zu drei Kraftfahrzeuge)

Gebühren:
Anmeldung der Kraftfahrzeuge mit Wechselkennzeichen: EUR 160,97

Vorgang bei Bestehen einer neuen (weißen) Nummerntafel:


Hinzumeldung der Kraftfahrzeuge mit Wechselkennzeichen (bis zu drei Kraftfahrzeuge)
Gebühren:

EUR 143,89
Für jedes Kraftfahrzeug wird ein eigenes Anmeldeformular benötigt.

Achtung:
Auf der Versicherungsbestätigung müssen alle Kraftfahrzeuge vermerkt sein.

Steuerlich & Versicherungstechnisch wird immer das höher eingestufte Fahrzeug bewertet


Vorrübergehende Kennzeichenhinterlegung


meine neue meinung hiezu: sehr super system. man schnappt sich zulassung und kennzeichen, geht zu seine versicherung und gibt dort die kennzeichen ab. dauert das ganze länger als 45 tage, wird die kfz-steuer nicht berechnet; meine oltimerversicherung ist aber trotzdem zu bezahlen. hat man eine normale versicherung, sollte diese auch refundiert werden.

Vorübergehende Kennzeichenhinterlegung
Amtliche Bezeichnung: "Hinterlegung der Kennzeichentafeln und des Zulassungsscheines"
Während der Zeit der Hinterlegung fallen keine Kosten für Kfz-Steuer und Versicherung an. Maximale Dauer der Hinterlegung ist ein Jahr. Vor Ablauf des Jahres kann sie neuerlich beantragt werden. Wird die Wiederausfolgung bzw. eine Verlängerung nicht beantragt, so erlischt die Zulassung.

zuständige Behörde:

Zulassungsstellen der Versicherungsgesellschaften


Kennzeichenhinterlegung

mitzubringende Dokumente:

Abmeldeformular (mit Vermerk "Hinterlegung gem. §52 Kraftfahrgesetz 1967")
Zulassungsschein/Zulassungsbescheinigung
Kennzeichentafeln
Vollmacht, wenn Zulassungsbesitzer/in nicht selbst erscheint

Gebühren:
es fallen keine Gebühren an


Kennzeichenausfolgung

mitzubringende Dokumente:

ausgefülltes Ausfolgeformular
Versicherungsbestätigung
amtlicher Lichtbildausweis der Antragstellerin/des Antragstellers
Vollmacht, wenn Zulassungsbesitzer/in nicht selbst erscheint
Bestätigung über die Hinterlegung

Gebühren:
es fallen keine Gebühren an

Hab grad eine eher schlechte Nachricht gelesen: Mindestdauer ist anscheinend 45 Tage heul


Weitere Lektüre zum Thema:
Protokollerlass aus dem Beirat für Historische Kraftfahrzeuge vom 2.7.2001

Porsche Classic

Approbierte Liste der Historischen KFZ (unvollständig!) vollständig um 90€ zu bestellen

oldtimerinfo.com - Punkt 2 dritter Absatz beschreibt die 200-Stk-Regelung

aktueller Erlass des Beirats für Historische Kraftfahrzeuge

Versicherung

oldtimerinfo.com

2007-04-11 15:18
Letzte Änderung: 10.10.2005 21:33:53 - Autor: Axel - Letzter Autor: Martin aus Soizbuag

Womit befestige ich die Radzierblenden?

Für die originale 14 Zoll Felge werden pro Blende mindestens vier Halteklammern (Teilenummer A 1234010128) benötigt. Diese gibt es noch original bei MB, Kostenpunkt: 1,42€ netto/Stück. Bei diversen online Händlern werden oft horrende Summen dafür gefordert, daher lohnt der Gang zum freundlichen!

2016-02-17 11:47
F. Bergmann

Sonstiges

Zur Kategorie

Wie erkenne ich einen w123?

An folgendem:

  • Öfters an Tankstellen anzufinden als moderne Autos
  • seltener am Schrottplatz anzutreffen als moderne Autos
  • Limousinen bald vollständig nach Osten abgewandert
  • 99% aller Taxis in Nord- und sonstwo in Afrika
  • Gemütlichkeit des Fahrers
  • Fahrer hat zuhause eine 70er-Jahre Schrankwand
  • Fahrer sagt: "Papa hat mich als Kind mit rumgefahren"
  • Papa sagt: "So ein Mist, dass ich den meinem Sohn geschenkt habe!"
  • Opa sagt: "Ist schöner als mein /8er"
  • Mama sagt: "Ich hätte lieber einen sportlichen BMW!"
  • Checker sagt: "Geben 600 Euro, ich exportieren, dein Uhr, was sollen die kosten?"
  • Tankwart sagt: "Danke, für die 80l und die 88 Euronen"
  • Kiddy sagt: "Hol mich nicht von der Schule ab, iss mir peinlich"
  • Ich sage: "Das am leckersten riechende Auto weltweit!"

;-)


Und des W123-Schwachpunkte findet man in Wort und Schrift hier !

2007-04-25 15:11
Letzte Änderung: 2.6.2005 16:09:58 - Autor: Hauke, i.A. Flo ;-) - Letzter Autor: Flojo

Betriebsanleitung

http://www.benzgarage.de/technik/anwendung/anwendung.html

2007-04-25 16:39
Fabian

Probleme im Winter

ja, da isser nun der vielprophezeite winter, nun auch in deutschland erhältlich. aufgrund von wartungsmängeln (filter, ventile, düsen, falscher treibstoff, alte batterie, verharzter AnlasseR) springt der geliebte benz, vornehmlich diesel nicht an oder geht nach kurzer zeit im stotterbetrieb wieder aus.


Frage: Meine Wassertemperatur bleibt trotz großer Fahrt "kalt"?

Antwort: ein M102 z.B. sollte selbst im Winter nach 1/2Stunde auf einer Stadtautobahn auf über 80°C kommen.
Sommerst, oder ab konstant 10°C-Aussentemp, sollte er bei ca. 90°C liegen und darf sich bis ca.100°C erhitzen.
Denn dann, so ab ca.102°C klinkt sich der Lüfter zum Luftkühlen ein.

Ich vermute mal, dass der Thermostat langsam müde wird und nicht mehr ganz schließt, was bedeutet, dass von Anfang an mehr oder weniger der "große" Kühlkreislauf offen ist und so den Motor am Anfang zu lange "unterkühlt".

Im normal Fall nämlich, ist erst der "kleine" Kühlkreislauf verfügbar, also am Kühlervolumen vorbei. Der große Kühlkreislauf wird dann beim Erreichen der Betriebstemperatur erst von ca. 90°C durch den sich öffneneden thermostaten freigegeben.


Frage: Mein Motor springt nicht an?

Antwort: Klackt wenigstens der Anlasser, liegts wohl an einer toten Batterie. Wie ist der Ladezustand der batterie? Eine neue bringt 55AH-Batterie bringt knapp 13V; Minimum sind 11V.
Sollte die neue Batterie in kurzer Zeit ausfallen, ist ggf. die Lichtmaschine defekt, weil die keinen Ladestrom mehr fördert. Ggf. beime Boschdienst eine Amperemessung durchführen.


VentileEinstellen eine AundO? bei Dieseln und Benzinern!!
Frage: gibts beim Diesel Besonderheiten?

Antwort: Für Pflanzenölfahrer (Pöler) gilt gerade in der kalten Jahreszeit an die Verdickung des Alternativtreibstoffes zu denken. Sprich: sind die Filter sauber, sind die Schläuche frei oder über den Sommer hindurch verkokt, düsen mit richtigem öffnungsdruck, zieht die selbst eingebaute Pölleitung ggf. Falschluft, usw.

Frage: Warum flackert mein Abblendlicht?

Antwort: Das flackern rührt von einem defekten Laderegler an der Lichtmaschine! Dieser ist bei jedem Autoteilehändler unter Angabe des Lichtmaschienentyps für kleines Geld zu erhalten und ganz leicht ohne Ausbau derselbigen tauschbar.

2007-04-25 15:12
Letzte Änderung: 3.11.2006 15:53:12 - Autor: Martin aus Soizbuag - Letzter Autor: Flojo

Probleme im Sommer

Was im Winter manchmal dank niedriger Aussentemperaturen nicht auffält, macht sich dann plötzlich ab dem Frühjahr drastisch bemerkbar: die Motortemperatur steigt in kritische Gefielde (über 90°C).
Schnelle kann da der Erste Stau die Zylinderkopfdichtung zerstören.

Folgende Ursachen können sein:

- mangelnder Kühlwasserstand
- defekter Thermoschalter
- defekter Thermostat
- defekte Wasserpumpe
- verstopfter Kühler

Wie damit umzugehen ist und wie man die Funktion prüft (in o.g. Reihenfolge/einfach), findet Ihr in der Rubrik MOTOR der DATABASE-Startseite.




was im winter nur bei aufenthalten südlich des nördlichen wendekreieises auffällt, kommt im sommer um so dicker: der supertolle, rostfreie zustand 2+ 123er hat zwar eine gute karosserie, aaaaaaber keine klima. hier die anleitung von andreas:

Hallo,

wichtig ist auf jeden Fall, erstens für Luftzirkulation zu sorgen, also Schiebedach auf (falls vorhanden), und mindestens ein Fenster. Wenn Du den Fahrtwind nicht magst, oder das als zu laut empfindest, kannst Du mal probieren, z.B. das hintere Fenster auf der Beifahrerseite zu öffnen, also das Fondfenster. Gut geht das auch mit dem kleinen hinteren Fenster, wenn Du ein Coupé hast.

So hast Du auch eine Luftzirkulation, jedoch indirekt. Stell auf jeden Fall auch die Lüftung an, mindestens auf Stufe 1. Ja, auch, wenn Du ein Fenster und/oder Schiebedach offen hast. Auch wenn man denken könnte, das bringt doch nichts, weil eh durch Schiebedach und/oder Fenster genug Luftwirbel vorhanden sind, macht es wirklich einen massiven Unterschied, ob Du noch zusätzlich die Lüftung anstellst!

Daneben gilt es zweitens etwas gegen die direkte Sonneneinstrahlung zu tun. Wenn Du nämlich stundenlang auf der Autobahn unter praller Sonne fährst, wirst Du auf jeden Fall einen Sonnenbrand und/oder Sonnenstich erleiden. Deshalb empfiehlt es sich, im Auto stets eine weiße (!) Mütze, z.B. simple Baseballkappe, mitzuführen - und aufsetzen. Das gilt umso mehr, wenn Du mit offenem Schiebedach fährst. Du solltest zudem ein langärmeliges weißes T-Shirt tragen, damit Du keinen Sonnenbrand an den Armen bekommst, gerade bei offenem Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung. Wenn Du wirklich stundenlang in der prallen Sonne fährst, mußt Du sogar zwei Lagen übereinander tragen, weil die UV-Strahlen durch einen dünnen T-Shirt-Stoff nicht vollständig absorbiert werden. Ansonsten gut mit Sonnenblocker eincremen.

Gruß, Andreas

2007-04-25 15:12
Letzte Änderung: 19.6.2006 22:15:13 - Autor: Flojo - Letzter Autor: Martin aus Soizbuag

w123 - FAQ

Hier werden Fragen beantwortet, die häufig gestellt werden und zum Grundwissen eines W123-Fahrers gehören sollten.


07 Kennzeichen - Neuigkeiten 2006


Frage: Meine Instrumentenbeleuchtung ist ausgefallen (oft nach dem Tanken). Was ist passiert?

Antwort: Dein Dimmer für die gesammte Instrumentenbeleuchtung hat Kontaktkorrosion. Der Dimmer ist der selbe Knopf, wie für den Tageskilometerzähler. Daher fällt die Beleuchtung gerne aus, wenn man nach dem Tanken den Tageskilometerzähler zurücksetzt. Einige Male hin- und herdrehen sollte die Instrumentanbeleuchtung wieder in gang setzten.


Frage: Meine Kombiinstrument (Tankanzeige, meine Temperaturanzeige und die Blinker) sind ausgefallen, was ist los?

Antwort: Sicherung 12 ist durch oder hat Kontaktprobleme. Auch wenn die Sicherung ganz ist, können die Kontaktflächen sehr stark abgenutzt sein. Einfach austauschen und Kontaktflächen reinigen (am Besten mit einem Glasfaserpinsel)!


Frage: Mein Benziner (200/230E/230CE/280E/CE) startet schlecht und hat in der Warmlaufphase einen unrunden Motorlauf. Woran liegt das?

Der M102.920(200) und auch der M102.980(230E/CE) haben keine Köpfe mit selbsteinstellenden Hydrostößeln. Daher sollte man alle 15000km die Ventile nachstellen. Wurde das lange vernachlässigt, ist nach der Erstnachstellung eine bis zwei ordentliche/n 'Freifahrte/n' eine Nachstellung nötig.

Ferner gehört dazu auch gewissenhaft die Zündanlage auf Verschleiss zu prüfen (Marderbiss im Kabel oder die Teile sind einfach grottenalt). Sehr gern wir auch der Luftfilter vergessen, der wenn mal getauscht, sich als schwarzverdrecktes Etwas entpuppt und - hoppla - nach Tausch, bekommt der Motor wieder Luft. Und/Auch kann ein defekter Druckspeicher (nähe der Benzinpumpe) dazu führen, dass nach einer Standzeit erst Sprit bis vorne georgelt werden muss, weswegen der Wagen dann auch nicht gleich anspringt. Kein Starten im kalten oder warmen zustand, kann auch am Spritpumpenrelais liegen, welches entweder unzureichenden Kontakt in seiner Sockelbuchse oder im innenren auf dessen Platine eine 'kalte' Lötstelle hat. Abschließend kann auch ein falscher CO-Wert der Grund sein, der oft dann eine falsche Standgaseinregelung zur Folge hat - ab zum Boschdienst und dann gleich den Zündzeitpunkt überprüfen (Zündkerzenbild prüfen).

Im Technikbereich der DATABSE oder über die Stichwortsuche im Forum lässt sich Detailliertes dazu finden.


Frage: Mein Einspritz-Benziner (230E/TE/CEoder 280E/TE/CE) geht plötzlich aus oder schüttelt sich furchtbar bei niedrigen Drehzahlen und geht dann aus. Woran liegt das?

Sehr häufig hat das Kraftstoffpumpenrelais eine kalte Lötstelle, einen Wackelkontakt zur Fassung, ein Problem an der Sicherung 14 und/oder einen ausgedampften Elektrolytkondensator. Eine Schnelldiagnose, ob das KPR noch ansatzweise funktioniert geht einfach: Bei geöffneter Tür die Zündung einschalten und horchen, ob es von hinten eine Sekunde surrt. Das ist die Kraftstoffpumpe und das Relais schaltet sie zum Start an. Allerdings kann eine kalte Lötstelle oder ein kaputter Elko ausschließlich Funktionsstörungen in einem bestimmten Temperatur- oder Drehzahlbereich hervorrufen.


Frage: wie entferne ich das Lenkspiel?

Das lenkspiel des W123 hat bereits seinen Ursprung ab Werk.
Wenn man den Zeitgenössischen Testberichten ab 1976 glauben darf, so soll das lenkspiel damals von gut 2-3cm negativ aufgefallen sein. Es rührt von der geänderten Vorderachsstruktur im vergleich zum Strich8, dessen Vorgänger.

Allerdings ist das nur die Basis allen "Übels". Denn vielmehr kommt die Laufleistung und/oder das Alter von nunmehr mindestens 20 jahren zum Tragen.
Sprich, die gesamten Gelenke der Vorderachse unterliegen einem natürlichen verschleiss.
Hauptsächlich sind betroffen: Lenkungsdämpfer, Querlenker, Achsträger, Stabilager, Spurstangenköpfe.

Das sagenumwobene Lenkgetriebe ist absolut das letzte Detail in der Fehlerkette und obliegt NUR der FACHKUNDIGEN bearbeitung.


Frage: Welche Reifen passen auf welche W123-Felgen?

Antwort:

5,5J 14 -> 175R14 oder 185R14

6 J 14 -> 195R14 (Eintragung problemlos bei Limo und T. Freigabe gibts bei DC)

6,5J 14 -> 195R14 (Eintragung auf Fuchsfelge nur mit Lenkhebel vom W116/R107)


Welches Motorenoel?

Mercedes gibt verschiedenen Viskositäten an. Vorzugsweise ist aber das Mehrbereichoel 10W40 zu benutzen. Bei dessen langjähriger Benutzung (oder eines anderen mineralischen Oels wie z.B. 15W40) ist ein plötzliches Verwenden von einem vollsytetischen Oel ungesund.


Betriebsstoffe und Füllmengen:


Wie messe ich den Ölstand meines Automatikgetriebes?

Den Ölstand in seinem Automatikgetriebe zu bestimmen ist nicht so einfach wie beim Motoröl: Gemessen wird bei betriebswarmen Getriebe (Öl: 80°C entspricht, mind. 50-100km Fahrt), laufendem Motor und Gangwahlhebel auf "P". Der Motor sollte ca 1-2 Minuten vor der Messung gestartet worden sein. Der Peilstab ist hinten an der Spritzwand und der Ölstand sollte zwischen Min und Max liegen. Ist das Getriebe 20-30°C warm liegt der Ölstand 30mm unter der Min-Markierung und es muss nichts nachgefüllt werden! Das Öl sollte Honigartig sein und nicht verbrannt riechen.

Der Ölstand wird über eine Spritze (Apotheke nach "Kliestiespritze" fragen das sind 200-300ml ;-) ) und ein Stück Aquariumsschlauch über den Peilstabstuzen korrigiert.

ACHTUNG: Ein zu hoher Ölstand im Getriebe hat zur Folge, dass das Öl schaumig geschlagen wird und damit von der Ölpumpe nicht mehr befördert werden kann. Das Getriebe gibt dann in kurzer Zeit seinen Geist auf.


Welches Benzin?

Grundsätzlich sind sog. 'Benziner' ab Werk für Super Plus Kraftstoff mit Oktanzahl 98 ausgelegt (BRD DIN 51 600). Über eine Spätverstellung der Zündung um ca. 5 Grad kann auf Super Kraftstoff mit Oktanzahl 95 gefahren werden (ca. 2-3 PS Leistungsverlust). Normalbenzin ist nicht verwendbar. Bleiersatz ist nicht nötig, da Mercedes schon früh ab den 70er Jahren härtere ventilsitze und zur besseren Kühlung natriumgefüllte Auslassventile eingeführt hat.

Allerdings empfielt Mercedes für alle Motoren vor Bj. 83 bei der Verwendung von bleifreiem Benzin das Intervall für die Ventilspielenstellungen zu verkürzen.


Was muss ich an der Tankstelle Wissen?


Welche Sicherungen und Belegung:


Frage: gibt es Kleinst-Reparaturbleche für das Coupé-Heck?

Nein. für den Radlauf und das untere seitenteil bediene man sich der Limousienen-Repbleche. Für das Coupé gibt es sonst nur komplette Seitenteile. Lediglich das Querblech, sowie der Heckdeckel sind Limobaugleich.

2007-07-17 19:35
Letzte Änderung: 27.10.2006 09:44:50 - Autor: Matze - Letzter Autor: Matze

ABE und Gutachten

Wer gebraucht Teile wie Felgen, Spoiler, Sportauspuff o.ä. kauft hat oft das Problem daß die ABE oder das entsprechende Teile-Gutachten fehlt. Auf der Felge, Auspuff, Spoiler ist normalerweise irgendwo die Buchstabenfolge "KBA" und eine Nummer drauf. Mit dieser "KBA-Nummer" kann man dann beim Kraftfahrt-Bundesamt (www.kba.de) die Adresse des Herstellers anfragen. Wenn man diese dann erhalten hat muß man beim ABE-Inhaber unter Nennung der KBA-Nummer um eine Kopie anfragen. Diese erhällt man dan meistens kostenlos oder gegen eine geringe Schutzgebühr.

Oft hat der Tüv die KBAs auch in deren Abnahmeregister stehen.
Sprich, sollte man mal für ein altes Teil keine ABE auftreiben, kann man vorher beim Tüv die Abnahme auf Grund Registrierung im Register erfragen.


