Wenn dir Dinge missfallen oder sie dich ärgern, dann
- ändere sie, und wenn du das nicht kannst, dann
- akzeptiere sie, und wenn du das auch nicht kannst, dann
- meide sie.
Das ist eine altbekannte weise Verhaltenssäule, verankert im Fundament der Psychologie.
Die Menschen wären gut beraten, sich mehr um sich selber und um ihre unmittelbare Lebensumgebung zu kümmern, auf die sie echten Einfluss haben (können), und die auf sie konkret zurückwirkt.
Dann würde es in der Welt deutlich friedlicher zugehen, und die Gesellschaften kämen in ihrer Entwicklung sinnvoll weiter.
Eine üble Sorte von Unfriedenstiftern ist hierbei generell das Dreigestirn aus Politikern, Militärmachthabern und den Führungskräften aus der Rüstungsindustrie. Sie kreieren künstliche Feindbilder und schüren sie aus Eigeninteresse. Niemand sonst will und braucht zwar sowas, aber die Medien nehmen es gern als Futter, weil sie damit Aufmerksamkeit bekommen.
Und von wem? Von den Mitbürgern, deren verkorkster Seelenfrieden die ständige Bestätigung braucht, wie schlimm es in der Welt doch zugeht. In Scharen rennen sie wie Drogenabhängige zu Vorträgen, oder verkonsumieren diesbezüglich bereitgestellte (TV -)Videos.
Und warum? Eben um sich von den zweifelhaften Sektenführern an den Rednerpulten und Mikrofonen erklären zu lassen, wie genau der Weltuntergang alsbald aussehen wird. Und sie geben diesen Schwätzern obendrein das absurde Gefühl, "wichtig" zu sein.
Nur stimmt das alles nicht. Weder militärisch, noch klimatisch oder gesundheitlich. Nichts davon. Einzig diese selbstdarstellerischen wortführenden Gurus, und dann im Anhang die Medien, leben davon. Denn sie bekommen - leider - hinreichend Publikum für ihren verkündeten Unfug.
Der kluge Mensch hält sich daher von sowas fern oder nimmt es bestenfalls als zweifelhaften Unterhaltungswert zur Kenntnis. Aber bloss nicht ernstnehmen, den Kram. Auch hier im Forum zeigen sich hin und wieder Ansätze der o.g. Seelenvergiftung.
Man kann und soll die Dinge natürlich gerne diskutieren. Aber bitte respektvoll und vor allem vernünftig --- eben ohne(!) dabei verrückt zu spielen. Denn dafür gibt es doch überhaupt keinen Grund.
Die Welt, so wie wir sie kennen, wird nicht untergehen. Nicht in Kürze, und nicht 500 oder 5000 Jahren. Auch noch in 50.000 Jahren mit ihrem Klima als massgebliches Beiwerk wird sie in geringfügig veränderter Form existieren. Das ist praktisch 100% sicher. Denn bezogen auf erdgeschichtliche Zeiträume sind z.B. 50.000 Jahre eine lächerlich kurze Zeit. Klar werden sich die auf ihr lebenden Gesellschaften verändern. Wegen des Ideenreichtums und der Kreativität der Lebensform 'Mensch'. Vieles zum Besseren, Manches auch zum Schlechteren, Mehreres auch aus Notwendigkeit wegen der naturbedingt veränderten Lebensbedingungen. - Na und? Macht nichts, denn das alles wird die Menschheit in all ihren unterschiedlichen Aufgaben je nach Lebensraum bewältigen können. So wie sie es auch in der langen Vergangenheit geschafft hat. Und die paar überdrehten Demagogen dazwischen, die es übrigens seit Menschengedenken schon immer gegeben hat, die kommen und gehen und werden daran nichts ändern. Dessen ist sich mit aller Gelassenheit sicher - das E-bike