Hans-Christian schrieb:
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> .... ob der Gerät eine 12V oder eine 6V-Elektrik
> hat?
>
> Und ob es eine Gleichstrom- oder eine andere
> Lichtmaschine ist?
>
> Die Konstruktion gibt mir wirklich Rätsel auf,
> aber ich bin ja auch Maschinenbauer...
>
> Der erste Impuls, dass die 30A-Sicherung schnell
> auslösen soll, aber die 15A-Sicherung langsam ist
> ja irgendwie Blödsinn, wenn das parallel liegt.
>
> Woher weiß denn der Strom, wo er lang gehen soll?
> Ist der innere Widerstand der 30A-Sicherung
> kleiner als der der 15A-Sicherung? Und um wieviel?
> Um die Hälfte, analog zur Materialstärke? Dann
> teilte sich ja der Strom 2:1... und es wären 45A
> möglich, da es die ja gar nicht gibt als übliche
> Torpedo- oder Flachsicherung (max. 40A).
Der Strom wird sich durch die unterschiedlichen Widerstände der Stromzweige aufteilen. Und unter der Prämisse, dass die Kontaktwiderstände und sonstigen Leitungswiderstände in beiden Zweigen gleich sind, dürfte das im wesentlichen analog zur Materialstärke und somit zum A-Maxwert der Sicherungen gehen. Dann würden sich vorliegend der Strom wirklich 2:1 aufteilen udn es wären die 45 A möglich.
Selbst wenn eine Sicherung durch Toleranz einen anderen Ampere-Wert aufweisen würde, z.B. Sicherung 1 32A statt 30A, dann wäre die Gesamtabsicherung A-WerA Sicherung 1 + A-Wert Sicherung 2, also bei dem Beispiel 47A.
Ich bin zwar E-Techniker, aber dann doch eher ziemlicher Theoretiker, vielleicht übersehe ich da ad hoc auch irgendwas.
> Und wenn die erste schmilzt, wäre die zweite ja
> schon gut angegrillt und sollte auch getauscht
> werden...
Wenn die erste schmilzt, dann wird die zweite sehr kurz danach schmelzen - die zweite bekäme dann ja den vollen Strom ab.
Beste Grüße
Fabian