ABE 7x15er ATS

ABE 7x15er ARC

2007-04-25 15:14
Letzte Änderung: 12.5.2006 10:25:59 - Autor: Pi - Letzter Autor: Flojo

AMG Umbauten

Nähere Info´s zu AMG Umbauten gibt´s hier 
http://www.amg-classics.de

2007-04-25 15:19
Letzte Änderung: 14.11.2004 17:23:57 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

Abschleppen oder Schleppen

http://www.fahrtipps.de/pkw/abschleppen-schleppen.php

2007-04-25 15:23
Fabian

Daimler Chrysler

Die gute Firma mit der KinderChromolade? ;-))

www.daimlerchrysler.com

2007-04-25 15:23
Letzte Änderung: 19.6.2006 11:51:40 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Matze

Dieselcoupé Umbau

  • tacho: muss mit diff zusammenpassen, wennde die 3.58er drin läßt, kommt er langsamer ausm quark, rennt aber 165 sachen auffer bahn.

  • kupplung: da musste die komplette hydraulik umbauen, wenn du von automat auf schalter umbaust. wennde schalter hast und schalter reinbaust, dann haste keine arbeit damit.

  • auspuff: kauf nen neuen für ne diesellimo und kürz das vorderrohr um 6cm.

  • kardan: strick dir was. abhängig vom einzubauenden motor, einzubauenden getriebe mußte basteln, ggfls beim üprofi kürzen lassen, kostet aber geld. was zusammenstecken birgt die unwuchtgefahr. 240d schalter im coupe hab ich gebaut aus 280ce hinterteil und 240d vorderteil.

  • bremse: gibts nix zu machen.

  • elektrik: kabelbaum selber bauen (grad gemacht) oder den kompletten baum aus nem 240(T)D einbauen. der D kommt besser als der TD, wegen heckwischerschaltung, die nur stört. selber bauen is aber auch kein act wenn man buchelis schaltbilder usw. lesen kann. du brauchst dicken dauerplus, anlasserimpuls, masse und zündungsplus auf dem relais, eine birne geht vom relais nach innen ans KI. anlasserimpuls kannste an diversen stellen abgreifen.

  • anlasser: wohnt beim M102 auf der anderen seite, anlasser und kabel sind kleiner, also bau das vom echten D alles um, ggfls mußte hier und da ne neue zusatzstrippe für die verteilerblöcke setzen, hängt aber vom baujahr und vom rohling ab. 280ce erste serie is da ideal für sowas.

  • spritpumpe: wennde diesel fahren willst kannste die quasi drin lassen, dann kannste entlüften per pumpe, wennde mal leergefahren hast. ich sag aber: raus damit. adaptieren kann man wie man will, crackpfeife bauen oder neue tankleitung kaufen, egal. du mußt nur das pumpenpaket umgehen und dann vom tank direkt auffe vorlaufleitung.

  • rücklauf und entlüftung: unverändert. muss man nur vorne mit gummischlauch verlängern. zum pöl fahren dicke polyamid-leitung einziehen (10er innendurchmesser) und das tanksieb durchstechen, ersatzfilter und werkzeug ins handschuhfach.

  • tüv-eintragung: beschaff ne leistungsbescheinigung zum motor anhand der motornummer. vom dieselmotor natürlich! dann machen die jungs am wenigsten stress. als topspeed tragen die den 240D-kram ein, sofern du eine briefkopie oder den brief im original hast. wenn dein tüv mit einbau von solchen sachen stress macht, her damit, meine tüffer kennen die spiele.

  • oxikat: dito, am besten matrix zum selbst einschweißen, verlief stressfrei.

  • schaltkulisse: am besten genau die aus dem schlachtwagen nehmen, wo das getriebe herstammt.
  • motorlager und kühler: kannste übernehmen, ggfls brauchste neuen motoranschlag, neue gummilager würd ich eh verbauen, besser kommst du nie wieder dran. kühler kann übernommen werden.

  • lüfter: ich empfehle umbau auf elektrolüfter, beim kabelbaumstricken fällt das nicht mehr ins gewicht und angeblich solls 5 ps bringen. ich glaub zwar nicht an 5 ps, aber man kommt beim ventileeinstellen am diesel besser an die kurbelwelle, wenn der elektrolüfter ein blasender klimalüfter is.

  • gasgestänge: musste vom diesel übernehmen und anner schottwand ggfls was umschrauben.

  • lenkhebellager: machs bei ausgebautem motor neu!

  • kardan: wuchten lassen oder nicht: deine entscheidung.

  • hardyscheiben: gleich neu machen, bist eh dran.

  • zündschloss: musste vom diesel umbauen, kannst aber den zylinder wexeln. damit bleibt der schlössersatz erhalten.

  • DZM: nen beziner-dzm auf klemme W umrüsten machen P.S. u.a., die lima musste halt noch umbauen.

  • standgasverstellung: würde ich nicht ins amaturenbrett bauen, ich hab dazu nen fahrradbowdenzug beim dicken genommen und setz den inne blindblende vom sonderaufbau beim dicken. bei der ratte wohnt der (laaang gewählte) zug oben in der schalterleiste im blindloch.

alles rückrüstbar machen, falls du mal wieder nen 230CE haben willst.

achja: zündspule, steuergerät, spritpumpenrelais etc. entfernen und die kabel einzeln isolieren.

beim unterdruck mußte auch andere leitung nehmen, auf coupe adaptieren, mit schlachtwagen kein act.

gruß, wolfi (scheinwerferhöhenverstellung nachrüsten oder weglassen?)


So ein Dieselcoupé durch einen Oxi-Kat auf Steuerklasse Euro 1 zu bekommen, ist übrigens kein Problem mehr. Noch vor ein paar Jahren hieß es, Euro 1 wäre bei so einem "selbstgestrickten" Umbau nur nach Erstellung eines Abgas-Einzelgutachtens beim TÜV möglich (für nur freundliche 1.500 Euro). Das stimmt nicht mehr: Heute stellt der TÜV problemlos eine Bescheinigung für die Zulassungsstelle aus, die das dann in den Brief einträgt. Vorausgesetzt, man trifft auf einen Prüfer, der versteht, dass der Umbau eine reine Baukastenlösung ist und hier keine komplette Neukonstruktion entstanden ist. (Marc240CD)

2007-04-25 15:24
Letzte Änderung: 29.8.2005 17:32:44 - Autor: - Letzter Autor: Marc240CD

Ersatzteilquellen

Siehe auch: ZubehoerHaendler


Ich habe selbst viele viele Teile aus 15 Jahren intensiver 123 Fahr und Basteltätigkeit. Natürlich fehlt trotzdem oft das, was ich gerade brauche. In meinem Bekanntenkreis gibt es immer weniger aktive 123 Fans, viele sind einfach auf 124 umgestiegen. Kurzum mir fehlen die Adressen von Gleichgesinnten, mit denen man mal Teile austauschen / erwerben kann, wenn was fehlt. Detailliert anbieten kann ich nicht alle Teile, weil es einfach zu viel ist. Also, wer was braucht kann sich melden bei O_Schmidt@t-online.de und es wäre toll, wenn es bald auf dieser Seite eine Adressenliste gibt, wo man die Leute findet, die allerlei an Teilen und Ratschlägen anzubieten haben.
Oliver

Solltet ihr Probleme bei der Ersatzteilversorgung oder bei der Versorgung mit Gebrauchtteilen haben, so könnt ihr euch auch an den VDH (www.Mercedesclubs.de), welcher ein Umfangreiches Ersatzteillager unterhält. Viele Teile passen auch vom /8, W 116 oder W 126 und falls Ihr dann immer noch nicht weiterkommt, wendet euch an Benzdriverjoggl@aol.com. Habe zwar in erster Linie /8-Teile aber wie gesagt, vieles passt universell und sollte es mal ein Problem geben, kennt man sich ja. MfG Joggl

2007-04-25 15:24
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:55:02 - Autor: Zettel - Letzter Autor: MARSIN

EPC / EPC Online

Onlineversion unter http://www.detali.ru/cat/oem_mb0.asp?TP=1

Frage: Wie läßt sich eine Teielnummer mit dem EPC entschlüsseln?? Habe beides, d.h. EPC und die Nr. aber bin zu blöd um herauszufunden was sich hinter der Nr versteckt!!!!!

Antwort: Die Teilesuche in EPC über die Teilenummer ist normalerweise im Programm gesperrt. Der Menuepunkt Such; Teile Suche F11 ist Standardmäsig nicht möglich. Aber:

EPC benutzt ein Konfigurationsfile. Es ist unter Bhroot\System\Usr\DBCP\Config\System das File DBCP.CFG In diesem File ist die Suchfunktion im Schalter SEARCH durch eine 0 gesperrt. Wird dieser Softwareschalter mit einem Editor auf 1 gesetzt so ist die Suchfunktion freigegeben und im Menue Such ist 'Teile Suche F11' möglich. Es öffnet sich dann ein Menuefenster zum Teilesuchen. Etwas grob, aber funktioniert in der Version EPC 03/2000. Bei meiner Version 11/2003 befindet sich die Datei unter bhps\DBCS1\System\Usr\DBCS\config\system und heist DBCP.CFG, einfach von 0 auf eins setzen und die Suche funzt, wenn auch nicht immer hundertprozentig.

Bei mir hat sich das EPC innerhalb eines Jahres zweimal sang- und klanglos verabschiedet und wollte nicht mehr, daraus ergab sich:

Aus meiner Erfahrung genügt es nicht das EPC nur zu deinstallieren.

Ich habe auf der Festplatte zusätzlich die Ordner bhroot und bhuninst gelöscht.

Danach die EPC Registry Einträge gesucht:

Auf meinem Rechner sind dies (bei Windows ME):

Alle Einträge die unter "Bell & Howell" (1x) bzw. "BellHowellApps" (6x) stehen löschen. Weiters gibt es einen Eintrag "Daimler-Benz" - ebenfalls löschen.

Danach habe ich zusätzlich die Registry Datei nach überflüssigen Einträgen untersucht und diese gelöscht.

Alle Vorgänge die bis hierher die Registry-Datei betreffen habe ich mit dem Freeware – Programm "RegCleaner" des Finnen Jouri Vuorio, homepage: www.jv16.org durchgeführt. Ich habe das Funktionieren der homepage nicht geprüft, ich habe aber die Installationsdatei dieses Programmes – einfach ein email schicken ich sende die Datei zu (aber nur zu Bürozeiten Mo. – Fr.).

A propos Registry Datei: Wenn man das EPC für den 123 bereits installiert hat und weitere Schlüssel für andere Typen als den 123 eingeben will (die natürlich auf der CD-Rom sein müssen und man muss den Schlüssel kennen) kann man, anstelle neu zu installieren, mit Start – Ausführen und dem Befehl regedit den Registrierungseditor aufrufen. Dann sucht man mit der Funktion Bearbeiten – Suchen den Begriff "123". Dabei kann es passieren, dass man auf irgendwelche Einträge kommt in denen auch "123" enthalten ist – einfach weitersuchen. Irgendwann kommt auf einen Ordner "BellHowellAps" in dem ein Ordner "123" steht. Dieser Ordner hat einen Unterordner, in meinem Fall ist das vermutlich nicht ganz zufällig das Datum meines EPC "052001" und siehe da die Zahl die in diesem Ordner steht ist der Lizenzierungsschlüssel für das EPC für den 123. Dann habe ich versucht für den 124 einen neuen Schlüssel genauso zusätzlich anzulegen und siehe da es funktioniert. Dann noch den 126 und den 201 und alle laufen. Dazu habe ich auch einen „Screenshot“ – bei Bedarf email an mich wie oben.

BB aus Wien

2007-04-25 15:25
Letzte Änderung: 11.9.2006 10:08:00 - Autor: Andre_280E - Letzter Autor: André_280E

Krankenwagen

Die Firma Binz hat 123er Krankenwagen mit 240D, 300D und 250er Benziner Motoren gebaut. Das waren auch die Motorvarianten, in denen die Langlimousinen erhältlich waren. Also nehm ich an das auch andere Krankenwagenhersteller die gleichen Modelle verwendet haben.
Mit ein bißchen Glück findest Du noch Top-Modelle direkt von einer DRK-Ortsgruppe. Ich hab auch schon Inserate von richtigen Gebraucht-Krankenwagen-Händlern in Autozeitschriften gesehen.
Die Preise liegen je nach Zustand zwischen € 800.- und € 10.000.-. Man sollte allerdings immer bedenken, dass diese Fahrzeuge prinzipiell wie Taxen genutzt wurden. DRK-Autos haben so manchen Zivildienstleistenden erlebt (bei uns wurden die Kisten gnadenlos geknüppelt).
Schwierig ist es die KTW- Zulassung zu behalten, die Finanzämter stellen sich da häufig an, d.h. man muß die vollen Steuern dafür zahlen oder hinten die Scheiben zuschweißen.
Ein tolles Gefährt - besser gehts für den Urlaub kaum. Und der Fahrkomfort ist eben wie bei einer Limo. Am liebsten bin ich mit dem 300 D gefahren, die Maschine passt einfach zu dem Gewicht.

Zu den Herstellern:

www.binz.com und www.miesen.de

2007-04-25 15:26
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:36 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Literatur

Der w123 in ZeitSchriften


Bücher über den w123

Übersicht in Bildform

Es gibt jetzt die MODEL W123 Service Manual Library (auf ENGLISCH)

Service and Repair Manuals Mercedes-Benz 200, 240, 300 Diesel (Oct '76 to '85) 1-85010-114-0, Haynes Publishing, 1989 Lieferzeit 3-4 Wochen Importartikel: nur Festbestellung möglich.

Privat bitte E-mail an: dirk@mb123.com oder bestellen bei www.buch.de mit ca. vier Wochen Lieferzeit. Kostet etwa 65.- DM


1. Von Dieter Korp, "Jetzt helfe ich mir selbst", erschienen im Motorbuchverlag, ISBN 3-87943-575-8 (Dieselversion): Zeigt, wie pflege ich meinen 230E richtig. Ist auch für Anfänger gut verständlich. Korp ist (war?) ein Profi, der auch schon die Anleitung für den Vorgänger /8 geschrieben hatte. Jeder zweite Satz lautet jedoch "das ist Werkstattsache". Also nicht unbedingt für alles geeignet...eher Pflegeanleitung

2. Ein Buch aus dem Bucheli-Verlag "Reparaturanleitung", ISBN-Nr. 3-7168-1369-9 (Dieselversion): Reicht sogar für eine Motorüberholung. Alle wichtigen Drehmomente und Maße (z.B. auch Federkennzeichnung und sämtliche Übermaße)sind enthalten. Außerdem ausfürliche Schaltpläne. Tolle Zeichnungen, allerdings sind die Beschreibungen, vor allem der Funktionsweisen, sehr spärlich. Also weniger für Anfänger geeignet da eher "abgespeckte" Werkstattanleitung. Es gibt Bd. 309 der nur bis 5/80 behandelt(alle Vergaser und 280E), Band 290/291, der alle Dieselmodelle von 1976 bis 1979 behandelt und Bd. 788/89 welcher den 200/230E behandelt.

3. Von H. R. Etzold "So wirds gemacht" Bd.56: Mercedes Typ W 123 (Jan. 76 bis Dez. 84). 200, 230, 230 E, 250, 280, 280 E. bzw. Bd 57 für die Diesel. Jeweils 7. Aufl. 1996. 251 S.. Kartoniert. 700gr. ISBN: 3-7688-0558-1 (Benzinerversion), KNO-NR: 2 92 50 57, ISBN: 3-7688-0559-X (Dieselversion), beide 38.00 DM sehr anschaulich, viele S/W Fotos, überwiegend leicht verständlich ausgeschmückte Zitate aus den Werkstattunterlagen.

Fazit: Etzold besorgen, wenn der nicht mehr reicht eine Repanleitung (Bucheli) oder gleich die etwas teuren DB-Werkstattunterlagen (NL)


Es wird immer wieder gefragt, wie man noch an ein Etzold-Exemplar kommt. Das Buch wurde 1996 zum letzten Mal aufgelegt (7. Aufl) und es wird keine Neuauflage geben. Doch es gibt noch mehrere Möglichkeiten, ein Exemplar zu ergattern: Bei einigen Auto Unger - Filialen stehen noch neue Exemplare rum, ebenso in einigen Buchhandlungen und in Max Bahr Baumärkten. Im Internet gibt es unter http://www.zvab.de das Verzeichnis antiquarischer Bücher. Unter http://www.autolit.de verkauft ein Händler manchmal Exemplare, aber saumäßig teuer. Und unter Versteigerungsseiten wie http://www.ebay.de werden laufend welche versteigert.


Es gibt Buch von Bosch über die K-Jetronic. "Technische Unterrichtung Benzineinspritzsystem K-Jetronic" Teilenummer: 1987722009. Kostet etwa 15 Euro.


Es gibt seit ca. April 2002 beim MB Atteilecenter Stuttagrt http://www.mbatc.de/ eine Werkstatt-CD auf Deutsch für ca. EUR 76 plus EUR 4 Versand zu kaufen.
Unter http://www.doromey-shop.de gibt es viele Handbücher für Daimler zu bestellen. Auch die CD's

2007-12-03 20:26
Letzte Änderung: 17.11.2005 13:59:21 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Marktwert

Oltimermarkt Sonderheft Preise - 2004 Nr. 32 (Herausgabedatum Oktober 2003

Zuallererst die Zustandsnoten

Zustandsnoten Der Zustand von 1 bis 5

 

Note 1 Makelloser Zustand. Keine Mängel an Technik, Optik und Historie (Originalität). Fahrzeuge der absoluten Spitzenklasse. Unbenutztes Original (Museumsauto) oder mit Neuteilen komplett restauriertes Spitzenfahrzeug. Wie neu (oder besser). Sehr selten!

Note 2 Guter Zustand. Mängelfrei, aber mit leichten (!) Gebrauchsspuren. Original oder fachgerecht und aufwendig restauriert. Keine fehlenden oder zusätzlich montierten Teile (Ausnahme: Wenn es die StVZO? verlangt').

Note 3 Gebrauchter Zustand. Normale Spuren der Jahre. Kleinere Mängel, aber voll fahrbereit. Keine Durchrostungen. Keine sofortigen Arbeiten notwendig. Nicht schön, aber gebrauchsfertig.

Note 4 Verbrauchter Zustand. Nur bedingt fahrbereit. Sofortige Arbeiten notwendig. Leichtere bis mittlere Durchrostungen. Einige kleinere Teile fehlen oder sind defekt. Teilrestauriert. Leicht zu reparieren (bzw. restaurieren).

Note 5 Restaurationsbedürftiger Zustand. Nicht fahrbereit. Schlecht restauriert bzw. teil- oder komplett zerlegt. Größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar. Fehlende Teile.

Copyright © 2000 [Classic Data]. Alle Rechte vorbehalten. Classic Data GmbH, Wittener Str. 105, 44575 Castrop-Rauxel

Modell BJ PS 1 2 3 4 5 Neupreis (DM)
200 76-80 94 4000 2300 1500 600 200 18380
200 79-85 109 4000 2400 1600 700 200 21040
230 79-81 109 3600 2100 1400 500 100 20910
230E 79-85 136 5400 3100 2000 700 100 25690
250 76-79 129 3600 2100 1400 500 100 21750
250 79-85 140 3800 2200 1500 600 100 23470
280 75-81 156 3800 2200 1400 600 100 24990
280E 75-78 177 4700 2800 1700 600 100 26890
280E 78-85 185 4800 2800 1800 600 100 32900
200D 76-79 55 3900 2400 1500 500 100 18870
200D 79-85 60 3900 2400 1500 500 100 20480
220D 76-79 60 4000 2500 1600 600 100 19560
240D 76-79 65 4200 2500 1600 700 100 20150
240D 79-85 72 4500 2600 1700 700 100 23670
300D 76-79 80 4000 2300 1500 500 100 24400
300D 79-85 88 4100 2400 1600 600 100 30460
300DTurbo 81-85 125 4100 2400 1600 600 100 37200

das waren die limos, weiter gehts unten mit den teewägen

Modell BJ PS 1 2 3 4 5 Neupreis (DM)
200T 79-85 109 4200 2500 1600 600 200 26530
230T 78-80 109 4100 2400 1600 600 200 25280
250T 78-79 129 4900 2900 1900 700 200 27580
250T 79-85 140 5100 3000 2000 800 200 29750
280TE 78-85 185 6500 3800 2500 900 200 33760
240TD 79-85 72 5400 3100 2100 800 100 26420
300TD 79-85 88 4800 2800 1900 700 100 34430
300TD T 80-85 125 6400 3700 2600 900 200 37340

und noch weiter unten die coupes

Modell BJ PS 1 2 3 4 5 Neupreis (DM)
230C 77-80 109 6300 3700 2300 800 200 26250
230CE 80-85 136 6800 4000 2500 900 300 31410
280C 77-80 156 7500 4400 2800 1000 200 33010
280CE 77-78 177 8700 5100 3200 1100 200 28400
280CE 78-85 185 8800 5200 3300 1200 200 33340


2007-04-25 15:28
Letzte Änderung: 2.5.2006 13:18:40 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Matze

Motorumbau

Umbau auf V8-Motor und (weiter unten) Umbau auf CDI-Diesel

Umbau auf V8

Grundsätzlich passen alle zeitgenössischen V8-Motoren mit mehr oder weniger Aufwand in den W123. Im Folgenden einige Aspekte, die beim Umbau zu beachten sind:

Die vorderen Radhäuser mußten beim 5.0 verändert werden. Der Motor hatte nicht genug Platz. Der Lenkanschlag ist anders, das Fahrzeug hat einen größeren Wendekreis. Die Stirnwand (Schottblech) zur Fahrgastzelle wurde auch geändert, um dem Getriebe Platz zu schaffen. Der Motor ist schwerer, also die Aufhängung vorne (komplette Achse) genauestens betrachten. Der alte 3,5ltr hatte oft Kummer mit der Antriebskette der Ölpumpe. Die Rollen der Kettenglieder platzten gerne. Die Ventildeckelschrauben (bei den Aludeckeln) waren unterdimensioniert. Ein zu festes Anziehen reichte und sie verabschieden sich. Schaue nach, ob die Deckel zur Krümmerseite hin ölen.

Die Kabel der Einspritzanlage liegen auf dem heißen Ansaugkrümmer, sie sind nicht sonderlich gut geführt. In der Regel wird die Isolierung im Laufe der Jahre brüchig und Aussetzer sind die Folge. In der S-Klasse hatte die Zündbox mit Feuchtigkeit zu kämpfen. Das zwischen Radhaus und Zündbox gelaufene Wasser konnte nicht weg. Die Zündbox gammelte von hinten her durch.

Beim Schaltgetriebe war die Kupplung zu schwach. Der Anlasser war ebenfalls ein Sorgenkind. Er sitzt ohne Schutz zu dicht am heißen Auspuffkrümmer. Tue ihm ein Gefallen und montiere ein Wärmeschutzblech. Der Keilriemenantrieb aller Nebenag. war ein weiterer Fall. Wegen der langen Wege meinten viele Schlosser, sie müßten die Keilriemen besonders fest spannen. Lagerschäden an der Lima und Wasserpumpe waren die Folge.

Der Motor wird im W123 schwitzen; hat er einen Elektrolüfter? Deswegen auf die Klimaanlage möglichst verzichten. Sie bringt noch mehr Wärme. Der Zündverteiler nervte sehr oft durch Feuchtigkeit in der Kappe. Dieses gilt inbesondere nach einer Motorwäsche. Reichte bei anderen Autos das einmalige Trockenlegen, so mußten hier die Kappen manchmal sehr oft getrocknet werden.

Darüber hinaus empfiehlt sich (wenn man schon mal dabei ist) der Einbau der W126 Bremsanlage (inkl. HBZ) mit den innenbelüfteten Scheiben.


Umbau auf 220 oder 270 CDI-Diesel

Der 220 CDI ist vom Platz her einfacher unterzubringen, und gesehen habe ich so etwas auch schon, hier im Forum waren auch mal Bilder zu sehen. Du brauchst aber, wenn Du das wirklich machen willst, nicht nur den Motor - besorg Dir am besten einen Totalschaden, bei dem Motor, Getriebe und zumindest der vordere Teil der Kardanwelle OK sind. Weiterhin brauchst Du die Steuergeräte, den Kabelbaum, u.U. den Tachometer, Motorträger wirst Du selbst machen müssen. Dann gibt es noch solche Kleinigkeiten wie Servopumpe, Klimaanlage ...

Motor und Automatik sind schon beim OM 606 (letzter 300er Reihenpumpen Motor 24 V mit serienmäßiger Automatik) über CAN-Datenbus miteinander vernetzt. Automat hält ziemlich genau 250.000 km, weil kein Öl- und Filterwechsel im Getriebe mehr vorgesehen ist. 605er 5-Zyl. gibt es auch mit 5-Gang-Schaltung ohne Vernetzung, hier läßt es sich ganz ohne Steuerung auskommen. Die Niveauregulierung wird seit 124er Zeiten (Ausnahme: M 102) über die Tandemservopumpe betrieben, sollte also kein Problem werden.

Alternative: Es gibt doch so nette 250er Turbodiesel OM 602/605, die haben 126 PS bzw. 150 PS und keine (602) bzw. nur wenig Motorsteuerung. Mithilfe der mechanischen E-Pumpe vom 602 Turbo wird der 605 auch ohne Steuerung laufen, PÖL-tauglich ist er. Kenne persönlich einen W 109 300 SEL (ehem. 3.5 V8) mit H-TÜV, welcher erst einen 240 D OM 616 und nun einen OM 603 300 D Turbo bekommen hat, mit 5-Gang vom 124. Das Ganze fährt ordentlich, hat 147 PS, null Motorsteuerung. Ich würde einen der o.g. 5-Zylinder nehmen, die laufen und sind solide. Es gibt noch den 605 ohne Turbo mit 113 PS für Leute, die Motoren gern drehen, findet sich auch im 124. Warum CDI, wenn doch nicht pöltauglich und kompliziert? Die 605er sind die Krönung der Reiheneinspritzpumpenmotoren mit 4-Ventiltechnik, können mit mech. Gaszug gefahren werden (je nach Baujahr muß die el. Ansteuerung der Regelstange eben durch die mech. Version der 93/94er Modelle ersetzt werden). Für ganz harte Energiesparer bliebe noch der 602 Direkeinspritzer mit 129 PS aus dem Sprinter oder E 290 TDI, der hält auch, hat aber die el. gesteuerte VW-TDI-Verteilerpumpe, also PÖl nur mit Umbau möglich. Läuft aber hart wegen der Direkteinspritzung.

Hier ein paar eigene Erfahrungen: C 250 Turbodiesel Kombi (OM 605, 150 PS) 8 Liter/100 km, 310tkm Laufleistung. Nun der augenblickliche W 124 250 Turbodiesel Kombi (OM 602, 126 PS), 327tkm LL: 7,5-8,5 Liter je nach Außentemperatur. W 124 E 250 Diesel Vierventiler ohne Turbo Kombi (OM 605, 113 PS), 280tkm, 8,5 bis 9 Liter. Alles Schaltgetriebe 5-Gang. Die Turbos sind sparsamer, da sie schon ab 222 u/min ordentlich ziehen und nicht getreten werden müssen. Der 605er Motor ohne Turbo braucht Drehzahlen ab 3000 u/min, um sich nach 113 PS anzufühlen...

CDI kenn ich auch von Langstrecken, ich würde sagen, sie sind einen Liter sparsamer als die 602er/605er, man erkauft sich das aber mit großem Elektronikaufwand. Der Kraftstoff muß auch immer einwandfrei sein, die alte Reihenpumpe frißt dagegen fast alles. Getriebe: Alle Motoren oberhalb von 2 Litern haben ab 1989 Zweimassenschwungräder und brauchen die dazugehörigen 5-Gang-Getriebe samt Kupplung. Nimmt man das Schwungrad der früheren Versionen und die Getriebeglocke eines T 1-Busses mit M 102 (Anlasser links), kann man wohl auch die steinalten Vierganggetriebe vor 1980 montieren (Lenkradschaltung...), ohne 5-Gang geht aber der Verbrauch sinnlos nach oben und die Dauerhaltbarkeit dürfte auch leiden.

Am besten ganzen Schlachtwagen der 90er kaufen und kpl. Triebstrang einbauen. Auspuff und Motoraufhängungen werden wohl eine anspruchsvolle Bastelei, wenn man den evtl. vorhandenen Euro 2-Kat (späte C 250 Turbo OM 605 können evtl. sogar D 3 oder Euro 3 geschlüsselt sein) mit einbaut, die Achs- und Getriebeübersetzung wie im Spenderfahrzeug auch im Empfängerfahrzeug drin ist (z. B. 3,46) und die Gewichte beider Fahrzeuge nahe beieinander liegen, kann die Abgasnorm mit übernommen werden. Vielleicht sogar mal ein Rußfilter, falls der für späte 605er mal angeboten wird. Das Ganze hätte dann einen Sinn für jemanden, der einen 123 o.Ä. z.B. als Taxi im Innenstadtbereich richtig nutzen, aber nicht von seiner "alten" Karosse weg will. Geld sollte aber bei so einem Vorhaben nicht allzu wichtig sein, das kostet alles. Schon der Schlachtwagen, um den man sich mit den Exportfachleuten streiten muß, wird einige Tausender kosten, je nach Modell. G-Modell-Schrauber treiben solche Dinge, bauen Benziner auf 602/605 um, manche auch auf 603/606 (den Sechszylinder wird man aber im 123 nicht mehr vernünftig unterbringen können, im G schon, da hats ihn ja gegeben). Deswegen meine Idee mit den 5-Zylindern. Bacigalupo.

2007-08-13 00:51
Letzte Änderung: 14.2.2006 11:42:43 - Autor: RalfL - Letzter Autor: RalfL

Navigationssystem

Die Nachrüstung ist gar nicht kompliziert: Letztes Wochenende habe ich das "Birdview- System" von Nissan (ein Geschenk...) eingebaut. Die Problempunkte:

Wo kommt die Antenne hin? Aufs Armarurenbrett oder Heckablage, beides geht.

Wo kommt das Geschwindigkeitssignal her? Vom Tacho abnehmen. Viele haben einen Geberanschluß für den TempoMat, auch wenn keiner eingebaut ist. Ich bin direkt auf den Geber, der (nur)ein Sinussignal gibt. Das reicht dem Rechner aus, ein Signalwandler oder Signalverstärker war nicht notwendig.

Den Geber des Tempomaten - gibt´s neu bei Benz für ca. 60,00 oder gebraucht beim Schrott - den mußt Du von hinten in den Tacho schrauben.

Rückfahrsignal gibts im Fahrerfußraum rechts am Mitteltunnel (quadratischer Stecker).

Der Rest war nur noch die Verkabelung von Dauerplus, Licht, etc. Resultat: Funktioniert alles, nix ist angebohrt worden.

Christian Klippel

Frage: ich dachte Navi geht nur mit Radsensoren ??? In der Stadt nur mit Antenne so schlechter GPS Empfang, daß das System ohne Radsensoren nicht funktioniert?

Antwort: neeee, ganz falsch. Die Position des Fahrzeugs wird alle paar Sekunden aus der Lage zu mindestens drei Satelliten errechnet. Dazu die Antenne. Das Geschwindigkeitssignal hilft dem System nur zum Feinabgleich(in 50 Metern links halten...). Radsensoren (..blabla,geht nur wenn Du ABS hast,blabla) sind bei mir also nicht notwendig


... das APS IV ist ein Blaupunkt Gerät, und damit braucht es :

1.) Tachosignal 2.) Rückfahrsignal 3.) Platz für den Navirechner 4.) Platz für die GPS-Antenne.

zu 1.) Das Tachosignal kriegst Du am Besten vom Hall-Geber des Tempomaten - allerdings reicht die Amplitude nicht zum Triggern des Einganges der Navi aus. Du kannst, sofern Du elektronisch begabt bist und Zeit dafür hast, Dir ne kleine Schaltung mit nem OP aufbauen, oder eine fertige Schaltung kaufen - mail mir, ich geb Dir die Adresse (ich selbst habe keine fertigen Schaltungen). Beim Anschluß darauf achten, daß Du den richtigen Pol des Hall-Gebers nimmst - im Zweifelsfall, wenn kein Tachosignal kommt, einfach mal den anderen nehmen .... 8)

zu 2.) Easy - am Stecker im Fahrerfußraum liegt das geschaltete 12V-Plus für die Rückfahrleuchte.

zu 3.) Ich habe den Navirechner unter dem Beifahrersitz positioniert. Solltest Du eine alte Navi-Software verwenden, kannst Du den auch z.B. unter der Abdeckung des Beifahrerfußraumes (also unter dem Handschuhfach) verstecken. Bei den neuen Navi-Softwaren (ich benutze 2003) hast Du 3 CDs - eine für Nord, eine für Süd und eine für die Verbindungsstraßen, so daß Du gelegentlich wechseln mußt. Ist dann halt etwas mühsam, erst das Armaturenbrett zu öffnen 8) ....

zu 4.) Die GPS-Antenne läßt sich bei Limo und Coupé am sinnvollsten auf der Hutablage unterbringen, schön mittig, damit Du auch immer ausreichend Satelliten zur Verfügung hast. ACHTUNG - Einbau im Wagen ist immer suboptimal, aber bei mir (T-Modell) liegt sie z.Zt. vorne auf dem Armaturenbrett, und es funktioniert, bei dem 124er meines Bruders ist sie auf der Hutablage, und das läuft auch super. Am besten ist jedoch eine Dach- oder Kofferraummontage - ist aber häßlich, und scheidet IMHO deshalb aus.

Danach mußt Du die Anlage kalibrieren - zumindest mein New York mit dem RGN08 wollte über eine aberwitzige Tastenkombination, die Du in einer bestimmten Zeit drücken mußt, in ein Servicemenu begracht werden (dort kann man auch mit GPS messen, wie schnell man ist 8) ). Im Zweifelsfall gibt Dir Blaupunkt aber Auskunft - darfst nur nicht sagen, daß das ein Mercedes-System ist, sonder eben ein RNS 2 oder RNS 3 8) .... Telefonnummer unter www.blaupunt.de

Übrigens - ich hoffe, Du hast die Verbindungskabel mitgekauft. Nein ? Dann werf die Anlage weg - der Kabelsatz kostet bei Mercedes ca. 450,00 DM ... und bei Blaupunkt kriegst Du den nicht - jedenfalls nicht ohne Teilenummer 8(


ich habe in meinem 280E W123 Bj 77 eine Navigationsgerät von Becker "Traffic Pro". Du suchst wahrscheinlich eine Lösung für den Speedimpuls, ist das richtig? ich habe folgende Lösung von Pioneer. Ein Impulsgeber im hinteren Radkasten im inneren des Kofferraums. Der Reifen wird mit einem Stabmagneten magnetisiert, indem du mit dem Teil ein paar über den Reifen fährst. Der Stahlmantel ist dann Magnestisch und der Impulsgeber funktioniert super genau. Sehr zu empfehlen

*

Habe in einen 280CE/83 (3. Serie) eine RNS 149 von Blaupunkt einbauen lassen. Braucht wohl ein eher starkes Tachosignal. Manchmal müsste man in einen Abgrund einbiegen. Sonst ok, ausser das das Teil etwas gross ist und beim Einbau die Heizungsreglerblenden kaputtgingen.

matthias@reetz.ch

2007-04-25 15:31
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:35 - Autor: Axel - Letzter Autor: Matze

Preislisten

Frage:

Hallo! Ich benutze mein 230 CE als Alltagsauto und lasse das steuerrechtlich über meine Praxis laufen. Jetzt kommt das Finanzamt mit dieser bekloppten 1%-Regel und ich muß den Originalpreis angeben. Mein Coupe ist Bj. 83, wie gesagt 230iger, und hat als Zubehör Schiebedach, rechten elekt. Außenspiegel, MAL vorne und hinten und Metalliclackierung. Wer weiß, was die Kiste 1983 gekostet hat? Für Infos , auch zum weiterrecherchieren, wäre ich dankbar. Grüße, Florian

Antwort:André_280E

schau mal hier und dann auf Preislisten klicken , voila.

http://www.meinbenz.de/

2007-04-25 15:31
Letzte Änderung: 15.5.2005 18:49:15 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

RME-feste Tankmanschette

Das hier war ein Eintrag im fmso. Leider weiss ich nicht, ob die Manschette beim w123 passt, es waere aber evtl. einen Versuch wert, da sie nicht teuer ist.


Geschrieben von ulf r am 02. März 2005 20:10:59:

moin leute, nach längerer recherche kann ich euch mitteilen, daß es von dc eine RME-feste tankmanschette(A1249977781;0,88$), dito hohlschrauben-o-ringe((A6019970448;1,71$) und auch die druckventilhalter-o-ringe((A0179974148;0,15$) zu kaufen gibt. das ganze stammt aus einer PME-freigegebenen taxiversion der baureihe W202. auch marie sei für ihre mitarbeit gedankt. über die materialien kann ich keine aussage machen, nehme aber mal viton an.

ciao

ulf, der sich damit aus dem o-ring-geschäft ausklingt


22.09.2006: Hab die o.g. Tankmanschette an meinem T-Modell ausprobiert,passt prima, wenngleich nicht ganz so groß wie die originale... Grüße Daniel_S

2007-04-25 15:32
Letzte Änderung: 22.9.2006 22:38:50 - Autor: Christian_Klein - Letzter Autor: Daniel_S

Schraubensicherung

Wie fest soll man Schrauben anziehen?

Schraubensicherung und korrektes Moment und gut ist, wenn die Schrauben nicht vom Vorbesitzer oder bei der Demontage beschädigt wurden. Sicherungslack ist übrigens was anderes, damit betupft man kalibrierte Schrauben in der Feinmechanik. Loctite Schraubensicherung ist ein 2K-Kunststoff, der in winzigen Kügelchen in einem Bindemittel ist, damit er sich an die Schraube pappen lässt. Die Kügelchen brechen beim reindrehen auf, und die Komponenten reagieren. Ist die einzige Art, wirklich wirksam gegen hohe Losbrechmomente zu sichern. Überlasten kannst Du diese Schrauben übrigens kaum, außer durch Bremsen mit zu lockeren Schrauben. Unser Schraubenpapst (Professor und techn. Leiter einer führenden Schraubenfirma)hat das kürzlich mal vorgerechnet und übrigens bemerkt, daß er Radbolzen grundsätzlich nur (leicht) geschmiert einsetzt, denn schlimmer als die Beförderung des Losbrechmoments ist die Behinderung der richtigen Anzugsvorspannung durch krumpelige Gewindequalität. Kann ich übrigens bestätigen, rostig mit 110 Nm eingedrehte Radbolzen lassen sich häufig mit wenig Armkraft wieder lösen. Zurück zur Schraubensicherung: die wirkt auch leicht schmierend, so daß die Vorspannung beim Anziehen mit gleichem Moment höher (und richtiger) als beim Eindrehen der alten rostigen Schraube "ohne" ist.

Gruß, Christian

2007-04-25 15:32
Letzte Änderung: 11.11.2004 18:03:32 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

Sicherungsbelegung

http://www.benzgarage.de/technik/anwendung/sicherungsuebersicht.jpg

2007-04-25 15:33
Fabian

Schwachpunkte am w123

http://www.benzgarage.de/w123/andere/kaufberatung/kaufberatung.html

2007-04-25 15:33
Fabian

Schweizimport

Alles ganz easy - Fahrzeugbrief und Kaufquittung beim deutschen Zoll vorlegen (den Schweizern ist egal, was mit ihren alten Autos passiert), etwas Zeit einplanen, MWST und gegebenenfalls noch den Zoll (entfällt aber bei dt. Ursprungserzeugnis) und dann muss der Wagen einfach noch seine AU und HU machen - was meistens infolge gutem Pflegezustand und sehr strengen schweizer Tüv-Vorschriften nur noch Formsache ist! Das rote 06er Kennzeichen gilt übrigens auch in der Schweiz, teilweise sogar auch das rote 07 Kennzeichen!

2007-04-25 15:33
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:47 - Autor: OliverEales - Letzter Autor: Flojo

Sicherheit beim Aufbocken

Geschrieben von SebastianS? am 26. Februar 2004 09:50:02:

Hallo!

Am Sonntag isses passiert. Ich lieg unterm Auto und das Ding bewegt sich. Etwas unangenehm. Was ist passiert: ich habe den Wagen ganz normal an den dafür vorgesehenen Punkten hinten auf Böcke gestellt - und bevor jetzt Einwände kommen, ich bin nicht zu doof das Ding da richtig korrekt mit korrekt angeordneten Böckchen abzustellen.

Vorgesehen sind die vorderen Aufhängungen für die Hinterachse. Wie immer stand der Wagen absolut sicher dort, aber ziemlich hoch. Der Unterschied zu sonst: diesesmal wurde das Diff losgeschraubt und die Hinterachsschwinge abgesenkt.

Ausnahmsweise war das Gehirn eingeschaltet und betriebsbereit, und es hat sich gedacht: Absenken der Achse = Drehmoment um die vorderen Aufhängepunkte von

min. 300Nm. Reaktionskräfte nach oben entgegen der
Fahrzeuglast und nach vorne und hinten. Kann nich gut sein hab ich gedacht, und zur Sicherheit zwei weitere Böcke unter die Schweller gestellt.

Ich war hinten am Schrauben, die Hinterachse war schon lange unten, da bewegte sich der Wagen nach vorne, ein Bock rutschte zur Seite, die Hinterachsschwinge krachte auf den noch unten stehenden Wagenheber und dann das Auto auf die "Sicherheitsböcke" am Schweller. Nachgedacht = Glück gehabt, mir nix passiert und dem Auto auch nicht.

Hätte ich aber vorne irgendwo gelegen und wären keine Sicherheitsböcke da gewesen...übelst!

WENN IHR ALSO DIE HINTERACHSE ABLASST, DANN STELLT DEN WAGEN N I E M A L S an den Aufhängepunkten ab (so wie's im Etzold etc. steht), sondern dann immer am Schweller, z.B. unter den hinteren

Wagenheberaufnahmen, so wie es meist auch die Werkstätten machen wenn sie den Wagen auf die Bühne nehmen.

Wenn ihr mir nicht glaubt und umbedingt Kollege Etzold usw. glauben müßt, dass man den Wagen nicht am Schweller abstellt, tut euch den Gefallen und stützt den Wagen zusätzlich ab!!!!

Gruß Sebastian

2007-04-25 15:34
Letzte Änderung: 26.2.2004 10:32:06 - Autor: MartinAusSoizbuag - Letzter Autor: Christian_Dannert

Sonderaustattung

212 Hinterachse Uebersetzung 1:3,92
220 Türkontakt Fondtüren
228 Zusatzheizung
229 Fondraumheizung
233 Nebelscheinwerferschaltung,Frankreich,Norwegen,Schweiz,Australien, Schweden,Norwegen
236 Parklichtschaltung für Norwegen
236 Sonderlichtschaltung Tagfahrlicht
248 HeckScheibe elektr. heizbar Verbundglas
254 Radio Becker Europa Cassette Kurier LMKU
257 Radio Becker Europa Kurier LMKU
259 Becker Verkehrsfunk Kurier
260 Wegfall Typenschild
263 Autotelefon TeKaDe? BSA 31 S
265 Autotelefon Einbausatz TeKaDe? BSA 31 S
273 Autotelefon TeKaDe? BSA 33
274 Autotelefon Einbausatz TeKaDe? BSA 33
286 Gepäcknetz an Fahrer- und Beifahrerlehne
288 Doppelrollo für Gepäckabdeckung
316 Schriftzug "Diesel" auf Heckdeckel
339 Fahrersitz niedriger ca 25mm
340 Beifahrersitz niedriger ca 25mm
345 Autotelefon Becker AT 76 S
346 Autotelefon Einbauteilesatz Becker AT 67 S
351 Autotelefon Becker AT 40 S
353 Autotelefon Einbauteilesatz Becker AT 40 S
354 Autotelefon Dachantenne
355 Autotelefon Heckantenne
40/0 Armlehne klappbar im Fond ( MittelArmLehne )
40/4 Vordersitzlehne orthopädisch links
40/5 Vordersitzlehne orthopädisch rechts
41/0 Schiebedach elektrisch
41/1 Schiebedach mechanisch
42/0 Getriebe automatisch Mittelschaltung
42/1 Getriebe automatisch Lenkradschaltung
42/2 Servolenkung Grundausstattung
42/6 Servolenkung und Getriebe automatisch Mittelschlatung
42/8 Getriebe 5-Gang Mittelschaltung
43/0 Kopfstützen im Fond 2-fach
43/1 Kopfstützen im Fond 3-fach
438 Wegfall Sicherheitsgurte im Fond
44/0 TempoMat
442 Airbag (fahrerseitig)
45/1 Drehzahlmesser
45/2 Fanfare Zweiklang
46/6 ZentralVerriegelung
47/0 Antiblockiersystem
48/0 Niveauregulierung
50/2 Außenspiegel rechts von innen einstellbar
50/4 Außenspiegel rechts von innen elektrisch verstellbar
51/0 Radio Becker Mexico Cassette electronic Kurier LMKU
51/1 Radio Becker Grand Prix Cassette electronic Kurier LMU
51/2 Radio Becker Europa Casette LMKU
51/3 Radio Becker Grand Prix electronic Stereo Kurier LMU
51/5 Radio Becker Avus Kurier MU
51/6 Radio Becker Grand Prix LMKU
51/8 Radio Becker Avus Cassette Kurier MU
524 Lackkonservierung
53/1 Antenne automatisch (bei Radioeinbau)
53/2 Antenne automatisch (ohne Radioeinbau)
53/3 Entstörung für nachtr. Radio und FM-Funk
53/4 Antenne mechanisch (ohne Radioeinbau)
54/1 Doppelrollo für Gepäckabdeckung
54/2 Handschuhkastenschloß
54/3 Sonnenblenden mit beleuchtetem Spiegel
55/0 Anhängevorrichtung
55/1 Einbruch- und Diebstahlwarnanlage
56/1 Vordersitz verstärkt links
56/2 Vordersitz verstärkt rechts
56/4 Warnanlage
57/0 Armlehne klappbar vorn
57/2 Sitzhöhenverstellung Vordersitz rechts
58/0 KlimaAnlage
58/1 Kimatisierungsautomatik
58/3 Fensterheber elektrisch 2-fach
58/4 Fensterheber elektrisch 4-fach
59/0 Wärmedämmendes Glas mit heizb.Heckscheibe Verbundglas
59/1 Wärmedämmendes Glas mit heizb.Heckscheibe ESG
60/0 Scheinwerferwischanlage
636 Wegfall Warndreieck
64/0 Leichtmetallräder 5-fach
64/5 Reifen M+S-Haft-Gürtelreifen 4-fach
646 Reifen 15"
664 Kraftstoff 10 Liter und Verpackungsart VE III
67/3 Batterie mit größerer Kapazität
68/2 FeuerLoescher montiert 2kg Halon
722 Gepäckbrücke integriert
724 Lastenverankerung
811 Hecklautsprecher Stereo mit Überblendregler Mono
812 Hecklautsprecher Stereo mit Überblendregler Stereo
835 Kokosmatten 4-teilig naturfarben
837 Gummimatten für Fahrer- und Fondboden
843 Fondsitz geteilt 2/3 : 1/3
844 KlappSitzBank mit 3 Fondkopfstützen & 2 Automatikgurten
870 Sitzheizung elektrisch Vordersitz links
871 Sitzheizung elektrisch Vordersitz rechts
873 Sitzheizung elektrisch Vordersitze
876 Fondbeleuchtung und Türkontakt Fondtüren
912 Federung und Bereifung (15 Zoll) für erhöhte Zuladung


ein guter Link zum Thema: http://www.geocities.com/MotorCity/Speedway/5350/mbcodes.htm

2007-04-25 15:34
Letzte Änderung: 29.9.2005 15:27:07 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Flojo

Techniklexikon

Hier eine tolle Seite mit Tipps und Tricks zum Basteln an eurem Benz http://www.thomconsulting.de/MB/w123.htm

2007-04-25 15:35
Letzte Änderung: 5.11.2005 20:07:37 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

Teilenummern bei Mercedes

Jedes Teil bei Mercedes hat eine Nummer, die sogenannte Teilenummer. Theoreteisch kann die jeder Verkaufsmitarbeiter bei Mercedes in seinem Computer herausfinden und dann das Ding bestellen. Theoretisch. Tatsächlich kennen sich immer weniger Menschen dort mit dem W123 aus.

Außerdem gibt es sogenannte Reparatursätze, die eben schon gewisse (Klein-)Teile zusammenfassen, die man für den Wechsel eines bestimmten Teiles immer benötigt.

Hier soll deshalb der Versuch gestartet werden, Teilenummern, die jeder mal im Laufe seines w123er-Wahns benötigt, aufzuführen.


MotorTeile SteuerKette motor102, 001997709405 ;40,60 netto

FahrwerksTeile

KarosserieTeile zierstab hinten links 1236900980 ; 39,30 netto

InnenausstattungsTeile

ElektroTeile

TriebwerksTeile

TankAnlage

2007-04-25 15:35
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:42 - Autor: jh98 - Letzter Autor: Flojo

Testberichte

Habe meine alten Zeitungen durchgeblättert und bin auf einen Testbericht aus der Auto Zeitung 22/1982 gestoßen. Im Test Citroen CX Pallas IE, Mercedes 230E (nach Modellpflege, also mit Breitband SW), Audi 100CD und BMW 520i.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der W123 damals schon veraltet war und in den wenigsten Kapiteln punkten konnte. ... CW-Werte: Audi 0,32, BMW: 0,38, Citroen 0,37, Benz 0,42

Zum Fahrersitz schreiben sie ... harte Sitzflächen ohne Seitenführung, Lendenwirbel sind nicht gut gestützt...

Der W123 hat als einziger 4-gang Getriebe (Testwagen hat 5-Gang weil "er mit dem serienmäßigen Vierganggetriebe mit der Konkurenz kaum vergleichbar wäre") und bei ZV, Kopfstützen hinten, Außenspiegel re., Tankschloss, Handschuhfach mit Schloss, el. FH, Aluräder, getönten Scheiben, Türkontakten an allen Türen und Drehzahlmesser heißt es beim W123 (und teils auch bei BMW) "bitte zahlen". Beim Audi, der den Test auch gewinnt, ist alles Serienausstattung.

Der W123 ist mit 182km/h Höchstgeschwindigkeit auch der langsamste. Audi 202; BMW 191, Citroen 193. 0-100km/h: W123 11,4: Audi 11,0; BMW 10,4, Citroen 10,9, also wieder letzter. Verbrauch/100km: W123 11,2l; Audi 9,2l; BMW, 10,7l, Citroen 11,6l.

Lustig finde ich folgende Feststelung zum W123 Innenraum: "...einziges Cockpit mit Öldruckanzeige, allerdings in einem etwas verwirrenden Kombi-Instrument". - sehr verwirrend

Na ja, der W123 wird vorletzter noch vor Citroen, aber das ist in deutschen Autozeitungen heute noch so üblich.

Irgendwie ernüchternd der Test, aber ich mag meinen W123 trotzdem!


Für den Download einer Auswahl an zeitungsberichten (PDF-Dokumente), seid ihr dazu auf benzgarage.de in der Rubrik 'Downloads' herzlichst eingeladen!

2007-04-25 15:36
Letzte Änderung: 3.2.2005 14:47:19 - Autor: - Letzter Autor: Flojo

Versicherungscheck

http://www.fss-online.de/kfz/index.asp?w=_1a_118a&seitidx=_63a&lk2=&lkz2=

2007-04-25 15:36
Fabian

Typisieren

Unter Typisieren versteht man in Österreich die Vollabnahme nach einem Eigenimport. Grundsätzlich wird das bei so alten Autos wie dem W123 recht schwierig - Benziner brauchen angeblich einen Euro2 Kat, für Diesel braucht man angeblich ein Abgasgutachten. Ist das Fzg älter als 30 wirds angeblich billiger. Alles noch nicht selbst probiert, daher alles angeblich.

Einen guten Typisierungsbericht gibt es hier und hier. Wie man sieht musste nachti einige Tricks anwenden, um den Wagen auch ins Land zu bekommen.

Zuständige Behörde sind die Prüfstellen der Landesregierung, Adressen siehe help.gv.at oder google.

2007-04-25 15:36
Letzte Änderung: 7.3.2006 19:58:00 - Autor: Martin aus Soizbuag - Letzter Autor: RalfL

Winterschlaf oder abmelden

Winterschlaf vorbereiten

Vorarbeiten

- Kühlerfrostschutz: Prüfen und ggf. ergänzen, auch abgestellte Autos können einfrieren. Die Kühlflüssigkeit soll alle 3 Jahre gewechselt werden, dies kann vor oder nach dem Winterschlaf gemacht werden.
- Scheibenwaschanlage: Frostschutz hinzugeben (ADAC-Testsieger war das Zeugs von ARAL) oder Scheibenwaschwasser in anderes Auto umfüllen.
- Tank: Auf Wunsch zunächst ganz ausleeren und reinigen (5% Konservierungsmittel Pfinder AP 47/60, zu beziehen über Mercedes-Oldtimer-Center, Stuttgart). Auf jeden Fall vor dem Abstellen komplett mit Kraftstoff befüllen. Bei längerer Standzeit kann ein Kraftstoff-Stabilisator beigegeben werden.
- Karosserie: Auto waschen, wachsen und trockenfahren. Chrom wachsen (hier geht auch Fluid Film). Karosserie auf Rost untersuchen und ggf. hohlraumkonservieren.
- Gummidichtungen: Mit Hirschtalg oder Glyzerin oder mit Kunststoff-Pflegemittel auf Siliconbasis einschmieren.
- Motor: Ausgiebig Warmfahren (Autobahn!), dann Motor-Ölwechsel vor dem Überwintern, weil die Alterung des Öls über Winter weniger schlimm ist als die aggressiven Rückstände im gebrauchten Öl. Beim Warmfahren verdunstet außerdem eventuell noch vorhandenes Kondenswasser im Auspuff.

Abstellen

- Motorkonservierung: Konservierungsmittel (Pfinder AP 47/60 oder Sprühöl aus der Dose) durch Zylinderkerzenbohrungen in die Brennräume einbringen, Kurbelwelle eine halbe Umdrehung von Hand drehen, nochmals Konservierungsmittel in die Zylinderbrennräume einbringen. Anlasser aktivieren und Konservierungsmittel in den Vergaser oder Ansaugöffnungen der Einspritzanlage sprühen. Der Sprühnebel durch den Lufteinlaß konserviert Ventile, Zylinder und den vordersten Teil des Auspuffs. Einspritzdüsen reagieren empfindlich auf zuviel Konservierungsmittel, also Zündkerzen herausschrauben und durch die Kerzenbohrungen mit einem Nachschlag Konservierung optimieren, Zündkerzen wieder HANDFEST eindrehen .
- Tank: Wieder ganz füllen. Andere Meinung: Nachfüllen mit Benzinkanister nicht ratsam, da bei Temperaturschwankungen der Tank überlaufen kann.
- Auspuff: Ölgetränkten Lappen in das Ausüuffendrohr stecken.
- Batterie: Batterie ausbauen und trocken lagern und alle 6 Wochen aufladen oder eingebaut lassen und an Erhaltungs-Ladegerät anschließen (oder beides).
- Reifen: Luftdruck um 1 bar erhöhen.
- Karroserie: Nicht aufbocken, da die Karosserie so konstruiert ist, daß sie Kräfte über die Achsaufnahmen ableitet und nicht über die Wagenheberaufnahmen. Fahrzeug nicht mit Bettlaken etc. abdecken, sondern mit einer dafür konstruierten Schutzhülle. Auf keinen Fall eine Plastikplane verwenden (Kondenswasserbildung). Am Abstellort ist gute Durchlüftung bei mäßiger Feuchtigkeit immer noch besser als stehende Luft bei geringer Feuchtigkeit. Schnelle und häufige Temperaturwechsel sollten möglichst vermieden werden, da sich bei jedem Temperaturwechsel Kondenswasser im Inneren der Karosserie niederschlägt. Wenn möglich, Türen nur bis in die erste Raste schließen, um die Türgummis zu entlasten. Scheibenwischerblätter abklappen (Filmdose dazwischenklemmen).
- Innenraum: Fenster einen Spalt öffnen (Innenraumbelüftung). Teppiche (auch im Kofferraum) herausnehmen und trocken lagern.
- Merkzettel: Ort und Anbringung aller Lappen etc. auf einen Zettel schreiben. Das hilft bei der Suche im nächsten Frühjahr.
- Handbremse: lösen.

Während der Standzeit'

Motor während der Standzeit nicht starten! Es bildet sich dabei Kondenswasser in der Auspuffanlage. Der Motor kann jedoch gelegentlich an der Kurbelwellen-Zentralschraube durchgedreht werden. Außerdem sollte das Auto ab und zu etwas gerollt werden, damit nicht über mehrere Monate das Gewicht des Autos auf den immer gleichen Kugeln in den Radlagern liegt.

Wieder in Betrieb nehmen

kommt noch


Rohfassung 1

Was ich mache, ohne den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit, Notwendigkeit, dafür zum 5ten Mal ohne erkennbare negative Folgen:

- Frostschutz in Kühler und Waschanlage prüfen, auch abgestellte Autos können einfrieren.
- Ölwechsel vor dem Überwintern, weil die Alterung über Winter weniger schlimm ist als die aggressiven Rückstände im gebrauchten Öl.
- Auto waschen, warm/trockenfahren und randvoll betanken (Geduldsspiel). Nach der Fahrt von der Tankstelle zum Abstellort Tankinhalt wieder ergänzen!
- Die Reifen auf ca. 3.5 bar bringen, um Standplatten zu vermeiden.
- Gummiflansch vor dem Vergaser lösen, Zündkabel zum Verteiler lösen, Helfer dreht Anlasser für ein paar Sekunden, während reichlich Motorkonservierer (LM-Öl aus der Dose) vor den Vergaser gesprüht wird
- Danach mit öligen Lappen den Auspuff un den Vergaserflansch zumachen, es dürfte jetzt keine Feuchtigkeit in den gesamten Ansaug-, Motor- und Abgastrakt kommen
- Batterie ausbauen und/oder an Erhaltungs-Ladegerät anschließen
- Scheibenwischerblätter abklappen
- Gummifußmatten raus, um den Teppich atmen zu lassen
- Kofferraummatte herausnehmen
- Scheiben kleinen Spalt öffnen
- Wenn möglich, Türen nur bis in die erste Raste schließen, um die Türgummis zu entlasten
- Zigarrenstummel aus dem Aschenbecher
- Handbremse lösen

Im Frühjshr die Lappen nicht vergessen, außerdem lieber dem Motor ohne Zündung erst Öldruck beibringen, dann Zündkabel anschließen und sich über einen Bilderbuchstart freuen.


Rohfassung 2

Vorarbeiten:

Kühlerflüssigkeit: Kühlfrostschutz prüfen, evt. Hinzufügen und Korrosionsschutz hinzugeben
Scheibenwaschanlage: Frostschutz hinzugeben (z.B. Brennspiritus, Isopropanol oder spez. Zusätze)
Tank: leeren, reinigen (5% Konservierungsmittel (Pfinder AP 47/60) [zu beziehen über Mercedes-Oldtimer-Center, Stuttgart], Motor mit Gemisch auf Betriebstemperatur bringen, damit Auspuffkindenswasser verdunstet
Karroserie: waschen, wachsen

Abstellen:

Motorzylinderraum: Konservierungsmittel (Pfinder AP 47/60) durch Zylinderkerzenbohrungen in die Brennräume einbringen, Kurbelwelle eine halbe Umdrehung von Hand drehen, nochmals Konservierungsmittel in die Zylinderbrennräume einbringen
Tank: entstandenen Hohlraum (Fahrt von Tankstelle zum Abstellort) mittels Innenkonservierer schützen (nachfüllen mit Benzinkanister nicht ratsam, da bei Temperaturschwankungen der Tank überlaufen kann)
Startsystem: Anlasser aktivieren und Motor-Innenkonservierer in den Vergaser oder Ansaugöffnungen der Einspritzanlage sprühen, Sprühnebel durch den Lufteinlaß konserviert Ventile, Zylinder und den vordersten Teil des Auspuffs.(Einspritzdüsen reagieren empfindlich auf zuviel Konservierungsmittel, Zündkerzen herausschrauben und durch die Kerzenbohrungen mit einem Nachschlag Konservierung optimieren, Zündkerzen wieder HANDFEST eindrehen).
Auspuff: ölgedrängten Lappen in das Ausüuffendrohr (Merkzettel)
Batterie: Batterie trocken lagern und alle 6 Wochen aufladen
Reifen: Luftdruck um je 1 bar erhöhen
Karroserie: aufbocken und mit flanellierte Naturfasertücher abdecken
Pflege allgemein: Chromschutz: Paraffin Subliquidum (Apotheke) mit Pinsel auftragen (wieder leicht abwaschbar mit kaltem Wasser) - Gummidichtungen: mit Hirschtalg oder mit Kunststoff-Pflegemittel auf Siliconbasis einschmieren - Innenraum: Fenster einen Spalt öffnen (Innenraumbelüftung) - Innenraum: Teppiche herausnehmen und trocken lagern
WICHTIG: Motor während der Stillegung NICHT starten! Kondenswasser bildet sich im Motorbrennraum und im Auspuff

Inbetriebnahme:

Alle Lappen entfernen (Auspuff, Luftfilter, Vergaser,..)
Batterie einbauen
Zündkerzen herausschrauben, damit Motor per Anlasser seine ersten Umdrehungen machen kann. Sobald Instrumente Öldruck anzeigen, folgt ein Startversuch mit Zündkerzen. Erfolgt der Startversuch sofort mit Zündkerzen, so müssen diese festgeschraubt werden.
Fahrzeug bei ruhiger Fahrt auf Betriebstemperatur bringen, damit Ölwechsel opt. vorbereitet wird. Ein Ölwechsel VOR dem Einmotten ist nicht ratsam, da das Öl während der Stillegung Feuchtigkeit und Konservierungsrückstände aufnimmt.


Rohfassung 3

-Wagen waschen und Lack konservieren (Hartwachs)
-Reifen mit 4 bar aufpumpen gegen Standplatten oder Wagen hochbocken. Hochbocken ist umstritten, da sich die Karosserie möglicherweise verwindet.
-Wagen abdecken, gegen Staub; keine Plane, wegen Kondenswasser.
-Tank randvoll, ebenfalls wegen Kondenswasser.
-Ölwechsel. Altes Öl hat agressive korrosive Bestandteile.
-Chrom einfetten, z.B. mit Ballistol.
-Vor dem Abstellen Auto warm fahren, damit der Auspuff trocken ist.
-Türen nur in die erste Raste einrasten, damit sich die Türgummis entspannen können.
-Fußmatten und Kofferraummatte hochnehmen, wieder wegen Kondenswasser.
-Fenster einen Spalt offen lassen, nur so wenig, daß Luft zirkulieren kann aber keine Mäuse hinein können.
-Frostschutz im Motor prüfen.
-Ölgetränkte Lappen in Auspuff und in den Luftansaugstutzen, damit keine Feuchtigkeit in den Motor gelangt.
-Batterie ausbauen und ca. alle 6-8 Wochen laden.
-Bremskolben ganz zurückschieben, damit sie hinter den Dichtungen im Trockenen sind.
-Auto nach spätestens 1,5 Jahren zulassen und zum TÜV, dann wird keine Vollabnahme fällig.
-Mit der Versicherung den Schutz wegen Diebstahls und Vandalismus abklären.

2007-04-25 15:37
Letzte Änderung: 23.8.2005 10:24:28 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Christian_Dannert

Werkstätten

In dieser Rubrik kannst Du eine Werkstatt eintragen, mit der Du gute Erfahrungen gemacht hast. Hier sind grundsätzlich nicht die Mercedes-Niederlassungen und Vertragswerkstätten gemeint, es sei denn, es gäbe eine, die speziell für den w123 geeignet ist.

Hier soll es auch nur Einträge von Forumsteilnehmern geben und keine Selbsteinträge von Werkstättenbesitzern


Berlin
Michael Pinkowski GmbH
Ritterlandweg 35
13409 Berlin

Eigentlich auf Saab spezialisiert, hat mir aber mal erzählt, daß er sich für den Eigengebrauch ein 123er Coupe aufgebaut hat. Heftige Preise, aber gute Arbeit, Kostenvoranschläge stimmen auf den cent genau.
(aero84)


Bonn

Josef Effelsberg in Bonn Pützchen (Telefon-Branchenbuch), als ich da noch wohnte, war das immer mein Anlaufpunkt bei für mich unüberwindlichen Schwierigkeiten. Der Mann hat Anfang der Siebziger seinen Meister beim Benz und sich dann selbstständig gemacht, hat wirklich Ahnung aus erster Hand. Der Strichacht seines ersten Kunden läuft heute übrigens noch in Bestform in Dresden....

(Klaus Rolfsmeier)

 


Bremen/Walsrode

Ich bin immer beim Automobildienst Lichtenberger, Pröhlsfeld 3 in 29683 Bad Fallingbostel (05162-900677). Herr Lichtenberger schraubt nur an /8 und W123 rum und liefert gute Ergebnisse ab. Selbst fährt er auch nur oben genannte Wagen. War bis jetzt immer sehr zufrieden.

/Roman


Braunschweig 
Bettin MB Oldtimer
Am Bülten 47,

Tel. 0531/338860 

Gerd kann und macht so ziemlich alles an Altdaimlern und hat ein nicht zu unterschätzendes Teilelager. Auch wenn es dort zunächst chaotisch aussieht, wird dort gute und solide Arbeit zu fairem Preis gemacht. Samstags ist unter Anleitung "freies Schrauben", montags ist geschlossen. 

Martin300TDT 


Franken I

Walter Ströhlein, Erlach zwischen Schillingsfürst und Leutershausen (genaue Adresse leider nicht bekannt, aber bei einem Ort wie Erlach, bestehend aus 5 Bauernhöfen, auch nicht notwendig. Tel.: 09823/8297

Anmerkung dazu: Unbedingt empfehlenswert! Kauziger Franke aber absoluter Profi!

 


Franken II
Fa. Kohlbauer
Essenweinstraße 3-7 (bei AVIA am Ring)
90443 Nürnberg
Tel.: 0911-2007723
Kennt sich sehr gut mit allen alten MBs aus (z.B. 123, 280SE'70, SL'94). Meinen 123er, seit ich die Werkstatt kenne ca. 2 Jahre), zur Motorwartung. Sehr empfehlenswert! Läßt vor Reparatur auch mal das Auto stehen, zum vorherigen gemeinsamen Anschauen. Moderate Stundensätze.
Mehr Informationen unter: http://www.avia.de/cms/ext_modules/tanken/php/treffer_detail.php?ts_uid=952
klausj


Freiburg/Südbaden

Oldtimerwerkstatt Klaus Zimber
Waltershoferstr.6
79224 Umkirch
07665/51808

Kennt sich sehr gut mit allen alten MBs aus, ist auch früher alles mögliche selbst gefahren (280CE /8, 250 T W123 etc.). Meine 123er haben, seit ich die Werkstatt kenne, keine andere mehr von innen gesehen. Sehr empfehlenswert! Hat auch noch diverese Teile, hauptsächlich W123 und /8.

(JochenS)

 


Hamburg I

Wolfgang Richter in Groß Flottbek, hinter Spar-Landhaus (Kalckreuthweg)Kreisstraße 3a, Tel.Nr. 040-894370, Richter fährt selbst seit menschengedenken mercedes t-modell, arbeitet fair, günstig und fix aber vor allem sorgfältig. auch wenn er relativ viel andrang hat. gruß, nils

nbrandt@bsmg.de


Hamburg II

Ich lasse mein 230CE immer bei Herrn Barko reparieren! Der hat selber 8!!! alte Mercedes! und kennt sich wirklich außerirdisch gut damit aus. Er hat selber aus der 123er-Reihe nen seltenen späten 250er, nen 230E und zur Zeit meinen 230CE

Sebastian


Hamburg III

ich war jetzt mehrmals bei augemobile (z.Zt. noch Nähe Diebsteich, Tel. 8513205, ab Mai in der Mörkenstrasse 3), auch für Schweißarbeiten usw. und war sehr zufrieden. Die Preise sind OK, und es gibt auch gebrauchte Ersatzteile.

Gruß, Frank 240TD/416 Tkm


Kiel/Neumünster

meine Stammwerkstatt ist in Neumünster, Kfz-Mehrens in der Friedrich-Wöhler-Str. gegenüber von Stinnes, macht überwiegend Mercedes und hat auch noch so einiges an W123-Teilen rumliegen.

Eintrag Stefan C.

 


Köln

Kleinschmidt und Roderigo kurz vor der Ortsausfahrt Hürth an der Tankstelle links rein

Uwe Denker Achener Straße, stadtauswärts, Richtung Stadion (ganz in der Nähe des Gürtels)

 


München

Rostschutz Reuel, in der Friedenspromenade 47, Tel. 089/4300955, der Reuel macht auch Reparaturen und Rostschweißen usw. der Inhaber heißt Schuster und war angeblich 10 Jahre bei MB als Meister und kennt sich wirklich gut aus

Stephan

 


Neustadt an der Weinstraße

Werkstatt Haas, Lachener Straße 74, 67433 Neustadt/W, Tel.: 06321/2954. A65, Ausfahrt (Nr. 13) Neustadt-Süd, dann ca. 2km bis Neutsadt. Kurz nach dem Ortseingang kommt rechts eine Shell-Tankstelle, dort an der Ampel scharf rechts und dann etwa noch 500m. Auf der rechten Seite ist die Werkstatt.

KFZ-Meister Stefan Haas kümmert sich hier liebevoll und ehrlich um Strichachter und 123er. Er nimmt sich viel Zeit für die Durchsicht und berechnet aber meist nur die tatsächlich angefallene Arbeitszeit. Macht stimmige Kostenvoranschläge und Risikoabschätzungen. Eine Stunde kostet 45.- EUR, ansonsten entweder Mercedes Teilepreise oder preiswertere Gebrauchtteile aus seinem eigenen Bestand.

Eintrag Axel

 


Oberpfalz/Regensburg

Beck Franz Kfz-Werkstatt Im Langen Gwend 2 Regensburg, Tel. 0941-63565

Kfz-Meister Beck ist äußerst gewissenhaft, repariert aber nur das, was nötig ist (in dieser Hinsicht ist auf ihn absoluter Verlass, also auch Reparaturen ohne Kostenvoranschlag kein Problem!). Für die Arbeisstunde werden etwa 35 Euro berechnet, Ersatzteile entsprechen den Preisen bei DC, bei denen er sie auch bezieht. Ventile werden perfekt eingestellt, Fahrwerksmängel (wie z.B. Traggelenke, etc.) werden sehr schnell erkannt und fachmännisch behoben. Guter Service, genaue Erklärung der Reparatur inklusive Vorlage der ausgetauschten Altteile. Einziger Nachteil: Keine Karosseriearbeiten, keine Spureinstellung bei ihm möglich... Die Werkstatt liegt direkt an der B15, Ortsausgang Regensburg (Richtung Norden).

 


Rhein Main I

Friedolin und Uwe Fischer Oberdorffelderstr. 10 61138 Niederdorffelden Tel.: 06101/33053

 



Rhein Main II
In Klein-Winternheim in der Nähe von Mainz befindet sich die Werkstatt Walter Pusch. Ein Familienbetrieb, der sich auf die Wartung und Restauration von Mercedes Oldtimern spezialisiert hat. Vater und Sohn sind Meister in der Werkstatt (oder besser Manufaktur?), Mutter macht die Rechnungen. Angesichts der Schätze, die in der Werkstatthalle stehen (300SL Flügeltürer, Ponton, 600er etc.) dürften der Strichacht und der w123 dort eher als Volkswagen gelten. Dies bekommt man aber nicht zu spüren. Die beiden verstehen wirklich etwas von ihrem Handwerk und nehmen sich vor allem Zeit für Diagnose und Beratung. Billig sind sie nicht unbedingt (Stunde 90.- DM und Mercedes Ersatzteilpreise), aber der Kostenvoranschlag wurde in meinem Fall um ein Viertel unterschritten. Es werden nur neue Original Mercedesteile verbaut, dafür wird nicht unbedingt jede Schraube extra berechnet.

Walter Pusch, Auf dem Langloos 22, 55270 Klein - Winternheim, Tel.: 06136/850770 Von Mainz auf die Autobahn Richtung Alzey. Erste Ausfahrt nach dem Kreuz ist Klein-Winternheim. Von der Ausfahrt nach links abbiegen ins Gewerbegebiet, dort zweite links und nach ca. 50m nochmals links.

(Eintrag Axel)


Ruhrgebiet

ich kann Pflitsch empfehlen, der Mann hat's echt raus, arbeitet seit zwölf Jahren erfolgreich mit Paul Wurm in Sachen Kat zusammen. Außerdem macht er keine unnötigen Arbeiten, aber faire Preise. Ein W123-Ersatzwagen ist auch vorhanden (ahorngelber 200 Automatic aus 1978).

Tel. 0212/591759, ist in Solingen-Wald, fünf Minuten von der A46 AS Haan-Ost, kurz hinter dem AK Hilden (A3/A46) Ri. Wuppertal

Zufriedener Michael aus Ratingen

 


Großraum Trier/Bitburg/Westerwald

Es gibt eiler ,Nähe Gerolstein/Daun eine gute Mercedeswerkstatt (freie Werkstatt mit Schwerpunkt Mercedes).

Die Firma heißt AUTO-DANIELS. Telefon: 06595-900856

(Eintrag Sascha aus dem Altmercedesfahrerforum)



Rhein-Neckar, Heidelberg
Motoren Scharf
[www.scharfmotoren.de]
Seestrasse 118
68775 Ketsch

Ist 2012 von Heidelberg umgezogen 



In dieser Werkstatt wurde meinem 200D ein neuer Motor eingebaut (Schwungscheibe wuchten etc.) und eine Reihe weiterer Dinge erledigt. Die Werkstatt ist spezialisiert auf Motoren, aber auch andere mechanische Reparaturen koennen gemacht werden. Karosseriearbeiten eher weniger. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit und wuerde jederzeit wieder hingehen. Als ich heute da war wegen des Kupplungsnehmerzylinders konnte ich nebenbei beim Planen eines Zylinderkopfs zuschauen, sehr interessant. 100 % Empfehlung.

(Eintrag von Christian Klein 20.03.2009)

 


Stuttgart Wer im Großraum Stuttgart eine kompetente, zuverlässige, (kunden-)freundliche und serviceorientierte Werkstatt für einen W123 und natürlich auch für jeden anderen Mercedes sucht, ist mit dem Mercedes-Benz Autohaus Lorinser in Waiblingen (Alte Bundesstraße 45, 71332 Waiblingen, Tel.: 07151/136-0) in allen Fragen bestens beraten.

Internet: http://www.lorinser.mercedes-benz.de/content/germany/retailer-7/autohaus_lorinser/de/home.html

PKW-Kundendienstleiter Herr Schramm und sein Team sind ausgewiesene Experten unter anderem für den W123 und betreuen seit vielen Jahren meinen seit 380.000km zuverlässigen 230CE (Baujahr 1983, Automatikgetriebe) stets zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Man erwartet bei Mercedes keine Studentenpreise, aber die Preise bei Lorinser sind nachvollziehbar und gehen, ganz abgesehen von der erstklassigen Arbeit, der hervorragenden Beratung und des vorbildlichen Service, vollkommen in Ordnung.

Wartungsarbeiten, vorsorgliche Reparaturen und Problembehebungen werden stets transparent (nachvollziehbar), einwandfrei, vollständig, sauber und exakt durchgeführt.
Empfohlene vorsorgliche Arbeiten, die erst im Lauf der Reparatur offensichtlich oder entdeckt werden und über die eigentliche Problemlösung hinausgehen, werden vorher IMMER angefragt und besprochen - vor allem auch in Bezug auf deren Verhältnismäßigkeit.
Kleinere selbstverständliche Routine- und Pflegearbeiten werden sehr häufig OHNE zusätzliche Berechnung durchgeführt.

Es ist dort auch überhaupt kein Problem, selbst angelieferte oder gebrauchte Ersatzteile einbauen zu lassen.

Diese Werkstatt bzw. Herrn Schramms Team kann ich mit bestem Gewissen nur empfehlen.


Mehr Informationen unter: http://www.lorinser.mercedes-benz.de/content/germany/retailer-7/autohaus_lorinser/de/home.html


Zülpich (bei Euskirchen)

Jörg Scheuss, der Mann, der im strichacht-Forum äußerst kompetent Auskunft gibt!

Autodienst Scheuss, 53909 ZÜLPICH - WICHTERICH, Tel 02251/770450 www. autodienst-scheuss.de

 


Weinstadt(Raum Waiblingen/Stuttgart)

HAASE GmbH - Motoreninstandsetzung

Schorndorfer Str. 21

71384 Weinstadt-Endersbach

Tel.: 07151/600744

Ist eine freie Werkstatt, die ich aus mehrmaliger, eigener Erfahrung besten Gewissens weiterempfehlen kann. (Andreas Wolf)

Kann ich auch sehr empfehlen, fährt selbst 123 und lässt andere Kunden stehen wenn ein 123 auf den Hof rollt. (Nils Kuhn)

Daumen nach oben ! Macht auch kleinere Arbeiten (Steuerkettenwechsel) schnell & zu fairem Preis. Ca. 15 min von Stuttgart Mitte.

 

 


Wuppertal

Bei Karosseriearbeiten kann ich nur empfehlen: KFZ-Karosseriewerkstatt Scharff, nach Bernd Romünder fragen. Neben den üblichen Problemen bei meinem 250er BJ. 77 /Radläufe, Heckscheibendichtungen, Schweller etc.) habn die es fertiggebracht, bei meinem Wagen ein hässliches Glasdach aus 91' auszubauen und das Dach ohne Rückstände und Unebenheiten zu schliessen inkl. Schwingungsdämpfer. Hier die Adresse:

KFZ Scharff Bernd Romünder Rosenau 1A 42277 Wuppertal Tel: 0202 641134

Stefan Löhr (Solingen)

Anmerkung dazu: Wegen der Empfehlung hier bin ich dort gewesen. Ich wurde sehr freundlich behandelt und die Arbeit wurde pünktlich ausgeführt. Mit der Qualität war ich allerdings nicht hundertprozentig zufrieden. Ist halt ein Karosseriebauer wie viele andere, er arbeitet rustikal und nicht unbedingt oldtimergerecht. Es wurde kostenlos nachgebessert, doch ein fader Beigeschmack bleibt leider.


2013-10-04 10:34
Letzte Änderung: 03.03.2009 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Thomas0

WIS Online

Hi für alle die fit in Englisch sind gibt es die WIS für 114/115,123,124,126,140,210,201 und 460/463 im Netz http://mb.braingears.com/

2007-04-25 15:38
Letzte Änderung: 5.11.2006 15:10:20 - Autor: André_280E - Letzter Autor: André_280E

WIS

Die WIS ist der WerkstattInformationsService? von DaimlerChysler? für den W123. Er kann für 92 Euro bei DC gekauft werden und gibt tolle Tipps rund um den W123. Auch zu beziehen hier http://www.mbatc.de/service/service_cd/index.asp (Bestellnummer: 6516560100)

Allerdings ist der Gebrauch der WIS mit einigen Tücken versehen, die auf den ulkigen Kopierschutz zurückzuführen sind.

Im folgenden gebe ich eine Anleitung, wie man die WIS auf die Platte kopieren kann und auch mit dem Acrobat Reader 6.0 betreibt. Dies ist keine Umgehung des Kopierschutzes! Man braucht weiterhin die Original-CD. Vorraussetzung ist Windows.

Zuerst muss in ein neues Verzeichnis an einem Ort eurer Wahl erstellen. Der Pfad des Verzeichnises wird im Folgenden "ordner" genannt. Der Buchstabe des Laufwerkes in dem eure WIS steckt wird ab jetzt "cd-rom" genannt.

Nun kopiert ihr das komplette Verzeichnis "Reader" des Acrobat Readers dorthin. Ihr findet den Reader meist in c:\programme\Adobe\Acrobat 6.0\Reader. Dies ist wichtig, damit ihr eure normale Acrobat Reader Version nicht mit dem MB-Kopierschutz unbrauchbar macht!

Danach kopiert ihr von der WIS das Plugin cprot32.api, zu finden unter "cd-rom":\read32\PLUG_INS, in das entsprechende Verzeichnis "ordner"\reader\plug_ins.

Nun kopiert ihr von der WIS die Ordner "Menue" und "Vorwort" und die drei PDF-Files im Stammverzeichnis nach "ordner" (das dauert etwas).

Ihr seit nun fast fertig und müsst nur noch eine geschickte Verknüpfung anlegen:

im "ordner" drückt ihr die rechte Maustaste wählt "Neu" und dann "Verknüpfung". Nun sollte ein fenster aufpopen, indem ihr nach einem Ziel für die Verknüpfung gefragt werdet. Als Ziel wählt ihr die Datei "ordner"\reader\AcroRd32.exe. Darauf könnt ihr die Verknüpfung benennen wie ihr wollt, z.B. "WIS" oder "Start". Nun wählt ihr die Verknüpfung aus, klickt wieder auf die rechte Maustaste und wählt "Eigenschaften". Nun tragt ihr unter "Ziel" eurem Ordner entsprechend ein:

"ordner"\reader\AcroRd32.exe "ordner"\MENUE.PDF

(Leerzeichen nicht vergessen!)

Unter "Ausführen in" müsst ihr noch euer CD-Laufwerk eintragen, sonst klappt der Kopierschutz nicht:

"cd-rom": (Doppelpunkt nicht vergessen!)

Nun ist es vollbracht! Zum Starten einfach die Verknüpfung doppelklicken und die WIS startet von der Platte. Die Verknüpfung kann auch ins Windows-Menu verschoben/kopiert werden oder auf den Desktop oder wo auch immer!

Ach ja: Die CD muss natürlich weiterhin beim Start im CD-Laufwerk eingelegt bleiben, sonst meckert der Kopierschutz.

Gruß Matthias

2007-04-25 15:38
Letzte Änderung: 3.7.2006 09:05:45 - Autor: Matthias - Letzter Autor: Matze

Zubehör Händler

Siehe auch: ErsatzTeilQuellen


Nur Exemplarisch, gibt noch viel mehr - siehe auch w123.de

http://www.dbdepot.de

Firma Thomas Pasvahl Autoteile GmbH Adlerstraße 79a 25462 Rellingen Tel. 04101-32011

Autoverwertung Fechner Am Bahnhof 5-11 77948 Friesenheim Tel. (07821) 68036, Fax 62664 http://www.autoverwertung-fechner.de/

http://www.kfz-ranch.de auch ein Schlachter

http://www.mb-wittke.de/ und noch einer


Teile für die Motorensteuerung

http://www.swag.de/mbdiesel.htm


Motoren und Motorenteile, Zylinderköpfe

http://www.motorenkoeln.de/seiten/motorenteile.html?/seiten/ZylinderkopfKatalog/Mercedes_Diesel.htm


http://www.krausmotor.de/
Autozubehör Zeyer, Bad Rappenau, Baden-Württemberg, Tel. 07264/5482

Während der Teilrestauration meines 280 CE, Bj. 77 habe ich mich auf diesen Händler immer verlassen können.

Die Preise sind sehr korrekt und die Teile immer in Erstausrüsterqualität und teilweise sogar von DC.


http://www.auteil.de/


Fußmatten Die Firma, die die originalen Fußmatten für Mercedes Benz produziert und anscheinend noch immer für den w123 in jeder gewünschten Wagenfarbe liefern kann: HEBU in 72186 Empfingen (Tel 07485/9994-0)
Benzinkat

Die Firma Katalysatortechnik Grywotz GmbH ist auch bekannt unter dem Namen G+M. Im Internet ist sie nicht zu finden aber die Adresse lautet:

Katalysatortechnik Grywotz GmbH Karl-Schneider-Straße 12c 45966 Gladbeck Tel.: 02043-47752 Fax : 02043-47755

2007-04-25 15:39
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:57 - Autor: Zettel - Letzter Autor: Daniel_S

Interessante Links

Hallo Ihr!

Also, jeder von uns kennt doch ein paar Links, oder? Genau! Also sollten wir die vielleicht auch irgendwo sammeln, oder? Genau! Wieso dann nicht hier?

Genau! Also los (bis auf die ersten 6 bitte alphabetisch):

http://www.clubfrei.de

http://www.w123.de

http://www.w123-club.de Der Mercedes W123 Club

http://www.vfw123.de Verein für Freunde des W123 e.V.

http://www.w123.at Österreichische Interessensgemeinschaft des Mercedes-Benz W123

http://www.v-d-h.de Verein der Heckflossenfreunde

http://www.strichachtclub.de

http://www.autoschrauber.de Schweißen für Anfänger

http://www.benzgarage.de Berichte, Technik, Downloads, Prospekte, usw.

http://www.ikonengold.de große Seite über unser Lieblingsauto und andere

http://www.w123markt.de/ Der Markt für Autos und Teile

http://www.mbatc.de Mercedes Alteilecenter

http://http://www.thomconsulting.de/MB/mbtechnikverweise.htm

http://www.sternschuppen.de Nicht nur eine Werkstatt

http://www.binz.com und http://miesen.de Hier wurden die 123er Krankenwagen hergestellt

http://www.die-autoschmiede.de

http://www.staatsmacht.de/w123 u.a. mit den Büdingen pic´s

http://www.elampart.de/alex/intro.htm BBT-Bilder

http://www.armin.geisbusch.org/w123 Bilder von Treffen, Anleitungen

http://www.surfblau.de

http://www.w123-stammtisch.de HP der clubfreien Stammtische Münsterland und Ostfriesland, alle Infos zum Stammtisch, Bilder von W123 Treffen, W123-Fotos+Restaurationsfotos.

http://www.nordlichter.org Das Sammelbecken für die Nordlichter /Stammtisch und auch etwas Technik


Technik-Links

benzgarage.de - siehe 'TECHNIK'

http://www.wurmkat.de - Paul Wurm (DER Kat-Nachrüster)

http://t4media-agency.de:8080/partavail/start_de.jsp Ersatzteilpreise (neuer, aber weniger Teile erfaßt)

http://www.miata.net/garage/tirecalc.html Reifenrechner

http://w124archiv.de/texte/zahlenwueste/GeschRech.html Geschwindigkeitsrechner

http://www.mbclub.ru/mb/vin/index.html?lng=eng Die 'Russenseite' zum umschlüsseln der Fahrgestellnummer (ab 1980)

http://www.detali.ru/cat/oem_mb0.asp?TP=1 Noch ne Russenseite. Hier sind alle Teilekataloge vom W100 bis zum W240 (Maybach) abzurufen. Natürlich auch der vom W123.

http://www.mann-hummel.de/deutsch/mannfilter/katalog/katalog.htm Hier findet man den größten Online-Filterkatalog der Welt mit tollen Suchfunktionen und Informationen rund um Filter.

2010-01-11 13:43
Letzte Änderung: 21.11.2006 20:17:29 - Autor: Zettel - Letzter Autor: RalfL

Spam im Forum

Umgang_mit_SPAM SPAM sind unerwünschte Postings. Der Name basiert auf einer Amerikanischen Frühstücksfleischmarke. Dieses Fleisch wurde in Dosen als wesentlicher Bestandteil der US-Armeeverpflegung im 2. Weltkrieg ausgegeben. Einige Veteranen reklamieren kriegsentscheidende Bedeutung für SPAM: Sie hätten härter gekämpft, um so schnell wie möglich wieder Hamburger und Schweinesteaks zu sich nehmen zu dürfen und nie mehr wieder SPAM. Die Benutzung im www-Bereich geht der Legende nach auf einen Klassiker der englischen Komikertruppe Monthy Python zurück. Der Sketch aus dem Jahr 1970 spielt in einem Restaurant, das ausschließlich Speisen mit Frühstücksfleisch anbietet. Mrs. Bun, die mit Ihrem Mann zu Gast ist, bittet flehentlich um eine Mahlzeit ohne SPAM, doch ihr akuter Widerwille wird von einem Wikinger-Chor erstickt, der immer lauter den Gesang von "Spam, lovely spam, wonderful spam" anstimmt. Soviel zur Theorie.

Im Forum tauchen immer wieder bestimmte Sorten von SPAM auf:

Provokation „Mercedesfahrer sind Warmduscher, mein Almalfi mit doppeltgedrehter Lockenwelle ist jedem 123er überlegen...“ Ernst gemeinte, sachliche Auseinandersetzungen langweilen den Spammer eher. Heftige, lautstarke, empörte Gegenwehr läßt sein Herz höher schlagen. Orgiastische Zustände bekommt er jedoch, wenn sich auf sein Posting hin Stammposter in die Haare kriegen.

Lustig gemeinte Provokation „Meinen 123er fahre ich nur im Winter, um meinen 95er Escort zu schonen ...“ Hier gilt ähnliches wie oben, allerdings kann gut gemachter Humor auch mal zur Auflockerung des Forums beitragen ;-)

Kostenlose Erotik Diese Seiten sind weder kostenlos noch erotisch. Es geht vor allem darum, Traffic auf die eigenen Seiten zu bekommen, häufig verstecken sich auch hinterlistige dialer auf solchen Seiten, die unbemerkt www-Verbindungen für DM 3.63/Minute herstellen.

Politische Beiträge Wenn sie gleich als solche zu erkennen sind, sind sie normalerweise off-topic (Siehe dort) Perfide wird’s, wenn sich jemand als W123-fahrer ausgibt und ganz subtil seine (z.B. braune) Weltanschauung salonfähig machen will.

off-topic Das Leben besteht nicht nur aus Autos; hin und wieder ein wenig Abwechslung kann ganz gut tun, solang’s nicht überhand nimmt..

2007-04-25 15:40
Letzte Änderung: 16.1.2004 14:54:34 - Autor: rory - Letzter Autor: Matze

Spezialbegriffe


Hier werden von den Forumsteilnehmern häufig gebrauchte Begriffe, die für Aussenstehende verwirrend wirken können übersetzt:

2-3 Türen zu wenig = Coupévariante des W123

Afri(ka) Benz = siehe Ratte, ersetze dort einwandfreiem technischen Zustand durch unrettbarer Zustand, hat sein zweites Leben auf dem afrikanischen Kontinent vor sich, meist Keilfahrwerk

Almdudler = bergländische Trachtengruppe, auch in flüssiger Form lieferbar

altrot = Grundierung von Würth

altrot, poliert = Farbe von Mercedes-Benz

altrot, unpoliert = rorys T-Modell

Alto, das = japanisches Blechkonstrukt auf Schubkarrenrädern, gern in =>altrot, dient dem Korrossionsschutz des W123 im Winter

Aquarium = 0,5 Liter geripptes Apfelweinglas

BüdEx = => buedex.de

Bulleneier (-klöten) Federspeicher der Hydraulischen HA

Cruis-o-matic = günstiger Umbausatz für 4- und 5 Gang Getriebe zum extra entspannten Fahren. Herstellerlink: nordlichter.org Oft fälschlicherweise als --> handgerissen bezeichnet

Exporteur, herzloser = ein begleitservice für sich im autophilen rentenalter befindliche daimler raritäten, der die kundschaft in ihren wohlhlverdienten ruhestand unter afrikanischer sonne begleitet

fahrbereit = es sind noch Räder dran

farblos = Synonym für Mercedes- Farbcode 737-classicweiß

Flutschi = Fluid Film, Hohlraumversiegelungsprodukt =>Schaf

Förster = wunderschönes forstgrünes T-Modell von Hauke, =>immortal horse

frickeln = norddt. für etwas schwieriges auf die Schnelle basteln

halbes Auto => Coupé, QP, 2-3 Türen zuwenig

handgerissen = 4- oder 5-Gang Schaltgetriebe. siehe cruisomatic

Hauke => unbeabsichtigtes Doppelposting ("Mir ist ein Hauke gelungen"//"Du hast einen Hauke gebaut.")

hauke-high-end = energiesparende und schweißfreie Reparaturmethode der =>Wartungsfuge mittels Repblech und Polyesterspachtel

Hologramm-Teile = von MB oder DC in Mercedes-Originalverpackung-Mit-Hologramm verpackte Ersatzteie, die es an anderen Orten in Verpackung des wahren Herstellers um 20% günstiger gibt

immortal horse = Motor M102

lattenhagen = nordgermanischer Ausdruck für egal", "gleichgültig", "desinteressiert"

Leiche(nwagen) = Großraumlimousine, Termintransporter

Lieferwagen =>T Modell

Mondöl => Weltraumöl

nag nag = Mercedes-Benz Dieselfahrzeug bis BJ 1985

nudlaug - SAs = Dinge, die die Welt nicht braucht. Vom österr. Nuldaug = Person, die die Welt nicht braucht

Ochsenaugen = Scheinwerfer der 1. und 2. Serie, die das aktuelle "vier-Augen-Gesicht" vorwegnehmen, nicht bei Autos =>mit zuwenig Türen

Penisring = verchromter Aufsatz am Auspuffendrohr

Pinökel = kleine, herausstehende Teile, Aufsätze (Käppchen)

Pornofelgen = Zeitgenössische Zubehörfelgen der Firmen BBS oder AMG, die dem W123 einen besonders maskulinen Auftritt verleihen

pornös = siehe hier

Rapsdampfer = Mercedes-PKW mit OM 61x-Motor, der mit PÖL betrieben wird und immer leicht nach Pommesbude riecht.

Ratte/rat-Benz = Fahrzeug von zweifelhafter Optik aber (fast) einwandfreiem technischen Zustand

Sacco-Bretter = nach dem Designer Bruno Sacco benannte Plastikabdeckungen der unteren Türhälfte bei z.B. W124, W126,...

Schaf =>Flutschi

Schlammmonster => immortial horse

Sidi => Silberdistel

Stiegl = Bier aus =>Soizbuag

Soizbuag = Salzburg, Stadt in Öisträääch

Steinzeitmotor = M115

Teppichsegler = Exporteur

T-Modell =>Lieferwagen

Tüdelband = Expander = Befestigungsmaterial

Türbeh = OM617A, auch gib türbeh = einem OM615, 616 oder 617 die Fahrleistungen eines OM617A abzuverlangen

Tuningfraktion = Gruppe von 123er Fahrern, die ihre Fahrezuge mehr oder weniger zeitgemäß optisch oder fahrwerksmäßig "aufwerten"

Waldblütenhonig = Motoröl in Haukes Förstermobil nach 7500 km

Wartungsfuge = Überlappung zwischen Kotflügel und Schürze, die alle Jahre wieder gepflegt/konserviert/ersetzt werden will, Begriff aus dem Schwimmbadbau =>hauke-high-end=> Der Erfinder erklärt sein Werk

Weißkopfmotoren = Motoren mit metallisch aussehendem Zylinderkopfdeckel, gelten als besonders robust, alle außer M102 (schwarze Kunststoffbeschichtung über Magnesiumdeckel) =>immortal horse

Weltraumöl = vollsynthetisches Öl

Zigeunerleisten = Radlaufchrom =>Rostschutzforum


ABKÜRZUNGEN:

BFW = Bremsflüssigkeitswechsel

BKV = Bremskraftverstärker

2EFH = Fensterheber, elektrisch, 2-fach (meist vorne)

4EFH = Fensterheber, elektrisch, 4-fach

ESD = Einspritzdüse

ESSD = Stahlschiebedach, elektrisch

ESP = Einspritzpumpe

imho = meiner bescheidenen Meinung nach (in my humble opinion)

k/T = kein Text

HA = Hinterachse

HBZ = Hauptbremszylinder

o.T., oT, owT, (n/t) => k/T

o.T.m.B. => ohne Text mit Bild

OT = oberer Totpunkt

PÖL = Pflanzenöl

QP = Coupé => 2-3 Türen zu wenig

RTFDB! = Read The Fucking Data Base!

RTF! = Read The Fucking Manual!

VA Vorderachse

WD Wärmedämmendes Glas

ZLS = Zusatzluftschieber

ZZP = Zündzeitpunkt

2007-04-25 15:42
Letzte Änderung: 8.2.2006 08:43:49 - Autor: Alex Dech - Letzter Autor: Flojo

Gas

Autogas (LPG)

Was Autogas ist und was man sonst so auf die Schnelle wissen sollte:

Bei Autogas (LPG = Liquefied Petroleum Gas) handelt es sich um aus Erdöl gewonnenes Flüssiggas, welches bei normalen Umgebungstemperaturen gasförmig ist.

Unter Druck (ca. 2~10 bar) geht es in einen flüssigen Zustand über und das Volumen reduziert

sich um das ~250 fache. Somit lässt sich Autogas (Flüssiggas) in speziellen Druckbehältern auf einem kleinen Raum lagern.

Flüssiggas hat eine höhere Klopffestigkeit (ROZ 101-111) als Super-Benzin (ROZ 98).

Aufgrund des hohen Reinheitsgrades lässt sich Flüssiggas zeitlich nahezu unbegrenzt lagern.

Da Gas geruchlos und unsichtbar ist wird aus Sicherheitsgründen ein spezielles Geruchsmittel hinzugefügt.

Fahrzeuge mit Flüssiggasantrieb haben einen höheren Kraftstoffverbrauch als solche mit Benzinversorgung.

Dieser kann je nach Anlage und Fahrzeug zwischen 10 bis 30 % betragen.

Sorgen machen, mit leerem Tank liegen zu bleiben muss man sich übrigens nicht (mehr), das LPG-Tankstellennetz umfasst

inzwischen bundesweit über 6464 Zapfen.

Der Preis pendelt dabei von ca. 73 bis 85 Cent und liegt im Mittel bei rund 63 Cent pro Liter.

Der Mineralölsteuersatz für Flüssiggas (LPG) ist bis 2018 festgelegt.

Rabatte auf die Kraftfahrzeugsteuer gibt es jedoch nur bei Fahrzeugen die nach CO² Ausstoß besteuert werden. Hierfür ist im Abgasgutachten ein Korrekturfaktor verzeichnet, nachdem die Fahrzeugsteuer dann neu berechnet wird. G-Kat beim 123 ist bei Gas kein Problem, bis Euro 1 ist kein Abgasgutachten notwendig. Für die Wurmkats ab Euro 2 liegen mittlerweile Abgasgutachten vor, so dass niemand mehr auf die geringere Besteuerung verzichten muss.

Welche Anlagen gibt es überhaupt?

Auch wenn es vor Namen und Fachbegriffen nur so wimmelt, es gibt bis heute nur drei Techniken, die für die Befeuerung des

Vehikels mittels LPG in Frage kommen.

1. Venturi-Technik - ungeregelt, auch Generation 1 Anlagen genannt.

Die älteste und günstigste Methode. Ein Dosier-Ventil sitzt, gesteuert durch Unterdruck, im Ansaugtrakt.

Nach dem Vergaser-Prinzip reißt die durchströmende Luft eine bestimmte Menge Gas mit.

Diese Anlagen sind in ihrer ursprünglichen Form weder verbrauchs- noch abgasoptimiert und somit bestens für Fahrzeuge ohne Kat geeignet. Mit einer gut gebauten ungeregelten Venturianlage lassen sich aber ähnliche Verbrauswerte wie mit modernen Anlagen erreichen, jedoch ist das nur mit sehr viel Geduld und für den normalen Kunden nicht bezahlbar zu erreichen, da hierfür nicht nur eine Probefahrt notwendig ist. Ich habe den Verbrauch bei meinem 230TE auf 12 Liter LPG gedrückt, was etwa 10 Liter Benzin entsprechen.

 

2. geregelte Venturianlagen, auch Generation 2 genannt

Es gibt aber auch geregelte Venturi-Anlagen, die das Lambda-Signal verarbeiten und Voraussetzung sind, wenn das Fahrzeug eine Lambdasonde, und bei manchen Anlagen auch ein Drosselklappenpoti hat. Das kann man problemlos z. B. mit W124 Teilen im 123 nachrüsten.

 

3. Teilsequentielle Anlagen - auch Generation 3 genannt

Teilsequenzielle Anlagen verwenden ein präziseres elektronisch gesteuertes Dosierventil, welches das Gas mittels eines sternförmigen Gasverteilers

in die Ansaugstutzen der Zylinder leitet.

Eine Querschnittsverengung im Ansaugtrakt und damit ein Leistungsverlust findet nicht statt.

Diese Anlagen verfügen häufig über einen eigenen programmierbaren Kennfeldgeber für den Gasbetrieb. Sehr schwierig zu programmieren, nur für echte Freaks unter den Umrüstern. Eine gut gebaute Venturi der zweiten Generation steht dem nichts nach.

4. Vollsequentielle Anlagen - auch Generation 4 genannt

Vollsequenzielle Anlagen arbeiten nach dem Master/Slave Prinzip und rechnen die Einspritzzeiten der Benzineinspritzventile in Gaseinspritzzeiten um. Geht leider nicht mit der K-Jetronik, da diese nur voll mechanisch arbeitet, aber mit einer D-Jetronik habe ich das schon mal erfolgreich ausprobiert.

5. Flüssig einspritzende Anlagen - Generation 5

Bei allen Anlagen bis einschließlich Generation 4 wurde das Gas, das im Tank ja noch flüssig ist, vorher in einem Verdampfer in Gasform gebracht. Bei dieser Generation sitzt eine Pumpe im Gastank, ähnlich wie bei den Benzineinspritzungen bleibt das Gas bis zum Einspritzventil flüssig, und wird flüssig vor das Einlassventil gespritzt.

 

6 Flüssig - direkt einspritzende Anlagen - Generation 6

Wie 5, nur für TSI und ähnliche Motoren mit nicht homogenen Gemisch, sondern mit mageren Gemisch und Schichtung im Brennraum. So eine Anlage hat zur Zeit jeder Hersteller im Angebot - zumindest auf dem Papier, wenn man sie bestellen will, ist sie äh noch nicht lieferbar, und kommt bestimmt ganz bald (Auskunft von vor einem Jahr)

 

 

Unterbringung und Befüllen des Tanks

Es gilt bei der Wahl des Tanks zu unterscheiden zwischen Radmuldentanks, die - wie der Name schon sagt - anstelle des Ersatzrades in die eigentlich

dafür vorgesehene Mulde eingesetzt werden, und meist zylindrischen Tanks, die im Kofferraum untergebracht werden.

Vorteil der "Bombe" im Kofferraum ist das größere Fassungsvermögen (bis über 100 Liter) und das vollwertige Ersatzrad, welches in seiner Mulde verbleiben kann.

Die durchschnittliche "Bombe" nimmt im Kofferraum etwa den Platz zwischen den Radkästen ein.

Das Fassungsvermögen des Radmuldentanks endet bei rund 65 Litern, beim Einbau von größeren Tanks muss man mit einer Delle im Kofferraumteppich leben.

Zudem ist die Anschaffung eines Reifendichtsprays/Pannensprays anzuraten.

Angeboten werden daneben auch Unterflurtanks, die aber bei der Nachrüstung keine nennenswerte Rolle spielen.

Bei beiden Methoden bleibt der Benzintank voll erhalten, so dass man "bivalent" unterwegs ist.

Ein bisschen Sprit im (Benzin-)Tank zu haben ist immer empfehlenswert. Einerseits weil einige Anlage (vor allem Winter)

nicht mit Gas starten (wollen), zum anderen um ab und zu mal zu testen, ob das Fahrzeug auch im "Benzin-Notbetrieb" noch einwandfrei läuft.

Die Füllstandskontrolle des Tanks erfolgt entweder via LED-Anzeigen oder, wem das zu modern ist, per rundlichem Schätzeisen direkt am Tank.

Eine dritte Möglichkeit - wenn sich der Betrieb eingependelt hat - ist, den Tageskilometerzähler zu nutzen.

Gemein haben alle Gastanks, dass sie nach 10 Jahren beim TÜV vorgeführt und "abgedrückt" werden müssen. (Diese Regelung gilt leider nur noch für die älteren Tanks und ist enfallen - wobei viele Prüfer schon mit der GWP - der Gasanlagenwiederholungsprüfung vollkommen überfordert sind. Ich habe schon alles Unmögliche erlebt, von der vergessenen Prüfung bei der HU, bis zur Dichtigkeitsprüfung von Hydraulikleitungen...)

Nach der Bestückung mit einer solchen Anlage ist außerdem zu beachten, dass ein höheres Gewicht auf der Hinterachse lastet - ob man den Einbau stärkerer Federn vorzieht oder den Benz vorne tiefer legt, um das Niveau wieder anzupassen, ist letztlich Geschmackssache.

 

Ist der Tank verbaut, muss der Tankstutzen untergebracht werden. Es gibt Lösungen in der Endspitze unterhalb der Heckstoßstange (vor allem bei Regen, mit hellen Klamotten und sauberen Händen nicht zu empfehlen), außerhalb der Tankklappe im hinteren Kotflügel (optisch Geschmackssache) oder direkt neben dem Tankstutzen hinter der Klappe - zu erreichen dann meist nur noch über einen Adapterwinkel. Bewährt hat sich der Einbau hinter dem Nummernschild, welches dann, wie bei vielen älteren Autos auch, zum Befüllvorgang umgeklappt wird.

Warum gehen nur 50 Liter in meinen Tank rein, in der Anzeige/bei der Beratung wurden mir 65 Liter versprochen?!

Da sich das Gas bei Erwärmung ausdehnt, sieht der TÜV eine Reserve von 20% des Fassungsvermögens vor. Zugunsten der Sicherheit muss man mit diesem Makel leben - und sollte ihn beim Planen der Anlage berücksichtigen.

Wie viel Mehrverbrauch ist zu erwarten?

LPG hat im Vergleich zu Benzin eine geringere Dichte und somit einen niedrigeren Brennwert pro Liter, ein Mehrverbrauch ist also sicher - und der schwankt zwischen 5 und 30% gegenüber dem reinen Benzinbetrieb.

Die Art der Anlage und deren Einstellung sind dabei ebenso entscheidend wie die Fahrweise.

Der Slogan "Fahren für die Hälfte" ist also so nicht richtig und sollte, wenn überhaupt, "Tanken für weniger als die Hälfte" lauten.

Wer richtig rechnet, kommt auf 45% Ersparnis. Denn wenn man es drauf anlegt, wollen auch so Sachen wie Startbenzin, der eine oder

andere Extra-Kilometer zur Tankstelle, fehlende Zinsen für gebundenes Kapital, Filter, Gasanlagenprüfung, gas-spezifische Reparaturen und nicht zuletzt auch der Mehrverbrauch mit eingerechnet werden.

Sparen schön und gut, aber ist das überhaupt sicher? Sollte ich das meinem top-gepflegten, immer gewarteten und quasi gerade eingefahrenen Motor überhaupt antun? Was, wenn er Schaden davonträgt? Oder gar ich, weil das Auto explodiert?

LPG hat sich bewährt, unsere niederländischen Nachbarn beispielsweise nutzen die Technik seit fast 50 Jahren.

Und dort stehen weder jede Menge Karossen mit defekten Motoren am Straßenrand, noch hört man von regelmäßige Explosionen jenseits der Grenze, weil wieder irgendwo ein LPG-betriebenes Automobil in die Luft geflogen ist.

Dennoch hat LPG einige Eigenarten, die es zu berücksichtigen gilt:

Positiv: LPG verbrennt umweltfreundlicher als Benzin und hat mehr Oktan als Super+, sogar mehr als der Weltraum-Sprit von Shell und Aral. LPG kommt je nach Mischungsverhältnis auf 101 bis 111 Oktan.

Gas verbrennt nicht heißer wie Benzin, auch wenn diese These noch bei vielen "Experten" in den Köpfen ist. Das Problem liegt wo anders - es ist zu vergleichen mit der Umstellung von bleihaltigen auf bleifreies Benzin. Im Benzin stecken Additive, die speziell zur Schmierung der Ventilsitze gemacht sind. Und hier liegt auch schon der feine Unterschied - hat der Hersteller an den Ventilsitzen gespart, so lösen die sich im Gasbetrieb in Rauch auf. Entscheidend dafür ist, wie die Ventilsitze gehärtet sind. Unter Umrüstern gibt es verschiedene "schwarze Schafe" Listen, welche Autos für die Umrüstung nicht geeignet sind. Beispiele wären da die A und B Klasse beider Generationen, und auch sehr viele Ford Modelle.

Sind die Ventilsitze aus hochwertigen Material, so verlängert sich sogar die Motorlebensdauer, da die Verbrennung von Gas sauberer von statten geht. Wer einmal einen gasbetriebenen Motor geöffnet hat, sucht Ölkohle und Verkokungen vergeblich.

Wer gewissenhaft ist, beraubt das Triebwerk alle 7.500km seines Ventildeckels und wirft einen kritischen Blick auf die Steuerung. Ich bin mit meinem M102.985 übrigens schon 90 000 km auf LPG gefahren, hab damit ganze Autos auf dem Hänger quer durch die Republik verschifft, und auch Vollgasfahrten über 1000 km am Stück hat mir die Maschine nicht krumm genommen.

Richtig ist übrigens auch das LPG nicht heißer, aber länger brennt. Die Verbrennungsdauer im Zylinder ist länger, deshalb dachte man lange an höhere Temperaturen.

Reinsetzen, Schlüssel drehen, losfahren - oder wie ist das?

Spätestens im Winter ist kurzzeitig es vorbei mit der reinen Gasfahrerei. Bei niedrigeren Temperaturen will der Benz mit herkömmlichem Benzin gestartet werden.

Die Umschaltung auf Gas erfolgt dann automatisch, zum Beispiel mittels eines Kühlwassergebers, oder von Hand mit einem einfachen Kippschalter.

Wo bekomme ich denn jetzt so eine Anlage her und wer baut mir die ein?

Bei der Wahl des richtigen Einbauers sollte man sich - wie immer - nicht ausschließlich nach dem Preis richten.

LPG boomt und dementsprechend viele (Fach-)Leute versuchen auf den Zug aufzuspringen.

Genauso falsch wie die Annahme, dass eine Anlage für 5000 Euro bei einem deutschen Einbauer gut sein muss, ist allerdings die Annahme, dass die Anlage für 1500 Euro aus Polen Schrott ist.

Das Internet wimmelt von Foren, die sich mit allen Aspekten rund ums Thema Autogas beschäftigen.

Mit ein bisschen Geduld und einigen geschickt gestellten Fragen lässt sich relativ schnell herausfinden, wer im Umkreis einen guten Leumund hat.

Berücksichtigen dabei sollte man, dass es mit dem Einbau der Anlage meist nicht getan ist. Oft ist nachher Einstellarbeit vonnöten, da ist man mit einer fähigen Werkstatt in der Nähe gut beraten - statt für 200 Euro "Ersparnis" quer durch die Republik gurken zu müssen.

Zudem sollte so ein Einbau gewisse Standards ästhetischer Natur erfüllen, die die Funktion nicht direkt beeinflussen.

Schließlich ist es nicht unwichtig, ob die Karosse nach Einbau der Anlage aussieht wie ein Schweizer Käse - oder ob der einbauende Betrieb Wege kennt, die Gaszufuhr zum Triebwerk ohne oder mit geringem Einsatz einer Lochfräse zu gewährleisten.

Muss ich mit meiner neuen Anlage zum TÜV? Und bekomme ich bzw. mein Auto damit denn das H-Kennzeichen?

Gasanlagen müssen beim TÜV abgenommen und eingetragen werden.

Bei den meisten Einbaubetrieben ist die TÜV-Abnahme inklusive. Falls nicht, verhandelt man sie rein.

H ist beim TÜV mit einer Venturi-Anlage kein Thema, da diese Anlagen schon seit mehr als 30 Jahren existieren.

Wer es genau und auf seine Anlage zugeschnitten wissen will, fragt am besten den zuständigen TÜV-Prüfer.

Die etwas frickelige Kombination aus Gasanlage und Wurm D3-Kat:

Hallo! Nur um Missverständnisse zu vermeiden und falsche Hoffnungen gar nicht erst aufkeimen zu lassen, die Kombination aus W123 mit M102/M110 + LPG + D3-Wurm-Kat ist zwar technisch möglich, wer es macht, fällt fürchterlich auf die Nase, denn sein Wagen wird auf "00" gestuft, da es für diese Kombination kein Abgas-Gutachten gibt.

Ich habe wochenlang eine Diskussion diesbzgl. mit Paul Wurm, einem Gas-Umbauer und LandiRenzo geführt, weil es mir logisch erschien, dass diese Kombination ja letztlich sowohl die größtmögliche Steuerersparnis und maximalen Lösungen hinsichtlich Verbrauchskostenersparnis und Umweltschutz ergeben müsste.

Tut es sicherlich auch! Nur gibt es dafür kein Gutachten und wer es machen möchte, müsste ca. 4 - 8 Wochen auf seinen Wagen nach Umrüstung verzichten und ca. 25 - 30 TEuro investieren.

Paul Wurm hat das abgelehnt, LandiRenzo auch und ich habe mich angeschlossen.

 

Antwort von Paul Wurm:

wenn ich mich noch richtig erinnere, ging es in dem Gasforum um folgende Kombination:

Fahrzeug wird mit D3-Kat nachgerüstet und in die Papiere mit Schlüsselnummer "30" eingetragen.

Danach wird eine (ungeregelte) Gasanlage nachgerüstet und das Fahrzeug soll automatisch bei D3 bleiben.

 

Als Begründung wurde angegeben, dass im Gasbetrieb der Schadstoffausstoß um (pauschal) 80% besser sei. Das kann möglicherweise auf den Werkszustand von 1982 zutreffen...

Richtig ist, dass bei einer wahlweisen Verwendung von Benzin UND Gas der schlechteste Abgasschlüssel von beiden für beide eingetragen wird.

 

Wenn ich die letzte Gasinfo richtig gelesen habe, wird ohne Abgasprüfung die Gasnachrüstung in ein EURO1-Fahrzeug ermöglicht. Ist das so richtig, dann sollte die Rückstufung bei einem D3-Fahrzeug nicht auf "00", sondern auf "01" erfolgen.

Besser wäre natürlich, die Gasanlage mit einer passenden Regelung zu versehen und aus der ungeregelten eine geregelte Gasanlage zu machen...

Ob man damit die "D3" erreichen kann? Dazu sind wieder Messungen auf dem Rollenprüfstand erforderlich.

Hmmm...

Ich denke darüber nach.

 

Gruß

Paul Wurm

Es gibt für alle Mercedes Motoren Abgasgutachten für OMVL - Gasanlagen. Damit wäre dann auch diese Frage abschließend geklärt.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Anmerkungen: Preisangaben sind bewusst nicht aufgeführt, da sie je nach Umfang der Arbeiten zu stark differenzieren.
Wer sich ein Angebot einholt, findet im Netz mehr als genug Vergleichmöglichkeiten.

Diese kleine Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Kommentare und Vorschläge bitte an die Administration der Database.

Zusammengestellt aus Beiträgen von FO2307, Matze 200, Carinaka, Stefan (230CE BJ81), andi-klece23, Rüdi, Rocketw123, Markus Wagner und dem unendlichen Wissen des weltweiten Netzes.

2012-04-06 11:08
boert; überarbeitet von Martin 230TE

Import aus USA


Ich habe meinen 280Ce aus LA/Cal rüber geholt!
Das ist kein Hexenwerk!

Scheinwerfer müssen raus, sind eh häßlich!
Breitbandleuchten bekommst Du bei Ebay für ca. 45€/Stk.
Habe erst welche verschenkt....

Bei den Blinkern musst Du das Standlichtkabel auf die Scheinwerfer
umklemmen. Einfach Stecker aufklappen (typisch MB - klasse!) und das
Blinkerkabel /Standlicht) rausnehmen und die selbe Prozedur beim Scheinwerfer
zum Einbauen. Vertun kannst Du Dich nicht. Die Litzen können nirgendwo anders hin,
die Pole sind am Scheinwerfer vorgegeben.

Tacho muss Km/h Skala haben und das hat er!
Stoßstangen hast Du, obwohl in häßlich! Ersatz gibt's bei Ebay für 120,--/Stk. im
sehr guten Zustand. Kannst aber auch die Ami Bumper behalten, ist nicht TÜV relevant!

Freigaben bekommst Du kostenlos bei MB am Teiletresen. Bleibt eine TÜV Abnahme,
wie bei jedem deutschen KFZ, das lange stillgelegt war.

Wichtig:
Zum Anmelden benötigst Du vom Zoll Bescheinigungen über die Verzollung und die
entrichtete Einfuhrumsatzsteuer! Macht die Spedition für Dich!
Der amerikanische Title wird als Eigentumsdokument anerkannt.
Sieh zu, dass der Wert des KFZ auf dem Papier möglichst gering ist; er hat doch sicherlich einen Motorschaden;-)

Da es ein 83er ist. kommst Du im Jahr 2013 in den Genuss eines H-Kennzeichen.
D.h. freie Fahrt in den Umweltzonen und ca. 185,--€ Jahressteuer. Versicherung ist
dann auch recht günstig. Bis dahin umbauen, oder Augen zu und durch!

Mein Tipp, wenn Du Schrauber bist: Hole Dir einen deutschen zerrosteten Schlachter (Spenderfahrzeug).
Dort sind alle benötigten Teile dran. Den Rest verscherbelst Du mit Gewinn weiter.
So hat sich die gesamte Maßnahme von alleine getragen. Oder stellst Teile helfenden, bedürftigen
Menschen im Forum zur Verfügung. Wer gibt, bekommt auch zurück.
Das war mein Weg.

Grüße übern Teich.

Bernd



Noch ein Tipp: spare nicht zu sehr an der Transportfirma - also keine mehr oder weniger dubiosen Osteuropäischen Unternehmen die sonst Unfallwägen (unversichert) verschiffen... sonst kommt der Wagen wirklich "wertgemindert" an... frag nicht woher ich dass weiß ;-)

sonst ist schon alles gesagt - umbau und zulassung ist nicht sooo schlimm und das Verzollen geht auch (ggf. ist eine Rechnung hilfreich wenn der niedrige Wert des Fzg's angezweifelt wird)

Viele grüße, Marc.

Eine ordentliche Firma erstellt ein Verladeprotokoll. Darauf werden erkennbare Vorbeschädigungen festgehalten!
Dann wird nach der Entladung ähnliches gemacht.
Für kleines Geld kann (und sollte) man die Fuhre transportversichern.

Denn ab Windstärke zehn ist ein Reeder aus der Haftung (höhere Gewalt)! Hier greift eine Versicherung, jedoch Vorsicht:
Hat man vorher wegen des Zoll den Wert nach unten getrickst, kann man im Falle einer Beschädigung natürlich nicht den Wert nach oben anheben!

Chance und Risiko in einem!

Grüße
Bernd

P.S. Bei erklärter Havarie Grosse bist Du anteilig an den Beschädigungen
am Schiff beteiligt! Also Versichern. Der Käptn hat sogar das Recht um Schiff
und Leben zu retten, Dein Container über Bord zu schmeißen. Ohne Insurance
gibt's hier nichts. Du zahlst sogar noch für's über Bord schmeißen!

2010-01-10 11:20
280CE; Marymarc;

Feinstaubplakette

Feinstaubplakette bei Alt-G-Kat und Schlüsselnummer "03"



Nochmal zu diesem Thema: Letztes Jahr und auch erneut dieses Jahr hat man mir in Frankfurt die Plakette trotz eingetragenem G-Kat verweigert, weil das Coupe dummerweise mit "03" geschlüsselt ist.

Gestern hab ich dann nochmal im Internet recherchiert und siehe da: In Baden-Württemberg gibt es einen Erlass des Innenministeriums, nach dem auf Seite 3 (ganz unten) Folgendes gilt

"Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator und der Schlüsselnummer 03 erhalten nach dem Erlass des Innenministeriums vom 19.Februar 2009 (...) eine grüne Feinstaubplakette."

Soooooo... Da man ja unter "stuttgart.de" eine Feinstaubplakette online für 6 Euro beantragen kann, hab ich da mal per Email angefragt, ob das dann auch für Kfz mit nicht-Stuttgarter-Nummer gilt. Die Antwort kam von der netten Sachbearbeiterin unter "feinstaub@stuttgart.de" prompt: "Schicken Sie uns den eingescannten Kfz-Schein und solange dort was von "G-Kat" steht, ist uns die Schlüsselnummer "03" oder das Kennzeichen egal."

Gesagt, getan. Eben kam die Email: "Feinstaubplakette ist unterwegs!". Ich fasse es nicht... HURRA !!!!

***Grüße***
Ente

2010-04-14 16:16
Ente

Tankentlüftung testen

Nachdem mein Diesel letztens nicht mehr anspringen wollte hab ich heut mal geforscht. 

Das Entlüftungsrohr was vom Unterboden kommt und auf dem EPC-Bild oben mittig in den Tank geht endet dort nicht und geht auch nicht auf das Röhrchen was man hinter dem Tankdeckel sieht. 

Das Röhrchen läuft von der Eintrittsstelle im Tank mehrfach hin und her, ist ein zusammengefaltetes Rohr mit ca. 3-4mm AD, entsprechend dünnem ID. Mit schellen von innen an die Oberseite vom Tank getackert... Die schleifen des Rohres gehen über quasi die ganze Tankbreite.  Das Röhrchen, das man hinter dem Einfüllstutzen sieht, ist nur ein kurzer Rohrstummel der nach dem ersten Drittel des Tanks (Breite, nicht Höhe) aufhört.  Mit nem Schweißdraht kommt man von unten her quasi nicht durch, die Biegungen zu eng, klappt nicht.  Zu meinem aktuellen Tankproblem noch kurz 3 Worte:  hab den Entlüftungsabschlussplastiknippel vor dem Hinterrad entfernt und einen Druckluftadapter draufgesteckt.  Ein Stück Spritschlauch, die aufgesteckte Seite ungesichert als Sollbruchstelle, die Seite mit dem Pressluftnippel mit ner Schlauchschelle gesichert.  Zuerst aufm Kompressor noch rund 1 bar gehabt, 10m Schlauch zum Auto. Also nicht wirklich viel Druck.  Hat ne Minute gedauert, dann konnte man aus dem offen stutzen ein leises Zischen und ein Furzen hören.  Als das zwischen dann leiser wurde hab ich den Kompressor angeschmissen und laufen lassen..  Druck am Kompressor blieb bei 2 bar, höher ging's nicht, am Tank hat's mehr gezischt und wurde auch langsam lauter, immer wieder ein Furzen zwischendrin.  Nach ner halben Stunde hab ich dann mal den Tankdeckel draufgedrückt und geschaut wie der Druck innerhalb des Spritsystems ansteigt, hab ja ein Manometer drinne.  Bei 0.7 bar hab ich dann den Deckel gehen lassen, heftiges Zischen, Deckel will mir entgegen springen... gut.. System funzt, Tank ist nicht zusammengezogen.  Hab dann den Deckel eingerastet und mir erst mal kippen gesucht, der Tankdeckel wurde dann nach außen gedrückt und blieb nicht dicht. Hat schön gezischt, der Druck im System kam auch nicht über 0.2 bar. Kompressor zeigt immer noch unter 2 bar am Kessel an.  Hab das dann nochn bissl "bespielt" und rumgemacht, die Sollbruchstelle is nicht abgefallen, der Tank ist auch nicht zum Ballon geworden, ich konnte aber dadrüber beweisen, dass der Motor nicht das Problem ist, auch nicht der Sprit, sondern die verstopfte Entlüftung... 

Gruß, Wolfi 

2011-01-09 12:33
wolfi

Betrugsmaschen

Wo liegt eigentlich die Betrugsmasche bei den englischsprachigen Antwortmails auf den inserierten Wagen meiner Freundin bei mobile.de? Sowohl ein Major Cao, wie auch ein Captain Sowieso wollen den Wagen angeblich haben und bitten um Mitteilung des "letzten Preises".

Gruß, Tim


Hi Tim!

.......... ein zu hoch ausgestellter Scheck (Western Union),
dann ein "Spediteur", um den Wagen abzuholen.
Von der zusätzlichen Summe bezahlst DU bitte den Abholer,
der Rest ist für den Wagen, möglicherweise etwas mehr, als
Kompensation für die Umstände, den Zeitaufwand, etc., etc.
Die Folge: Bargeld weg, Auto weg und der Scheck wird gesperrt,
somit alles futsch und dem Auto noch die Euros hinterher geschmissen.

Neee, neee, keine Sorge! Nicht meine Erfahrung!

In diesem Zusammenhang werden auch gerne "Beweispapiere" zugemailt
oder zugefaxt:
Transfer-Quittung: Betrag kommt hin, Datum bzw. Sendezeit kann
nicht stimmen (selbst gesehen!)
Kopie des Ausweises: sieht prima aus, Gültigkeitsdatum abgelaufen
(selbst gesehen).
Heißt: man muss wirklich sehr genau hinsehen, um den Betrug zu entdecken.

Also: Bargeld lacht! Hier die Kohle, da der Wagen, alle Schlüssel und
ALLE Papiere, denn auch damit wird besch....ummelt (Motto: ich muss mal
gucken, irgendwo habe ich den Brief gut abgelegt).
Bekanntermaßen ist der Kfz-Brief ja wie Bargeld und wird gerne bis zur
Begleichung einer Schuld hinterlegt.

SternenGrüsse Hans-Walther

2011-01-26 12:19
Tim und rocketw123

Ein paar Hinweise für Unfallbeteiligte

 

Bei mehr als einem Unfallbeteiligten stellt sich regelmäßig die Frage nach dem Mitverschulden des jeweils anderen Beteiligten. Die Beurteilung der Schuldfrage drängt sich meist schon am Unfallort auf. Hier gilt es aus haftungs- und aus versicherungsrechtlicher Sicht häufig begangene Fehler zu vermeiden:

1.) Nicht an der Unfallstelle zu voreiligen Äußerungen bezüglich der Schuldfrage hinreissen lassen. Es gehört zwar seit der VVG-Reform von 2008 nicht mehr den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers aus dem Versicherungsvertrag, einen Anspruch ohne Zustimmung des Versicherers nicht ganz oder zum Teil anzuerkennen oder zu befriedigen. Ein Anerkenntnis kann dennoch aus haftungsrechtlicher Sicht zu Nachteilen für den Versicherungsnehmer führen. Von einer vermeintlich unkomplizierten Regulierung des Schadens durch Barzahlung noch am Unfallort ist aus diesem Grund ebenfalls abzuraten.

2.) So gut wie möglich die Beweise an der Unfallstelle sichern; insbesondere die Auto-Kennzeichen möglicher Unfallzeugen notieren und als Zeugen in Betracht kommende Fußgänger bitten, ihre Kontaktdaten notieren zu lassen. Hilfreich sind Fotos von Unfallstelle und Schaden sowie die Anfertigung eines möglichst detaillierten Unfallprotokolls. Nicht auf die Polizei verlassen! Deren Aufgabe ist es nicht, die Ansprüche des Geschädigten zivilrechtlich möglichst leicht durchsetzbar zu machen oder den Grad des Mitverschuldens der Beteiligten exakt zu ermitteln. Das tut die Polizei nicht, und die Akte ist demnach häufig für die zivilrechtliche Auseinandersetzung kaum verwertbar, auch wenn ein Polizist an der Unfallstelle anderes behauptet.

3.) Rechtzeitig Unfall bei der Versicherung melden. Gemäß E.1.1 der AKB ist der Versicherungsfall dem Versicherer innerhalb einer Woche schriftlich anzuzeigen. Es genügt dabei, zur Wahrung der Frist Ort, Zeit und die in den Unfall verwickelten Fahrzeuge zu melden. Der genaue Inhalt der Schadensmeldung hat entscheidenden Einfluss auf die Schadensregulierung. Deswegen genaue Schadensmeldung nur mit Hilfe des Rechtsanwalts! Der Versicherung also lediglich melden, dass ein Unfall passiert ist. Im Rahmen der anwaltlichen Beratung können dann auch die weiteren sich aus dem konkreten Unfall ergebenden Pflichten gegenüber der Versicherung erörtert werden.

Rechtsposition des Geschädigten:

1.) Als Geschädigter hat man Anspruch auf Erstattung der Kosten für einen Rechtsanwalt, dessen Inanspruchnahme dringend zu empfehlen ist. Der Versicherer und der vom Versicherer beauftragte Gutachter stehen nicht auf der Seite des Geschädigten, sondern sorgen in der Tendenz dafür, dass der Schaden möglichst kleingerechnet wird.

2.) Sofern es sich nicht um Bagatellschäden handelt, besteht für den Geschädigten gegenüber dem Kfz-Haftpflichtversicherer Anspruch auf einen selbstgewählten Gutachter zur Feststellung des Schadens am Kraftfahrzeug und zur Sicherung der Beweise.

3.) Grundsätzlich kann das Auto in jeder Werkstatt eigener Wahl repariert werden. Man ist nicht gezwungen, dabei auf besonders günstige Werkstätten zurückzugreifen oder nur solche Werkstätten zu beauftragen, die von der gegnerischen Versicherung genannt werden. Allerdings ist die Schadenminderungspflicht zu beachten - hier sollte man sich im Einzelfall beraten lassen, um nicht auf Kosten sitzenzubleiben.

4.) Der Geschädigte hat das Wahlrecht, ob die Reparatur in der Werkstatt ausführt wird, ob sie in Eigenregie durchführen werden soll oder ganz auf eine Reparatur verzichtet wird. Es besteht also auch die Möglichkeit einer Abrechnung der fiktiven Reparaturkosten auf Gutachtenbasis. Zu beachten ist dabei, dass Mehrwerststeuer nur noch erstattet wird, wenn sie tatsächlich angefallen ist, nicht also bei rein fiktiver Abrechnung. Die fiktiven Reparaturkosten sind durch den Wiederbeschaffungsaufwand (Wiederbeschaffungswert minus Restwert) begrenzt.

5.) Übersteigen die Kosten der Reparatur den Wiederbeschaffungswert, so wird ein so genannter Integritätszuschlag von 30% über dem Wiederbeschaffungswert (ohne Abzug des Restwertes) bezahlt.

6.) Neben den Reparaturkosten sind auch die Kosten für den Ausfall des beschädigten Autos zu erstatten. In Betracht kommt die Zahlung einer Nutzungsausfallentschädigung, deren Höhe sich tabellarisch festgelegt nach dem Fahrzeugtyp richtet. Der Geschädigte kann sich stattdessen auch einen Mietwagen für die Zeit des Ausfalls nehmen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es zum Thema Mietwagen eine umfangreiche und nicht vollständig einheitliche Rechtsprechung gibt &#8211; Stichworte Mindestnutzung, ersparte Betriebskosten, Ersatzwagentarif.

7.) Kommt es bei einem Unfall unglücklicherweise auch zu Personenschäden, übernimmt in der Regel die Krankenkasse oder Krankenversicherung des Geschädigten die Heilbehandlungskosten. Der Regress bei der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners erfolgt über so genannte Schadenteilungsabkommen. Daneben kommt, je nach Einzelfall, die Zahlung von Schmerzensgeld in Betracht. Gerne übersehen wird, dass neben der Erstattung von Erwerbsschäden und Verdienstausfall auch der Haushaltsführungsschaden gelten gemacht werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass die verletzte Person im Rahmen Ihrer familienrechtlichen Unterhaltspflicht zur Haushaltsführung verpflichtet ist. Dies ist regelmäßig im Rahmen der Ehe oder der eingetragenen Lebenspartnerschaft der Fall; bei der nichtehelichen und nicht eingetragenen Lebensgemeinschaft nur dann, wenn solche Pflichten vertraglich geregelt worden sind. Aber auch bei Single-Haushalten kann unter Umständen ein Haushaltsführungsschaden unter dem Gesichtspunkt der vermehrten Bedürfnisse zu erstatten sein. Nach den für die Berechnung des Haushaltsführungsschadens existierenden Berechnungstabellen handelt es sich dabei häufig um keinesfalls zu vernachlässigende Beträge. Anwalt einschalten lohnt also!

Wegen des Quotenvorrechts nach § 86 VVG kann es sich übrigens in bestimmten Situationen lohnen, trotz möglicher Rückstufung beim Schadensfreiheitsrabatt erst die eigene Kaskoversicherung in Anspruch zu nehmen.

Gruß dieselflo

2011-01-28 16:59
dieselflo

Ersatzteilquellen

Während meiner Restauration habe ich so einige Teile gebraucht, die es bei Daimler nicht mehr gibt.
Neben den bekannten Quellen Gebrauchtteilecenter MercedesBenz und dem Classiccenter Fellbach gibt es noch folgende Adressen, mit denen ich gute Erfahrungen machte:

Fa. Niemöller
http://www.niemoeller.de/mercedes-benz-oldtimer-ersatzteile/ueber-niemoeller.htm

DB Depot
http://dbdepot.de

Ruddiess Berlin (Vergaserspezialist)
http://www.ruddies.business.t-online.de/Zenith_Stromberg_vergaser.htm

Hebu bzw. Partnerfirma Hoica (Teppiche)
http://hebu.com/

Autoservice Glauner
http://www.w123-ersatzteile.de/zierl.html

Mein Benz (Farbtabellen, Ausstattungslisten)
http://www.meinbenz.de/

KHM (Innenausstattung)
http://www.cabrio.de/khm/index.php?option=com_content&view=article&id=11&Itemid=12&lang=de#strickvelour

Enzo Bacigalupo
http://www.bacigalupo-autoteile.de/

Sternteile
http://www.sternteile.de/dscontent/show-gebraucht/-/1l2a5k6o5l7e6s2u1/-/s,1-s3,2

2011-08-25 23:03
Marcel Göpffarth

W123 Forum Badword List

Die Badwordlist im Forum umfasst folgende Begriffe:

 

abercrombiefitchonlineshop.org
adult
Auschwitz     
cialis
ergo baby carrier
fogg.net.ru
geocities
Hitler
Kanacken
Kanaka     
medicin     
mercedes-fans.de     
naked     
Nazi     
outlet     
pharmacy     
Polakenschlampe     
theawfultruthrocks.com
thisoldhouse.com     
tripod
viagra
Zecken    

 

grüße...

2013-09-30 11:59
Fabian

Diebstahlschutz / Fahrzeugortung mit Hausmitteln - Howto

Anbei ein PDF von "Martin300TDT"

http://w123-forum.net/faq/attachments/HowTo%20Autoortung%20V1.0.pdf

grüße

2016-02-17 12:03
Fabian

Katalysator austragen

Weils ja nun schon öfter hier diskutiert wurde, mal meine Erfahrung zu dem Thema.

Ich hab vor geraumer Zeit ein paar Umbaumaßnahmen an meinem 280TE beschlossen. Zum einen sollten Krümmer ohne Abgasrückführung eingebaut werden, dazu kam dann noch das ich Fächerkrümmer bekommen habe und in diesem Zuge der steuerlich nicht mehr vorteilhafte Wurm Euro2 Kat raus sollte ... natürlich inkl. "Austragung". Grade zum letzten Punkt gibt bzw. gab es ja eine menge Meinungen, aber irgendwie nie jemand der das konkret gemacht hat.

Ich war dann beim TÜV-Nord, der dortige aAS (amtlich Anerkannte Sachverständige) meinte ich müsste mit dem Wagen zu ihm, er würde sich das angucken und notieren und dann müsste ich es rückrüsten, wieder zu ihm eine AU machen lassen (wobei es die einzeln eigentlich gar nicht mehr gibt) und ihm die Ausgebauten Teile zeigen. Das ganze müsste mit Originalteilen Rückgerüstet werden. Alles soweit kein Thema, ich war ja froh das es überhaupt geht.

Ich hab dann aus Juxx noch mal bei der GTÜ nachgefragt als ich eh mit einem Wagen zur HU dort war. Der Prüfer hat dann mit der Zentrale und dem dortigen Oldtimer beauftragten telefoniert und sich absegnen lassen das die das auch dürfen.

Ich war nun heute bei der GTÜ, nachdem ich alles fertig umgebaut hatte, und die haben mir den Kat ausgetragen. Völlig Stressfrei. Keine AU, kein gezeter wegen Originalteile (die ja drin sind) und und und ... kostenpunkt 40€
Dazu kamen jetzt grade 11,70€ auf der ZuLa für das ändern der Papiere ... fertig.

Ende gut, alles gut smiling smiley Abfahrt! grinning smiley

2017-05-05 14:18
Fabian

WIS auf dem Mac: ein kleiner Guide

Hier poste ich nochmal den Beitrag in Textform (ohne Bilder), für die Nachwelt. Je nachdem was in 10 Jahren noch da ist, das Forum oder meine Website, man weiß ja nie

WISo?

Das WIS (Werkstatt-Informations-System) ist ein Programm von Mercedes-Benz selbst herausgegeben, welches (fast) alle nötigen Informationen zur Reparatur und Wartung von den Fahrzeugen für die Service-Mitarbeiter bereitstellt. Nur, dass man als Oldtimer-Liebhaber nicht direkt für jedes Wehwehchen in die Werkstatt fahren möchte, weswegen nun wir zum Service-Mitarbeiter werden wollen.

Jetzt habe ich schon etwas vorgegriffen und erwähnt, dass es um Oldtimer geht. Das heißt wiederum, dass wir bei dem passenden WIS mit nahezu antiker Software hantieren, welche schon auf modernen Windows-Versionen rummeckert, geschweige denn, dass es überhaupt auf Mac oder Linux läuft.

Tja, anscheinend geht es eben doch, das Ganze läuft ohne dicke virtuelle Maschine und ist gar nicht mal so schwer!

in vino veritas

Dafür nutzen wir Wine, ein Programm, welches als Kompatibiltätsschicht Windows-Programme auf Mac und Linux laufen lässt. Das Ganze ist kostenlos und Open Source, ein Träumchen!

Für Nerds (wie mich): Was ist Wine?

Quote

Wine ist ein Open-Source-Softwareprojekt, das eine Kompatibilitätsschicht bietet, um Windows-Anwendungen unter Unix-basierten Betriebssystemen wie Linux, macOS und BSD auszuführen. Der Name Wine steht ursprünglich für "Wine Is Not an Emulator". Es ist also kein Emulator im traditionellen Sinne, sondern eine Implementierung der Windows-API für Unix-basierte Systeme.

Wine funktioniert, indem es Windows-Systemaufrufe in POSIX-kompatible Aufrufe umwandelt. Dadurch können Windows-Anwendungen direkt auf dem Unix-basierten Betriebssystem laufen, ohne dass eine Kopie von Windows selbst installiert sein muss. Wine enthält auch Bibliotheken, die den Windows-Bibliotheken entsprechen, und ermöglicht so, dass viele Programme funktionieren, als würden sie unter Windows ausgeführt.


Zuerst müssen wir Wine installieren, was wir am einfachsten über Homebrew machen. Homebrew ist ein Paketmanager für MacOS; man kann es sich ein bisschen wie einen App Store im Terminal vorstellen.

Homebrew installieren wir mit folgendem Befehl in der Terminal-App:

/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"



Homebrew wird euch fragen, ob ihr okay damit seid, dass es installiert wird. Einfach weiter Enter drücken, bis es tatsächlich installiert ist (und nicht von dem ganzen Text abschrecken lassen). Ist das geschafft, können wir ganz einfach Wine mittels Homebrew installieren. Dazu geben wir folgenden Befehl im Terminal ein:

brew install --cask wine-stable


Das war's! (Fast)

Das ging ja schnell! Rein mit dem WIS, auf die .exe klicken, und wir werden von einem uralten Acrobat Reader begrüßt. Alles wie es soll! Allerdings ist es doch etwas umständlich, immer die CD dabeihaben zu müssen, besonders, wenn der Mac kein CD-Laufwerk hat wie meiner.

Doch auch dafür gibt es Abhilfe, und zwar in Form einer .iso, quasi die CD als Datei. Diese können wir auf Windows mittels eines Programms wie ImgBurn erstellen, und dann auf den Mac übertragen, oder direkt auf dem Mac wie folgt erstellen:
ISO von CD auf dem Mac

Apple selbst hat einen guide dazu geschrieben, den ich mal eben dreisterweise kopiere:

  1. Lege die Windows-Installations-DVD in ein externes optisches USB-Laufwerk ein, oder verbinde das Windows-USB-Laufwerk mit einem USB-Anschluss des Mac-Computers, nachdem du den Mac mit OS X gestartet hast.
  2. Nachdem das Installationsmedium im Finder aktiviert wurde, öffnest du das Festplattendienstprogramm im Ordner „Dienstprogramme“ (wähle hierzu im Finder „Gehe zu“ > „Dienstprogramme“).
  3. Wähle das optische USB-Laufwerk oder das Windows-Flash-Laufwerk aus, sodass dieses im Fenster „Festplattendienstprogramm“ markiert ist.
  4. Wähle „Ablage“ > „Neues Image“ und dann aus dem Untermenü die Windows-DVD oder das Flash-Laufwerk.
  5. Wähle im Menü „Image-Format“ die Option „DVD/CD-Master“ und anschließend im Menü „Verschlüsselung“ die Option „Keine“ aus.
  6. Benenne die neue Datei, und klicke auf „Sichern“. Gib einen Administratornamen und das zugehörige Passwort ein, wenn du dazu aufgefordert wirst. Während der Erstellung der Imagedatei wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Das Erstellen der Imagedatei kann eine Weile dauern.
  7. Wirf die Windows-Installations-DVD oder das Flash-Laufwerk aus, nachdem die Imagedatei erstellt wurde. Wenn du ein externes optisches Laufwerk verwendest, trennst du es nach dem Auswerfen der DVD vom USB-Anschluss.
  8. Suche im Finder die Imagedatei, die du zuvor erstellt hast. Markiere sie mit einem Klick, und drücke den Zeilenschalter auf der Tastatur, um die Datei umzubenennen. Ändere das Suffix der Imagedatei von .cdr in .iso. Klicke bei entsprechender Aufforderung auf „.iso verwenden“, um diese Änderung zu bestätigen.


Doppelklick auf die .iso, wieder die .exe öffnen, und wir haben unsere mobile Version des WIS immer parat!

Tatsächlich ist die Installation für Linux-Systeme sehr ähnlich, da installieren wir Wine dann über den entsprechenden Paketmanager anstatt über Homebrew. Viel Spaß beim Schrauben und Danke an die tolle Community, hier im 123er-Forum!


Liebe Grüße,
Jérôme

2024-08-15 09:20
Jérôme